Indiana Tribüne, Volume 15, Number 290, Indianapolis, Marion County, 7 July 1892 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint i txnb Sonntags.
Die tägliche .Tribüne" kostet durch de Träger 12 Cents per ZI ochs, die SonntsgS'.Tribäne- v CkNtS per Woche. Bnde zussAmen ttCeutS oder S5entS per Monat. Per Post zugeschickt in3ov Ausbezahlung fi per Jahr. ' : i' :. vssice : 130 Ost Maryland Straße. Indianapolis. -Ind.. 7 Juli 1892. OaS lenkbare Lust schiff erfunden. bekümmert um widrige Luftströmungen hin und her kreuzten, um dann schließlich wieder über die Grenze hin weg zu retiriren, scheint doch etwas Wahres daran zu sein. Nachstehender amtlicher Bericht des Schweizer Perkehrsdepartements läßt wenigstens kaum einen Zweifel darüber auskommen, daß die preußische Regie rung M im Besitze der Erfindung eines lenkharen Luftschiffes befindet die Wahrheit der mitgetheilten Thatsachen natürlich vorausgesetzt Es heißt da nnwörtlich: Im Juli des VerichtjahreS (dasselbe ist nicht näher angegeben) erhielten wir du , Vermittlung der Botschaft in MrZin von der Dkeinstorf'chen Maschl nensabrik in Bresläu die Antrage, ob unser Departement geneigt wZre, ihr den nöthigen Raum zur Verfügung zu stellen, um in der Schweiz Versuche mit einem den Flug der Vögel nachahmenden Apparate vorzunehmen. Zur Un terstüßung des Gesuches wurde vor gebracht, daß die Firma den Apparat im Auftrage des preußischen KriegsMinisteriums geschaffen und von diesem eine Belohnung von einer Million Mark zugesichert erhalten habe, sofern das Problem in so zufriedensiellender Weise gelöst werde, das dke Gründung towrt v f f.; t v-a r:. f i verwendbar sei. Um das Ritl voll ständig zu erreichen, müßten praktische Versuche gemacht werden. Dieselben seien aber in Teutschland zur Zeit ohne Gefährdung des Erfindungsgeheim' nisses nicht möglich, da es erfahrungsgemäß dermalen daselbst von franzofischen Milstärpersonen wimmle, denen bei klarem Weiter die Versuche sichtbar würden. Bei trübem Wetter waren ober in ' der dunstigen Atmosphäre Norddeutschlands Proben unousführbar. weil man sich nicht zu oricntiren vermöchte. Eine geeignete Gegend sei einzig die Schweiz im Spätherbst, wenn die Ebene und die Jlßthäler in dichtem Nebel verhüllt liegen, während die Kqmme der Mittel und Hochgebirge im Sonnenschein prangen und übe? ihnen ein wolkenloser Himmel lache. Ungesehen von den Tiefen aus könnten über dem Nebelmeer von einem mittelhoben Gipfel zum andern die Versuche unternommen werden.' Nach längerem Bedenken willigte die Schweizer Regierung ein, die Er perimenke zu gestatten. Der Erfinder des Luftschiffes. Herr von Prigaldski. brachte ein Mcdell mit. welches am 8. August in der Militär.Reitfchule zu Bern einer Probe unterwerfen wurde. krekche,vollständiZ befriedigte. Im Bericht heißt es: $?e hinzugezogenen Experten er klärten, die Iunttwn des Vogels! uges sei so genial erfaßt uud in f'g über rauhender Weise aus die einfachsten Elemente zurückgeführt, die Einwir lung der Schwerkrait. der Schlag der elastischen Schwungneiber auf die Luft und die Wirkung des Windes au? schief gestellte Flachen h meisterhaft kömponirt. daß ein Gelingen der Ver suche nur noch eine Frage kurzer Zeit sei. und zwar um so eber. als zugleich in Folge der Verwendung eines bis setzt in der MakchineN'Jndustrie noch nicht beachteten Materials in Verbindung mit Aluminium die elektrischen Accumulaloren relativ beinahe dreimal leichter seinen, als die leichtesten bisher bekannten." Es galt nun. einen geeigneten Ort iirn Experimentiren auszuwählen, Lerge mit Gasthöfen, aus denen es bis juir. späten Herbst mit Touristen wimmelt. mußten unberücksichtigt bleiben. ?!ach Auszählung mehrerer derartige Berggipfel heißt es in dem Bericht: , jjicn entschied sich für den Napf und i den Säntis. wo auf den Gipfeln hin ;" längliche Räumlichkeiten sich boten und 1 zeaen billige Entschädigung gemiethet xeioen konnten. Am 23. September waren die hölzernen, etwa ö Mete? hoben Abgangs, und Änkunsts-GerüNe lkuf beiden Seiten aufgestellt, die Werk ,euqe hinausgeschafft, die Drähte ge ,; spaniri und der Lustsegle? auf dem Navt fertig montirt. Da keiner der einzelnen Bestandtheile über 20 Kilo wog. hatte der Hinauftransport über mäkiae Schwiengieltcn mcht geboten Immerhin hat der ganze, für höchstens zcht Perionen deulmmke Apparat bkmm von LW Aitto. : An den - Versuchen nahmen Theil Herr v. Prigaldsli mit zwei IngeK " . ... fi OY - f X ! i,euren der nieiMori ,en -renfabrik, zwei Dfsiciere der Luft 'chifferabtheilung des preußischen Ei ienbahn.Regiments und zwei Tech Liter unseres Departements, ferner vurden auf dem Napf zwei Monteure und fünf Arbeiter untergebracht. während auf dem Säntis ein Monteur init vei Arbitern Unterkuntt tanden. Die Versuche begannen am 2. Oc :ober, an einem windstillen Tag. an sem das tiefere vand nttt Viebn be itdt war. während in der Höhe war aur Sonnenschein herrschte. Schon zie erste Fahrt gelang über Erwarten ,ut. ' Der Lustsealer hatte etwas Mühe, in die Höhe zu kommen, nahm ann aber, nachdem er hinlänglich ge. Siegen war. feinen Weg mit größter C j . ' " i 17 i f ' "' ' 1 l 1 ' '"':...- i ' ' : Baneuicifit. r erreiazik ein isici II kiner Stunde und achtzehn Minuten. Lei späteren Versuchen konnte sogar der Wea einmal m lüns Viertelstunden zu rückselegt werden, also beinahe mit der Echnettigkeit einer Brieftaube. , Im
,i V V i7l v' 1 7f den zwe Lukkikgler be tell! kzave. welche HLJJft mÜml lediglich siirVerlehrszMegkba.t wer. preußuchen Luttlchche, welche während, Die RegieLnq macht r& XX sann Vorschlage, welches Ausbeutung schen Grenze beruberichwebten und,. ...... rc.rL.;L r; ti.
v. t - . : , i ; je fm c.t.fc.ci fc.
