Indiana Tribüne, Volume 15, Number 290, Indianapolis, Marion County, 7 July 1892 — Page 1
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? i w National Bank.) uno Editorielles. Eine editoriclle Besprechung der Vorgange in Homcstead behalten wir uns vor.' .- Die Zahl der gestern in der Schlacht bei Homesteadt getödtcten Arbciter beträgt zehn, die der VerwundeUa elf. Von den Pinkertons wur' en neun getödtet und über hundert verwundet. , Die Pinkertons behaupten die Arbeiter hatten zuerst geschossen. Mag fein, aber das macht keinen UnterschiedEs ist nicht denkbar, wie sie anders hätten verhindert werden können zu landen. Der Haß gegen diese Micthlinge ist im ganzen Lande und unter allen Schichten der Bevölkerung so groß, daß die Frage wer zuerst schoß kaum das allgemeine llr theil beeilt ssussen wird. Andrew Carnegie befindet zur Zeit in Schottland, in seiner alten Hcimath. Er schenkte der Stadt Aberdcen 5000 Dollars für eine Vibliothek und wurde dafür gestern unter feierlichem Zeremoniell zumEhrenbürgcr der Stadt ernannt. Welche Anomalie ! Vielleicht schoß gerade in dem Moment, in welchem er seiner GroßHerzigkeit wegen gerühmt wurde, einer von seiner gcdungenenen Mördcrbande einen feiner Arbeiter todt. Mit Worten läßt sich trefflich streiten, Aus Worten ein System bereiten. Ob Samuel Eompers, der ,,Voß" der American Fedcration of Labor diefen Spruch des Altmeisters Göthe gekannt hat, als er den Artikel in der North American Neview" schrieb, den wir hier besprechen wollen, oder ob er ihn nicht gekannt hat, einerlei, er hat darnach gehandelt. Also Herr Gompers legte -in einem Artikel in genanntcm Blatte seine Ansichten über die Stellung der orgamsirten Arbeiter zur Präsidentschaftswahl nieder. In diesem Artikel führt er aus : Daß in den Bestrebungen der beiden alten politischen Parteien nichts von Interesse für die Arbeiter enthal tcn sei; daß seit Cleveland auf Arthur, und Harrison auf Cleveland gefolgt, nichts für die Lage der Arbeiter F&V derliches geschehen fei, daß es daher ohne jeden Belaug für die Arbeiter sei, ob der republikanische, ob der demokratische oder .auch der Pcopkc's Party"-Kandidat gewählt würde. Es stimmten zwar noch viele Arbeiter für einen der alten Partei .Kandidaten, aber die Zahl derjenigen Arbeiter, welche nicht mehr der Partennaschine folgen würde, werde von Jahr zu Jahr zahlreicher. Viele Arbeiter seien erbittert, sowohl gegen die Republikaner, als gegen die Demokraten! , Gebrochene Versprechungen, unaufrichtige laue Unterstützung oder direkte Feindseligkeit bezügl. Arbeiterinteressen-Sttp gebung auf der einen Seite, Hilfsbereitschast und Unterwürsigkeit gegenüber den Interessen der Monopolisten und der bestanden Klasse andrerseits, hätten ihre Wirkung 'gethan. ". M' In Bezug auf die Volkspartei sagt er, daß , sie von den drei Uebeln das kleinere sei, und daß ihre Kämpfe die Sympathie der Arbeiter verdienen, daß aber ein Zusammengehen von Arbeitern ' und ''empfing frmers" unmöglich, weil unnatürlich sei.
