Indiana Tribüne, Volume 15, Number 303, Indianapolis, Marion County, 20 July 1892 — Page 2
mmtaasaemssm rma Tribune. Erscheint U !ig l Z ch und 5 o nn tn g s. T'eSsUcheTribük"rostet durch dca Trager ZZ CcntS Pr Woche, die Sonntags-.Tribüne- 6 VeutS per Woche. Beide zufaWMen ISCcnts oder S3 CetS per Monat. Per Post zugeschickt in VorSAt'bezahlunA xcr Jahr. Ossice : 130 Ost Maryland Strahe. Indianapolis, Ind., 20. Juli 1892. Die schwar;e Ff!ÄtöaärittLrin. Man kann sich eigentlich darübe. koundern. daß die cö!e Kunst der GesichtsverschSnerung noch nicht mehr Jünger aus dem schönen Geichiccht erhalten, und zwar bei unZ noch weniger, als in Europa, ja daß gerade in unserem Lernte mancher weibliche Barbier durch Vorurteile und Nchheiten der Wnnerwelt in der Ausübung seines Berufes behindert worden ist, wie dies vor nicht so langer Zeit in der Kirchenstadt am Eaft River vorkam. Denn das Barbieren scheint den Anforderung gen eines Frauenberuses besonders gut zu entsprechen, wenn nicht eine besondere höhere Ausbildung den Betreffenden andere Fächer eröffnet; ohne mit migewShnlicher physischer Anstrengung verbunden zu sein, dabei eine leichte, gewandte Hand und etwas guten Ge chmack und Schönheitssinn erfordernd, kann eZ als passendes Seltenstück zur Putzmacherin gelten. Man kann beHäupten, daß ein weiblicher Barbier eher am Platze ist. als z. B. eine Telegraphistin mit ihrer nervenzerrüttcndcn Thätigkeit. Tas ..Typewriten" ist als lohnende Befchästigunz schauderhaft schnell gesunken: und die Schulmamsell, wenigstens die gewöhnliche, kann asleiT landläufigen Prahlereien mit den fürstlichen Ausgaben der Amerika ncr für das Schulwesen i.um Trotz in ihrem Beruf weniger Seide spinnen, als eine selbständige Gesichtsgartnerin mit gutem Zuspruch! Dieser Ueberzeugung ist auch die Barbierin und Er-Lehrerin nrl. Nannie StaniZlaus Prombee. welche in den Ncuengland-Staaten eine seltene Figur spielt: als Farbige ist sie eine noch größere Rarität, als sie als Mtiw sein würde, trotzdem das männliche Geschlecht unter den Farbigen sich so vielfach die fer Kunst widmet. Es wird neuerdings über sie aus ihrem jetzigen Wirkungskreis mitgetheilt: In einer Barbier ftube zu New Bed ford. Mass., kann man jetzt täglich eine junge Farbige beobachten, von kleiner Statur, angenehmem Gesicht und mit ausfüllig männlicher Kleidung und Hal tung. Frl. Nannie StaniZlaus Prombee versteht das Einseifen und Rasiren, das Haarschneiden. Kopfwaschen und Frisiren aus dem FF und kann einen Pompadour herstellen, der dem verwShntesten Geschmack genügt. Wenn sie sich versucht fühlen würde, einem Herrn der Schöpfung" die Hand zum Bunde für's Leben zu reichen, so würde vermuthlich der Trauungsbeamte, wenn er das Paar von eben betrachtet, auch zu der kuriosen Frage sich veranlaßt sehen: Wer von euch Beiden ist denn eigentlich der Bräutigam?" Sie trägt einen steifen Hut. ein fast ebenso steifes Busenhemd mit Stehkragen und einen Rock nebst Weste nach der neuesten Mäunermode. ?!ach diesem folgt ein Frauenrock, aber aus solchem Stoss, wie ihn die Männer tragen. Auch eine männliche Gangart hat sie sich angecignet. Ihr Haar tragt sie kurz, mit einem Scheitel auf der einen Seite. Gewiß in unserer Gegend eine sehr ungewöhnliche Erscheinung. Als sie hierher kam.' gab ne zu fast endlosem Gerede Anlaß. Ein weiblicher Barbier war noch nie hier gewesen, am allerwenigsten eine Farbige. Man stritt sich ernsthaft über ihr Ge schlecht. Die Frauen wollten es nicht glauben und drängten sich bausenweise neugierig vor die Varbierstube. Die Männer lachten. aber sie ließen sich von ihr rasiren. llnd das war für Frl. Prombce. die es an Dickfelligkeit" mit jedem amerikanischen Repor tcr aufncbmen kann, die Hauptsache. Der Klatsch erstarb allmälig. man ge wöhnte sich an die schwarte Gesicht?' gartnenn, und sie erwarb sich bald den Ruf. einer der besten und flinksten Gesichtsgärtnerinnen der Stadt zu sein. Für Schäkereien der Männerwelt zeigt sie äußerst wenig Verständniß: sie macht bei Ausübung ihrer Kunst ein so ernstes lesicht. wie ein Richter, und Keiner hat ihr auch nur ein Lächeln jemals abgewinnen können. Im Gegentheil zu "iüren meisten männlichen