Indiana Tribüne, Volume 15, Number 289, Indianapolis, Marion County, 6 July 1892 — Page 1
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besitzt alle Eigenschaften des Eastvr-Oels, bat aber einen guten GeschmackEs ist das beste Abfnhr-Miitel. Die Schwierigkeit, Kinder znm Einnehmen von CastorÖel zn veraulussen, bestehen nicht mehr. Das Melol werden die Kinder gerne nehmen.
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einfach (5astor-Oel, dem der widerliche Geschmack ge-nvmmen.
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"WVn BmibelJ l o l wird fabrizirt von der Editorielles. Man kann an dem guten Willen und dem Enthusiasmus der Leute von der Volkspartei nicht zweifeln, es ist nur Schade, daß ihre volkswirthschzftlichen 5Zenntnisse so unzureichend, ihre Begriffe über die Ursachen der gegen wattigen Zustande so verworren sind. Beides, der gute Wille sowohl wie das unzureichende Verständniß, spricht sich in der Platform der neuen Partei deutlich aus. Folgende Sähe, welche wir aus der Einleitung .zur Platform. herausziefyttii zeigen daß die Leute für die Wirung) gewisser llrsacken ein, offenes! Auge haben. So heißt es: Die Nation steht am Nande des moralischeu, politischen und materiellen Ruins tzorruption herrscht bei den Wahlen, in den Gesetzgebungen, W Congrcß und selbst die Gerichte sind nicht frei davon. DaS Volk ist dcmoralisirt, die Zeitungen gekauft, die Arbeiter verarmen, unsere Heimstätten sind verpfändet, dem ländlichen Arberter wird das lischt der Organisation verweigert, und wir nähern uns immcr mehr europäischen Zuständen. Die Frück)te der Arbeit van Millioneu Menschen werden gestohlen, um kolossale Vermögen für Wenige zu schaffen und ihre Besitzer bedrohen die Republik und die Freiheit. Die un gerechten Zustände erzeugen zwei Klassen : Landstreicher und Milkionäre. - Aller Reichthum gehört seinen Erzeugern und jeder Dollar, der ohne Acquivalent genommen wird, ist Raub. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen." In kräftigen Sähen äußerte sich hier eine ziemlich radikale Anschauungsweise. Sobald es aber zu praktischen Vorschlägen kommt, zeigt sich eine sehr konservative Anschauung betreffs der Ursachen. Dann wird das alte Steckenpferd der Geldreform geritten, 'gerade als ob die Menge oder die Form des zirkulirendcn Geldes allein die Ursache aller bestehenden Uebel wäre. Denn zur Abschaffung all dieser Uebel wissen sie im Grunde nichts vorzuschlagen, als Silbcrfreipräguna und vermehrte Geldausgabe. Der sogenannte Unter schatzamtsplan der Farmers Allianz wird empfohlen,, ein. Plan,. nach wel chem die Negierung in verschiedenen Theilen des , Landes ,, Uitcrschahämter und Lagerhäuser errichten und den Farmern gegen Hinterlegung von Produkte, r welche nicht der' Verwesung ausgesetzt sind, Geld zu zwei Prozent leihen soll., Es ist dies ein Plan, ge gen den man Wetter nichts einwenden kann als baßwas de,n Einen recht ist, dem .Andern, billig ist, und, daß nicht einzusehen ist, warum dasselbe Privi legium nicht auch den Fabrikanten an derer Waaren gewährt werden soll. ,,DieDmpfeIun Elnkommcnstcüeyj
