Indiana Tribüne, Volume 15, Number 288, Indianapolis, Marion County, 5 July 1892 — Page 2
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ndiana Tribüne. .... . Vk J Erscheint Zügltch unb Sonntags, Die tSglickje .Trldune" kostet durch den Träger N Cents per Woche, die SonntagA-,Tribünc- 5 Cent per Woe. Bttde zusaBAen 15GnttS d?r 33 Cent per Monat. Per Poft uaefiftilt tn ffior ausbejahlun ps per Jahr. Cf jue : 130 Ost Maryland Straße. Indianapolis. 5n5 5 Juli 1892. elvstmorV-Candtdakett. CS ist eine eigene Sache ,um die frei willige Äeise in Jenseits. Der tiefste. ImtfontüMie rith heim Menlckei! UN jedem anderen Geschöpf scheint der Er. Haltung des Daseins zu gelten. Sollte also nicht der Selbstmord stets schon an sich als Zeichen irgend einer Form von WabnsinN selten? Man sollte doch j ... - - - 'meinen, daß ein Act. welcher das erste innewohnende Naturgesetz über den Haufen wirft, nicht aus einem in nor maler Verfassung befindlichen Gehirn entspringen könne. Auf diesen Stand' Punkt stellte sich auch vor Kurzen, eir New Yorker Gerichtshof. Und doch gehört New York - zu den vielen Staaten, in denen Selbstmord, resp. Selbstmordversuch als Verbrechen rerfokgt und bestraft wird. 6ine solche Gesetzgebung darf natürlich in keinem " . Fall den 'Wahnsinnsstandpunkt aner Verbrechen behandelt werden, und doch in manchen betr. Fällen zeitweiliger Wahnsinn anerkannt wird, welcher die criminelle Verantwortung ausschließt, ebenso kann dies auch mit dem, Selbst morh gehalten werden." Aber jedenfalls, kann dann nicht der Selbstmord versuch schon allein als Wahnsinnsbe weis gelten.) Außer dem Staat hat auch die Kirche schon seit vielen Jahrhunderten größlentheils den Selbstmord als schweres Verbrechen behandelt. Besonders streng verdammen ihn die griechisch-katholische, die römisch-katholische und die prote stantifch episkopale Kirche. Dagegen hat im klassischen Alterthum der Selbst' mord unter manchen Umständen als Tugend oder c;ar als Pflicht gegolten, sowohl bei Priestern und Philosophen, wie m der ganzen össcttt.lchen Meinung. Im Durchschnitt gehören drei Vier tel der Selbstmordcandidaten in allen Landern dem männlichen Geschlecht an. Man will auch gefunden haben, daß der Procentsatz der Selbstmorder im Allgemeinen bei den Unverhliraiheten größer fei. als bei den Verheirat heten. Unter den Culturvölkern stellen die Teutschen die größte Zahl Selbst Mörder. Dafür sind sie auch das Volk der gr5ibelnden Denker", welche der Widerspruch zwischen Wunsch und Wirklichkeit besonders empfindlich zu berühren scheint, und welche die Feinsühligkeü des Südländers mit der nachhaltigen Tiefe und dem äußeren Thatkrastmangek des nordischen Hamlet vereinigen. Haftige. rasch beschlossene Selbstmorde sind übrigens bei mehreren anderen Völkern häufiger. Fast unglaublich erscheint es aber, wie schnell die Chinesen zum Selbst' mord bereit sind, denen doch die Meisten eher ein dumpfes ich-Ergeben m das Schicksal zutrauen. Jede Kleinigkeit schreibt ein.amerikanischer Reisender sann den bhineien veranlassen, sich auszuhängen. In vielen Fällen, wc mancher Andere uch an seinem Feint dadurch raöt, daß er ihn tödtet. bringt der Chinese zur Rache sich selbst um. Sehr haung summen in Chma selbst moroe von Wtttwen vor. und zwar hängen sich viele derselben öffentlich auf. nachdem sie vorher Diejenigen, deren Anwesenheit sie wünschen, ihre Absicht mitgetheilt haben. Am Mor gen deS festgesetzten Tages wird das treiwllllge Opfer, m bunte Kleider ae hüllt und einen Strauß frischer. B!u wen in der Hand haltend, in einem Traqstuhl nach nnem Uempel gebracht. welcher znm Gedächtniß tugendhafter und