Indiana Tribüne, Volume 15, Number 300, Indianapolis, Marion County, 17 July 1892 — Page 6

sine wahre Tpielgechichtel Con einem üajmtfCja.

tln einem Winterabend? Ende tzÄnfziger Jahre faßen fünf oder fechZ Wutsbesitzer ; und ebensoviel Offiziere er (5avaLerie-Garnison einer kleinen ÄZoscner Stadt in einem Hotelzimmer fcei einem kleinen Svicl, zusammen. Es zurde mehr des Zeitvertreibes als des Dcsinnes wegm. gespielt: nur einer fe Gu!sbcsit;er und einer der Offiziere spielten hoch, indem sie ab und zu 5 d:r 10 Friedrichsdors oder einen der damals in der Provinz viel VorhändeZien, jet glücklicher Weise ganz ver schwundenc'n, sächsischen Kassenscheine setzten. . 'Der Kellner unterbrach da? Spiel mit der Meldung, daß angerichtet sei nd nahm aus der Ofenröhre eine Ve'che Teller, wclche dort zum Aunvär mzu standen. Der obenerwähnte Guts bcsizzer rief ihm zu. er solle ihm einen stehen lassen. Tis lckte Taille vor dem Abcndbrrd nzurde bandet, der größte Äheil der Herren erhob sich und unterhielt sich r.oai eine Weile über die Chann des SvielZ. während ein anderer !2chcü derselben seine Gelder ordnete; dann htxb man sich gemeinsam in's Nebenziunner. Ta das Spielzimmer r.ur den Eingang zum Eszzimmcr hatte, die Fensterladen fest verschlossen waren, so ließ Jcd.rmOnn. schon um sich nach Spiclcrberglanben seinen Platz zu sichern, sein (ield auf dem Tische liegen und so lagen denn auf dem Tische wohl LOO bis 1)00 silberne Thaler, einige hundert FricdrichZdors und diverse Kas senschcine. Da die Pointeure fast alle geWönnrn hatten und somit guter Laune nzarcn, jo fing daZ Abcndbrod recht heittt an. Die gebratenen Fasanen mit Sauerkraut und Austern marcn vor züglich, der rothe Most und Chandon richtig kalt, der gute Nachtisch und eine vorzügliche, echte Havanna erhöhten die 3? rn ;i t h l ich e Stimmung. Nach Aufheoung der Tafel begab man sich so in heiterster Stimmung wieder in das Spielzimmer zurück, der Bantier mischte die Karten, ließ abhe ben und sollte eben mit der neuen tTaille beginnen, als der schon mehrfach erwähnte Gutsbesitzer, ziemlich erregt aussehend, um' Wort bat und unge fähr das Folgende fugte: Meinc Herren, ehe roir hier heraus gingen, habe ich mir. wie vielleicht einer rder der andere von Ihnen be merkt hat, 40 Fricdrichsdors abgezahlt, sie in eine Beilage von der Tante Boß in einen langen Streifen fest ringe wickelt, sie dann hier auf die Kassenscheine vicits Tellers gelegt und diesen ÄcÜcr darauf gestellt." Er erhob da!?ei den obern Teller, auf welchem un gefahr Silbecthaler und einige Goldstücke lagen, aus und stellte ihn i:e bcn sich. Sie sehen,- fagte er dünn, indem er das Geld des Tellers durch feine Hände gleiten ließ, daß das Packet hierin auch nicht ist. Obgleich ich mit n: einem Wort verbürgen kann, daß ich das Goldlacke! auf die Kassenscheine wirklich gelegt habe, habe ich doch der Sicherheit wegen, alle meine Taschen nutersucht, aber das Geld bleibt verschwunden. Sie kennen mich Hoflenttlch auch alle zu genau, um nicht zu wissen, daß mich der Verlust dieser 40 Friedrichsdorsganz kalt küßt. Ich mußte aber die eaefce erwähnen, weil sich Einer von uns eines VertrauensLruches, ich will vorläufig noch nicht sagen, eines Tiebstahls schuldig gemacht hat nd ich überlasie Ihnen zu ihun, was sie für gut halten." Es entstand eine peinliche Pause, welche Niemanö unterbrach, bis der älteste anwesende Herr, ein sehr alter KittMkister, s?hr ?uhiz seilte: tz? wird wohl Niemand an den Worten unseres gemeinschastlichen ! Freundes zweifeln, mithin sind die 40 Friedrichsdors ab Handen gekommen und sie sind, da sie sich auch unter dem Tisch oder sonstwo nicht gefunden haben, gestohlen worden. Tie Fensterladen sind geschlossen und konnten, wie die gefüllten Gläfer auf deren Brett beweisen, nicht geöffnet werden, der Kellner oder sonst ein Anderer hat dies Zimmer nicht betreten, es muß also, so traurig wie es ist, unter uns ein Ticb sein. Wir können der fabelhaften Sensation wegen, die unse ter Aller gesellschaftlichen Stellung wcgen im Publikum Plak greisen würde, die Sache nicht nach Außen kommen lassen, sondern wir müssen sogleich hie? Ln Ort und Stelle suchen, den Tieb festzustellen und können dann weitere Schnitt berathen. Ich schlage vor, wir untersuchen uns gegenwärtig bis auf die Haut; ich bin bereit, des Beispiels wegen mit mir ansangen zu lassen, die Reihenfolge, wie dann die Herren folgen, möge das Loos bestim men, und ich bitte Sie, mir zu sagen, ob Sie damit einverstanden sind oder ob einer der Herren einen besseren Vor schlag zu machen hat? Tie Herren stimmten lebhaft