Indiana Tribüne, Volume 15, Number 288, Indianapolis, Marion County, 5 July 1892 — Page 1
H Hy lA y 4V rf rf -fr d tu W y v v s, " , v ! Jihrgang 15, Office: No. 13 Oft Maryland Straße. No. L88. Indianapolis, Indiana, Dienstag, den 5. Zuli 1892
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?ägBlg Z . Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. - Für Jndiana: Warmes, beftandiges Wetter. Kriegerische V 0 r b e r ei t u n0 e N. Pittsburg, 3. Juli. Lekten Donnerstag, Morgens 4 Ubr, griff die Firma Carnegie 60. in'Homestead mit eiserner Faust in den Gang der Ereignisse, indem sie sämmtliche Arbeiter entließ. Dieses Vorgehen konstatirt unzweifelhaft, daß die Firma den Kampf unter allen Umständen jeht ausfechten will. Durch die weitere Frist-von 14' Tagen von Seiten der Amal. Association der Eisen und Stahlarbeiter scheint der Firma eine unliebsame Verschleppung erstanden zu sein, daher schritt sie zum Angriff und zwang die Arbeiter, den Kampf auszunehmen. Die Bedeutung dieses Kampfes wird weder von den Fabrikanten, noch von den Arbeitern unterschätzt, sie alle wissen, daß in Homestcad die Kut fcheidungöschlacht geliefert wird. Gewinnen die Arbeiter, so wird der Widerstand der anderen Eisenbarone gebrochen sein, verlieren die Arbeiter, dann ist ihre.Sache auf der ganzen Linie verloren. Die kleineren Geschäfte hier und dort, welche unterzeichnet haben, würden dann auch gezwungen, die Kontrolle der Organisation abzuschütteln. Die Firma Carnegie Sz Co. hat ihre Maßnahmen in einer Weise getroffen, wie sie bisher in den Ver. Staaten unerhört waren. Geschäftlich hat sie alle Bestellungen abgelehnt, welche eine schnelle Erledigung verlangten, und wer den großen Vorrath ihrer Stahlschiencn überblickt, der sieht auch hier die geplante Vorbereitung. Aber dieses ist nebensächlich gegenüber den Verthcidigungswerken", welche errichtet wurden, um jeden Angriff abzuwehren. Eine 12 Fuß hohe Bretterwand wurde um daS ganze Grundstück der Firma errichtet, die stellenweise sogar 20 Fuß hoch und doppelt ist,, so daß ein Mann dazwischen ungesehen auf und abpatroulliren kann. Die Bretterwand geht bis tief in den Fluß hinein und ist oben mit drei Reihen Stacheldraht eingefaßt. Derselbe kann dazu mit Elektrizität geladen werden. An der Bretterwand das Bahngeleise entlang sind in einem Abstand von ,30 Fuß runde Löcher gebohrt, die weiter keinen Zweck haben können denn als Schießscharten zu dienen. Bahrschein- " 1 '(SÄ ,! Jji- tV lich ist auch die Behauptung begründet, daß man dieselben benutzen. wolle, um Ströme von siedendem .Wasser auf die :"' im "!! : 1 w w . ,;. -it ' I Angreifer zu ergießen. f;i( Die beiden Eisenbahn Stationen nahe der City Farm wurden angelegt,' damit kein Zug innerhalb der Äretterwand Passagiere abladen kann, , welche der Kompagnie nicht angenehm" sind. Die Vorbereitungen und Maßnahmen ab er bewci sen ferner, daß nan Alles so eingerichtet hat, um mit Leich tigkeit fremde Ersahkräfte innerhalb d e r W e r ke la n d e n z u f 0 n n e n " t " Reben diesen beiden Schienenwegen kann auch die Zufuhr der Scabs auf m $pt$.