Vanzen wurde die ffahrt zwischen !tfapt uno 5äntis 23 Mal? gemacht. Tje Versuche endeten am 15, Otobrr. nach dem an einem der Schwuflgtrciber Re paraturen nothwendig geworden waren, die an Ort uns Stelle nicht vorgenommen werden konnten. Ueberhaupt ist das Material der Schwungtreiber der tinzige noch etwas beille Punkt an der ganzen Erfindung. Diese Schwung, treider müssen sehr stark und kräftig sein, dabei aber möglichst leicht; es ist deswegen schwer, ein ganz geeignete Material zu finden." Ter Bericht schließt dann mit dem Bcmertm. daß die Schweizer Regierung
i mit der K leinst erf'schen Fabrik bereits erntn Vertrag zur ausichltttzkichen vl' s beutung der uftfahrcre, jnder Schweiz abgeschlossn und behufs wettert? Pro' feil, anstatt dikieZbe Privatze'euZchJtten in die Hände zu spielen, wt dies früher nit Eisenbahn. - Telegraph, Tele ?hon u. j. w. der Fall war. Sie em ssiehlt die Monopolisirung der Luft wrch den Bund, da die Luftschiffsabrt en Eisenbahnverkehr bedeutend be chranken und demselben nur noch den Personentransport auf kurze Strecken 'Nd den Güterverkehr überlassen würde Oehttmttisse der cikchpantsch. Der Brauch, die Mlch'zü verwässern, ist schon von ehrwürdigem" Alter sagte jüngst ein Chicagoer Arzt in einem interessanten Vortrag. Schon in den Tagen Edwards des Bekenners schimpf' ten die Leute darüber, und gewiß war. die Praris schon damals nicht mehr ganz neu (obwohl das zugesetzte Waffer nicht immer von so greuliche Qualität war, wie das heutige in der Gartenstadt. und in verschiedenen kleineren Flecken. durch welches thatsächlich die fromme Milch .in gährend Trachengist verwan delt" werden kann.) Wie Alles in der Welt aber, hat sich auch die Milchversäl. schling ganz unheimlich vervollkommnet. dermaßen, daß man geradezu von Milckk aht ifation strecken kann. auch ohne daß. wie es in Pari vor - . . .. . kommen, soll, die Milch ausschließlich aus Ochsen- und anderm Hirn fabri cirt wird. Früher haben sich GotteZge. lehrte und Philosophen über die Frage, wie man .Drei auZ EinS" macht, die Köpfe zerbrochen. aber unsere Her ren MiZchverfälfcher können au- Eins soger Fünk machenk Me sie daS anstel len, ohne so leicht überführt werden zu können, soll das geehrte mitleidend Publikum sogleich erfahren: ES gehört dazu ordinäres Salz und Zücker: erstere? kostet fast nichts, und letzteres ist für 34 Cents das Pfund zu haben. Eine Menge Salz und Zucker nun. in bestimmtem Perbältniß gemischt, gibt m 4 Quart Waffer und l Quart Milch (welche vorher ganz gemüthlich noch abgerahmt wird) 5 Quart Nische Landmilch. welche auch wie solche riecht und schmeckt md an der Oberfläche wieder Rahm bildet. Nur durch die gründlichste chemische . Untersuchung' kann solches Zeug als daSerkannt werden, was es !t. ta in manchen Fällen ist soaar eine solche Untersuchung .erfolglos .ge blieben Z , Das ist gewiß e,ne Fälschung, vor der es lZinenirüfeln kann Höchst prösitHeMffMe Geschöfi auch ja es brtnqt vieuklcht mehr Pronte. als iede andere Fälschung. Wer die Zufammenietzunq nicht selbst machen will, hat sogar Gelegenheit, sie unter der Hnd flaschenweise billig zu , . .. ' auien ne suyrr Aameu wle tnuit expander", "milk preservtivo" ic. v . V - ' - r .rr. UN0 oi05 vier yeue 'aner uno einen Theil Milch ohne Rahm dinzuzu-. hun. Die Mischung xi an und für ich gänzlich geruchlos. Wie vlelsach dieselbe bereits benutzt wird, davon haden die Allermeisten keine Ahnung. Mehrere große Milchfirmen der Welt austtellungSstadt sollen auSschlieklich damit ein sehr profitables Gelchäst m? chen. Natürlich sind Zucker und Salz Mischungen nicht, aistia:! die zugesetzt! Wassermasse ' ist manchmal das einzig Schlimme in dieser Hinsicht. , Trotzdem ? rt. ' cv- a r . , i . . m Pic kiaizcyung aues Anoerr eyer, ais harmlos. Zunächst ist sie an stch ein infamer Betrugt Sodann ist sie ein Verbrechen anderSäuglinaswelt.- Man übertreibt kaum, wenn matt sagt, daß gegenwärtig allein in der Stadt Ehl rago 15000 Säuglinge mit der Flasche großgezogen werden. Ein großer Theil dieser hängt vom Milchmann ad, und mit solcher Milch- werden die leinen jämmerlich ausgehungert j ,E ist unter diesen Umständen geradezu ein.'Glttck für die Stadt, wenn auch ?nicht sür öle ttleinen selbst, zu nennen, daß viele derselben doch nicht-am Leben blnben! Die elenden Fälscher nehmen sich nicht einmal die Mübe. das Wasser, welches sie benutzen, abzukochen, obwohl dewie senkst, daß auf solche Art z. B. Ty phuS leicht Verbreiter werden kann. Uebrigetts gibt eS neben der aenann' ten Fälschung noch andere Methoden, die kein Haar besser sind. Man erzählt von Milchleuten, welche täglich nur 5 i ne Kanne Milch beziehen und damit eS ist schier unglaublich Stoff genug für dret s? u? Abueserungsmagcr' ewinnen. ?tZmarLttachß seinem Herzen Lukt. Fürst HiZnarck hat während seines kurzen Besuchs m Wien bei einer Un ierredung mit dem Redacteur der dort! n Neuen Freien Presse",,. über die zuswärtigcn Beziehungen Deutschlands :me bedeutend schärfere Tonart anae schlagen, als früher.,, Augenscheinlich war er verstimmt über dieLZerwelgerun einer Audienz beim Kaiser Franz Josef, rielleicht nicht mit Unrecht darin den Einguß des Berliner Hoses erkennend Wie das genannte Wiener Blatt berich let, sagte BiSmarck Folgendes: ' Meine Politik hat sich durchaus ge Zndcrt. weil Deutschland keinen Ein fluß mehr aus die Politik Rußlands hat. Wir können unsere Stimme in Kurland nicht mehr zu G:hör drin ien. ' WaS ist die Pflicht eines Staats mannest muß kommende Gefahren
