Indiana Tribüne, Volume 15, Number 302, Indianapolis, Marion County, 19 July 1892 — Page 2

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Jndwna Tribüne. Erscheint täglich und Sonntngs. . Die täglicke.TritÄnc'' kostet durch den Träger lS&mti per Woche, die Sonntags'Tribüne 6 CentS per Woche. Beide zusammen iSEentS oder SS Cents perWonat. Per Post zugeschickt in Vor zusbezzhlunL f." per Jahr. cssicc : 130 Ost Maryland Etrabe. Indianapolis, 3nd.. 1l. Juli 1892. Auerlet HeirathSeuriosa. Bei den vielen HcirathS- und E n t lzeirathungs-Merkwürdigkeiten aus im fern nächsten Umgebung, mit denen wir beständig regatirt werden, dürfen wir zur Abwechslung auch manchmal einen Seitenblick auf die diesbezüglichen Gepflogenheiten bei anderen Völkern werfen, C$ ist allerdings wahrscheinlich, dah diese, wenn sie über unsere Gewobnheiten in folchcn Tingen schriebm, noch viel mehr Absonderliches sindeu würden. In Indien ist die Braut ein recht bedauernswerthes Geschöpf. Wenn ein neue Gattin im Hause erwartet wird, haben die Anderen alle schweren und unangenehmen Arbeiten für fie auf. und sie darf nichts essen, bis jedes 'an dere Mitglied des Hliusstandes gesättigt ist; erst essen die Manner. wobei die Frauen ihnen aufwarten, dann essen die älteren grauen, was übrig geblieben ist, und zu allerley greift die Neuvermählte die in vielen Fällen noch ein kleines .Mädchen ist die Brocken und Brosamen auf: auch darf sie nie mals ijren Gatten allein sehen, bis ihre Jugend vergangen und sie eine frühgealterte Vettel ist. Bei den Eingeborenen in Australien sprechen die Mutter und die Tanten mit dem Gatten während der übrigen Zeit seines Lebens kein Wort mehr die Schwiegermutterptage ist also, für die Gattin wenigstens, bedeutend vcrmindert und wenn sie ihm zufällig be gegnen, kauern fie sich nieder, bedecken das Gesicht mit den Handln und wenden, falls sie ausnahmsweise gezwungen sind, irgend ein Wort auszusprechen, ein drolliges Kauder.välfch an. welches Kchrsprache" genannt wird. Nachdem das junge Pca - nach der neuen Hütte gebracht, die für es eingerichtet ist. lchtafen zwei Monate lang der Bräuti' gam und dcr Brautführer aus d.'r einen Seite des Feuers, und die Braut und die Brautjungfer auf der anderen. Sie dürfen nicht miteinander sprechen und sind dabei beständig die Zielscheibe schlechter Wche ihrer Unkgeounq. Tas Merkwürdigste an den türkischen Hochzeiten ist: ojb weder die Braut. noch der Bräutigam, noch die Freundinneu der Braut etwas bei denselben zu suchen haben. Tie Heiratsurkunde wird von Stellvertretern entworfen. von Zeugen und üum Priester unter zeichnet und vom Kadi eingetragen. Falls eme Gattin dmteiben qesellschast lichen Rang wie ihr Gatte einnimmt, die übrigen GatZinnn aber nicht, sind Letztere förmlich di? Sklavinnen der Ersteren, auch wenn ste vor ihr sich mit dlkiem Manu verharathet haben. Aus Island ist eine Braut, außer an ihren kostbareren Kleidern, dadurch zu erkennen, das; sie auf ihrem Kopfputz eine vergoldete Silderkronc trägt, an ihrem Hals hängen Kettchen. und an einem dieser hängt ein kleines hohles Herz, das ihr der'Bräutigam geschenkt hat, und das mit WohlgeruchsfluMgkeilen gefüllt wird. Es ist ein Wunder. daß diescc hübsche Brauch bei uns noch kernen Eingang gesunden hat. Wer in Lappland aus Freiersfüen geht, muß viel Geld in Schnaps anlegen, obgleich die Angebetete nichts - davon kriegt. Wenn der Liebhader einen Heirathsantrag stellen will, bewastnet er sich vor Allem mit zwei ge lullte., Branntwemna en. die eure überreicht er dem Vater des Mädchens. die andere trmlt er telder aus. Es wird nichts Geschäftliches" erörtert, ehe die Flaschen geleert sind; dann aber ist die Stimmung eine derartige, daß es qewöhnlich nicht schwer t, den tun! tigeii Schwiegervater zu bearbeiten. Von da an geht aber das Schnapsen erst recht los; denn nach der Verlobung muk der Bräutigam. U oft er du Braut besucht, dem Vater abermals eine Flasche Branntwein mit dringen wahrscheinlich ist dies auch der Hauptgründ, weshalb der lappländische Vater oen Liebhaber so lange, oft Jahre lang warten läßt, bis Hochzeit gemacht wird Nach der Hochzeit muß der junge Mann dem Schwiegervater und der chwre germutter noch ein volles Jahr lang dienen. Lentere hat ganz und gar das Heft in der Hand, wohnt gewöhnlich für immer bei ihrer Tochter und ha sogar die Befugniß. das Paar zu schei den, indem sie einfach die Siebenfache des Mannes packt und zum Haut? l,m auswirft, worauf (rnöe Theile wieder vollkommen frei sind. Vielleicht ver fallen manche unserer westlichen taa ten auch noch auf dieses Scheidungs verfahren ! Der mm Yorker irton" Berllu. . , Ueber den hentichen Empfang, wel &tt den Mitgliedern des bekannten New Z)orker deutschen GeZLngverems Arton in Berlin in weitesten Kreisen bereitet wurde, läßt sich die ,.N. Y. Staats ieituna" ausführlich berichten. E, heißt , in dem bezüglichen Kabelreferat gus Berlin vom 12. Juw Heute Morgen ist uus schwarz auf weiß bestätigt worden, daß wir hervor raaende , Sangeskünstler sind. 'Tie Fachkritik befaßt sich eingehend mit un serem , gestrigen Eoncert in der Phil Harmonie und kommt zu dem Befund, daß wir mit Rücksicht auf die verhält nißmän'.a schwache BeieAung unsere skhors ganz Bedeutendes geleistet haben. .... -r : !. .. . " , 's i.- r. uebcraii reuo oer uiniumiaje rn i. die Sorgfalt und Präcision des Einstudirens mit warmen Worten aner kannt. und über Herrn van der Stucken'S Sachkenntniß, Eifer und Tiefe der Auffassung herrscht nur ein Wort des Lobes.

