Indiana Tribüne, Volume 15, Number 300, Indianapolis, Marion County, 17 July 1892 — Page 1
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odes-Anzeigc. Zer,andken und sxrruuör die traurige Mit theilunS'daH ektern 'kck'ultiaa um bald fünf Uhr. iift gelied Mutter, Nosalie Vadcr, ack lZ,ger?r Srsk!,rit veriicd. Tie BcerÄiz'Z tobet isrgrn ?simittsz itm ein halb Uhr. cm Iraaerhanic. o. i3 Sud EsA Straße, us statt. Um Tgfttnahiae bima Adele Mebcr. . ertd ZliudüKt. ' 1 nur. ifMam Bavcr. ) Brouo Kleber. SchiezerAdrakant mdübl. S fiil;ic. l George Horraiaim SsZchenböstatter, Office : 2S Sud Telawarestr. Ställe: 120. m, 124, 52, 128 Oft Pcarlstr. VeleL US 1 1 . OZZen Taa und NaHt. Rmnfmes 1 V Volksfest! am 1 7. Z n l i JV'SSSSär in - ; Knarzer $ Park. pracktvvlle Sottttigs ' Musik. ittm S'i Xf-v.it-t Mt9 t t4Ht t'--' i,?.' 'r iv; t VTÖ g Fairview faric sd?. Arrnstroiii- Park c? und hätt dem gvz,,N!cn Csa n'rt m F:,!ltag achMirtag zu. Es fi bit.ix nt! ai rnkkui. Cfletrni tfar a'l? ;e1,u Minurc. Großes Pienie GKrtttev-eveins am Donnergag, den 28. Juli in Kiiaracr's Grovt. Für Senäuke und Musik ist bestens gesorgt. Das Comite. Fahnenweihe Schwaben Nnterstützungs - Vereins IN Blue Biver Park, anr Sonntag. 14. AnMt '92. REICHEltT'S Sommergarten an dr Pl e a fg n t A v & xx u e, mit Kegelbahn, großem Tanzsaal und Vaftbali Platz, wird dem PubUkum bestens empfohlen. Getränke und Cigarren bester Qualität. Aufmerksame Bedienung, . Auktlo! 2Znim,lickeMöv!und das aane Hausaeratk iiohahauie Si Brvadwa iott am t. iXuli in öenklicher Auklion verkaufr nerden. -privatkänikr könne d, dahin idre Auöwabl ,rest?. Das Hvus selber ftehr ebenfalls zum Perkack', aber lSr tm ?lutt:on?ege. Bert an gt ein deutiÄeS icadche bei gutem autent Logn: mu 1 fotfien: können, tl't Vioxl Drlware Strafe 2O.ll ekucdt: Gr siadkkundiger Mann der it ittdennmaeben kann, such VeschaNiauna. ISZ ,L r. hinter 5S7 öüdTelaware Vtraße.Z:'lZ5i
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Drahtnachrichten
us H o m e st e a d. PittSburg, 1. Äuli. Von den Carnegie Stahlwerken in Homestead wurde heute eine Bekanntmachung in der ganzen Umgegend angeschlagen, worin den Arbeitern mitgetheilt wird, daß sie sich einzeln bis am Donnerstag, den 21. July AbeudS 6 Uhr wieder zur Arbeit melden können, und daß diejenigen wieder Beschäftigung haben können, derenAnstellung der(5 ompagnie genehm fei. Wer sich bis zu dieser Frist nicht meldet, kann nur dann wieder eintreten, wenn seine Stelle nicht anderweitig beseht werden kann. Nach dieser Frist werden die offenen Stellen mit Nicht- Union- Leuten beseht. Die Compagnie hat Auftrag zur Erbauung von hundert Wohnhäusern mit je sechs bis acht Zimmern gegeben. Dieselben werden innerhalb der Um zaumung errichtet und sind dazu bestimmt, die Leute, welche nter dem Schuhe des Militärs atbeiten aufzunehmen. Ohne Zweifel befinden sich bereits Nicht-Union Leute in den Werken, wie viele weiß man jedoch nicht. In Homestead ist Alles ruhig. Die Leute sind Alle uoch ziemlich mit Mitteln versehen und nehmen noch keinen Kredit in Anspruch. - Eisenbahnraub. G u t h r i e, O. T., 10. Juli. Der nach Süden fahrende Personenzug No. 2 der Missouri, KansaS und Te;aS Bahn wurde gestern früh bei Adair, I. T. von maskirten Räubern geplundert, wobei sie mit dem Inhalt des Seldfcbranks im Czpreßwagen , entkamen. Die Ränder erbeuteten ca. $75,000. In dem Kampfe mit ihnen wurden Cavt. I. Ä. Kinncy, der Chef der Detektives der BahnzcfeÜschaft, L. Flora, ein Mitglied der Ändia N'r Polizei, und zwei in Adair wohnende Aerzte, welche Passagiere waren, verwundet. Als der Zug einige