jtlltl llllM lill Vi.i vt'ii HW.ia - '
eorauseden und ibnen ausweichend Er uß wissen, ob ein Graben zu breit mm überspringen ist. Tas persönliche Vertrauen des Zaren ist verloren ge sangen, weil der Zar mir vertraute. Ach besaß Einfluß auf den russischen Botschafter in Berlin. Als ich den
Zaren zum letzten Male sprach, sagte Ich glaube Ihnen, ich vertraue aus Sie. aber sind Sie sicher, daß Sie, im Amt bleiben?- Erstaunt über den I Zweifel erwiderte ich: Ich bin ganz ' sicher, so tange ich lebe. Minister zu ' bleiben.- Ich glaube, der Zar vußte das mir bevorstehende Schicksal. : Dieser wichtige Faktor, welcher Ruß land beeinflußte, und jetzt verloren ist. hat die politische öage geändert. Europa hat sich auf's Entschiedenste , zum Schlimmeren verändert. Ich be trachte die Aufrechterhaltung des Jrie oens als das höchste politische Ziel. Wohin kommen wir. wenn wir einen ilücklichenKrieg führen und unfere Nach . darn dann fortwährend von Revanche , träumen? Es ist keine Aussicht vor ! banden, daß ich je zur Macht zurückkehre Die Brücken sind hinter mir verbrannt ie sprechen davon, mich zum Staats rath, zu machen. Warum nicht zum Adjutanten i Ich könnte dann den Kai set und seine Minister abwechselnd un terstützen, und die Kamarilla, wäre ser tig. Aber ich habe nicht genug christ liche Demuth zu einem solchen Posten in mir. Es ist unwahrscheinlich, dak tr end eine äußere Nothwendigkeit mich veranlassen könnte, die politische Arena u betreten. Der Fehler der gegenwär iaen deutschen Politik ist. daß der Trabt, der uns mit Rußland verband zerrissen ist Einmal auf dem falfchen Pfade, ist es schwer, zurückzugehen.! DaS ist nicht mein Geschäft, ober Sie. önnen es einem ulten Politiker nicht Verwehren, daß er die Lage seines Landes kritisirt. denn während der we; niaen Jahre, welche mir übrig bleiben. werde ich mir das Recht des Nörgeln?! bewahren.Bekanntlich bat dttse offene Spracht! n ganz Europa ungeheures Aussehen rregt. Bm Inlands. Nrl. Hättie Dav in East Bucköport. Me.. hat für dreißig Dollars! Haarflechten verkauft, die von , ihrem' eignen Haar gemacht waren und sie hat iftof ttrt.fi rtTfi stuf srtttrt idhtnslrif 1 V V V V Tt ' Q-9 cfxiM 11. ..I .- rtwf Uiiujicji uu utuciiiiB uu utui ivyt. Das Häuferauadrai In der Stadt New Nork. welches von den Avenucn B und E und der zweiten und dritten Avenue begrenzt ift, hat eine größere '-Levoiierung aiz irgend nn Hauterauadrat von gleicher tdröfze in der Welt. Ihre Zahl betrügt 3.500. was dem Verhältniß von einer Million zur Oüadratmeike gleichkommt Der In aüeft über den Tod von Nicholas Michels und Mary Simo nin. deren Ruderboot vor einiger- Zeit e . irfi. All. L f.. t 'in.' aur oem xQi Niver in vum. you von Vanderbilts Nackt Aloa- in den Grund gebohrt wurde, wobei Beide er tranken, hat wirklich mit dem Wahr tvruch,bkr Jury geendet, das d?e e nannten zuiäLia ertrunken seien und der Eapitän der Alva". und seine Mann schast von aller schuld treigeiprochen werden münen. Eine interessa"nte Verbre. chenlaufbahn scheint der auf die Be schuldigung des Tragens einer .Diebs jacke" dieser Tage im Jefferson Mar et Volizeigericht der Stadt New York vorgeführte Eddie- Miller hinter sich zu haben. Derselbe soll nicht nur in den Gefängnissen verschiedener Städte der Vereinigten Staaten gesessen, so dem auch europäische Zuchthäuser genau kennen gelernt haben. Am HZ. Mai 1884 wurden ihm in New ?)ork. wo er sich damals Baumann nannte 10 Iah. re 'ÄtäatZaefänaml!' wegen Grodieb ßahls zudittirt. doch durfte er in Folge seines guten BetragenSdas unangeneh int nutucr m mg-ing sruyer vci ....-. fr' t w . .... .. . lanen uno wanoie ficy oann nrn zwei Damen" seiner Bekanntschaft den europäischen Gestaden zu. In Berlins London, Wien und Paris soll er. kän gere Zeit geweilt haben. In der letz reren Stadt hat er nach Mittheilung der Polize, einen längeren Termin we gen AüSraubens eines Juwelierladens rerduLt. Dann absolvlrteer 7 Mona te wegen eines anderen Vergehens' in London und kehrte darauf nach New Z)o:k zurück. Er soll jedoch der Metro pole bald den Rücken gekehrt und den Westen unsicher gemacht haben. Erst vor einigen Tagen suchte er wieder kI?B1 ITlrtri Alls S)T)isTr: ifiAnnl m. JiKf tjv1 "-'l jvim i, ivjutt yi kleidet und von gefälligem Aussehen. Der Diebesrock". dem ex jetzt seine Jnhaftirung verdankt, hat in seinem ?leußerm nichts Merkwürdiges an fich. jedoch innen sind vorn und an denket ten große Taschen angebracht, die die ganze Fläche des Rockes einnehmen und ungefähr emen Fus tikf und. ..Eddie-, der sich stolz für einen Bankier ausgab. wurde von Richter Gradll zur