Indiana Tribüne, Volume 15, Number 304, Indianapolis, Marion County, 21 July 1892 — Page 2
isftft t . mm ii iii ww vwww örfcheint Aiigilch nd Sonniucj. D,e tägliche .Tribüne- kostet durch den Träger IZ Cents tt Woche, die SontagSTribüne" S CentS xer Wssze. Beide zsaWZne ZSCentS oder & CenrS per Moat. Per Poft zugeschickt in Vor Khezahluns per Jahr. , Ossi:e : 130 Ost Maryland Strafet. Indianapolis, 3nb., 21. Juli 1892. Qin Na6?komme des Propheten Ter bekannte Afrikareiser.de Gerhard Moh'fS fchreibt der ttöln. Zeitung" Aber die verunglückte Mission eines im kTienste der französischen Negierung !stehmdcn mohainkdanifchen $eili gen- nach der Oase Tuat: Wie die Blätter melden, ist der roß ?fcheriff von Nesan Sidi kl Hadje Abd eZ-Zsalam wieder in Tanger einge. 'troffen. Er hatte von Frankreich den iAuftrag. eine Mission nach Gurara, .und wenn diese glücklich zu Ende ge führt wäre, vielleicht auch nach ganz Tuat und Tidikelt auszuführen. Man wird sich erinnern,-daß dsr Gronschrisi im Anfang dieses Jahres mit Herrn Nambon. dem Generalgouverneur von Algerien. Algier verließ und dann von da'allcin über Adiod Sidi Schich nach Gurara ging, um die Bewohner dieser Oase fürFrankreich günstig zu stimmen. Sein Vorhaben ist aber völlig fehlgk' schlagen: der Grojzscheriff hat auZ Gurära förmlich flüchten müssen, und es wäre ihm vielleicht noch -chlimmeres begegnet- wenn nicht eben b:r Glaube an feine geheiligte Person, an seine Adsiammung von Mohamed die erregten Gemüther der Bcn?ohner von Gurara im Zaume gehalten hatte. ' Man kann in mehreren Umständen die Ursache dieser veränderten Stimmung der Bevölkerung suchen. Nanrentlich in der Thatfache, das; Tidi el Hadi Abd-es Ssalam aus dem Palast des Gouverneurs heraus kam und ge wisiermaßen christlite Allüren zur Schau trug. Tie marokkanische Bevöllerirna. läßt sich ja von den Mohamedanern sehr viel biet.'n. Das haben wir seit nunmehr fast zwanzig Jahren gesehen: der Grof-.scheri ff konnte sich mit einer Engländerin, welche auch nach ihrer Verheirathung ßbristin blieb, ehelich verbinden, das Volk drückte ein Auge zu: und was bei einem gnvöhn lichen Mghamedane? den Tod nach sich gezogen haben würde, entschuldigte es mit der Heiligkeit seiner Person. Ter Gronicheriff konnte auch seine PhantasieUnisorm und christliche Orden tragen, das war man schon seit Jahren an ihm gewohnt, schon- ehe er eine Christin geheirathet hatte: er konnte sich ferner betrinken. d. h. in Ehampag. ner. denn dieser verwandelte sich nach dem Glauben der Gläubigen, sobald er fernen Mund berührte, in vmisnade. Aber selbst wenn er, wie das öfter vorgekommen fein soll, sinnlos betrunken war. sagte man entschuldigend: Der heilige Geist spricht aus ihm. Dies alles verziehen die Marrokkaner. die es Za seit undenklichen Zeiten gewohnt waren, sich von den Schürfa wie Hunde behandeln t lassen, um wie viel mehr von dem GronÄcriff. Aber nicht so die einfältigen Bewohner Guraras und TuatZ überhaupt. Empörte es sie schon, den Großscherifs als Fürsprecher Frankreichs zu sehen, so hatte man in Tuat doch eine ganz andere Ansicht von dem Auftreten eines Scheriffs. Man trinkt in Tuat gar keine Spirituofen und ist in dieser Beziehung noch strenger geworden, seitdem die Snussi dort so festen Fusz gefaxt haben. Ich will nun zwar nicht behaupten, dak die Tuate? sich aller Reizmittel enthalten. Im Gegentheil, im Norden, im Gurara. sind alle dem HaschischGenusse zugethan, wahrend im eigentlichen Tuat fast sämmtliche Bewobner Opiumesfcr sind. Zusammenstotz der Trave" und des Fred. B. Taylor." Ueber den Zufamme nston des Nord deutschen LloOdamvfers Trare" mi dem englischen Schiff Fred. V. Tay lor" liegen jetzt weitere Nachrichten vor Wie bereits mitgetheilt, ereignete sich die Collfion am 22. Juni, ciiusl acht' zehn Stunden nach Abfahrt der Trave" von New York. Das Schiff Fred. B. Taylor", in Balkast auf der Reife von Havre nach New York, war fchon einige Tage früher dem deutschen Dampfer Aller", von New ?)ork nach Bremerhavm. so nahe vorbeigegangen, daß man tro& JZebels den Namen des Dampfers deutlich lesen konnte; das Schiff , schnnt darnach außergewöhnlick lange , in dem Kurs der von New York nach Osten fahrenden Dampfer geblieben zv ' sein. 1 , Das Wetter war am Morgen des 22. Juni ansang? schön: dsch bald nach sechs Uhr lief die ..Trave" in eine Ne be:wand. so daß der erste Officier. der ' um vier Uhr die Wacht mit dem dritten Offtcier übernommen hatte, letzteren ," zumEapitän sandte, um ihn zu benachrichkZgen, daß es neblig werde und er Signale mit dem Nebelhorn zu geben , beabsichtige. Der Majchinentelegraph sei schon auf Achtung" gestellt. ' Der 1 dritte Officier ging zum Navigatim'szimmer. um diesen Befehl auszuführen, war