Indiana Tribüne, Volume 15, Number 293, Indianapolis, Marion County, 10 July 1892 — Page 1
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P'wM'twm K t n r V : August Grüseititz. 4 gestern Morgen im Alter vou 48 Jahre. Die eerd'gunq sin See movge Nachmittag S Uhr vom Hause des Herrn Otto Ltechhan. N. 2& Christ San Bvenue. aus. privatim statt. Tie Hinterbliebene. y,.a!&w-ite4
ir 3 Todes-Anzeige. Berwmdrw, Fdea Kö Bekannten die trsurige WttdeUunA, te unser geliebter Gatte und Pater Johann Georg Vühler, a, Samstag, 5e 9. Juki. Nachmittags SUKr, aS längerem Leide verschied. Tse Beerdigung findet cnt Dienkag Nachmit' tag um t Uhr, vom Trauerhauie. N. W Dowae Strahl aus statt. Um Theilnahme bitten Aana Bübler, Ctattia. Mlnnie Buhlest t Eeorg Ämder. Jykaun ) Im Name der öikterdlieöenen. I George liernmirni Ti$&tÄ iT-J: , 5 I ' ''i-V-' ' y)WV I A.-J' 2L etA-s-Seichenbeftatter, Ofsice: 26 Süd Telawarestr. Ställe: IM, 122. m, 12. 128 Ost Pcarlstr. TeievS'n II . Offen Taz tmd Neckt. Grftes Micnic des Yess Vereins e am Sonntag, den 10. Juli '02 w Knnrzers Grove. Expreßwagen fahren ab von der öcke der Delaivare und McCarty Etraße und von d,m Südende der Meridian Straßenbahn. rinstrvnS' Vnvk ! Sonntag, den 10. Jul! 1 892, 3 Uhr Nachmittags, -j Konzert w von -r '!; hl Mtfi Mtm 'tyk Ewtcitt frei. Mau nehme die Nsrb Jndianavslis elektrischen CarS, welche mit Klle andere Linien durch die ?ransser-Car '.bunden sind. Stiftungs-Fcst , des s am Montag, den 11. Juli 182, im Phönix - Garten ! . 6lnttHt . "... . "... ; 25 (?raU. VI o Volksfest am S'Sii'irt ini- f Knarzeis Park, WMMKM5 des Kiirtner-Zereins tfc- . : , .':',ara ': ! .':!'J'i:;:t,:i':... .-iit?. 'DönuerstM , den 28. Juli 4&tfu-S::-' : ""!' .;; iii -.. : - !!' !t 1 'ft-SüfÄr M DaS, Comite. r rl na t i Üdjen für fcüttSardtit lc gme 889l tbaiffal5lMuifltif $i ,.'o; ' -u--ii!i-'-jiij, MSIEjI!1' i II!1!!1 rff'.lf fiffA-'Mf'' mm ,i , i , ,i i , ,, cl'sli! Editli! 'tiif' i1!!!'!' ' SiH;!',,!1!1'
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Sonntag, den 10. Jli '2, t Nachmittags 2 Uhr, -Regelmäßiges Geschäfts - Versammlung ! in der ARBEITER-HALLE ! Die Mitglieder sind gebeten, zahlreich zu er scheinen. Fahnenlveihe des Schwaben Uttterstiitzmigs -Vereins im Blue River Park, am Sonntag, 14. August '92. REICHERT'S Sommergarten an der P l e a s a n t A den e, mit Kegelbahn, großem Tanzsaal und VasebaU-Platz, wird dem Publikum bestens empfohlen. Getränke und Cigarren bester Qualität. n Aufmerksame Bedienung. NkMmÄU i hämä J, M " .JW! .Mi.- 8! . ' : ' " 1 Indianapolis Teutsch Gegens. neuer Versicherunks'Gesellschast, ani Dienstag, den V). jnli W2, im Marion County Court Housc, (Circuit Court Zimmer.) Anwng lZj Nhr Abends. Die lSeschäftS ' Persammlung wird ach der Wahl abgehalten. GeZchastskOrdnuus. 1. Verlesung des Protokolls der letzten JahresVersammlung. 