Auner !eti Vertretern der pudluistkschen Kritik war gestern noch eine Nei he eminentester Sachkenner zugegen qewem ' . . j.w.. ik . . ' 4

ten: lUax vsvüß, mmw wchuly. WitHelm Tappert. A. Zander. Otto Lef?' J mann, znicoricy Äuriyar: t. '.nemyoio Herrmann, der frühere Dirigent des Si. 7). ..Liedcrkran;". lauter ?)!änncr. auf deren durchwegs beifälliges Urtheil stoZz zn sein wir alle Ursache haben. s- La-- rf" k Tie Borbcreltungen zu dem Concert gingen nicht ganz glatt und ohne Störung von Alanen: es fcyile an o'r erforderlichen Zeit, um alle OrchesterNummern des ursprünglich in's Auge gefaßten Programms mit dem Orchester in probiren. So z. B. mußte das Lisst'sche Elavierconcert in Es -dur. welches Franz Rummel hätte spmm ollen, entfallen; der Künstler kam nur mit drei Ehopin'fchen Eompositionen zum Wort. Auch Miy Maud Powell mute rn olae dieser Störunq ihre ursprünglich angesetzten Vortragsnummern durch andere ersetzen. Das abgeänderte Programm brachte nunmehr die EgmontOuvertüre von Beethoven, Psalm 23, Gott ist mein Heil- von Schubert, I! Männcrchor und Orchester), ttonclo ori'0to von I. acns imiR Maud Powell). Abendfeier von Attenhofer. Frühlingsglaube von v. d. tuken iBaritonoko. Hr. O. Saenger). Altnicderlä irdisches Lied von Kremser. .Hüte Dich- von Girschner. Die verallen? Mühle von Rheinberger. Im Gras, thaut's" vonSpickerlTenor-Solo Wm. H. Rieaer). Spanisches Ständö'en von Dregert. Minnelied von Buente. (Männerchöre a i,elU.) Arie von Bach. Farsaua von säuret. (Miß Maud Powell) ..Der Morgen" von Rubinstein. Männerchor und Or chester.) Tie Hauvtnummern des Hamburger 5on.erts sind, wie man sieht, in das Berliner Programm hinüberqenoinmen worden. - Es ist eine Pflicht der Gercchtigfeit. der höchst verdienstvollen Lei mg der Herren Wm. H. Rieger ind Oscar saenger zu erwähnen, die ihre Soli aus's Beste zur Geltung brachZen. Arrests des BegrüßungSi'o:nmeres. den die Vereinigten Sänger Berlin's den Arioniten zu Ebren in der 'Philharmonie veranstalteten, und welchem Bürgermeister Zelle und eine Deputation der Stadtverordk'eten beiwohn en. seien noch cinigeWorte nachgetragen. Ich habe über den großen El'ldruck. welchen i Ueber denselben hat die N. it. Ztg." bereits besonders berichtet.) Kotzenmeuer's Rede dervorries. schon berichtet; es wird die Teutschen sicherlich mtereffiren zu erfahrrn, dan die Ver fammlung bei der Nennung des Namens Bisinarck in donnernde Hochrufe ausbrach, rank v. d: Stucken diridirte das von einem tausendstintmigezi V'onstrechor gesungene Deutsche Lied" Kalluvodas. welches Mit stürmischem Jilbel aufgenommen wurde. Der Fest prändcnt Eornellus toaftete sodann aus die Nen Vorker Sanges brüder, Geheimrth Mah'.ing auf Kaiser Wilhelm u. s. w. ; den Vogel schoß jedoch Richard Wcinacht mit einem überaus launigen Trinlfpruch auf die Damen ab. Auch der von B. Neumöen vcriatzte ..Gruß Vtrion s an Schön Berlin" wurde lebhaft upplaudirt. Tas vom Arion heute Abend im Etablissement Tivoli" veranstaltete Volts Concert hat sich gleichfalls zu einem durchschlagenden Erfolge gestaltet. Ueber Ww Personen wohnten denselben bei und spendeten .den New )or'er Sängern nach jeder Nummer langanhaltenden Beiiall. Tas Prograinm war folgendes: Baldamus. W?,h? des Liedes" für Männerchor und Orchester (Solisten: Oskar Sän $er. Fred. Gilette. F. Fechtner und Hermann Hovemann); Leu. Abend am Meere"; Jucnqst Braun Maidelein"; Mmr, Wie die wilde Ros'"; Kremser. Fröhliche Armuth" ; BrahmsZander. Wiegenlied": Edwin Schuln. Mondnacht" (vollsten: Rieaer und Sänger); Die Wache kommt-, aus Gretrus Oper .Die beiden Geizigen" (Männcrchor und Orchester): Amerikaniiche VolkSZieder: vOd folks at bome", MM)' olil Kenfucky Imme'', .Dixiö's I.aml" und wSiar spangied banner." atz neue Litd von der Gl .Wai unten tief kern rdiaishnR tii wkSseie Vtthgiz bnn jt. Tat Ichlizt an Ut etalls ffiant. Die tcla iÖ fiterUtnjt." er selige Schiller und der ebenso selige Edgar Allan Poe haben die man nigsaltigen Berufe der Glocke in wüw derdar resonanzvollen Versen besungen; aber d i e Verwendung der Glocke. welche sich jüngst in der Stadt der Bruderliebe ereignete, ist ihnen doch nicht in den phantasievollen Sinn q? kommen. Das drollige Geschichtchen wird folgendermaßen erzählt: Es war an einem schönen Montag Vormittag zwlschc;! 