aber noch auf dn Brückentreppe, als der erste Officier einen Strich an -teuerbordseite ein großes Segelschiff sichtete, das volle Segel gesetzt, und eine Geschwindigkeit von sechs Meilen oder mehr hatte. Der erste Ofsicier erkannte die Un Möglichkeit, noch vor dem Bug des Schiffes ' vorbeizukommen, und da ein dies bezweckendes Manöver im Falle des Nichtgclingens von den schlimmsten Folgen , begleitet gewesen toäre. gab er jkdnr Gedanken an einen solchen Ber such , aus und beorderte .Ruder hart rechts-" und "volle ttraft rückwärts. , Trotzdem wurde,, Das Segel'chiff etwa zehn Fuk nor dem Befnimast getroffen und mitten durchschnitten; der Besän mast siel nach rechts über, der Dampfer , blieb klar von W-ackstücken: er stoppte
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sofort die Malchine. mit die Schraubt klar zu halten, warf Rettungsbojen üb.r Bord und setzte zunächst ein Boot mit dem dritten Officier und fünf Leuten aus. um vor allem die an .Trum mern hängenden Menschen zu retten, was auch bei sämmtlichen sieben Personen gelang. Sodann wurde ein anderes' Boot mit dem ersten Ofsicier und fünf Leuten ausgefetzt, um die am Wrack felbst noch hängenden Leute zu retten; auch dies glückte völlig: das Boot nahm dreizehn Personen auf, da runter eine Frau. Im Ganzen war den alfo 20 Personen gerettet, während nach Aussage von Eapitan Hulbert die Bemannung des Schiffes aus 22 Per sonen bestanden hatte; von den feh'.en den Personen war eine, der Oberfteuermann Woodley, direkt bei dem Zusammenstoß verunglückt, dcr and.'re. Segel machcr Earlsen. fprang trotz der Zu rufe feiner Kameraden, auf dem Wrack zu bleiben, in's Wasser und crtran'
Wlati und Mond. Kürzlich trat wieder einer jener (im lich seltenen Vorgänge ein, die der Astronom mit dem Namen Occultation bezeichnet, darin bestehend, "daß ein Planet von der Mondscheibe auf längere Zeit verdeckt wird. Es handelt sich in diesem Falle um den Planeten Mars. der noch auf längere Zeit mit seinem röthlich strahlenden Licht am südwestli chen Himmel die gegenwärtig abweiende Benus iu der Rolle des ÄbendsternS vertreten wird. , Daß Firster ne durch den Mond auf seiner Wanderung über unser Gesichtsfeld verdeckt werden, ereignet sich natürlich in jeder Mondnacht einige hundert Mal. Doch bieten die'e Vorgänge nichts besonders Bemerkenswerthes. Der Fixstern ohne Ausnahme ist be kanntlich ein Lichtpunkt, welcher , auch in den mächtigsten- Fernröhren sich nicht vergrößern läßt, so ungeheuer ist der Abstand dieser fernen Welten von unserer kleinen Erde. Im Gegentheil: je kleiner der Punkt im Teleskop erscheint, hesto bester ist dieses, denn es beweist die Güte der Linsen soder Hohlspiegel) und die Abwesenheit aller falschen Strählen des Bildes. Die Strahlen der Sterne sind nämlich nur eine opiische Tauschung. hervorgerufen durch die Unvollkommenheit des menschlichen Auges. Wenn nun ein Firstern sich dem Mondrand nähert, so snht man im Augenbliae der Berührung durch ein gutes Glas, daß der Fi'zstern blitz schnell verschwindet, und zwar ganz genau in demselben Moment, den die Astronomen ,borauZ berechnet haben. Man hat dies stets als, 'vollgiltigen Beweis für das Fehlen einer Ätw'osphäre auf dem Mrnide angesehen, denn wäre eine solche Vorhänden, fo würde sie die durchgehenden 'Strahlen des dem Mondrande nahen Sterns brechen und derselbe würde scheinbar später, als die Berechnung lehrt, hinter dem Monde verschwinden. Merkwürdiger Weise ist dies bei der Occultation eines Planeten anders. Aber was sich da zeigt, ist ein biber ungelöst s Räthsel. Bekanntlich erscheinen dre Planeten uns lm ern royr nscht als Punkte, sondern als kleine glänzende Scheibchen. Sie tön nen deshalb auch nicht blitzschnell, wie d;e Firsterne im Augenblicke der Be rührung mit dem 'Mondrande ver lcywtnoen, sondern es muß darüber einige, je nach der liZröße der Planeten verschiedene. Zeit verstreichen. Aber in dem Augenblick, wo der Planet den Mondrand berührt, zeigt sich an diesem ein nerner, halbmondförmiger Einschnitt, in den der Planet hineinzupassen scheint. Zwischen diesem und dem Mondrand bleibt ein ganz semer dunkler Zwtlchenraum. Dieses seltsame Phänomen dauert se lange. bis die Occultation oder Bedeckung des ganzen Planeten nach der Berechnung erfolgt sein muß. Doch siiht man denselben ganz während des Vorganges wie einen rundlichen Kern in den Mondrand eingedrückt. In dem Mo ment. wo die Bedeckung vollendet ist. d. h. vom Planeten am Rande nichts mehr hervorragt, ist dieser wie wegge blasen; er ist verschwunden, als hatte lhu der Mond elnge,chlnckt. Beim Austritt wiederholt sich der nämliche Boraana, nur umgekehrt. Wieder er scheint dtr Planet plötzlich ganz, am Mondrande wie in ein? Vertiefung