Indiana Tribüne, Volume 15, Number 294, Indianapolis, Marion County, 11 July 1892 — Page 2
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Erscheint & lich xxxxb Büxxxxia g s. Tie tZglichs Tribüne" kostet durch den Träger 12 Cents per Wch? die So,lNtazs.Tribüne" 5 CentZ per Woche. VcrKe zusamurcn lö Ccntö der 53 Cents per Monat. Per Post juzcschiSt in Vor kbezahwns per Jahr. Ossice : 13H Ost MaryZand Strafte. JndlJnapolis, Ind., 11. Juli 1892. Dreitausend aus drelunddreiüig. TaZ ifi ein curioses Rechenercinpcl. aber in westlich? Bcrgdauzegcndcn ist kein Ting unmöglich. Tie meisten Vergbaue? - Ge'chichtctt strömn von Revolvern, Messe?::. Whisky. Sviclkarten und dergleichen 'Teuselsdingen mehr, die nachfolgende aber enthält zur Abwechslung nur' unschuldige tsrb nüffe und Popcorn" und hat einen ganz hausbackenen Geschftsanstrich obwohl sie nicht alltäglich ist: M. W. Smith ein junger Bursche, war eine Zeit lang auf der Eric-Bahn als Wasserzunge beschäftigt und handelte nebenbei ein Bischen mit den Sachelchen, welche die Zeitungsjungen den Bahnpassagieren auszuhängen vflegen. Seine Mutter fürchtete, er könnte in schlechte Gesellschaft kommen, und wollte, daß er ein Handwerk lerne. (r that ihr den Gefallen und bildete sich eine Zeit lang als Former aus. Tann ging er westwärts und hcirathetc außervrdentlich früh. Ziemlich bald war er sogar vierfacher Vater. Aber sein Handwerk hatte keinen f o goldenen Boden, wie er ihn unter diesen Umständen gewünscht hatte, und zudem ist für das amerikanische HZeschästsgenie das Handwerk ohnedies nur Nothbehclf oder Tecoration. Eines Tages ging er in Pueblo. Cok., sinnend die Strafe dahin, als sein ruheloser Blick auf einen Mann fiel, der mit Vergrößerungsgläsern hausirte. Halt? das wäre so etwas, dachte er; er wnß!e. daß alle Bergbauer Vergröhernngsgläjer brauche,!, um die Erze zu prüfen, nnd er malte sich aus. wie er als so ein Hausirer alle ..Mining Camps" kennen lernen, neue Ideen schöpfen, vielleicht selber einen Goldklumpen finden könne u. f. w. Aber sein Kapitälchen war dasür etwas klein, und keiner der Juweliere in der Stadt wollte ihm so viele Bergrößcrungs-g-läfer, wie er nehmen konnte, zu annehmbareen Kngros-Preisen ablassen. Nr? Einer wollte ihm einen sehr kleinen Abzug von den gcliiOhnlichcn Preisen gestatten. So ungünstig auch die Sache jtand. war Smitb. den, sich nun einmal dieBergwrksdee schon zu einem Glauben ausgebildet hatte, im Begriff, auf das Anerbieten einzugehen' und Älles dafür auszugeben. Ehe er aber diesen Schritt that. fu!i!te er es angemessen, erst einmal nach dem Berg-dauer-Lager in lripvle (reet zu gehen und zn sieben, was er dort etwa für Ansuchten hätte. Wit ;. Athii Uy.i a:nai $3 traf er dort ein. Tas lirrtt war, bat? er seinem Magen eine Mahlzeit für 35 Cents znsnhrte: dann schlenderte er herum nnd sah sich Alles an. Csdauexte nicht lange, so fühlte er ein unbestimmte? Verlangen nach einem NachJmbig, wie es nicht selten Leute ankommt, die. an Arbeit gewöhnt, durch Verknüpfung der Umstände müsng sind. Sem Wunsch nahm endlich die ganz bestimmte Richtung nach sriichgerösteten Erdnüssen an; für 5 Cents derselben hätten ihm gerade die Lücke gestopft. Er blickte weit und br.'it nach dem Gegenstand seines Trachtens, ib;x nirgends eine Spur von einer solchen Industrie. 3!icht einmal ein verlorener Italiener oder Grieche war bis hierher gedrungen. Hurrah!" rief er plofcUei) ans und machte einen Freudensprung, jefct weiß ich, wofür ich da bin." Gefugt, gethan. Er fand einen Spezereihändler. der einen alten Erd-nuß-Röster herumliegen hatte und sehr sroh war, daß er ihn für eine Lappalie los wurde. Erdnüsse trieb er auch bald auf, nnd nun warf er sich mit Vegeisterung in3 Geschäft. Und er hatte es gut getrosten. Von einem Lager zum andern aina er. nnd e? gab bald We nige, die so sehr in -Anspruch genommen wären, wie er. Zu den Erdnüssen kam bald auch geröstetes und gesalzenes Pop korn und frisches Lbt. Sein Nedeta lent, das er zuerst auf der Eisenbahn erprobt hatte, kam ,hm sehr "'"alten. Schnell acnuq war er ein .cutbehr- ' sicher Facto? im Bergbauleben. Nasch eignete er sich auch eine Menge Berg bauerkenntnisse an, mittels deren er , mit einiger Sicherheit Bergwerksactien aus Specukation taufen konnte, r nnd binnen 00 Tagen hat er das obige Ercmpel gelöst: $3000 aus 33 zu ma i' chcn. Wer weiß, was noch aus ihm ' wird? Er hat in unserer überfüllten" 5jeit noch ein leeres Plüschen entdeckt. E: ,., - Verurthellung einerLetche. ",' Aus Seattle im Staat Washington wird ein gelungenes