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gerechtere teue r ran n es , n ich t i geben, in gleicher Weise, läßt sich auch gegen den Vorschlag der Verstaatlichung der öffentlichen Verkehrsmittel wie Eiseni ' iS!i ; :: ii'S'5" ' ' ril ff,, ' - -!, fi-K 'f;if;i; j j-'i bahnen, Telegraphen u. s. w7 nichts f' ' S!-I,e!t:ilil!; c:; ; : " "Vj 1,11 ;; ; t ;, ' sage n; nur m u p man sich unwillkürlich , nachdem man am Ende ist und noch -( ::!. ju' i-i S- ;'.."'.!":;:. ;tf i ; ;' j " ,: ' Ml,,dieMnleit baren Anklagen gegen die Gesellschaft gelesen hat, in Bezug auf die PrakM sehen Vorschläge fragen : Ist das Al"t a iii Srf':':,s. t0Mn t!:' Cf les ? : ' I, Und vorläufig ist es Alles. Es ist ' 's i , ,, I ' .;,, lli . . ijl'i ,,, '! A.y
nicht ein einziger Vorschlag dabei, welcher der arbeitenden mchtbesihenden Klasse die geringste Hilfe verspricht. Hier liegt die Schwäche der Partei, und wenn sie diese Schwäche nicht überwindet, wenn sie auf ihrem engherzigen Mittelklassen - Standpunkt beharrt, wird sie untergehen. . In einigen Nachtragsresolutionen, welche aber ausdrücklich nicht zur Platform gehören sollen, erklärt die Con veution zwar ihre Sympathie für die Bestrebungen der organisirten Arbeiter, spricht sich zu Gunsten der Einführung der Volksinitiative und des Referendums in der Gesetzgebung aus, aber das ändert an dem Charakter der Partei nichts. Trotz allcdem begrüßen wir das Erscheinen dieser Partei mit Freuden denn wir sind fest'überzcugt, daß dieselbe die Vorläufer! einer währen Volkspartei ist;
Drahtnachrichten Inland. Vom Kriegsschauplatz. Die erste Schlacht. Codte und verwundete. H o m e st e a d, Pa., 5. Juli. Der erste Versuch der Carnegie Steel Co. aggressiv vorzugehen, schlug fehl. Die Compagnie hatte den Sheriff ersucht fünfzig Mann zum Schuhe der Werke abzuschicken. Die Bewohner von Homcstcad ließen ihn wissen, daß sie die Werfe selbst schützen könnten, und daß das Erscheinen von Beamten nur Unruhen erzeugen werde, man werde die Mannschaft des Sheriffs nicht zulassen. Am Nachmittag kam trotzdem ein Deputy-Sheriff von Pittsburg mit fünfzig Mann an. Sofort versammclten sich die Streiker in großer Zahl vor dem Eingange, 'es waren ihrer mehrere Tausende. Als der Führer der Mannschaft die Leute aufforderte, den Weg frei zu geben, antworte man ihm, daß man ihn nicht einlassen werde, daß man ihm aber sicheres Gcleite für die Rückkehr geben werde. Der Sheriff sah wohl ein, daß er nichts ausrichten könne und nahm daS Geleite für die Rückkehr an. Der Sheriff zog darauf mit seiner Mannschaft, welche von den Streikern geleitet wurde ab, und fuhr per Boot nach Pittöburg zurück. P ittsburg, st. Juli. Die erste Schlacht hat stattgefunden und das erste Blut ist geflossen. Heute Morgen um 2 Uhr Uhr wurde berichtet, daß von Pittsburg ein Dampfboot mit 300 PinkcrtonS nach Homestead abgefahren sei. Die Nachricht rief unter den Ctreikern große Ausregung hervor und 5,000 Mann erwarteten am Ladungsplatze die Ankunft des Dampfbootes, um die Pinkertons am Landen zu.verhinoern. Letztere eröffneten mit ihren Winchester Büchsen zuerst das Jeuer, und alS zwei der Streike? sielen, liefen die meisten anderen in Bestürzung davon. 