Eollegen plaudert diese verkohlte Evastochter tthr wemg im Geschäft, obwohl sie sogar französisch parliren kann. Frl. Prombee hat in Frewricktown. Md.. vor bnlüusig 20 Jahren das Licht der W.elt erblickt, eine Hochschule i 1 Harper s Fcrry durchgemacht und fi, in ich dann in ihrer Heimathsgegend als Lehlerin bethätigt. Vor 3 oder 4 Jahren kam sie nachNeu-Engkand und versucht sich zu Narrangaitsett Pier als Hotel kellnerin; dort begann sie als Rebenae , , schüft die Kunst p treiben, " welcher sie jetzt bis an das Ende ihrer Tage treu " zu bleiben entschlossen ist. Eine Zeit lang war sie auch in Cambridge thätig : und verschönerte die Gesichter gar mancher Studenten vom Harvard-Collcae". .welche sie mit großer Achtung dchan Dellen. Die 5l,tnefenzöpfe. Welch' ungemein hohen Werth der schlitzäugige Himmelssohn auf seinen geliebten tfapj legt - vom amerikani schen Bolkswitz, dem nichts heilig ist schnöderweise "ri?taii" genannt da von hat man in jeder amerikanischen Strafanstalt, in welcher ocleaentlick ein Mongole unfreiwilliges Quartier bezog, drastische Beweise gesehen. Denn wenn 1 man, , wie anderen Sträflingen das Haar, so auch diesen den Zopf ab schneiden wollte, acberdctcn sie sich l. entsetzlich, als sollten, sie um einen ' Kopf kürzer g"macht werden. In einem der Itireiteiiben Falle dat auch ein m
Bau
nGtshof die Entjchetdung adKegebenz daß man nicht berechtigt fei, dieses durch religiöse Ueberlieferung geheiligte Zu? behör mit Gewalt abzunehmen; in an deren Fällen wiederum hat der heilige Zopf beim Richter ebenso wenig Re spect gefunden, wie beim Zuchthaus Wärter. Bei den Chinesen sind mehr, als bei jedem anderen Volke,, die Männer gerade so stolz auf ihr Haar, wie die Frauen und mit dem Haar ist in diefem Falle immer der Zopf gemeint und zwifchen d?n niedrigsten und den höchsten Klassen der Bevölkerung herrscht in der Haar-Etikette lein ein;ig?r wesentlicher Unterschied. EZ ist allerdings Uebertreibung, zu sagen, der Chinese' gehe lieber in den Tod. als daß er seinen Zopf verliere; doch erscheint ihm ein gewaltsamer Verlust des haarigen Schmuckes fast ebenso schlimm.
wie der Verlust des Lebens. Uebriqens kommt völllge Kahlheit bet Chinesen und Chinesinnen häusig genug vor. Auch kümmert sich gut und wieder ein alter Mann aus Rachlässig eit nicht um jemen Kopsschwanz-, was öarauf hindeutet, daß neben religiösen Begriffen doch auch die gewöhnliche Eitelkeit jüngerer Leute ein Bischen mit Dem Zopfcultus zu thun hat. Sammtjche buddhlstuche Priester machen gleichalls nne Ausnahme und rasiren ihren brwürdiqen Kopf ganz kahl. In der Regel aber wird, wenn sich auch nur as ilemste Bischen Haar von Hause us auf dem Kopse befindet, dasselbe auf das Sorgfältigste zu einem Zop entwickelt, und wenn dieser auch nicht größer und dicker sein sollte, als eine abgerissene Schuhichnur, macht er doch seinen Besitzer glücklich und stolz. Um den richtigen Zopf zu entwickeln. wird, mit Ausnahme einer kreisrunden Stelle an der Haarkrone, der ganze Kopf rattenkahl" geschoren. Das Haar an diesem einen Fleck wird so bald wie möglich geflochten. Seiden schnüre werden daran gebunden, und diese lausen in eine Troddel zufammen. welche bis aus die Absätze re?cht. Geht der Himmelssobn eine Treppe hinab, so hebt er dieses Anhängsel ebenso sorgfältig hoch, wie eine Dame den Saum ihres Neisrockes, und wenn er sich niedersetzt, legt er den Zopf vor sichtig auf die eine Seite. Hat er Trauer, so werden die schwarzen Sei denschnüre durch weiße ersetzt, und bei der zweiten Trauer durch hellblaue od ßrüiu. In Gegenwart einer höhergestellten Person den Zopf um den Hals oder Kopf zusammen gewunden zu tragen, ist ein unverzeihlicher Verstoß gegen die Etikette. Das. Schlimmste aber, was einem Mann passiren kann, ist. wenn ihn Einer am Zopf zieht. Kein Wunder. daß unsere armen Waschonkel in so entietzkiche Aufregung gerathen, wenn ein nichtsnutzige? Straßenaruber ihnen diesen schwersten aller Schimpfe an. thut. In chinesischen Kasernen oder auf Schiffen ist es nichts Seltenes, daß die Soldaten ode? Matrosen sich gegensei tig die Zöpfe kämmen und ordnen. Denselben Frcundschastsdienst erweisen die Kulis ein ander oft