Indiana Tribüne, Volume 15, Number 302, Indianapolis, Marion County, 19 July 1892 — Page 1
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Editorielles. Die (5hicagoer Arbeiter -Zeitung isr uns in bedeutend vergrößertem Formate zugegangen. Sie ist jekt das größte 1 lient Blatt jener Stadt. --- Manchmal liefern auch die ausgeplagtesten Antisemiten-Organe gute WiKe. So hat die Berliner rcuzZtg." entdeckt, daß Levi P. Morton deshalb nicht wieder alö VicePräsident nominirt , wurde, weil er den Amerikanern ebenfalls an Verstandniß für die Vorzüge ibrer Mitbürger mosaischer Confession zu fehlen bcginnt." Das ist köstlich, da diese große Entdeckung sich natürlich nur auf den Vornamen Levi" ftüt. llnsere Brüder jenseits des Ozeans wissen offenbar nicht, daß man in Amerika nicht nur Levi, .sondern auch Benjamin beißen kann, ohne Jude zu sein. Der frühere städtische Bibliothe kar von Milwaukee, August Linderfelt, welcher wegen Betrugs angeklagt war, ist freigesprochen worden. Wir haben f. Z. ausführlich über den Fall berichtet. Sein Verbrechen bestand darin, daß er häusig Rechnungen für Bücher zweimal vorlegte, und den Betrag für das eine Mal in seine Tasche steckte. Aus diese Weise unterschlug er im Laufe mehrerer Jehre ungefähr tz10M0. Er gestand sein Verbrechen auch sofort ein. Der Mann war Kirchenmitglicd, verkehrte in der feinen Gesellschaft, man fand, daß sein Gehalt zu niedrig bemessen war, eö war auch richtig, daß er sonst ein ordentliches Leben führte, weder trank noch spielte, daß aber sein Einkommen nicht ausretchte, um so ;u leben, wie er lebte, seine Frau hatte allerlei vornehme, kostspielige Allüren, man hatte Mitleib mit dem Manne und der Richter ließ ihn mit sufpendirtem 11 r theil gehen, was theoretisch zwar einer Schuldigsprechung, praktisch aber einer Freisprechung gleich kommt. Der Richter der über ihn zu Gericht saß, war derselbe Richter, welcher vor mehreren Jahren, gelegentlich von Arbeiterunruhen, Grottkau und andere Arbeiter zu schweren Strafen verurtheilte. Milwaukeer Zeitungen erheben nun ein riesiges Geschrei über diese Belei digung des Rechtsbewußtscins. Vor dem Gesehe seien Alle gleich, es gebe hier keine Klassenunterschiede u. s. w. Prosit Mahlzeit ! Der Fall zeigt, wie schon so mancher andere Fall gezeigt hat, daß vor dem Gesetze nicht Alle gleich sind, und daß es hier denn doch Klassenunterschiede giebt. Klassenunterschiede sind a Qttatt nicht gesetzlich annerkannte Unterschiede. Geschlich anerkannt, würde man sie als Standesunterschiede bezeichnen müssen. Der Richter meinte, der Mann fei durch den Verlust seiner Stelle und seiner gesellschaftlichen Stellung, durch den großen Kummer u. f. w. schon ge nügend bestraft. Mag sein ! Der Mann Mterlag offenbar nur seiner Schwache, und wir möchten um Alles in der Welt nicht gegen eine milde Auffassung polemisiren. Aber, warum Hort man nie davon, daß eine, solch rücksichtsvolle Auffassung armen ?eufeln gegenüber stattgefunden hat? Dem Gesehe nach gehört der Mann ins Zuchthaus. Warum sind es gerade die vornehmen Verbrecher bei denen die Milde an die Stelle d,'s
Rechtes tritt? Wo bleibt hier das beliebte flat justitia et pereut rnuncws? (Gerechtigkeit muß sein und wenn die Welt zu Grunde geht). Es ist uns kcinFall erinnerlich, daß derHunger in den Augen eines Richters einen Diebstah! entschuldigte. Da heißt t : Ich bekaure, sehr traurig, thut mir sehr leid, aber das Geseh schreibt mir vor u. s. w. Vornehme Allüren aber, ein großes Haus, kostspielige Gesell schasten, ja wer kann der Versührung widerstehen? Da tritt das Mitgefühl in feine Rechte und befiehlt Milde. O ihr Heuchler und Pharisäer ! Und wir haben keine Klassen?