2. Verlesung dcö Jahresberichts. Z, Sonstige Geschäfte. Ein jcdcZ Mitglied ist zu einer Stimme berech' tigt. Abwesende Mitglieder können durch StellVertreter (,,prozy" stimmen. In solchem Falle haben sie zehn Tage vor der Wahl bei dem Sekretär mit Angabe der Nummer ihrer Police kchriftUch den Namen ihreö Stellvertreters mitzutheilen. Sein Mitglied kann mehr als ei anderes Mitglied vertreten. J,n Auftrag der Verwalkung. Fred. Oftermeher. Präsident. Lharlotte Tinkelaker. Sekretärin. Drahtnachrichten D i e I i n a n z e n d e r A n s st e l -lung. Chicago, 9. Juli. Der Auditor Ackerman von der Weltausstellung hat einen Bericht eingereicht, wonach es mit den Finanzen derselben schlecht steht. Die Bestände betragen $2,731,443 und die Verbindlichkeiten $4,068,736 und laufendeAusgaben $125,000 monatlich. Obwohl noch bis zum 1.., Oktober bedeutende Zahlungen von den Subsknbenten und große Summen an Eintrittsgeldern zu erwarten sind, so wird dies doch nicht zur Deckung des Fehlbetrages hinreichen. Der Schaßmeister Sttberger hat bis jetzt im Ganzen $9, 994,603 eingenommen und davon für die Bauten im Jackson Park $6, 825,165 verausgabt. ' , , l -" Die ä $ h n e d er Eisenarbe i- ' ' " t e r., ' ' 'ri l P ittSbu rg,HJuli. Die Heutige Konferenz zwischen dem Verbände der Eisenarbeiter und den Fabrikanten haV nur wenig Greisbarcs zu Tage gefördert, f doch sagte der Sekretär .MDenZeüMbWdW sere Aussicht !! auf schlicßliche Einigung vorhanden. Heute haben drei Firmen 'W ' !' n ''r'-ffä Wf- ''V,;.::;. die neue Lohnskala angenommen : KarneK WtzHaDÄ'M New Albany, SFKWeij
Kiew Mfg. Co. in Et. Louis. Die Thatsache, daß Carnegie, Phipps & Co. die Lohnskala angenommen haben, hat angesichts der Vorgänge in Homestead und der Erklärung, daß die Firma die Beamten des Verbandes nicht anerkennen werde, allgemein überrascht. 4 " Vom Kriegsschauplatz. PiNsburg, 9. Juli. Die Union der Glasarbeiter hat Resolutionen passirt, in denen der Mayor aufgefordert wird, Carnegie die Million zurückzugeben, welche derselbe der Stadt für eine Biblioehek geschenkt hat. Gerüchtweise verlautet, daß die Streikcr sich vorbereiten Dynamitbomben in Carnegie's Werke zu werfen, so bald bewaffnete Macht ankommt. Brenh a m, Texas, 9. Juli. Zwei Kanonen, Zwölfpfünder, wurden heute von hier abgeschickt. Die Adresse lau-
tete : An die Streiker in Homestead, Pa." Kaiser Wilhelm und Bism a r ck. Berlin, 9. Juli. Der Reichsanzeiger" veröffentlicht einen kaiserlichen Erlaß vom 23. Mai an alle Vertreter Deutschland's und Preußen's im Auslande. In demselben heißt es betreffs der in verschiedenen Zeitungen veröffentlichten Ansichten und Mcinungen Bismarck's: Der Kaiser ist überzeugt, daß entweder eine ruhigereStimmung Platz greifen oder daß der praktische Werth der Zeitungsberichte im Laufe der Zeit im Auslande richtiger verstanden werden wird. Der Kaiser unterscheidet zwischen dem Fürsten Bismarck von früher und heute, und wünscht Alles vermieden zu sehen, was geeignet fein könnte, das Bild des größten Staatsmannes der Nation zu veröunkeln." " - ' "" In einer Depesche vom 9. Juni d. I. an den deutschen Botschafter ' Prinz Heinrich VII. vonReuß inWien weist ihn der Reichskanzler von Caprivi an, sich während des Besuches Bismarck's in Wien auf die konventionellen Formen zu beschränken und eine Einladung zu der Hochzeit des Grafen Herbert abzulehnen. Betreffs derBeziehungcn zwischen dem Kaiser und Bismarck sagt die Depesche, die unumgäng!iche.,Hauptbedingung für eine Wiederannäherung, der erste Schritt dazu seitens Bismarck's sei nicht erfolgt. Selbst wenn aber Bismarck dieser Bedingung entsprechen sollte," heißt es in der Depesche weiter, so gehen Sie doch nicht so weit, daß dadurch