kinderreicher Wittwen" errichtet ist. Tort vollbringt die 'selbstmordscandi datin die üblichen religiösen (seremonien. wobei sie Kerzen und Weihrauch verbrennt, und Nachmittags kehrt sie nach vauze zurück und hängt sich vor der versammelten Menge aus. Terar ,, tlge Selbstmorde rinden bei den (Ihine scn allgemeine Billigung und ehren di " betreffende Familie. Der JrMuenpalsft aus der Welt - aussteUung in Chkrago. Zum ersten Male in der Gefchicht " der internationalen Ausstellungen wird bekanntlich in Chicago ein besonderes Gebäude auszchlieUich für die Ausste! lung der weiblichen Kunst und Industrie errichtet werden. Um diese Idee auch vollftandlg durchzuführen, befchlogman für diese Zwecke nicht nur ein besonde res Kebaude zu errichten, sondern auch da? diefer Bau das Werk emeS weid lichen Architekten sein sollte. Das Ge bäude ist in italienischem Stile erbaut und bedeckt eine rechteckige Grundfläche von 200r400 Fuß. Das Innere des' selben, welches weite Galerien rings um .die vier Seiten in einer Höhe von etwa '25 Fuß über der Grundfläche umfasse wird, wird in eine Anzahl von Höfen eingetheilt, in denen die verschiedenen -Zweige der Industrie ausgestellt wer ien sollen. , Voraussichtlich wird eml 'der nützlichsten und interessantesten Ab theil ngen die für die Krankenpflegk und die mildthätige Organisation zin Rettung der Verlorenen und zur Hilf und Sorge für die Kinder -sein. . Du Werke der Malerinnen werden wohl der Hauptsache nach in dem Kunstpalasl usgeflellt werden, doch hofft daZ jTomencomite. in einer Halle dieses Ge bSudeS, welche eigens für diesen Zweck kreservirt ist, eine große und werthvollt 'Ausstellung zusammenbringen. ' TaJ Tamencomite ist die erste offi Lielle Körperschaft, die sich ausschliek lich aus Frauen Zusammensetzt und je
kennen, ohne ftch emer Ungeheuerlichkeit 5. Juni abaeschkotten find, melden, nach " Än; , V.l m
schuldia zu machen. iAllerdinas kann ; 1,1 Melduna sei. wie Dr. 2 "t' T T II.I " Mann.
dä der Jurist wieder ülaen: lS gu, ! üblmann. Zekt auck Emw Vascha "7.on v- ? sch, Fr
Me andere Handlungen von, Gesetz als . wnblbebalten n Bukoba anaekommen. VlvT:kaTTJ2 " rntiern
lUWSMW'???" " mal? in einem großen und tntetnaüo nalen Untcrnehmey als gleichbercchttgj anerkannt morden ist. ' Das Comüt forderte für die Errichtung eines Gi' bäudes für die Frauenabtheilung de, Weltausstellung Entwürfe von weib. licken Architekten ein. deren Resultat man mit einem gewissen ängstlichen i f r f jf - GNUyi enigegeniay. nreizeyn tjm .. ' , . ' r. würfe gingen em; mner war icyiecyr, . die meisten waren sogar ausgezeichnet. ' so daß es schwierig war zu entscheiden, welcher der beste sem mochte. Der ärztliche Tirector für die Aus stellung hat sich bewogen gefühlt, den weiblichen ?lerzten in der Krankenstation derAusstellunadle aletche Anerkennuna. ni T?n mÄrtnVtrhfn 1 fiil rnrK- in ivi - ' J " - ' T " I W assen. Der ffrauenpala st wird eben. II f. stlli das Modell eines Hospitals mit Aerzten, schulten KrankenwärterM' nen v 7' . & und sämmtlicher Ausrüstung zev . a, . r. 1 v ! . w gen. n veromoung oamn mxo du Abtheilung sür öffentlichen Komfort, leichtere Mlle von Unwohlem und kleinere Unglücksfälle stehen, die bei einer so großen Menschenmenge, wie sie V .. Ll .S.ri 1.. ...a w-. zur Zkii ocr Ausficuung mcr zufum menströmen wird, unvermeidlich find. :in vielen raaien ourcyforfazen die Frauen die heimische Flora und liesern so einen werthvollen Beitrag zur Garl tenbaU'Ausstellung. indem sie werth, volle Sammlungen aufbringen von eßbaren Pflanzen, heilkräftigen Krön tern u. f. w.. die in den Ver. Staaten j gedeihen. min wohlbehalten n Vukoda Pekermanns Mittheilungen, die an Ylocyanen in VUiova angerommen. 