Indiana Tribüne, Volume 15, Number 300, Indianapolis, Marion County, 17 July 1892 — Page 5

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Z??dLe ve f.ft n Kttt Schweigend, aber sichtlich dkch tief griffen, hatten die jungen (rtjegatten die Worte des Predigers angehört, der Ntttdem gentltchen Suhilevkriuch m hrer Eheicheidungsjsche gerichtlich be raut worden war. N:ichde:n er ihnen,. eine d) zuerece!, ane er ei?:e albe Stunde allein gelassen zu geqen seitiger Aussprack? ÄlS er zurückehrte, war keine Ännähcrung criOlgt. der Giitte stand nm Fenster nnd trommelte auf die Scheiben, die jung? Fran ö in der entferntesten Ecke bleich wie der Tod. ' Der Ekescheidunasvroceß c:ußte seinen Verlauf ncbnien. Tie gingen heirn, aber niä-.t r.::t cm r. Mrtka wählte tief terd;leiext den nächsten Weg, um in iZzrem Zimmer düik Thränen sr?ien Lcinf zu lassen. Heinrich trat in eine Nestanration. rm zu Mittag zu essen und nach den fzrengnuen des Taes ?:n qute-Z,Glal Wein zu trinken. Auch schmeckte im Beides wider Erwarten gut. Tnn eilte er in's Geschäft. Es gab viel zu hun, und die Arbeit zerstreute ihn an qenehul. Gegen Abend in? er, um seine Kin der zu sehen. Aber auch jetzt nahm er einen Umweg über die Promenade, um zu überlegen. Bis zum heutigen, naürltch reuktatlos verlaufenen 'sühneversuch war man in der Entwickelung der schwierigen Angelegenheit glücklich angelangt. Glücklich ? Das Wort klang wie Hohn, aber es war doch Galgenhumor, der es ihn laut ausprecken k'ett. Die zunastverganzene Z?it war für di? Beteiligten so ut'ndich pei::ro!l c'.'we.cn, daß m.m gegen-. wartig eine unnillkärliche Erieichterul;. empsinden mußte. A e die traurige Tache ae!?mnlen war? Wer vermömte. ;,u" iagen Z Nicht us;cre N::cksich:cn! aten sie .;nsanlmeuge:ührt,' sondern Vic cioenschatüche Liebe. II nö dies 'ie'e' war über sie gekommen wie ein Göit.'r strahl nun waren j"e e.de vom Vli! Strossen! Allmälig war ein erst ivverständuch gek:nmm, welche ne erkennen ließ, daß sich ihre Geister doch zicht so schnell verstanden hatten xvic ihre heißliebenden Herzen. Nnd nach dein das eiste Mißverständnis; unge chlichtet geblieben, und die Lücke nur mit einem Üiifj zucdekt. war bald ein uveiteS und drittes daraus emporgewachsen. Das Narbqeben ward nun chwieriger. zumal sie eigentlich früher niemals Gelegeuhcit geüadt hatten, es ausziküben er so wenig als sie. Hetnruh Wudhagcn hatte das l!efthäst des Vaters in jungen Jahren lbstständtg übcruymium man datte idm, bei der Kränk! ich'eit des Pr'i;i vals, eig?utlich schon als Knaben icic dem Herrn gehuldtat. Martha war '.iS l'r'oreizekZdeS. einiges Ti'chkrrchea liiit ein paar Brüdern im Ellernbause si:sgen'ach!en und hatte es immer feldft,! oerstül'.dllch gesunden, daß inan ji'de Rücksicht aus sie nahm. Der Gatte aber fand das bald unbequem und war auch nich: gewillt, ein Geheimnis darat?s zu madkii. Eüroff trat er ihr entgegen. ausangs mit Thränen, später in't Trotz wehrte er ite ab. Das gab harte, bo?e Scenen, die ihn aus dein Hauie trieben. Einstüsterungcn von außen kämm nun da,u. es fielen ungekä.stte. bittere, schreckliche Worte. Endlich. nsch einem Lamun iskrampf beschloß r.lan. sich a trennen. Ja, es t?ar sser. tausendmal besser aus diese VnJ ?!ur die Kinder waS sollte mit thuen werde-l? Das Gesetz sprach sie fr' vti zurückaelcaien vierten Lebens c hr? der Äcutter zu, dann gingen, sie üu nimm in die Obhut des Äatcrs über. Marthatind war fünf alre alt und mufue somit die Heimath beim Jier finden, während der