zu? nur "der Kamerad, der gleichfalls hoch ge spielt hatt?, den wir Illle liebten und verehrten, den wir als einen der schnei digsten und tollkühnsten Reiter schätzten, der uns vielfache Veweife feines persön lichtn Muthes und kameradschaftlicher 3reuc und Aufopferung gegeben hatte, trat ginn lich bleich an den Tisch und sagte: Mögen Sie, meine Herren, davon denken, was Sie wollen, fo erkläre ich hiermit, daß ich mich nicht an dem Loosen betheilige und daß ich mich auch nicht untersuchen lasse. Für mein Ver halten habe ich meine Gründ?, die ich Ihnen aber erst zu paffender Zeit entirncftln kann, ich will Sie von Ihrem Cntschlliß n'ch! abbringen und werde auch so lange hier Waben, biZJHreUn erN'chung beendet ist." Es entstand eine ungeheure Aufrc Vung. Einige Herreu erklärten, das ' Hwge nicht, daß Ewer sich ausschlösse, Andere und auch urner Senior sprachen auf dca jungen Kameraden ein, daß er seiner Ehre nichts vergäbe, wenn er das tdäle. was alle anwesenden Ebrenmän

,ner thäten, daß seine Weigerung ein Üble Auslegung finden könne u. s. w., aber der Herr blieb hei seiner Wcigerung und verschärfte dieselbe noch da durch, daß er sein Ehrenwort gab, seine Ansicht nicht zu ändern. Er setzte sich bleich aber doch sonst ganz ruhig auf einer! freistehenden Stuhl hin. indem er die Arme über der Brust kreuzte. Das Ergebniß der nun folgenden Tebatte war. daß man bei dem Vorschlage des Seniors der Gesellschaft blieb. Dieser woll te mit gu tem Beispiel vorngehen. knöpfte schon seinen Rock auf. als der in der Nahe seines früheren Platzes sitzende Gutsbesitzer feinen Teller voll Geld vorwärts schicben wollte, damit er nicht etwa vom Tische heruntergestoßen würde. Aber der Teller wollte nicht recht auf der Decke fortgleiten, daher hob er ihn in die Höhe und rief, ihn von unten ansehend, plötzlich: Halt, meine Herren!" Er schüttete das Geld auf den Tisch und drehte den Teller um. Jeöer sah nun. am Boden dos Tellers festgeklebt, ein kleines Papicrpacket; dasselbe wurde abgerissen und die 40 Fricdrichsdors vorgezählt. Wie mit dem Er des Columbus ließ sich nun die Sache ganz natürlich erklären. Der Wirth hatte, um sein Geschirr den verschiedenen Kellnern zuzahlen zu können, die Teller auf dem Boden mit Siegellack gezeichnet; auf diesem war ein besonders großer Klecks. Der Teller war in der Ofenröhre warm geworden und fo klebte das kleine Packetchen an seinem Boden fest. Des vielen Silbergeldes wegen, das auf dem Teller lag. merkte der Besitzer nicht den Gewichtsunterschied und Niemand war auf den Gedanken gekommen, den Boden des Tellers zu untersuchen. Freudig erregt sprang von feinem Stuhl der junge LZamerad auf. trat an den Tisch und sagte mit einer Stimme, der man die hohe Erregung noch an merkte: Ich habe nie daran gezweifelt, daß unserem Freunde die 40 Friedrichsdors dort abhanden gekommen waren, ich habe auch in meinem Innern den Vorschlag des Herrn Rittmeisters ganz praktisch.gcfunden und auch im Stillen inbrünstig zu Gott gebetet, daß das Geld bei der Untersuchung gesunden werde, denn meine Herren, "hier zog er ei kleines Papicrpacket aus der Tasche, hier sind auch 40 Friedrichsdors drinn und sie sind auch in ein Stück der Beiläge von der Tante Boß gewickelt, eine andere Zeitung liegt ja hier nicht aus, ich glaube sogar, unser Freund und ich haben das Gold zu demselben Zweck von unserem Gewinne abgezählt, um Donna Anna zu kaufen, die ja gerade 40 Goldfüchse kosten soll, hier nieste der Gutsbesitzer beistimmend. Wenn das Loos mich getroffen hätte, eher als der wirtliche vermeintliche Dieb untersucht zu werden, so wäre ich in Aller Augen der Dieb gewesen, die weitere Untersuchung wäre vielleicht untcrblicben, und wer stand mir dafür, daß das Gold auch wirklich gefunden würde? Wenn ich mich nicht untersuchen ließ, batte ich wenigstens die Chance, daß das Geld eher bei einem Anderen gesunden wurde. Würd? es nicht gefunden, würe ich nach Hause gegangen und hätte den Sachverhalt aufgeschrieben und dem Todten hätten ic vielleicht nicht die Ehre abgcsprochen. Die Versicherung kann ich Ihnen geben, daß mir diese Stunde wie ein xcchr lang vorkam, und daß ich lieber allein in ein Kindliches Karree reiten will, als sie noch einmal zu erleben. Alle Anwesenden battcn volles Verständniß für die unglückliche Lage des Kameraden und Jeder beglückwünschte ihn. Er aber lauste in der That am sndern Tage Donna Anna und siel mit rj: hil Nächst i;:!;s:cn eines feinolichm Ncirrces. was später von Manchem als Bestätigung der Regel gedeutet wurde, daß Spielewinne nie Glück bringen. E. fi. Oer blinde Passagier.