4 1 stl . i . . . . - Tr. Stuhlmann, der Begleiter Emin Pafchas auf semer großen Re.se hat ?t, t!, ,.-,,k,,,r Ml?i. 111 jl il l JllUIHltJ VilUUlUyi Uyfc4l JJlk' tk5ttunaen einen anslübrlicken Bericht über den Zug veröffentlicht, dem wir Folgendes entnehmen. In der Ein sei f ' r. . tung schildert der Verfaffer den Manch von Kafaro um den Albert Edward nach Rordm. Südlich vm A,. bert See hielt die Expedition dann Rast. Bei Undussuma wurde ein Lager ausgeschlagen (20. Juli bis 10. August 1891). knüpften dort Verbindung mit den zwischen Kavalli und Mpiguas anacstcdelten Sudanesen an. Die De tails würden mich hier zu weit sühren. ich will nur erwähnen. da& nach Dr. Zmin Paschas-Abzug alle Bande der Ordnung aufgelöst wurden. Der nach Wadelai zurückgekehrte Anführer der Aufrührer. Fadl-el-Mula.Aga. errich. ete am Nil em,ae kleine- Stationen. rief aber dann, heimlich .die Mahdisten n s Land, wogegen nch die Soldaten widerseen., viele Aegypter erschlugen uno mern von.iym oneicn. ie ue' en dann theils ! ZU! Selim Bey nach Kavalli, theil? siedelten sie sich unter Fcrraa Aaa auf dem Südplateau an. Selim Bey selbst ist ganz nsähig. die Leute zu regieren, hat fast die Halste zu Officieren gemacht und dadurch eine Partei gescha'fcn, die nicht von hier fort will, da ne in Egypte ihre Grade zu verlieren fürchtet. Dadurch, daß mau durch Zufall die von Stanley bei Madsamboni vergrabenen 40 Kisten Munition fand, könnten fie sich hakten. Selim Bey. von den Aegyptern ganz beeinflußt, schützt vor, er müsse nach Aezypten zurück, und weigerte sich des halb, mit auszumarschiren, ist aber thatsächlich nicht gewillt, das Land zu verlassen. Die Soldaten hielt man da durch ad, daß man verbreitete. Cmin sei vom tthcdiv entlasfen. da, er das Land verlafsen habe. Da es nicht un sere Aufgabe war,' die Leute fortzudringen, und wir uns auch nicht län ger aufhalte., konnten, marschirten wir ab. wobei uns 182 Sudanesen folgten. Bemerkenswerth ist noch, daß sich .im ganzen in der Provinz" ungezählte Officiere befinden, alle von Selim Bey und Fadl-el'Mula-Aga ernannt, daß ferner beide Dampfer untergegangen sind, da man Eapitän und Maschinisten tödtete, daß Fadl-elMula alle Boote zerstören ließ. Die Station bei l?a valli steht mit. den umwohnenden Äegern meist schiecht und die Ernten sind Mttzrathen. , Dach blühende Lurland am N!t. von Wadelai: aufwärts, ist völlig von den Einwohnern verlassen und zur Wüste geworden, und weit und brett der Wohlstand der Neger zerstört, da man seit Emins Abzug nicht wen!' ger. als etwa 40W Ainder auf Razzias fortschleppte. Das Hauptcentrum der Mahdisten ist Makraka, doch sind wohl die Soldaten eine ebenso schlimme Geißel für das Land, wie jene.Dem Vordringen' Emins nach Nor den wurde. durch den Mangel an Le bensmitteln in dem völlig verheerten Lande bald ein Ziel gesetzt. Ueberall hatten die Sklavcniöger die Eingebort nen verjagt und die früher blühenden Gebiete vet wüstet. Am 12. November traf Emin Pa-cha wieder in Ussuhuma ein und schickte dann am 10. December Dr. Stu'jkmann voraus, der am 1ö. edruar die deutsche Station Bukobc erreichte. Unsere JrauenHochschulen. Das ewig Weibliche in höheren Lehv anstalten Amerikas macht sich von Jahr zu Jahr, mehr bemerklich; die Frauens Hochschulen, wrrden unstreitig immer populäre. ' Mehr ,ils 3000 Studirende wurden voriges Jahr im Vassar-, Smith. .Welleüley- und BrynMawe College" immatr:culirt. MonntHolyoke trat1d83 mit einer Jrauen-Hochschule hervor und das Womans College in BalH more das erste seiner Art im Süden stellt in diesem Jahr seine ersten 5 Grai duantcn'Diplome aus. !" Das Annex' ds Harvard-l?ollegs kann schon auf das zwölfte Jahr hübscher Resultate in höherer weiblicher Erziehung blicken. Der Procentsatz der jungen Damen in dar., für beide Geschlechter geöffneten Hochschule nimmt beständig zu und soll nebenbei zur Verfeinerung der Sitten der männlichen Studenten nicht wenig beigetragen hadLN In jeder Frauen Hochschule ertont bestündig der Auf nach mehr Raum, und auch die Zahl derer welche noch Nachkurse nehmen, steigt von Jahr zu Jahr. "..'? . Wie wesentlich anders waren. die Per