dreijährige Zc?ir in der Pflege der Mutter verblieb. Äuch die Geschärfter würden somit aa-t einander gerissen werden. Freilich dürsten sie bald wieder zu. sammenkommen, wenn Fctir gleichfalls das vierte Lebensjahr zurückgelegt haden würde. Aber gerade dieser Um stand gab Heinrich, neben dem Triumph über seinen rollständigen Sieg, auch ein unbehagliches Gefühl. Trotz seines leidenschaftlichen Hasses gegm seine Frau konnte ex sich von einer enzebore' neu Großmuth nicht frei machen, die ihn ihre künftig? lebeustanze Einsam keit beklagen lie. Mochte Martha als Gattin reizbar und eifersüchtig, la-inen haft und trotzig gewesen sein, als Mut ter war sie tadellos. Er branchtc sie nur nach der heftigsten Scne in sonniger Dämmerstunde auf der Ofenbank sitzen zu sehen, Marthakinds braunen iiüpf an ihre Brust gedrückt, während Zelir an den Fakten .ihres Kleides wie an einer Himmelsleiter emrorklctterte. nm die Uhr ticken zu hören, so war er wieder versöhnt. Wenn die Leidenschaft verstummt war. mußte sie eine unendliche Leidenschaft erfassen und ihr bei ihrer zarten Gesundheit ein frühes Grab bereiten. Was thun? Er nahm sich vor, die Kleinen scharf zu beobachten, um unparteiisch zu ergründen, in wenen Ob Hut sie sich wohl am besten befinden wurde. Er faud sie mit der Vonne im Gar tcn. Da ihn die Kleinen während des ganzen Tges nicht gesehen, lie Felsr .r . it "! ff V . zossrl innen yvlzrrnen Näpfen aus vrr Landstraße stehen, um zu ihm zu eilen, auch Marlhakind schmiegte sich mit ihrer Puppe an seine Sette. ' Wollen .wir zusammen spielen?" TUg er. O a. Pava! Zuvor aber wo?en w!x d!e Alum??, ' i beziehen sie sind durstig. Wo ist dir lvJ Gießkanne? Marthakind brachte eine kleine Giezz saune herbei und ging, um Wasier zu schöpfen. Dann überließ sie dieselbe dem Vater und ihrem Brüderchen und begann aus. dem maifrischen,' reichlich mit Apselblüthenschnce übersäten Rasen Veilchen ju pflücken.

Wer so?! dMt Deine Blumen haben. Merthakind?" frug Heinrich lauernd,

Wer? ?in Mama! Warum bringst Du ne denn nicht Papa?" Veil. nvil Mama nicht mehr frei neu soll." Tcmn. in einem unbestimmlen Gefühl, seyte sie altklug hinzu: .Männer, tragen keine Sträuße!" Martha, die hint 7 der rothbefranz. tcn Gardine der Ve-anda faß, empfand Wonne und Weh zugleich im Herzen und beugte sich tiefer auf ihre Näharbeit nieder. Stich um Stich zog sie den Jadeit, es war so süß, für das ihr bald entrissene Marthakind noch schaffen zu H ' incn. Inzwischen hatte Heinrich mit Felix die Blumen begossen und späterhin io gar kunstgerecht den Rappen einge i'oannt. Es war lange her. daß er nick',! mehr mit den Krndcrn gespielt hatte, ihre Fortschritte und Lebhaftiglc:: verursachte ihm große Freude. Auch dk le:nkn schienen hochbeglückt, und beklagten den Abschied, als sie iu'ö aus gerufen wurden. Seines Sie--es über die kleineu Herzen sicher, kennte Heinrich nicht umhin, - sie fragen : .Mögt Ihr lieber bei Papa oder btt na ieln ? Bet wem vollt Idr vlti Vn? Bei Papa?s BeiMama? cein, bei Beiden!" sagte Martha kind se!zr bestimmt. .Bei Beiden!- wiederholte Felix chen. Eine Geschäftsreise, die Heinrich zu machen hatte, kam ihm diesmal sehr gelegen, sie konnte eine Woche dauern und mute von der unangenehmen Zeit desJnterimistikums einen Theil hin, wegnehmen. Wenn er zurückkam, war rrr Vroreg spruchreif. Es handelte 1'. überhaupt nur noch darum, ob die üjüctama, des Erkenntnisses ein Iah? 