Indiana Tribüne, Volume 15, Number 295, Indianapolis, Marion County, 12 July 1892 — Page 2
Jttdimm Tribüne. Erscheint Wilglich und Ä o n t N g s.
Ti tägliSe .TridSne" kostet durch den TrSger 11 (Stnii per Wsche. dle Sonntags-.Tribüne- L UcaU xcrWosze. Belde zusammen 1ZCen:s oder W EentA per Msat. Per Post zugeschit in Vor aziSbezahkuns fiTpsx Jahr. vssice : 130 Ost Marylsnd Strabc. Indianapolis, Ind., 12. Juli 1892. Gletscher uns KltmAäkZderuugeu. Das Studium der Alpengletichtt Hz-, itt den letzten Zelten zu wissenschaftlich sehr wichtigen Ergebnissen geführt, uns neuerdings sind ti die Schwankungen in der Ausdehnung der Gletscher, welche für die Kenntnis; bcr periodischen Klimaschwankungen von entscheidender Wichtigkeit sind. Um so dringender erforderlich erscheint eine möglichst kritische Prüfung und Zusammenstellung der geschichtlich? Berichte über die Schwankungen der Alpengletfcher, und eine solche hat nunmehr Professor (5. Richter in Graz geliefert. Sehr richtig hebt er hervor, das; die Gletscherschwan' tungen an Bestinnntheit und Zuverlässigkeit fast alle andern Arten von Nachrichten, aus welchen man KlimaVeränderungen entnehmen kann. b:i weitem übertreffen. Denn ein Kletschervorstof; ist eim Viel leichter zu beobachtende Thatsache, als wechsetnoe Wafscrhöhen, gefallene Regenmengen oder jede andere Art von meteorologischen Vorgängen, deren Verwendbarkeit ganz von der Vcrlüßlichkeit der Aufzeichnung abhängt. Sind sonach die sicher überlieferten Gleischerveränderungen Beweisstücke ersten Ranges für Klimaschwankungen. so ist es freilich in vielen Fällen um die Sicherheit der Ueberlieferung recht schlecht bestellt. Man mur, die alten Terte wiederherstellen, bevor man den Inhalt verwerthen kann. Tiefe mfiiK volle Arbeit Hit Professor Richter für die Schweizer Gletscher durchgeführt. Die Nachrichten aus früheren Zeiten sind meist nur durch den Zusammenhang mit UnglückZlüüen übermittelt: mit den Reisen PocockeS nach Chamouni? (1741) und Altmanns nach Gcindelwald ( 1 750) beginnen die gelegentlichen Notizen der wiffenfchaftlichen Reisenden über den Zustand der von ihnen besuchten Gletscher. DaS Ergebniß der Richtcr'fchen Unterfuchungen ist nun eine vollkommene Bestätigung der großen Entdeckung von Professor Äruckner über die periodischen Klimaschwankungen. Professor Richter zieht die Summe seiner Ermittelungen in folgend? Säfce zusammen: Die Gletschervocstöhe wiederholen sich in Perioden, deren Lange zwischen 20 und 45 Jahren schwankt und im Mittel der drei letzten Iadrhunderte genau 35 Jahre betrug. Die Storfiäfcc sind nicht von gleicher Intensität und auch nach der Art ihres Verlaufes nicht ganz gleichmäßig. Die Intensität einer und derselben Vorstosperiode ist nicht bei allen Gletschern die gleiche: verschiedene Gletscher haben in verschicdencnPerioden ihren bisherigen Marimalstand erreicht. Es scheint eine nicht seltene Erfcheinung zu fein, dan wenigstens für die oberflächlich? Beobachtung von manchen Gletschern einzelne Perioden ganz übersprangen werden, d. h. dun entweder ein Rückgang oder ein Vorstoß so schwach angedeutet wird, das; er gegenüber den zwei benachbarten entgegengefchten Pe rioden übersehen wird und eins Höchst and oder Schwindperiode tun dop pelter Lange in Erscheinung tritt. Die Gketscherfchwankungeu stimmen im All' gemeinen mit den von Brückner ermittelten Jahreszzh'en der Klimaschwan kungen der letzten drri Jahrhunderte überein. Der Gletschervörstog macht sich bereits noch während der feuch!kühlen Zeit bemerkbar; die Verzögerung der Periode ist also noch geringer, als man bisher angenommen hat. Ein zeitweiliges Vorauseilen des Eintrittes der Vorwärtsbewegung in einem AI pentheile gegenüber einem andern laßt sich aus den älteren Perioden (vor 1830) nicht erkennen, besonders, wenn man beachtet, ta jie Westalpen infolge ihrer großer Steilheit die adi den" Glkt'ch?? besitzen. (5 ist in sehr ausgebreiteten Gebieten der Alpen die Voltsmeinung zu finden, da die Gletscher früher kleiner und die Psse wegfamer gcw.'tcn seien. Eine genaue Prüfung ergibt aber, das; einige Berichte so weitgehende Vehaupwngen aufstellen, &as eine solch? Ver.wderüng der Gletscher ohne eine sehr beträchtliche Aendcrlttlg aller Veg'tations- und Prodnctionsvkrhältuisse der Awen!änder. die uns nicht hätte unbekannt bleiben können, .nicht hat stattfinden können; daß eine große Anzahl von Verfchlechterungen' schon durch Gleticherschwan. tungen im bttannten Ausmaß erklärt werden kann, wie am Eol de Zcnetre. Monte Moro und an)eren. Es liegt keine einzige wirklich gut beglaubigte Nachricht vor, w.lche uns nöthigen würde, anzunehmen, daß in historische? :.:. . v . . ? cv . , . . i i. . T,ai, vvi Qiui ku. uryunocrl, oi Alpengletscher dauernd kleiner gewesen seien als jetzt, vielmehr dürfte jene Volksmeinung vornehmlich durch die Erinnerung an die regelmäßigen Gket fcherschwankungen und die dadurch her' vorgebrachten Veränderungen der Weg' samkeit beeinflußt fein." , avachsl zum Tose vernrtheilt. Tie Verbrechen des Anarchisten Ra oachol, die das Gericht in Paris aus der Verhandlung ausgeschieden hatte es Pnd blos fünf Morde und eine Leichenschändung haben kürzlich vor den Geschworenen in Montbriion ihre Sühne gefunden, Ravachol gab nur die Ermordung des Einsiedlers von Ehambles und die Leichenberaubung zu n id schob alle Verantwortung aus die heutige Gesellschaft, die ihre Mit glieder verhungern lasse Er erklärte: Tie anarchistischen Gewallthätigkeiten iverden die Geister in Bewegung halten, den Reiche zu denken geben, den Schlaf der Maftdürger stören und das Stu &htm der aroen socialen zraae er-
j'nilngen. dg'.eich wir nur eine ytm derheit sind, so würden wir. wenn wir i3 konnten, doch nicht vor der Vernichtung der Mehrheit zurückschrecken, wir groß sie auch sein möge. Vor Denen, welche die Wahrheit und das Glück der Menschheit bringen, müssen alle Hinoernisse verschwinden. Wenn auch nur wenige Menschen übrig bleiben, so würden diese wenigstens glücklich fein. Die Mittel, die ich zur Verfügung hatte, waren beschränkt, und so mußte ich auch meine Thätiqkeit einschränken." Die Mitangeklagten Beaka und Marietta Sondere leugneten jede Schuld. Der General-Staatsanmalt beantragte gegen Rara hol die Todesstrafe wegm gemeinen Mordes und gegen Veala die Mitschuld wegen Theil nähme an dem Verbrechen, sedoch uuterGewährung mildernder Umsttnde. pät in der ?!acht wurde das Urtheil gefällt: dasselbe lautete gegen Ra?achol auf Todesstrafe. Beala und die Sondere wurden freigesprochen, 'wahrscheinlich ist Ravachol bereits am ti. Juli hmgerich' tet worden.