Rein, so nicht unter ihre Augen tre ten. so nicht! Mein junges Weibchen siele in Ohnmacht, solch ein Thier sehend, und die Alte wäre fähig, ihre Tochter zur Ehescheidung aufzureizen; meine Jette ist mir aber lieb, fchr litt;'. Diesen lallenden Monoloq sprach. während er einen Laternenpfahl krampf haft umklammert hielt, der biedere Schneidermeister Zickel, der spät Abends vom Geburtstagsfeste eines unbeweibten Eollegen heimkehrte, wo es furchtbar feucht hergegangen war. Mit Mühe suchte er seinen dalamirenden Oberkör' per und die knickenden und knixenden Beine aufrecht zu erhalten. Ein Stündchen Schlummer nur, und das Schlimmste wäre überstand.:: aber, wohin gehen, um eine Schlafstätte zu finden?" Zum Glück stand er schon vor dem Thorweg feines Wohnhauses. Er spähte den offenen Thorweg hinab nach dem Hof. Dort sah er die dunkeln Umrisse einer Kutsche, die, einem km Hause wohnhaften Fuhrherrn gehörig, vor der Thur der Wagenremife

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sland. Halt, ich hab's.- murmeln

Meister Zickel und schwankte zum Hof. thor hm; ..wo schläft stch s besser, als in einer weichgepolsterten Kutsche. die heute doch nicht mehr benutzt wird." Gesagt, gethan. Das arme Schnei derlein kroch mit seinem Riesenaffen stöhnend rn den Wagen und machte fich's bequem. Ein tiefer, tiefer Schlaf umfchloß bald seine müden Lebens g? ister. Lange war der Schlummer ruhig und träumlos. aber schließlich begann die Phantasie ihr Gaukelspiel: es war dem Meister plötzlich, als flöge er in einem schwarzen Sarge durch die Luft. Immer weiter, immer rascher, es fauste und pnss nur so: Endlich senkte sich der Sarg und glitt mit sanftem Druck zur Erde.... In Wirklichkeit verhielt sich aber die Sache etwas anders. Johann, der Kutscher des Fuhrherrn, war um Mitternacht gekommen und hatte den Wagen bespannt, um den Miether desselben, Herrn Lederhändler Juchting nebst Familie von einem Hochzeitssesi abzuholen. Die Kutsche hielt eine Viertelstunde' später vor ei nem Hause in der Sandgasse. ohne daß Johann den schlafenden Passagier im Innern des geschloffenen Wagen bemerkt hätte. Die Treppe des Hochzeitshauses herab kam soeben die junge Frau Juchting mit ihrer Mutier; sie schienen Beide in wenig, festlicher Stimmung zu sein. Und ich sage Dir, Dein Mann ii ein Kneipbruder!- rief die Aeltere mit schwiegermütterlicher Entrüstung aus. Er war der Er,te von Allen, der den Hochzeitsrausch weg hatte, noch ehe der Tanz begonnen. Eine Schande ist.es eine Schande, sag ich " Ich möchte nur wlnen. wo er steckt. eiferte die junge Frau, er lief fo ur plötzlich aus dem Ankleidezimmer und ließ mich im halbangezogenen Mantel stehen." Ich kann mir ja denken, warum er aus dem Zimmer rannte", meinte die Alte höhnisch, ..er wird wohl schon draußen frische Luft schöpfen oder jo dergleichen." Mutter, er sitzt ja fchon im Wagen." rief gleich darauf Frau Juchting. nachdem sie den vom Kutscher losgedrückten Wagenschlag geöffnet und hineingeblickt hatte: er hatte den Rockkragen über die Ohren gezogen und o, Du Trunkenbold er schläft schon!...." Ein netter junger Ehemann," lacht: giftig die Alte; dann stiegen Beide ein. und der Wagen rollte davon. Der Traum des schlafenden Fahrgastes er hielt nunmehr eine Fortsetzung. In feinen schwarzen Sarg waren cingejiie gen: leine cywlegermutle? uno ic:n Weibchen. Worte wie Sausnickel", Schlemmer", abicheulichcr Menscy" und Achnliches schlugen ihm in's Ohr. Aber der 'arg flog wieder durch die Lüfte, bis er nach einiger Zeit von Neuem sich senkte und anhielt. E.n Rütteln und Schütteln, daß ihln die Zähne klapperten, veranlaßten ihn, aus seinem Lusisahrzeug auszustcigen. Er wurde vorwärts geschoben und gezerrt. Nach vielem Stolpern in ägyptischer Finsterniß schlug ihm der warme Hauch eines menschlichen Wohnraums entge gen. Gleich daraus schrie ihm eine schrille wüthende Stimme in's Ohr: Bei Dir bleib' ich nicht, ich schlafe bei Muttern. Du Tu Du Söffel Meister Zickels Traum bekam