an der ersten besten Straßenecke, was für Fremde einen höchst possirlichen Anblick bietet. Malerisch ist auch oft das Bild, welches die Umgebung einer Barbierstube gc währt; ein Dutzend oder mehr Men schen aus allen Ständen sitzen da. nachdem sie drinnen sorgsam verschönert worden sind, und ihnen der Kops gewaschen" worden ist, und während sie sich in ihrer zartflötenden Sprache gemüthlich unterhalten, trocknen Wind und Sonnenschein ihre flatternden Zöpfe. Die Zunft der Gesichtsverschonerer hat überhaupt bei den Eöine sen so recht ihr Paradies, denn nirgends sonst wird so viel rasirt. Der aanjk Kopf, vornen und hinten, znuß dar? Theil nehmen, jedes Härchen außerhalb des Zopfes muß daran glauben, und etnen Bart auskommen, lazzen. ist nicht statthast, ehe matt Groöoa:er g? worden ist. Vom edlen Cpal. Wer die Schätze unserer Juwelier mustert, wird finden, daß bei ihnen der pal nne hervorragende Rolle spielt. Seit einigen Jahren ist die Vorliebk des Pudlilums sur den Edelova. erheb' lich gewachsen, und selbst d:e Amerika. nerinnen. obgleich sie ihn für einen Unglücksstein hakten, wenden ihm ihre Theilnahme ,m ausgedehnten Mae zu Man kennt den meist länglichen, man delförmigen. weißlichen Stein, welcher nicht facettirt. sondern in aerundeter Form gefchlissen ist. zur Genüge, denn 'ein schönes 'schillern, das in allen Farben des Regenbogens spielt, füllt sosort unter der Fülle anderer Edel steine auf. Umgeben von Diamanten wird er meist für den Schmuck der Rinae. Arm. bänder und Broschen benützt. Wenig bekannt dürfte im Publikum lein, dak dieses Schillern in den verschiedensten warben nicht durch sarbiae Substanzen welche im Edekopal vorhanden sind, andern durch Lichtbrechuna bervorae rufen wird. Der aus einer milchig durch cheinendm mt elaal letie teste bende Stein besitzt nämlich zahlreiche ehr seine tönte, deren Raum wieder von anders beschaffener Frieselgallerie ausgefüllt ,st. Timm Diese ausaeittll ten Risse durch den durchsichtigen Stein hindurchschiuimern, entsteht nun im reflectirtcn Lichte ienes eiacnartiae Nar. benspiel. Edelopale. welche., abgesehen von ihrer Muchsarbe. selbst noch eine eigene zarte arbe denken, kommen U)i nie vor. Ein zart-rosenrotber Oval im Grünen Gewölbe zu Dresden ist geradezu als Unicum zu bezeichnen. Der Hauptfundort der kostbaren , Steine ist das Eperiesgebirge in Ungarn, und zwar der izservenicza. Die detrenendei Gruben sind dem Staate verpachtet Steine von der Größe einer öaselnu? n sind schon sehr selten Und sehr theuer. Der größte Edelopal. und zwar ein solcher von etwa sechs Eentimeter Länae. befindet sich in Wien. Minderwertbiae Opale kommen auch aus Guatemala und udaustralien. , Liebhaber von Edelsteinen werden übriaens wohl auch schon bemerkt ba den, daß seit einigen Jahren der Sma ragd ziemlich , selten , in i den Schausen-
siern lauerer Zu wettere anzutreffen ist. Smaragde von schöner tkfgrüner Fär bung tmnen früher ziemlich häufig vor und haben besonders in den fünfziger und sechziger Jahren den bevorzugten Schmuck unserer Damen gebildet. Da in als trug man sie sogar rund geschlif fen. durchbohrt und wie Perlen zu einer Halsschnur aneinandergereiht. Eine solche alte Schnur war noch jüngst in einem bekannten Juweliergeschäft aus
gelegt und ihr Preis auf 12.000 Mari.! angesetzt. In jetziger Zeit gibt man dem Smaragd ausschließlich Brillant schliff oder den Schliff der Tafelstcwe. Fehlerfreie Exemplare von tiefer und schöner Färbung haben von jeher den Werth der Diamanten bescffen. Wenn nun der Smaragd sogar in weniger ausgezeichneten Exemplaren zur Zeit selten ist. so hat diese Thatsache ihren Grund in de'r verminderten Ausbeute, welche der Ural gibt. Um so reicher ist die Auswahl an Brillanten, die aller dings meist den Kapgrub.'n entstammen, während jene Brasiliens, die reinsten und edelsten, seit einigen Jahren zu der '.