rledenSrichter Stückchen erzählt, dessen Schauplatz das kleine ELensburn ist. und das beweist. zaß es noch immer Originale unter der fernwestlichen Frrcdensrlchtern grbt. Mcbrere Taae lana hatte eine Eir kustruvve indem Städtchen VorsteUun gen gegeben, und nächst den Elephanten war' ihre Haupt-Attraction ein mehr nU 7 un bo!i und icbr aennÄtlaer" Afrikaner. Derselbe scheint jedoch mit den Elephanten die Plumpheit gemein sam schabt Zlk haben, und eines Abends stürmte er, als er den in Bewegung U findlichen Circnszug zu besteigen suchte, zwischen zwei Waggons, und sein eines Bein wurde zerquetscht. Es wurde eine Operation für nothwendig befunocu. an welcher der arme Rie.e starb, tfuii mußte die behördliche Leichenschau abgehalten werden. Ta der Coroner des Conntys nicht jn finden war, so Zag es dem Fricdens' richter ob, , die Untersuchung vorznnchrnen. Es wurde eine regelrechte Jury berufen, welche einen den , Thatsachen mtiprechendenKahrsvrpchäAte:idan,n
wurde du Leiche in den Earglairen gelegt und in der Amtsstube d.'s Friedensrichters beifeite gestellt, um am anderen Morgen beerdigt zu werden. In der ftach't aber fiel es den Behörden erst ein. daß der Leichnam noch gar nicht nach persönlichen Esseeten untersucht worden sei. Tas mußte . der Frühe noch schnell nachgeholt werden, nnd man entdeckte dann in der That an der Riefenleiche einen Revolver, der unter Brüdern $10 werth war, und ein" prächtige goldene Uhr nebst Kette, wwic etwas Geld. Ein Testament hatte der Asri kancr nicht hinterlassen. Wie sollte nun dieses Eigenthum untergebracht lverdcn? Ter Friedensrichter sollte das entscheiden. Tie'er stöberte in den staubigen Ge schbüchern herum, aber vergebens;, stand da wie ein gewisses wiederkäuen des Thier vor dem Berg, aber nicht lange. Der Constabler flüsterie ihm etwas in 's Ohr, ein triumpairendes Lächeln überstrahlte des Friedensrichters Antlitz, er erhob sich in seiner ganzen Würde und sprach mit lauter Stimme: Ich finde diesen Niesen des Tragens verborgener Waisen schuldig und verurtheile ihn hiermit zu einer Strafe von $10 nebst den Kosten; der Nachlaß reicht gerade dazn aus." Den Revo! ver kriegte nun der trnstablc? für seine Gebühren, resp für seinen guten Ein
fall; das Baargeld ?ek an den mst richtshof". und die goldene Uhr und Kette legte der biedere Richter sofort an. Probatem est! Gletscherrutsch auf Island. Von einem großartigen Naturereig n'lß in Island, einem gewaltigen Glet. scherrutsch, der Mitte März stch vollzog. werden jetzt Einzelheiten bekannt. Im Südosten der Insel, den besonders gewaltige Gletscher bedecken wie über Haupt die Gletscher Island; an Aus' debnung diejenigen der echwe übertreffen liegt zwischen zwei Dörfern der Skeidarasgletscher, ein sogenannter Schiebealetscher, deinen Elsma'en sich in einer ununterbrochenen Bewegung gegen den Fuß des Berges hin befinden. Er hat nicht die gewöhnlich blendend weiße Farbe der Gletscher, die im So nenzchem glänzen, sondern ein schmutzig' graues Aussehen, indem die Eismassen mit Sand und Erde vermischt sind. Am Fuße des Gletschers breitet sich eine ausgedehnte Sandebene aus, der Ske darasMnd. Es gibt kaum etwas Oederes, als diese Sandwüste. Gegen Westen, in der Nähe des Berges Lomanrupur, wird jene andwüjte von einem reißenden Flusse. NupsvStn. begrenzt, der einen großen Theil seines Wassers vom Skeidarasgletscher erhält. Ein anderer großer Gletscherfkuß. Skeidara, nach dttn der Gletscher benannt ist. durchströmt den östlichen Theil der Sand strecke in der Nähe des Dorfes Qeräsi. Dies ist der Fluß, durch welchen Hauptsächlich die von Zeit zu Zeit stattfindenden großen 2Äasserergießungen des Gletschers ihren Abfluß suchen, wobei der Fluß unglaublich anschwillt und sich über die umliegende Sandebene er gikklt. Am Sonnabend, dem 12. Mär;. f. f4;4 man fctl B0ss. tq." begann der Fluß über seine Ufer zn treten, worauf von einem Gehöft zum anderen Eilboten qeiandt wnrden. damit diese die nöthigen Vorkehrungen zur Rettung ihres Viehes treffen konnten. Sonntag früh bereits war die sandebene in ihrer ganzen Ausdehnung mit Wasser bedeckt. In der Nacht zum Montag hörte man ein gewaltiges Geöse, und am Morgen machte man die Zntdeckunq. dav das SSaster, das am vorhergehenden Tage noch die riesige Ebene bedeckt hatte, verschwunden war und daß sich über ganz Skeidarassand. vom Fuße des Gletschers bis zum Meere, die vom Gletscherberge gestürzter' Eismassen ausbreiteten. Bei einer nach fünf Tagen vorge nommenen Untersuchung des Eislagers ergab sich, daß eS schwierig war. auf den Eisstücken