10 und U Uhr. als plötzlich die Glocken der St. wtephans Kirche die schauerlichsten disharmonischen Klänge von sich zu geben began. nen, als habeeine Horde von Teufeln die Herrschaft über die Ktrche erlangt und vergnüge sich nun aus ihre Art. Eine Mettge Volkes lief zusammen, und Alles sperrte Mund und Nase auf. ja Viele zeigten zähnellapperndes Ent' setzen, ie Kirche war fest aeichkonen. und kein Gottesdienst war für diesen Tag angesagt. Längere Zeit tobte das Spiel der Hölle, während die Volks. menge immer mehr anwuchs. Aller Blicke richteten sich auf einmal auf einen alten Mann. der. mit einem klirrenden Schlüsselbund bewaffnet und pustend wie eine Dampfmaschine, in rasendem Tempo sich einen Gig durch die Menge bahnte und der Kirchenthüre m Glockenthurme zu strebte, lind wie im Meer Well' auf Well', so kaust's von Mund zu Munde schnell: Das ist der, Küster, nun wird's hell!Inzwischen hörte der höllische Glok kenlarm keinen Augenblick auf. Es dauerte reichlich zwei Minuten, bis der keuchende Alke sämmtliche Schlüssel im Bunde probirt und den richtigen ge funden hatte. , Knarrend öffnete sich die hüre. und zwar nicht der Gottskl' beiuns mit Hörnern und Klauen, aber ein sehr di5er Mann von pickwickianermäßigem Körperumfang, in einem ver staubten i'cbwarttn Aniua.. der ihm viel

nein war. stürmte dle'TceppehrJÄs 'hinter ihm ein breiter Stiefelabsatz, welcher zu dem Käster gchörtei aber

linea Augenblick zu spät kam und nur in Loch in die Natur stieg. Schteu. mt verlor sich der D -ke im Volkzhzu sin. ftasi ebenso schnetk verschwand wieder der schweißb.'deckte Küster, und das iolf war nicht viel klüger, als zuvor. ..Tort dort am (rnb? der Straße steht ja der Ticke!" schne Einer au Z d.'r Me:,ge. i no Alles vemsg e sieg oorrmn. Richtig! Er hielt sich an einer Eisenstange des Sonnendaches einer Wirthschaft und schnaufte sich einen Augenblick aus. Die Sachlage mit dem Blick eines Philosophen überschauend, sah er ein. daß er d.'r Wißbegier des Volkes ein Opfer bringen müsse, und da er außerdem tüchtig Durst bekommen hatte. so zögerte er nicht, sich in die Schänke ein'aien zu lassen, wo ein Glas das andere. ui,d daher bald uch ein Wort das agdere gab. ..Seh.'n Sie.- begann er. ich bin g.'rade kein Kirchenmann, aber gestern Nachmittag ging ich an der Kirche vorbei. die Thüre war offen, es schienorinnen tühl zu sein, und so ging ich hin ein. Die Predigt war hier. Schani Wärter, schütt' etwas Bier in den Schaum da? nein, ich will nicht aus schneiden, ich habe gar nichts von'der Predigt gehört, fondern ich schlief bald ein. Als ich wieder erwachte, wär es um mich her finster und leer, es wußte chon spät in der Nacht fein, und ich war ein Gefangener! Zum Ueberfluh rüttelte ich an den Thüren, aber es war Alles sest verschlossen. Nun.' dachte ich. das ist immer noch nicht der schlechteste Platz, wo Tu die Nacht verbringen kannst, und morgen früh wird jeden falls der Küster kommen und aufmächen. So tegte ich mich denn wieder hin und war bald , n Morpheus Arrneu Heda. Eharl y gieb mir diesmal etwas rothen Pfeffer in meine Weiße! Ich schlief den Schlaf des Gerechten, bis es Heller Tüg war. Dann wurde mir aber die G? schichte allmälig unheimlich. Ich hörte die Zhurmuhr 8, 9 und 10 schlagen, Hunger und Verzweiflung überwältiq ten mich, keine Menfchenjeele ließ sich sehen, und vielleicht kam bis nächsten i,mag te.ite mehr! Da gedachte ich des Glockenge äutes. rannte den Thurm hinan. und das Uebrrge wissen Sie. E harten, mein Glas ist leer!" Vsm Inland. Die Engländer haben mel. stenS dunkles Haar. In N i e d c r u n g e n u n d T h ü lern leben die Menschen nicht so lange, wie aus Anhöhen und Gebirgen. D er jährliche Verbrauch von Vanille in der Welt beträgt unge fähr 230,000 Pfuud. Patienten haben au sschließ lich von Rind- und Hammelfleisch drei bis vier Jahre gelebt. Die Vtänner erhalten ihr größtes Gewicht im vierzigsten, die grauen im sünszigsteu Lebensjahre. Achtzig Millionen Tollars werden lälzrlicd in den Ver. Staaten an Lehrer und Lehrerinnen bezahlt. S e ch s M i l l i o n e n Dollars und in