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dem Wasserwege erfolgen, da die Werke von dem Monongahelaflnsse an der Hinteren Seite begrenzt werden. Um die Eingänge unter scharfer Kontrolle zu haben, wurden zwei derselben angelegt, welche verschlossen werden können. Jeder Arbeiter muß dieselben benüen und darf unter sei nen Umständen das Bahngeleise betretcn. In der Mitte der Werke ist eine hohe hölzerne Treppe errichtet, die über die beiden Bahngeleise führt. Auf derselben ist ein Bcobachtnngsthurm angebracht, von dem aus das ganze Werk überschaut werden kann. Um auch bei Nachtzeit die Angriffe beobachten und die Angreifer feststellen, zu könneu, hat die Compagnie mit Hilfe des elektrischen Lichts und eines Neftcktors Vorkehrung getroffen, um Aufnahmen sofort von jedem Vorgang zu nehmen. Selbstverständlich haben diese Nüstungen in den Arbeitcrkrciscn eine große Ertrüstung hervorgerufen. Dieselben erklären offen, daß sie trotz alledem den Zuzug von Scabs zu verhindern wissen werden. Vigilanzkomitcs sind auf dem Posten, um jede fremde Person zu beobachten und deren Trciben festzustellen. Zwelfclhzfte Pcrsonen werden sofort nach dem Flusse gcbracht, und vermittelst Nachen aus die andere Seite transportirt, wo ihnen bedeutet wird, sich schleunigst zu entfer-
nen. W e a d e r und Field. r . k' nt.ii; c; si 1 U 1 II, IMII. Die VolksPartei nominirte James B. Weaver von Iowa für das Präsidentcnaint und James G. Field von Virginia für das Amt des Vicepräsidenten. - m Ausland. A n g e b l i ch ei n , . z arif chc ö" Wordko mplott. Ät"e'n'u!i.-BuKSosia?ölrh gemeldet, daß Milaroff und.. Popoff, welche unter der Anklage verhaftet worden waren, ein Mordkomplott gegen den Fürsien Ferdinand von Bulgarien geschmiedet zu haben, nunmehr geständig sind. Sie haben die Einzelnheitcn des ganzen Anschlages, welcher russischen Ursprungs zu sein scheint, bekannt. Als Ueberredungsmittel wurden angeblich Folterqualen in Anwendung gebracht, doch bestreiken dies die bulgarischen BeHören. So soll Milaroff drei Tage hindurch statt der Mahlzeiten Prügel erhalten habn, während man Speisen in verlockende, aber für ihn unerreichbare Nähe stellte. Große Aufregung hat in Bulgarien ein Artikel der Moskauer Zeitung" verursacht, welche? geradezu zur Ermordung deö Usurpators von 188" auffordert. e W a r e r betrunken ? Petersburg, 4. Juli. Großfürst Wladimir siel heute in der Bahnstation zuTscherspovitz ausdcmBahncoupee des Zuges, in welchem er seine Reise nach hier angetreten hatte. Er wurde in bewußtlosem Zustande vom Platze getragen. Sein ganzes Gesicht war mit Blut bedeckt. Die Aerzte constatiren, daß der Prinz schlimme Verletzungen erlitten habe. B i Sm arck. M ü n ch e n , 4. Juli. Die Reutsten ?kachrichten, veröffentlichen heute eine Unterredung mit Bismarck. Im Laufe derselben erklärte der letzteres S sei nie seine Absicht gewesen,' Rache zu üben, am wenigsten noch an seinem Nachfolger. Wenn ich meine Stimme erhebe, bemerkt der greise Staatsmann, so, thue ich dies, um dem Vatcrlande einen Dienst zu erzeigen. ' ' Durch die neuen Handelsverträge sind die Käse, Wein- und Papierindustricn Deutschlands geschädigt