Mcilen von Adair entfernt war, kletterten zw2i Räuber auf die Lokomotive und befahlen dem Führer, den Zug anzuhakten. Kinney, Flora und die beiden Aerzte sprangen aus dem Wagen und schössen auf zwei Manner, welche neben dem Cspreßwagen standen, worauf die Räuber aus der Dunkelheit ebenfalls schössen. Es entstand eine allgemeine Schie öerei, in welcher Kinney, Flora und die beiden Aerzte verwundet wurden. Von den Passagieren kamen ihnen keine zu Hilfe und in Folge dessen mußten sie, als ihre Revolver leer waren, in den Wagen zurück. Die Räuber selten ihr Schießen auS der Dunkelheit fort, um die Passagiere einzu schüchtern, waS auch vortrefflich gelang, denn diese ließen sich nicht nur nicht sehen, sondern verkrochen sich auch unter die SZHe. Den beiden Räubern am Erpreßwagen gesellte sich einer der beiden zu, welche aus die Lokomotive geklettert waren. Einer der DaltonS schoß mehrere Male auf den Erpreßwagen und drohte, er würde denselben mit Dynamit in die Lust sprengen, wenn der Erpreßbeamte hie Thür nicht offne. Dieser gehorchte und die drei 5läubcr sprangen in denWagen, wo er einer den Erpreßbeamten mitskinkmötevolver in Schach hielt, wahrend die beiden nieren den Gelöschrank sprengten und entleerten. Darauf nahmen sie dem Ex, Preßbeamten seine Uhr ab, banden ihn und warfen ihn in eine Ecke des Wagens, worauf sie entkamen und der Zug nach Adair weiter fuhr. Sobald dort der Bahnraub bekannt wurde, machte sich eine Hilfsmannschaft des Sheriffs an die Verfolgung her Räuber. Es ist sicher, daß es Dalton's Bande war, welche den Raub verübte. Dieselbe war seit längerer Zeit im Sndia nergebiet; zwischen Pryor Cxeek und Adair, und gestern Abend zog sie bort hin und plünderte erst die Bahnstation aus, worauf sie in aller Ruhe den Zug erwartete. Einer der verwundete! Aerzte ist bereits gestorben und der andere ist' bem,,Tob e,, naht. Surdefreig es prochen ... f ' . , . :" .: ' 5, ,'.,, ; 3s wti -3ffPSiÖt?fW zesse Eleve gegen den jüdischen Flei
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scher Buschoff aus Xanten wegen Abschlachtung des Knaben Johann Aegemann zu rituellen Zwecken, wurde heute der Angeklagte freigesprochen.
Gewitter in Deutschland. Berlin, 1ö. Juli. In verschiedenen Theilen Deutschlands haben heftige Gewitter, großen Schaden angerichtet. Die hiesige Feuerwehr wurde 60 Mal aufgeboten, um Brände durch Blitzschlag zu löschen oder überfluthete Keller auszupumpen. Die Cholera. St. Petersburg, 1. Juli. Ein gestern ausgegebener amtlicher Bericht zeigt, daß am 8. und 9. dieses Monats in allen Cholera - Bezirken 495 Erkrankungen und 129 Todesfälle vorgekommen. Die größte Sterblichkeit war in Baku mit 2 Todesfällen. In Astrachan kamen 191 Erkrankungen und 32 Todesfälle vor. Alle Schulen im Kaukasus werden während der Cholera geschlossen werden. m ' Schiffs -Agentur. Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt-Agentur in Alex. Metzger'S Grundeigenthums - Agentur, WechselBank und Vollmachts -Bureau. Etablirt 1862. iesiges. fjC? Gestern Abend um halb sieben lhr siel Charles Bansickle beim BahnÜbergang in der Tennessee Straße von einem Wagen. Flanncr & Buchanan'S Ambulanz brachte ihn in schwerverlctzem Zustande zu einem Arzte an der Jndiana Avenue. Jacob Schmitt wurde gestern Abend um 8 Uhr an der Ecke der Washington- und East Straße plötzich so krank, daß er mit Flanner & Buchanan'S Krankenwagen nach seiner Wohnung No. 475 Ost Vermont Str. gebracht werden mußte. XJm Die Skandalgcschichte in Haughville treibt immer neue Blüthen. Jetzt hat der BücherexaminatorBooth drei Checks ans Tageslicht gefördert, welche zu Gunsten deS Herrn Cansield ausgestellt sind und auf $t00 lauten, eine Summe, deren Fehlen am Fond der Feuerwehr man vergebens auszuklären suchte. fBCF Die Polizei ist hinter den Dieben her, welche in der Nacht vom Freitag zum Samstag Bannan's 10 Cent-Laden an der Nord Illinois Straße und der Ofsice der Stenographensirma A. Taylor &6o. im Vance Block einen Besuch abstatteten. 