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h!"?!5i,!lA'Ptz oaitnin am ecjinn fce groncn'IZievoltttionskricges. als in dem klassischen Boston viele Tomen der vornchir.cn Ge scllfchast nicht lesen sonnten, Gattinnen hervorragender Männer nnter Schriftstücke nur ein Kreuz feien, und es als ein Vorrecht der Madchm galt, sich an der Thiirstnf der ländlichen Schulen ' ' ' . T an halten zu dürfen, um den Jungen ' t 1 ' v zuzuhören! Man stelle sich daneben Dam?n der gleichen Lebensstellung vor, . . jm- Hs . welche aus modernen Hochschulen lom- ' . . . . . " ' rneii und über Literatur, PtzttologLe. Wk!v!ne. Matbematik. Astronomie, Medicin u. f. w. plaudern und s den! Namentlich in der Astronomi den ne emiae Vertreterinnen, auf sie iinU iVin hftrfrtl. iShtP ZahMbiturienlengcht wieder rnbieVedr r ' . r " ? " 1 " .... . A thätigkeit fclbst über. Andere wenden Nch . dem Journalismus zu oder machen sich . als praktlfche Aerzte bemerklich. wieder ' . . . . j, . r. - l" - . .t:lk. ... . Anoere fiuo e,lisaq geol,o?rc m:n. Bom Jnlandt. Die V er. Staaten haben den Nuf. lührlich mehr ve,cyeioungs betrete auszustellen, als die gesammtt w m .. , jr-.i . christliche Welt zusammengenommen, In der C 0 r u e l ! . 6 0 1 1 1 g t studircn mehrere Mädchen die Land wirthschaft und die Thierarzneikunde wird von einem Madchen studirt. I Houston County. Georgia. hat ein Farmer eine sechsjährige Sau. welche die Mutter von !7K Schweinen gewesen ist und jetzt elf Junge .gewor fen hat. Frau Jefferson DadiS und ,, L. ,,4. h;, wm &mtQ (gwnW mm jh Sommer. Kartier aufgeschlagen. n ' " ' " (T : t. : ..Itinlf. Der ,etz ge amerrkuntsch. a - lSl u einfacy lVtnTil-nTitiil N7m miiTT ntn viiit tu viiui jitiv ivmvfc ,j vv John C. New von Jndiana genannt, dann wurde er Colonel titulirt und als er kürzlich von London auf Besuch hier m , . . ' T $Z (. . .. M . X A i. v. Oli luniin iwuk wiiniiti v. jsv genannt. Zu den merkwürdigsten Spinnen gehört die Dolomedes, welche auf der Oberfläche des Wassers ihrem Raube nachgeht und untertaucht, um ihren eigenen Feinden, zu entgehen, gloch merkwürdiger ist jedoch die Argy roneta, welche ihr Haus, worin ne ihre Eier legt und ihre Jungen aufbringt. , auf dem Boden der Ströme baut. t Die gemalt engen st er, welche ' . " V ! ' zur Erinnerung an Genera! R. E. Lee in die St. PaulStirche in Nichmond, Va. eingesetzt werden und in München angefertigt wurden, sind ein Geschenk der Fräulein Stewart von Brook Hill. Am 12. Okt. dem Jahrestage des To des Gen. Lce's, soll ihre Einweihung stattfinden. ' In. der Centennial-Aus. stellung im Jahre 1d76 wurde ein elektrifchcS Licht ulseine CurioMt aus gestellt und. jetzt werden beinahe , alle Städte der Ver. Staaten damit-de-leuchtet und Hr. Edison hat der Welt jetzt auch noch das Weißglühlicht für Beleuchtung des Innern von Wohn Häusern und öffentlichen Gebäuden ge liefert. Die Briaadegenercile dei ehemaligen consöoerirten Armee fcheinen aus dem . öffentlichen Dienste allmölig zu ver chwinden. Im Senat befinden sich nur noch zehn südliche Generäle und nicht halb so viele im nationalen Abge