worden. Ich bin vollständig überzeugt, daß es meine Pflicht war, einen Auszug' des deutsch-österreichischen Bundnisscs zu veröffentlichen, wenn auch nur, um dadurch den lijgcnhaften und verkehrten Bttichten" der russischen Diplomaten ein Ziel zu setzen. Ich habe mich in der ganzen Angelegenheit beständig in der, Vefenstve, gehaltet Aus verschiedenen Dingen schließe ich, daß M) mir bie Uiignade des Wif? zugezogen : h abe; der ttmsta n i jedoch, daßIrKaisc Ungnade gefallen -ist: erscheint mir heute noch wie ein Räthsel. Heute . . 'Ar f x,' ii" ' V"1" '" ei' n' V1'1, ' suhle ich mich stark und kräftig genug, ' : " ' Sifi:!1 1 i&y? :? j T M""'"a
um mit Bestimmtheit versichern zu
können, daß ich im künftigen Spätjähre an den Neichstagssitzungen theilnehmen werde. D a s C c n t r u in u n d B i S m a r ck. B e rl in.4. Juli. Auf dem Katholikentage in Köln hielt Dr. Lieber, einer der Führer des Centrums, eine Rede über die Beziehungen, zwischen Kaiser undEx-Kanzler, in welcher er sich entschieden gegen Bismarck erklärte, Das Centrum stehe fest zu Kaiser und Reich. Es sei nicht wahr, daß es durch seine Bestrebungen den Bestand des Dreibundes gefährde, denn die Wiederherstellung der weltlichen Macht des Papstes, welche das Centrum anstrebe, fei ganz gut vereinbar mit dem Fortbestehen des Dreibundes. Der Kampf um die Volksschule müsse wit aller Energie fortgesetzt werden. Dr. Lieber sagte im Verlause seiner Rede, d.,ß wenn zur Zeit, als Bismarck am Ruder war, ein anderer gethan hätte, was er jetzt thue, er denselben ohne Weiteres nach Spandau geschickt haben würde. Der gestrandet e Dampfe? Q u e e n s t o w n, 3. 2uli. . Der Jnman Linie Dampfer City of Chicago", welcher gestern in der Nähe von Klnsale auf einem Felsen festfuhr, wird wohl nie wieder flott gemacht werden können. 3 Schleppdampfer befinden sich in der Nähe des Dampfers, um diesem, falls dies nothwendig crsckelnen sollte, Beistand zu leisten. Nachdem die Katastrophe sich ereignet hatte wurden in aller Ruhe Anstalten getroffen, um die Passagiere an's Land, zu befördern. An den FelsvsrhaHkN wurden Strickleitern befestigtIH chcn die Passagiere den AuHeMn Land zu unternehmen hatten ' Den Damen wurde hierbei der Vorint! ge wäbrt. Auf diese Weise gelang es sämmtliche Passagiere in Slcherhcik bringen. Ein Knabe verlor in einer Höhe von 40 Fuß seinen Halt an der Strickleiter und stürzte herab. Die Matrosen, welche den Knaben bcöbachtet hatten, eilten herbei und singen ihn, bevor er den Grund erreicht hatte, In ihren Armenhaus. Die sämmlichen Passagiere wurden vonden Bauerslenten der Umgebung mit Kleidungsstücken versehen ; später verfügten sie sich nach Kinsale, von welchem Orte aus sie ihre Weiterreise antreten werden. Die Cholera. London, 4. Juli. Der Wiener Korrespondent deö Chrönicle" berichtet: Der erste tödtliche Fall von Cholera in Baku kam auf dem BahnHof vor. Die dortigen städtischen BeHorden thun nichts gegen die Ausbreitung der Seuche und haben kein Cholerahospital eingerichtet. Die Patienten werden in öffentlichen Fuhrwerken nach dem allgemeinen Hospital gebracht. Viele Leichen bleiben tagelang liegen. Aerzte,. ' Beamte