vorwärts zu kommen, weil die RSnme zwischen ihnen mit einer dünnen Eisschicht bedeckt waren. Die größten Eismasien. die wie hohe Felswände aussahen, hatten sich auf dem östlichen Theile von Skeidarassand aufgethürmt. Auch wenn später der Fluß passirt werden kann, ist es den ganzen Sommer über gefährlich, die wandebene, selbst wenn das Eis ae schmolzen, zu betreten, denn unter der Handfläche haben sich große Löcher ae bildet. Der Reisende glaubt festen Boden unter sich zu haben, und plötz lich öffnet sich die Erde. Er ist ret tungslos verloren, wenn er nicht mit tels Leine mit einem Andern verbunden ist. der ihn wieder herausnebt. Tie Verbindung zwischen dem Ost- und dem Südlände der Insel ist daher ebenso beschwerlich wie gefährlich, t Bildhauer Albert Wolff. f Vor wenigen Tagen ist der letzte von oen hervorragenden Schülern Rauchs, die noch bis in unserer 5Zeit binnn. in küstigem Schaffen ihre Kunst geübt und als Lehrer gewirkt haben, aus dem Le den geschieden: Prof. Albert Wolff Am 14. November 1814 zu Neu.Stre fitz geboren, kam Wolff im Frühjahr 1831 nach Berlin, wo ihn Rauch aus die dringende Empfehlung seines Gön ners. des Großherzogs Georg vonMeck lenbnrg-Strelitz, anfangs mit Wider streben in seine Werkstatt? aufnabm Aber während seinerArbeit beiRanch kam er so schnell vorwärts, daß Rauch schon im November 1831 an den Großbenoa schreiben konnte: Die Fortschritte Wolns und augemein so überraschend daß ich bei solchem Alter sie nie aünsti ger gestaltet bemerkt habe.- ' Ueber Uvoln hat Rauch mit väterlicher Sorg fält gewacht, was sich besonders zeiate als er 1844 seinen Albert zur ersten Aömerzayrt vorbereitete", zu der d' Großherzoa die Mittel aewäbrt batte Nach seiner Rückkehr half er an den Monumentalwerken Rauchs, besonders am riedrichs'Denkmal. weiter. Wie Eaaers. der Vioaravb Rauebs mittheilt, "war er besonders bei der Ausführung der Reiterstatue am Pie Lestal thätig, ..an denen er die thier bildnerische Kunstfertigkeit erlanate welcke den L ö we n b w i n aer a u s c der
Mujeumstreppe auszeichnet und insbesondere das Neittrbild Ernst Augusts für Hannover zu einer der besten Rei terstatuen der Gegenwart macht. Rauch hatte noch die Genugthuung, diese beiden Werke entstehen und fast vollendet zn sehen, und noch in seinem
Todeszahre begluawUnjchte er den i Großherzog in einem Briefe dazu, daß er durch seine Förderung Wolffs Künstlernamen in erster Reihe gestellt habe. Der Löwentödter" auf der einen Trrpp.mwanz: des BerlinerMiiseumZ ist diejenige Schöpfung Wolffs. in der er das höchste Maß an Genialität entfaltet und mit der er zugleich den Höhe Punkt feines Schaffens erreicht hat. Er ist ein ebenbürtiges Seitenstück seiner Nachbarin, der Amazone von Kiß, weit überlegen dem Reiterdenkmal. Friedrich Wilhelms Ul., das unten im Lustzarter oavor steht. Hier hat sich der Künstler einem hö Hern Einflüsse beugen müssen, und dies wird noch öfter bei seinen monumen taten Arbeiten der Fall gewesen sein. Aus ihrer Reihe Heden wir noch die Statuen der Großherzöge Georg für Neu-Strelitz, Friedrich Franz l. für LudwZgZlust, die Gruppe Pallas führt die Krieger in den Kampf" aus der Schloßbrücke in Berlin, die Statue König Friedrich Wilhelms IV. in Königsberg nnd das Relief mit dem Ein zug der Truppen am Sockel der Berliner Siegessälile hervor. In der Nationalgalerie ist Wolff mit seiner letzten größeren Schöpfung vertreten: mit der 1831 vollendeten Marmor gruppe eines DionysoZ und Amor. Seit 1 8Gö Lehrer an der Berliner Kunstakademie, hat Wolff eine große Zahl von Schülern herangebildet. Bom Jnlande. Grobschmied . Werkzeuge haben seit dreihundert Jahren keine Veränderung erfahren. Der ?!icaraquaSee ent halt die einzige Art Haifische, welche im Süßwasser vorkommt. WeiblicheVostmeister gib, es 6335 in den Ver. Staaten; die mei sten. 403, hat Pennwlvanien. die we nigsten Alaska, nämlich nur einen. Die am besten für das Telephon geeignete Sprache ist das Ehi nenzche. wegen der vielen eiNlilblgen Worte. Die Hypotheken, welche in den Ver. Staaten auf Farmen lasten, betragen nicht weniger als $12,350, 575,000. Kürzlich sollte eines Nachmitaas in Bridqeport, Eonn., dik Trannng Nelly Eonlin mit A. F. Harvey stattfinden. Die Braut hattk sich eine prächtige Ausstattung besorgt und deren einzelne Stücke mit den Anfangsbuchstaben des Samens, den sie künftig sühren sollte, zeichnen lassen. Auch hatte sie bereits eine Menge werthvoller Hochzeitsgelchenke tn Empfang genommen, .ie ochzcrisgane waren bereits in dem Hause der Eltern der Braut versammelt. nur Einer