Indiana Tribüne, Volume 15, Number 305, Indianapolis, Marion County, 22 July 1892 — Page 3
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Medicin ,u ftu ktre, ud erwarte ächstea Mär, das tSrarastt ja machn; wahrend tiefer Ant dab ich nua mit viel In troff 2 erst ftter Nrrvenlnden ftudnt ndbl Vjsuutzr davo überzeugt, daß ich ei mt ÖoUel ntft nd Pastor stömg z verdank hab!, dad ich jetzt nicht n elend? hoffnungsloser Invalide bin. T ersten tUfofi von FaUfucht zeigten sich bei mir Jahr 1682 ; dn Arzt, welch muh damals behan ttiU. rrtUrte ich für unheudar, ebenso ander Aerzte und nach Cpenaltft. welchn mich 8 Monat vergeb lich Dshandelte. San hdrte meine Schwester dva einem khAlichen naLe. der aber doch turnt roordea Jet ; toit erführe durch diese Tame. da sie durch Pastor Unia'l Wedm kurir wurde; wir bestellten deSlzald ich UtU iar ohn vul Hoffnung. Im Vnfang Ut Iahn 4. aetabc all ich Die erste vo der Medan aUrn. hatte ich eint nt all nd dann och einmal iiDct Ckchm t5litr. ader txCuvx hab ich auch nicht im evinaue och etmas davon aewürt und jetzt Zeit Jahre gesd vre j vorher. 1 'v ..' Ihr dankbarer U4 Ja, etral. . wrtlvoll:K Buch furölerl--"At ff wird Jedem der 4V.lauqt. zuqelandt. Q rme erhalte auch die Medizin umjoaft. ' Ves Wediji wurde int dem Iah 186 vo dem Hoch. Pastor öniq. siort Waye. Jnd zubereitet tz zetztMter seiner wnsu von der QlQ tVIEIOlOkEI CO.f 9 '38 Mandolph HU, CHICAGO, ILI mtl npmihtUrm , Mkra für 1.00 tf ftUI, S Flasche ,rS5.0 r,i 1.75, tät I JadianavokiS t den deutschen Apotheke , g. Will. in ?er, U We Wa,hing Gtr. e Süd Sa Str. uad i'rncotn Van. Red Star Line. Per. Staaten und Königlich Belgische Post'Dampfer. ' Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen und Antwerpen und New York'" lMiladelpliia orzüglicke ekttigung, gute Bedienung, und niedrige preise. Änlwervea bietet UeNendra mn und nach D,urivland. Oeervck. Frankreich und der chivciz deiondere Boridcrle. dfahrt an e Wort jeden Mittwoch: von vtrverpr jeden Lamstag. 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Helios.
Novelle von K o n r a d T e l m a n n. (Fortsetzung.) Sie war schon mitten in ihrer Nede ausgesprungm und hatte in plötzlich stürmisch aüsbrcch.'nder Leidenschaftlichkeit vor ihm das Zimmer zu durchmessen beaonnen. Ihr Busen wogte. eine heiße Blutwelle durchpulste ihr Antlitz. Wilm konnte kein Auge von ihr wen den. erschien ihm in diesen Au genblicken so schön, wie er nie zuvor ein Weib gesehen hatte, und sein Herz häm merte wild ln der Brult. Glelchzettlg brannte ein warmes Mitleid m.t diesem Weibe, dem er das Letzte, dem er sein Alles rauben wollte, m semer eele auf. Der Blick, den er in die ihrige aethan, hatte ihm eme Welt ern schleiert, die er bis dahin nicht gekannt, deren Räthsel ihm ungelöst geblieben waren. Wle eme izrfchemung aus ort ser freinden Welt war sie vor ihn hin getreten, eine völlig Andere, als er zu rinden gewähnt, und er konnte sich einer Empfindung der Scham ihr gegenüber nicht erwehren: er schämte lich des Bil des. das er sich auf'S Gerathewshl von ihr gemacht, des Argwohns, den er gegen sie gehegt hatte. Statt emer in allen Künsten der Koketterie erfahrenen Komödiantin, deren abgestumpfte über teilte Sinne die unklare, tastende Begehrlichkeit eines Jünglings entflammt hatte, den lie nun nicht wieder freigeben wollte, hatte er eine Unglückliche gefun den. die sich nach einem versehlten. li.belccren Leben, das iu die Männer verachten gelehrt hatte, an die ihr zum ersten Male entgegengebrachte echte. reine Liebe eines jungen Herzens zäh und fest anklammerte, wie an den letzten Halt, die letzte HolMmg ihres Da seins. Sie hatie