und viele Einwohner sind gestohlen. Desinfektionsstoffe sind nicht zu haben. Der sanitäre Zustand von Astrachan .ist furchtbar. ; . T ; : Der St. Petersburger KorrefponI dcnt der Times" meldet : PaS öjfizielle Organ berichtei acht Exkrankungen und drei Todesfälle an Cholera in Astrachan. Die' Seuche ist also 'im europäischen Rußland an Z!nem it ungesundesten , üytzsyesähslHstezki Punkte ausgebrochcn. . Nach den neuesteit Berichten aus Baku kamen- dort am ZO. Juni' 118 ,Me'sMe.rMlZY neue Erkrankungen For und inSisti 9 und 4. l AuSPetrowsk, Schcmakka, Askabad - und .Uzunada - werden viele rm r . ' T-i-' j- t1;.' "' T' ' irlranrungen ' uno z.ooeslauc gc . '. vi - " .' " JHflftl. , . - , V. .. . i 1 t &' G ro ß- Berli n. 1 - : W" :'.k?s? B c r l i n, 4. Juli. Die ftädWcn BeHorden haben beschlo ssen, alle Vororte im Umkreise von zehncnDschen) Meilen in .das Weichbilds der-!,Stadt aufzunehmen ' iy? R t 'I." "'r ' ' ...' : jii, ,! ?' vjL :. i t i '" ii ' f. "!' :e lat hi"" ;,D as onn ta gs g e s etzZ,n ! " '.;(.!(' i m i'v'':iJt'i- v " Deutschland. Berlin, 4. Juli. Gestern trat daS Gesetz über Sönntaasruhc ln Krast '; k rK-ft A-:, Eii;'V ' -ily,,, ; 'il ""'tifi und wurde ohne Störung ausgeführt. ' xfmr. i4$ : j: W 1 In den Stunden, wo die Laden offen , , '....'iiii.jUi.ii'i 'i'1:,,:1!!1-'. ''"'u-.,. j,;,. ' ,r 'i, " v:,;.,;;.'' ,1'. :-i ,:.;;! llr.-.",;, sein dürfen, hatten letztere um diese Zeit um so mehr zu thun. 'kWZMsz MWnaÄrMen? -.a 'prp Angekommen in: W Vn l "Iftrf jf v c v l . Qn Sniirfirtrttt' -"D'O"' t
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von Havre, Rhätia" von Hamburg, Hindoo" von Hull. Kinsale: Aurania" von New Aork nach Liverpool. Quecnstown: Lord Gough" von -Philadelphia nach Liverpool, Alaska" von New Jork nach Liver Pool. Ha v re : La Tourainc" von New Bork. Southampton: Ems" von New Aork nach Bremen. DaS Präsidentenwahl. Votum. " Der soeben begonnene Präsidenten Wahlseldzuq dürfte, auch ohne an dra malischen Uedcrraschungen so reich zu sein, wie manche der früheren, zu den bemerkenZwcrthcsten der 26 Wahlcam' pagnen gehören, welche unser Land bis jeßt' gesehen hat. Abgesehen von den politischen Fragen, bieten die Kosten dieser Feldzüge und die stets zunehmende Stimmenzahl besonderes Interesse. Die Berichte, welche wir über das Votum bei den ersten 9 Wahlcampag. nen hab.m. sind sehr mangelhaft. Als Washington zum Präsidenten gewählt Vurde. gäben die StaatsgeseAgebungen das Clectorenvotum ab. wie die die Dersässung gestattet. Dieie Methode erhielt sich in Süd-Carolina sogar bis zum Jahr 1860; andererseits findet sich die Wahl durch besondere Wahl männer. welche .ihrerseits durch allge, meine Volkswahl bestimmt werden, in manchen Staaten schon 1800 vor. Ein vollständiges Votum des Landes bei der Präsid.-ntenwahl laßt sich erst von 1823 an feststellen. Damals wurden 352.062 .Stlnimekl abgkgebeit. In den nächsten 8 Jahren muh die Zahl der Stimmbe rechtigten gewaltig gestiegen sein; denn die Nationalwahl von 1832 ergab bemis i,15i,323 Stimmen, r ;Von nun an ist die Zunahme eine ,bcnd!ge Nur, die Wahl von im war eine Ausnahme; sie lieferte ein kleineres Vo;um, als die von 1860, einfach weil sich zur Zeit 11 Staaten in Redcllion befanden und nicht mitthaten. Unter den vorherigen Wahlen war die von Z 30, welche William Henry Har rison , in das .Präsioentcnamt brachte. 