Drahtnachrichten Inland. W e t te ra u ö s i cht e n. Für Indiana : Schönes, beständiges , Wetter. A n ö H o lll e st e a d. Pittsburg, 18. Juli. John MeLuckie, der Bürgermeister von Homcstead schläft heute Nacht in einer Zelle des Eounty Gefängnisses. Lovejoy, der Sekretär der Carnegie Eo. begab sich heute Mittag zu einem Friedensrichter und klagte die Führer der Streike? des Mordes an. Vierzehn Haftbefehle wurden ausgestellt, aber die Angeklagten waren nicht zu finden. Als die Konstabler nach Homestead kamcn, um die Verhaftungen vorzunehmen, gab General Snowdcn zwei Eompagnieen Soldaten mit. Die Suche nach den Leuten war vergeblich, Mcöuckie aber stellte sich gegen Abend selbst. Die Streiker sprechen nun wiederholt davon, auch ihrerseits Anklagen gegen Frick, Carnegie u. f. w. zu erheben. Daß dieses Vorgehen von Seiten der Compagnie große Bestürzung unter den Ausstandigen hervorrief, läßt sich denken. Eine Versammlung von Führern der Arbeiter fand statt, das Resultat wurde jedoch verheimlicht. Die Frau O'Donnells sagt, daß ihr Mann in einigen Tagen zurückkehren werde, da er von einer Anktage und einem Prozeß nichts zu fürchten habe. Ein Gericht ist im Umlauf, daß O'Donnell morgen als Gast von Owen Murphy nach Irland abreisen werde. Eine Menge Detektives befindet sich in Homestead. Ihre Aufgabe scheint darin zu bestehen, die Bewegungen der Führer zu überwachen und dahin zu wirken, daß die Leute wieder an die Arbeit gehen. In dieser Beziehung haben sie bis jetzt jedoch keinen Erfolg zu verzeichnen. Bis jetzt ist die Arbeit weder in Homestead noch in den anderen Werken Carnegies wieder aufgenommen wor den. Harrisburg, 19. Juli. Gouvernör Pattison reiste heute mit seinem Stäbe nach Homcstead ab, um erst Ende der Woche zurückzukehren. Aus 2 d a h o. W a l l a c e , Ädaho, 18. Juli. Trotz der Anwesenheit des Militärs ist noch keine Ruhe. Unter den Bergleuten herrscht noch große Aufregung. Dieselben befinden sich in großer Zahl bewaffnet in den Bergen, und sie drohen jeden Richt-Union Mann niederzuschießen, im Falle dieselben zur Arbeit gehen. Man will versuchen, sie dadurch zu vertreiben, baß man ihnen die Zufuhr von Lebensmittcln abschneidet. ' Ausland. Das Elend im Zarenreiche. Berlin, 18. Juli. Privatnachrichten aus Rußland melden, daß der Nothstand in den Hungersnoth -Pro-vin;en und die große Sterblichkeit in den von Cholera heimgesuchten Städten die in der ruffischen Presse darüber erstatteten Berichte weit, übertrifft. Die Thatsache, daß deutsche Firmen größere Bestellungen auf DesinfektionSstosse und Medizin erhalten haben, als sie ausführen können, spricht am deutlichsten für die, Beunruhigung der russischen Behörden. Eine Firma allein hat eine Bestellung auf 0,000 Kilogram Karbolsäure erhalten, konnte dieselbe aber nicht ausführen, weil sie ihren Vorrath bereits nach anderen Theilen Rußlands gesandt hattet Odessa, ,1. Juli. Außer der Cholera grassirt hier auch der Typhus
im südlichen Rußland und hat bereits viele Opfer gefordert. W i l l verhungern. Berlin, 18. Juli. Die An, chistin Agnes WainiK, welche wegen Majestätsbelcidlgung zu zehn Monaten Gfängniß verurtheilt worden ist hat seit sechs Tagen jede Nahrung von sich gewiesen und will verhungern. Sie wird in Folge dessen mit Gewalt gefüttert, indem zwei Eefangenwärter ihr den Mund offenhalten, während ein dritter ihr Nahrung durch einen Schlauch einflößt.