gewollt, daß er sie verstehen lerne, er hatte sie verstanden. Aber besiegen sollte, durste Ne ihn um deshalb doch nicht. Trotz alles rbar mens. das er sür sie hegte, trotz aller Theilnahme, die ihm die Brust schwellte. war und blieb sie seine Gegnerin, und sie sagte es ja selbst. Für ihn stand Höheres auf dem Spiel. Rücksichtslos mukte er sein Ziel verfolgen, keine Stimme des Mitleids durfte ihn davon abbringen. Jetzt, wo er ihre ganze Macht kannte, an sich selber zu erfahren begann, mußte er doppelt auf seiner Hut sein, um das nicht aus dem Auge zu verlieren, was bis heule der einzige Leitjtern seines ganzen vevens gewesen. Gut denn." sagte er nach einem langen Schweigen, während dezjen sie wieder auf ihren Platz zurückaesunten war, wenn Sie nkcht anders wollen. - Ich meine freilich, wenn tstf Man fred wirklich liebten, müßten Sie in er ster Linie sich doch immer fragen, ob sein Glück wäre, was Sie als Ziel Ihres Strebens vor Augen sehen, und nicht oder doch nicht nur, ob es d3 Ihrige sein würde. Und nach Allem, was ich Ihnen gesagt habe, körnien 'sU diese Frage vor sich schwerlich ve jähen. Nach einem kurzen Rausch der Leidenschaft würde bei Manfred ein unseliges Erwachen erfolgen, er würde sich um alle seine kühnen Trälime. um alle seine Künstkerhoffnungen schnöde betrogen sehen, und m dleicr bitteren Ernüchterung, wo ihn die nackte, schale Alltäglichkeit' angähnte, würde er an fangen, wie zu halfen, die ihn, das Alles geraubt hat, das Bleibende. das Lebenausfiillende um einen ver gänzlichen Taumel, der nur den haft lichen Nachgeschmack zurückkamt. Wol len Sie es darauf ankommen lassen? Oder glauben Sie wirklich, es würde Manfred's Glück sein, glauben Sie es noch nach Allem, was Sie von mir gehört haben?" Wilm hatte das Gefühl, daß feme Worte an dem Herzen dieser Frau, das fich gegen sie aufbäumte, risieq und rissen. ' Sie hatte die Hände darauf gepreßt und die Lippen fest geschlossen, ihre Augen blickten ganz starr, sie sah bleich aus. wie eine Sterbende. Da fuhr er fort: .Nur noch Weniaes lassen Sie mich zufügen, gnädige Frau! Es mag Ihnen seltsam erscheinen, daß so ein Bruder für den Bruder streitet. Sie wissen nicht, was dieser Junge mir ist. Als unsere Eltern starben, war ich erwachsen, stand etwa in d.'M Alter, wie jetzt er. und er war ein Kind. Bermandte hätten wir nicht, wenigstens waren sie fern und zudem arm. Unser Vormund der sehr bald nur noch Manfreds Vormund allein war konnle und mochte sich wenig um' uns kümmern, Da bin ich dieses Kindes Vater geworden, gnädige Frau. Ich habe ihn er zogen, ich habe ihn gepflegt, ich habe den göttlichen Funken des Genies in seiner jungen Seele behütet und be wacht, wie der Priester das Aller, heiligste seines Tempels. Mein ganzer Ehrgeiz, meine ganze Sehnsucht, mez nes Lebens ganzer Inhalt concentrnte sich in dem einen Gedanken: aus diesem da soll einmal ein echlex und rechter Künstler werden, von den Großen einer, zu denen die Welt staunend empor blickt, die sie bewundert, beneidet und vergöttert. Dafür allein hab' ich ge arbeitet und gedacht Tag um Tag und Jahr um Jahr, und meine Träume reiften ihrer herrlichen Erfüllung ent gegen Und nun. wo der Tag nahe Vri rjt ! ... t-kt . r , i l ist, oa iaz micy am Zle zeyen ronnre. nun kommen Sie, eine Fremde, Eim. die von dem Allen nichts weiß, für das Alles kein Berständmö und keme Rücksichten hegt, die nur ihr eigenes Wohl, die Befriedigung ihrer eigenen, leiden' schaftllchen Wünscht im Auge hat, und Sie wollen mir m Ihrer sturmilchen. erbarmungslosen Selbstsucht das Wer! meines Lebens, die Errungenschaft von so vielen Jahren des Schaffens, des Darbens, des Honens zerstören Mtl einer einzigen That, mit einem Wort, Mit einem Wunsch, als wäre das Alles niemals gewesen. Begreifen Sie nun. daß ich da nicht thatenlos zuschauen kann, daß da man eigenes Wohl und