fehlte und zwar der Bräutigam. Nach kau gen, vergeblichen Warten wnrde ermit telt. dar. er seine Kaiser gepackt und das Weite gesucht hatt Der darüber leyr ungetzallene ?chwleqcrvaier in sp ließ sofort einen Haftbefehl gegen Harvci) ans stellen und schickte dem Flüchtling Polizisten nach, um ihn dnigsest zn machen. Wohl die schönste untei allen Industriestädten der Per. ?laa ten ist das an großen 'Fabriken, wie an Gelehrsamkeit und an den prächtigsten Ukmen-Alleen reiche New Haven in Connecticut, dessen 7)ale College, waZ Bestich und Großartigkeit der Einrich tungen betrifft, mit den europäischen Universitäten getrost wetteifern darf. Die Herren CollegianZ- sind nicht blos sleiniae Studenten, sondern auch eifrige Jünger des Sports", letzteres allerdings zuweilen aus ganz abzonder lichein Gebiete. Eine ihrer Hauptlei stungen scheint das - Annectiren von Zündhölzern in öffentlichen Lowlen zu sein. Kam da plötzlich ein Bericht erstatter der New Yorker Handels zeitnnq" mit einer heiteren Gesellfchasl des Abends n das anerkannt fernste. dem Haupt-College-Gebäude gerade qe genüber liegende Restaurations-Lokak in New Haven. um etwas für den mne rcn Menschen zu thun. Die Kellner bedienten die hungrigen und durstigen nläzte mit classischer Würde und Gemej senhcit, und vermieden mit stoischer Ruhe jede hastige Bewegung. Nur in Einem waren sie flink; sie nahmen sofort. wenn ein Gast sich eine Cigarre ange brannt hatte, die auf Verlangen her beigebrachten Streichhölzer wieder an sich' nnd zwar mit solch' auffallender Conseanenz nnd Irrigkeit, daß der Be richterstatker sich nicht enthalten konnte. nach dem Grund hiervon zu fragen. Ja, wissen S?, erwiderte der brave Ganymcd. die verfllrte Studente haw we mir heut' schon üwwer 12 Bores Mätchcs gemaust nnd da müsse wir halt Obacht gebe, daß keine mehr weg komme." Sprach's und empfahl sich. gleichzeitig die krampfhaft festgehaltene Streichholzbüchse in seiner Fracktasche .verschwinden lassend. Mit welcher Ver bküfsunq die New Vorker Gäste sich ae qenseitig anstarrten, um dann unisono - JT I in ein sroyilches eiachier auszuvrechen. kann man sich leicht denken. Amerika, das Dorado dn arbeitsamen nnd gewerbsfleißigen Deutschen, wird wie ja allgemein be kannt, schreibt die N. Ä. Staatszeitung. von vielen Eltern da drüben" als Besserungsanstalt ihrer Schlingel. die irae: etwas im lieben Heimath lande angerichtet oder denen die strenge Zucht des Magisters nicht mehr behagt. beirachet. Junge Leute, tn welche, ein guter Kern steckt, arbeiten sich ja d.mn auch hier in die Höhe, doch das sind Ausnahmen, die Mehrzahl tauch unter im Strudel und geht elendiglich zu ottnnde. Die guten Eltern, beion ders die weichherzige Mutter, sendet in Folge der vom Söhnchen einlaufenden jammervollen Betteldricse Geld und wieder Geld, das dann das Söhnchen in Stand setzt, das in Deutschland get ahne Schlaraffenleben hier fortzulekem Ein eklatanter Fall der Art kam der Etaats.Zeitung". durch i den Brie eines Gutsbesitzers H. . . P. : .V ider Name mag der durchaus achtbaren Fa
mtlie wegen verschwiegen vteidest)' 'üus dem Hessen -Darmstädt'i sehen zur Kennt niß. der die Zeitung ersucht, sich nach seinem Sohne Justus, dem er im Zeiträume eines JahreS 5600 Marl gesandt habe, und der jetzt weitere 6000 Mark . : , . ü
verlang?, um lein yier erworoenes qoel erfolaielch betreiben zu können, zu erkundigen. Dem guten Alten", der bisher bereitwillig immer die gewunschen Geldbeträge gesandt nnd zu der vor, einiger Zeit vom Sohne gemeldeten' Heirath mit einem ordentlichen Müdchen 2000 Mark für den ..braven" Sohn eina?packt hatte, waren die neuerdingS verlangten 6000 Mark doch zu tarier Tabak, und daher die Nachfrage. ttm eriemersiaiker machte nch schleunigst aus den Weg. iim den guten ohn nnd braven Ehemann in der Greenwich Str. auszusuchen, denn dort ollte dcr'elbe sein votel" ctablirt haden. Vorsichtiger Weise such-e der Zeitungsmann erst das frühere Quaier des lunaen Mannes aus und war nicht gerade allzu erstaunt, als er horte, daß der junge Mensch in dem betreffen den Kosthause über ( Monate logut. zeitweise reichliche Geldmittel zur Verüauna achabt und immer gerühmt habe, sein Vater sei ein zweiter Rothschild. Besonders habe cr auch, wie der Schankwärter in dem betreffenden Zästbau e erzählte. Allen, die es wissen wollten, vcrtündet, daß er die vom Alten zuletzt erhaltenen 4000 Mark ,m Zeitraum einer Woche verjubelt habe. Der Reporter ermittelte ferner, daß der brave Justus oder Julius, wie er sich lannte. nicht verheirathct sei nnd das ihm