Neues aus der Marine. Großes Aufsehen erregt augenblick lich in Marinekreisen ein von dein Ame rikaner Ericsson erfundenes neues ma ritimes Kriegswerkzeug, dem er den Namen detachable r.m (beweglicher Widder) gegeben hat. Es ist feinem Wesen nach ein Unterwasser Geschoß, hat aber trotzdem mit einem Torpedoqeschoß nichts gemein. Um im Ernstfalle die bewegliche Ramme" in Attivitat treten zu lassen, muß das sich derselben bedienende Schiff, wie beim Stoß, zwar auch auf seinen Gegner losgehen. feuert aber durch eine Pul Verladung aus seinem Bug. nachdem es auf kurze Distan; an den ZZeind herangekommen ist. die bewegliche Ramme gegen ihn ab. welche sich mit größerer Geschwindigkeit als ein Torpedo unter Wasser fortbewegt und als Treffer nicht durch sein Gewicht, fondern durch feine Sprengladung wirkt. Der Isomren hatte diee Erfindung für 80,000 Do'.l. angekauft, und gleichzeitig batte die Marineverwaltung die ..Ericsson Eost Delence Company" mit der Herstellung dieser neuen Unterwasser-Nanone betraut. Die bis fetzt angestellten Versuche verliefen äußerst zufriedenstellend: b:cfe wurden mit einem Geschoß gemacht, welches 27 ZZuß lang war. 1500 Pfuns wog und für eine Sprengladung von 300 Pfund bestimmt war. Die Versuche wurden mit großer , Treffgenauigkeit aui Entfernungen vön 700 Metern gemacht. Dieie Strecke legte das Geschoß in N Sekunden zurück, was 48 Seemeilen in der Stunde gleichkäme. Auch die Franzosen machen, wie die Engländer, schlechte Erfahrungen mit ihren neu erbauten Panzerkolossen, den sogen. Schlachtschiffen. Der Duvun de Lome", ein Panzerschiff ersten Ranges. sollte eine zweistündige Zabrt mit erhöhter Geschwindigkeit unternehmen, und an Bord befand sich die AbnahmeCommission, um die Ergebnisse dieses Versuches zu vrüfen. Als man die Schraubendrebnngen auf 110 und damit die chnelliakcit auf 20 ffngten ge bracht hatte, erlosch im Maschinenralime das elektrische Licht, und die Mafchini sicn konnten nicht mehr die Höhe des Wasserstandes im Kessel beobachten: dadurch toll, wie behauvtet wird, der Wafferstand im Kessel sich so vermindert haben, daß eine Platte des Kessels plante. (?) Durch die entstandene Oeffnung drang nun der Damvf in den Mafchinenraum ein und verbrühte die Heizer und Maschinisten auf'? furchtbarste. Dieselben konnten nicht fliehen, denn auffallenderweife heißt es. daß sie im Maschinenraume einqeschlossen waren. Es wird bin;ugefügt. daß das bei beschleunigter ftahrt immer geschahen müsse. (?) Schließlich wurde die Thür zum Mafchinenraum mit Aerten eingefchlagen. Die Eingeschlossenen wurden furchtbar verbrüht h?rausgezogen. Gleichzeitig brach nun auch noch im Kohlenraume Neuer aus. das nur mit Mühe gelöscht werden konnte, und schließlich versagte auch noch das Steuer, so daß man sich des ?Zothlteuers bedienen mußte. Eine mit so vielen Unfällen begleitete Probefahrt wird wob! nur selten dagewesen sein, fünfzehn der am schwersten verletzten Leute wurden in das Marinehsspita! gebracht und einige sollen in Todeszcfahr schweben. Der Battr des ttavcts. Erzrus West Field. dem die Welt den öortheil und Segen der transatlauti fchen Telegraphie verdankt, liegt in fei nem Landhause am Hudson, ein gebrochener Greis, auf dem Sterbebett. Kleber die Trübsal mannigfacher Art. die den Lebensaben) Eyrus Fied's verdunkelte, darf die Mitwelt mit Stillschweigen hinweggehen; und der Nach weit wird Eyrus Field immerdar und in alle Ewigkeit berühmt sein als der Vater des Telegraphenkabels unter den' Atlantischen Ocean. Die Ausführung dieses kühnen G dankcns, der, wie er späte? oft erzählt hat, wie ein Blitz ihm plötzlich durch das Hirn schoß, als er eines Abends im Studtrzimmer über Eisenbahnprojecten brütend, einen Globus betrachtete: die Verwirklichung dieser großartigen Idee sichert seinem Andenken Unsterblichkeit. Zwölf Jahre schwerer Arbeit, fort, währender Enttäufchungen und bestän diger,, Rückschläge kostete die erfolgreiche Lösung dieser seiner Lcbensaufgäbe. Nachdem die ersten ' Versuche zur Ausführung des ungeheuren Unternehmensämmtlich . fehlgeschlagen . waren- U ud Unsummen verschlungen hatten, stieß Jield bei den Regierungen der Vereinigten Staaten und Englandauf Apathie, in den Parlamenteu auf den passiven. Widerstand solch-, die die Unmöglichkeit . des Gelingens eines Hirngesp'innstes- vorhergezagl hatten, und in der Jinanzmelt eudlick? auf Hohngelächter. So fest aber wai Eyrus Field von dem endlichen Siege seines Planes überzeugt, daß er selbst in hin Jähren des großen Bürgerkrieges, als ?!iemand für Verbesserungen des Weltverkehrs das geringste Jntecessc bethätigte, mit' echter VankeeziihigkeU vaian zeübiell.