des letzteren eingedrückt. Diese seltsame Erscheinung deutet vielleicht auf eine Mondatmosphare hin. die aber dann sehr merkwürdige, von der unsriaen fehr verschiedene, Eigenschaften besitzen muß. Denn auf unserer Erde ist eine ähnliche Ertchernung mcht bekannt. Ein'ge weitere interessante Beobach tungen über den Mond, welche der Muthmaßung für das Vorhandensein einer Atmosphäre auf demselben Nah rung geben können, theilte kürzlich Professor Barnard von' der Lick'schen Sternwarte aus dem Mount Hamnton bei San Francisco mit. Der Mangel einer Dunsthülle folgt, wie man annimmt, auch besonders an der ouner oentlichen Schärfe und Schwärze der schatten aus thm. Vemmelte Beob achtungen neuerer Zeit nun lassen das gelegentliche Auftreten lokaler Trübun gen oder geringe Nebelbildungen, und damit das Vorhandenfein geringer uftmengen nicht unwahrscheinlich er scheinen. Diese bisher noch etwas un sicheren Beobachtungen werden durch die Barnardichen Mittheilungen be stätigt. Der genannte Astronom fand. dan das Innere des den Namen AI petragim" führenden Mondkraters ganz gleichmäßig nebelig erschien. , während er dem Stande der Sonne nach hätte in tieffchwarzcs Dunkel., gehüllt .sein müssen.' Auffallend ist es, daß dieser nebelige .Schatte von ; ihm während zweier auseinander folgender Lunano neu an derselben Stelle beobachtet wurde. Eine ähnliches Erscheinung zeigte im März d. I. der Krater Tha les" (dicht bet dem bekannten Krater wtrabo" gelegen). Während da Innere, des' KraterS .Strabo". der übrigens auf jeder guten Mondkarte zu finden ist, mit scharf begrenztem, tief schwarzem Schatten angefüllt war, er schien das Innere des Thales- von mattem Nebel bedeckt. Auch die Ring walle defzelben erschienen nebelig. Da schon geringere Instrumente die Krater des Mondes deutlich' ikiaen. ist auch
Amateur-Asironomen Celegenheit gxW geben, wissenschaftlich werthvolle Bl ob achtungen hierüber anzustellen. .
Vom Jnlanve. Die einzige arabische Zek tung, welche in Amerika herausgegeben wird, ist die in der Stadt NttvAork gedruckte Kawbad American". Die Beschlagnahme der Acmderbilt'schen Pracht . Yacht Fon. ouecor" hat Onkel Sam genau $20,. 854 gekostet. Das Wetterbureau d e i Regierung ist majorenn geworden, es hat das klnnndzwanzigste edensjahl erreicht. I ohn I. J ngal ls ist fo aber gläubisch, daß er nervös wird, wenn er den Mond über der falschen Schulter sieht. Donna Jsadora Eousint von Chile ist die reichste Frau und un. zweifelhast die reichste Perfon überhaup! in der Welt. Sie besitzt em Bermoger von 200 Millionen Dollars. Genera! Wea ver, de, Präsidentschaftscandidat der ..Volks. Partei", raucht, schnupft, trinkt unk flucht nicht und will den Handel mii berauschenden Getränken ausgerottet haben. Gen. Weaver und Gen. Bid well geben ein gutes Gespann ad. Frau Elisabeth Betts. Wittwe eines Soldaten aus dem Re volutionskrieae. ist vor einiger Zeit ir Harnsburg. Pa.. im Alter von 95 Jahren gestorben. Sie war in Lan caster Eounty geboren Und heirathet Betts, als sie 24 und er 75 Jahre all waren. Ihr Mann starb im Jahr, 1840, sie bezog eine Pension von bei Regierung. Seirator Brice wird jetz von seinen Eollegen im Bundesfena! Doctor" angeredet. Die Autoritärer der Maumee Uuiversitat in Ozford. O., in welcher er vor vielen Jahrer sein Examen gemacht hat, haben ihrr den Doetortitel verliehen. Brice hatt immer eine warme Stelle in seinem Herzen für feine Alma matcr. wie fei? kürzliches Geschenk eines Bibliothekge bäudes zu seinem Andenken genügend beweift. In Ehu la Vista, e.inerVov stadt von San Diego, Eal., ist kürzlick im 59. Lebensjahre Francis Royes Webb, Kapitän in der Bundesmarine, infolge eines Schlagflusses gestorben. Webb hat im Bürgerkriege unter Ad' mira! Porter gedient und der Bundes' Marine bis 1874 angehört. Er wa, auch amerikanischer Eonsul in Zanzibar und hat sich als solcher um den Abschtuß des Vertrags zur Unterdrückung des Sklavenhandels an der Ostküstt von Afrika verdienr gemacht. Er hat auch Stanley bei der Ausrüstung seine, ersten Expedition in das Innere des schwarzen Kontinent" wesentlicher Beistand geleistet. Später war Webb Eonnrt in Neuseeland. Salem ir unuchuscliÄ war fern eonrlsork. In Fitden, EountyMcMul. Zan,,Teras. wohnt eine schöne mertfa Nische Maid. Dolores Billareal ist ihr Name, um deren Liebe sich die Vieh züchter Jgnacia Florez und Sebastian Garna bewarben. Des Mädchens Wahl fiel auf den Letzteren und die beiden Männer befchloffen, den Liebeshandel untereinander mit Machettes", den mexikanischen schwertartigen Messern, auszutragen. Mehrere Kampfzeugen waren zur Stelle. Ter Zweikamps wurde nach allen Regeln der Kunst ausgefochten und währte zehn Minuten Florez wurde zurückgedrängt und