Unter' suchung festgebatten. Ein R am an aus dem Lebei ist die Lebensgeichlchte des Pater de Vi. valdi. welcher sich gegenwärtig in St. Elöud. Minn.. äushälk. Er war vor länger ass vierzig Jahren ein französt scher katböÜscher Missionär unter, den Jndianeru in dem Eounto Stearnk in Minnesota und erwarb damals be deutenden Landbesitz, wovon er , . einen Thcil an den. BenedictinerOrden abtrat. Im weiteren Verlaufe der fünfziger Jahre verzog er nach Green Baq in Wisconsin. lernte o?t. eine IWittwe Mead kennen vertauschte den geistlichen Rock mit dem bürgerlichen und heira tbete sie; ein Jahr später wurde dem Ehepaar eine Tochter geboren Während diese noch ein Kind war. verzog die Familie nach Nebraska und später wurde Vivaldi von Abraham Lincoln zum Gesandten in Brasilien ernannt, wohin er Weid und Kind mitnahm. Nach dem Erlöschen seincs Amtstermini beschloß er. wiederum Missibnür zu werden, trennte sich demzufolge von Frau und Kind und brachte ne nach Meziko. Von dort begab er sich in ein Kloster und wu rde ! i n 1 das Amt K eines Miisio nürs wieder eingesetzte Dann verschwand er plötzlich und blieb ein Vierteljahr hundert lang verschollen. Sein ver schiedener Grundbeffv wurde pw
dem Nacklaracricht verwaltet und lvä
er ,emer in,:viickcn erwacbienen Tockter Eorinne ausgeantwortet, welche einen ' . Marquis Eoarocy in Mexiko geyerra thet bat. Ein Tbeil dtZ Blvalöi'schen Grundbesitzes! befindet sich in St. o loud. auf welchem gegenwärtig der Sk. Paul.Bahnhof erbaut ist. Pater Vi valdi aa!i bei allen feineu trüberen
Bekannten längst für todt: um so mehr.don elluloldgegenstandeni rnrtir,n Fr.iif.tf'irröishi. nls htr !RemitfttP t U rirnflfrtvrtrn
w t , vm-mr-m mm-rywW -m-m j ' - V' ' M..T'" I - "" " i . VV. V V IKS k unttwariet in dem Mt Hotel mSiJ&ercul Bendery: In der Kleebergischen (5loud auftauchte. Ueber lein früheres Menaaerie ereianete sich ein bedauerki
r t ? r valdi ist nfnpnrnsirtift sin ftiintunn " Tl iJ Ti " KJ titiljifirirtr ist ftslrf rrtrsliit tinh siilf em ehrwürdiges Aus'eyen. I "r ' f I - " " - " " " f - Ein surchtbarerSturm if. . .. , - i limlich der di. unten Bm bei Nm auf Hoifman Island gewüthet, leicht hätte sein Wüthen eine Anzahl Men. k, IWVMk IVItll VVM Gebäuden auf dieser Insel befindet sich eines, in welchem kranke Einwanderer; interaebracht werden, wämend man ln einem anderen diejenigen Einwanderer einquartttt welche ansteckenden Kranke heiten ausziictzt waren. Alsderturm ausbrach, befanden sich im letzterch Gebäude üer 500 Einwanderer. 310 von der Saale und die übrigen von dem niederländischen Dampfer P Ealand-. Kaum hatten die Leute um 04 Uhr ihr Abendessen verzehrt, als das Unwetter begann und die deti nirten Einwanderer derart in Schrecken versetzte, da die Beamten ,nur Mit Nühe eine Panlk unter ihnen verhin dern konnten. Der Regen ram .m Strömen herunter, das Gcbäl k fing an zu krachen und d,e Wuth des Sturmes wurde immer größer, bis plötzlich unr, ne. i.:.. cVs.ii w4' n . . ttlt. 4 m iigrut; u(9 cuiyisi um uiu chen Ende des Gebäudes abgehoben und ein-5'l Fuß lang? Z Stück heruntergerjs sen und üb.-r die Insel hinweg fegen das Dach des AdministrationS'Eebäu. des geschleudert wurde, wo es zerschelltes aber auch daS Dach selbst durchschlug. Die Trümmer- fielen herab aus die bis zum Tode erschreckten Einwanderer. hiirA hl Qennunaen strömte der Re' gen. und von panischem Schrecken tx grissen stürzten die Gcängstigien ins Freie, wo stc der Wuth der iLiemente erst recht ausgesetzt waren. Nur mit Mühe gelang es den Beamten, die zum Tode Erschreckten zu beruhigen, woraus sie in dem Gebäude untergebracht wur de.n. in welchem die Beamten sich hefitt den. Von dem AdministrationS-Ge bäude. wurden nicht weniger als drtf Schornsteine heruntergcwebt. Ein gro ßer Schornstein.krachte durch die Treppe und ruinirte dieselbe, sowie eine Plät sorm. Außerdem wurde der Zaun. welche? die südlichen von den nördlichen Gebäuden trennt, von dem Sturni winde, niedergerissen. Trotzdem auch noch anderer Schaden angerichtet wurde -ist doch Niemand verletzt worden. ' m vom uslande. In'. Aschendors bei Ober. hoNabrünn hat sich der 67 Jahre alt wohlhabende Bauer Franz Zemler am Fensterkreuz in seiner Wohnung 'er hängt. In einem zurückgelassenen Briefe gibt er an, daß er sich das Leben nehme, weil es semem Sohne beim Mi litär nicht gefalle und dieser durch den Selbstmord des Vaters freikommen müsse, da er dann der einzige Sohn einer Wittwe sei. OfficierSaffairen und kein Ende! Die Mamzer Nachrichten schreiben: Herr Lieutenant Böhme vom JnfanterieRcgiment 118 ist, wie wir hören, vom Dienst suspendlrt worden. Wahrscheinlich steht dies mit einem sehr Miklichen 9ien:ontre in Verbindung welches sich' vor. einiger Zeit zwischen genanntem Lleutenant und Herrn Land wehr'Ol'ncier E. in Bingen abspielte. Lieutenant Westernacher vom 118. Re giment der jüngst daS Rencontre mit mehreren Arbeitern auf dem (yonsen hcimer Wege bestand, soll um seiner Abschied eingekommen sein, In der Affaire Jüge. sind die Verwandten deS Defraudanter sämmtlich geständig: nach dieser Seit, dürfte der Prozeßgang keine besonderen Schwierigkeiten ausweisen. Die Ver.' nebmunaen üaer'S dauern nocd kort ii - " . - - ' ii , . f . 