1sondcrZ 'senkwürdig durch ihren Stimmenzuwachs; es wurden damals im Danzen 2,410.772 Stimmen abge? geben. gegen, 1,493,203 im Jahre 1836. ' ' Ueber die drei Millionen kam man erst 1852 . hinaus: in diesem Jahre wurden 3.142.877 Stimmen ablege den. uud vier Jahre später 4.052.S07. Zwölf Jahren darnach waren 5.724,' 024 Stimmen zu verzeichnen, und von da an hat jede Nationalwahl 700.000 bis 1.300.000 mehr gebracht. 1883 endlich kam es aus 11.374.937. Der diesjährige November dürfte uns etwa 12z bis '13 Millionen Stimmen bringen. , Auch, die Kosten für die Erwählung eine? Präsidenten sind fort und fort gestiegen. Gewiegte Politiker sagen, iede im nächsten , , November abgegebene Stimme werde wahrscheinlichst tosten. Dabei .sind, auch die Ausgaben für das Drucken deriStimmzettel und für das Entgegennehmen und Zählen derselben mitgerechnete . Jedenfalls werden in diesem Jahre' die Unkosten größer sein, als je zuvor, , schon wegen der großen Anzahl, der abzugebenden Stimmen und der Annahme des australischen Wahlsystems in vielen Staaten. 05c waltig müssen auch die directen und indirekten Kosten der großen National Convention sein, obwohl sich ihre Höhe nur .vermuthen läßt. Nimmt man dann ' noch die Kosten der Ward-, Tistrict County- - und Staatsconventio nen hinzu, welche zu der Nalionalcon vcntion - sühren, ? so erscheint die Aehauvtun. ,daß das Aufstellen der Präsideutschalts tz!Candidaten allein Heuer K4.000.000-koste,' kaum übertrieben. Dazu kommen,nun die kolossalen Sum wen welche-- deri Wahlseldzug n der ganzen U nion verschlingt, . s ü r die Or ganifirung' der Parteien, Ausstattung der Straßcnvaraden und Abhalten unNhliq?r Versammlungen, SchreibDrück?'. und Uebersetzungskosten, und so weiter (darunter! kanrr sich! noch Jeder denken, was ihm beliebt.) ' ' K::: Mkv&u ' ; , ' ' In treffender und ' beißend sarkastischer Weise geißelt Julius Stettenheim in den Wespen" die gegenwärtig in Teutichlaud berrsckende ÄnmaZzuna des Militärs gegenüber dem Vurgerstande. Wir entnehmen dem Artikel Folgendes: ;.-;v,ß.-ii4 : Die sortge,etzten Nelberclen zwischen UüslruuD' tni: erä nichtunifomirte Publikum de? gehildet.'N Drills entbehrt. ES ist daher nö thig, dem verzogenen Bürgervolt durch geeignete Zurechtweisu ngen ; ein ige n Schliff im UinHng beizubringeM" ''yMt Befindet sich der Civilist in einer Kneipe, die von Qsficieren oder Unterof steteren besucht wird, so hat er sür seine Anwesenheit nur Entschuldigung zu bitten und die Erlaubniß nachzuholenMüj deWhm anzuweisenden? Platz verharren zu dürfen. Er muß '.' sich ji'doch dabei in Acht nehmen, den Z etwa auSbrechenden Lärm der Soldaten durch seine unangebrachte Nuhe zu stören. Wenn der Hund deZ Herrn Lieutenant in den Straßen lustwandelt, so
entzieh? man ihm nicht böswillig die Waden, sobald der Lieutenantshund in sie hincinzubeißen gedenkt. Jede derartige Weigerung müßte der Herr Lieutenant als persönliche Beleidigung auffassen.