300 Mann jedoch standen still und erwiderten mit ihren Revolvern das Feuer, wurden jedoch von den Pinkertons zurückgetrieben. Die beiden zuerst Verwundeten waren todtlich getroffen und noch fünf. Andere pnd verwundet. Es heißt, daß von den Pinkertons vier verwundet wurden, davon zwei tödtlich. Um 7 Uhr hatten die Pinkertons noch nicht gewagt, zu landen, sondern befanden sich noch auf dem Dampf boote, etwa 25 tyatU vom User. Die Streiker suchen sich jetzt Waffen zu beschaffene Die Aufregung ist unge Heuer. ,Sie haben die Fenz um die "-.. k M . :.if-;w : - W ' : ; Werke attaklrt und etwa hundert Fuß derselben weggerissen 5! Später :.Ein zweiter Versuch 'der Pinkertons, zu landen, mißlang. Die Streike? haben das Ufer besetzt' ukÄ haben sich drei Kanonen verschasst. Es heißt, daß sie yel in den Fluß gießen und dasselbe anzstnden wollen, um das Dampfboot zu vertreiben. Die Zahl der Todten und Verwündelen wirb verschieden angegeben. Um10 Uhr fir.gen die Streiker an, das Dampfboot und die, anngehängtcn Barken auS e,ncr Kanone zu , beschieß en,,,.,Der verbrennen, schlug fehl und das bren nende Oel sammelte sich an der PumpStation der City Farm und bedrohte dieselbe. "f
Die Streiker haben eine zweite Kanone aufgestellt und beschießen das Boot von beiden Seiten des Flusses. Gouvernör Partisan hat sich geweigert die Miliz abzuschicken, ehe die
Lo?albehörden all ihre Mittel erschöpft haben. Gegen 9 Nhr wurden sechs ,Vcrmundete nach dem Hospital gebracht, zwei davon starben. Manche geben die Zahl der Todten aus elf, die der Verwundeten auf 25 an. Die Aufregung in Homestead ist ungeheuer. Die Streike? fahren fort auf das Boot und die Barken zn feuern und dasselbe kann sich wohl schwerlich lange mehr halten. Wie viele von den PinkcrtonS vermundet sind, weiß man nicht. - - Riesiger Diebstahl. Bu s fal o, 5. Juli. -Schahmeister Dann und Buchhalter Armstrong der National Sparbauk befinden sich im Gefängniß. Die Unterschlagungen und Dicbstahle, welche man entdeckt hat belaufen sich auf ungefähr eine halbe Million ?! i m m t n i ch t a n. W a s h i n g t o n, 5. Juli. Campbel hat erklärt, daß seine Geschäfte ihm nicht gestatten, den Posten des Voritzenden dts republikanischen National - comites zu übernehmen. Er wird ein Eecutiv-Comite ernennen und dieses wird einen anderen Vorsitzer wählen. . A u s dem Süden. I a ck s o n v i l l e, Fla., 5. Juli. Ungefähr 700 Neger, fast alle bewaffnet, haben sich in der Nähe der Jail versammelt, um zu verhindern, daß die Drohnung den ?!eger Bcn Head zu lynchen, ausgeführt werde. Der Gouvernör hat Miliz aufgeboten, und c;n Zusammenstoß steht zu befürchten.. ' -iWetteraussichten. j Für Jndiana : Schönes Wetters voraussichtlich bis. Samstag !, 7 ?- -. Anö land. D i e C h o l e r a. London, 5. Juli. Eine Depe sche von Paris sagt, daß Dr. Proust in einem Berichte über die Cholera im Kaukasus sich dahin ausgesprochen habe, daß die größte Vorsicht nöthig sei, um zu verhindern, daß die Cholera sich na6) den Ufern des fchwarzrn Meeres zu ausbreite, wie das 1831'' und 1847 der Fall gewesen sei. Der St. Petersburger Korrespondeut der Times" sagt, daß die Cholera sich nach Moskau hinaus breitet. Die Seuche ist bereits auf der anderen Seite der Wolga in Samara anfgctrcten. Die russische DampffchiffahrtsgcH sellschaft und der östereichische- Lloyd haben den Verkehr auf der Vatum Route eingestellt. Alle Berichte aus dem Kaukasus lauten dahin, daß bie Behörden sich vollständig unfähig zcigen, dem Ausbreiten der Seuche Grcnzen zu ziehen. Die Hospitäler in Baku sind unzureichend. Man hat daselbst Desinfektion