der Glauben gerechtfertigt wird, daß er wieder irgend welchen Einsiuß auf die Leitung der Regierungsgeschafte habe. DieseAnweisungen beziehen sich auch auf das Personal der Botschaft. Ew. Hoheit wollen diese Mittheilung in der Ihnen paffend erscheinenden Weise zur Kenntniß des Grafen Kalnoky bringen." Die Frcis. Ztg." sagt, die Veröffentlichnng des Erlasses und der Depesche sei eine schlagende Antwort auf die schwachen Angriffe und käme der Ablehnung von Bismarck's Rath, so lange er lebe, gleich. . . ..... . , 1. I n Marokko mißhandelt. Tanger, 9. Juli. Die Amerikaner Chambers und Bonson sind in Fez von den Eingeborenen schwer mißhandelt und von Regierungsbeamtcn gröblich beleidigt worden. Bonson kaufte etwas in einem Laden und wäre beinahe dem bewaffneten Pöbel zum 2pjcr.-gefa sandte, welcher den Fall untersucht hat, erklärt, sie hätten guten Grund, von der Regierung Entschädigung zu verlangen." . " ' ' " " ' O Die Cholera. ; .' St. P etersb urg, ü. Juli. 3m Ministerrath wurde beschlossen, energische Maßnahmen zur Bekämpfung der C h olera zu ergreifen und den Lokalbehyrdkn genaue biesbezüglicheAnwel sungen zu geben. . In Astrachan hat die C ho l nkftx neMan ik u ntcr den E inwohncrn hervorgerufen. , Viele Arbeiter, f 'I H ,!S::if.,!f.J':V',: ü P ' fenen worden war, um sie zum Bleiben zu bewegen, wollten trotzdem die Stadt ver eng und als sie die Polizei daran -: ii il'1 I1' i if H -1 .n nl,i! ' jsi !.: i, iii. l" Mi! ,. . ;;; : ' ;s i&-rM'XV&:. i!!iSi!t ''c'''?1;'::!:" V ?! :''''i!!;ih: "JMSS
verhinderte, kan, es zu einem Zusam
menstoß, so daß daS Militäre aufge boten werden mußte. Viele Arbeiter sind erschossen oder verwundet worden Hier sind zwei Fälle von Cholerine vorgekommen. Die Cholera soll längs der ganzen Wolga sowie in KybinSk, Tatbow und Osel herrschen. Verlangt A'ufkläruug. London, 9. Juli. Nach der Preß Association" hat Lord Salisbury den britischen Geschäftsträger in Washington angewiesen, von der N,egierung der Ver. Staaten Aufklärung über die Beschlagnahme des britischen Dampfers Coquitlon" in Alaska zu verlangen. Der Zwischenfall wird das Schiedsgericht über die Behrittgsmeerfrage nicht verzögern. - Schiffs -Agentur. Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiesige Haupt-Agentur in Alex. Metzger's Grundeigenthums - Agentur, WechselBank und Vollmachts -Bureau. Etablirt 1863. iesiges. Sonderbares Betragen elneS Gentleman .ii An der Aordseite der Washington Straße fand gestern Nachmittag zwischen der Pennsylvania und Meridian Straße ein Auflauf statt. Unser RePorter, der sich gerade.in der Nähe hefand, ging hinzu und sah, daß man einen zehnjährigen Zeitungsjungen aufhob, der von einer Kutsche überfahren worden war. Das , Gefährt wurde sogleich von Leuten, die ein Interesse an seinem Verschwinden zu haben schienen, aus dem Bereiche des Thatortes entfernt, so daß . man die Namen der Insassen nicht feststellen konnte. Wer 'aber diese interessirte Partei war, geht aus Nachstehendem hervor. Der Junge wurde in Bcgleitung des Herrn Julius Walk in dessen Juwclierladen (früher Bingham & Walk) gebracht, wo sich der Obengenannte mit ihm zu schaffen machte. Unser Reporter ging natürlich eben falls hinein, um die. Einzelheiten zu erfahren ; aber kaum wurde Herr Julius Walk seiner ansichtig, als