2m ersteren Falle erbeuteten dieselben $5, im anderen $3. 7 Der Polizeibeamte Stout verhaftete gestern einen Mann Nahens John Smith wegen Diebstahl. .Derselbe hatte George Newport beim Umzuge geholfen und dabei einen Anzug verschwinden lassen. Er that sich auch durchaus keinen? Zwang an, sondern zeigte sich sofort mit dem neuen" Anz'uge aus der Straße. Frau Newporf bemerkte ihn und veranlaßte seZne PerHaftung, Sein? Kleide.? hatte der Bursche am Flusse bei der Maus'schen Brauerei versteift, mm sranzofisqe orinntruua. Cm hundertZährZaer Gedenktag der 'ranzösifchen Revolution hätte am 20. nni gezetert werden können sremch .I war nicht gerade das rühmlichste Er.'iqnifl der Revolution, dessen Säculartag nun kam. Der 20, Juni, p2 wird auch von Denen, welche die frqnzösilche Revolution als die Geburt der neuen Zeit feiern und die blutigen Er kignisse der Revolution als die unausbleiblichen Geburtsrvehen betrachten, nicht gerade alZ Rbumestgg angesehen, Zur Fkier des m 20. Juni N89 ge? thauen Ballhaus-SchwureZ, des Tepu? jirtenschmures; nicht eher auseinanderzugchen, bis die Verfassung serjig unh sichexaestellt sein würde.- hatten die Bewohner der Bororte St, Antoine und St. Marcsau beschlossen., am 20. Junz der Nationalv.'rsqmmlung und dem Kgnia die Ehre eines bewaffneten Be suchcs zu erweisen und dann aus , der Jerasse vor dem Ballhause einen Im beitsbaum zu pflanzen. Unter der Führung des BrauerS Santerre und hfi Mnrk,!i! i. fSurusle ,oa eine la
winenartia anwachsende Sckaar. Trom ,die Aerantwortuna übernommen M '--h 7 ,, , .j -v äAii : ;! v4;--; ' ' t, ,;L 'vf,' ! V's;. ":' '-':J:K'f:;
mein und 'Mustt voraus, 'm den Stt zungssaal der Versammlung, schreiende und tanzende Hausen von Mannern und Weibern; sie trugen Säbel. Piken, Sensen, Heugabeln und Fahn?n mit allerhand Inschriften: Nieder mit dem Veto! Freiheit oder Tod. das Volk ist es müde, zu leiden! Zwanzigtausend Menschen zogen so durch das Heiligthum des Gesetzes". Von dem Si'tzungsraume der Nationalversammlung im Reithause strömte die Menge durch den Garten des Königspalastes der Tuilerien und schwenkte dann in den Carousselplatz ein. Vor dem verjchlossenen Thore der eour roals wurden die Kanonen der Vorstädte aufgefah ren da erklang von innen der Ruf von wem weis man heute noch nicht: Schießt nicht, es wird aufgemacht," das Thor ward geöffnet und wie ein Sturzbach fluthete die Masse in den Hof und in das Schloß, die große Treppe nach den Wohnaemächern des
Königs hinaus. Diese waren von in J nen vernegelt, Aezte und Gewehrkolben donnerten dagegen, die Menge tobte laut. Der König selbst gabd.'n Befehl, die Thüren zu öffnen und das Volk her einzulassen. Inmitten einiger Mini ster, weniger Officiere und Soldaten empfing Ludwig X VI., an seiner Seite seine Schwester Madame Elisabeth, den Pöbel, er trat in e!ne Fensternische und bestieg dort eine Fnßbauk. .Was wollt Ihr?" rief der König in ruhigstem Tone. ..Nieder mit Herrn Veto,' zum Teufel das Veto!" brüllte es ihn, ent. gegen. Die entlassenen Mimst wollen wir wiederhaben!" Und dabei wurden ihm Säbel und Piken unter die Augen gesteckt und Knüppel ge schwungcn. Den wüsten Larm übertönte die mächtige Stimme des Rädels' führerS Santerre: Mein Herr." schrie er den