'auszusetzen sei, um den Ehegatten Ge leg?nheit zitr Versöhnung zu geben. B.iöe Anwälte hatten jedoch um soforNgeu Ztichterfpruch gebeten. Es waren uniäzlich wonnevolle und ebnio schmerzensreiche Tage, die Martha allein mit den Kindern ver leole. Zcoch geHorten sie ihr, und sie iinn'n! Spä:er würden sie nur zum Be-nch bei ihr sein, obgleich das Mut terhcrz doch ihre eigentliche Heimatb war. Marthakinds Geburtstag gab ih: Gelegenheit, die Kleine mit Zärtlichkeit zu überschütten. Jeder Wunsch war be:n Kinde abgelauscht worden, der Geburtstagstisch zeigte eine Ueber schnz.'uglichkeit und Fülle, wie nie vorher. Als aber 'Nachmittags die Choko lade auf dem Tisch stand, nahm die kleine vlötzlich das beste Stück Kuchen vom Tetler. um damit zu verschwinden. ..Was wt1,t Du thu? Wem willst Zu dcn buchen ged'n?" frug die Mut ter abnu''0oll. wiit;. . ) will eö für den Papa auf heben!" Die Antwort gab Martha einen Stich 9 Her;. Sie hätte die Kleine dop i-elt llebvll mögen und mußte ihr doch zram i?iu. um nch und die zrinoer zu ;erürucn. setzte sie sich an s Ptano und pielte einen Tanz. So kam der Abend heran; müde vom Genug streckten stch die Kleinen endlich in ihren Bettchen. Martha trat heran, um sie das Nacht gebet sprechen zu lassen, wie immer. Nachdem s!c noch den Gutenachtkuß em ofaiigen hatten, frug ste eifrig und .4it rn itni t.-f ,ti.vi(n.m yiutu; . Wenn nun Mama hinweggehen wird Don Papa. Marthakind, bei wem möch!e''t Tu sein, bleiben? Bei Papa oder Man:?" Bei Beiden!" sagte das Kind fast vorwurfsvoll. B:i Beiden!" wiederholte Felirchen, die Guckäuglein öffnend. Martha bist sich aus dt: Lippen und schluckte eine Thräne hinab. Dann be3 nn sie sich auszukleiden, um gleichfalls zur Ruhe zu gehen. Rechts und links von ihrem Lager standen die Kinderbettchen ach, es war so süß, noch zwischen ihnen ruhen zu dunen. Schluchzend barg sie ihr Haupt M den rissen. Schon am anderen Tage kehrte Hein rich zurück. Die Begrüßung war kühl und zwangvoll. Aber die Gewißheit des naheii Endes ihres Zusammen lcbns ließ Beide einander mit Rücksicht begegnen. Um eine äußerlich bemerkbare größere Zuneigung der Kinder begann jezt ein, eisriges, offenkundiges Werben. Es war nicht vollständig bewußt, aber doch absichtlich. Heinrich wollte, da der Kampf einmal aufgenommen, nun, auch den Triumph des. Sieges genießen, dann vielleicht würde er sich auf irgend eine Weise großmüthig zeigen, Martha aber gedachte in erster Linie das Glück des Augenblicks noch ordent. tich auszukosten, auch hoffte sie, deq Kinderherzen durch vermehrte Güte das Muttcrbild unauslöschlich einzuprägen. Da sie aber. Marthakinds Herzchen als ganz besonders ffmsuhlend kennen gelernt hatte, galt es, immer und jederzeit Selbstbeherrschung zu üben. Auch gelang es der Mutterliebe. Laune und Trott zu überwinden. ? Denuoch hlieh Marthakind der. erhöhten Zärtlichkeit geaeuuber unbcstechllch. und htt Ant. wort aus die von den Eltern heimlich oft wiederholte Frage : Bei weiu willst Du bleiben, Marthakind? blieb eder zeit dieselbe und lautet? stehend z Bei Beiden!Die Koffer der jungen Frau standen ; gepackt, morgen, schon wollt? sie stilZ und absch;edttos das Gattenhaus verladen, auz immer, 4tt ertrank!? eltx leicht, die Abreise nach Marthas Elternhaus munte einige Tage aumcichoben werden. Da Marthas Kräfte gänzlich erschöpft waren, besorgte die Wärterin die v "f rt ' t. ' tvtt 25 lege eigenlucy auem, oie mitxn x men nur in regelmäßigen Pausen, um sich nach dem Bennden deklemen Pa tienten zu erkundigen. So vergingen einia.? Taae, Befreiung trat ein. und

der Tag der' Abrnse konnte von Neuen!

