Indiana Tribüne, Volume 15, Number 295, Indianapolis, Marion County, 12 July 1892 — Page 1
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Editorielles. Einen neuen Beweis wie im Verhältniß zur Ausdehnung der Betriebe immer weniger menschliche Arbeitskraft nothwendig wird, liefert das jüngste Bulletin des Eensusamtcs über den Telephonverkehr. Das darin angelegte Kapital hat von 1880 auf 1890 um 397, Prozent zugenommen. Die Drahtleitungen um G00 Prozent, die Zahl der Subskribenten um 36 Prozent, die Brutto Einnahmen um 429, das Netto Einkommen um 28, die Dividenden um 94 Prozent, die Zahl der Angestellten aber um bloß 458 Prozent. Bezeichnend für die stetig vorschreitende Konzentration des Betriebes ist eS, daß trotz der riesigen Zunahme des Betriebes die Zahl der Eompagnieen um 4 Prozent abgenommen hat.
' Die Parlamentswahlen in England sind nicht ohne Jnteesse, denn die Arbeiterbewegung spielt dabei eine, wenn auch nicht sehr große, so doch auch eine nicht ganz unbedeutende Rolle. Die Liberalen hofften eine große Mehrheit zu erlangen, und wenn sie auch an's Ruder gelangen werden, so werden sie doch die erwartete große Mehrheit nicht haben, ja es ist fraglich, ob sie im Parlamente ohne die Stimmen der irischen Home Ruler überhaupt regierungsfähig sein werden. Die Verlegenheiten für die Liberalen werden aber wahrscheinlich erst nach dem Zusammentritt des Parlaments beginnen, und zwar wird daran die Arbeiterbewegung, speziell die sozialistische schuld sein. Bis jeht ist es noch sehr unklar, welche direkten oder indirekten Erfolge die Arbeiter bn den Wahlen erzielt haben, jedoch ist die Erwählung von Burns und Wilson, beide Sozialisten, für den Anfang schon Erfolg genug. Burns hatte zwar nur einen konservativen Gegner, die Liberalen stellten ihm keinen Gegenkandidaten, Wilson aber wurde über alle anderen Kandidaten hinweg gewählt. Man glaubt mit Sicherheit anneh men zu dürfen, daß Burns und Wilson eine Arbeiterpartei im Parlamente gründen werden, welche keinen Psifferling um die Home Nule Frage giebt, und daß sich um sie alle sozialistisch gesinnten Elemente gruppiren werden. Der Unterschied in der Stärke der liberalen und konservativen Partei mag so klein sein, daß diese neue Gruppe das Parlament ' beherrschen kann, wenigstens wird diese Muth maßung bereits ausgesprochen, und dem alten Gladstone stehen große Schwierigkeiten bevor. Sollte es aber so kommen, wie man vermuthet und ein Mann wie John Burns geht n'cht zum Spaß ins Parlament dann erhält die selbststandige poNtische Arbei. terbewegung in England einen mächtigen Impuls, der seine Wirkung auf Amerika nicht verfehlen wird. Drahtnachrichten Inland. ' Wetteraussichten. - Für Ändiana: Warmes Wetter; wahrscheinlich Regen am Mittwoch. ..:.. . ,;,),;; ia .,-. " Au s H 0 me ste a d. Home sie ad, ,11. auli. , Heute