' jlnd als dann endlich im Herbst löiw oee Erfolg des e.sten Telegraphenkabels zwischen der neuen und der alten 'Welt den Ehor der Widerjache? zum Schweigen brachte die bereits 1858 vorüberiiebend erhielte transatlantische Teleara-
ahenverbindung hatte, weil sie bereits! nach wenigen .agen dauernd den Dienst versagte, dem Field'schen Unternehmen irchr geschadet, als genützt da sah der Held des Tages eine bewundernde Wett ju seinen Füßen. Und in der That hat keine Erfindung oder Entdeckung feit den Tagest der großen Seefahrer deZ 15. und 16. Jahrhunderts auf den Welthandel und den Weltverkehr in so revolutionirender Weife eingewirkt, wie die transatlantische Telegraphie. durch welch? die Kon tinente miteinander in Sprachweite ge brsht. durch welche Entfernungen auf öer Erdkugel im Verkehr der Volker ganz vernichtet wurden. Um mit den dorten Io'zn Bright's zu reden, so war 'yrus ,ield der Eolumbus der neuen Zeit, der durch sein Kabel die neue Wel! Dicht neben der alten befestigte." (N. Staatsztg.) Vom Inlande. Vbaziah D. Barber. wel cher neulich in Utica, N. , gestorben ist. war lange Zeit ein notorischer Lobbiist in Albany. durch dessen Hände eine Million von Dollars zur Be stechung von Gesetzgebern gegangen ist. Der erste Eorruvtionsfonds, welcher von ihm ausgetheilt wurde, war ihm von der Neio ?1ork Eentral Bahn ge'ellschaft zur Zeit, als Eommodor Vand.rbilt zuerst die Controlle .über die Bahn bekam, geliefert worden. Dieser Fonds betrug allein 8500,000. Der vielgehörte Satz, daß es keine Kinder mehr giebt, empfing in der Comvention der Volkspartei in Omaha eine bezeichnende Illustration. Ein zehnjähriges Mädchen hielt eine Ansprache folgenden Inhalts: Man sagt, daß die Hand, welche die Wiegen schaukele, die Welt regiert. Laßt mich Euch sagen, daß es keine Wiegen zum schaukeln und keine Babies zum Hineinlegen nehr geben wird, wenn ihr nicht uns Frauen mehr Rechte verleiht.Was sich die jugendliche Rednerin bei die'en Worten woht gedacht haben mag! Gen. John Bidwell. der Vräsidentschafts-Eandidat der Prohibitionspartei, ist ein reicher Landbesitzer in Ealifornien. der große Obstgärten hat und die Früchte, welche er ge winnt. größtentheiks eingemacht auf den Markt schickt. Er fäbricirt auch Avielwein und mochte früher aus allen Trauben seiner großen Wein berge Wein. Seitdem er ein Wasser apoitcl geworden ist, hat er die Reben zucht aufgesteckt und die Weinberge, welche einen Werth von 8500.000 hatten, zerstört. Er ging 13-11 nach Kalifornien und ist republikanisches.' Congreßmitglied gewesen. E i vorsichtiger alter Herr war jedenfalls der kürzlich in New Äibanu. Ind.. verstorbene W. S. Eutbertson. welcher verschiedene Millionen Dollars hinterlassen und den größten Theil davon seiner Frau und feinen Bindern hinterlassen hat. Im Testam nt, das gerichtlich bestätigt wurde, ist auch ein Vermächtniß von 550.000 für das Heim hochbctagter Frauen in 1!ewAkbann. dagegen sind die beiden Enkel d.s Tcstators. Glover und Pcrry Culbertion von St. Pauk. Minn.. mit je hundert Dollars abgefunden, weil sie öferderennen zu besuchen und Wetten zu machen pflegen. Z ii dem kürzlich durch den katholischen Bischof Marty nach der "'Hezenne-Jndianer-Agentur berufenen Congreß" von Siour-Jndiauern hat ten sich nicht weniger als 0000 RothKäute res genannten Stammes ringeiunden. die zum Theil aus Entfernunvon mehreren hundert Meilen mit ih.en Familien herbeigekommen waren und in den bei der Agentur gelegenen Dörfern Quartier bezogen hatten. Es .zalt die Einweihung der neuen katholi chen Kirche und des von Frl. Frances Drcrel gestifteten Missionshauses, die Erneuerung der guten Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und dem ndianerbureau, sowie eine Befprechung über die Frage, die Indianer zu Ackerbauern mit festen Wohnsitzen zu machen. Es fanden sich auch viele Siour, welche Protestanten, aber an der Zusammenkunft ebenfalls interessirt sind, ein und bezogen unweit der Agentur ein Bivouac. Unter den Auspicken der Mission der bischöflichen Kirche fand anch die Eonfirmation einer Anzahl Siour Indianer statt. Die Zufammenkunft ist übrigens nicht ganz fried lich verlaufen. ' Es wurde nämlich Feuerwasser- in das Lager der Indianer hineingeschmuggelt und nachdem ein Theil der Rokhhäute davon genossen hatte, "kam es zu lärmende' Scenen. Die Firecrackers von denen zur Feier des Jahrestages der Unabhängigkeitserklärung und zur Freude Jung Amerikas alljährlich viele Millionen abgebrannt werden, kommen aus China, wo sie hergestellt werden und einen sehr bedeutenden Handelszweig zwischen China und den Ver. Staaten bilden. Eine einzig: New Yorker Firma in Pearlstr.. welche iedc Woche Sendungen aus China tx hält, hat in der Zeit vom 1. Januar bis 4. Juli v. I. 413,000 Kisten, deren jede durchschnittlich 2.650 Stück Crackers enthält, verkauft. In diesem Jahre verkaufte sie in den ersten sechs Monaten über 200.000Kisten allein an Kunden im Süden, namentlich New Orleans und Louisville; d,r Haupt markt für das chinesische, seiner Billig, keit halber bei der Jugend so allbe. liebte Kunstproduet sind aber die fud amerikanischen Republiken, deren Bewohner, einerlei ob alt oder jung, ob weiß oder farbig, auf den durch das Erplodiren der Crackers verübten Rabau ganz besonders erpicht zu sein scheinen, und bei denen lein weltlicher oder kirchlicher Feiertag, mit welch' U&teren sie ganz besonders reichlich gxsf net siud. ohne chinesisches Feuerwerk" d. h. ohne Lärm, ohne Pulverdampf und ohne ve.brannte Finger und Kleidungsstücke denkbar ist. Ausgedehnte Asphastla. ger wurden, w!e schon früher initgetheilt, vor einiger Zeit in der Mhe voy