stemmte seine Ferse gegen die Würze! eines Anime-öaumcs. Sein Gegner .stürzte sich aus ihn und schlug ihn mit einem einzigen Streiche einen Finget der rechten Hand ab. Florez erwiderte in schneller Bewegung den Streich und schlitzte (arcia den Unterleib auf. sc daß die Eingeweide zu Tage traten und der Verwundete sast augenblicklich starb. Darauf ergriff Florezdie Fluchs Wegen Uebertretung eines alten mexikanischen Eyegesetzes, welches aber noch jetzt zu Rechten besteht, ist kürzlich der amerikanische Kaufmann Frank E. Lawzon m ZacatecaS, Mer.. eingekerkert worden. Lawfon kam vor vier Jahren aus der Stadt Mexiko nach Zacatecas und brachte eine hübsche Spanierin als feine Gattin mit, welche jedoch zwei Monate nach der Ankunft starb. Bald daraus nahm er n an deres junges Weib, aber auch dieses starb zwei oder drei Monate nach der Hochzeit. Lawson trug nach dem Tode seiner grauen nie länger als drei Mo nate Trauerabzeichen und ging sodänn wieder auf Freiersfüßen. Die in fot. chen Dingen sehr konservativen Bewoh ner der Stadt kümmerten sich um Lam son und dessen Familienverhälknisfe nicht weiter, bis sie vor einigen Tagen erfuhren, daß er seit seiner Ankunft in Zacatecas seine dreizehnte Frau gehn rathet habe. Die Behörden griffen die ?ache auf, konnten aber keiüe Beweise dafür finden, daß Lawlons Frauen eines unnatürlichen Todes gestorben seien; gleichwohl ließen sie ihn auf Grund des erwähnten alten Gesetzes oeryaslen, weicycs Wittwern verbietet, mehr als neunmal eine Ehe eimuaehen. Danach hat Lawson wegen vierfacher Uebertretung des Gesetzes eine längere Gefängnißstrafe zu gewärtigen, (h ist vierzig Jahre alt. gebildet und wohn t.4n Mi CV.s,..M i 0T1.-II.. iu,ivi (ii yiuiu uiitu in xncMU. Die der ühmte SvirZtnai i st in und Freundin Abraham Lincolns. Frau Nettie Eoldurn Maynard. Gattin des Postmeisters Maynard, in White (fH : im rri.. m-iz öiii in v ...i V'iunts lui iuuic 7iciu ijvii, ii ooi in ihrem fünfzigsten Lebensjahre ae storben. Sie war langer als zwanzig - i1 . t t : ' - " " ayre uioeno. unter anveren Bücdern über Spiritualismus hat sie, eines ae Abrieben, in welckem die erf rort wird, ob Abraham Lincoln ein Spiri tualist gewesen sei, innd in welchem sie sich einen großen Antheil an Lincolns ln!schlu die Aufhebung der Skla verei' zu verkünden, deimißt Sie erzählt nämlich, da nt mit Lincoln viele Untexiedungen gerade in den schwierigsteil Zeiten seiner Präsidenten lanfbahn gchadt habe. , lntex Anderem sei' sie im December ,1862 auf Ljnioini speciellen Wunsch in das Weihe Hans berufen worden; der -Prä. ttdeut sei lm höchsten Zweifel darühex
gewesen, od er die Ankündigung der Aufhebung der Sklaverei veröffentli chen solle öder nicht. Sie fei vor ihm in einen Zustand derPerzückung'ver fallen, und die durch'ihren Mund re denden unsichtbaren Freunde Lincolns
hatten ihn zur Unterzeichnung und Berönentllchnng der Ankündigung ge drängt. Beim Abschied habe' Lincoln hr die Hand auf den Kopf gelegt und gesagt: ..Mein Kind. Sie besitzen eine eigenthümliche Gabe, aber ich bezweifle ear. daß ne von lvott kommt. Ich danke Ihnen dafür, daß Sie heute Abend hierhergekommen sind. Dies st vielleicht von gröserer Bedeutung. als irgend Jemand verstehen kann. Äuf die Frage des Nationalabgeordne en omes aus Maine. ob er gedrängt verd?. die Ankündigung hinauszufchieden. erwiderte Lincoln: Es bedarf aller meiner Kraft, umeinemsolchcn Dränge u widerstehen. Frau James Brown Potter hat erklärt, sie sei es müde, sich auf den Brettern der Welt sehen zu lassen. In dieser Beziehung hat sie die Sympathie desPublikums.'das sie je auf der Bühne zefehen hat. I e r r y Simpson sagte die ser Tage, daß Grover Cleveland in die,cm Jahre den Staat Kanfas er obern würde. Das hat Cleveland so entmuthigt. daß er sich vom Wettkampfe in KansaS zurückziehen will. Lieutenant Joyn ö. re. mont. Sohn des berühmten .Pfadfin ders. ist Berichterstatter einer Zeitung. Zur Zeit des Aufruhrs in Homestead wurde er dorthin geschickt. Innerhalb des letzten Jah rcS sind über einhunoert Millionen ber kleinen, von Draht gemachten Pfropfenzicher verkauft worden, welche zum Ent pfropfen der Tintenfässer und Medittnfka'chen gebraucht werden. 