nun fchon einen Stich in die Wirklichkeit. So viel wenigstens schien ihm gewiß zu sein, daß er zu Hause sei und daß feine Jette heute bei Muttern schlafen wolle, weil er einen fürchterlichen Rausch habe. Er muAte nch in setn Schicksal fügen und sank schlaftrunken auf eine Lagerst ätte hin. die er nach langem Umher tappen entdeckt. Leife, leise öffne sich bald darauf die Außenthür des Schlafzimmers und es zwängt sich Jemand lautlos herein. ..Weibchen, fchläst Mutter schon?Keine Antwort. War nicht recht von Euch, davonzufahren und mich im Stich zu lassen; bist Du mir böse, Frau?" Als lntwort ein unschönes, unweibliches Schnarcheu. Verzeih. Lisette. es soll nächstens nicht mehr vorkommen der Affe nämlich; nimm mich in Gnaden wieder auf, Weibchen!" Ein Räubern im tiefsten Bierbaß ertönt nun aus dem Bett: Wer ist da?" donnert Herr Lcder, Händler Juchting in die undurchdring kiche Finsterniß der Stube hinein. Er findet Streichhölzchen in seiner Tasche, er macht Licht Mensch, wer bist Du? Wie kommst Du hier her? Räuder. Mörder Hilfe!" Ter Schlafende fährt auf und glotzt

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feinen Gegner verstört an. Im Schein der entzündeten Kerze betrachten sie sich lange. .während in der Ncbcnthür zwei entsetzte Frauengesichter- zum Vorschein kommen. Nachbar Zickel!" 'Freund Juchting!" Wie kommst Du denn hier her?" Ja, wie komm ich hier her?" Nach und nach findet sich des Räth sels Lösung. Das brave Schneiderlein strengt fein Gedächtniß an und erzählt von seinem monströsen Affen, dem Schläfchen in der Kutsche, von der Lustreise in dem Sarge und endlich von dem Zusammentreffen mit Schwie gcrmutter und Frau. Der Lederhünd' lcr lacht laut auf, als er den Zufammenhang begriffen und sogar im Zim mer seiner Schwiegermutter läßt sich herzliches Kickern durch die halbgeöffnete Thür vernehmen. MeinGott. was thut man nicht ite Furcht vor der Schwiegermutter und aus zarten Rücksichten sür ein junges Weib!" ruft Meister Zickel aus und. seinen Hausgenossen uno Fluruachbar um gütige Nachsicht bittend, entfernte er sich, um in die Höhle seiner eigenen Löwinnen zu dringen. Ä?ie er dort empfangen wurde? Pssst! Fami

stTtrtif-ii rn r 1 t lUHyvtVMuny E d. W l I d e. Darwinistisches. Wie sich der Tammanite aus seiner Urform, einem Tiger, entwickelt hat. " , Tamniany auf dem demokratt schen Conveut. Wie es dem Tiger erging, als auf tm Convcnt in Chicago zur Abstimmung übcr Hill oder Elcvcland geläutet wurde. Nach der Abstimmung in Minnea poliö. Ji l m 'SMZMWMWWWK? 'ßW l 3TB -i, . Trs.A Hill: Himmelschockschwerenoth! Dana: Kreuzdonnerwetter! WardaS aber ein Knall und ein Krach! Von Glück können wir noch sagen, daß wir mit dem Leben davon gekommen sind! Ein schweizer Stückle. Von dem vor einigen Jahren in St. Galle verstorbenen höheren Gerichts beamten G. erzählt man sich, wie die Frkf. Ztg." schreibt, folgendes Stückchen aus der guten altctt Zelt der kan-' tonalen Militärhoheit. G., welcher den Grad eines Oberlieutcnants bekleidete, wurde als altcs Haus zum letzten Male unter die Fahne gerufen. Seine Kameraden wunderten sich nicht wenig, den sonst so rüstigen Mann in etwas gebeugter Haltung und den offe ncn Kaput über den Waffcnrock gezogen, einrücken zu sehen. Ja," seufzte er, fo ein verflixter Rheumatismus könnte fclbst einen Riesen zahm machen!" Der Mann schien wirklich bedenklich zu leiden. Denn trotz breit naiver Juli'S onne trennte sich unser Oberlieutcnant selbst bei Laufschritt und Sturmangriff niemals von dem warmhaltenden Kaputmantel. Nicht einmal Abends bei gemüthlicher Tafelrunde wollte er das schützende Tuch missen. Nach Schluß der Uebung nun ergriff Ä. beim Banket das Wort, um dem Torpscommandantcn für feine Nach acht und den Kameraden für ihre Theilnahme zu danken. Hierfür wolle :r sich nun erkenntlich zeigen, indem er chnen einen Einblick in den Charakter ieines Rheumatismus geben werde. Mit diesen Worten entledigt er sich des ominösen Kaputs, macht Kehrt" und