der Straßen vermittelst Petroleum begonnen. ' - - Bis m a r ck schweigt n ich t. B e r l i n, 5 Juli. Die Hamburger - 5tachrichtcn veröffentlichen einen Artikel, worin es heißt, daß Bismarck die Commentare über - das was er . gesagt, für lächerlich halte, daß er nicht schwelgen werde, sondern feine Kritik der Regicrung bis an die Grenze des gesetzlich Erlaubten fortsetzen werde. Der Artikel hat großes Aufsehen hervorgerusen.', ', .y;;;, OchissSuachrlcdten - : "v V:A .ik,. -j t;..::; ' Angekommen ' rn ? " ' ,:' '-. H " : Li z a r d pafsirt : ' ': Bclgcnlünd" von New gor k , n a ch Ll n tiv c rp cn 'Hl -vel von New Aork nach BrcmkM ' VI e w A o x k : . Servia" und Mrlsonl"'vonY Liverpool, State of ,Nebaska!von.Glasgöjv. " l" ' ,, . V ', - , :!' ' - ' '' 1 ' ' ' " ' ' t Bro w hea d., Signalisirt : Ciky of Paris" von New Sork nach Liveru M oville: Circasfia" vonNew 'i-.-j -,- i:. ;1 ;!; vs ;JK;?! "! - ii -' ',' i . lrk. z ,;;.:;::): -ir - ;::,;!;' V-i-f.: :;r lnt w erpe n: .,Noordland" von New Aork.S 'i ' , ":: ; - 0:v. : 1 ;1 3m C riminalqerich t w ird der Kittel - Prozeß ' verhandelt. "" Henry Kahn der : d i c, :, 3 ris p c c 1 1 b n7ll; :d"e r a a r c ri in Cincinnati mitgemacht hatte, sagte aus, daß dieselben der Kahn Tailoring
Company gehören und gab seine Gründe . C j t "Ir".' i. .i;;!'!!:;;,. 'iJ:!!,,!,''" I!'''llllk .:'!;! 1 iT'.y ( -:::!:' dafür an. 1 i; ;,"! v , V I ! ':,:-;: ! , 'V' ü K :'!:;; ir' .il'i'lllM! i ! ;-1 '' " yi,: ,:'.,:, ,!. :, .aiSifc
Deutschland sät, aber Frankreich erntet.
1 Kürzlich gab das Comite de l'Afn. ne fran?aise" in Paris dem einzig lleberlebcnden der Crampel'schen Erped'tion, Herrn Nebout. ein Ehren-Ban. kett. Für Teutsche ist dabei eine Stelle üu? der . Rede des Vorsitzenden dieses Comites, des Prinzen Arenberg, mit welcher die große Reihe der Festreden NNMleitet wurde, nicht ohne Interesse. Nachöem Prinz Arenberg die Verdienste gtampels und Dybomskis. sowie die Herrn Nebouts selber aewürdiat uni nnter Anderm bemerkt hatte, daß durch diese drei kühnen Pioniere die Grenzen der französischen Müchtsph'ire im Su dan um 500 Kilometer landeinwärts vorgeschoben waren, schloß er seine Rede mit solgenden Worten: Keine andere Flagge darf auf dem Tschadsee wehen. a!s die französische." So stolz diese Vorte für Zrauzbsische Ohren klingen, so wenig angenehm sind sie für deutsche. und vorzüglich deshalb, weil sie keine eitle Phra'e bedeuten, sondern nur eine ganz richtige Forderung aus den gegen wattigen Verhältnissen swd. - Wie viele Expeditionen hat Franks reich in den kehtcn Jahren zum Tschadsee hinausgeschickt, sowohl solche, die von der Guinea-Küste in östlicher, als solche, die von den französischen Be sifuina.cn am Kongo in nördlicher Rich tung vordringen! Erstere haben ja nun ein starkes Hinderniß an dem Pul besürstcn Samory gefunden, der ihnen den, Weg über dcn Niger mit Erfolg sperrt. Desto eifriger rücken aber die in 'den Kongog?genden ausgerüsteten Expeditionen vor; wir nennen nur die Namen Vrazza. Mizon, Tibowski. Gaillard. Und alle diee Expeditionen haben das Ziel, die weite Gebiete zvischcn der Guiuealüste unb dem Tfchadsce und natürlich auch alles Land hm den Tichadsce herum unter franzöfische Hobelt zu bringen, Lander, welche an Fruchtbarkeit und natürlichem Ncichthum von keiner