ordnetcnhause. Der auffallendste von allen ist Wallhall von Mississippi, der Nachfolger Lamars im Senat. Er ist tin großer und sehr schlanker Manu mit starkem, schwarzem Haar. In d i e K l a u e n e i n e s L Swe u gerieth neulich auf der Reise deS Ring iings Eircus in Minnesota der Wärter Edmond Reed. Er legte, nachdem er Jleifch für die Thiere zerschnitten hatte, seine rechte Hand auf einen Löwen, um ihn zum Ausstehen zu bewegen. Der Löwe versetzte -dem Arm des Wärters einen furchtbaren Schlag mit der Klaue und packte ihn dbcrhald des Ellbogens mit den Zahnen. Die übrigen Wärter versuchten, die Bestie von feinem Opfer wegzutreiben, bevor ihnen dies aber ae lang, war der Arm furchtbar zerfleischt und der Knochen zermalmt, so da eine Amputation an der Schulter noth wendig wurde. AlkeMethoden zur elcltri. schcn Beleuchtung von Eisenbahnwagen haben sich bisher wegen ihrer Kostspie ligkeit und Schwerfälligkeit .nicht be Bahrt, Jetzt hat aber Prof. McElroy, Superintendent der Michigan StaatsBlindenanstalt, diese. Frage , erfolgreich gelöst. Die von ihm erfundene Duna. momafchine. welche zum Schutz von Nässe und Staub in einem eiiernen Kasten ruht, wird an der vorderen Achse der Lokomotive angebracht: sie wiegt 300 Pfund und bedarf außer der zeit wciligen Oelung keiner weiteren Bcvie nung. Die Leitungsdrähte Kaufen unter den Wagen .und sind,' wie' diese selbst, zusammengekoppelt. Durch die Maschine kann in jedem Wagen eme be liebige Anzahl Glühlichter gespeist wer den. Wenn der Zug anhält, werden die Drähte durch Accumulatoren ge speist, welche von der Fahrt genügend geladen werden, ltrn jcchs Stunden lang aus.nlhalten. Die ozten dieser elektri sch.m Beleuchtung sind geringer als die mittelst Oels. Pastor W. I. Mann, DoctoK der Theologie und der Jurisprudenz, der seit 47 Jamen im kirchlichen, bur änlichen und socialen Leben des deutsch amerikanischen Volkstheils im ganzen Lande eine ; , hervorragende 'i 1 Stel lung eingenommen uiid in verschiedenen Richtungen eine leitende und rastlose Thtmkcit entwickelt hat, ist kürzlich in Massachusetts auf einer mit seiner Frau und feinen Töchtern unternommenen Erholunasreise ganz unerwartet im Alter von dreiundsiediia Jahren gestor den. Der PHU. Demokrat schreibt : Dr. Mann war am 29. Mai 1819 zu Stuttgart geboren und : ein Nesst des berühmten DlchterS Ludwig Uhland ; 1311, in feilem .LebenZzahre, machte er sein Eramn zu Tübingen, wo er im Stift gewesen war, wirkte dann als ordinirter Predigergehilfe drüben bis 1Q 1 ih ttm, Yt-fiii r!m4 X. "w wumui num vui
Staaten, und Zwar nacy Penntytva nien, roo er. nach kurzem Aufenthalt zu Mercersburg bei dem berühmten deukschKamerikänischen. Theologen Dr PH. Schaff, sich zu , Philadelphia nieder lies; ; 1830 wurde er dort Pastor der deutsch, lutherischen Zions
kirche. Von 18S4 bis 1860 war er der , . . . erausqeder ver, Äionats chntt ttix . ' . . ' . chentreund." Damals trat er in emera besonderem Buch Das Lutherthum in d . . i1 .. T - -n 4T M Amerika" für Ztlenge Aufrechterhaltung . . -i " . I ' ... . 7 . des Augsdurger wkaudensdelenntnijzeS kln. iix war emer der Gründer dcS 7 ' i - ' ' - r-T . . .v. . . . . pOta uno viele Jayr? Aorstber ihres , . . . . . . ld!iotJ.'k'omltes. dento war er Jahr. - lang em uettor des Teutschen . , , .w - . yofpitals uas Pfleger des neugegründeten Mmo Drerel.Heims. welche? ein Altenbcim. ein Kinderdosviial. eine PZakani!Nn-nsl, ,ln t Khfr Töchterschule umfaßt und bekanntlich eine Stiftung von Herrn Johann X: Lankenau ist. Aufopfernd wirkte, e? auch für lutherische Waifenanstalten. Ferner war er lebenslängliches Mitglied der pennsylvanischen Bibel.Gese'llschalt