ächsten Seltenheiten gehören. roßartigt giQzZergaUerie. Zu den sonderbarsten Gegenden, bis mir je vorgekommen erzählt jüngst ein ausgedienter Grenzsoldat und Indianerbekämpfer gehört die Umge bung des Dry Lake im calisornlschen County Lassen, wo ich im Kriege gegen die ModocJndianer unter General Wheaton Dienste zu verrichten hatte. Im Dry Lake ist, wie schon sein Name sagt, gewöhnlich kein Wasser; er bildet eine beinahe trockene Ebene von etwa i Meilen Länge und 2$ Meilen Breite, nur hin und wieder mit etwas Alkali bedeckt. Ringsum, befinden sich große Kiefernwälder, die Berge des Pittflufses. und nach Westen zu die berühmten LavaAetten. in welchen sich die Indianer wärend jenes letzten gro ßen calisornlschen Kampfes mit den Weißen versteckten. Ein Schlangenweg führt bergauf wärts in die Ferne. Dieser Weg, bis auf 3 Melken vomce entfernt, und die ganze Gegend gibt fortwährend bei jedem Geräusch einen bohlen Laut, der sich mit wunderbarer stärke weithin fortpflanzt. Ucberall hört man Wider klänge, und in gar mancher Nacht sind wir Soldaten durch dieselben actoppt worden, fodaß wir einen Angriff von den Indianern oder die Ankunft von Courieren oder von Proviant erwarte ten. Der Trab eines einzigen Pferdes wurde meilenweit nach allen Seiten sörtgeflüstert. s ist wahrscheinlich die größte und natürlichste Flüsterqauerie der Welt, und außer den vielen Foppe reien hatte dies auch den schätzenswer then Vortheil für uns. daß wir unter keinen Umständen vom Feind über rascht werden konnten: andererseits konnten wir aber auch den Rotdhäuten nicht leicht ein Schnippchen schlagen. Richt blos die Wände, sondern . das ganze Land hat dort Ohren und Zun gen. Rech nicht einmal das Krächzen eine Krähe kann leer verhallen, und ich kann Mir überhaupt kaum ein einziges Ttnq denken, das sich dort regen könnte, ohne von der Flüstergallene verrathen zu werden. es müte denn etwa ein slie gender Vogel fein, oder vielleicht ein Zweirad. das mit dickem Gummt überzogen wäre und nirgends anstoßen winde. Ein ganzes Heer von Zei tungsreportern könnte nicht so viel hö rcn. verrathen und übertreiben, wie die e unschuldige und doch unter manchen Umstünden so fatale Flüstergal kerie. Ob etwa unter dem Boden sich eim Anzahl Höhlen oder verlorener Ströme befindet, das kann ich nicht sagen: eins von Beiden wird aber, wohl der Fall sein. Es bleibt "künftigen Forschungen vorbehalten, das Geheimmfe dieser ne sigen Fküstergallerie vollständig aufzu klären, und wenn in spätere Zeiten das Land mehr bekannt und besucht sein wird, dann wird sicherlich dieser Fleck Erde als eine Sehens- und Hörenßwttrdigkeit ersten Ranges in allen Reisebüchern genannt werden. Ich habe seit' dem Ende des Modot.KriegeZ die Gegend nicht wieder gesehen: wie ich aber höre, hat sich an ihrem Charakter Nichts geändert. Washingtoner Hotelleben. Die Bundeshauptstadt ist ein theure Pflaster, und die einigermaßen erfolg, reichen Hotelwirthe sitzen dort wie der Vogel im Hanf. Kaum ein Hotel irgendwo sonst in unserem Lande kann dieselben Dinge erzielen, wie die besten Häuser in Wasbinaton. Wie der Be. sitzer des Arkington Ho!el" daselbst. Herr Roeßler. jüngst einem Zeituugs' mann erzählt, brachten ihm der Graf von Paris und sein Gefolge im Ganze 0 Leute jeden Tag 8275 ein, Präsident Diaz von Merico SZYtt. der Kaiser Dom Pedro von Brasilien S t50. nicht weit hinter diesen zurück stand der ehemalige Präsident Barrios von Gua temak. welcher grundsätzlich nje im Voraus nach den Preisen fragte. Der Besitzer eines anderen Washingtoncr Hotels, dessen Restauration Mit Vorliede von den Gauinen-Philosophen aus allen Theilen des Landes besucht wird, erklärte auf die Frag?, wer, feine besten Kunden seien : Die Congreß Mitglieder sind meine besten lokalen Kunden. Einer derselben hat ein bequcmes, indeß Milcht sehr geräumiges Zimmer auf dem dritten Stock, für das er mir monatlich.HI20 zahlt. Das ist für das Zimmer allein, denn mein Platz wird streng nach dem' europäischen Plan- betrieben. Was sein Effen kostet? Hier ist ist sein Billet für das heutige Diner; $3.80 steht darauf. Das ist eine sehr bescheidene Mahlzeit; eine Pint Wcin ist dabei, aber keine Ci garren. Weniger als 85 den Tag gibt der Mann für . seine, Mahlzeiten nicht aus. und er nimmt nur, Frühstück und Mittagessen hier, während, er im, Capi tol vespert:' jm Ganzen zahlt, er mir Nicht weniger als S270 den Monat. .'Ich habe Andere, die ein gut Theil höher gehen; aber dieser vertritt ungefähr den Durchschnitt. Viele meiner Gäste drin en cs nicht nur am, hohesechnuvgen für ihre eigene Person, sondern geben