Gegend der Erde Ubertrossen werden. . Aber alle dle Lander, vorzüglich die. welche rings um den Äfchadzec lieqm, sind lediglich durch deutsche For scher, durch Aarth (181 55), Vogel (1854), Nachtigall (1870-71) erschlossen worden. Deutsche waren es, welche hie dvilisirtc Welt auf den hohen Werth dieses 'Theiles von Afrika aus n?cr!sam machten. ' Aber natürlich be g:zügte sich Tcutschland mit diesem wis. senschaftlichen Rnhm. Den praktischen Dorthcil davon haben wieder einmal andere Völker. Und wa-Z Deutschland gesät hat, erntet heule Frankreich, Und dabei liegt die deutsche Kolonie .siame tun von allen Mstenplätzen dem Tschadsee am , nächsten. Deutschland hätte tanm den zehnten Theil aller der Hnnderttausendk von Franken, die Frankreich für diesen Zweck ausgegebn: hat. aufzuwenden, nöthig gehabt um von Kamerun aus. den Tschadfee zu erreichen und dnrch militärische Expeditionen und Stationen sich die Oberhoheit über das Gebiet zwischen Kamerun und dem Tschadsee zu sichern. Mißglückte TorpedoVersuche. Man schreibt der Köln. Zeitung aus London: Sohießübungen der eng!i schen Kriegsschiffe sind bei der bckann ten Neigung englischer Kanonen, in Stücke - zu gehen, immer schon für die bedienende Mannschaft gefährlich ' gewesen, zeht aber werden sie auch für den friedlichen Bürger ein ernsthaft Ding.' Vor Kurzem erst wurden zwei Fische?' boote in den G?und eebohrt und meh rere Insassen verloren dabei ihr Leben. Die daraufhin von der Admiralität er lassen e Warnung zur Vorsicht scheint wenig gefruchtet zu haben. So creignete ei sich, wie jetzt erst ruchbar wird, em Himmclfahrtstage. daß während der Schießversuche des Panzers Anson" bei Wcymouth eine Granate kaum hun hcrt Meter von einem Wohnhause entkernt einschlug ' und zerplatzte. Glück licherwcise kamen die Bewohner mit dem bloßen Schrecken davon. " ' Ungefährlicher 'ist dagegen ougcn scheinlich das viekgerühmte Brennan Torpedo,', welches der englische Staat sür das erkleckliche ' Sümmchen von Lstrl. 'l00.000 erworben hat. Bei den - letzten Schiffsmanövcrn im Solent bei Portsmouth sollte es vor Sachverständigen aus Heer und Flotte feinen Rusrcchtscrtlgen und Wunderdinge voll bringen. - Alle, Vorbereit u ngen zu einem glänzenden Erfolge" waren getrosscn, aber das erste Torpcd o ; blieb plötzlich , halbwegs zwischen Boot und Scheibe stehen. , Einer der Trähfe 'wa? in Unordnung - gerathen. . ' Doch so etwas kann' passiren. wenn es auch ünangenehm, wäre- im Ernstfälle. Die Behörden waren darauf vorbereitet und hielten ein zweites in Reserve. ' Tiefes aber kam nicht einmal so weit, sondern nur etwa 300 Meter weit, als es sich plötzlich kopfüber in die Tiefe, stürzte und nicht mehr gesehen wurde, 7, , :r ?r D aS v 0 m deutsch en W ai sen v e re ikp f ü r sei n Jahresfelt r am ' 2 1. " ' , ' V : . .; ::, i- '" ,p., -r ' Augüst aufgestellte allgemeine Comite hat sich mit den - deutschen Vereinen in : lf.".:: . ' Yi -.V-V ' '"' '" fe.M,1 V . 'hi-l' "''"! "J Hl" Verbindung aesetit , um d ercn Bctheii 'iV,. v: i . , y "il i! 1? :! fp "ni c t "! s . f. : ' 7 I .? ligung ;; am Umzüge , ; ; 0 c ? ' a m. Vo rw.ittagc deS Festtages vorgenommen werden soll, zu sichern. Spezialcomites werden außerdem für gute Redner sowie für bereitwillige Damen soraen. welche beim Feste mit angreifen wollen.