Wehe! mit dem Manfred s zugleich m Frage kommt, und daß ich um die Auf
gäbe melnes ganzen VasemS kämpfen will und muß ohne Mitleid mit Ihnen, bis zum Aeußcrsten, bis zum Letzten? Tiefer Junge ist mehr, als mein Bruder, er ist die Verkörperung aller mei ner Lebenshoffnungen, aller meiner Lebensziele. Die geb' ich nicht preis um das leidenschaftliche Begehren' eines
Weibes! Lassen Sie uns denn also kämpfen! Und wenn ich unterliegen mug denn ich weiß gar wohl, dap, Ihre Waffen schärfer find als die meinen, weil Manfred'S heißes Blut Ihr bester Bundesgenosse sein wird. so will ich wenigstens mir sagen dürfen, daß ich kein ' Mittel unversucht ließ, um mir selber treu zu bleiben und Manfred's Künstlerzunft die Treue zu wahren. Leicht soll Ihnen der Sieg nicht werden, gnädige Frau, denn ich bin bereit. Alles aus s pie! zu fetzen!" Er war langsam aufgestanden, seine Brust wogte. Die beiden Hände auf die Tischplatte gestützt, leicht vor geneigten Oberkörpers stand er, tief Athem holend, einen Augenblick da. Tann wollte er gehen. Erst jetzt sah er ste wieder an. Auch sie hatte sich erhoben. Ihr Antlitz war aschfahl, die dunklen Augen brannten in schier unheimlichem Jeuer darin. Richt fo." sagte sie mit bebender stimme, nicht so. In gewissem Sinne sind wir ja doch Bundesgenossen trotz Allem. Wir wölkn Beide Man fred's Glück, das Glück dieses helr lichen. blühenden Mannesledezis. Wenn ich mich davon überzeuge, daß es fein Glück nicht sein würde, mir anzugehören, wie er mir's jetzt mit allen heiligsten Eiden versichert hat, so schwör' ich Ihnen zu. er soll frei sein, selbst wenn er es nicht fein will. Glauben Sie nicht, daß das Alles in meiner Seele fpurlos verklingen könnte, was 2ie mir da qeagt häben. o nem. nein, wahrlich nicht. Es ist auf fruchtbaren Bocn gefallen. Ich begreife te voll und ganz. Aber auch ?ie begreifen ja mich, nicht wahr? Für uns Beide handelt es sich um Großes, um das Größte unseres ganzen Lebens. Nun gut denn! Maufred selber soll die Enticheidung füllen. Nicht mtl Worten, nein. Aber ich werde aus sei nem Wesen und Gehaben deutlicher als aus allen Worten entnehmen, was ich zu wissen brauche. Die Liebe ist scharflichtig. wenn es sich um ihr Eigenstes und yöchstes handelt. Vertrauen Sie mir! Noch habe ich Manfred mit keinem Wort ermuntert, noch habe ich ihm auf seine Geständnisse keine Erwieseruug gegeben. Ich werde prüfen und wägen. Und wenn ich zu der Ueber zeugung komme, daß nur meineSelbstsucht, nur mein eigenes, brennendes Verlangen nach Liebe und Glück mich verbienbet hat, mich an sein Glück durch mich, an meine Unentbchrlichkeit für ihn glauben ließ, meine Hand darauf. Herr Wilm Harms, dann ist Manfred frei von mir. dann haben ie. ohne Ihre Waffen zu gebrauchen, überreich gesiegt. Und ich werd? unerbittlich tlar und ilnelbittlich strenge geg.li mich ;tkx sem, mein Wort zum Pfande.' Wollen sie es daraufhin mit mir wa gen? Schellten Sie mir Zutrauell?" ie reichte ihm ihre Hand hin, eme fchmake. feine Hand, an der das blaue Geäder durch die weiße Haut jchim merie. Eine Weile umschloß er sie mit seinen großen, braunen Fingern, deren er sich in diesem Augenblick lchamie. Ei war sehr bewegt. Ja," sagte er dann mit zuckendet Lippe und leine Stimme klang rauh. um die Ergriffenheit seines Innern zu verbergen, ja, ich will Ihnen ver trauen, sie werden ihn mcht z: Grunde richten wollen, blos um einen kurzen Liedesrausch zu genießen. Und wenn es Ihnen auch