festgestellt werden. Da cineS Morgens trat pemruch Marthakind weinend auf der Trevpe. .Warum weinst Du?" fragte er. .Ich wem, weil Mama um Brüder chen weint!" Heinrich war sozort im KrankenziM' mer und traf Martha am Bettchen itzend und Fellx tm stärksten Fieber. Am Abend vorher war aus unbegreiflichen Ursachen ein Rückfall eingetreten. Die Wärterin hatte Martha geweckt, und hatte nach dem Arzt gesandt, der den Zustand bedenklich fand. O, der nazie Hut!" wehrte Felix hastig ab. als Martha die verordnete alte, nasse Kompresse am das brennend heiße Köpfchen legen wollte, und schlug in steigender Fiederhitze nach der Psleaerin. Heinrich leistete sofort Hilfe, und da Martha die Krankenvflege keiner bezahlten Wärterin mehr anvertrauen uollte, konnte er nicht umhin, ne in der Pflege ihres gemeinschaftlichen Lieb lings zu unterstützen. So verbrachten sie die letzte Zelt vor ihrer ewigen Trennung mit elniuder und waren gezwungen, sich wieder in's Auge zn sehcn, wie sie ehedem gethan hatten. Ja, es gab förmlich wieder ein Ausweichen der Blicke und ein Augenniederschlagen. Gesprochen wurde wenig und nuz über das Nächstliegende. Aber der Klang ihrer Stimme, wenn sie leise und Uebevoll mit dem Knaben sprach, griff Heinrich an'S Herz, er hörte plötzlich den Klang der Liebe heraus, nur rciner. heiliger! Am Abend zwang ihn ihre Krastlojlgkeit, zu sagen: .Ich werde die Wärterin herbeordern, leg Dich schlafe!O nem, nicht wieder die unzuver lässige Wärterin!" .So werde ich selbst be, Fellx blei den! Ich stehe Dir dafür, daß ich die Krankenwache halten werde!" .Ich glaube Dir? Aber Du mußt schlafen Z Ist jetzt nicht die Zeit, wo Du besonders stark im Geschäft in An spruch genommen bist? Ja, Du mußt schlaien!" Ihre Fürsorge überraschte ihn. er hatte sie lange nicht empfunden und glaubte sie überhaupt erloscheu. Darum konnte er nicht umym, ue angenenm z? empfinden, und es lag etwas wie Nüh rung und Dankbarkeit in dem Blicke, mit dem er zu ihr hinübersah. .Wir Frauen vertragen die Nacht wachen überhaupt besser", fuhr sie ein gehend fort. .Auch kann ich morgen doch noch nicht abrelen,-.B-eibe so lange es Dir behagt." erwiderte Heinrich in einem Tone, der gleichgiltig klingen sollte, dem malt aber doch die innere Bewegung anmerkte. .Schmerzt das Zdöptchen so stark ? wandte sich die Mutter an den Knaben, der den fieberheißen, matten Kopf nicht nehr zu tragen im Stande war. Ich werde ihn stüyen während der Nacht. cge thu hier auf meinen Arm !" .Du hältst es nicht auö, Martha!" .Ich glaube doch!" Ihrem Zureden nachgebend, verlief er sie endlich, um sich einige Stunden niederzulegen. Aber ihr Bild, so wie sie