30.000 dieser Dinger werden täglich durch Ma ichinen sertig gestellt. Die Staatsversassu nq rc Louifiana gestattet jeder Frau, ein mit der öffentlichen Erziehung in Verbindung stehendes Amt zu beneiden. Alis dem Schießplatze deß bei Newport in Kentucky stehenden G. Bundes-Jnfanterie-Regiments kam es zu emem betrübenden Vorfall, der tu nem Eorporal das Leben kosten wird. Eompagnie 2 war an einem der letzten Morgen zu Schießübungen ausgerückt. Ter Gemeine Louis Jung behauptet, der Corvoräl Henry Sunolds habe ihn seit einiger Zeit in einer Weise gequält. daß er zuweilen aus Wuth seiner Sinne nicht mächtig gewesen sei. An jenem Norgen war er wieder allen Quäle reien dcs Eorporals unterworfen. Als Jung an den Schicsjstand trat, drückte t, ab. aber nicht auf die Scheibe, son' dern auf den Eorporal, der von dein aus nächster Nähe abgefeuerten Schusse durch die Brust getroffen, zur Erde sank. , Sunolds wurde nach dem Hoivital in iZrort Thomas gebracht, wo ,eme Verletzung für tsdtlich erklärt wurde. Jung wurde in das Militäröefängniß abgeführt. Ä i e h a in 1 1 1 e oes kürzn verstorbenen. einAnalS als Erfinder und Hersteller der ersten unteeseeisch.m telegraphischen Verbindung zwischen Amerika , und Europa hochgernerten Eyrus W. Fikld. geboren am 30. No vember 1819 als Sohn des Landgeist lichen David Duoley Field in Stock bridge. Mass.. soll ursprünglich aus dem Elsatz stammen, und mit Wilhelm dem Eroberer nach England gekommen sein. 1630 oder 1632 wane te dann Zachariah. FW nach Amerika aus und von ihm in direkter ximt stammten Eyrus und seine Geschwister ab. Unter diesen sins hervorzuheben David Tudlen. der eminente Jurist, welcher der Verfasser des Civil und Criminalkoder ist, der jetzt in mehreren Staaten anqe nommen ist. Ein von ihm verfaßter Entwurf eines internationalen Kodex hat in allen Ländern Aufsehen erregt und ist in mehreren Sprachen übersetzt worden. Stephen I.. der zweite Bru der. ist seit 1663 Richter des Oberbun desgertchts und der dritte Bruder, Henry M., ist ein hervorragender Geist sicher und Literat. Stanley Matthews und David I, Bremer, beide frühere Richter des Oberbundesgerichts, ent stammen gleichfalls aus der Field'fchen Familie. Erwahnenswerth ist noch. dak Cyrus W. Field dem Mazor ,An dre, welcher als britischer Spion wäh rend des Revolutionskrieges gehängt worden war, ein Monument errichtete und es, so oft es vmi Vandalen be schädigt wurde, wieder in Stand setzen ließ. vom Auslcknoe. In der Leibnltz-Sitzu ng der Akademie der Wissenfchasten in Berlin wurde zum Schluß noch von Prof. Anwers über die Stiftung der Akademie Bericht erstattet. Neu hin zugekommen ist die Helmholtz-Stiftung. Von derselben werden in bestimmten Zwischenräumen für Leistungen aus den Gebieten, deren Pflege der mathe-matisch-physikälischen Klasse der Akave rnie obliegt, oder in der Erkenntniß lehre eine Medaille oder Preise vertheilt. Ausnahmsweise sind sür dieses Jähr auf den Wunsch von Helmholtz vier Medaillen zur Vergebung - gelangt, welche du Bois'Reymond und Wei'tt' ftraß in Berlin, dem Mitentdecker der Spektralanalyse Vunsen in Heidelberg, und dem bedeutenden englischen Physi ker William Thomsen in Glasgow zu gesprochen worden sind. Der Preis der Diez.Stlstung ist Prof. Wilhelm MeyerLübke in Wien für seine ..Gram matik der romanischen Sprachen" unt seine .Jtalienische.Grammatik" zu er kannt worden. Für. den Preis, de, Eharlotten.Stiftüng 'waren zwei Be Werbungsschriften . eingegangen. Zu. gesprochen wurde derselbe !)r. phil Wilhelm Kroll in BreSlau. 7 U e b e r e inen. seltenen F,a l ! von 'Lebensfähigkeit berichtet die Hart. Ztg.- auS dem.Kreife Friedland. Jw Jahre 1842 starb zu Minten der Lehrn Kr. und hinterließ seine Familie in ,sehr dürstigen Verhältnissen. t Die Wittwe erhielt die , generöse Pension von 3 Thalern jährlich und, zwar, IC Jahre lang, dann von 6 zu 5 Jahren steigend eine solche, von 16 Thalern; schließlich wurden es dann 150 Mk., letzt sogar 250 Mk. und die Frau
lebt immer noch. Allerdings erhielt die Lehrerswittwe zu ihrem 25jährigen Wittwen-Jubiläum 1867 auch noch eine Extraunterstützung von 30 Mk., 1890 nochmals 20 Mk. und zum letzten
Christfest 15 Mk. In diesem Jahre feierte die nunmehr 85iährige schon sehr hinfällige Frau ihr 50ährig?S Lehrerwittwen'Jubiläum. Ein französischer S t atistiker hat berechnet, daß in der Well, augenblicklich rund viertausend Papier, fabriken bestehen.welche zusammen952.000.000 Kilogramm Papier erzeugen, von dem die ein? Hälfte für Druckereizwecke verwandt wird, 300.000. 000 Papier werden allein zur Produktion von Zeitungen. Zeitschriften :c. gr braucht, ein Quantum, das um ein Drittel größer ist, als vor zehn Jahren. Auf den Kopf aller civilisirten Natio nen berechnet sich obige Menge wie folgt : ES kommen auf einen Eng der 11$ Pfund, einen Amerikaner 10z Pfund, einen Deutschen 8 Pfund, einen Franzosen 7$ Pfund, einen Oesterreich-Ungarn 3 Pfund, einen Mexikaner 2 Pfund, einen Spanier U Pfund, einen Russen 1 Pfund. Wie die Daily News" mitth.ilt, herrscht in Hongkong lebhaft Aufregung über ein neues Ausbrechen deZ Seeräuberunwesens in der Nachbarschaft der britifchen Kolonie. Dem Anschein nach haben die chinesischen Pi raten eine neue Taktik befolgt, zum ersten Mal in der langen