o t noch Ertra DmerS oder Soupers sür eine Gesellschaft Freunde undFreun' binnen. Einen Congreßmann habe ich er kommt aus dem Staate New Vork welcher mir seine ganze Monatsdiät. etwa 5417. in Bezahlung feiner Rech nung für 30 Tage gibt.' Ein anderer
Staatsmann hat bet mir zwei Zimmer mittlelee Größe und zahlt dasür ohne Murren $40 die Woche. Mein gcschätztest?? Gast aber kommt aus dem fernen Westen und zahlt für sein Quartier 512 den Tag. gleichviel ob er nur einen Tag oder sechs Monate dableibt.Ein dritter .otelwlrth äußerte sich: lch will keine wohlfeilen Leute. Und ich habe mich stets an den Grundsatz gehalten: Besser Wenige im Haus, die hoch gehen, als eine Menge Kroppzeug. Daher brauche ich auch nie infolge UeberfüUung einen Goldfisch abzuwei sen." ... ii W Vom Auslande. In Paris zählt man jetzt aus Anlaß des Todes des Hauptmanns Mayer die Duelle auf, welche seit 1870 in Frankreich mit dem Tod.? eines der Kämpfenden endeten. Eines der bertthm testen war das des Journalisten und nachherigenAbgeordnetenClovisHugues mit dem Herausgeber des Witzblattes L'Aigle" in Marseille, Daime. der todt vom Platze weggetragen wurde. Clovis Hugues kam straflos davon und das gleiche geschah dem Maler Hubert. d.'r 1888 in Paris seinen Kunstgenossen Dupuy erschoß. Dagegen wurde 1881 Asielin von Crensot. der in einem De. genducu seinen Nachbar de Saint.Vic tor erstochen hatte, zu vier Monaten Gefängniß und 100,000 Frcs. Schadenerfatz verurtheilt, Beltz de Villas wie derum. der Pierrotti, den Redacteur des Petit Peov.'NLal" in Marseille, tödt. lich verwund hatte, zu zwei Jahren Gefängniß und 10.000 Francs Scha dener;atz an die Wittwe. Dies ist die höchste Strafe, welche bisher über einen Duellanten, der seinen Gegner getödtet hat, verhängt worden ist. Wir finden in der Nsvus scieritlfiqL,'' einen interessanten geschichtlichen und statistischen Ueberb'lick der Bierproduction und der wichtigsten Verbesserungen, wie sie sich im Laufe der Zeit bei Bereitung dieses Geträn kes, welches heute bei allen civilisirten Völkern eine so große Rolle spielt, herangebildet haben. Danach soll das Bier schon vor zweitausend Jahren bei den Egyptern bekannt und geschätzt ge wesen sein. Die Griechen und Römer dagegen zogen den Wein vor und schie nen sich mit dem edlen Gerstensäfte nicht befreunden zu können; sie über ließen den Genuß desselben den Barba ren des Nordens. Um das Jahr 1200 lehrte Johann I., König von Flandern und Brabant. seinen Unterthanen die Kunst des Bierbrauens. Die fer Jean Primus" wird daher noch heute als Schutzpatron der Bierbrauer, als König .Gambrinus" gefeiert. Jm Mittelalter hieß das Getränk bei den Franzosen esrviss", an Ceres, die Göttin des Getreides, erinnernd. Es führte diesen Namen damals mit vollem Rechte, da die reine Gerstenmaische ohne Zusatz von Hopsen getrunken wurde Der Name Bier datirt erst von der Zeit, als die Deutschen sich mit Eifer der Fa brikation annahmen und durch Zusatz von Hopfen und Getränke den ange nehmen bitteren Beigeschmack gaben, der beim Bier so beliebt ist. In Deutschland kam daher der Bau deS Hopfens, welcher ausRumänd stammt. bald zu hoher Blüthe, besonders aber in Böhmen und Bauern. Jm vier zehnten Jahrhundert hatte die Bier brauerei in Deutschland schon einen solchen Aufschwung genommen, daß Bier nach dem Auslande erportirt wer den konnte: so wurde es auch von den norddeutschen Städten Rostock und Lü deck nach England versandt. Unglück licherweise hatten die deutschen Brauer auch Ballen von Hopfen der Sendung beigefügt: England versuchte selbst den Hopfenbau,, der Boden erwies sich güN' stlg und es gelangte in kurzer Zeit da hin, sein eigenes Bier zu brauen, wel ches dem deutschen an Güte nicht viel nachstand. Noch heute ist Großbritan nie das einzige Land, welches sich in der Bierbrauerei mit Deutschland mes sen kann. In Frankreich hat der Weinbau die Bierbrauerei nicht recht auskommen lassen, obgleich die ranw sen viele wichtige Verbesserungen auf diesem Gebiete 'hervorgebracht haben. Man schätzt die 'gegenwärtige GesamuitProduktion an Bier auf mehr, als 176 Millionen Hektoliter im Jahre.' Deutsch land" steht mit der Produetion von 47. 