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Todcs-Anzeigc. Freunden und Bekannten gehen wir hiermit die traurige Nochiicht.daö unser gclieblrr Gatte und Bter, Nickolauö Hofmeister, am Montag Abend um 1 Uhr Minuten im Alter von S4 Jrhren. IQ Monaten nd 7 Tagen an der Wassersucht gestorben ist. Die Beerdigung findet am Donnerstag Nach mittag um S Uhr, vom Trauerhauje. No. 2iQ Cft New Nork Straße, aus statt. Die trauernden Hinterbliebenen Adelheid Hosmeifter. atttn. lkrau Lusanna Kluhmann.) ofevk Hofmeister. 5 Sinder. Deury Hofmeister. 1 (eo?ge Hemnann ?'7..WZ m-gL Leichenbeftatter, Ofsice : 26 Süd Delawarestr. Stalle: 120, 122, 124, 126, 12S Ost Pearlftr. Televhsn YLZ.. Offen Ta und Nacht. Phönix Garten ! Dieser prächtige Sommergarten ist jetzt eröffnet, und an Sonn tagen auch für Familien offen. Jeden Donnerstag und Samstag Abend ! Konzert! der PR0GRESS BAND! Fred. Rrwekel, Eigenthümer Fairview Parte Jetzt für Besucher geöffnet. Neue Verbesserungen ! Neue Attraktionen ! Man nehme die Fairview Park elektrifchen Cars, die nördlich von der Union Station an de? Illinois Straße, abfahren. Doctor George Lots's HsmeSalvon. (sin kühler und schattiger Lommergar ten. zu jeder ilrlt offen. Ecke Michigan Ave. und Eruse St?., nahe der Home Brauerei. Bier der Home Brewing i!o. stet an Zapf vom 2. Juti ab. Znr Empfehlung! Meinen werthe Jrennden und Bekannten em pfekle ich meine Weln-u.Vier-Wlrthschaft S. O. Ecke Washington .New Jersetzfir. Die besten (Setranke und Cigarren stet an Hand. Aufmerklame Bedienung. J0IIN B. WEINDEL, Eigth. Neue Fruhjahrshüte . sind angekommen bei öÄWbsrZsr. N. SS. -Ecke. Pennsylvania und Wasbinaton Strafe. MWOMlIIZZQ. Saloon u. Billiard-Hall .. , s ic M. 92 Oft Washington Str. Jokn Weil ach er. - : . ', .. ' : ' ; Eigenthümer ,' " ff 00. MiTmh Was ck, kr 3Am TL uooaw roy..-. 1 i tut tuMr, Jan im not mkn , Biach, but m raa teach 7aquirkljr how tocana itom ti t tajr at U. itkrt, and luut. aax, go om. Buh araca, all air. In ac art of rnrxa. ru raa ornrnanc at hM..c, fW4 iur all yur iintj auara momenta ouIt to ti work. All la naw. tiroal py ftCEk so
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