Die Frage, was denn nun eigentlich die American Federation of Labor" in der Kampagne thun werde, beantwortet Gompers mit den beiden Wortcn "masterly inactivity". Masterly inactivity ist gut, nur bedarf es schon der Anschauungsweise eines Gompers, um in der politischen Unthätigkeit etwas Meisterhaftes zu sinden. Wenn man wie Herr Gompers zur Einsicht gekommen ist, daß die Arbeiter von keiner der bestehenden Parteien etwas zu erwarten haben, dann läge die Ansicht nahe, eine eigene
Partei zu gründen, eine Arbeiterpartei. Die meisterhafte Unthätigkeit" kann ja schließlich nur zur Folge haben, daß die Parteien, welche im Felde sind, sich noch weniger um die Arbeiter kümmern als bisher, was allerdings sehr schwierig ist. Aber es ist begreiflich, daß Leute, welche aus der Gewerkschaftsbewegung pure and simple ihr Leben machen" von einer anderen Bewegung nichts wissen wollen. Drahtnachrichten Inland. Voui Kriegsschauplatz. Vollständige Niederlage der winkertvns. SieliefernihreWasfenund ihre Munition ab, die Barken werdenderbrannt. P i ttsb u rg, 6. Juli. Die Vorgange bei den Carnegie Works zogen außer den Streitern Tausende von müßigen Zuschauern heran. Die Pinkertons waren entschlossen zu landen, aber Salve auf Salve wurde auf sie abgegeben und als ihre Führer Capt. Heim und Superintendent Kline gefallen waren, gaben sie jeden weiteren Versuch auf.. ' , Die Streike? hatten sich zwei kleine Kanonen verschafft, stellten auf jeder Seite des Flusses eine auf und unter hielten ein stetiges Feuer auf die Barken. Trotzdem sie gut zielten und große Löcher in daS Holzwerk schössen, konnten sie die Barken doch nicht zum SUken bringen, weil diese innen mit Metallplatten verkleidet waren. - Man machte darauf einen Versack) sie in Brand zu sehen, eine ganze Anzahl Fässer mit Oel wurde in den Fluß geworfen, um dasselbe dann anzuzünden, aber es gelang nicht. Inzwischen wurde die Lage der Pinkertons immer verzweifelter. In den niedrigen Barken eingeschlossen waren sie machtlos, das Feuern hatten sie längst eingestellt, und mehrmals schon hatten sie eine weiße Flagge aufgesteckt, aber die Streiker waren so in Wuth, daß sie dessen gar nicht achteten. Endlich gegen Abend gelang eS den Beamten der Amälczamated Association die Leute zu überreden, die Ucbcrgabe der Pinkcrlons anzunehmen. Ein Comite begab sich auf die Barken, und es wurde vereinbart, daß die Pinkertons mit Hinterlassung ihrer Waffen und ihrer Munition abziehen dürften und sicheres Geleite bekommen sollten. Eine Inspektion der Boote ergab, daß die Pinkcrtons sieben Todte und zwischen zwanzig und dreißig Verwundcte hatten. Als sie vom Boote und durch die Straßen unter der Fuhrung einer von den Streikern ernanuten Eskorte geleitet wurden, ereigneten sich' abscheuliche Szenen der Feigheit und Gemeinheit. , Auf beiden Seiten hatte sich eine wüthende Menge aufgepflanzt, welche die Pinkertons, tröhdcm diese!best nm' Gnade baten, übersiel und mit Nolvnschuffen und Stockschlägen trakkirte. Sand.Dmbe ihnen ins Gesicht geworfen, mehrere wurden angeschössen und eine Frau Auge mit einem LtegenAltm Es schien als sei d!e Menge entschlossW, sie sämmtlich M Als der Zug bei.' dem Hauptquartier der at "t ;t1.t,Äot .' Amalgamated A,joelatlon anlangte mußten die PinkertanS die Flagge salutiren. Darauf brachte man sie für die Nacht inr pernhausefuni kndlich hie BernniijdL wurden, ;. 1A , 1Ctm Die Ttrcikcr begaben sich, darauf nach den Barken, gössen Oel in, diese!ben und zündeten sie 'o.n"Dieselbcn verbrannten mit ihrem ganzen Inhalt ?vo
Die Zahl der Todten auf Selten der Arbeiter ist zehn, aus Seiten der Pinkertons neun. Bon den Streiters wurden achtzehn verwundet, von .den Pinkertonö 21 im Kampfe, aber mehr als hundert bei dem Marsche durch die Stadt nach der Uebergabe. Die Streiker haben mehrere hundert