der Dunamitfabrikation in den Ver. Staaten als Betriebscapital an gelegt. Der höchste Leuchtthurm. vom Erdboden bis zur Mitte der Laterne. steht am Eap Hatteras. er ist 189 Fuk hoch Statistische Berichte zei gen. daz der Werth der cyasheerden in 1892 um etwa S42.000.000 größer ist, als in 1870. Hartholz wird in W i s c o n!m bald rar werden. Es wird zur Feuerung in den Eisenhütten in Holz oölen verwandest. Vater P e t ey H a v e r m a n n von roy. N. Y., der älteste katho tische Priester in diesem Lande. Er ist lcit 02 Jaren Pfarrer Die Pzes byteriane? stehen im Begriff, ein Eolleg in der Salzsee' uadt zu errichten: ste haben zu diesem Zwecke bereits ern Grundstück von ein hundert Acres Land gekauft. S e n a t o r H a l e von M a i n e und Andere haben kürzlich aus Spekulation eine qrop.e strecke Landes, ml Hemlock. uiid Pechtaniren bewachsen, in det Nahe von Paliadumteag. Penob fcot EountMe.. gekauft. ' IS e n a t or B r i c e b e h au p t e t. die Millionäre rm 'senat seien-die thä tigsten Arbeiter, welche er kennen ge kernt habe. Brice hat niemals die Ge wohuhciten der Leute in den Wrtstät ten oder im Comptoir studirt. welche 69 die Woche verdienen Frau Osborne, eine Wittwe. hat im letzten Jahre auf ihrer Farm Sakt Lake Etty soviel Gemüle ae zogen und verkauft, daß ihr ein reiner Gewinn von K..000 bis SO.OOO geblie den ist. Achthat sie auch eine große Hüytt rzucht angefangen und zwer Brut oien bauen lassen, so baß sie erwartet in die'em Jahre über 810,000 zu ver dienen. Gen. Weaver hat seinen weitverbreiteten Nur durch seine Oppo sitions' und Obflructions'Taktik im nationaten ? Abgeordnetenhause erwor ben: in dieser Beziehung steht er Herrn Hotman von Jndrana kaum nach. . Un mkttelbar vor seinem Abzüge aus Wash. inton schrieb er ein Buch über den ..Rückgang der Republik." S a m u e l H. M o o r e von Hunts ville. A!a besitzt eine New Jersey Kuh. ivekche im letzten Jahre l.O-i? Pfund und Z Unzert Butter für den Markt ge liefert hat. ,Tir roßte, Qualität But ter. welche hierzulande je vor, einer Kuh producirt wurde, betrug j.023 Pfund und l 5 Unzen. ES wär auch ejne New Jersey Kuh, und sie gehörte Herrn Bisson in New Jersey. Ehampajgn in Illinois war dieser Tage der Schauplatz eines freudigen. Wiederfinden und Wieder' erkennen? zweier Brüder, welche einan. der feit drelundviersig Jahren mchj ge sehen hatten Eli.hä Pennington. fin angesehener dortiger Geschäftsmann, begegnete, einem Fremden" aus!,!,, der Straße und ließ sich mit ihm in eine Unterhaltung ein. : i ! deren kurzem Belaufe er in dem fremden seinen

Brudcr Äodert Pennington wied.'rer-

ännte. welcher im Jahre 1849 mit Goldsuchern nach Ealifornien gezogen war. Im Staate KansaK waren m. Jahre 1889 nur Mi Millionen Acker Land mit Weize angebaut, während in diejem Jahre ble dem Weizenbau gewidmete Fläche das Doppelte berägt. und zwar entfällt die Zunahme im Wesentlichen auf das westliche Kau,s. welches trotz seiner früheren Mißgeschicke und seines zweifelhaften Rufes n die nöhe gekommen ist. Kansas hat in diesem Jahre soviel Weizen gezogen. daß es sämmtlichen Bewohnern der Ver. Staaten. Männern. Weibern und Kindern, zwei Monate lang täglich Weizenmehl zu drei hinreichenden Mahlzeitcn liefern könnte. Der junge u nd liebenswürdige Neda.teur des ..Journals" in Delphi, Ind., wollte gern die Nominalon für den Eongrös; haben und machte zu diesem Zwecke eine Rundreise bei den Delegaten zum Nominatlons onvent. 5incr der Delegaten war mit Nachkammen reich gesegnet und um sich bei den Eltern beliebt zu machen, künte der Kandidat die Kind.'r nach altherge brachte? Sitte der Reihe nach. Er war m.t die, er Arbeit schon fertig, als ihm die crfchreckte Mutter mittheilte, daß die Ki.ider eben erst von den Masern auf gestanden seien. Das Unglück war fertig, d.'r Herr Redacteur wurde das Opfer feines Ehrgeizes, denn er bekam die Maseru, nicht aber die gewünschte Nommation. Den geistlichen Sonntags' inuckern in Freeport in Illinois war das neulich dort abgehaltene Turnfest ein arger Dorn im Auge. In einer Versammlung des Pastorenvereins ha den fie ihrem Groll in folgenden Be schlüsselt Luft gemacht: In Erwäauna. daß der Mayor dieser Stadt bei der