002.939 Hektoliter , obenan. Wenn man bedenkt, daß die Biermenge, der gejammten Produktion eines Jahres. 170.562.000 Hektoliter, also von nahe 18 Millionen cbra Bier emen rechtecki gen See von .einer Durchschnittstiefe von 1 Meter und einer Länae von i Kilometer bei mehr als gleicher Breite bilden, .so ersieht man. daß das GeI , -7 -. . : ' - tränk sich einer allgemeinen Beliebtheit z . '.il erfreut! z B i ö r n st jern e Bi örnson ' . 't j z .... ' oer norweaiiaie iwter uno voiiilter. häft jetzt ln Dänemark Friedensreden Er sprach jüngst in Sorö aus Seeland' ' r .. . ! nil ...... .. " mf..Jrrkzum Frieden". Die Arbeiter, die Bauern und d!e Bürger, also etwa Nsün Zehntel, wollten Frieden, nur ein Zehntel.' die Oberklassen, oder richtiger dieOberklasse der Oberklassen. verihet digte. und brauchte den Krieg. Seine Sorge sei., daß . sich 'die! Kiiche auf die. Mächt stütze.' und da sie obenein lehre. , daß , der , Krieg ,von Gott , sei. könne er , nicht anders, wenn er einen Priester' im langen Talar sehe als " an eine aufgerichtete'Kanone zu denken -Im, Verlaufe seiner .Rede erwähnte Bj örnson. daß in Norwegen einst eine deutsche Dame. , die Gattin eines deut schen Offiziers., geäußert hätte: ..Ehe Elsaß Lothrina n nach sr.'ier Abstin,, mung der iReichslande tdn- Frankreich zurückgaben würd.'.- würden 2.0)0,000 Teutsche auf dem Wahlplatze liegen und darunter mein Mann!" Björnfoq schloß: Lasst Eure Lehrer i Euren Kindern in den Schulen ,, Frledensmoxal ,.1... fk-.Xl !.. '1 ff l-1 vreoiaen: svrcckt mit Euren Vriestern
aus einein freien piage. oer ciroa i)uuu wnuiumuuu uuu ufiuufujf Menscheir fassen mochtet Ueber dem' Seuchenzug in Persien ist jedenfalls Zugäng'zum Platze wehte die greine" nur eine Fortsetzung der vierten pan norwegische' Flagge. Ajörnson sprach : demischen Verbreitung der Eholera seit diesmal: über DaS Recht d.'Z Volkes i dem Jahre 1874. da ja in den
darüber und wählt keine Abgeordneten in die Volksvertretungen. ohne sie in diesem Punkte scharf befragt zu ha den. I n der G ibich ungenhalle der Wiener Theaterausstellung findet
man ausge neui von nerrn Vr. Steinitz in Graz folgenden Aus schnitt (wahrscheinlich aus einem Amtsdlatt der fünfziger Jahre): Z, 608511101. Politisch gefährliche Individuen: Wagner. Richard, ehemaliger Kapellmeister aus Dresden, einer der hervorragendsten Anhänger der Um sturzpartei, welcher wegen Theilnahme an der Revolution in Dresöm im Mai 1849 steckbrieflich verfolgt wird, soll dem Vernehmen nach beabsichtigen, sich von Zürich aus, woselbst er sich gegen wärtlg aushilt. nach Deutschland zu begeben. Derselbe ist im Betretungs falle zu verhaften und, an das königl. iadtgericht tu Dresden abzuliefern." Oesterleins Wagner Museum besitzt wet ähnliche 'teckbriefe, darunter einen, erlassen i.kJ von der Prager Polizeidirection, welcher auch die Personsbefchrkibung des ..gefährlichen Re volutionärs" enthält. Der greise Gladstone. welcher auf einer Wahlreise begriffen ist. wurde in Ehester das Opfer eines Angriffs. Es wurde ihm nämlich auf dem Wege zu einer Wahlversammlung von einer Frau ein Stück Brot ins Ge ficht geschleudert, wodurch er eine Ver letzung am Auge davontrug. Nach wem Telegramm seines Lohnes Her zert ist die Verletzung indessen eine eichte und baldige Besserung zu erwar n. Trotz der Verwundung hielt Kladstone in der Wahlversammlung lm Sonnabend eine stundenlange Red Der Berg stürz v on Sajso. bei dem mehr als 20 Menschenleben zil Tode gekommen sind, erfolgte Nachts zwischen 2 uiid 3 Uhr. Von Bologna war um 2 Uhr 25 Minuten der Schnell zug Nr. 7 abgegangen, der mit einer Verspätung von wenigen Minuten auf der Station Sasso ankam. Bereits war das Absahrtszeichen gegeben, als der Maschinist erklärte, ohne einen aus drücklichcn Befehl des Stationsvor stehers nicht weiterzufahren, da er im Augenblick ein heftiges Getöse gehört und gesehen habe, wie die Telegraphen drahte und die Signal scheide zitterten; es müsse auf der strecke in der Nähe etwas sich ereignet haben. Der Sta tionsvorsteher hieß ihit vorsichtig mit Fulzaängergeichwindiqkeit