noch so schwer werden sollte, ihn frei zu geben." Er stockte und fand die Worte nicht. nach denen er suchte. Wie hilfesuchend sah er sie an und griff zum zwei'.en Mal nach ihrer Hand, die er schon losgelassen gehabt. Ja, ia, Ir m! sie ein, ich werde es können, ich werde Alles können. Es braucht kein illoyaler Krieg zwischen uns zu werden. Wenn ich statt dessen vielmehr glauben dürfte, daß diese stunde, in der zwei wildfremde Men scheu einander ihr Innerstes auf. schlössen, mir einen Freund verschafft hätte Sie sah ihn mit einem verlegenen Lächeln an, das um Verzeihung zu bit ten schien, als er nicht gleich antwor tele, und heiße Schamröthe brannte aus ihren Wangen. Oh.- sagte er. selber fast hilflos um sich blickend, während er die Hayd. die sie ihm entziehen wollte, nur noch fester packte, was das betrifft wenn, Sie es mit solch emem Bären versuchen wollten ich bln nicht gewohnt, mit Frauen umzugehen, müssen Sie wissen, meine gute Mutter starb srüh und ich bin dann nie unter weibliche Augen ge kommen. Da ist denn so Manches an mir versäumt worden. Und nun ist es zu spät für einen sp harten Schädel, noch etwas Neues zu lernen. Haben Sie Nachsicht! Und wenn wir uns eiymal wiedersehen Er halte während dieser treuherzig vorgebrachten Worte ihre Hand so derb geschüttelt, so wiederholentlich zwischen seinen Fingern gedrückt, daß sie sie endlich ihm mit einem leisen Wehruf und einem bittenden Lächeln entziehe? mußte. Er stammelte rasch eine Entschuld! gung. sie aber sragte rasch in Anschluß gn seine letzten Worte: W r)e Ihnen das nicht pidm streben? Dars ich einmal in's Atelier kommen?" ' Wilm wurdeVroth. stotterte etwa?, das nicht zu verstehen war, drückte dann nochmals, aber jetzt , nur flüchtig, ihre Hand und nahm Abschied. Mit einer linkischen Verbeugung ging e? hinaus. Er hatte seine, ganze Sicherheit und Rücksichtslosigkeit ini ;uttcJeti xinW büßt. -.. ..... " Ali er aus) der Straße war, athmete er tief auf. Ihm war seltsam zu Sinn, Die ganze Welt um , ihn her schien, 'sich, , verwandelt, zu hab.'n, die Straße. d,e Häuser hatten ein ganz neues Aussehen. Die laue, weiche Luft
'des Fzüblingstages legte sich ihm, wie
mtl 'einer ttn oen Welle um die ennt. Mit seltsam träumendem Gange, wie ein Schlaswandler. schwankte er die Gasse hinab. Was wär das? Er war wie berauscht. Er kannte sich selber nicht mehr wieder. Mit welchen Em pfindungen einer tiesinnerlichcn Ent rüstung, eines heiligen Zorns war er
vorher diesen nämlichen Weg geschrit ten, fest entschlolfen, der raffunrten, alternden Kokette, der Komödiantin, die ihm den Jungen entreißen, ihn seiner Kunst entfremden, ihn in ihre gakanten Abenteuer verstricken wollte, mit der ganzen Härte seines Naturells, mit der ganzen Brutalität seiner Empörung gegenüber zu treten, um ihr das sau dere Handwerk, das sie bet jedem Anderen immerhin betreiben mochte, zu legen. Er hatte seme großen Hände wie prüfend vor sich hin gehalten, als wollt' er sich überzeugen, daß er mit ihnen aus seine Worte, wenn sie anders keinen Einfluk; üben sollen, noch einen ganz be anderen Nachdruck hervorbringen könne, als freue er sich ihrer, weil er dies Weib mit ihnen eher erwürgen, als den Jungen ihr widerstandslos auslie fern wollte. Und nun ? Hatte die Eirce ihn etwa selber umgarnt, den wilden Bären in ein geduldiges Lamm umgewandelt? Oder war's' der Duft dieses weibliches Boudoirs, der ilpn die Sinne umschmeichelt, ihm das Blut entzündet hatte? Er konnte das Leid dieses fchönen fchwermüthigen Weibes nicht wieder loswerden, das eine ge feierte Künstlerin sein sollte und dabei doch nicht mehr war, als ein unglückliches Geschöpf, eines der