er ihn in insultirender, durchaus nicht gentlemanartiger Weise aufforderte, das Lokal zu verlassen, wie er es vorher schon mit einem farbigen Berichterstatter gethan hatte. Die Thatsache, daß ein Vertreter einer Zeitung in einem solchen Falle das Recht und die Pflicht hat, die näheren Umstände zu erfahren, wollte dem ehrenwerthen Herrn und geachteten" Bürger der in feinen Jnsultirungen die Grenze des Möglichen beinahe überschritt, durchaus nicht einleuchten; unser Reporter konnte daher nur erfahren, daß der Junge, dessen linkes Bein stark zerschunden und dem die große Zehe abgequetscht war, Morton hieß.' Herr Walk zeigte ein fast krankhaftes Interesse, die Sache zu vertuschend 1 ; . m "' Etn Schurkenstreich Jacob Milligan wnrde gestern Nach mittag wegen , versuchter Unzucht ver haftet. Er soll das achtjährige Mädchen von William Mains, No. 116 Wright Straße wohnhaft, in einen offenstehenden Güterwagen gelockt und zu vergewaltigen gesucht habe. f ; Das Geschrei des Kindes brachte Menschen herbei welche das Scheusal, heMntflfehejte lizei überlieferten. ' ' " " ' l : elphoriömen, ' vm3. i r Der Bruder des verstorbenen öfter? reichischen Gelehrten. Mrh Staatsmannes, ehemaligen Ministers Leopold von Hasner liek eben dsssen litcrarjschen Nachlaß unter den, Titel Denkwürdig selten ;t)6hS biographisches und Aphorismen", erscheinen. Von .den scharfpointirten. gedankenreichen Aphorismen seien hier einZgeMjtgetheiltzz!.ii! .Die erste Bestimmung des Menschen ist, ein Mensch zu sein. PberJichAe? Haupte maq toi r b, let et) tcf ) öf r a t tj j a 1 3 ein Mensch: und Viele, die n Uhreni Berufe glänzen, haben dennpch Be.-. ..;; '''vi!,'1 '. .4 . '" - 1 .'.ii !: i",:;'..::,!,!,,:;'!!;1 4 s'-" ;'k Ntrnrnuna verleylz. ..,ililll".l!i 't !,! ';:'i!;ij:!!i;i; :v - Ä: iM
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Es kommt vor, daß ein Genie für
einen Narren, aber auch, dah ein Narr für ein Genie gehalten wird. Wären wir doch Alle so brav, wie wir ?S von Anderen fordern. Wie brav vären wir dann Me! Das Genie an sich ist nie national. ,Nur ein Deutscher konnte den Faust ichreiben. Nein; nur ein Goethe konnte ihn schreiben. Pn die Ferse des Sternes kann sich dort und da das Na nonale heften; aber sein Wesen ruht in 1$ lelvjt. semer Allqemeingiltigkeit. Ja, die Republik! Die spanische von !875 und die franzosische' von heute ivaren und sind gleich weit von der Bafts entfernt, die Montesquieu für sie als unerlaVllch erklärte: der Tugend. DaS ist wohl hier die weise Selbst, befchränkung. Ein leidenschaftlich zer fahrenes Volk aber, das nur der Firma protokotlirung der Republik zu bedürfen glaubt, um eine zu fein, wird früher oder später seines Irrthums gewahr werden. Das Glück ist nicht gut." Wa. rum?" Das wüßte ich nicht zu sogen." Dann mag Ihr Geschmack richtig sein; aber kleiden Sie ihn nicht in die Form eines Urtheils, wo Sie selbst sagen, daß Sie keines haben." Nun. gut; es gefällt mir nicht." -Tas lasse ich mir gefallen." Man kann sich nicht von Jedermann belehren lassen; aber von Jedermann kann man lernen. Sage mir doch Niemand: Ich bin ?in guter Mensch." Ich bin ein ehrsicher Kerl. Ich glaub's doch nur dem. der es nicht sagt. Unglück ist die Seife, mit der uns Gott rein wäscht. Wir aber schreien rvie die Klnder, wenn