Nachmittag fand eine Massenvesammlung statt, die von etwa 2000 Wenschen besucht war. Der Bürgermeister, einer der Führer der Streike?, führte den Borsih. Er sagte unter anderm, daß er sich freue, daß die Miliz komme, dies würde von ihren Schultecn die Verantwortung nehmen. Wir verlangen, daß Jedermann die Miliz willkommen heiße. Die Soldaten sind unsere Freunde und der Gauvernor ha weise und vernünftig gehandelt, sie zu schicken. Er hat jedenfalls dabei im Auge gehabt, die Pinkertons fern zu halten. Einer der Arbeiter stellte den Antrag, Jeden, der die Miliz insultire, sofort ein paar Mal im Flusse unterzutauchen. Der Antrag wurde angenommen. Der Bürgermeister sagte ferner alle Vereine und Logen und alle Musikcorps sollten sich für den Ausmarsch bereit halten um die Miliz zu empfangen. Eine Anzahl weiterer Reden wurden gehalten und alle so ziemlich aus derselben Tonart. Große Ausregung und Entrüstung hat es hervorgerufen, daß Frick behauptcte, drei Viertel der Streiker würden wieder an die Arbeit gehen, sobald sie es unter dem Schutze der Miliz wagen dürften. Es verlautet gerüchtweise, daß sobald die Compagnie Versuche macht ?jicht-Union-Leutc anzustellen, sammtliche Arbeiter in allen Fabriken Earnegies an den Streik gehen würden. Es heißt ferner, daß die Compagnie beabsichtige, die Führer der Streiker wegen Mord Prozessiren zu lassen. Es heißt, daß während des Kampfes vom Thurme in den Werken aus photographische Momentausnahmen vermittelst elektrischen Lichtes genommen wurden. Pittsburg, 11. Juli. EinEomite hiesiger Arbeiter begab sich zu dem Betriebsdirektor Frick um mit ihm ! wegen Einsehung eines Schiedgerichtes zu unterhandeln. Derselbe schlug das Anerbieten rundweg ab. Gegen 7 Uhr heute Abend kamen hier die ersten Milizen an. Von Phi ladelphia aus fuhren heute Nachmittag mit jedem Zuge Milizen ab und wahrscheinlich wird daö ganze Eorps am Dienstag Morgen in Homeftead einziehen. Hom eflead, 12. Juli. Um halb 9 Uhr heute Morgen kam daS 19. Regiment an und marschirte nach dem Hügel neben den Werken. Bald darauf kam die erste und dritte Brigade an. Der Plan, die Miliz mit Musik zu empfangen, wurde nicht ausgeführt, es heißt der Befehlshaber der Miliz, Gen. Snowden, erlaubte es nicht. Die Streiker verhalten sich still und schweigsam. Fremde besinden sich massenhaft in Homestead. Es wird gesagt, daß binnen 24 Stunden die Werke in Betrieb gesetzt werden sollen. Arbeiterunruhen i n I d a h o.
Wallace, 11. Juli. In Coeur d'Alene kam es heute zu einem Kampfe zwischen den streikenden Bergarbeitern und den Nicht - Union Leuten. Die Minen wurden von Wachen beschuht. welche Barrikaden errichtet hatten, und als die Streiker vorrückten wurden sie mit einer Gewehrsalve empfangen. Eine förmliche Schlacht erfolgte, in welcher zwei getödtet und sechs verwundet wurden. Die Streiker begaben sich daraus auf den Hügel hinter der Frisco Mine, beluden einen Wagen mit Sprcngpulver und ließen denselben gegen die Mühle vor derselben anlausen. Eine Erplosion erfolgte, die Mühle flog in die Luft und die Nicht Union Arbeiter der Gem Mine fanden eS darauf für gut, sich zu ergeben. Man führte sie weg, that ihnen aber nichts zu Leide. Die Wachen an der Gem Mine schössen in die Ortschaft Gem und verwundeten einen Bürger, einer der Bergleute wurde erschossen. In Folge der Bemühungen der Be Horden ist vorläufig die Ruhe wieder hergestellt. Ein Gesuch um Absenkung von Miliz wurde vom Gouverneur vorläusig abgeschlagen bis die Civilbe Horden alle Mittel zur Aufrechterhaltung der Ordnung erschöpft haben. t Ausland. Pro ses so r K o ch sch w er k ra nk. BerlZn, 11. Juli. Professor Robert Koch, der Entdecker des Cho-lera-Bacillus, ist schwer krank und
' man fürchtet -für sein Leben. , , Er ist
am 11. Dezember 18iZ .zu Klausthaz geboren und wurde 1883 Geheimer Rcgicrungsrakh.