unglücklichsten. das da lebte. Wie ganz anders hatte er sie sich vor gestellt ! Verführerisch, gefallsüchtig, in allen Künsten der Galanterie ersahren, berechnend in Wort und Geberde, üppig, zchlangenglatt, frivol, eme Dame d?r Bretter, die an Triumphe gewöhnt ist. ohne Triumphe, ohne immer neue Reizmittel für ihre abgestumpften Ner ven nicht mehr leben taun und in ras fi nirter Genußsucht ein junges, unver dorbenes Blut zu umstricken' sucht zur Abwechfelung, aus Uebersättigung. k. r n tfrf.r? rr uno nun 005 stille, Müsse iFesiHt oage gen mit dem unverkennbaren Leidens zug darin, mit den tiefen blauen Schal ten unter den dunklen, traurigen Au gen, diefe müde, verschleierte Stimme, die ihm eine so unsäglich einfache und doch fo unsäglich düstere Geschichte erzählt hatte. Eine Geschichte, die ihn im Innersten ergriffen, und die zugleich keinen Zweifel an ihrer Wahrheit in ihm aufkommen ließ, deren Wahrheil vielmehr ihn zum Mitleid und zur Theilnahme entflammt hatte. Diese Geschichte hatte ihn entwaffnet. Dies Weib, das beneidet und gepriesen wurde, dem die Männerwelt huldigte. das die Ehren und den Ruhm einer großen Tragödin erntete, und das doch in ihrem nur aus Noth ergriffenen Berufe keine iiinerlicheBefne'digung fand, das sremd und kalt und leer durch diese flänzende Welt des Scheins hinwan oelte. das rastkoA nach Liebe suchte, weil es noch nie geliebt hatte, erfüllte ihm jas Herz mit einem aus Staunen. Er barmen in,d Bewunderung zusammen gesetzten Interesse. Sie war ihm .ein .ktalhsel. dcssen Lösung ihn unausgesetzt beschäftigte, gerade weil er heute zum ersten Male in eine ihm ganz fremde, .vuitderbare Welt gebückt hatte. Und dann hatte er ihr im Stillen fo Lieles abzn bitten; hatte sie verdammt, he er sie gehört, sich als ihr Feind geahlt. ohne ihre Schuld zu prüfen. Er chämte sich seiner schnellen Verurthei.ttikg. Wie wenig wußte ex überhaupt wn der Welt, von einer andern Welt. ,ls die enge, kleine es war. darin er elber lebte! Und dann war er doch strich bereit gewesen, ein Wesen aus dieser andern Welt nach seinem Maß. ltabe zu messen. Er war also nicht besser, als der zroße Haufe, der auch immer nach fei.len eigcl'.'n, kümmerlichen Durchchniltsdcgrisfen selbstherrlich über alle Kett das Urtheil fällte und den Stab jrach und nicht begriff, auf ein wie iohes Piehestal er dabei in staunenerregenh.'r 'Anmaßung, fn sicherem Unfehlkarkeitsdünkel sein klägliche; Ich stellte, ,ls fei es der alleinige Angelpunkt, um sen die Welt sich drehen müsse, wenn anders sie nicht aus den Fugen gehen sollte. Solch' ein fich selbst überhebender Schabkonenrichter war auch er gewesen, und er hatte doch wahrlich kein Recht kiazu, es zu sein. Was war er denn? Was wollte die Geschichte seiner, kleinen Leiden und Entbehrungen neben 1 der ihrigen? Und mit wie seinem, sicherem weiblichem Takte hatte sie ihm tlar gemacht, daß die. Entscheidung, die er von ihr so ungestüm forderte, 'nicht bei ihm und nicht des ihr lag. sondern allein bei Manfred, mit welcher Ruhe halte sie darauf liingewiesen. daß es hier nur auf Mansreds Glück ankomme! Wenn es Manfreds Glück nicht war. wollte sie klaglos scheiden; Manfreds Glück durfte auch er. Wilm. nicht im 'kii?' "Vt lUL S (Fortsetzung folzt.) .O Hur tuen SylvaS Erinnerung!, Vor einiger Zeit erschienen von Cqr, men Silva'in einem Bjgtse von Buka rest Erinnerungen aus der ersten Zeit ihres Aufenthalts in Rumänien. Die gekrönte Schriftstellerin kam dabei auch auf den türkisch russischen Krieg zu sprechen. -König Karl weilt zur Zeit wieder in Deutschland' Es dürste daher von Interesse' sein, einen kleineis Theil jener Erinnerunge.n.f die aus M