an Felix' Bettchen saß. begleitete ihn in den Schlaf und .war plötzlich wieder der Gegenstand seiner Träume, wie et was, mit dem die Seele noch nicht bg? schlössen hat. Sie erschien ihm un Traum madonnenhaft, aber auch beim Erwachen empfand er mit einer gewissen Bewunderung, wie Ut Mutterliebe it über die Oberflächlichkeit und Leidenschaftlichkeit ihres sonstigen Wesens herausgehoben hatte. Laune, Trotz und Eifersucht erschienen ihm plötzlich nur als die Fehler eines leidenschaftlichen Naturells, ihr eigentliches Wesen war noch im Werden und der Besserung nicht allein fähig, sondern auch sicher. Mit solchen Gedanken trat er ms Kran kenzimmer zurück. .O Heinrich, er w?rd leben!- trat ste ihm entgegen, bleich toie der Tod, aber mit strahlenden Augen. Das Fieber hatte wirklich nachaclaf sen, einzelne leichte Schweißperlen lagen als zarte Genesungströpfchen auf der tztun des klerneu Kranken. Hocherfreut setzte sich Heinrich Martha gegenüber. Als er sie aber schwanken sah in begreif licher Mattigkeit und Schwäche, nahm erden zarten -Körper auf beide Arme und trug sie aufs Sopha hinüber in sein Zimmer. Sie aber ließ es geschehen, still und sanft, w em unerwartetes Glück. .Ruhe Dich! sagte er sanft und fest zugleich, indem er sie in seine eigene Schlafoecke hüllte. .In zwei Stunden, werde ich Dich wecken, ehe ich ins Ge schaft m&!" Martha fand plötzlich wunderiaz süß. sich zu fügen, und schloß syfort die Auaem wie em müde-s Kind.' Tann. als sein Schritt verhallt war, öffnete sie dieselben wieder, um sich neugierig in seinem Zimmer umzmehen. das sie lange lange nicht betreten hatte. Und doch stand lhr Sesiel noch an derselben telle wie früher ja. dort pflegte sie zu sitzen, wenn sie ihn besuchte, um mit ihm zu Plaudern Auch ihr Bild hing noch über seinem Schreibtisch, ebenso lag die Schr.eihmappe mit den Heckenrosen und dem Namenszug. die. sie ihm einst zum Geburtstag gearbeitet hatte.auf dem alten Platz. Es war doch hübsch hon ihm. das er sie nicht entfernt hatte, trotz der nahen ewigen Trennung. Nun aber würden hie Erinnerungen an sie sicherlich entfernt werden. Ö es war ent setzltch! Warum war sie nicht ueber ae storben bei Felixchens Geburt, wo sie sa krank war ? Dann. Za dann hätte Hern nch ihr Bild sicher theuerstes Andenken r " . . , m' jj- m. an zemer Vene getanen, etvzt wenn eine Andere hier eingezogen wäre, hätte er dennoch zu ihm aufgeschaut, wie ein Bräutigam, nur noch liebender und dabei andächtig, wie man zu den Engeln auzbltckt! Ja. der Trauerflor hätte ihrem Andenken eine ewige Weihe gi geben. Wieder schloß sie die Augen, aber die, Aukreauua ließ sie uicht. schlafen, lcköu.'