Der Ausbruch des Aetna. C a t a n i a, 18. Juli. Ungeheuere Felöstücke und große Dampfwolken steigen noch immer aus dem Krater des Aetna aus. Ein Theil dcs Dorfes Ventura ist durch Lzva zerstört worden und in den benachbarten Kastanienwäldern wurde ungeheuerer Schaken angerichtet. Die Bürger haben ernen Ausschuß gebildet, um die Nothleiden den zu unterstützen. Die C h o l e r a. St. Petersburg. 18. Juli: Angesichts der Gefahr, daß die Krawalle in Astrachan und Ssaratow wie der ausbrcchen dürften, wird beabsichtigt, wie wahrend der Seuche nach dem Krimkriege, eine temporäre Diktatur in den Cholerabezirken zu errichten. ' Bis zum 14. Juli kamen in Kasan 6 Cholera-Kranke mit einem Dampfer an. In Ssaratow sind 48 Erkrankungen und 18 Todesfälle vorgekommen und in Asow 60 Erkrankungen und 18 Todesfalle. L o n don,18. Juli. DemStandard" wird aus Wien gemeldet, daß in Trieft eine Frau an einer verdächtigen Krankheit gestorben ist, welche die Aerzte für asiatische Cholera halten. Meh rere, der Cholera .ähnliche, Fälle sind in einem rumänischen Dorfe, nahe der serbischen Grenze vorgekommen. Paris, 18. Juli Gestern sind im südlichen Theile der Stadt 10 To desfälle angemeldet worden, welche der Cholera zugeschrieben werden. H:ute wurden in dem Dorfe Au berviilierö zehn und in t. Queu zwel Todesfälle an der Cholera angemeldet. Beide Dörfer liegen nur fünf Meilea nördlich von hier. -- Prozeß v o n A n a r ch i st e n. Brüssel, 18. Juli. In Lüttich begann heute der Prozeß der Anarchistcn wegen der dort im Mai d. I. vcrübten Dynamitverbrechen. Es fanden keine Unruhen statt. SechSzehn Gefangene wurden dem Richter vorgeführt. Die Verbrechen deren die Gefangenen angeklagt sind, wurden in den meisten Fällen am Maitag begangen. Zwei der Gefangenen, Beaujean und Verre, stehen unter der Anklage, Bomden fabrizirt zu haben, während gegen drei andere Nadelsführer die Anklage erhoben worden ist, die Bomben zum E;plodiren gebracht zu haben. An der Spitze der Dynamiter steht Moincau, welcher von Geschäft ein Handlungsreisender ist. Die übrigen Gesängenen sind Arbeiter von verschiedener Art, meist Bergleute. Moineau gab zu, an verschiedenen Perbrechen betheiligt gewesen zu sein und hielt eine anarchistische Rede. Er stellte jedes größere Komplott in Abrede und behauptete, daß jedes der Verbrechen aus persönlicher Initiative entstanden fei. Auch Beaujean und die anderen Gefangenen stellten das Bestehen von Komplotten in Abrede und suchten den Umfang ihrer Verbrechen möglichst zu verkleinern. Sie beschuldigte den Mitgefangenen La Crvix, ein Polizeispion zu sein und die E5plosion im Hause des Richters Beltjens verursacht zu haben. OchlssSnachrichten. Angekommen in : New Aork: State of Califor' nia" von Glasgow. Baltimore: British Queen von London. 41 Southampton: Elbe" von New Sork. u e e n s t 0 w n : Arizona von AewIork. - London. Signalistrt: Pennsylvauia" von Philadelphia. H u l l : ! Gallileo" von New gor? Antwerpen:! Wasland" von 8eäli!l$okJli:;:;:
über den Wenn Fürst Vismurck noch heute, wie seilte Freunde behaupten, sich tii Vertrauens Alexanders Hl. erfreute, so würde doch das Leibblatt des Zaren, der Grashqanin". von dem Erreichskanzlcr in einem ganz andern Tont sprechen, als wie es geschieht. Denn der Leitartikel, in welchem Fürst Meschtscherski Bismarks Wiener Ncifk bespricht, läßt eher auf alles Andere, als Hochachtung und Freundschaft für Bismarck schließ. Darin hecht es: Diese Bismarck'sche Hochzeit hat sich in eine Art Säge (un. scie) verwandelt, und es wäre gut. wenn die Zei. tungen sich mit Tingln befassen wolU Un, die von irgend welchem Interesft und. Was aber kümmert es Europa, da die Temoiselle Hoyos. die jetzt Gräfin Bismarck geworden ist. von deren Eristen; bisher Niemand etwa wufzte und um die auch in Zukunft Niemand sich kümmern wird, das; sie röthliches Haar und einen mittleren Wuchs hat. daß Nase und Stirn gewöhnlich, die Augen blau und besondere Abzeichen nicht vorhanden sind'i Und auch, der Ehemann wäre nichts, wenn er nicht feines VarerS Sohn wäre. Für sich