St. Joe tm nördlichen Teras gefunden Die Aktiengesellschaft, welche sich dort gebildet hat, um den neuen Mineral Schatz zu heben und auszubeuten, hat neuerdings die Qualität des Fundes durch sachverständige Männer einer gründlichen Untersuchung unterworfen und so den Werth desselben feststellen lassen. Soweit nun die fachmännische und wissenschaftliche Untersuchung bis jetzt reicht, ist ihr Ergebnißein durchaus zufriedenstellendes gewesen. Der Roh' Asphalt, wie er in dem Lager fich vorfindet, hat sich bereits für mehrere in dustrielle Zwecke äußerst brauchbar erwiesen zur Herstellung von Trottoirs
und zur Straßenpfkasterung. sowle zur Anfertigung von aSphaltgetränktenJilzDächern.' Es sind ein paar vorzügliche Proben von derartigem Filzstoff ausgestellt, und wie Kenner sagen.ist derselbe zur Hälfte des Preises fertig zu stellen , welchen ein Filz kostet, der aus dem gewohnlich im Handel vorkommenden As phalt hergestellt ist. Außerdem ist dadurch, daß das Oel aus dem Stein od?r vielmehr Sand ausgeschieden worden, bereits eine sehr gute und dauerhafte Farbe zum Anstreichen der Dächer a wonnen worden. Wie die Sachverstänoigeik behaupten, wird sie Dächern eine Haltbarkeit von fünf Jahren sichern, und die Hitze übt keine Wirkung auf sie aus. wie das bei den gewöhnlichen, für Dächer benutzten Farben der Fall ist. Wird das Asphalt-Oel einem KlärungsProceß unterworfen, so liefert es ferner kinen vorzüglichen Firniß. Das Qel aus dem Sande zn gewinnen, entweder vermittelst einer Retorte oder mit Hilfe von Chemikalien, bietet durchaus keine Schwierigheit. Sicher i,daß die Gesell Schaft, welche die Ausbeutung der As-?halt-Lager in die Hand genommen hat. mit ihren bisherigen Erfolgen in hohem Grade zufrieden ist und jeden Acre Land, in welchem voraussichtlich Asphalt vorhanden ist. kaufen oder in Lacht .zu bekommen sucht. Ueber Tarantelfchrecken .oird aus San Antonio in Teras berichtet: Die letzten paar Monate scheinen ganz besonders günstig für die Lerd-.eitung der Tarailtel gewesen zu sein. Das Wetter war ungewöhnlich trocken, und die unheimlichen Insekten stnd jetzt im südlichen Texas zahlreicher, als jemals. Viele Personen sind nur mit knapper Noth dem Tode durch diescs gefürchtet? Thier entgangen. Aen lichis ist von fast ganz Meriko zu ia:, ., Die letzte amtliche Statistik der Regie rung des Staates Duranzo ergibt, daß ein Zehntel der Todesfälle unter den )ortiqen Kindern auf Tarantelstiche zurückzuführen ist. Der W o h l st a n d der N e g e rsevölkerung im Staate Alabama wird auf 520.000.000 ge-'chitzt. General G r e e l v vom S i g naldicnst wird den Hoch'ommer in Nem Hampsbire verleben und die Regenschirm - Fabrikanten des GranitStaates werden ihm einen Empfang bereiten. -m mmv &om Auslande. Von den im oberbavexi scheu Kohlenbergwerk Haüsham durch Emsturz verschütteten zwölf Bergleuten sind außer den ersten sechs noch zwei ge rettet worden. Drei der noch Berschütteten machten sich wiederholt durch Rufen bemerkbar. Von den 1100 Arbei tern des Bergwerks sind abwechselnd 400 mit den Rettungsarbeiten beschäf tigt. Das Unglück ereignete sich Nachmittags um 1Z Uhr, nachdem die Häuer, welche thre ln den Gruben arbettenden Kameraden abzulösen bestiinmt waren, eingefahren waren. Um diese Zeit erfolgte eine heftige Erfchütteruug. die so stark war. daß sie noch in weitem Umkreise verspürt werden konnte; eine Strecke im Schachte Kö nig Ludwig II.", auf der zwölf Bergleute arbeiteten, war verschntiet. Die Rettungsarbeiten. welche sofort mit großem Eifer in Angriff geno'.nmen wurden, hatten geraume Zeit keinen Erfolg, da man wegen der sich in dem Stollen ansammelnden Gase nicht vor wärts zu kommen vermochte. Es mußte erst frische Luft eingepumpt werden, worauf dann die Nettungsarbeiten unter Zuhilfenahme von elektrifcher Beleuchtung ihren Fortgang nehmen konnten. Da von oben her der Zugang unmöglich war. mußte man von der untersten Tiefbausohle aus zu den Abbauten zu gelangen suchen, in denen man die Verunglückten vermuthete. Erst nach 33 Stunden stieß man auf die ersten zwei Verschütteten, die vollkommen unverletzt zu Tage gc fördert wurden. Gegen ll Uhr Morgens gelang es dann, zu weiteren vier