öräsentirt der Gesellschaft seinen Rücken. Die Kameraden krümmen-sich vor La jhen ob des ihnen gebotenen Anblicks. Was war'S? Als (9. in den Dienst kinberufm wurde, entdeckte er, daß die Uniform nicht mehr über feinem Schmecrbäuchlein schlichen wollte, und für ein letztes Manöver lohnte es sich kaum, die Ausgabe für eine Neuan schaffung zu machen. Wozu aber ist man verheirathet? Die kluge Frau muß Rath schaffen! Und sie schafft Rath. Sie trennt die Uniform deZ wackeren Aaterlandsverlheidigers ein fach bei der Rückennaht auf. näht eine Anzahl Bänder an, mit denen der Rock hinten zugeschnallt wird und der mangelnde Raum für das yerichlsherr ttche Embonpoint ist geschaffen.

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Daß ägyptische Labyrlukh. Ein antikes Modell des ägyptischen Labyrinths zeigte und erläuterte in der Sitzung der Anthropologischen Gesell schüft in Berlin Prof. v. Kaufmann, der dasselbe in Kairo erworben hatte und die Bedeutung seines Fundes außerordentlich hoch anschlägt. Das Modell ist nicht vollständig ; ein Stück ist durch Abbruch verloren gegangen, aber dieses lät sich reconstruiren. und Herr von Kausmann hat dazu auch schon einen Plan aufgestellt. Die Auläge des merkwürdigen altägyptischen Baues aus der Zeit der zwölften Dynastie weicht insofern von den sonstigen ägyptischen Tcmpelbautcn ab, als an die Stelle des Vorhofs jener eigenthümliche Irrgarten tritt, der von einem System von Gängen gebildet wird und nur dem Eingeweihten den Zugang zum geheiligten Mittclraume ermöglicht. In diesem befindet sich an Becken, welches dem heiligen Krokodil" zum Aufenthalt diente und ringsum mit Bäumen bepflanzt war. Der Nichtkundigc verirrt sich in den Gängen. bis er sich an einer Thür todtläuft, die ihn zur Rückkehr zwingt und er fchlichlich wieder bei der EingangsPforte anlangt. Der Umfang des Labyrinths würd etwa fünfmal das'Königliche Schloß in Berlin mit allen seinen Hosen und Rcbenbautcu umfassen. Hcrodot erzählt, daß an die 3000 Kammern zu zahlen wären, eine wob! übertriebene Angabe, wie denn überhaupt die klassischen Schriftsteller sich durch den Charakter des Geheimnisvollen und Phantastischen, den jene Bauwerke trugen, verleiten ließen, diesen merkwürdigen Stätten altr Mysterien allerlei wunderbare Dinge zuzuschreiben. So ist auch die Sage vom Minotauros. dem menschenfressenden Ungethüm. entstanden. Den Ursprung des Wortes Labyrinth sührt man jetzt auf Egyptcn zurück, wo es ..Palast am Eingang des Sees" bedeute. Man frage sich, wcshalb denn diese Tempel mit einem solchen Irrgarten umgeben worden seien und habe darauf die wohl zutreffende Antwort gefunden, daß die Priester und Priesterinnen in der Abgeschlossen heit des Labyrinths aus die heilige Handlung vorbereitet werden sollten, daß sie durch allerlei Zeremonien, durch das Hin- und Herirren in Ausregung und Eckstase verseht wurden, bis sich vor ihnen auf einmal das Götterbild hellcrleuchtet zeigte. Einen Anklang an diese uralten My sicrien findet man wohl noch heute in den Gebräuchen der Freimaurer, die in ganz ähnlicher Weise eine geeignete Stimmung zu erzeugen suchen, bevor sich ihnen das Licht enthüllt. Vergeblich hatte man sich bisher bemüht, das ägyptische Labyrinth, von dem auch die legten Spuren verschwunden waren, nach den Angaben in der Literatur zu reconstruiren; jetzt, nachdem uns dieses Modell einen vollständigen Einblick in die Art des Baues gewährt, erweisen sich die von den verschiedensten Seiten aufgestellten Pläne als falsch. Vielleicht trifft die Vermuthung zu. daß das Modell nicht aus der Zeit der Errichtung des Tempels stamme, sondern unter römischer Hcrrichast entstanden sei, nachdem das Labyrinth schon verfallen war; vielleicht hat der Kunstler damals im Austrage der römischen Verwaltung von dem wichtigen und großartigen Denkmale altägyptischcr Baukunst eine Nachbildttng lz'ergkstcllt. damit der Nachwelt das Bild des Labyrinths nicht verloren gehe. Dieser Zweck wäre nun also erreicht.