gehörige Hotel im Mond befindet und daß der hognungSvolle Bursche nie einen Streich Arbeit gethan hätte. Seine Sachen und ein für ihn vom Vater eingegangener Brief dennden sich in einem Gasthauie an Greenwich tr.. das er seit mehrerm Wochen mit Hin lerlassnng einer unbezahlten Rechnung Verlässen hat. Seine Nächte verbringt der flotte Julius in AnschauerS Kon ert Lokal an der Ecke von Greenwich Str. und Batterv Place. Tinael Tangel Liese" genannt zn, augenblicklich aber liegt der 25 Jahre alte hoffnungsvolle Jüngling in einem Hospital, da er sich infolge seines ausschweifenden Lebenswandels eme ekelhatte Krankheit zugezogen haben soll. Dem guten, so schmählich getäuschten Bater ist nur der eine Rath zu geben, den elenden Burscken sich selbst zu überlassen. Vielleicht ringt er sich durch, wenn es bei ihm heißt: Vogel srlk oder stirb"; wahr scheinlich ist eS nicht! Bom Auölanre. In eine unlängst er schienenen Buche Aus beiden Hemisphüren, Anthropologische-ethnologischk ?!ovellen von Bechthold Brandies" fi, . den sich folgende Wendungen, deren Geist einer dritten Hemisphäre anzugehören scheint. Es heißt da wörtlich: Das düstergcaugte Mädchen versendete Edison'schcs, die Blondine aber Sie-mens-Halske'sches Licht. Malchen hatte mir durch die Erwähnung von Carmen einen sich sehr ungebührlich be tragenden Floh in's Ohr qesekt. Jeder den jugendlichen Kehlen mstr, mcnoe Sem war weich wie Sammet,' glatt wie Baumöl, zuckerig wie Honig, schmelzend wie ein Talglicht unter dem brcnuenden Dochte. Alle Töne zusam men formten eine Sinfonie, welcher der Titel Das überquellende Syrupfasznicht übel angestanden haben würde. Die Tochter Oregons llesich umschmei cheln und streicheln, lächelte herablas send und präsentirte grazievol! die Würmer, welche sie dem Galizier aus der Nase gezogen hatte. Anbeter. welche sich da einzustellen Pflegen, wo alleinstehende und ebenso hübsche wie sympathisch charakterte junge Damen ihren Dunstkreis entfalten. Auch Tigerinnen haben lyische Momente. Die überseeische AuS Wanderung aus dem Deutschen Reich über deutsche Häfen. Antwerpen, Rotterdam uud Amsterdam belies sich im ersten Vierteljahre 1892 auf 22,635 Perionen. Von denselben kamen aus der Provinz Posen 4037, Westpreußen 3274. Pommern 2740. aus Bayern rechts des Rheins 1373, der Provim Hannover 1306. Brandenburg Mit Berlin 1161. Rheinland 981. SchleS. wig-Holstein 913. aus dem Königreich Württemberg tf58, Königreich Sachsen VfK Ltt..k.tk..,. 03 V MO 2 i7u, vuvDyciji'iiiyuiH -üuucii too, uu der Provinz Heisen-Nassau 475. West falen441, Ostpreußen 410, Provim Sachsen 392. aus der Rheinpfalz 383. dem Großherzogthum Oldenburg 365, r . r"x-r - v V. uci 4)lvviiiz lylksikir 00a, oein vsrop berzogthum Hessen 23t. Mecklenburg Schwerin 175. Der Rest von 1244 Personen entsüllt aus die übrigen Ge bietstheile des Reichs. An der Betör derung dieser Auswanderer sind die deutsche Häfen mit 18.870 Personen betheilig!, und zwar gingen über Aremen 13,104, Hamburg 5269. Stettin Ist? OI st,..l. . kl . fi. 'oii .'inuoerpcn relsien övzi, von Rotterdam und Amsterdam 791. Ueber deutsche Häfen wnrden außer den 18,870 Dentschen noch 31,864 Answandere? ans fremden Staaten, und zwar über Bremen 13.652, Hambnro t.H St A t ti . tr ftt v lkilin in vesoroert. Ein Kampf auf Leben und Tod fand dieser Tage in einem Coupee dritter Klasse des von Konitz -tach Tirschan fahrenden Eisenbahnzu. gcs zwischen einem Gcsangenen und seinem Transporteiir statt. Das Ko nitzer Tageblatt" berichtet darüber: Der TranZpörtenr Feddeck hätte der', wegen schweren Diebstahls zu Zuchthaus verurtheUken Einwohner Potratz aus KlI-Kontk nach der Strafanstalt Mewe abzuliefern. Als der Zug die Station Frankenzelde passirt hatte. trat PotraK. dem es gelungen war. die seine beiden Hände schließende- Eisenkette von der einen Hand abzustreiten, m drohender Haltung auf den Transportenr zu und verlangte den Schlüssel zum Ausschließen des andern Theils des um das Handae, lenk besindlichen Schlosses. - welchen: Verlangen natürlich nicht ensprochen wurde. ' Da schlug plötzlich PotraK mit einem , s bisher verborgen gehaltenen tt,dstsm?g.. aus den SIoPs,, welcher trotz des Blutverlustes sich auf den Ge'angenen warf und denselben imRingen '.o lange festhielt, bis der Eisenbahni.ua die Station Hoch-Stüblau erreichte, wo
ihm von dem Bahnpersonal Beistand zu Theil wurde. Währendüber dieGröße. Entfernung un, Masse der Sonne so wie über die chemische Zusammenset zung ihrer glühenden Umhüllung keine