Gewehre erbeutet und sind nun gut bewaffnet. Pittsburg, 7. Juli. Heute Morgen ist Alles ruhig. Die Streiker überlieferten die Pinkertons dem Sheriff unter dem Vorbehalte, Kß derselbe sie einsperre, da sie Anklagen wegen Mord gegen dieselben anhängig machen wollen. Der Sheriff jedoch schaffte die Pinkertons fort und ließ sie frei, ihnen rathend sich so schnell wie möglich auS Pennsylvania zu entfernen. Die Streiker sind deshalb schlecht auf den Sheriff zu sprechen. - Wetteraus sichten. Für Jndiana : Schönes Wetter, doch kann am Abend Regen einsehen, Ausland. Die Cholera. London, . Juli. Dr St. Petersburger Korrespondent der Times" sagt, daß laut amtlichem Bericht am 2. d. 0 Erkrankungen und 91 Todes-! fälle in Baku vorkamen. ' Paris, 6. Juli. Die Cholcrinc in den Vororten breitet sich aus, gestern kamen daran 12 Todesfälle vor. St. Petersburg, .. Juli. Die Cholera hat Tsaritsin im Gouvernement Saratow, an der Wolga, erreicht. Fünfzehn Erkrankungs- und sechs Todesfälle sind berichtet worden. In der Stadt Saratow sind 20 Erkrankungcn und tt Todesfälle gemeldet worden. Den Zeitungen hier und in Moskau ist verboten worden, Nachrichten übex die 6 tyUtte vrvpet fftni llcheti rwdcht' nicht von den Beamten der Regierung herrühren, oder von denselben beglaubig sind. Mehrcrc SanitätscorpS sind in Baku angekommen, von wo aus sie sich noch dem tranöeafpischcn Rußland begeben werden. Elf SanitätZcsrps sind in Tiflis beschäftigt, wo ein temporäres Hospital für die Behandlung von C hol,:rakranken errichtet worden ist. Die Cholera soll auch Kostroma, die Hauptstadt des gleichnamigen Goudernements im europäische Nußland, erreicht haben. Diese Stadt liegt etwa 200 Meilen nordöstlich von Moskau. C i n e n e u e W e l t a u s st e l l l, n g. Berlin, 0. Juli. Die Munizipalbehörden haben zehn Millionen Mark für eine Weltausstellung votirt, vorausgeseht, daß dieselbe nicht spater als im Jahre 1898 abgehalten wird. Dadurch würde Berlin der Pariser Weltausstellung zuvorkommen, wclcbe im Jahre 1000 stattfinden soll. Die P i s m a r ck-C ontroversc. Berlin, 0. Juli. Der Reichsanzeiger", das ofsizielle Organ derRegicrung nimmt heute zum ersten Mal von dcrBismarck-Polcmik Notiz. Das BlattZcrklärt, daß die dem FürstenBisnmrck zugeschriebenen Aeußerungen nicht genug praktisch? Bedeutung hatten, um die Negierung zu veranlassen, si5 weiter darum zu bekümmern. , v ; , i i. . " .' ... , ,. , SchkffönachrtGten. Angekommm ins ', ' .." . . N ew A o r k : - Sprce"uudMhef von Bremen, Mity of New Aork" von Liverpool! - : '; lf If'T- ' L i z a r d, pafsirt : ' Obdam" von New, Aork nach Boulogne, 'SlllnorW von P hiladelphia nach A nt w e rp cn. . i S o u t h a in pt o u r Havel" von nmy -' . ". Kö p enb a ,;; niliriiipfl'j von New Aork. i -y: SM Portugals etattöankerotV !:'!!:'! $rii : Tie 'elende'- portugiesische itinasj wirtschaft hat zu : einem Ende mit Schrecken geführt ; das Ministerium hat w aücr Form den taatsdanlerott angekündet. Die Folac davon ist natürlich, haß die Staa'.sgläübiger um viele hun dcrt Millionen einfach beschwindelt sind. Qssiziell , und ' ohne), Umlt.il'de wurden den Gläubigern ,von' jeden hundert Francs dreißig genommen. , und d Zahlung der übrigen siebzig, ist vor. läuüa aus Nimmerwiederiebeir vericho
ben wordi-n. 'Leutjen ffaprlaiiNen sind aü diese Weise über 50 Millionen oswhlkn worden. Also der Staats danserott ist da4 schreckliche und demu. thigende Ende. Doch das Ministerium hat wabr
scheiiklich gedacht: besser ein Ende mit schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Portugal hatte lange jchon seine finan z,elle Selbständigkeit eingebüßt, und war in der That weiter nichts, als ein Spielzeug in den Händen des enqliscken ..',..' rry , , . j Kapital, sanken. Nhederettn. WroB bandelshäuscr. die sämmtlichen Wein berge, ja. die LtaatZanleihen und Lot tericn Alles befand sich in den Händen englischer 5kapita!isttn, die sich ihre Stellung durch unerhörte Privilegien in den Handelsverträgen schlau gesichert yatttn. Doch plök'.lich begann man sich ix. Portugal zu fühlen. Man wollte ba! Joch be englischen Kapitals adschitt tcln. Es kam zu stürmischen Aul tritten in der Kammer; die Revolution stand vor der Thür. Die blutigen w'.Ci: t".i. v. r.. . r i v . luimyrnuii in uen vjngianocn in Portugals afrikanischen Colonien