Geschichte des Secräuberunwesens an den Küsten des himmlischen Reiches haben sie einen Dampfer sür ihre Zwecke verwandt. Besonders merkwürdig ist der Umstand, daß dieser Dampfer früher ein kaiserlich chinesischer Zollkutter war. Man er zählt sich, daß eine Anzahl Piraten sich unter dem Vorwand, den Aufenthalts' ort eines Schmuggclschiffes nachzumei sen, Zutritt auf dem Dampfer zu ver schaffen wußten. Einmal an Bord, ergriff die Bande völligen Besitz von dem Dampfer und plünderte drei Han delsfchiffe. I n Göttingen wiird dieser Tage zu einem Bismarck-Thurm der Grundstein gelegt. Es hatten sich zu der Feier der Vorstand des Blsmarck Zhurmbauvereins. Vertreter der Korps Hannovera" und Saxonia" und eine Anzahl Freunde des Unternehmens aus dem Bauplatze eingefunden. In dem Grundstein wurde' in einem kupfernen Kasten eine notariell beglaubigte Ab schrift des Briefes vom 'Fürsten Bis marck niedergelegt, in welchem er seine Zustimmung gegeben hat. daß dem Thurme sein Name beigelegt wird Oberbürgermeister Merkel eröffnete die Feier mit einer Ansprache. Hierauf versenkte Jnstizrath Eckeks den Kasten in die Vertiefung. Ter Akt nahm dann mit Musik, Ansprachen und den üb lichen Hammerschlägen den gewöhn lichen Verlauf. Zum Besten der rufst sehen Abiturientinnen der höheren weiblichen Curfe hat eine im vorigen Jobe im Auslande verstorbene Russin. Frau Tlchcrepowski. 10.0W Rubel hinter lassen, deren Zinsen als Mitgift für Abiturientinnen der genannten Curfe verwandt werden sollen, falls die ge lehrtenHamcn nämlich in den Stand der heiligen Ehe einzutreten gedenken. Zum ersten Male soll diese Unterstützung im Jahre 1894 ausgetheilt werden. Ob wohl die Aussicht auf die aus den ein iährigen Zinsen eines Capitals von 10,00 ) Rubel viele Studentinnen in den Hafen der Ehe locken wird? Aus Dürkheim.24. Juni, meldet der dortige Anzeiger: Heute Nacht schleuderte der Sturm das Storchnest' vom Dache der Schloßkirche dahier herunter. Dabei wurden die jungen Störche und einer der alten ge tödtet. Ter überlebende Storch fitzt vereinsamt auf der Stelle, wo seither das storchen kami!ienheim aufgeschlagen war und denkt jedenfalls in feiner Weife über das Verfängliche alles Irdischen nach. Groe Theilnähme, hauptsächlich seitens der lieben Jugend, wird dem so hart vom Schick tale betronenen Wittwer" oder Wittwe" sei dahingestellt entgegen gebracht. In München wurden der Hofjuwelier Elchinger und dessen Gattin todt aufgefunden; sie hatten sich mit Cyankal, vergiftet. Wie es scheint. waren mißliche Vermögensverhältnisse die Ursache der verzweifelten That. Die Unglücklichen, die in den 40er Jahren standen, waren am Abend zuvor noch mit einander auf dem Bierkeller. Der traurige Fall wird noch tragischer durch den Umstand, daß fast zur gleichen stunde, in welcher die Ehcleute Elchin qer todt aufgefunden wurden, ein Bru der des Mannes, der städtische Kasfirer Elchinger. in einem Bade daselbst funken ist. Ein mit Kindern gefeg ncker Arbeiter in Rom. Namens Ca sieri, bai an die beim Ouirinal be gkaubigten Botschafter der Großmächte schreiben gerichtet, in denen er seine Begeisterung für die von ihnen verkrejenen Souveräne ausdrückt. Er' habe sich daher entschlossen, jedem der Sou verane eine? , semer Kinder zum Ge schenke zu .machen. Die Botschafter r w jL: t .... v . . m ? . . i . yaoen oa ciyreioen oer Polizei uvcr geben, die den edlen Spender einst. weilen aus -das BesdachtungSzimmer chickle. ..... ,. . - ... Man schreibt aus But rest vom z 30. v. M.: DaS neueste ser. fationelle, Liebesdrama in unfern Stadt. daS wahrscheinlich noch :,ein ge richtllches Nachspiel, lzaben dürfte, hat einen jungen StaatSanwalt 'am hiesigen Tribunal. NicoleZcoDorobantzu. ,und die Zunge., bildhübsche , Gemahlin des Chefs des : obersten 1 SanitätZratheZ. Doktor Alexiano. zu. traurigen Helden. Nicol.-sco Unterhielt seit Jahren intime Beziehungen zu Frau Aleriano. die ihm auch Liebesbriefe schrieb.. .In der letzten Zeit trat eine Erkaltung des Ver hältniffes ein. Tie junge ftrin.' welche ka; Verhältniß lösen woll e, lkniitzZe die Abwesenheit deS StaatsaN'valts..um in seine, Wohnung zu dringen und da raus ibre Liebesbriefe eigenmächtig zu rückzunehmen.,,, Nach der Rückkehr deS Ctaqtsanwalts gab , 'es zwischen Beiden eine heftige Scene.. ,, Eine Stunde spä ter fand ' man Herrn Nicolesco mit durchschossener Brust in seinem Äimm
aus." 'Dem Arzte gelang es wohl nach einigen Tagen, die Kugel aus der Lunge zu entfernen, allein Nicolesco konnte nicht gerettet werden, er starb an innerer Verblutung. Nun verbreitete sich hier