O. Verschollen. Paris, 11'. Juli. Profcstor Hermann Tou, ein Schweizer von Geburt und naturalisier Franzose, hatte von Brest aus am 19. März im Auftrage des Unterrichtsministers mittelst der Aacht Aster" eine wissenschaftliche Reise in's Mittelmeer unternommen und ist seitdem verschollen. Der Minister hat nunmehr Nachforschungen angeordnet. - A r i o n" in Berlin. Berlin, 11. Juli. Die Mitglieder des Männer - Gesangvereins Arion" aus New Aork trafen gestern hier ein uud wurden glänzend empfangen. Eine große Delegation der hiesigen Gesangvereine erwartete sie auf dem Hamburger Bahnhof und begrüßte sie mit einem Liede, das donnernden Beifall fand. Die Sänger fuhren dann nach ihren Hotels und veranstalteten heute ihr erstes Konzert vor vollständig ausverkauftem Hause. Die Cholera. Paris, 11. Juli. Heute wurden hier 14 Todesfälle an der Choleri e angemeldet. Pofessor Peter vom Neckcr Hospital behauptet, die Krankheit fei asiatische Cholera, was Dr. Prendergast und andere hervorragende Aerzte entschieden bestreiken. Jn Aubervilliers, vier Meilen nordlich von hier, sind heute vier Todesfälle an ocr yolera anaemeloer woroen. Louis Pasteur ist krank, und wie es heißt, soll er die Chol?ra haben. St. Petersburg, 11. Juli. Baku ist fast vollständig entvölkert. Die entsetzten Einwohner stürmten das Bahnhofsgebäude, nahmen sich Fahr,karten, als die Beamten., hnen.keine verkaufen wollten, und fuhren auf den Dächern der Eisenbahnwagen davon. Die Krawalle in Astrachan entstanden durch Verbreitung der Behauptung unter der unwissenden Menge, daß die getroffenen Zanitätsmaßnahmen unnöthig seien, daß die Kranken unnöthiger Weise nach den Cholerahospitälern gebracht und viele lebendig begraben würden. Die wüthende Volksmenge holte die Kranken aus den Hospitälern, steckte dieselben in Brand und griff das Haus des Gouvernörs an, bis sie vom Militär auseinander getrieben wurde. Der Gouvernör hat drei der Angreifer mit seinem Revolver erschossen. Die Rädelsführer wurden erschossen. Viele Polizisten in Baku, deren verlangteGehaltscrhöhung abgelehnt worden ist, haben den Dienst quittirt. Die Abwesenheit des Zaren gerade jetzt ist um so peinlicher, als Niemand da ist, um dem amtlichen Schlendrian ein Ende zu machen. D. durstige Vorväter. Unsere amerikanischen Wassertürkert, die mit patriotischen Begriffen so aus giebig Wucher treiben, tonnen sich ganz gewiß nicht aus die biederen Vorväter und ihre nächsten Nachkommen berufen. Diele waren große Zecher vor dem Herrn, und nicht umsonst heißt e? in jenem Liede, welches Deutschlands (5r Reichskanzler von seinem amerikani schen Jugendfreund Motley gelernt hat: Es war in den Eolonie-Zeiten, Als der König regierte im Land. Wenn Abends die Sonne gesunken, Da haben wir. bis wir betrunken. Den Gin durch die Kehle gesandt." Gar Mancher aber wartete, damit licht erst, bis die Sonne gesunken wa?. Pon Hause auy hatten übrigens die Eolomsten englischer Herkunft eine besondere Vorliebe für Bier und Ale. und leine der Entbehrungen, welche sie in den ersten schweren Jahren ih res Lebens in der neuen Welt durch zumachen hatten, empfanden sie tiefer, als den Mangel an Malzgetränken. Sobald diese Puritaner wohlhabender wurden, entrang sich auch ihrer Brust der bekannte musikalische Schmerzen? schrei: Bier her. Bier her, oder ich fall' um, faw um!" und sie importirten so schnell wie Möglich Malz und wichtcten Brauereien. Bald mußten auch Gesetze zur. Regelung der Ale- und Bierfabrikatjon erlassen werden; denn die frommen Colonistcn lernten früh' zeitig das Pantschen von Bier und Ale aus dem ff, 1675 hakten die Malzgetränke bereits dermaßen nberhand genommen, daß in Boston. wie Eotton Malher sagt, jedes zweite Haus ein Alehaus war. Dieselbe Bemerkung machte der Gouverneur Pomnall ein Jahrhundert später gleichfalls. Virginien war ebenfalls von Malzgelränken überschwemmt; zu Jiaeren -Sorien wurden dort Molaile
Klei?.' Maiskörner und lleingeschnlttene