Koma, an, und als dieser mit einer Geste die unziemliche Anrede von sich abwehrte, wiederholte er noch lau ter als zuvor; Ja, mein Herr! Sie sind dazu da,. uns anzuhören. Su sind ein Glcißner. Sie haben uns Im mer betrogen, aber nehmen Sie sichln Acht, Ihr Maß ist voll und das Volt ist es sat.JhMielöaNMeMn?. Und nun verlas er cm langes Schriftstück voll Schmähungen. Würdevoll entgegnete der König nur: Ich werde thun, was die Verfassung mich thun heißt." Von neuem heulte es von allen Seiten: Nieder mit dem König, das Gese gegen die Priester, die Mini ster sollen zurückkehren, fort mit dem Veto!" Aber Ludwig, der sonst so Schwach?. Schwankende. Furchtsame, blieb unerschütierlich, nicht die leiseste Zusage ließ er sich abpressen. Man bot ihm, da ihm der Schweiß in der unerträglichen Hitze von der Stirne rann, ein Glas Wein, er trank es mit dem Rufe: Volk von Paris, ich trinke auf Dein Wohl und auf die französische Nation!" Jubelnder Beifall erbrauste bei diesen Worten. Die Volkshaufen zogen endlich ab und c;egen 8 Uhr Abends konnte sich die königliche Familie wieder vereinigen. Nicht der Schuß bewaffnet?? Macht, sondern die Festig keit des Monarchen hatte den Sieg errungen: man hatte es nicht gewagt. die spater im Eonvent zuaeitandene Absicht auszuführen und den König zu ermorden. Wäre Frankreich saat Onckens Geschichte der Revolution noch durch moralische Hebel zu helfen gewesen, so würde an der Kunde von den Vorgängen deZ 20. Juni die königliche Sache sich ausgerichtet haben, zu riesenhaster Stärke und ein allgemeiner Umschwung hatte das Jacobsnerthum erdrückt. Sieben Monate später leate der König da? Haupt auf die Gnilly' ttue. Der Tpeyerer Ueberfall vor Militärgericht, dem Am 22. J uni kam die bekannte Reitoeitschenaftaire zwischen dem PremierLieutenant Hovkner. dem SecondeLieutenant Rahunc; und dem Revalteur dtt Spmrer Zeitung-, H. Wolff, vor dem Milttär-Untergcricht in Speyer zum Austrag. Zu der Verhandlung hatte sich ,ein zahlreiches elezantcs Publikum eingefundcn, welches der ziemlich beschrankte Raum des Auditoriums in der neuen Kavallerie-Kasertte.. der als Gcrichtssaal diente, kaum zu fassen vermochte. Der Gerichtshof be stand aus dem Kommandeur des 2. Pionierbataillons Oberst Keim als Vorsitzenden, dem Regimentsauditeur Lang aus Landau, Hauptmann Narciß Speyer, und Lieutenant Giesling? Speyer als Stagtsanwalt. Nachdem die Anklage verlesen worden war, wurde zum Verhör geschritten, aus dessen Vexlauf folgende; Thatbestand festgestellt wurde; Premier Lieutenant Hopfner, 33 Jahre alt. vom N. Jnfantcrie-Regi-mcnt. ' welcher auf ein I ah? dem 2. Pioniex-Vatajllott zugetheilt ist, kühlte sich durch einen in der Speyerer Zeitung" erschienenen Artikel, welcher ihn wegen des Bergreifens an einem Landwehrmann, weil an einem wehrlosen Untergebenen verübt, der Feigheit beschuldigte, beleidigt und glaubte, d ihm bei Redakteur derAr den , Artikel
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der Indianapolis Teutsch Gegens. Feuer Bersichcrnngs.Gesellfchast. am Dienstag, den Zuli 8)2f im Marion County Court House, (Circuit Court Zimmer.) Anfang yt Nkzr Abends. Tie Geschäfts Veriammlung wird ach der Wahl bgebatten. tteschöfts-Qrdnung. I. Berlefung des PrototoUs der legten Jahres Versammlung. 1. Verlesung deö Jahresberichts, ö. Sonstige Geschäfte. Ein jedes Mitglied ist zu einer Stimme derechtigt. Abwesende Mitglieder können durch Stell' Vertreter prory") stimmen. In solchem Falle haben sie zehn Tage vor der Waht bei dem Sekretär mit Angade der Nummer ihrer Police schriftUch den Namen ihres Stellvertreter mitjntheiton. Kein Mitglied kann mehr als ein anderes Mitglied vertreten. Im Auftrag der Verwaltung. ffred. Oftermeher. Präsident. 