Verunglückten zu kommen, die sammt' lich schwer verbrannt waren. Sie, hatten nämlich, nachdem sie verschüttet waren, ihre verlöschten Grubenlichter anzuzünden versucht, in Folge dessen die inzwischen angesammelten Wetter erplodirtcn und die Unglücklichen mit schweren Brandwunden bedcckteu. Sie wurden im Zustande äußerster Erfchöpfung nach Oben gebracht und ins ffnappfchaftslazarett überführt. Der :ine der Gttetleken der schwer verbrann !e Sachs, hatte erst neunundzwanzig Stunden zuvor, nachdem ihn das schreck liche Unglück erreichte, seine junge Frau oon München heimgeführt. In San Vigilio bei Lrescia starb dieser Tage ein Veteran zusder Zeitder italienischen Einigungs' kriege, und. was mehr, besagen will, einer der berühmten ..Tausend", init )enen Garibaldi die Eroberung deS Königreiches beider Sicilien unternahm. Wer Mitglied jener heldenmüthigen Schaar gewesen ist, steht bei den Italienern in höchstem Ansehen. Wenn einer der Tausend" stirbt, so widmen ihm die Zeitungen -lange. Nachrufe, seine Baterstadt rechnet es sich zur Ehre, ihm einen Gedenkstein setzen zu dürfen. In Fremona lebt sogar ein alter Sonder iing, k dessen ganze Beschäftigung , seit Za!.rzelnten darin besteht, Crinnerun' gen an die Tausend7 voniMarsala zu sammeln. Er hält Zeitungen aus al' leg Provinzen Italiens. , und sobald der Tod ejnen der Tausend" hinwegrafft stellt, kr die , Zeitungsartikel, über den verstorbenen Patrioten zusammen. Die Ei t ihner von San Vigilio hatten ihrem Mitbürger, der bei Marsala an der Seite Garibaldis aekämpit. ejn
großartiges Begräbnis bereitet. Aste Blatter Norditaliens' brachten lange Berichte über die ernste patriotische Feier.
DieS veranlaßt nun den SoNderlina von Brescia zu einer öffenllichen Warnang. Er behaupt.!, daß unmöglich: alle, d.e zu den lautend" geboren wollen und von ihren Mitbürgern als Heroen verehrt werden, an dem Zuge Garibaldis könnten theilgenommen haden. Und worauf stützt' er diese Behauptung? Ganz einfach auf die von ihm festgestellte Thatsache, daß von den berühmten Tausend" nicht weniger als 47W bereits gestorben und begraden sind! D i e B e w o h n e r v o n D o ncrsberg in der Pfalz haben den Namen Bier jage?" erhalten. Gewöhnlich stammen Spitznamen, wenn die Bewohner gcm;er Ortschaften sie tragen, ans älterer Zeit; die Bierjäger" aber sind ganz neuen Ursprungs. Die guten Donnersderger verdanken den Namen der ..Bindigkeit" ihrer männlichen Jugend. In Kirchheimbolanden war nämlich vor Kurzen, Aufhebung zum Militär. Die meisten Burschen waren aus dem nahen Donnersberg. Beim ersten von ihnen hieß es: .Tauglich 8. Jnsantcrie-Rcgiment Metz". Doch derselbe bath ihn doch lieber zu den Jägern in Zweibrücken einstellen. Seine Bitte wurde gewährt, doch ganz dasselbe Gesuch ersolgte jedesmal, wenn ein Bursche aus Donnersberg sür tauglich erklärt wurde. Das mußte der W tälkommission auf die Dauer auffallen und sie forschte nach dem Grunde. Lächelnd gab der anwesende Gendarm die richtige Auskunft, welche die Bursehen kopfuickend bestätigten. Er sagte zum Obersten: Ja. in Metz kostet das Glas Bier 25 und in Zweidrücken blos 11 Pfennig"! Das größte Schlachtschiff der Welt, der Royal Sooercign" der englischen Marine, das vor einigen Nonaien vom Stapel' lif. hat jetzt seine Probefahrten beendet, die crgaden, daß es eine bewunderungswürdige Leistung auf dem Gebiet der SchiffundMäschinenbaukunst darstellt. Seine größte erreichte Schnelligkeit, bei einer Mafchinenftärte von 9760 Pserdekräf ten, betrug 10.77 Seemeilen in der Stunde, eine Leistuug, die nur von wenigen bevorzugten Kreuzern neuester Bauart erreicht wird. Im tiefen Wasscr war es äußerst leicht zu steuern, eine Ruderlegung von nur 5 Grad genügte, um das Schiff bequem zu wenden. Die Probefahrten vollzogen sich unter der persöntichen Leitung des Viceadmirals Fairfar, Contreadmirals Fane und des Oberwerftdirectors White. von Portsmoutb. Die Leistung der Ma schine war auf 13.000 Pferdekrast festgestellt, die auch erreicht wurde. Die Schraube machte durchschnittlich in der Minute 1Ai Umdrehungen. Beson oers wird in den amtlichen Berichten das ruhige Verhalten des Schiffes in See gerühmt, das Fehlen jedes Vibrirens. der vollständig geräuschlose Gang oer mächtigen Maschinen. Auch bei schneller Fahrt soll der durch den Bug aufgew ihlte Wellenberg nur klein gewesen lein. - In Paris wurde ein Rann verhaftet, welcher in der Straße zettelnd fang, um einen Gassenhauer Ibsetzen zll tonnen. Vor dem Polizei'omlnissar des Viertels Gaillon gestand cr zerlumpte. 