neulichen Begrüßung der auswärtigeil Turner fich einer Redeweije bedient hat. welche die Turner zur Uebertretung unserer städtischen Verordnungen, zu ungestraster Beleidigung von Leuten auf offener Straße uud zur Störung ordnungsliebcndcr Bürger in einem friedlichen Marsche auf einer unserer Stra;e crmuthigte. da fe ner die Veranügungm. der Umzug und die Gelage dec VI- .is. . . .i'-r . Turner oic uovarorurie iino onenrliche Ordnung ernstlich gestört haben, m fernerer Erwägung, daß der Mayor unserer tadr an die wpitze eines Baie ball-Elubs getreten ist. welcher, so viel man weiß, nur Sonntags zu spielen -zflegt, wir auch davon glaubhaft in kenntnif; gefetzt worden sind, daß die -tädtischcn Beamten und Polizisten sich ).'m Mayor in dikier Sonntags-Enthei-igung zugesellt haben, und das; aus )en Spic!p!atzen währcnd der Spiele .'.'rauschende Getränke getrunken wer ben, geben wir hiermit der tiefen und iründhchen Entrüstung der besseren tl"sscn über eine solche Bloßstellung er öffentlichen Aemter Ausdruck und 'ordern alle Frieden und Ordnung lie:Hndv'!i Burger ohne Rücksicht auf ihr eligiöses oder politisches Bekenntniß iuf. sich uns in dem Bemühen um die Vahrung der Würde und Heiligung ,es abdath anzuschließen. Ein avfcyeulich Heuchler U scher Bursche ist d r Prediger George Morrow aus Alleghcny. Pa.. welcher zuletzt in Round Lake im Staate New Äork bei einem wscnannten Eamp Meeting der Ehristian Alliance" thätig war. Ganz unerwartet wurden beim Präpdenten der Alliance". Ehamber lain. Anklagen gegen ihn wegen grober Unnttlichikit erhoben und Morrow be kannte sich nicht nur schuldig, fondern fügte noch hinzu, daß er die unsittlichen . v . . . v : . t r : . . r. . . . . a uauiiiiriicu uu uic vriuitcuuri . i I Jfi " ' i ä sm. eiligen rvelsies veruor yaoe. er unsaubere Diener der Kirche, der in Begleitung seiner Frau war. mußt, losort das Meeting verlassen. m Vom Auslande. An der Bahnstrecke Bo. lognaFkorenz. die, dem Thal des Reno folgend, die Apenninen überjtclgt. liegt das Bergdorf tsso. Es war am Sonnabend früh der Schauplatz eines furchtbaren Unglücks, dem nahezu 30 Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Sasso ist eines der Dörser. wie man sie nur in Italien findet, und auch hier glücklicherweise nicht allzu häufig. Es hat nur aan; weniae Häuser. Die Mehrzahl der Dorsbewohner haust in höhlenartio.en Gemächern, die in den Sandsteinfelsen eingehauen sind, der vom Tbale .des Ren'o jäh in die Höhe steigt. Schon mehrfach hat die Gemeinde äsfo eruen Anlauf genommen, diese ungesunden Löcherzuschließen und ihren armen Bewohnern menschenwürdigere Behausungen anzuweisen, aber die Pro vinz weigerte sich, einen Beitrag zu ae den. und aus eigenen Kräften konnte die Gemeinde das Enteignungsyerfah renMcht durchführen. Am Sonnabend ,M 4 w. f i sruy drei uyr lsk nun, wie man der Magdeb. Zeitung" schreibt, über dreien dieser elshöhlen, die vor neun Familien mit insgesammt 33 Köpfen bewohnt waren, der mürbe Sandstein zusammengebrochen. Die Felstrumme? stürzten auf die Straße. auf die Eisenbähn und in das Bett deZ Reno. dessen Wäffer sie hoch anstauten. Die Erschütterung war ' so gewaltig, daß matt - in best umliegenden Dörsern glaubte, es hübe ein Erdbeben stattge funden. Bald aber lehrte die Skurm gtocke. hie von Sasso hertönte, daß dort ern schweres Unglück geschehen sei. Starke und hilibercite Arme waren jetzt bald zahlreich' zur Stelle. Aus den mächtigen Steintriimmern. die etwa 0 Meter ,n der Breite mäßen, und 100 Meter 'weit' vorwärts gestürzt wären. vernahm man dumpfe, herzzerreißende Hilserüfe. Reun det Begrabenen könntoi; mehr oder minder verletzt, an das .agezlicht gezogen werden. Als gegen IIY . " : ' :i . " 'r'' ,; )'. i' T; i uur morgens aus Voioana eine Ad tbeilung Pioniere und le Vertreter der Provinzialbehörden anlafigten. wurde Ml! den Bergungsgrbeften planmäßig begonnen. ober zu 1 retten war ; nichts mehr. Sonnabend Abend lagen noch etwa zu Unglückliche unter den Stern trümmern begraben. , 8 waren , bereits als Leichen hervorgezogen. Der Eilzug Vologna Florenz, der drei Minuten nach dem Felssturz an der Unglücksstelle eintraf, konnte noch rechtzeitig zum steden gebracht werden.