Wikingerfahrt nach Chicago. Es unterliegt heute keinem Zweifel, daß die alten Normannen, diese geborenen Seefahrer, bereits fechshundert Jahre vor Eolumbus das amerikanische Festland entdeckt haben. Nachdem der Tyrann Harald Harfagar die frciheitlicbendcn Normannen zur Auswanderung aus Skandinavien veranlaßt hatte und diese es vorzogen, sich als freie und unabhängige Männer in dem furchtbar rauhen und öden Island nicderzulaf fcn, drangen diese von hier aus noch weiter vor. Erich der Rothe sicdclle sich 986 in dem bereits 876 entdeckten Grönland an, und fein Sohn Leif besuchte von dort aus Winland", die Küste Neuenglands bis Labrador, die man wegen der dort vorgefundenen wild wachsenden Reben so nannte. Thorfine Karlsafna verfuchte 997 auch eine feste Ansicdlung daselbst zu gründen, welche sich jedoch gegen die Angriffe der Skrälinger (wahrscheinlich Eskimos) nicht behaupten konnte. Anvere Isländer drangen noch weiter nach Süd n bis Hvit'ramarn land (das setzige Carolina) vor; doch tonnten diese Fahrten ihrer großen Gefahren wegen halber nicht ost genug gemacht werden, und wegen mangelnden Nachschubes vom Mutterlande versanken diese Ent deckungen wieder in der Nacht völliger Vergessenheit. Auch die Ansiedelungen in Grönland gingen im 14. Jahrhün gert zu Grunde, und die halbverschol lene Kunde von diesen war es, die erst Anfangs dieses Jahrhunderts cn dänischen Menschenfreund Hans Egede zu feinem großen Werke bcgei erte. die Colonisirunz Grönlands wieder aufzunehmen. Tie Vkingerfchrt zur Weltausstellunz Wenn man bedenkt, dckß jene kühnen Männer ibre waaballiaen abrten auf i allen Meeren, ja,, wie wir aesehen ha l

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ben. selbst über den damals völlig un bekannten Atlantischen Ocean in ihren kleinen, gebrechlichen Segelsahrzeugw unternahmen, ja. daß ihnen höchZ. wahrscheinlich die Kenntniß der Magnet nadel völlig abging und sie ihren Kurs also nur nach dem Laufe m Gestirne richten konnten, so muß man wirklich von Bewunderung für den fröhlichen Mannesmuth erfüllt werden, mit dem die alten Bikinger. die Gefährten Erichs und Leifs. den unbekannten Gefahren der unermeßlichen Wasferwüst? ent gcgengingen.