ent. flammten den Patriotismus immer mehr. England erhielt den Louspatz und damit war eiaentlich der Nnan cielle Ruin deZ kleinen Königreichs besieaeZt. Ein Ministerium nach dem anderen wurde qeftiirzt; eins immer rathloser als das andcre der trouria?n Finanzlage gegenüberstellend. Zur speciellen (y?schlchle dieses enormen Krache i bezüglich der deutschen Staats gläubiger Portugals erfährt man Fo! gendes : Eine größere Anzahl auch von Wtl treten und mittleren deutschen Knvita listen, welche namentlich in Süddeutschtaub und Mitteldeutschland ihre Erfparnisse in Por!ua?esischcn Fonds angelegt haben, wird dadurch aus bei Empfindlichste benachteiligt. Noch im Februar 1 889 wurde in' Deutschland eure tjprocentlge portugiesische Staats. anZeihe zum Kurse von 97s ausgelegt. Der Kurs war an der Berliner Börse Ende Juni bis aus 85,60 gesunken. Schon vor einig? Monaten hatte öre portugiesische Regierung der deutschen Regierung formell mitgetheilt, dar) sie sich in der UnrnSglichlcit. befinde, den Verpachtungen ?i,?en 'tt'Zznbigcm g,e oenübcr in vollend Lrsze Geniige zu thun. T,,dkuche Älegicrung wurde Wicht. ZÜ' verattsasscn,' daß Tclcgirte dir dmtfchcir ssZkäubUer nach ötstäbsn ? n 'riv',k n " Vi. Tfj4Wi?r-4-;Vf'ivi ... v . i , . . v i . . y i ; 44 .iy jri , üb:, j.ciictn und nitiN Accord zu ve cmbar.n auf einer neuen Grundlage de? 56 uldre u ilt-riss. Solche Del?, g'.rl' fii-d denn anÄ Lissabon ent fand nw-dm und b '.tten unter dem 21. e n l!cbcröii;?g nmen genehm iqt aus d?r ri.ty'jqc d;r Vorschläge der por!u e'i'chcn Nea!?"unst. Es -rirzre in di.-'em .'eb?ieinko:nnren bestittzul:. ds' die Hcrabfcnug der Jin'en für die Innere Schuld höchstens TM cnt betragen sollte. Anstatt die Ub.rcittlommen zu ratrsiciren. ist alsdann plöhliÄ durch das Journal psncilll" in Lissabon lursiich provisorisch bis zur definitiven Entschcidung der EorleZ die Herabsetzung der Ainlcn für die äuwre Schuld aus ein Drittel deZ Betrages prollamirt wvr den. Selbstverständlich bat dieses Vor gel:en der - portugiesischen Negierung lebhafte Proteste deZ Comites der Gläulnger in allen belheiligten Ländern her-v0t-gerusen. Das Vorgi-Hen der portugiesischcn Negierung ist um so ve:lcl)cnder, als zugscich mit den Beschluß, die Zinsen für die äußere Schuld aus ein Drittel herabznl'.cn. erklärt worden ist. daß die Zinsen der inneren Schul den mit 70 Procent zur Auszahlung gelangen sollen. Man bevorzugt also die inneren Staattzgläubiger vor den auswärtigen. Der deutsche Gesandte in Lissabon h,rt denn auch in einer Note fonmUen Vroiest ,geg?n solche Rcchtsvttkcyung dct deiltschcn Gläubiger eingelegt. N ichte r W e l l h ou se v o n Iremont in Kanias glaubt, dan' er den gr5f)tea Obstgärien in der Welt hat; dötlctb umfaßt lfOW Acres Land ; P ortswo üth in New Hamp? lhite gMießt die groe Ehre, der Platz zu feiii, in welchem dze erste ,ZeiNnlg in die' sem -Lnde- herausacäeheltMrdö.. . ,-DeZ - -X J. ' ? r i' - " ' 4 I OK. . ,, . .. Sech su n dz w a n z i g ,Sch i le i dwttSstllie.HochschnZe in ''Saginaw', MlchHcatG scitiniger 'Zelt'ece ihren deutschen Sprachledrcr George' A. Klecnö eiutti, ! 'dittcrM Kioll,' den sie eitles r; Llbcnds zu . - 'ipatsr 'Stunde in miihlichcr Weise ausließen. Eine Schaa? Karger Venge'sDit MchwSxz? tcn esichlcrir sprach Z n deni Hau U dez grast R. P. Lewls. , wo Klecnc wohnt p,oWHnNsnkanglhZhn :r::;;: ß C 11 1 ml.rü tiC b Ct C ii; j;:;U lt c at l' :r t Ctlrcv; e , bin ab. , , Er ' wurde V2N , den 'tvt '. " i '! . ":' 1. ::'' "l-j " "i . ''' ' ;t ": ;: ciTgcin oio;i tgcqai.;in Ciiicn vereii enden Waaeu , ge'iob.'n und vier Viel ' ert'N n a ü s a u,f .Ka s a nd ' an einen Jroschieich ge.hreil. ,Dsrt warlen i h nSd i e ri n ,n !l t n d a s Zchla mmige MMMMMWAÄ' tim bb! Stunde darin zu rertreilen. während sie il)n mit Schlamm bewarfeu. Die Verilber gehören der obersten Klasse an und sind e;nstr?e!!kn von der Schule ausgeschlossen worden, bis der genaue Thatbestand durch eine von dem Schilt, rathe angeordnete Untersuchung fest llt iein wird.
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