4 . c e m . vie viniiagefcyrisr wiro oesyaio kaum vor , drei Wochen fertiggestellt werden können., Jäger ist.! wie sich leicht danken läßt, in sehr gedrückter Stimmung: das BttvufztzeiU leine ganze Familie in s Unglück gebracht zu haben, lastet schwer auf ihmV Zwei Verlobungen in semer, Verwandtschaft sind durch die Vorgänge in letzter Zeit rückgängig ac macht worden: Besonders mißlich liegen dieVerhältnine bcz dem Ehepaar Ele mens, , das gänzlich mittellos ist. Die Annahme, daß i erst , durch die Perhaf. tung der Frauen in der Jäger'schen 'V'!lJir -i'." f 'v..;.-..,-'. ! f i amiilc oie veyoroe zur ennrnig gelangte, wo die verschiedenen Beträge untergebracht worden waren,, ist nicht ......5... ., .1 ...... t a. ... : i . : jinrvficno. ziun war lajon lange IM Besitz eines von Jagers . Hand ausge stellten Verzeichnisses über die hinter legten Summen. Es hielt jedoch schwer trotz sortgesetzter Nachforschungen. ,daö Geld mit Sicherheit zu . ermitteln, was dann adernchließlich, wenigsten? bezüg lich des größten Theils der defraudirten mummen, gelungen ist. - " ! ,! , ' ' i .; i,l .. , Wie gefährlich es mit. unter sein kann, Schmuckgegenstände. Knöpfe' ?c. auS Celluloid zu kragen. zeigt folgender , Versuch, welchen Herr BdyS in der, Times- nittbeilt. ' Eine Gasflamme wurde gegen einen eiseruen Ring-gerichtet, auf welchem in einer Entfernung von zwei Zoll von der Flamme ein Wachsstreichhölzchen, dessen Kopf Phosphor enthielt, befestigt war. In gleicher Entfernung von der Flamme wurde em Stücke eineS EelluloidknopfeS auf den Ring gelegt, und ein zweites in der doppelten Entfernung:? Ueber jedes ' ev. . , wuroe ein luacoen vapier gedeat. Nach fünf Minuten fing das erste Stück des Knopfes Feuer und brannte mit deller Flamme, nach zwölf Minu -ten auch das zweite, während , das WachShillzchen noch nach 17 Minuten unverändert war. Bei der Berührung mit einem Lichte entflammte es sofort Ein drittes Stück des Knopfes wurde : .Ii. m , . n . i . . bn rinrn anen aiocr genezt. welszer in
de? Näbe eines Kamins, außerhalb des
Feuergitters, aufgehängt wurde, alio in einer Nlsernung vom Mtt. ,n welche die Zipfel eines Kleides häufig gerathen. In zwei bis drei Minuten entstand eine, Rauchwolke, und an der t rii . ... c . Stelle, wo der Kntps gesessen hatte, war ein gtoßes Loch m den Rock ge brannt. Also Vorficht beim Gebrauch mel P " -w -w H 0,4ti in "htm sirh r in, VIJ, V VtVt (IttiLW VVIVtll itnK .in jn,rin firis na U1V V I 1 tLtk .1.1 VbUlVb4l k w IV Ull v -. iw i wi mv -mr - n ttk mii Km rtfi(n vm illt, T,, ,, it -.MilVK VV. Bessn und woNIk ihn nich, iahren , cv 9irtfnf,sirf fani in k?kierbänd K"ÄZ'Jrik Z '! Wfn h ,,:, yn. . y"' s feäifV ViA aber fiano leincie. aum rzaire na, aoer der Thierbändiger abgewandt, um den lZärig zu verlayen. als sich die Tigerin plötzlich auf ihn warf, ihn von hinten lmfützte und in den Hals biß. Mit inem herzzerreißenden Schrei fiel der Unglückliche zu Boden, während sich die Tigenn auf ihn warf. Der unczlua liche Bändiger rang erfolglos mit der blutdürstigen Bestie, bis ein anderer Bändiger ihm zu Hilfe kam, der in den Käsig ' sprangt die Tigerin an der Kehle packte und sie so stark würgte, daß ie ihr Opfer losließ, das von den her eiaeeüten Leuten aus dem Käfige fortzefchant wurde. Die Tiger in stürzte Nun ans den anderen Bändiger los und verwundete ihn mit ihren Tatzen im Gesicht. Die herb.'igeeilten Menagerie bedienstetcn retteten aber den muthigen Nann. sie indem dieTigerin mit eisernen taugen zurücktrieben. Er hat nur unbedeutende Wunden im Gesicht da dongctraaen. während der Zustand de' r. ..". a . .fit ii . :tk rnen .u'.ero.'.i!0igers geraoriicy in . Der spanische Marine minister hak die Königin davon in ffennlniß ge'etzt.daß am 2. August die Kreuzer Jsla de Euba-. Jsla de Lu wn" und Eonde de Venadit?" sowie das Kanonenboot .Temerario" und serner eine Eompagnie Marine-Jnsan-terie mit Musik in Palos de Moguer eintreffen werden, um an der Feier zum Gedächtnis der Ausfahrt Eolumbus theilzunehmen. Die Königin selbst wird voraussichtlich im Oktober buelva besuchen und die Reise dorthin bon Sevilla ans auf einem Kriegsschiffe machen. In Madrid wnd em großer historischer Festzug geplant, der die denkwürdigen Vorgänge des Jahres 1492 in vier allegorifchen Gruppen darstellen soll, nämlich: die Eroberung Granadas, das Auslausen Columbus aus dem Hafen von Pa'os. Los Re yes Eatolicos- (Ferdinand der Katholifche von Aragon und Jsabella von Castilien) mit großem Gefolge und de? Empfang des Columbus nach seiner ersten Entdeckungsreise. Auf drei Prachtwagen werden die Earavellen Niste-, Pinto" und Santa Mariain genauer' Nachbildung erscheinen. Die hervöragendsten Gestalten des Zuges, der recht -sehen Zwerth zu werden verspricht, bilden: Boabdil, der letzte Maurenkönig. Fray Juan Perez de Marchena mit der Bruderschaft von Santa Maria de la Rabida. Columbus. diePinzons.die ..Katholischen Könige", so wie sie aus dem berühmten Gemälde l." . 