Monarchen Bezug haben wiederzugeben. ES war am Weihnachsabend. Nach einer Hundekälte machte eingehe tenes Thauwctter die Straßen von Bu. kareft unpässirbar. Jich ging dem Ko lüg entgegen, der qlz Held, als Sieger flach fünkmonatlicher Abwesenheit zu rückkehrte, Ich glaubte, ich würde kin. disch werden vor Freude. Dock ick hatte zu viel gelitten, ich konnte mich nicht mehr freuen, ich hatte nicht mehr die rast dazu. v:l.v . i - Die letzten Tage vor Vlewna hatten beinahe alle drei Armeen äusf einmal vernichtet. , Nach einem furchtbaren Schneetreiben war eine Kälte von 20 Grad eiuaetreten. Die Donau trieb
derart mit Eis. daß nicht einmal ein Stück Brod durchschwimmen konnte. Wenn Osman Pascha nur noch drei Tage Widerstand geleistet hätte, olle wären verloren gewesen. Nun wälzte sich der ganze Strom der AuSgehunger ten von Plewna nach NikopoliS. Ich weiß nicht, wie viele die belagerte Stadt verließen, in Nikopolis kamen nur 10-. 000 an. Der König schlug am folgen den Tage den näirlichen Weg ein. um in sein Land zurückzukehren.' Er war c.e;wungen, den Schlitten zu verlassen, weil die Leichen denselben hinderten. Erschüttert stieg er zu Pferde und ritt durch diese Todtenallce. wäh rend sein Pferd jeden Augenblick über Leichen sprang und stolperte. Man erblickte Gruppen von Todten, um ein Feuer sitzend, das sie sich mit letzter Kraft angezündet und mit dessen Erlöschon sie erfroren. Karren standen auf dem Wege, der-n Zligthiere und Führer g'eich StaZi e j n'ts cht standen, aber zu Eis erstarrt waren. Sterbende bedeckten den Boden, die in einem letz, tcn Stoßgebet die Hände gen Himmel streckten und dann mit einem Seufzer todt hinsanken. In der Schlacht von Griwitza (wo sich die Rumänen ganz besonders hervorgethan) fielen 16.000 Mann. Unser JälZerBataillon verlor die Halste seiner Leute. Innerhalb der Gräben konnten die Verwundeten nicht verbunden, die Tod ten nicht begraben w.'rden, so furchtbar war das Feuer der Feinde. Aber diese Schrecknisse verschwinden gegen das Entsetzliche, welches der Weg von Plewna nach NikopoliS darbot Auf Fußpfaden, die glatt wie ein Spiegel waren, stieg der Kbnig zur Festung hinauf, während das Geheul und Ge Zammer von 10.000 Gefangenen, dn in dm Gräben lagen, und denen man nicht ein Stück Brot zu reichen vcr mochte, ihn umtoste. In dem Augenblick, wo der König die Festung er. reichte, ringsum ein Eismeer, trat du Sonne heraus und goß rosiges Lichl auf die iienseits der Donau liegende' rumänische Erde. Das von all dem Grausigen erschütterte Herz des Königs empfand es gleich einem Troste, als sein Auge hinschweifen durfte über sein Land. Man fand eS am nächsten Tage so gefährlich, den König unter diesen wüthenden Menshen zu lassen, deren Zahl größer war als die den Mona? chen begleitenden Truppen, daß man es wagte, in einem ganz kleinen Dampser die Rejse fortzusetzen. Das Schiff b:ach die leichteren Schok' len. die stärkeren hoben es in die Luft, man erreichte jedoch ohne ernsten Unfall das Ziel und konnte Brot nach Nikv' polis bringen. Als der König zu Turno Magourele (Grenzort an der Südgrenze Rumäniens) seit sünf Monaten zum ersten Mal wieder ein gewärmtes und möblirtes Zimmer betrat und in einem Bett liegen konnte, glaubte er in einem köstlichen Schlosse zu sein. Ein tolles Schneetreiben brachte ihn noch einmal in Gefahr zwi schön Magourele und Krajowa, wo man endlich die Bahn erreichte, die den Kö nig. unseren Helden, in die sonnen gkgnzende. festlich geschmückte Hauptftadt brachte, ihn seiner Frau zuführte, diren Haar Angst und Sorge gebleicht und deren F.ende dem Schmerze glich, welcher ihr Herz so müde gemacht.' Eine ZZ'tse'"kirche.