Mmsnengcl, mit KartoNeln gebackene Dattelpfläumen, Kürbisse, Ärtischokten ii. s. w. verwendet. Daneben gab es leichte Getränke, die jede Familie' in großen Mengen selbst herstellte, wie ..Mctheglin" aus Honig, Hefe und Wasser. Mrry" aus Birnen. Mobb.)" aus Pfirsichen, und vor Allem natürlich Apfelwein in allen Stärkegradm. Ader mit allen diese einfachen Ge tränken hatten unsere Vorväter noch nicht genug. Der .Apselw.'in wurde bald zu Jiitex Brandy destillirt. Ein noch stärkerer Schnaps wurde aus Pfirsichen gemacht, und wenn diese nicht zu haben waren, bereitete man Branntwein allS Kirschen. Pflaumen. Trauben u. s. w. In den Ncueng-land-Slaaten wurden riesig? Mengen Melasse in New England Rum", auch e u f e l s t o d t e r" genannt, verwandelt. Dieser Stoff war sehr wohlfeil und beliebt. Irische, und schottische Ansiedler konnten von jeher Whisky au5 NozM und Weizen machen, und bald machten sie ihn auch aus Gerste, Kartoffeln und Mais. In manchen Laudescheilcn soll in jedem Hause eine Schnapsbrennerci im Kleinen gewesen fein. Bei aller Ehre aber, die sie den eirn heimi chm Erzeugnissen anthaten, führten 0 e durstigen Eolomsten auch noch große Quantitäten starker Getränke aus dein Ausland ein. Die Ansiedler holl. ndisch.-r Abstammung ließen sich natüllich auch ihren geliebten Gin und Anis-Schnaps nachkommen. Spanien, Portugal und die Eanarischen Inseln h.ttteil vit'le Weine zu liefern, worunter namentlich der starte Madeira in den vornehm-rcu Kreisen sehr beliebt war. Zu allen Weinen wurde noch viel Brantttirein gethan. Damals war es auch etwas sehr Gewöhnlichcs, daß Kinder starke Getränke genoffcn. In einem alten Kalender, welcher Fingerzeige über Kindererziehung enthält, ist zu lesen: Sehr junge Kinder dürsen keine kalten GeiuipU nehmen, senden müssen ihr BKr heiß machen lassen und ein Stück Btaundrot effen. ehe sie Bier oder Wein trinken." Eobdell. der das Trinken fiy eine Nationalkranlheit erklärte, ber.chtet: ..Zu allen Stunden des Tages gchen kleine Jungen, im' Alter von 2 $pm odr darunter, in die Läden und schnäpseln." Die Geistlichkeit trank tüchtig mit, namentlich in Virginien, wo wie uns Geistliche selber erzählen nicht selten ein Pastor, der zu einem Pflanzer eingela'en wurde, sich so schwer betrank. daß er in seinem Gefährt festgebunden, und dieses von einem Diener nach Hause gebracht werden mußte. Ein alter Psarrersmann torkelte eines Tages zur Zeit des Abendmahls nach dem Altar und mußte vom Recto? in seinen Sitz zurückgewiesen werden. Bei dm monatlichen Diners, welche die Geistlichen unter sich veranstalteten, und zu denen Besucher aus einem Umkreis von 30 oder 40 Meilen angefahren kamen, ging es hoch her. und bis spät in die Nacht hinein wurde kolossal gezecht. Das übttmäßige Trinkeii veranlaßte die puritanischen Richter. Gesetzmacher in Nenengland ba d zu Gegenmaßnahmen. 1636 wurden in Älcassachusetts Trunkenbolde mit Geldstrafen belegt und im Fußblock iuhastirt. Den Ber käufern geistiger Getränke wurde verboten. Säufern noch irg'Nd etwas zu verabfolgen. Ein gewöbnheitSmäßiger Trunkenbold wurde gezüchtigt, indem man ihm den Buchstaben l) um den Hals hing. 1639 wurde der Brauch, auf die Gesundheit zu trinken, vom Gericht verboten. In Connecticut durste Niemand mehr als eine Halde Pint Wein auf einmal trinken, oder länger als eine halbe Stunde zechen, und nach 9 Uhr .Abends durfte gar nicht mehr gezecht werden: Das war in den olonieZeiten, Als der König regierte im Land." Im Februar ereignen sich oie meisten Geburten, im Juni die we. nigsten. Mucho'S Eigarrenladen befindet sich in No. 199 Oft Washington Str FRED. KLEIS' Neue Wirthschaft 154 Süd New Jersey Ltraße. Jeden Tag guter Lunch, frisches Bicr, gute Weine, Liquöre und Cigarren; Alles ANo. 1. Jetzt ist auch dw GHitemvirthschäft eröffnet und bietet an Tommergbettden den Vcluchern ein &n genehme kühles Plätzchen. Ireande und Bekannte sind eingeladen, von' spreche. Fred. Kleis, CARL PINGPANIsS Ssutfchs
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