und der historischen Gesellschaft von Penn'ykvanien. Eine unermüdliche Thätigkeit entwickelte er als Schriststel ler über , kirchliche Fragen und über kirchlich? und allgemeine Geschichte und auch in Schriften für die Jugend nd über die Geschichte des Deutsch-Ameri. kanerthums. In seiner Schreibweise war er klar und krüstig. und wie in seinen Predigten, ein fchter deutscher aber voll Toleranz und politr eiheitsstnns, mit es ein. Bürger amerikanischen Republll sem oll. Postmeister Ja mes H. M i l . ler w Gouley.Bridge. W. Va., ist vor mehr als fünfzig Jahren vom Prasidm tn Winiom Sftenm fSarrifön anaettettt len William Henry Harrifon angestellt worden und seitdem beständig im Dienst gewesen. Er ist jetzt 86 Jahre alt. aber noch ebenso prompt und zuverlässig im Dienste.wie irgend, ein anderer Postmei. ster in seinem Staate. Während des Rebellionskrieges war seine Postosfice zu verschiedenen Zeiten, innerhalb d'er Rebellenlinien. aber er wurde niemals in irgend einer Weise belästigt. Hl 1 Qta Uuilante. Man schreibt auö Buka. rest vom 8. d.: .In den hiesigen höhe n Gesellschastskreiser scheint neben sa mancher anderen, aus dem schönen v1 l lt nun; (lil X 1 hAlAtlMU AatTiU.lL Htitwl sitte auch das bekannte geflügelte Wort des Sohnes von Alexander Dumas Anklang gefunden zu haben. . Finanz infpektor Vastleseu hat in der Nacht vom letzten Freitag seine fünfundzwan ziajShrige hübsche Frau bei einem zärt uchen Stelldichein überrascht, welches pe semem Vorgejetzten. dem Generaldnek tor ver Buchyattungsadtheilung im Finanzministerium. Hrn. Pertikari in der eigenen Wohnung gemährt hatte. Vastlescu war von lemem nach frem den Früchten lüsternen Chef' aufweine Inspektionsreise geschickt, 'von einem Diener aber auf Z telegraphischem Wege nach Bukarest , zurückberufen worden Er begnügte sich in der' ersten Auf wallung damit, den Räuber seiner Hausehre, welcher übrigens verheirathet und Vater von vier Kindern ist. ordent lich durchzuprügeln' und durch einen schleunigst herbeigerufenen Polizelbeam ten ein Protokoll ' des vorgefundenen SachverhaltS behufs Einleitung der Anklage auf EaebrUch aufnehmen zu lassen. Frau Vastlescu. welche Mutter von zwei kleinen Kindern ist. flüchtete sich unter dem Geiohle des rasch zu sammenströmendeN Vorftadtpublikums in das HauS einer Verwandten, wo sie von Herrn Pertlkäri die Versicherung erhielt, daß tr durch einen Freund bei der Polizei für das Verschwinden deS eben erwähnten i Belastuvgsprotokolls Sorge, tragen werde. Während er es aber zur . Vermeidung ! weiterer, seine eigene Persönlichkeit in Mitleidenschaft ziehender Skandale doch für angezeigt fand sich sammt semer Familie, nach Kronstadt zu begeben, : wurde Frau Vasilcscu am Tage nach der 'Unange nehmen, Ueberraschung von ihrim Gat im in ihrer. Zufluchtsstätte aufgesucht und von diesem nach kurzem Wörtwechsel durch drei rasch nach einander abge feuerte Revolvcrschüsse, wenn auch nicht lebensgefährlich, fo doch sehr ernstlich vermundet. Herr i VasileScu stellte sich sofort selbst dem Gericht,', während' der feige Verführer seiner Frau von ttron stadt zurückgerufen! werden mußte., um sich gegen die ihn belastende, Ehebruchs klage zu vertheidigen. , Gegen VasileScu wird allere Wahrscheinlichkeit ; nach . die Anklage wege n v orbedachten Mordver suchS erhoben werden.,' Doch ist eö bei der im.j Publikum ' herrschenden Stim mung mehr a!S wahrscheinlich, daß die Bukarester Geschworenen sichre! ihrem Verdikte gleichfalls an bekannte franzö fische Muster , halten und den blutigen Rächer seiner allerdings schwer getränt ten Hausehre einfach freisprechen wer' den. " , "ij -4.13 f!u . ii!iij;4.;: k , ! Ueber d 1 e O p f er der Elsenbahnkatastraphen von. Mönchen stein und Zollikofen und deren Entfchä digung seitens der ,, Verwaltung , der Jura-Simplonbahn wird aus Bern berichtet: , Die Zahl der beim, Mönchen fteiner, Unglück sofort Getödteten oder an Verletzungen Gestorbenen betrug? verwundet waren 171. Zusammen also waren von der , Katastrophe 242 Personen betroffen, von denen nur eine einzige die Haftpflicht nicht beanspruchte. Bon 241 Entschädigungsansprüche wur den durch Vergleich erledigt: für 8 Todesfälle mit einer Abfindungssumme von zusammen 33,418.60 ,,, FrancS: theilweise erledigt find die Ansprüche für b ' Todesfälle mit einer Abfindungs summe von zusammen 43,252,50 Frcs. Unerledigt sind die Ansprüche für 53 Todesfälle: bei manchen derselben sind die Ansprüche heute noch nicht ziffermä ßig festgestellt, da vorerst die Frage über grobe Fahrläfigkeit entschieden werden soll. Bei Einzelnen werden Forderungen von 50 75,000 Fr. ge stellt, denen sich die JuraSimplondahn widersetzt Von 170 Entfchädiaunö Ansprüchen von Verletzten sind erledigt . 33. Fälle mit einer Abfindungssumme '......f. ni f v cv ryr rr.a uun (uittin inen vi.voa w. f o 141.,
ch4ti PtedZgecZemmars in Mount Airy. des reuuurlttit riuonunujuiuu,r e ha- sen erster Professor fürs Deutsche , er n 91.137 vr. 25 Cts erledigt Im .. m . :. iXI 14 aIIa Vm u u m U tu am J 4 i I
. . . , . .... . . 1 1 Mi . 4 .iu.ll.UV.IU .U.
welche würd?, seil i4v er war e,n Mitglied yu m a4n utu.
der Teut!ck?n Keiel!5ckakt von PÜiladel. r. ausvezauli. vom nnv es geraoe
-a:
Vi tyeilweise erledigt sind 10 Falle mit einer Abfindungssumme von zusammen 8495 Fr. 75 Cts.' Unerledigt wären j (Inbi Februar noch 72 Fälle von Verletzungen. Beim Eisenbahnun glück in Zollikofen blieben 13 Riisende ofort todt, 5 starben nachher; 118 Personen meldeken Nch ?ls verlcht. Im sitM tM. . 7 10 ftl 1 i.Äiu.4k " ui w ai"iuc ueuu;. Z I 111 CV. ... Ist - ä"1 1 V uruai wuun iu Todesfälle erledigt mit einer Abfin -t.'...!,? . oo i ,i (v - r3 j"1" "i.19" O Cr i Pl iiiijimI V . I I ki 1 I L i - .puucumuuittu wihowvuwh. rriaßsoroerungen sur .Verlegungen wu . , , - i 4 t . j - . V . U A U M A h . A Mt.I ll. h. k h 9". 'üllC I' j" i. Ia VbW A r: t M M Ak. U.lXlll ,v vs vle uuln.r uiy ucucuuu. ?vy vur,,r. BW tt von den Ahnen des eisernen Kanzlers hat sein Glück in Nußland gesucht und. seine Ruhe in rnfttfcher (5rde gefunden. In der yviiuivvi luvii vvuvi - ii). ivvvtt jetzt Biographische Skizzen der Einge ltrtf rttn,lAM In, - Win " mtrttn dorenen des Poitawafchen souverne ments und der in demselben Gestorbe nen" von Butschnewitsch verönentlicht. Wir entnehmen diesen folgende biogra phische Angaben: Rudolph August Bis marck wurde in demselben Jahre, als die Türken vor Wien standen, am 21. März 1683. unter der Regierung Fried rich Wilhelms, des Großen Kurfürsten. in Deutschland geboren. Von seiner Jugendzeit ist nichts bekannt. Unter dem ersten Konig von Preußen, Fried rich Wilhelm I., diente er bis zum Range eines Obersten, unter der Re gierunq PeterS ll. ging er im Jahre 1732 nach Nußland. Dank seinem schönen Aeußern, seiner Gewandtheit und Kenntniß der Kriegswissenschasten, fand er einen Beschützer in dem mäch t,gen Biron, welcher ihm bald den Rang eines Generalmajors und die Hand eines Hoffräuleins verschaffte. Am Hochzeitstage erhielt Vismarck von der Kaiferin ein Haus zum Geschenk und den Rang eines GenerallieutenantS; von dlefer Zeit an war sem chickfal Mit dem Birons unzertrennlich. Mit seinen Brüdern zusammen nahn, er Theil an den polnischen und türkischen n und förderte die Erhebung Birons zum Herzog im Jahre 1737. wofür er zum GeneralGouverneur von Liviand ernannt wurde. Im Jahre 1740 wurde er mit Biron zusammen Verhaftet. 