weiterfahren. Aber kaum hatte der Zuc; etwa 500 Meter zurückgelegt, als dicht vor der Teuselsbrucke ein Bahnwärter ihm ent aegengelaufen kam und das Haltcrei chen gab, weil das Bahngeleise durch einen Bergrutsch verschüttet sei. Die kleine Verspätung von wenigen Mi nuten hat den Schnellzug mit sei nen Insassen gerettet; wäre er zur vorgeschrieoenen Zeit an der Unglücks stätte vorbeigekommen, so würde die stürzende Felsmasze ihn getroffen, zer trümmert und in dcltFluß hinabge schleudert haben. Der chnellzug kehrte aus die Station Sasso zurück, von wo aus sofort um Hilfe nach Bologna tele lgraphirt wurhe. Die Zahl d.'r Opfer wurde noch größer gewesen sein, wenn nicht der Bergsturz sich durch anhalten des Zittern des Bod ns und ein dumpkes Getose angekündigt hätte. &o ge lang es manchen Bewohnern, die er wacht waren, sich in dem Glauben an einErdbeben aus den Käufern zu rlüch ten und dem Verderben zu entgehen. Die Aufräumungsarbeiten sind fo weit gediehen, das; die Bahnstrecke wieder frei ist; Schienen und Schwellen waren zer trümmert. Man hat einstweilen ein Nothgeleife gelegt, über welches die Züge mit größter Vorsicht hinwegsah ren. da man in Befürchtung einer Wie Verhütung des Bergsturzes jede starke Erschütterung vermeidet. Der Gaul olö-, dessen Leiter (A. Meyer) ebenfalls Jude ist. bestätigt, daß die Juden im französt schen Heere ausgiebig vrrtreten sind. da es i00 Mische Offiziere, gibt, da runter den General Hinstin, Gouver neur von Verdun; die Obersten Aaron 120. Artillerie-Reqiment), Bonn Re monte Commandant), Jritsch-Lang lGen',e'Direct?r), Lippmann (Artillerie Direktor), Marx (Artillerie.Direktor), Rosenwald (21. Fuß.Reg.). Es gibt unter den Offizieren 77 Levy, 33 Drey suS, 21 Mayer. 5 Abraham, 15 Sa. lomon. Zur Reserve gehören 5 jüdische Generale: Lambert. Levy. See, Abra Hain. Brisac. In der Kriegsschule zu samt Cyr mehrt sichdie Zähl der tudi schen Zöglinge andauernd und beträgt setzt 15. , Die N. ffr. Pr." hatte Gelegenheit, die Ansichten des Professors Dräsche über die Epidemien in Asien und Afrika kennen zn lernen, und gibt in Folgendem die Aeußerungen des de rühmten Epidemiologen wieder. Ge geuwärtig bestehen in zwei Punkten außerhalb Europas Seuchenherde, die . I . st... I ! 1 oet weiterer Auzoreltung tn Vetracyt zu itasiX link' iCtttHsmiA in 1?ltAr v1" ui. uv'vtuMi, m viii,t und den Nachbarländern und jene in n5-kki,,: x; an.,: wijumu im eine sehr bedrohliche Ausbreitung, na mentlich in Schoa. Harrar, und Zeila fluxMAmiii.til (.,1 Ct Tlilii letzten ' Jahren. 1683. 1839. Nd '1891; die Cholera in Kleinasien und anoeren asm fortwährend : geherrscht hat. Es scheint.daß der abyssinische Seuchenzug unabhängig von den früheren Epidemien durch directe Jnfection von' Indien oder Arabien ' aus seinen Ursprung - genommen hat. Bei dem spärlichen Verkehre , Süd Rußlands und bei dem Minstande. daß die letzten Zuge der euche tmmec. zur i-ee stattsanden. serner dag in Klein anen seit 45 Jahren fortwährend Cholera herrscht, ohne bis jetzt nach Europa gedrungen zu t sein, ist von dieser Richtung her weniger für Europa w fürchten. Dagegen verdient die abyfsinische Epidemie wegen ihrer Nähe zu den italienischen Colonien üitsd dem. regen , Schisssverkehre derselben 'm Italien die größte Ausmerk amke't um somehr, als die , Cholera , mit Vvrliebß den rascheren und bequemeren Seeweg
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ntmmt. wie stö ja auch m im letzten Epidemien seit 1805 den Seeweg e'mgeschlagen hat. Für den Augenblick ist eine Invasion der Cholera' auf dem Landwege wohl nicht zu befürchten. Was die Vorkehrungen gegen abesst