naaz einer terletstunde stand ste wieder drüben im Krankenzimmer diesmal aber weniger, um bei Felix zu wachen, als um di? wenigen Stunden des Zu sammenseins mit dem Gatten, den sie doch auö freiem Entschluß verlassen wollte, noch auszukosten. Sie schienen ihr plötzlich köstliche Tropfen im Meer der Zeit ! Heinrich schien auch fast er freut über ihr Wiederkommen, es war, als ob er eine Lücke empfände am Kran kenbette des gemeinsamen Lieblings, die eben nur Martha allein ausfüllen könne, darum schob er den weichsten Sessel für sie ans Bettchen und zugleich in die rich tige Planderdistance, und bat sie, sich zr ?'.')? Kve'1Jn diesem Augenblick trat Marthakind ins Zimmer, leise, als trüge sie eiue Tarnkappe anstatt des dunkeln LockengerieselZ auf dem zierlichen Kopfchen. Da sie während Brüderchens Krankheit Mamas specielle Fürsorge schmerzlich entbehrt hatte, sagte sie, sick zärtlich anschmiegend: .Ich ivill mit Dir gchen, Mama, wenn Du verreisen wirst." Und das Wort des Kindes schien plötzlich auch das richtige Wort auf die Lippen des Baters zu legen, nach wel chem er vielleicht längst vergebens ge sucht hatte. Den Kopf des Töchter chens liebevoll in die Höhe richtend, frug er scherzend und tiefernst zugleich: .So wolltest Du Papa doch verlassen, Du kleiner Bußprediger? Ich denke aber, Du bleibst bei Beiden! Nick? wahr, theure Martha?" Ans dem Munde der jungen Fraa

klang elil Frendenichrel, so laut und durchdringend, daü Felixchen erwachte. Und während sie gebrochen und stolz. jauchzend und weinend zugleich an leiner stürmisch klop?enden Brust lag, wiederholte Felixchen in seinem Bett cyen: ,,'u 5öcioeur - 0 0U 0 1 I e 2i D i o n n n ... Herr Baruch (zu dem auf der Brautschau oesinciiaien xtiqtn Herrn vlutentya!) : .Und nu erlaube Sie mir, Ihnen meine Tockzter Sarab vorzustellen?" Herr Gutembal (enlfetzt von der Haß lichkeit Sarah's) : Danke! Seien Sie o gur uno jteuen fcie )e wieder weg Z" V 0 r s o r a l i ck. Die kleine Ma, rie, die mit ihrer Mama in's Bad reist. iKim nc,a?leo zu ihrem Papa : Bu, Vava. sollte wäbrend unserer Ablesen, beit der Storck ein Brüdercken der Schwesterchen bringen, dann telegra t w r 1 ri . . poir s ooQ gietcd rer caina und rn! Guter N a t h. Droschkenkut. scher (auf dem Todtenbette zu seinem oyne): Wenn iZlnen zum Bahnhof iabren mut. dann rickite f ein tn I . - - - V ' - y. , w "f tu gerade Zwei Minuten vor der Abfabit seines Zuges ankommst, dann kannst Du fordern, was Du willst, weil er keint 3ti meor vak, mit U):r zu streiten. .rr m . m irliarung. remver ,.ru. her kosteten Eure Blrginia-Eiaarren doch nur acht Eentisimi. anstatt." wie iekt. Nvöl ' Sind sie denn um so h. i(?r geworden V Einheimischer : .Bcsser sind sie nicht geworden, eher das Gegen theil aber sie sind jetzt etwas kür u s , MalitiSker N r k ,l l a Sonntaasiäzer : mSckt, nurwi?. rb da oori drüdm ein Treibkk ist cd,r gar ein Nehbcck," FSrsier: ... .-V i ' t.r c . .,u juciwcn mit gisia; oaoen. vcQtt Rtn Sie ein sack fc'röuf: tn?fvn dann ist's ein Treider, treffen Sie nicyk, eann war'S tier em Neddoa w VH-ft ' Titueatßßaint&mxit' t ? ÄU cli: tzkschNsosc auslävbare Hülle j !i itfiflf tt 5 üderisnen t Bfc riLCs sind ein wunderd arei Mrtkei gegen Magen schwäche, Z Migräne, i gestörte 5 Verdauung t Verttodk. 5 ung. kranke 5 Leber 2 au als sehr wirksam und l , heilend bei!! Zrauenlekde befunden. Vri alle ApotbeZern. Prei LZe. dieCbacktel. z Re 'i)ori Tepor: 3s uanai zn. .,sr ' , 'tj MZMz Bloß das SteneAe in ku? jcdf m td :m W und DelrovtitZottmr und die schönsten Rollvorhänge mit Fransen zu den niedrigsten Preisen. Carl Möller, 1! Lst Washinaton Strage. .Oi'ÄK-QQ. Saloon u. Billiard-öall , No.92 Oft Washington Str. Ikn Wyilchor. Mzeuthümer

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