wesentliche llnsicherhert mehr herrscht, gehen die Ansichten über die Temperatur der Sonne, noch anßcrordentlich auseinander. Tie Meinungen schwanken in dieser Beziehung zwischen mehrercn Tausend und fünf Millionen Grad, und nur soviel ist sicher, daß die auf der Sonne herrschende Gluth bei weitem alle Hitzegrade übertreffen muß, welche wir künstlich hervorzurufen im Stande sind. Der Grund, weshalb wir über die wahre Temperatur der Sonne noch so wenig unterrichtet sind, liegt rn unsercr Unkenntniß des Strahlunqsqcsetzes bei hohen Temperaturen, so daß die rechnungsgcmäßcn Ergebnisse je nach den Annahmen über den Zusammcnhang zwischen Temperatur und Strahlung verschieden ausfallen. In jüngster Zeit hat der französische Physiker Le Ehatelmr Versuche über das Verhältniß von Strahlung und Temperatur bei Hitzegraden von 700 bis 1800 Graden angestellt und eine Formel abgeleitet, um aus der Stärkung auf die Temperatur der Wärmequelle zu schließen. Diese Formel ist anscheinend die genaueste, welche zur Zeit' bekannt ist. und indem Le Ehatellicr sie auf die Sonnenstrahlung anwandte, kam er zu dem Ergebnisse, daß die wirkliche Temperatur der glühenden Sonnenphotosphäre höher als . 7600 Grad sein müsse. Tie glühende Atmosphare der onnc muß eine etwas niedrigere Temperatur besitzen, während das Innere des Sonnenballes einen über jede Vorstellung hinau? höheren Hitzegrad besitzt. Eine seltsame militä rische Skandalaffaire beschäftigt seit einigen Tagen die Presse der Schweiz. Nach einem von der Neuen Züricher Zeitung", wenn auch Mit allem Vorbe halt, wiedergegebenen Gerüchte soll in Bern eine kriegsgerichtliche Untersuchung darüber angehobensnn, ob nicht einzelne Soldaten des Infanterie Regiments No. 4 ihre Dienstpflicht durch Knechte und Tagelöhner hätten abmachen lassen und selbst zn Hanse geblieben seien. Dasselbe Blatt verzeichnet ein weiteres Gerücht, daö bei demselben Regiment gelegentlich eines Manövers von der einen Seite mit scharfer Munition qeschössen worden sei. Ein Baseler Blatt berichtet Gleiches von einer Uebuna des ,l2. Bataillons. Wir nehmen eben falls mit Vorbehalt von diesen Geruch ten einstweilen Kenntniß und warten ab, wie von Seiten des schweizerischen Militärdepartements die in den Bläh tern der Schweiz lebhaft verlangte Auf tlärung lauten wird. Wie man aus Florenz meldet, will sich Ernesto Rossi be, den bevorstehenden Parlamentswahlen um ein Mandat bewerben. Wenn die Italiener einen bedeutenden Redner in der Kammer haben wollen, dann wer den sie ihrem berühmten Tragöden das Mandat nicht vorenthalten. Vielleicht fplelt Rom in seiner Wahlprovinz vor her ein paarmal den Marc Anton in Shakespeares Julius Cäsars Das gäbe seinen Wählern einen kleinen Vorgeschmack, was er als Redner zu leisten lm Stande ist. Mit dem Fallschirm ver vnglückt.ist bei Schloß Weißensee, beim Steryeckec", die Fallschirm Dame Frau Ber ha Carrell-Großmann. Man meldet über den Vorfall Folgendes: Als die Unglückliche sich von dem über dem Se.' in bedeutender Höhe schweben den Luftballon ablöste, um sich, an dem Falls mrm hängend, ln die Tiese zu stlirzea, riß anscheinend der Earabiner Haler, der ihren Gürtel mit dem Shirmring verband, uud wie ein Blitz schiß die Unglückliche herab, flach aus die Wasserfläche aufschlagend und dann in den Fluthen versinkend. Ein Schrei des Entsetzens ging durch die zuschauen den Massen. Boote eilten der Un glücksstelle zu, nnd es gelang auch, die Wicderaustauchende zu erfassen und an das Land zn schaffen. Ein zufällig anwe.'ender Arzt stellte schwere innere Verletzungen sest und ordnete die Ueber sührunn der völlig Bewußtlosen nach dem Krankenhause am Frledrichshain an. Dort starb die Verunglückte bald daraus, ohne das Bewuntsein wieder erlangt zu haben. Ueber die Veran lassung des Unglücksfalles ist man sich noch nicht ganz klar. Der Fallschirm lst'namllch in den See gestürzt und ver möge seiner bedeutenden Schwere an einer sehr tiefen stelle versunken. Vor einiger Zeit war ein Rekrut aus Dresden fahnenflüchtig geworden, wurde aber bei Neuß ent deckt und verhaftet. Ein Sergeant tränsportirte den Deserteur von Neuß per Bahn nach Dresden. Kurz vor der Station Halle sprang ber Deserteur mit einem Satze durch das offenstehende Fenster des Wagens auf das Tritt' drttt, der Sergeant packte ihn aber, um ihn wieder in's Coupee zu zerren. Dies gelang nicht und Beide stürzten auf den Bahnkörper hinab. Der Deserteur. dct sich nnr das Gesicht zerschunden. vermochte in der Dunkelheit zunächst zu entwischen, wurde aber bald, erschöpft an einer Telegraphenflange lehnend, aufgesunden. Auf der Kasernenwache in: Halle, wohin er aebracht wnrde. wäre er beinahe noch einmal entsprun gen; die Fesseln an seinen Händen hatte er bereits mit Hilfe der Zähne ge löst. Er wurde nach Dresden trans portirt. wo ein hartes kriegsgerichtliches Urtheil seiner wartet. In WormS wurde letzter Tage ein Deserteur vom 3. Thüringischen Jnsantcrie-Regiment No. 7!, ein Schriftsetzer, dem eS ge lungcn war. sich dreizehn Jahre lang den Nachforschungen der Behörden zu entziehen, verhastet und soll nunmehr seinem Regiment zur Bestrafung und Abdienung der restirenden Dienstzeit wieder zugeführt werden. 