nische Epidemien betrifft, so sind die Borsichtsmagregekn im Suez Canal derartige, daß auch von dorther keine mmlnente Gefahr besteht. Nach aller menschlichen Voraussicht dürsten wir in d'.esem und wahrscheinlich auch im näch sten Jahre frei von einer Cholera-Jn vasion sein." Von einer vulkanischen Katastrophe ist am 23. Juni Groß sanqhlr heimgesucht worden. Groß sanghir ist die größte unter dcr etwa aus sünfzia Inseln an dem nordöst lichen Winkel von Celebes bestehenden Gruppe. Sie hat reiche Wälder, der i Hauptaussuhrartikel ist Kopra; wegen der hohen und zahlreichen Berge sind aber keine Wege angelegt, so das; der Verkehr längs der Küste durch Boote unterhalten wird. Die etwa aus 30. u00 Menschen bestehende Bevölkerung ist durchweg christlich und die Elbersel der Missionsgesellschast hat daselbst einige Stationen. Der feuerspeiende Berg heißt Abu und ein Ausbruch des selben bat schon im Jahre ,1856 die Insel vollständig verwüstet. Damals ergoß sich ein Feuerstrom über die Oberfläche derselben, heiye Quellen spien kochendes Wasser aus, auch das Meer, auf dessen Boden die Wirkung sich fortpflanzte, gcrieth in Bewegung und ein hnßer Aschenregen vernichtete schließlich alles, was noch übrig geblie den war. Diese Inselgruppe bot den malayischen Seeräubern srüher ausge zeichnete Schlupfwinkel dar, im April 1362 hatte ein niederländisches Kriegs schiff hier ein sehr hartnäckiczes und blu tiges Gefecht, in Folge dessen den See räubern 92 geraubte Menschen abge nommen wurden. Außer den oben ge nannten Elberfelder Missionaren und einem niederländischen Beamten ist auf der Insel das europäische Element nur noch durch einen Agenten der Molukki schen Handelsgesellschaft" vertreten. Der Abu ist von seinem Fuße, bis zum Krater dicht mit Klapperbaumen, aus welchen die Kopra gewonnen wird, bewachsen, die durch den Ausbruch ver muthlich vollständig vernichtet sein v erden. Der Phonograph w i rd nun in den Dienst der Wissenschaft gestellt und das Theater soll duzn helfen. Von den Sprachforschern ist es stets als ein großer Mangel empfunden worden, daß' nur Schriftsprache erhalten ist. während Aussprache und Betonung nur durch sprachvergleichende Studien, aber auch dann, ohne jedwede Sicherheit, gefunden werden. Um nun die nieder sächsisch-ostsälische Mundart auch laut lich unseren Nachkommen zu erhalten, hat der Herausgeber der Mudde? sprake". Lehrer Th. Reiche tu Braun schweig, den Plan gefaßt, einen Phono graphen anzuschaffen, in den ländliche Vertreter der genannten Mundart Zu saminenhänqendes hineinsprechen und so Aussprache und Tonfall auch für die Nachwelt erhalten sollen. Die Aus gaben hierfür werden etwa 1000 Mark betragen. Behufs Erlangung eines Grundstockes sür diesen Zweck soll das von Reiche rerfajzte Bild aus dem Baueruleben: Eit jeder dahenn, wor'e hennhört". von denselben Darstellern, welche dasselbe am 8. Juni dem hansi ichen Geschichtsverein und dem Verein für niederdeutsche Sprachforschung auf führten, in Holst's Theater gespielt werden. Die Ausführung wird an einem Sonnabend im August stattfin en. Ueber sehr interessante Ergebnisse der MetallMischung ver breitete sich jüngst der englische Prof. Roberts-Austen in einer Versammlung der Royal Institution zu London. Mittels vortrefflich ausgeführter sche mati scher Darstellungen und verschie oenfarbiger Zinnfolien zur Veranschau lichung der gegenwärtig gebräuchlichen Legiritngen zeigte Redner, wie die Me .alle dem Einfluß eines zweiten Elementes unterworfen sind. So wird z. B. toSGotd durch Hinzufügen von 10pCt. Aluminium in ein weißes Metall und durch weitere 10pCt. in eine Legirung ton rudinrothem Aussehen verwandelt. Durch Hinzufügen einer gewissen Menge Gold zu geschmolzenem Blei bildet sich eine innig verbundene Legirung-Bringt man nun zu dieier Legirung noch ein wenig Aluminium, so sondert sich das Gold wieder von dem Blei ab und gehl .'ine Verbindung wieder mit dem AlU' minium ein. "' ' G. Verlangt Mucho's Best Havanna Ciars." Columbia Halle ! ßckeMcartyä? Delaware Etr. Die schönste, größte und am bequemsten ein genchtetete Halle der Südseite. Sie sieht zur Verfügung für Abhaltung von Cvnzerteu, Tanz-Kranzchen, PartleS tt Besonders ist sie Vereinen zu enivfehlen. EO Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die bestrn Getränke werden der abreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein ttu cllmlat. Mozart Halles. 1 , ;'" Mil! Henry Victor. : DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal , in der Stadt,!, Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinm, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzertm und Versammlungen unt iibna len Bedinzungenzur Versüzunz.
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