allein ist er kein Fac!or von allgemeiner Bedeutung, und wenn mar heute schreibt, wie viel Stunden er in Wien in der Kneipe von Sacher ver brachte, so ist das ebenso gleichgiltig. wie vor vier Jahren die Zahl bet Stunden, die er in der Petersburge, Kneipe von Leiner verbrachte. Zwölj solcher Leute machen ein Dußend. das ist Alles, was sich vom Grafen Herber' sagen lä&t." Nie hat man aber eine so privatk und intime 7lngelegenheit wie die Hochzeit eines Dutzend-Deutschen zu einem internationalen Ercigniß aufgebauscht. Auf einem der Soupers oder Diners hat nicht der bekannte Graf Andrassy, der ist lange todt aber einer der unbekannten Grafen Andrassy einen Toast gehalten, in welchem die Vermählung des deutschen Grafen mit der östreichilchen Gräsin als ein deutsch-östreichischcs Bündnis dargestellt wurde, er prophe. zeite. dieses neue deutsch-östreichischk Bündniß werde beiden .Theilen reicht MiichterjWen. denn? Kinder? Aber ändern sie denn die Geschicke Oestreichs und Teutschlands dadurch, daß es einen od?r ein halbes Dutzend kleiner Bislnarcks mehr gibt?..Dem alten Fürsten ist es in der 3nt seiner Allmacht nicht gelungen, dik Bismarck-Dynastie zu begründen, jcht wird ihm das erst recht mißlingen, wenn er auch noch so viel Lärm um d.esen Sohn macht, der sich in nichts von den anderen Deutschen unterschci d?t. Mag der Greis doch ein Patent auf seine große Erfindung, den Kitt von Blut und Eisen nehmen, es hat allen Anschein, dast Oestreich-Ungarri und Italien seiner bald bedürftig sein werden. Dann wären ihm wenigstens die Enttäuschungen erspart, die ihm bevorstehen, wcnn'er in Friedrichsruhdas Fazit seiner Erlebnisse ziehen wird." Für den Mann, der von sich sagen darf: Einst spielt' ich mit Scepter ünJ Krone inufe es eine schreckliche Kränkung sein, das; eben die Monarchen, die früher bei seinem bloßen Namen zitterten, ihn jetzt nicht einmal empfang?n und der Begegnung ausweichen. So war es in Dresden, in Wien, in München. So hatte er nur mit den großen Haufen zu thun, mit StraßenDemonstrationen, um dann vor Tausenden persönlich zu erklären, daß n nichts sei. als ein .abgedanktes Genieund in dieser kläglichen Lage verharren Herde bis ans Ende." In Quito, der einzige? Stadt in d?? Welt, die an der Aequatorlinie liegt, geht das ganze Jahr Hirn durch die Sonne Um sechs Uhr auf unc um sechs Uhr unter. Der größte Schooner isi nach der letzten von der Regierung veröffentlichten Liste der Golden Age" vor 1.763 Tonnen Tragfähigkeit, 'welcher in Abbotts Bridge". Ohio. in 1882 gebaut wurde und in Sandusky feiner Eigenthümer hat. Jagd nach einem Pavian, dn kürzlich eines Nachmittags dem Thier Händler Hoile in Grandstr.. Williams bürg, aus feinem Käfig entsprungen war. wurde von einigen Knaben gemacht, die ihn durch den Hof und dann auf's Dach des Hauses hatten laufen sehen. Die Knaben warfen knit Stet nen nach dem Pavian, worauf .Max-, der Affe, die Passanten mit Ziegelsteinen, die er auf dem Dache fand, bombardirte. Eine große Men'chenmenge hatte sich mittlerweile aus der Straße eingefunden. als der Affe plötz? Uch auf -einen Telegraph-npfosten fpiang und sich an demselben hinunter ließ. Er eilte durch die Menge, nahn, einem Kinde eine Banane fort und wollte wieder an einem anderen Pio' sten emporklettern, als der Besitzer ihm plötzlich seine rothe Uniform zeigte, die der Affe zu tragen pflegte. Max konnte nicht widerstehen und lies stch ruhig areifen. tean btwnH tiourlsMTMn.of'Tork, ' . ; .1 ' .1 t -i' ' m . ,,,?, 5,, J u w v. nhi i ?OMtiff o wltl. and In tfcrir II Mranir.,wnTevcrnrjr n. ny 1 1 1 0 I ON du :ib nrvik. tr lo lcriu W somit) rrerytfcinir- W tart to. .u rl. l"w cau 4eo ynit apare nximrnia, all jrour tun to Hie werk. 1 hi i an miraiv naw UIjib4 brinra woodrsul iuccvm iutt woikar. aad am aftr a Uula sparten- Wa eaa hirnutt jam Un an Bt'ipuaan ara amiuf tnm W ! prr rek aud apwarda. ewraoacit aad laateh von t HKm. Ka aiwca to i Ulaxu bar. ruK Ltuüultm MX. 'L'BVEl y iuAaaau.
Eine russische Stimme Lllttanzler.
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