sie gewaschen werden. Was wir erleben, gleicht nur zu oft einer Sphinr: Der Anfang schön, das Ende häßlich, das Ganze ein Räthsel. Die Religiosität der meisten -Men schen besteht darin, daß sie die Kirchen geböte befolgen und . die zehn Gebote übertreten. Nicht blos etwas Dummes zu spre chen, s ondern auch etwas Gescheidtes am unrechten Orte zu sagen, ist dumm; und das letztere noch viel mehr, als das erstere. - . . i ' Es ist noch immer besser, mit einem Geschadten über etwas Dummes zu sprechen. 'als mit einem Dummen über etwas Gescheidtes.' r;: - Sei nicht zu liebenswürdig; Du ziehst Dir zu viele Freunde zu. Merkwürdig! Zu srüh kommen Damen selten; zu spät oft; pünktlich niemals. In Stuttgart ist ein fünfzehnjähriger Knabe gemeinsam mit einem dreizehnjährigen Mädchen in den Tod gegangen. Die Beiden, welche achtbalen Bürgerfamilien angehören, unterhielten feit Längerem ein intimes Liebesverhältniß und das für sein Alter ungewöhnlich entwickelte Mädchen soll sich in gesegneten Umständen befunden haben. Beide haben sich im Neckar ertränkt. Än Triest haben sich die Geschwister. Emil und Jda Ernst, er achtzehnte einundzwanzig Jahre alt, in selbstmörderischer Absicht von einem dreißig Meter hohen Eisenbahn-Viadnkt bei San Vartolo auf die Landstraße herabgestürzt. Der Jüngling starb nach einer' Stunde, das Mädchen bat einen Arm und Beinbruch erlitten, )och hofft man. sie zu retten. Das Motiv ier That, war das erdrückende Bewußtsein 'der! Abhängigkeit da die Geschwister tinem Alleren Vruder zur Last fallen mußten. In Nizza mie thete ein jünger, elegant gelleidclft Herr einen sogenannten Se!cnvcrkäu tx,. entkkwete. sich, kam dann, wie zort üblich.,,, im Badckostüm uuz den Strand, promcnirte eine Weile in. der Sonne und bestieg hierauf den schmalen Kahn. . In? einer Entfernung von 'l itwa 50 Metern zog er einen Revolver aus dem Trikoilcibchcn. grüßte höflich zu den .Badenden zurück, was allscitz erwidert wurde, und schoß sich eine Kugel in den Kopf, zugleich ins Meer springend. Alles Forschen nach dem Körper , so'.uie nach der Identität, dch Selbstmörders war bisher vergeblich. Zn seinen Kleidern fand man Wir ?inen Brief in . rumänischer Sprache an XV." posts retLnts .,Ilnwns, uMeineCintrit Iss Ltran zsrZ in Molite Q arlo. ! . rirrii'l elgen annte chin e fische General Tschcng-Pitong. der seine MMcStegunKlMilitätMttach )er. chjncsischen Botschast in Paris miß. rqucht und wenig ehrenvolle Schulden Wacht, hat. ist.auf Befehl des Kaisers )0N China aller seiner Ehren und Wür)en verlustig erklärt und aus dem jstentllchen Dlenste ' entlanen worden. lleberdicS soll er so lange im Gefänanin ,.-,'!'l'i!ll!.;,- V1 r'i , .. . '": ,i chen. ,; ms ; all', seine Glaublgcr bcxit' iatruW.";i3drtl4;l VGOOa. M jt U Win trt3 jottn K. Gojdwin.i roj.S.V.it wt &r hs. Ec.lct, you nir nut uike a im-U, but ra. tcb y'iuqtücHx cw toeam trui Sä I tlV Ar H M Start, ind, , ytm fit on. Hv , II . In ay 'rt of Ankäme, yuu na cuinnienc t vu., i-iv inr II Tour tlnn.or luar noauau onlr tm Ui woi4. ill U nw. Gnmt tJ UHiV-lt fn rerr woiker. W urt you. funüshinr rTtbinf . EA8ILT, PEEiiax lunnt PAHIH LXAKS iitee. AcMraMstooe, HiWJI iDk mTU3Ui lULtW iii!'!!::!!::;;!!:!; illiii ii!l!l :.,.' m S:l "
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