11 Das k o st bar st e u n d merk, würdigste Stück der ganzen Wiener Theaker-Ausstellung ist das Bruchstück einer Papyrusrolle aus der Sammlung des Erzherzogs Rainer, das älteste uns bekannt gewordene Musikstück der Welt s enlyallenl).' Rolle, um die m von Cbristi Geburt unter der Regierung
des Kaisers Augnstus geschrieben, ent hielt die Partiturausgabe der Musik zu dem Drama Orestes" von Euripidr (403 v. Chr.), und zwar die Melodie, den Chor und die Instrumentalmusik, wie sie den Fortgang der Handlung des Dramas begleitete. Dieses Bruch
stück dient den Erklärern desselben als KK l.4 .4yt .ty ? ! C(Uti9, UUj lUS llli(UlU? -CiUilUI lilll seinen Chören, seinem Tanz nnd Einzelgesang unserer Oper weit näher stand, als unsrem recitirenden Schauspiel. Auf demselben, obgleich es kaum handgroß ist. ist ein Chorsatz enthalten sammt Tert aus dem genannten Drama. und zwar befindet sich die dazu gehörige Vokalmusik über dem Tcrt, die Instrumentalmusik in den Zeilen desselben. Ueber das Duell des Grafen Roon werden jetzt ganz seltsame lnzclnheitcn gemeldet. In einem Re..aurant zu Äbbazia soll infolge eines Wortwechsels über die gegenwärtige Politik in Preußisch-Polen zwischen dem Gutsbesitzer Grasen Roon und dem pol Nischen Edelmann B. ans GalinschPodolien zuerst ein Pistolen-, dann ein Säbel-DucU stattgefunden haben, bei welchem Gras Roon gefallen fei. Um den Tod seines Bruders zu rächen (was och bei einem Duell ausgeschlossen ist), atte daraus der jüngere Graf Rorni oen polnischen Edelmann gefordert. wurde aber im Zweikampfe selbst schwer verwundet; ebenso soll es einem Freunde des gelödtetcn Grasen ercangen sein. Die Duellgeschichte scheint ein Seiten stück zu dem vierfachen Duell zu fein, welches der Techniker Roulez in Paris vor einigen Wochen mit großem Glück ausgcfochten haben wollte uno ias sich hinterher nach dessen eigenem Gestandniß als eine großartige Flunkerei ent' puppte. Ein verwegener Raub von Werthpapieren beschäftigt äugenblicklich die Londoner Polizei. Als unlängst ein betagter 5kassenbote der Fondsmallcr Satterthwaite & Co. sich mit einem Packet, welches 15,000 DollarsAtchifon Einkommenbonds enthielt. auf dem Wege zu der Banksirma Speycr & Co. in Lothbury befand und schon die Treppe hinaufstieg, stürzte sich n Mann von hinten auf ihn. entriß ihm die Tasche mit den Bonds, lies die Treppe hinab und entkam mit seiner Beute. Mit der Untersuchanq ist Ge Heimpolizei-Jnspector Taylor betraut worden, welcher vor zwei Jahren in ei nem ähnlichen Falle, in welchem einem jungen Manne Werthpapiere im Betrage von mehreren tausend Pfund Sterling aus der Straße gewaltsam abgenommen worden waren, den Thä ter mit allen gestohlenen Papieren er mittelt hatte. Ein hübscher Ueber. setzungsfehler ist der Nordischen Tele graphen-Agentur- in Petersburg bei enier der letzten Kieler Depeschen pas sirt. der in viele Zeitungen übergeqan gen ist. Es heißt in dem deutschen Originaltert dieses Telegramms, daß die deutsche Flotte bei der Abfahrt des russischen Geschwaders aus Kiel die elektrischen Scheinwerfer habe spielen lassen. Tie friedlichen Scheinwerfer las nun der Uederfetzer der Agentur für Steiuwerser nnd übersetzte sie auch ganz rnhlg. demgemäß (Kamnemetatatel). Was er sich dabei gedacht hat, als er die deutsche Flotte zum Abschiedsgruß an das russische Geschwader Steinwer fer spielen ließ, ist schwer zu sagen. In dem sportsfreudigen Albion ist ein neuer Sport aufgetaucht. der einen etwas spleenigen Anstrich hat. Es ist der sogenannte Taschenuhrsport. der in der Weise betrieben wird, daß dem Starter die Uhren übergeben wer den, worauf der Starter die Uhren gleichmäßig stellt und sie in einen Schrank schliekt. Dann werden Wet ten geschlossen, wobei Gewinner der jenige wird, dessen Uhr im Verlauf einer verabredeten Zahl von Stunden am schnellsten gegangen ist. Ter port wird auch in der Weise betrieben, daß die Uhren in eine Schüssel mit Wasser gelegt werden. Nach einer gewissen Zeit werden sie herausgenommen, und Gewinner ist, dessen Uhr am späteste!, stehen geblieben ist. - Jmm tSkmm c;-iyii ?mw Blvß daS Neueste in ariHPiEiriEH und Dekorationen und die schönsten Nollvorhange mit Fransen zu den niedrigsten Preisen. Carl Möller, 161 st Washiuaton tragt. D. Kregelo & Sohn, Leichenbestatter No. S50r Nord Illinois Straße. Telephon 1X24 eine Beziehung zu Kregelo k Whitsett