In Paris fand der vor. den Bewohnern des Viertels La Eha pelle veranstaltete musikalische Wett kämpf der Leierkastenmänner statt, von dem die Zeitungen schon mehrere Tage vorher gesprochen hätten. Alle Leier kastenmanner von Paris waren einge-

laden, sich an diesem Feste zu bethelli gen. Man hatte von ihnen nicht nur die bei sonstigen Ausstellungen verdun denen Kosten nicht verlangt, sondern sogar jedem Theilnehmer eine feste Prämie von 5 Francs zugesichert, die sie übrigens auch erhielten. Die Drehorgel oder der Leierkasten heißt auf französisch Oru ds Uärbaris", ein Name, der sehr barbarisch aussieht, aber nicht so schlimm gemeint ist. da er nur aus einer Wortverstümimlung be ruht. Der Erfinder des Instruments soll nämlich der Italiener Barbarl gewesen sein. Das Fest war allerdings barbarisch im höchsten Grade. denn es begann damit, das; man zu erst die etwa hundert Preisdcwerbcr in einer Linie aufstellte und sie, und zwar alle zusammen, die schönsten Stücke ihres Repertous abspielen ließ. Es war das entsetzlich und grauenhaft und man befürchtet, daß die Zahl der Tollwuthfalle unter den Hunden erheblich zunehmen wird. Wenigstens heulten die armen Thiere in La Ehapelle ganz erbärmlich, als ihnen dieser Ohrenschmaus zugefügt wurde. Dann solgte ein Wettlauf, bei dem die Renner. wohlbemerkt ununterbrochen, die Orgel drehen mußten, und schliefzlich hatte Jeder ein Solostück vorzutragen. Als ulkhaste Volksbelustigung siel die Sache ganz gut aus. doch war der politisch.' Erfolg minder erfreulich, denn eS stellt? sich heraus, daß kein einziger Leierkasten die russische Nationalhymne spielen konnte, und augerdem wurde das Rennen zur Schande Frankreichs von einem Vertreter des Dreibundes, einem Italiener, gewonnen, der die so erworbenen 15 Francs nun vielleicht zum Ankauf von Panzerschiffen oder zonst zur Stärkung der Wehrkraft Jto iens verwenden wird. Ein Gewährsmann des Berliner Jntelligenzblattes erzählt Wir machten draußen bei den Gaswerten die Bekanntschaft einer Familie. deren Oderhaupt den Posten eines Wächters auf einigen Stätteplätzen be kleidet. Als Wohnung dient ihm eine alte, wackelige Holzhütte. Da haust er nun mit feiner Frau und seinen sechs Jungen. Die Leute haben täglich Fleisch aus dem Tisch kaum glaublich, wird Mancher sagen ; aber die Sache ist doch recht einfach. Den beiden Jüngsten. Knaben im Alter von 10 und 12 Jahren, liegt die Bescha sung der Braten ob und sie entledigen sich brillant dieser Aufgabe. Sobald die Schule geschlossen ist, begeben sich die kleinen Kerle auf die Jagd; kein Hund ohne Steuermarke und Halsband entacht den gewiegten NiMroden. Ueb eigens verschmähen sie auch Katzen nicht, die nach Aussage der Hausfrau ein außerordentlich seines Essen abge den sollen. Einen hübschen Nebener werd hat sich die Mutter durch Verkauf von kleinen Büchschen mit Hunde schmalz gefchaffcn. das bei verschiedenen Krankheiten nach Ansicht weiser Frauen Wunder wirken soll. Einer der ältesten Söhne ist bei einem Schuhma eher in der Lehre, und dieser Jüngling fcrrigr aus oen Vunoe- uns Akapenfeuen rür die Familie Pantoffel und schuhe ein anderer Bruder, der Schneider ist, stellt aus alten Säcken die Hausanzüg 'ür die Familienmitglieder her. - Aus Astrachan wird der Nrn. Wremja" gemeldet, daß dort am 19. Juni aus dem Kalmücken-Ba zar (Marktplatz) in Gegenwart der ruf flachen Behörden und einer Anzahl kalmückischer Stammeshäupter und Fürsten die feierliche Verkündigung der Emancipation der Kalmücken stattgefunden habe, nachdem das Gcfetz. eine Ergänzung zum Ukas vom 19. Februar !8!l (Aufhebung der Leibeigenschaft), nach 30jähriger Verschleppung in den Kanileien. endlich die Genehmigung des Reichsraths und am 23. Vcarz d. Jz. die kaiserliche Bestätigung erhalten liatte! Das Hörigkeitsverhättniß der unteren Klassen des Kalmückenvokkes ist erst seit dem Anfang dieses JahrHunderts durch die büreaiitratische Willkür der Regierungsbehörden entstanden, oährend bis dahin unter den Kalmücken das Horigkeitsverhältniß ganz besannt gewesen war. Die Zahl der surch dieses Gesetz emancipirten Kal mücken. die zu ihren Stammeshäuptern und Fürsten bisher in dem Verhältnisse fast sklavischer Abhängigkeit gestanden hatten, beläuft sich auf etwa 150.0007 Eine höchst charakteristi. sche Duellaffaire wurde am 20. Juni M der Strafkammer in Freiburg i. B. ver handelt. In einer Wirthschaft des benachbarten Kirchhöfen befanden