das Gerücht, daß Nicolesco nicht durch eigene Hand, sondern durch die Hand der lungen Doltorsfrau den Tod ge unden habe. Thatsächlich fand am OlkjkH e'irrp rtei-ii Cfrtnrn!ttrti hlliV M f V 1 ' PI Will iV.ltM ion des Paares statt. Allein Nicolesco. obwohl noch bei Bewußtsein, schwieg auf alle Fragen des Gericdtsbeamten und bat auck bis zum Tode kein Wort über die Urheberschaft des Revolverfchusses fallen lassen. Vrau Dr. Aleriano. die sich auf freiem Fuße befindet, erklärte einem Berichterstatter gegenüber, alle Gerüchte, welche sie als die Geliebte und die Mörderin des Staatsanwalts be zeichnen, als infame Erfindung. Gleich wohl hat der Gerichtshof eine strenge Untersuchung der Angc!cgcnheit"angeordnet. Ueber den dreisten Raub' anfall in Frankfurt a. M. berichtet di Franks. Ztg." ansführllch: Der Lebe. lina Müller der Spedition?- und Ver sicherungssirma Gebrüder Wolsf, du ihre Büreaus ..Am Sal.zhaus" No. 3 hat. ka'sirte auf der Reichsbank einen Betrag von 224.000 M. in Banknoten rw t Ta ein. vlus oem orrwor im ersicn wa des Geschäftshauses seiner Firma angekommen, erb'elt er plötzlich hinterrücks einen schlag in den ?kacken und kam zu Fall. Gleichzeitig wurde ihm die Geldmappe abgenommen. Auf fein durchdringendes Hil'egcschrei eilte das Personal aus den Wolff'schen Büreaus und andere Hausbewohner herbei. Sie fanden sich einem Mann gegenüber, der den Lehrling am Boden liegen hatte, ihnen aber mit gespanntem Revolver sosort droüend entgegentrat und in dieser Haltung den Rückweg über die Treppe nahm. Unten hatten sich in dessen im Hose beschäftigte Wcißbindcr und andere Leute eingefunden, die der Räuber ebenfalls mit dem Revolver be. drohte und verscheuchte. Erst am Aus. gang des Hauses versuchte ein Dienst, mann, ihn auszuhalten. DerJlüchtling schoß mehrmals ans ihn. die Kugeln gingen aber fehl und nur eine streifte die Kleider unter dem rechten Arm. Verfolgt von einer rasch anwachsenden Menge, wurde der Flüchtige am Peterschen'Laden in der Kaiserstraße gestellt. Er wehrte auch dort die auf ihn eindringende Menge mit dem Revolver ab. bis ihm ein Schutzmann die Schuß waffe entriß und ihn festnahm. Die Menge zeigte Lust zu einem Lunchge rickt. Der Verhaftete will kein Dcutfch verstehen. Seinen Namen gibt er mit Wards an; er will aus Sidney in Australien kommen. Das Geld ist voll ständig wieder zur Stelle geschafft wor den. 157.000 Mark hatte der Rauber bereits in feinen Tascbcn untergebracht. 67.000 Mark befanden sich noch in der Geldmappe. Er ist ein junger, schlanker Mann mit hagerem, eingefallenem Gesicht und kleinem schwarzen Schnurr bart. Ein Mitschuldiger, der dort an der Treppe Wache stand, ist glücklich über den Hirschgraben entkommen. Dem festgenommenen Dieb wurden zwei Gepäckscheine abgenommen, nach denen er kurz vorher erst das Gepäck auf dem Hauptbahnhof abgegeben hat. Man nimmt an. daß die beiden Jndi viduen sich auf die Reichsbank begeben hatten, speciell zu dem Zweck, dort einen Gelegenheitscoup auszukundschaften. Sie sind dem Lehrling, wie er. ohne Arges dabei zu denken, bemerkt hat. dann nachgegangen, um ihn birect vor der Thür seiner Firma zu nberfallen. Die Verletzungen des Lehrlings sind unbedeutend. Der schon m e h r f a ch er wähnte Proeeß gegen Wilson, den Schwiegersohn des verstorbenen ehema ligen französifchen Präsidenten Grevy. wegen WahlbesteÄung wird in diesem Monat noch in Loches beginnen und mehrere Tage dauern; es sind 80 Zeu gen vorgeladen worden. Bisher hatte Wilson jeden Versuch, ihn zu verfolgen, mit dem Warnungsruf: Nehmt Euch vor meinen Personalakten in Acht!" beantwortet. ..Figaro" erklärt nun. daß Wilson thatsächlich beim Verlassen des Ekysee 22.000 Personalakten mit genommen bat. welche vertrauliche Schriftstücke über die Vergangenheit aller leitenden Persönlichkeiten Frankreichs enthielten. Im Jahre 1883 aber, nach Wilsons Verurthcilung. hätten drei Depntirte gemeinsam mit Wilsons Schwiegervater. Grevy. die Vernichtung aller'auf politische Pcrsön lichkeiten bezüglichen Akten durchgesetzt, so daß Wilson nur noch Financiers und Privatleute bloßstelleude Papiere in Händen hat. Trotzdem befürchtet man Skandale in Folge der Verurteilung Willons. Ooluindiu. Kali! EckeMcEarty & Delaware Str. Die schönste, größte und am bequemsten ein genchtetete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung von Konzerten, Tanz-Kranzchen, PartkeS rc. Besonders ist sie Vereinen zu empfehlen. Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die besten Getränke werden ver abreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Otto Scliiuldt. Mozart Kalle Z Henry Victor. DaS größte, schönste und ültefte derartige Lokal in derStadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen. Logm l- 1,"'- -r: !:.'' ' f,lf - und Privaten zur Abhaltung v on Bällen, Conzerten und Versammlungen unter libera len Bedingungen zur Verfügung. .