29jährige Sänger, er sei )er Vicomie Gontran Thomas de la B. und von seinem Vater schmählich im -tich gelassen worden. Auf die Frage, varum er nicht lieber arbeite, antworete er. das wäre seiner Ahnen unwürzig. Dann fügte er hinzu: .Mein Later ist Millionär und sobald meine schwestern großjährig sind, werde ich hn tödten,' um ihn Lebensart zu ehren." Ein Till Eulenspiege, der spanischen Grenzstadt Jrun im Be jirke San Sebastian Hut seinen Mitbürgern unlängst einen artigen Streich gespielt. Die Ertönigin von Serbien, Natalie, weilt in Biarritz. Es ist nichts Ungewöhnliches, daß dort sich aufhaltende hohe Personen den Wunsch hegen, einen kurzen Ausflug iu'S spanische romantische Land zu machen. Morgens fährt man weg und zum Abendessen ist man wieder zu Hause. Ein Jruner Spaßvogel hat nun die Ente fliegen lassen, daß die schöne Na talie mit dem Morgenzuge die Grenze passire. um nach San Sebastian zu gehen. Dies genügte, um Alt und Jung. Männlein und Weiblein nach dem. einen Kilometer von der Stadt entfernten Bahnhof zu locken. Man hat schon so manche Könige und Kö niginnen gesehen, aber immerhin ist es eine angenehme Abwechslung. Vergleiche zwischen den bejahrten Damen, der Exkaiserin tfugenie, der beleibten lonn lsabel seumla Utttz der indischen und britannischen Majestät .ffolosizzimzi" anzustellen, und aus:die sem Grunde wimmelte eS von Neugie eigen auf dem Bahnsteige. Der Zug kam und ihm entstieg, eine behäbige, noch recht gut aussehende, allgemein unter ihrem Vornamen Natali" be? kannte Jruner Kattunh'indlerin. Da ging den Klugen ein Licht auf. und der Eulenspicgel hatte die Lacher auf seiner Seite. Die wirkliche Natalie kam indessen am nächsten Morgen doch nach Jrun Sie wurde von den Be amtcn und dem Commissär der Regie rung Lmpsnklgen. welcher der Dame die Geschichte tv ihrem Ergötzen mit theilte. , ... ' . In ei n er der letzten Sitzungen des italienischen Senats er eignete sich ein Zwischensall, wie er in den italienischen ' Parlamenten nicht ganz ungewöhnlich ist. Eine alte Dame warf plötzlich von der Galerie ?in Packet Briefe In den Saal, das dem Senator Parenzo auf den Kopf siel. Die Thürhüter nahmen die Dame fest und führten sie vor den Quastor. Hier krklärte sie. daß sie Antonietta Gravi nelli heiße. 60 Jahre alt sei und äuS Lucca stamme. - Ihr Sohn, der früher KerichtZichreiber gewesen sei. befände sich im Irrenhause, obwohl er vollftän dig gesund sei... Um leine Befreiung zu erwirkend habe sie sich bereits an ver schiedenk ' Minister gewandt, sei " aber niemals vorgelassen worden: deshalb habe sie sich entschlossen, auf irgendeine
Weise die öffentliche Aufmerksamlett aus sich zu lenk n. Die Dame, wurde nach dieser Erklärung sofort in Freiheit gesetzt; man versprach ihr. ihren Fall
untcrmchen zu wollen. Die Briefe, dle j sie in den Saal geworfen hatte, waren alle an den Ministerpräsidenten Giolitti gerichtet. Wie demPariserFigarb ans Kopenhagen berichtet wird, sollen die im Parke des Schlosses Fredenöborg aufgestellten Wachtposten neulich in einen h?illoscn Schrecken gesagt worden sein. Sie sahen nämlich.' wie' sich plötzlich die Thür des nach dem Park hinausgehenden Zinnners d.s Zaren mit einem Ruck öffnete und der Zar in Pantoffeln und HemdZärmeln laut rufend herausstürzte. Wie die Verhältnisse liegen, konnte man leicht auf den Gedanken kommen, daß es fich um einen nihilistischm Anschlag handelte, aber zunr Glück war die Sache nicht so schlimm. Der Zar hatte nämlich aus dem Fenster hinausblickend gesehen, wie zwei ihm gehörende Hunde alle Gastfreundschaft mißachtend, im Begriffe standen, dem Lieblingskater des Königs von Dänemark das Lebenslicht auszublascn. Da höchste Gefahr im Verzüge war. zögerte der Zar nicht, wie er ging und stand, dem Kater zu Hilfe zu eilen und ihn vor den Hulidcn zu retten. Der britische General, arzt Sir William Moore theilt nicht die Ansicht der Behörden, daß der Aussah in Indien jetzt verbreiteter sei. als in früheren Zeiten. Die Ausdehuung des Eisenbahnnetzes hat, wie er meint, die Aussätzigen nach den großen Städten, Vo sie reichliche Almosen empfangen, in großen Schaaren geführt, und fo zeigen sie sich dem Reisenden jetzt in außergewöhnlich starker Zahl. Sollten aber ihre Reihen doch thatsächlich anwach'en, so sei dies eine Folge des von der britischen Regierung ergangenen Verbotes der sogenannten .Sumajh" oder der Beerdigung lebender Aussätziger, welche früher an der Tagesordnung war. Diefes Mittel, den Leiden der Unglücklichen ein Ende zu bereiten, wurde immer nul mit Einwilligung des Kranken felbst in Anwendung gebracht, nachdem er feinen Freunden und Bekannten erklärt, daß er lebensmüde sei und .Sumajh" verlange. Es wnrde sodann ein Loch in die Erde gegraben und der Aussätzige unter Veranstaltung der üblichen Musik der Eingeborenen nach seinem Grabe gebracht.' Der ganze Hergang war höchst nnsach. Man ließ lhn rn sitzen der Stellung herab und warf dann Erde nach. b:s die Gruft ausgefult war. Für das diesjährig. Nationalfest der Franzosen am 14. Juli werden Wunder in Aussicht qestellt. Der Pariser Gemeinderath hat für diesen Tag die Summe von 518,000 Frcs. verthei t. Dr Staat g'bt dazu 400.000 Frcs.. das Seine-e-partement 38.00) Frcs.. die Stadt 0.000 bis 100.000 Frcs.. weniger als fönst. Den Pariser Armen sollen an Nahrungsmitteln und Geld 100.000 FrcS.. denen der Umgegend 20,000 Frcs gespendet werden, ito.000 Frcs. find für die Localfeste. 