3 t .ri.Ki r: s. v:. cvci.vraoiuasoargr ueul uno. cic .ifunuii Don Juan und Dona Jaana. Gonzalo be Cordova. der lzardinal 'ükendoza. Fray Hernando de Talavera und viele andere. In der West mauer der Ka tbcdrale von Co:dova, der einstigen großartigen Moschee, hat man eines der alten Thore der Moschee knoeckt.' Der FUnd soll von hohem künstlerischen Werthe um Während man fr ü her davon zurückgekommen ist, künstliche Zähne als Ersatz für fehlende in die be treffende Kieferlücke einzupfla rzen. wett nur ein vorübergehender Erfolg erzielt werden konnte, indem , die Wurzel des Ersätzzahnes' der Resorption (Ausfall gunq) unterlagt ist es Dr. Znamensky in Moskau gelungen, künstliche Zähne Porzellan und Metall nnzuhei len. durch ein Verfahren, welches eine Resorption der Wurzel und damit auch eme spatere Lockerung des eingesetzten Zahnes verhinderte. Experimente am Kiefer von Hunden, gelangen vollstän big, und Dr. Znamensky hat, bis setzt allerdings erst einmal, auch an Men schen sein neues Verfahren erprobt und ein feftes Einwachzen des künstliche'' Zahues erzielt. Z u dem i n der Prinzen straße 33 in Berlin wohnhaften Lot, terie-Einnehmer Kamps kam unlängst eine Frau, welche in der preußischen Lotterie ein Viertel von , einem Loos spielte, das in der letzten 'Ziehung mit einein Gewinn von WO Mark heraus' gekommen war. Der Einnehmer zählte das Geld auf den Tisch und bedeutete der Kundin über den richtigen Empfang der Summe zu quittiren. Wie er staunte er aber, als die " u lebhast gegen die Annahme des (iocs prote siitte und! schließlich , mit der Behaup' tung hervortrat, daß das Loos mit I0.(00 Mark herausgekommen sei, sie also das Hundertfache der aufgezahlten Summe zu beanspruchen habe. , Herr Känips f bekam keinen kleinen Schreck; ein ' Blick in die amtliche Gewinnliste belehrte ihn indeß, daß er Recht habe. Auf seine Frage, woraus die Frau ihre Behauptung. daßdas Loos mit 30,0j) Mark chnaiisgckomrnen,' stütze, erwies derte dieselbe, daß dies in der Zeitung gestanden habe. Die Frau eilte nun nach Haufe und brachte wirklich in kur zer Zeit die, Nummer einer Berliner Zeitung, in welcher, thatsächlich hinter der LooSnummkr der Vermerk des Ge winneS von 30.000 Mark gedrückt war. Der Lotterie-Einnebmer sah nun, , daß dies ein fataler Druckfehler war; er be dauerte zwar, die aus allen Himmeln gefallene Frau, konnte ibr aber nur den nach der, amtlichen Gewinnliste zu Ikfallenen Gewinn auszahlen., - Ueber den ConfessionS streit innerbJlb des deutschen Krieger bundeS geht dem Berliner Tageblatteine Zuschrift zu. Dieselbe lautet: -Schon der Umstand, daß der Antrag.
ssantb ein kotholisches WaiscnhauZ '
j errichten, vom Bundesvorstände ein stimmig gefaßt worden ist. troydcm in demselben Männer nkcn. welche jeden :onftsfienkl!kn Unterricht, selbst den ! nnftYte Wen KMl tirtHÄimlcrri-ti rtirä 2en Schulen verbannt wissen wollten, , v . hatte es tlar wachen munen. daß es sich bei diele? Frage nicht um engherzigen Eonsesnonalismus händelt. 'Die ($e ner des Antrages und ebenso der Be 1 fi il C" V I " O 5". Berliner Tage. ?ait verwechseln schule und Haus. mu der schule fern ,f , ölUeN: sie gehört allein in's Haus. g r 4t t - . r in s Elternhaus. Ein 2?aifenhauS , ... f . m, . frtl l r,i, aw an die stelle d s Ellkrnhm,. C3' "ia?1 0Cr J. v?in logenann tts SimuanWaiieniuZ würdc kincr 'Mischten ,be gleich sn in der die Eltern und ebcnio die Kinder verschiedenen Konfessionen angehören. Eine . tf . m-amn rtf, solche Ehe wird Niemand als etwas Er sprießlichcs ansehen, sondern man wird ' eine einheitliche Konfession für das Beste halten. So ist es auch mit dem Waisenbaus. Eine einheitliche Kon sesnon l?t hur besser, als eine Mischung derselben. Die Kinder werden in letz terem Falle gerade aus die betrübenden Unterschiede der Konfesstonen ausmerk fam gemacht. Es wurde ferner auf dem Äbgeordnetentage hervorgehoben, daß man engherzigen, unduldfamen Konfessionalismus in den Waisenhäu fern auch trotz der Trennung, wie bis her. aus keinen Fall dulden würde. Es ist daher ganz unrichtig, zu sagen, daß der Kricgerbund den engherzigen Kon fessionalismuS betont habe, und daß Konfesston und Religion bei ihr idcn tisch sei; im Gegentheil, es wurde auch hier hervorgehoben, daß wahre Religio lon der ontesnon unabhängig e." Einerder größten Streiks, welche die Neuzeit kennt, der gegen ein Blerteljahr andauernde Kohlenarbenerstreik ,n der Grastchaft Durham in England, hat endlich sein Ende gefun den. nachdem er unsägliches Elend nicht blos über die Streikenden, sondern auch über die nach Tausenden zählenden Arbeiter gebracht hat, deren Beschäfti gungsstätten des Kohlenmangels hal ber geschlossen werden mußten. An dem Streik betheiligten sich über 90, 000 Bergleute. Daß derselbe mit einer Niederlage der Arbeiter enden würde, war vorauszusehen, weil die Lage der englischen Kohlenindustrie von vielen kompetenten Seiten als eine solche bezeichnet wurde, die es den Durhamer Grubenbesitzern zur Unmöglichkeit