Wntb kinkr Echachtel kiae Guia." 5 Schläfrig. Ist ein Mann deS' TogZ Über schlüsZ' rig. nachdem er die! ' Nacht gut aeschta? fcn, so zeigt da? aus Unverdaulichseit und auf einen lkrau.!enMagenhin. z?o Vi ö PILLS werden, indem f!s hie bat ionderunge entkernen, oüs bttiSi en und n , i. if -. . - . v -i. Svttem Derntw'svde Ät ro,en ze?neroen yeuen uns?.srane iineii' inbn. 1 Wlt rinrr geschmacklose nd sli'bkr Mr, ühtriantu. 2 Wei alle Aptthekern. Pr?is L.?c. die ?ö,aZz?el i New Vlork Devot: St iianal tt. 5 WWWWwWWWWWin Dr. H. S. CiZMliughaui, Office und Wohnung : 33 Süd Meridian Straße. Telephon 1319. Offick'Swnden : 8 9 Mr Morgenk. II i Uhr wtrttazs. 7 1 uyrded. Dr. Cunmngham spricht Deutsch. Dr. I. Wühler, Teutscher Arzt. Office und Wohnung: 33? Süd Delaware Straße. Ofnce-Stunden: 8 9 litjr Itorm.; 2 3 lUix Nachm.: 7 Uhr Abcuds. Triephon Dr.Wilh.J.Nogge, Dentsckiev Avzt. Ofsice: bei Pantzer's Apotheke. (Tel. 1,30 Süd East Straße und L!ncoln Lane. Svrechümlde: Uhr Vorm.; 3 Uhr Nachm und 7 Uhr Abends. Wohnung: XM Madison Avcnue. Telephon BittZ. Dr. P nutzer, lh'rarg und Frouenarzt. Heilanstalt und Office : lim .Ost Michigan Straße, (öcke Massachufttts Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntags auS genommen. Telephon -2U. Dr. Wagner, Office: Zlo. (ZU Gol Ghio Btv Offtce-Stundeu : S-l Uhr BeruuttaeZ. ZUlzr NachmtttaAs. Wohnung: cke Broadwah ud lcol ve ?elkvlivn ns. C. C. Guoris. Deutscher Zahtt - Arzt, No. 8 z Nord Pennsylvania Str. ab wird eus LZuns'b ?naewondt. Ferd. A. Müller, CZiaSfoiAer vsn Gige Müller.! Apotheker. Die Zluferttgung von Rezepte gekchiekt t zuverläsflger. sachberstöndlgeraeise. Südwest -Ecke der Ost Wasbington und Ost Str. tXT Telephon 870. ?WS M WD' Das beste Stärkungsmittel. tzl.00 per Flasche 6 Flaschen für $5.00. Zu habe in der Deutschen Apotheke von F. Will. Pantzer, 54 West Washington Ctraße und Ecke Eas, Straße und Lincoln Lane. Die an NaSt offen! Beste der Saiso,t! Grojzo j5il?rlicl?o n ach den s5-Niagara Falle,l-S5 $ß T0K0XT0 $ß $10 EfioufcnÖ Islands am Donnerstag, den 1 1 August, vta C. H. und D. BAHN, -r über J1I&XZji?bJLX und die Plichignn Eentrnl Bnhn, mit dem üblichen Nebensabrten nack Pnt-in-Bay! Ti 5. Q. & D. Bah hat die Niagaraall Exeurnonrn zi einer Spezialität iur den Sommer gemacht, Tam'enden ekegenbeit gebend, ine angenehme Serien seit u nominellen Unkosten ,u zubringen, wie Alle bezeugen können, weiche früher die iZadrt aus unserer Bahn machten. Weder Uukosten noch Mühe werden gespart, um diese reursionen- zu einer Quelle des Bergnu gen? furAue, welche sie denüyen, s maüen. Arrangements für ermäßigte Preise in den Hotels un W latzen v on rt "ig ,,.Lneressc'und)zürÄnttth bei Wn Zöllen sind getroffen wartend , , 1 ! 1 , ., Machen Sie v hre Anmeidungen für Schla f - ivaaenoder Vehsluhiagen-Pi,ätze sofort.! , Seriauze4ug, pack,vagen, Rauchwagen. Tamenwagen, Pailor- und chlafuiaggonS. geht ohne jeden Wechsel durch nach den iagara'JüLen. R. I. Rhein Generalagent. Indianapolis. And. :;;':! : : : i : ':: ' ':; ; y:: . i 1 : : Jg ;: : Carpenters & Contraktoren No. 27 NebraSka Qtr. lili'MM::!::!!:1!!::!:.-!::;-!!;':';;'' ;L ;:' : . . .;: ; . V Aufträge für Neubauten, sowie Neparatu ren werden prompt und billig ausgeführt.
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Eisenbahn-Tabelle
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