Geht mau an einem Wachtposten vor Über, der noch nicht Gefreiter ist. so hin dere man ihn nicht durch feiges Stillschweigen an der Ausübung seiner militärischen Pflichten, sondern gebe ihm durch unangemessenes Benehmen Gelc gcnheit. Carriere zu machen. Ist man bloß ein Journalist, so hat man die Pflicht, sich über militärische AngeleiZenheitc,! nur in Ausdrücken der Bewunderung, zum mindesten aber in lobender Weise auszulassen. Uebelstände zu rügen, muß ein Journalist entschieden ablehnen. ES ist ganz salsch, sich hierbei auf die Antisemiten zu beziehen, denn abgesehen davon, daß nicht jeder das Glück hat, Antisemit zu werden, ist diesen Herren ja auch nur das Verleumden gestattet, und wer darin nicht geübt ist, der lasse lieber di, Hand daron. Wenn ein Herr Qfsicier, mit oder ohne Begleitung, der Redaction die Ehre seines Besuchcs erweist, so haben ihn die NedactionZmitglieder standesgemäß zu empfangen, sie kommen ihm höflich und unbcwaffnet entgegen, hal ten ihm die Wange zur Empfangnahme einer militärischen Oürfeiae bin oder den Rücken zum Auffangen einiger schlage mit der flachen Klinge oder der Reitpeitsche, und erwarten dann in strammer Haltung und mit redactioneuem Geyonam die frommen Weisunqen des Herrn Officiers." r 1 zr Todes-Anzeigc. Freunden und Verwandten die traurige Mit theilung, ba unsere liebe Gattin und Mutter. Frau Nnua Maria Dietz. gestern Nachmittag um 4 Uhr. ach langer Krankheit im Aller von nükzezu Jahrkn geftor. deu ist. !Die Beerdigung findet morgen Vormittag um halb nenn Uhr. von der Herz Jesu Kirche aus ftatt. Um Thettuadme bitten Die traueindeu Hinterbliebenen August Dietz. Gatte, hrlstina Tietz. Anna V.Dictz. TSrter. August Friedrich Tketz. Frank W. Tietz. George I. "Tietz. Söhne. i Todes-Anzeigc. Freunden nd Bekannten geben wir hiermit die traurige Nachricht, dak unser geliebter Gatte und Bater. RickolauS Hofmeister, am Montag Abend um 10 Uhr L Minuten im Alter von 61 Jrhren, 10 Monaten nd 7 Tagen au der Waffer, ucht gestsrbc ixt. Die Beerdigung findet in Donnerstaa Nach. mittag um Z Uhr, vom Trsuerhaue. ?!o. 8A Ost S!ew Z)ork Tirajze. aus statt. Die trauernden Hi,te,biiebknen AdelheibHoftaeifter. Gattin. ?krau Susanna kttuftmann., Joseph Hofmeister. Kinder. ScnryHofmetfter. .) LZeyi'M eiiimmn Office : 26 Süd Delewareftr. Ställe: 120, 122. 124, 126, 128 Oft Pearlstr. ?lh?n1I. Offen Taq Und NacSt. LMr öswML HomeSalosn. Vin jkithler und schattiger Sommergar ten. zu jeder Zeit kffen. Ecke Michigan Adel und Eruse Str., nahe der Home Brauerei. Bier der Home Bxewing ils. stets an Zaps vom Z. Juli ad. - Zur Empfehlung: TNeinen werthen i rennten und Bekannten tm p fehle ich meine ' . Mein. u. Bier-Alirtlischaft S. O. Ecke Washington u. New Jersey ftr. Die beuen Vetränke und Cigarren Net n Hand, ufmerksame Bedienung. ' ; " " J0IIN B. WEIXDEL. Sigtl,. IFai an.natlaQ.iIi3tL ',,! ' ' 'J, : ' J . " , k -1 Salöoil n. Billiard-Hall wo.8S vu Wal dmgkon Str. H f.: - ';,.!:...t . :- -i, , ... -,- - i ; . ' - , , I 0 hn PeiU e r. ; :i! ' : Vi " :' ' :" " ' ..''"jr"1. ;' ' ' ; Eigentbürner "4 iü'i; :4 KlC-i : ii, ,:..:; imtm cntaeimd 1 nw MaArk. m& bunoraklT, b, Ibut oC . of or om, naa in tkrtr tirs,wfamtar Ihy II. Aar lo it rork.. Kur to luu. your pan iMaaent, or II jor tim to ihm worii. ; TU W W farnitli mrtkmir. W rtart too. Ko TiJt. To cau 4a4 Cc-riumri srniojr fron $ii to IM per eck k4 aprarU. outi, MirmiuH ortW oaoemu 10 wrmrj worKV. ai man W Uul W cu ftmlah ymt tka m vlafmemt mm4 temtik ro KCB. Mo mnto xplaia bar. ti laia.au tlf m TJIVSttüV äCäLä aVäU
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