niache. den Forderungen der Arbeiter zu entsvrechen. Die Ursache des Streiks war. daß die Bergwerksbesitzer, ge zwungen durch das Sinken der Koh tenpreife. eine zehnprozentige Lohnre duktion bei ihren Arbeitern einführen wollten, welcher sich dieselben aber nicht unterwarfen, trotzdem ln den vorherae gangenen Jahren eine Lohnerhöhung ". . . . . von ;o Prozent, vei vermlnocier Ar beitszeit. stattgefunden hatte. Die Ar beitseinstellung erfolgte am 10. März nn rr v: oi a.nt.. .tt in ziu iÄiUvcu, uic ou ociicrn geyo ren und deren Förderung fast ein Künf tcl der gesammten englischen Kohlen Produktion, einen Werth von jährli5 11,1534,202 Pfund Sterling repräsentirt. In Folge des Ausstandes war die bedeutende Durhamer Elsenindu ftrie vollständig zum Stillstand gekom. men. 70 Hochöfen mußten ausgeblaA sen werden und 5.000 Mann konnten nicht weiter arbeiten. Ebenso mußten in Middlesdorough gegen 7.000 Mann die Arbeit niederlegen. Insgesammt aaren rs außer den streikendem Z.rg leuten 100.000 Männer. Wci'm und Kinder, welche durch den Streik in Noth gerietben. Jede Woche wurden durch den S'.adnath in Middelsborough 400 Pfnnd Sterling au die Arbeitslosen vertheilt, und manche Familie mußte sich die Wocke mit Schilling behelfen. Die Bttrgermcitter von Ä.'ezt Hartle vool, Middlesborough, Stockton vn Tees und Darlington -veröffentlichten Aufrufe für die Darbenden m der enali schen Presse, und der Lordmayor der Eiw von London erklärte sich zur End aeaennahme von Beitrögen bereit Nach der Daily News" hat es niemals in England, mt der Baumwollenhun aerSnoth in Lancashirevorca. 30 Iah ren. Elches Elend aegeben. wie das durch den Durhamer Streik hcrvorgerusene. Als ein sür die Bergleute un günstiger Ausgang des Kampfes sicher schien, erhöhten die Grubenbesitzer ihre Forderung auf IM Prozent, doch ha ben sich nunmehr beide Parteien aus Herabsetzung von 10 Prozent geeinigt. Zuversichtlich. Arzt (zum Bauer, dessen Frau durch einen Schlag ,nfall gelähmt worden ist): Ich darf Such nicht verhehlen, daß sich Euer Weib von dem Schkaganfall kaum wieder erholen wird. Bauer: 0, Herr Doctor, die hat sich schon von ganz an dern Schlägen wieder erholt. Es wird erzählt, daß Prü sidcnt Harrison, als er Oberst in der Armee 'war und nicht schnell genug Aerzte zur Pflege seiner v.'rmurdkten Soldaten nach der Schlacht bei New Hope öhurch bekommen konnte, , seinen Rock ausgezogen,' die HemdSärmeln aufgerollt und die Wunden soviel ' als möglich . selbst gereinigt Und verbunden habe. Er ließ. Zelte in Ttücke reißen und machte verbände daraus. , Stun denlanq war er mit verwendeten Sol daten beschäftigt, ehe ärztliche Hilft eintraf.' Mveiter-Halle ! (früher Turnhalle.) :i . .. .,n.r r , -1 .-j'-1;,'", t v-'. I:' ' ' iC ''i '. '"' 'j "Tfefe Vereine und Logen werden darauf a,:sicr? sim'gemacht, daß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Versammlungen, Kränzchen, Nnterhaltungm u. s. w. eignet und für solche Zwecke billig zu miethen ist. Van wende fich 'bieOffieds.Vlt. rnniyiEV3 faoooralilr. bjp (Ihn m tmr IltV HmA vw. luilllVIR ::: I own lo-liU,oh, iktj Hr.. An 7 II " mm t-mm Jo th wartu ' Km t kwra. or l J, im la SMtf : W taraiah rsfytliiac;. W rt tm. K rtk. tom wu ifratm your ipara iwhbmu, or all ror um to ikt work. TM ( m taiiniy w .öd bring oilrftiI tcwi to rrvrj wgrkvr. B(4unM Mirnlnf fr 9ti to tM pr Nk Mt opwrd, a,B4noaftw.Hnttprla. Wtcu farnna ?, IM pUiftamt Md tMck so i'MKK. K ! t ,! btra. Fal bÖimmvum rftU. JCI? VU ft fö it.UA, UU.
. ,,Mvtt, vtitt, 'rujuuii vmuin vvvkv wvwvvnrvvvWk,'AwvvA,vvvvA t Wissenschaft. Aentliche ! l Wissenschaft hat iM firou Triumph in der Ex Zeugung von EE GH ALT 5 I P I 5 welche Migräne uz M balMOf aüe nervösen Leide, di, Folge fftörter Verdauung. Verstopfung und tranker Leber heile, errunzra: auch ftelZe ?e die voNstärtige föefunteu bei Frsea nesi wieder her. Mir emer gefchmacklofen und aufWSdaren Hölle iiberzcgen. Bei allen Apotheker. PreZ US Cents die Schachiel. Rew Bork Depot: SLö Hanoi Etr. 115 Dr.Wilh.J.Nogge, Dentscher Arzt. Office : East Straße u. Lincoln Laue, (früher Dr. Häberlin's Office.) Sprechstunden: 8 w' Uhr Vorm.: 2 I Uhr Nachm. und 78 Uhr Abends. Tklepho 113. Dr. I. B tt h l e r, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Osfice-Tlunden: L .Nhr Bnm.z ö-ä Nhr Nachm.; 7 S tthr AdendS. Telephon S'S. Dr.H. S. Cumlittgham, Office und Wohnung : 3M Süd Meridian Straße. Telephon 1319. Office. Stunden : 8 9 Uhr Morgen. 15 ilyr vctttas. J 10 Ußr benfc. Dr. Cunningham spricht Deutsch. Dr. Wagner, Ofsice : Po. Ssl Shio Ltr. Offtce-Stunden : U I Uhr Berminag. Uhr Nachmittags. Wohnung: Ekeroadway und Llesle. Telcpkon 84S. Dr. Pantzer, Chirurg und Frauenarzt. Heilanstalt unfc Ofsice : 194 Ost Michigan Straße, (Ecke MaffachuftttS Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntags auS genommen. Telephon 22. C. C. Wnerts. Deutscher Zahn - Arzt, No. 8z Nord Pennsylvania Str. 0a ird uf Wunsch angewandt. Ferd. A. Müller, Nachfolger von r.'ge Müller.) Apotheker. Die Anfertigung Von ezepten gelchlebt to znverlasflger. sachverftandiger Weise. Südwest-Ecke der Ost Washington und Ost Str. Telephon 7. Mi M WWz. Das beste Stärkungsmittel. $ 1.00 per Flasche. .... 