20.000 Frcs. für Kinderoorstellnngen in den Theatern und Circus und 118.000 Frcs. für Beflaggung und sonstige Ansfchmüäung zu verwenden. Da der Beitrag des Staates fönst größtentheiks sür die Gasillumination der Kirchen und anderer öffentlichen Gebäude verwendet wurde, so soll es wohl ein stiller Tadel sein, wenn der Gemeinderath zeschloß, die Kirchen und mit ihnen die Staatsgebäude im Dunkeln liefen zu lassen. Dagegen sollen alle großen Plätze und Gärten taghell illuminht und für Tanz eingerichtet, über die ganze Stadt Orchester. Feuerwerke und bengalische Feuer vertheilt werden. Die russische Regierung genehmigte den Plan des Barons Hirsch, in 25 Jahren die 3.500,000 Juden aus Rußland allmählich auswandern zu lassen. 1302 wandern demnach 25.000 ans. in den nächsten Jahren wird die Auswandererzah! gesteigert. Infolge dessen ist der Londoner israelitischen Colonisations - Gesellschaft die Kinietzüng eines Hauptausschusses in Petersburg und von Ortsausschüssen in anderen Städten gestattet worden. .D i e S e r g e a n t e n F i n k und Möhring von der in Magdeburg - Su zenburg gacnisonirenden'Fuß-Artillerie vollten iil derKaernenstubecinSprengzeschoß entladen, wobei dieses explo nrte. Möhring wurde der Kopf abgeeifsen. Fink und ein Fel! wurden chwer verlebt. 1871 1892. SH 55LSgs?rW einzig echtes Tafelbier, Wiener Tasel, Olden Time Ale, Bock und Lager-Bier, aus P. LIEBER'S BRAUEREI Speziell gebraut zum Flaschen-Pertauf für JACOB METZGER & CO., b'bkn seit 15 Jahren den ersten Rang aller Biere im bieiiaen Markt eingenommen und werdeu ihn auch fernerhin behaupten. Beueuungen per Pou, erepvon 4iJ7 orer im GeschaMokül 30 S5 32 Q,7 Marylaub Str. werden prompt besorgt. D. Kregdo &, Sohn, Leichmbestattcr 's . v : . ;:. , ',- -hv No. W(7 " 'Tiihuf - ' ; :!:., .v'S; Nord Illinois Straße. ' " Tn'il"':!'!'''!!!!!.'!'!' i r":-': ';: :i-' Telephon 1124 .21. m Keine Beziehung zu Kregeio äi TZhitsktt
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B9jtrmmtitirit wuwre". 5 - t;VVTWÄ"w-w1üiii i"rVifVb'WV ''Sr 0rS3T(-tVLlf rj MAWMW z Vjjrw m 5" ez iTiiJikö w . t.t M m tji wa. . . ' jrrb il Geschmacklos-Wirksam 5 bei Hier - AI 1 1 u ii i p ii euer, Wenn nach Vorschrift eZngenvmme. 7deJ sich diese herübme Pille als wundbare öumttkl bei Vllea. von obitv cbet ähn. li&en den geschwäch, siud. bewähren. v 23 5etS die CchaStel. dock der augemem ia England und Sberkau t aufder aanzen WeU anerkannte .Wnih ehitt vmamei ii eine umee. au dem GrugHe. 1 ma ihre tvr.Iraft itt wei,tegrenz:e Stsvo Bestwerd. deckt uud weil sie vle Lei t vtnovn nm ntt eme. lonvern viele Guinee on Torlorreck?nuvg erspar hade. , Mit einer geschmacklose uud anf.' . Ssdare Hölle bberioaei,. ! Bei allen Apo,kekn. Preis Ze. dieschkel, vteta Darl Ti Mn'itiCi. , . , mfw wswrtt 133 Dr. I. Wühler, Tcuifchcr Arzt. Office und Wohnung: 337 Sud Dclaware Straße. O'ncr-Tlunden: 8 Nhr Borm.: 2 Z UJjr Nachm.; 7 Uhr AKrnbs. Tclcpho Dr.Wilh.J.Nagge, Dontschcv Arzt. Office: bei Panvn's Apotheke. (Tel. lim.) Cüd ßast Strafte und Lincoln Lane. Sprechslundr: tt Uhr Bor.: : Ur yiai. uud 7 Uhr AbenöÄ. Wohnurg: Madison Avcnue. Televdoa ß45. Dr. Panhcr, Chirurg und Frauenarzt. 5)ei!amtalt und Office : im Ost Michlzzan Straße, (Ecke Aasfachustts Are.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntags auZ genommen. Telephon 220. Dr. Wagner, Offiee: Po. 60 Sol Shio Sir. OsfZce-Eruttden : S iü '.Ihr BorwiZräZi. S I Uhr Nachmittags. Shung : VckeBrsadwav b Ltnevl de. Televhea Z. Dr.H. S. Cumlittgham, Ofsice und Wohnung : 3M Süd Meridian Straße. Telephon 1319. OksteeStunde : S s Nhr MorAens. tt Z Ui,r tlltazs. r -w llyr Adens. Dr. Cunninghain spricht Deutfch. G. C. Gnert. Deutscher Zahn - Arzt, Ao. 8z ?tord Pennsylvania Sa wird titt Wunich eroandt. Ferd. A. Müller, iNocksolzer vs M.,g MßJr. Apotheker. Die nfertigung von Rezepte eschlebt itt zoverlasfiger. sachverftaudtger Svelse. Süvwest-Scke der Oft Wasblngton und Oft Str SXT Telephon 870. Ccca Tcsic M WM Das beste Starkungsmlttel. tz l .00 per Flasche. . . . . K Flaschen für $5.00. Z haben in der Deutschen Apotheke von F. Will. Prnilzer, 54 West Washington Straße und Ecke East trae uns meoin rane. Die ganze Naäit offen! Juitu Keller. strank Kelle'. Gebrüder Zreller, UM M d Mi hßy Indianapolis. Jnd. Office: No. 170 Madison Avenue. Wir empfehlen uns sür die Qerktelluna vn alle Arten ementMrdeiken für ller, Ställe. Rinne, Randstrine, Hausthilr-Treppen, Mosaikrvrirr it. ?r. Cement-Seitenwege eine Spezialität. Eämuitttcke vo uns ausaetüditku Ar betten verdeu garanrirt. OodrüÄer Keller. 170 Madison Ave. Bloß daö Neuefte in joluz xs rrr nz "ki ; I-4 .iHl:-ilfiipl?':?5.1';!1:' ? i'iiiSsigiSs!; f. Dekoration en und die schönsten Nollborhänge mit Fransen zu den niedrigsten Preise. WMUWlsD MUMKM: VirÄ 8 ..