sich' fo berichtet die Franks. Ztg." im März d. I. zwei Gesellschaften, einer seits vier freiburger Korpsstudenten, darunter ein Rechtspraktikant, Reserve Ossicier und damaliger Amtsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Freiburg Sch., andererseits ein Rechtspraktjkant Dr. A. nebst Frau und Schwester und zwei seiner Freunde, darunter der an geklagte Eaud. med. B.. damals Ein jährig Freiwilliger. Die studentische Gesellschaft war leicht angeheitert, und benahm sich trotz der Anwesenheit von Damm nicht gerade rücksichtsvoll. Der Herr Amtsanwalt und Neserve-Lieü tenant setzte sich, eine Weinflasche in der Hand, rittlings auf einen Stuhl und störte die Gattin d?s Dr. B. in sehr lästiger Weise., während einer seiner Eollegen ain Klävier In sticht mißzu verstehender Absicht die Arie intonirte Will das Gräflein ein Tänzelein wagen" . Dr. B. verbat ' sich die? ener gisch. worauf Sch. . erwiderte: Wir können uns dies leisten, wir sind Frei burger Rhenanm!- Es entspann sich ein ' Wortwechsel, in ' dessen , Verjaus der 'Herr Reserve , Ossicier tzem EinjÜhrigen, der in 'eigener, sogerranntkr feiner' Uniform' anwesniZ yix, ü, sagte : Wie' können Sie sich überhaupt mit einem solchen Antrag in anständige Gesellschaft wagen ? l" 9luf die ruhige Frage nach seinem Na, nun erwiderte der Herr: Ich bin Re servt-Osficikr pndEorpsstudent!" ..Ihr Reserve Ofsicier i mponirt mir nicht !- entaeanete der Einiäbrige. Ein Be

gleiter dos Sch.. ebenfalls Lieutenant der Reserve, ermuiiterte diesen hierauf zu einer ..schlagfertigen" Antwort 'durch die Worte: Jetzt hauen Sie aber dem Kerl eine runter!", was auch sofort ge schah. Der weitere Verlauf war ein

Duell auf krumme Säbel, das mit einer ernstlichen Verwundung des fchlagferti aen Staats-Aspirantcn endigte. Staatsanmalt und Vertheidiger waren m der Auffassung der Sache einig, und zwar ehr zu Unaunsten der Provokanten; beide beantragten für die Beleidigten das Mindestmaß der gesetzlich verwirkten Strafe. Kand. med. B. wurde zu dre, Monaten Festung verurthellt. Von einer militärgcrichtlichcn Bestrafung des Herrn Reserve Lieutenants verlautete bisher noch uichts. In semer Eigenschaft als ..Amtsanwalt" wurde er allerdings sofort seines Postens enthoben und in ein Städtchen versetzt, wo ihm kaum Gelegenheit zu neuen Hel' denthalen geboten werden durfte. A u s E a p st a d t w i r d g e meldet, daß sich dcr Eapitändes aus der Reise von Antwerpen nach Melbourne befindlichen belgischen Eockerill-Dani. pfers Prinz Balduin", Louis Meyer unter folgenden Umständen das Leben genommen hat: Prinz Balduin mußte wegen einer geringen Beschädigung des Steuers in Eapftadt anlaufen. Nach Ansicht der Sachverständigen hätte die Ausbesserung nur einige stunden beansprucht, allein Meyer scheute die Kosten und beschlon daher, auf der Rhede Anker zu wersen und nicht in den Hafen einzulaufen, zumal das Wetter günstig fchien. Während der Nacht aber erhob sich plötzlich ein Sturm, der die Anker losriv und das schiff aus die Küste warf, so daß die Mannschaft kaum das nackte Leben retten konnte. Dieser Unfall scheint Meyer zu dem Selbstmord getrieben zu haben. Prinz Balduin ist schwer beschädigt und konnte nach Löschung der Ladung erst nach mehr tügigen Anstrengungen in den Hafen geschleppt werden. Ein anderer Eapi tün dcr Eockcrill-Gesellschast hat sich so fort nach Eapstadt eingeschifft, um die Führung des Prinz Balduin zu über nehmen vSSärg Bloß daS Neurste lu M 1T 3H und Dekorationen und die schönsten Nollvorhäuge mit Fransen zu den niedrigsten Preisen. Carl Möller, 161 Ost Washington Straße. Phönix Garten ! Dieser prachtige Sommergarten ist jeht eröffnet, und an S o n n t a g e n auch für Familien offen. Iedetl Donnerstag und Samstag Abend ! ßonzert! der PROGRESS BAND ! Fred. Xrwekel, Eigenthümer Aug. Uenuer's m jiiä ca uit am Viadukt.) Nv. 60 68 Virginia Ave. Vorzüglibes Bier. l,ochfeik iquSrc. Weine und Cigarren. Warmer Lunch jeden Vormittag. Ei gang auch von der Maryland Straße, der Turnhalle gegenüber. Mozart Halle! Henry Victor. Das größte, schönste und älteste verartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, ConMm und Bersännnlungm unter libera, lm Bedingungen zur Perfügunz. Tascbeu-Ndren, HattS-Nbren, föeueüe Ocbranck &evt Gold und platirt, in großer Aus,t:i rrvk.'ll. SekmZtll, :- j : : ' ' "iti . tt Äscklsa Place. Union Ststton zeaenübrr 90OM. IM rr 1, 1.lnf tn.il. hy John K iu."löj w aik. tut a. ttrür, lau Mi. ni ui.k atuih but . trb ynm (jairkly b.w t r.ru t'r.rn t & ta tla il.jr kc irl, tnd Uur. yaa a am.'- Uuih wie, all . ' m ojr "rl ol ins all your Ikiur.ur r. mnoi.ct. cul- to Ui uk. All U urm. l-remt ij 51 k U Tr, wurk.r. Yt Umri ,,. tumiMam .rrthlnr- E1BU.T, SfKkUlLT lun rAKTIOLLAJU VM&B. AMmitlaMt, llttawi A ttt., aUU. Ancrha, tob Uttumtn I tut. ., .-