Ein Vikingerschisf auZ einem Hunenzrabe. Ein Vikingerhäuptling wurde nach seinem Tode mit seinem Schiffe und der ganzen Ausrüstung desselben in's Grab gesenkt, wie andere Stämme dem todten Führer seine Rüstung und sein treues Schlachtroß mit in's Grab gaben. Diesem Umstände verdankt man die genaue Kenntniß dieser Jahrzeuge. Namentlich nordische Gelehrte haben sich eifrig bemüht, diefelben nach den vorhandenen Ueberbleibfeln zu recon struiren. und wir sind deshalb über du alten Vikingcr und ihre Lebensweise sehr genau unterrichtet. Doch wer waren die Vikinger. und wie kam esdaß gerade sie von allen deutschen Stämmen sich mit solche, Vorliebe und Glück der Ceeschifffahrt widmeten? Wi' so häufig in der Völ kergefchichte, ist auch hier die Noth du Mütter der Erfindungen. Durch mäch tigere Nachbarn wurden gewisse teu tonische Stämme in altersgrauer Ver gangenheit aus den fruchtbaren und wärmeren Gegenden Teutschlands im mer weiter nach Norden gedrängt. Immer neuer Zuzug aus der Heimath der Arier schob und drückt? nach; du Angeln, die Sachsen, die Friesen war fen die Normannen schließlich bis in dil nnwirthlichen Schüren und Fjordk Skandinaviens zurück. Später haben sich die Normannen furchtbar an ihre unfreundlichen Nachbarn gerächt. Im heutigen Schweden und Norwe gen zwang die Noth und die Unfrucht' barkeit des Landes die Normannen. sich auf dcn Fifchfang zu legen; sie bau ten Kähne und später Schiffe. Doch die Uebervölkerung zwang zur Auswan derung. Unter selbstgewählten Anfüh rcrn zogen die jungen und kräftigen, aber nicht seßhaften Männer des Stam mes auf ihren Schiffen hinaus, um sich anzusiedeln. Der Widerstand, den man ihnen entgegensetzte, zwang sie zum Ge brauch ihrer Waffen. Sie waren sieg reich, und erbeuteten Kostbarkeiten unt schöne Weiber. So wurden aus den Landflüchtigen. Heimathlosen kühn Abenteurer und Räuber. Sie brand schätzten alle Mittelmeerküsten. Sü besiegten und knechteten ihre alten Be drängcr. die inzwischen nach Britannien ausgewanderten Sachsen und Angeln. Es war daher ein gewaltiger histo nscher Schnitzer, wenn man die Sach sen auf Vikingerschiffcn nach Britannien fahren läßt. Denn die Vikinger ode; Normannen, von den Sachsen Dänen genannt, waren die furchtbarsten Feinde der Sachsen. Nicht nur Britannien, ?ein, such inen Theil Dnltschlsnds ganzNordfrankreich, Italien, Sicilien. Griechenland, Nordafrika und die Krim waren lange Zeit von den Normannen unterjocht. luö der Kinderstube der Nomk nirten. Baby McKee zu Baby Ruth: Das mag nun kommen wie es will: aber Präsident kannst Du doch nimmer wer den! Zu viel verlangt. Modi ftin: Nein, nein, ich traue keinem Reisenden: da heißt es: Ein anderes Städtchen, ein anderes Mädchen." Reisender: Ich versichere Sie, Fräu lein, daß ich Sie wirklich liebe! Sie dürfen mir dies auf mein Wort hin glauben. Verlangen Sie irgend ein Zeichen, das Sie von der Wahrhaftig keit meiner Liebe zu überzeugen im Stande ist! Modistin: Nun. dann geben Sie mir Ihr Ehrenwort darauf, daß Sie noch nicht verheirathet sind!" Reisender: Das ja, das.. .. mein liebes Fräulein, kann ich nicht!" Eine neue Krankheit. Frau Huber: Warum wollen Sie denn Ihr Mädchen fortschicken, Frau Maier? Sie scheint doch recht nett und reinlich zu sein." Frau Maier: Reinlich ist gar kein Wort dafür. Die wäscht sich den ganzen liebciz Tag. Ich glaube wahrhaftig, das Madchen leidet am Eeifenwahnfinn.'

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Etsettvaynen m früherer Seif. 1

Wer heutzutage mit Windeseile, be. haglich in eine Ecke des Cupces gelehnt, aus den Schienen die Welt durchfliegt, macht sich zumeist keine Vorstellung, wie neu vcrhältnißmäßig die Einrichtung und Ausstattung unserer Eiscndahnwa gen ist. Greisen wir nur einige Jahr zehnte zurück. England ist das Vaterland der Eisenbahnen. Hier wurde der erste regelmäßige Dienst auf der Bahn strecke Liverpool-Manchcster am Frei tag.am 17. September 1830. zwei Tage ? . jt. w . tf 5 r c . . i nacy ocr Eröffnung oer inre klngrria) ter. Um den Weg von 31 englischen Met. len, also etwa 50 Kilometern, zwischen den beiden großen Mittelpunkten des Handels und der Industrie zurückzule gen, brauchten die Züge zwei Stunden; aber diese Schnelligkeit war Vielen zu groß, es kamen Klagen, man werde ganz schwiitdlig dabei. Heutzutage würden wir einen solchen Zug einen elenden Bummelzug schelten. Damals jedoch waren solche Beschwerde über kör