Beim Baue der anatolischen Bahnen, sechs Stunden vor Angora (Kleinasien). zwischen Kesiktasch und Furunköi. hat man beim Sprengen von Felsen, die hart an die Stelle grenzen, wo der Angorasun mit dem Jtansun zusam. mcnflicßen, eine hochinteressante Kirchi entdeckt, die sich in einem ö0 Meter hohen Felsen befindet. Man fand einen großen, circa 20 Meter langen Haupt, gang, in den von beiden Seiten circa zwölf Zimmer münden. Diese Gemächer haben eine Länge von drei Me tern. Die Fenster, die von außen nur kleine JelSlöcher zu sein scheinen, sint von innen auf das Sorgfältigste ausgemeißelt. ' Am Plafond finden sich überall Steinro?etten. die mit großer Sorgsalt aus dem Felsen herausgear. beitet find. Am Eingange zur Kapelli befindet sich auf der einen Seite ein ebenfalls in den Stein gehauenei lebensgroßer Engel mit herabhängenden Flügeln, während man die andere Figur auf der linken Seite des Portal nicht mehr genau erkennen kann. Der Thür gegenüber, im Haupt gang, gewahrt man ein Kreuz, welches sich aus der Mitte eines brennenden Herzens erhebt. In der Kapelle selbst stehen vier Steinraften und zu beider, Seiten des Altars zwei große Lehnstähle, ebenfalls aus Stein. Rosetten schmücken quch hier den Plafond. ES ist dies jedenfalls der interessanteste Fund, den man auf der ganzen Bahn strecke JSmid . Angora gemacht hat. Am 1. Mai wurde in dieser alten Kapclle ein Arb.'iter-FrühgotteSdienst ab gehalten, der wohl zur interessantester, Maifeier auf der ganzen Welt in diesem Jahre zu zählen ist. Es hatten sich zegen 250 Personen ungesunden, die daran theilnabiqen. Nur ouf einer hohen Leiter konnte man in das Innere dieses merkwürdigen Baues gelangen, der wohrickeinlich Malteserrittern oder anderen! Christen während der Christen Verfolgungen gedient haben muß. Den Schluß deß Gottesdienstes, der von einem armenischen Priester' celebrirt wurde, bildete zur großen Ueberraschung der anwesenden! Deutschen das von Herrn Dr. Htttmqnq geleitete unk hiez an dieser alten Stätte besonders wir kunasvoüe Qügrtett Droben ftehet it Kapelle. Das Urtheil der Hausfrauen geht einstimmig dahin, baß H. Schmedel'ö Märkten die besten find. 423 Virginia Äve. Nrbeiter-HaVe ! (früher Turnhalle.) Vereine und Logen werden darauf ausmerk sam gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Versammlungen Kränzchen, Unterhaltungen u. s. w. eignet und für solche Zwecke billig zu miethen ist. Man wende sich
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wir nelzmen ernt . August ei neu Umbau unseres Gebäudes vor. Das Lager muß reduzirt werdeil um RlUllll zil schaffen.
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