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Eisenbahn-Tabelle

Anlunst und Abgang der verZchledenen Eisen bahnzJge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Mganz Ptzug. 7 SO 11 )5m 1255 !Km 4 00 ?:m 7 (X) 3im l 0J Xra 3 30 4 V uz io 0) i'nr 2 0 Vm 5 20 rn epren Efpreß Accomodation Expreß Erpreß Ankunft Erpreß Erpreß Accomodation.... Expreß.......... Schnellzug... Accomadaüon 7 47, Am Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. JndianavoliS und Cleveland Division. Mganq Exrreß 6 30fm Expreß S5Tm Expreß 11 45 Dm Limited Expreß 3 20 Sem Expreß 6 4S Rm Ankunft Erpreß 7 00?m ferpr? il iOSim Limited Expreß 11 55 Vm Erpreß 5 00 9h Erpreß 10 50 Um Et. LeuiZ Division. Abgang Erpred 7S0Vm Lunlted Expreß W m rn Expreß 5 20 Um Expreß, tSglich 10 00 9hn Ankunft Expreß täglich 3 25 Vm Erpreß 9 25 Vm Limited Expreß 4 Vm expreß 6L0Bm Zhicazo und Cincinnati Diviston östlich. Äbzanz Schnellzug ............ 3 45' Vm Accomodation täglich 7 05 Bm Äccomodation ....10 55 Lm Postzug 2 5S S!m Accomsd. (nur Esnntags). S M Nm Äccomodstisn 7 00 Stnt Ankunft- Ruihville Aceomodätion.10 30 Vm Postzug II 50 m Jnd'pls Aee. (nur Sonnt.).1T dO Nm Accomodation SvSNm Accomodation 11 15 ?km Schnellzug N 15 Nm Chicago und Cincinnati Division tetfulch, Abgang Accomodation 7 10 Vm SchnellPost 12 01 Rnl i.'asayetteAccomadation. ... 5 33 R Schnell 12 30 Tm Ankunft Schnellzug 3 30BM Lasayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 45 RM Accomodation 6 21 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 8 00 Erpreß 12 06 m TanViUe Accomodation 5, lo ?km Expreß 11 25 !Mni Ankunft Expreß 3 25 Bm Danvills Aecoinodation. ... 10 35 Bm Expreß 2 50 3lm Expreß ß 55 3tm Peoria Division östlich. Abgang Erpreß 4 50 ?m Accomodation Expreß 3 05Nm Ankunst Expreß l!57Bm Accomodation 9 00 15m Expreß N 15 ?im Lake Erie und Western. Abganz Expreß 7 15 Vm Expreß 1 20 Vtm Expreß 7 00 Rn, CckneÄ.Expreß 11 WNm Ankunft cknell-Expreß S 20 Vm Expreö 10 30 Vm Expreß 2 50 m Erpreß 20 Rm Pittsburg, tFincimmti, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 45 Vm ColmnbuS Accomodation.. . 00m Expreß 3 00Rm Aichmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 30 Am Ankunft Richmond Accomodation M Vm Schnellzug 11 40 Bm Erpreß 12 45 m Accomodation 3 45 Nm Expreß . 6&0ßm Cxprep... V00NM Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß Expreß Ankunft Erpreß , Expreß 11 20 Um 11 30 im 3 30 in , 3 55 31m Louisville Division. Abgang Etzpreß 3 40 Bm Louisoille Acconwdation.. . 8 00 Bm Cchnellzug 4 WNm Accomodation 4 3) Nm Ankunft Aecomodatioa 10 25 Bm Schnellzug 11 10Vm Accomodation 00 Spezial täglich WbOm , v Cincinnati, Hamilto und Jndianapolis. AbgangExpreß 3 45 Bm Cincinnati Accomodotion . . 10 57 Bm Expreß 2 56 m Erpreß 4 25 SW v . Expreß.... SO StA Ankunft AecomodatiSN LO Bm Expreß .'11 25 Vm Erpreß 745Nm Expreß .1055Nm Ezxreß... ,.12S5Bm Indianapolis und Vincennes. Abgang-Expreß . . 8 00 m Vlncennes Accomodation.. . 4 05 Km Ankunft Vincennes AccomodationlO 55 Rin Expreß 5 15 Rm Cincinnati, Wabash und MiKiHan. . ;' - -V- iii Abgang Expreß ' 6 00 Vzn I iru Urpretz ........ , 1 Bis, utpnn 7 o Nm AnkunftExvreß .10 SO Vm Expreß.. umStm Expreß t . 10 55 Im Indianapolis, Decatur . unhMjiMk Abgang-Exvreß... Accomodation ..... MHm 4 20SW, SchnellExpreß Ankunst Schnell Expreß . ....11 00 Sem .,.. 3 30 Bm Äccomodatzokt Expreß ..10 10 Bm 4 45 Bm LouiSville, New Atbsny und Chicago. ' Abgang Expreß . . 12 40 Bm - Expreß., .frl.ll 35Brn Monon Accomodation . b . . 5 20 5'm Ankunft Expre ß 3 25 Bm Monon Accomodation 10 40 Bm Expreß.. ..k'3 20 ?!m Muug HtiU lh:nnliMWMhlk w hj m, fcv Jk.M las 11, aii JH9. lu., iwa.i'M tut. 4Mkrc ndüM'Mii W-fcjr,; ' wl :i K.Mir. ri'-J,9 M i. kutw. Imk.i. f" t. Im rlwm n mf M.rnlu spurn 4 ü lidT.itli',(rtgrakn kjuuulk. '1 mi (nit wwfc H jt. . tati Mut h, t. ptk im ifmnttm r alt rlai Hm., tilg oc i : m ! n Mwt ii. W m.u4 wmnH4ftil. 1' I m Html ' UUalitU C.,Ux UioUln4.UfcUi

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