1741 nach Tobolsk verbannt und spater nach Jaroslawl zur Annedlung geschickt. Sein erblichener Stern kam aber wieder zu neuem Glänze. Unter Iwan VI. wurde er im Jahre 1747 zum Oberbefehlshaber der Ukrainischen Südarmee ernannt, in welcher Stellung er nicht lange blieb, denn der Tod ereilte ihn. Jm Jahre 1850 starb er und wurde in Poltawo begraben. Wegen Mißhandlung bon Untergebenen ist der Wachtmeister Viehnsen vom Oldenburgischen DragoaerRegiment No.' 19 zu zwei Monaten geftung verurtheilt und zur Berbüßung seiner Strafe "nach 'Magdeburg über führt worden. i - B t i einer Feuerwehr Vauvrübuna hat sich in Cobura wie man von dort schreibt ein schwerer UnglückSsall ereignet. Auf einer thurm hohen, von der Stadt neu angeschafften Patentschiedeleiter stand der Obersteiger Beyer, um von der Spitze der Leiter aus vermittelst des in seinen Handen befindlichen schlauchendes einer der Stadtthürme er stand frei in der Höhe des Tturm.Kuppeldaches mit Wasser zu übergießen. In Folge des heftig wehenden Windes und der ge? waltigen Last des gefüllten Schlauche? fing nun die Leiter an zu schwanken. die Schwankungen wurden immer grö itt plötzlich ein gellender Aufschrei der umstehenden Menschenmenge brach die Leiter entzwei uno Beyer wurde übcr ein Dach hinweg mit sol cher Gewalt auf das Straßenpflaster ge schleudert. , daß er. gänzlich zerschinet tert, auf der Stelle seinen Tod fand. Ein anderer Steiger, der, ungefähr in her Mitte, auf der Leiter stand rettete sich durch einen Sprung auf n Dach, em dritter, weiter unten stehend, zog sich schwere innere und äußere Ver letzungen zu und mußte in s Kranken haus gebracht werden. Der nürnber aer Fabrikant der Leiter ist sofort. tele graphisch von dem Vorfall in Kenntniß gesetzt woiden. und es wird sich wohl nun herausstellen, ob ihn eine Schuld trifft. - , , Ueber den Bierkon sum in Deutschland hat der Präsident des deutlchen. Brauerbundes, Herr venrich aus Frankfurt a: M., auf de.., vor einiger,! ! Zeit in Hamburg tagenden Brauertag folgende statistischen An gaben gemacht:. Während der Gesammt konsum 1836)87 rund 45 Millionen Hektoliter betrug, ist er 1890l91 auf 52.304.000 Hektoliter, um 7.662.450 Hektoliter gestiegenSMBZ Bevölkerung betrug im gleichen Zeit caum nur 4.3 pCt., der des Bierkon sums 17,3 pEt. Daß die Einsuhr von 135.000 Hektolitern in 1886l87 auf 229.000 in 1890j91 gestiegen ist. dürfte tm WefentltcheNldarauf 'zurückzuführen sein, daß sich in den letzten. Jahren die Gunst des Publikum? wesentlich mehr dem Pilsencr Bier zugewandt hat. Der Rückgang des Exports 'von 1.071.000 Hektoliter in -1886t37 auf 060.000 Hektoliter in 1890l91 entwr nat bauvt sächlich aus einer Minderausfuhr nach Frankreich und Belgien, wo leistungs fähige. Brauereien begründet worden sind, die den deutschen Bieren schwere ttonkurrenz machen. Außerdem ist in Frankreich eine sehr, ungünstige Ge michtösteuer für , Bier, eingeführt, die den Erport dorthin fast unmöglich Riacht.M? DerEhebrüchS Proceß en die Gräfin Menabrea. , die Gattin des Lohnes des ltal,en,fchen Botfchaf terS in Paris (der des Skandals wegcr aucy diesen Posten aufgab), wurde lek ter Tage vor dem Zuchtpolizeigericht in Nizza verhandelt. Mit der Gräfin war auch ihr Geliebte der Graf OrzeSko, angeklagt. Die Gräfin Menabrea leug ne'te nicht, mit dem Grafen Orzcsko in wilder Ehe gelebt zu haben, gab aber zu ihrer Entschuldigung an, ' sie habe sich für vollkommen frei gehalten. Ihr PertKeidiaer euäblte. wie sie kurz nacd
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