5daxlotte Tiukelaker. Sekretärin. Wirthschaft Z Sommergarten Ecke Hovt Ave. und Reid Str. Einer der hübschesten und angenehmsten Plätze in der Stadt. Die besten Getränke stets zur Hand. Ausmerksame Bedienung. Zu freundlichem Besuche ladet ein William Treiber. . Eigenthum man .satlSsakttonssadia" ertSien. ine verletzte Officiersehre nicht anders wiederherjteuen zu können als dadurch, daß er in Gemein schast mit dem SekondeLieutenant Rabnna vom 2. VionierBataillon den Redakteur in seiner Wohnung ausjuchte und ihm mittels einer Reitpeitsche eine Züchtigung ver ablolate. Ter Redakteur, der darauf. hin Strasantrag stellte und als Zeuge geladen war, berichtet, daß die beiden NUtere. nachdem er. den neb mit der Reitpeitsche erhaltem ihre Waffen gezo gen . ohne jedoch weiteren Gebrauch ds. von zu machen. T:e bewen Anaettaaten aeben dies in der Verhandluna zu: Oovfncr ce iicht. die That mit Vorsah und Ueber eauna ausaesübrt zu bab-n. weil ibm sein anderer Wea meo? offen aenanden. da ihm seitens des Öfsicierehrenrathes die Pflicht auferlegt worden war, bis zum nächsten Morgen Bericht zu erstat ten, wie er elne verletzte Ehre wlederhergestellt habe". Seconde-Lieutenant Rabung sieht in seiner Beihilfe nur den kameradlchastllchen Dienst ernes Ehrenzeugen", um den ihn Premier Lieutenant Hopfner gebeten habe. Tie Anklage des Staatsanmalts lautete auf gemeines Vergehen des erschwerten Hausfriedensbruchs, von beiden Anaeklsaten aemnnsam beaanaen. und gemeines Vergehen der erschwerten Körperverletzung, mittels gesährlich? Werkzeugs von Lieutenant Hopfner allein begangen, und der Strafantrag gegen Hopfner auf eine Gefängnißstrafe von i4 Tagen, gegen Rabung auf eine solche von 7 Tagen. Der Vertheidiger platdlrte aus gretlprechung, lndem er ausMrte. dak im ersten' alle die Voraussetzungen zur Annahme eines Hausfrledenskruchs nicht gegeben seien. rm zweiten paue aber die Warze des Officiers kein gefährlich Werkzeug sei die Reitpeitsche vergaß er ganz und daß sein Klient sa habe handeln müssen und nickt anders, weil er eben als Ojfjcier nach den bestehenden Bettlmmungen (?) dazu verpflichtet sei. Nach halbstündiger Berathung verkündete, der Gerichtshof das UrthZil. welch?s gegen den Premier-Lieutenant Hopsner zehn und gegen den SecondeLieutenant Rabung neben Tage Gefüngniß. nebst solidarischer Tragung der Kosten, aussprach. Auf dem Balle. TSzer: SS ist sehr heiß. Tänzerin; Das ha ben.mir die andern. Herrn auch schon ge sagt ' Tänzer? Jo? Alle Wetter! DaZ babeq von mir, Jägerlatein. Man sollte gar nicht denken, roaj für ein gescheidtes Vieh Meister Lampe ist! Gehe da eincS Morgens ganz gemüthlich über's Feld. Plötzlich bemerke idj in emigerCntfernunz einen asen. de? mit beidenVorderlausen klfttg im Sande scharrt. Hollaht denke ich mir. was mag der Bengel dort treiben ? Wie ich mich langsam naher schleichen will, riecht Freund Lampe Pu vex und kneift, aus. Denken Sie sich mein Erstaunen, als ich an der Stelle, roo der Sase gesessen, folgende Inschrift im Sande fand: .Warnung! Ich er suc?e meine sämmtlichen College und Colleginnen dieses Reviers ebenso höflich m!? dringend, sich auf keinen Fall mehr von dem Förster Waidman schießen m lassen, da dieser Lump uns stets zu billm verkauft!" ' ' .Tl D 1 1 u g , H i ia I i x s GutSbentzerSfräu z .Ich muß nach Haufe ; leüte gict 'i":pit( i' i ju:; ir: einen ; Echsen ;raef &lac& tet ! j':'Rrii Qri feiler: :; .Was, ; " einen ganta , i lchlachten Sie auf einmal , . , c
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