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Eisenbahn - Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen im dünziiz? im Union Dcpct, IndwnzprliS. Bandalia. Abgang Postzug .. 7 M Vm ..II mm ..M55Nm .. 4 VO Am .. 7 M N,n ..ttiXiNm .. J M Nm .. 4 15 ?m 1 W Vm .. 2 50 VN .. st 20 V:n ercrcjj Erpreß Accomödstion E??reß Exvreß An?unst Expreß Expreß Accomodatton örxreö Schnellzug AccomadaUon 7 45 Rm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Jndianavolis und Elkvelünd Tivisicn. Abgang Erpreß J0Tm Expreß 3." Tm Expreß N 4 Vm Limited Expreß. 3 20 Nm Expreß 46R?n Ankunft Expreß 7 00 3?rn Erpreß ....11 10 Pm Limited Expreß. . . ... . . . . . ! 1 r5 Bm Expreß .. 5 00 Rm Expreß .10 fr0 Et. Louis Division. Wgang Erpreß . . . , 7 30 Pm Limited Expreß 12 iQ Rm Erpreß 5 20 92m Erpreß, tZglich 10 00 Am Anrunft-Exprek täzlich 3 25 Vm Erpreß H 2b Vm Limited EMeß 4 45 Am Expreö W Vm Chicago und Cineinnati Division ostlich. Abgang Schnellzug 3 45 Dm Accomodation täglich 7 05 83m Accomodation wMVm Postzug 3 &5 3im Aceomöd. (nur Sonntags). -r 30 Nm Accomodation 7 00 S!m An?unft- RushoMe Accomodatiou.10 30 Vm Postzug ll 50 Vm Jnd'plö Are. (nur Connt.).lÄ 30 Rm Äccomodation S M Accomodation 11 15, Rm. Schnellzug 12 15 Nm Ehicazo und Eincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Echnell.Post 12 01 Rm Lafayette Acromadation .... 528 Rm Schnellzug 12 SO Tm Ankunft Schnellzug Z 30 Bm Lakayette Accomodation ... 10 4S Pm EchneUpost 2 45 Rm Accomodation 6 21 Rm Peoria Division westlich. Abgang Erpreß 8 001 Expreß 12 06 Rm Tanville Accomodation 10 Rin Expreß 11 25 Rm Ankunft Expreß 3 25 Vm Tanville Accomodation 10 35 Vm Erpreß 2 50 Rm Expreß .5 Rm Peeria Division LsUich. Abgang Expreß 4 50 tm Accomodation Expreß 3 05 Rm Ankunst Expreß 11 57 Vm Accomodation 00 Pm Expreß Ii i5 3ijn Lake Crie und Western. Abgang Expreß 715 Vm Expreß ILORm Erpreß 7 00 Rm Schnell.Erpreß 11 10 Rm Ankunft Schnell. Erpreß 3 20 Bm Expreß w 30 Vm Erpreß 2 50 Rm Expreß 6 20 Rm Pittsburg, ttincinnat!, Chicago und St. Louiö. Jndianapotii Division. Abgang Expreß 4 45 rn Columvutz Accomodation.. . 00 Vm Erpreß 300Rm Siichmond Accomodation. 4 00 Rm Expreß.... 5 30Rm Ankunft Alchmond Accomodatton 900Vm Schnellzug 11 40ui Erpreß 12 45 Rm Accomödstion 3 45 Rm Expreß 50 Rm Expreß 9 00Rm Chicazo Division via Kokomo. Abgang Expreß 11 20 Vm Expreß II 30 Rm Ankuikft-Exxreß 3 30 Vm Expreß 3 55 Rm Louisville Division. Abgang-Expreß S40Zm Louisville Accomodation. . . 00 Hm Schnellzug 4 00 Rot Accomodation 4 3) Rm Ankunft Accomodation 1.0 25 Vm Schnellzug 11 lODm Accomodation ttOO Rm Spegal täglich 10 50Rm Cincinnati, Hamilton und ZndZanapolis. Abgang Expreß 3 45 Vm Eincinnaii Accomodotisn . . 10 5,7 Vm Erpreß SM Rm Expreß 4 25 Rm Erpre wi q.. Ankunft Accomodation ö 20 Vm rprev 11 25 Vm Expreß 7 45 Rm Expreß 10 55Rm Expreß... 12 35 km Indianapolis und Vincennes. Abgang-Expreß iOOtin Vmcennes Accomodation... 4 05 Rm Ankunft AincenttesAccomzatioglO 55 Rnz expreß b 15 Rm Cineinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß ...... ; 6 00 Vm rprrg 1 00 Vm Ervrek im, Ankunft-Erpreß ..1030 Vm k?reg 2 40 Rm Expreß 10S5Rm Indianapolis, Decatur und Wesiern. Abgang Expreß 8 so'" c coinooaxion 4 20 Rm ß(Sn?ffs?rnro6 HrnCD r, p. ......... rn w Ankunft Schnell.Expreß 330 Vm ai.tWOT00CIlC3T 0 10 Vm Erpreß.... 445 Am Louisville, ßtgi Albany und UHZcago. Ab öangxPrD . .12 40 Vm : xprev m i v .1135 Vm - KU Möns Slan,tta K on vu ijr'''g ' , riynwjmwumo tu '""'IEkpb mm. . . . AM 3 25 Vm , znon Accomovauon 10 40 Vm EMNß.?7?F,.,.,...,,.i..I 20 Rl ;.: V 'iä "x SiNnif:"-;: , ., g -, ; - " ,? :- iiii, 'i.;;;!' "!iä:k.l.J-i!i!i:i:.!!i!:! ms1 7"'; wir N f ruaMhbiaJ rli tm tut, by im HU, ukik. , jmm. om, Tua, ' .MIruu(U't ' t timt t,m m ,., a :' Ofö Vmautm. t 4 thn:m:w4 II : m kmMt twwywH. Harm Im- ' f.WI vnMIf . ifrmiM lto.jH.lir. MiMfWb , W CjM " b"""" n'ia,,ai.rf . 1 MI V 4 Km M t V . ! f J rll . i l f- .sü,,,,,:- V.lwra ) !! ' ' tMÄiKW t.jir p:Ua UC M,m r ur ., :
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