6 Flaschen sür $5.00. Zu haben in der Deutschen Apotheke von F. Will, ranker, 5t West Washington Straße und Ecke Eaft Straße und Lincoln Lane. Die ganze Racbt ge! JuiiuS Keller. krank Keller. Gebrüder Keller, MM Sl M Mi Ccp Jnbianspolls. Ind., Ofsice: No. 170 Madifon Avenue. f ' Wir empfehlen nS für die HerNeliuna von allen Arten UcmenrMrbeiten für ller, LküUe, Rinnen, Atandüeine, auethür-Trrppen.Molalk-Arbeiten . n. fl Cement -Seitenwege eine Spezialitat. Sämintlicke von un ausaesübrtk r benen erden garsntirt. Ledrücker Keller. 170 MsUson Ave. Olog daS Neueste in rrpjCiTFTsirnyji izr :!:;ii:i!!S:!:'S:'':;:''; :-rm':y' Nollvorhange mit Fransen zu den niedrigsten Preisen. Carl BlMUv P 101 Ost Caffelnstc CtxaZu :3l!:v;' M"
& .in.. j3Z,AfAil iXtfttrt
. jÜ f , : . 13 1 Cfl:7-W S!!!kB? ' ; T ' Wämim&i' S? ! $i .. ilM Mf) m)r -W'Hir i fm Ii i W m - iVi - I i -JM
Eisenbahn-Tabelle
Ankunft und Abgang der derschiedenm Eisen bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug Expreß Expreß Acconwdatton.... Expreß Ervred 7 30 3?nt 1!SY?m 1255Nm 4cNm 7M Nm NMNm Ankunft Expreß 3 30 Vlvx 4 15 ?:n Erpreß .... AccsmodaUon . . . Expreß Schnellzug Accomadaüon . . . 10 00 Dm 2 hi) X-m 5 20 Vm 7 45 91m Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Jndianavvlis und Cleveland Diblsion. Abgang Expreß. .... 30Vm expreß ö a Vm Expreß II 45 in Limited Expreß 3 20 91m Erpreß 6 45 Nm Ankunft Expreß 7V0Vm Exprev 11 10 m Limited Expreß 11 55 Pm ErpreK 5 M Nm Expreß .l!Nm Et. Lcuis Division. Abgang Erpreß 7 30 5m 12 05 Tm 5 W Nm Lmrited Expreß. Erpreß. zZallch w M Nm Ankunsk-Expreß täglich 3 25 Vm xprefl xm Limited Expreß 4 45 Via Expreß u 20 Bm Chicago und Eincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm Akkomodation täglich 75Pm Accomodation w 55 Vm Postzug 2 55 Nm Accomed. (nur Sonntags). 5 30Nm Accomodation 7MNm Ankunft-Rushuille Accomodation. 1 30 Vm Postzug 11 mT-rn Jnd'plÄ Act. (nurConnt.).12 30 Nm Accomodation 5 Nm Accomodation 11 !5 Nm Schnellzug 12 15 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Aceomodation 7 w Vm Schnell.Post 12 01 Nm Laiayetle Accomadatio .... 5 L Nm Schnellzug 12 30 Vm Ankunft Schnellwg 3 30 Vm Lasayette Accomodation ...10 45 Vm Schnellpost 2 45 Nm Accomodalion 21 Nm Pcoria Division westlich. Abgang Expreß K 00 Vm Expreß 12 06 Nrn Tanville Accomodation 5 10 Nm Expreß N25Nm Ankunft Expreß S 25 Vm Danville Accomodation. . . . w 35 Vm Erpreß 2 50Rm Expreß 55 Nm Peoria Division - Abgang Expreß , Accomodation Expreß Ankunft Expreß Accomodation Expreß östlich. 4 50 Vm " ". . . 3v5Nm ll57Vm 00 Dm 11 15 Nrn Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 15 Wm Erpreß.. ... l 20 Nm Expreß 7 00 Nrn Ccbnell.'Erpreß 11 10 Nrn Ankunft SchneÜ.Expreß 3 20 Vm Expreß 10 30 Vm Erpreß 2 50 Nm Ervreik 0 Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang EMeß 4 45 f in Columbus Accomodatton.. . 00 tm Erpreß 3 00 5ttrn Rlchmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 30 Nm Ankunst Richmond Accomodation M Vm Schnellzug 11 40 Vm Erpreß 12 45 Nrn Accomodation 3 45 Nm Expreß 60Nm Expreß MNm Chicago Divisirn Abgang Expreß Expreß Ankunft Erx-reß Expreß via Krkomo. 11 20 Vm 11 30 Nrn , :?30Vrn 3 5 Nm Louisville Dtvisicn. AbgangExpreß 3 40 Bm Louiöville Accomodatto... 8 00 Bm Schnellzug. . 4 00 Nm Accomodation 4 31 Nm Ankunst Accomodation 10 25 Vm Schnellzug 11 10 Vm Accomodation V 00 Nm Spezial täglich 10 50Nm Cincinnati, Hamilto und Indianapolis. Abgang Expreß I 45 Vm Cincinnati Accomodotisn . .10 57 Vm Expreß . . . , . , ... .... ,2 hti Nm Expreß .,...,. ...,,, 4 25 Nm -Expreß . , Mtic.... (i 20Nm Ankunft Accomodation... . .. . Ä 20 Vm ; ;.; Expreß ....... ....... 11 25 Vm f5nvi'6 T e - .. ... . .. . . .. G. JUK , ICm..C ! . ii' mm Af OiM 71XR fcfrt. . ' . . ; . -, . . 19 fft.""!!!1 '7' !, Indianapolis und'BincennesHD!!V l. ' . ,, $iMM a, : 'i ,;V " " ' ' '' Ay'f " " :-f4".'i! Abgang Expreß fcW'U? .,K"8 00 Vm f ii BincenneS Accomodation K 4 05 Nm Ankunft Vmcennes AcromHdationlO 55 Nm l . ; rj ;-.,:trrelpS 5 1 Cincinnati, Wsbash und MichiganH AbganA Expreß Expreß Expreß Ankunft Expreß Expreß Expreß 6 00 Vm IVOVm ... 7 00? ...10 30 Bm ... 2 40 N ...10 55 Nin JndianavoliS. Dec2tur und Abgang Expreß LM Vxn f AcMda!i?n . r ,4 ZV::& , ScheT.!Ertß,......HlW, Onkunft SchneU.Expreß ... .... Ä fn" Lcwsodatisn Ab iar , : : : .riJITH, 'Ä'Ä jllU I l ' ' iurai--t'nrrf i i i -w "Cxprißv-,;!!.,,,, .:iiit:!ii!ii',j!'ii:ll . .71 : ' f.,r:r! r'f'lr-.' ' -'4fi K f ' VCC. .71 i:!s . . : U J . 14 W.... . ff. .. ' . . ai T . i..:-... !. r ' : . -. , ,i d. in v , ....... ' j - T r 4. - S. ' - .-.'Ii--':"! 's':' 1 1 " ' "friffi 4 '',, : '.ikm " r ' i" -V! W j 1 1 t fbi '.if orfc Utr fcn Ii liut, mini Jma. km, 1, r.i. '-m t - I i . Ik V M- r , ' "vr. . rr . l r t i. " . A .1 1' V k '"'.U'1 l ' r , ' - ' Sr i.
L. HSL .. -Tiii'ä:'t W'l ?r.-.. Cl"
MM
i2iSiiBi;..iÄ:ji!!:i!iSi;;i!iii'''.:l O