perliches Uebelbefindcn in der That nicht unbegründet: die Wagen waren nur mit Ketten verbunden'; sie schüttelten die Passagiere fürchterlich durcheinan der und beim Bremsen und Stillhalten stieß ein Waggon krachend aus den an dern. Die Wagen waren möglichst den Postkutschen nachgebildet; sie trugen Namen, wie diese und auch ihre Ein richtung war ähnlich. Sie faßten meh rere Abtheilungen, für die erste Klasse mit je vier Sitzen; in zweiter gab es weder gcpolsterte.noch abgetheilte Pfütze, für Reisende dritter Klasse war ansang lich gar nicht gesorgt. Dagegen ist die. ichöne Einrichtung der ' Schlafwagen viel älter, als man zumeist annimmt: auf mehreren englischen Linien gab es schon in den dreißiger Jahren in jedem ersten Klasse Wagen eine Abtheilung mit Betten. Das Gepäck wurde oben auf das Verdeck gestaut und die Fahrgäste hatten das Recht, sich darauf zu setzen, wenn sie sich vor dem Wind, dem Staub und dem funkenfprühcndcn Rauch nicht scheuten. Man schützte sie durch besondere Brillen gegen diese Un annehmlichkciten. Trotzdem man aber auch das Reisegepäck durch Decken zu sichern suchte, gericth es häufig durch die von der Locomotive ausgeworfenen Funken in Brand; und doch hat man diese Art der Güterbeförderung verein zelt bis 1860 in England beibehalten. Heiterer und prächtiger sahen die Züge damals aus, als jetzt. Die Maschine glänzte von vielem Mcssingwerk, die Wagen waren mit grellen Farben angestrichen, die erste lAaffe gelb oder Purpur, für die zweite Klasse wählte man weiß, gelb oder grün, für die dritte ein dunkles Blau. Man denke sich das Bild: ein solch buntscheckiger Zug, auf den Dächern der Wagen viele Reisende, dazu draußen an den Seiten die Bedie nungsmannfchaft in schreiendes Roth gekleidet, und am Ende desZugcs häufig noch Privatwagen in allen Farben; denn trotz des furchtbaren Rüttelns galt 5 als vornehmes Sommervergnügen für wohlhabend? Leute, in eigenem Wa gen, angehängt am Schluß des Zuges, einen Ausflug zu machen. So konnte man sich auch behaglich mit Proviant verforaen, denn dasür waren die von den Bahnverwaltungen getroffenen Einrichtungen auf den Stationen höchst mangelhaft, die Erfrischungen spärlich, theuer und schlecht. die Aufenthaltszeiien jehr kurz bemessen. Eine ganze Leidensgeschichte halten die Reisenden 3. Klaffe durchzumachen, bis sie zu ihrem Rechte gelangten. Bis zum Jahre 1845 hatten sie. so berichtet in AussaK im Cornhil! Magazine", dem wir diese Angaben entnehmen, gar keinen gesetzlichen Schutz. Die BahnVerwaltungen rechneten nur aus vor nehme und wohlhabende Leute. Aei sende 3. Klasse wies man in offene Güterwagen, auf die man Breiter legte; andere sperrten die Unglücklichen in Viehzüge mit den Thieren zusammen; a nianchen Orts war es den Angestell ten der Bahnen verboten, bei der Ankunit ihnen das Gepäck zu tragen. Mit Jer stärkeren Nachfrage nach Arbeitsk rasten, wclche in dem erleichterten Verkehr durch die Eisenbahnen eine'.! mächtigen Aufschwung nahm, trat Wandel ein: der Andrang minder Bemittelter zu den Bahnen wuchs gewaltig. Darum zwang diis Parlameni 184 durch Gcseij die Bahn gesellsch asten, täglich minOstens einen Zug (Den parliaraenury train) nach jeder Richtung gehen zu lassen, der an jeder Station' hielt, minbestens zwölf englische Meilen in d.-r Stunde zurücklegen mußte und mit dem preise von einem Pennv für die Meile Wagen dritter Klasse führen mußte, die mit Dächern, Seitenwandc, SiDu und Licht versehen waren. In der Kirche. Ein Dorf, geistlicher sah. während er auf der Uan t predigte, in Schaarcn die Th.ilnehmer einer Landpartie in die Kirche bringen. Die Leute flüchteten sich vor nnem Gewitterregen, der sie bereits ganz durchnäßt hatte. -Als die Jnva sion der städtischen Weltkindcr die Geincindemitglicder in ihrer Ankocht störte, wurdz der .Pfarrer ungeduldig und brach in die Worte ans: Jch habe niemals jene Christen geliedt. welche die Religion als Deckmamel mißbrauchten, allein noch viel weniger liebe ich die. welche sie als Regenschirm. Anwenden!" Preiswert h. Bekannter: .Wie können Sie doch Ihre liebreizende Tochter einem solch häßlichen und u übe deutenden Menschen geben?" Mut ler: Ach, ich bitt Sie; mein Mädel hat bloß achthundert Mark Vermögen, und für achthundert Mark ist dcr Bräu tigam doch ganz nett!" Undeutliches Stillschwei. gen. A.: Was sagten Sie" Ä.: .Ich habe jetzt nichts atscurt." 31.: jNa, dann, sprechen Sie in Zulunft deutlicher!" .