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Eisenbahn-Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 7 30rn 11 m Tin 12 5.5 Nrn 4 00 Nm 7 (X) 9ilm 11 00 Nm 3 30 ra 4 15 T'm 10 00 Bm 2 m Vm 5 20 Vm 7 45 Nm Csipreö. irnsrefe.. ................ Accomsdation ............ Erpreß ............... . Crrreß...... ............ An?unft Expreß ............... erpreß.......... ........ Accomsdation Erpreß Schnellzug. .. .... .... .... Accomadarum Eleve land, Cincinnati, Chieago und St. Louis. JndianavoUS und Cleveland Division. Abgang Expreß. ............... 30 Vm rprev VN Vm Expreß 11 45 Vm Limited Expreß. ..... .... . 3 20 Nm Erpreß 45 Nm Ankunft Expreß .............. 70Vm Expreß . . . .... .... ....11 1 Tm Limited Expreß. .......... 1 1 55 Vm Expreß 5 00Nrn Expreß ................ io m Nm St. LouiS Division. Abgang Expreß .... 7M Vm Limited Expreß 12 05 Nm Expreß S 20 Nm Expreß, täglich 10 00 Nm Ankunft Expreß täglich 3 25 Tm Erpreß 9 25 Vm Limited Expreß ........... 4 45 m Expreß 20 Vm Chicago und Cincinnati Diviston östlich. Abgang Schnellzug ............ 3 Accomodation täglich ...... 7 Accomodation ...10 Postzug..... .. 2 Äccomsd. lnur Sonntags). Accomodation 7 Ankunft- Rushville Accomodution.10 Pojtzuz 11 Jnd'plb Acc. (nur Sonnt.Z.12 Accomodation 5 Accomodation 11 Schnellzug 12 45 Vm 05 Vm 55 Vm f5 Nni 30 Nm 0) Nm 30 Vm 50 Vm 30 Nur 03 Nm 15 Nm 15 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. . 710VM . 12 01 Nm . 5 28 Nm .12MVM . 3S0Vm Abgang Accomodation Schnell. Po st Lafayette Accomadatlon. . . Schnellzug Ankunft Schnellzug Lafayette Äccomodation . . SchneUpost Acconrodation . 10 45 Vm . 2 45 Nm . 6 21 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 8 Expreß 12 Danville Accomodation 5 Expreß 11 Ankunft Expreß 3 Danville Accomodation 10 Erpreß 2 Expreß Peoria Division östlich. Abgang Expreß 4 Accomodation Expreß 3 Ankunft Expreß U Accomodation j Expreß. 1! 00 Vm 06 NM 10 Nm 25 Nm 25 Vm 35 Vm 50 Nm 55 Nm 50 Vm 05 Nm 57 Vm 00 P, 15 NW Lake ?r!e und Western. Abgang Expreß 7 15 Sin Expreß 1 20 Nm Erpreß 7 00 Nm Ecbnell.Expreß 11 10 Nm Ankunft-Schnell.Expreß 3 20 Dm Erpreß 10 30 Vm Expreß 2 50 N'rn Expreß 6 20 Nm Pittsburg, lZincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Erpreß 4 45 Tm Kolumbus Accomodation.. . 00 Vm Erpreß SOONm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß S 30 Nm Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 45 Nm Accomodation 3 45 Nm Erpreß 6 50 Nm Expreß 9 00 Nm Chicago Division via Kokoms. Abgang Expreß... -Expreß , Ankunft Exvreß . . Erpreß 11 20 Vm ULONm 3 30 Vm 3 55 Nm LomSville Division. Abgang Expreß 3 40Vm Louisville Accomodation.. . 8 00 Vm Schnellzug 4 00Nm Accomodation 4 3) Nm Ankunft Accomodation 10 25 Vm Schnellzug 11 WBm Accomodation 6 00 Nni Spezial taglich lOÖONrn Cincinnati, Hamilto und Sndiana-Abgang-Expreß 3 45 Vrn Cincinnati Accomodotion . . 10 57 Vm Expreß 25iNm Expreß 4 25 Nm Expreß 6 20 Nm Ankunft Accomodation 20 Vm Expreß 11 25 Vm Expreß 745Nm Expreß I055Nm Expreß . . . 12 35 Vm Indianapolis und BincenneS. AbZang-Expreß OO Bm BmccnneS Accomodation.. . 4 05 Nm Ankunft BincenneS AccomodationlO 55 Nm Expreß 5 15 Nm Cincinnati, Wabast und Mchigan. Abgang Expreß Expreß Expreß Ankunft Expreß , Expreß Expreß OOVm lOOBm 7 00 Nm . .lOSOVm 2 40Nm ....10 55Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Erpreß ' SSOVm Accomodation 4 20 Nm Ecönell ffrrr6 1 1 rn iä .y ' eT"" "" wyim: Wnkunft Schnell.Expreß 3 30 Vm ccomooalro. 10 10 Vm Expreß 4 45 Vm Louitville, New Albanv und Chicago? .ir-1?: Abgang Expreß ,.i .1240 83m .11 WVm i rvre - MslNDN 9ssCfmnHrt4taj -.W... . ,)(.. . Ankunft Expreß ....... . 5 20 Nm :':3 .25 Vm .10 40 Dm V',3 20Nai': conon Accomodation . ... Expreß,.... ul (xitMiUniMwb rW tut M, bf Am ff,, iwwt, - .n uw. ta-amm law! ct. lnbrr..ndMr iif mm rrm rn i.M.lfc :. t . i. - . ft kW, turn yim M, t.tn bmt Siini.r rr mmlf .nutur fron Im r r. k .Mo. ytm ww Ml Hart fum- rk mim tumm m M im. IkiM. Uim WnT tut mn. r. r'uüu.r.oak.iittwa a&KT t at TW ...-..l.' t" . ' , . .'1URIUI.I .1 . . ': LlXAUUt A C.,Ui iftz. i
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