Indiana Tribüne, Volume 15, Number 287, Indianapolis, Marion County, 3 July 1892 — Page 6

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Der Wolf. SZzH Ol, de TZaupaffant dos Zldols Born. 'We mirneuiiaz oeraiiecar V . IV I jrns D'rötue naa dem 3CstDw , V t ?, ? Sr5ü Man hatte einen Hirsch gezagt. Der Marquis war der emzlge vondenlsch z. x w?xt irf nTrtttrt tZi:T:r XIZ 7..:. iiiui. .c-uiiuv vn. tt"." I Mnrt fwn ni.z nde. 0, Ml MJf W - r;... ,?,i,s... ; I (lUUiUl Vik.5JVtUMl" MV UU Wt,7r w, ttfi nriff tmt hm ffmutii d M S rSta h mrntfi in h r stftfi tih fhrnrfifn rntl I -V" f .: I ;w cT ,r ' .... sfs,. Z s,, k'ksmnnls. r?? W 1M 4VL' WM "W geschickt gewählt und anschaulich. ' ' 7 ! ' I Meine Herren, ich bin niemals au! der !ag) gewesen, ebensowenig wie n:ein Vater, mein Großvater und mein Urgroßvater. Letzterer war der Sohn eines Mannes, der mehr gejagt hat, als Sie alle zusammen. Er starb im Jahre 1764, und ich will Ihnen erzäh' len. auf welche Weise er umkam. Er hieß Jan, war verheiratet und wohnte mit seinem jüngeren Bruder Franz d'Arville auf unserem Schloß in Loth ringen mitten im Walde. Franz dÄrville war ledig geblieben ans Liebe zum Waidwerk. Sie jagten beide, Jahr ein. Jahr aus, ohne Ruh, ohne Rast unermüdlich. Sie liebten nur die Jagd, der standen nichts anderes, sprachen nur davon und lebten nur oafür. nnnr tnn hirf . t iu v. .vwfc v uiuitvuti, Leidenschaft in ihrem Herzen drinnen ; sie verzehrte sie. beschäftigte sie aus. fAfipfclirh irnh Ti!' für rnt2 AttWf3 , ."ll . nvnn Sftcurn . -. st . v lx uZ b-n nch streng zede Störung bet der Jagd verboten, und als mein Urgroßvater zur Welt kam. während sem Vater gerade emen Fuchs hetzte. unterbrach Jan d'Arville euch nicht ei nen Augenblick die Jagd, sondern flucht! blos: Hol's der Teufel. der Lump hätte auch ganz gut bis nachdem Halali war ten können!Sein Bruder Franz war womöglich ein noch viel leidenschaftlicherer Jäger sä er (Jrtiirn Mrr titfrf rtrtV f I vt wvm;wuiiwv(V4 .iiiuii . - l .. 4U fc V UU UV I I iesuchte ,'kine Hunde, dann die Psd, V . r , - . Tl . I unooannscyoserm oer'eaye oes aziof fts Vögel, bis man ausbrach, um ein größeres Wild zu jagen. Im Lande hieden sie nur Herr Gras und Herr Junker. Sie waren unverhältnismäßig groß, knochig, stark behaart,hitzig undttbhaZt. 'Ter züngere, der noch größer war att der ältere, hatte eine Sage nach, auj Herr ttrsU Kr rin. k ftrN ff mm l'kj iv .w.v.v wtltiiitiv, daß die Blätter im Walde erzitterten, wenn er schrie. Wenn sie sich beide zur Jagd in den Sattel fetzten, so war das jedesmal ein ßolzcr Anblick, wie die beiden Riefen aus ihren großen Pferden einhcrtrabten. Im Winter des Jahres 176t nun herrschte eine ungewöhnliche Kälte und die Wölfe wurden wild. Sie griffen die Bauern an. die sich verspätet hatten, preisten um die Gehöfte Herum, heulten von Sonnniunterganz bis Sonnenauf gang und entvölkert?n die Ställe. Da lief eines fchönenTagesdurchdaZ Land das Gerücht von t .UkiVV V U fcU wn einem ungeheu. :n grauweißen Fell. L.,., ' ren Wolfe, mit eine der zwei Kinder gefressen, eine Frau den Arm zerstei'cht und alle Wachthunde im Lande erwürgt hatte und furchtlos in die EMfrndigungcn drang und an die Thü ren witterte. Alle Einwohne? behauptetcn, seinen Athem wahrgenommen zu haben, vvn dem das flammende Feuer klockttt?. Und bald d?mn,f m f rtbare Panikdie ganze Provinz. Niemand vagte bei Einbruch der Naüt fortzuae den. Das Gespenst der Bestie schien in der ttinpernch umzugehen. Die Brüder d'ArviLe beschlossen, sit aufzusuchen und zu todten und luden deshalb alle Edelleute des Landes zu ei nem großen Jaqen ein. Verq?ens. man ließ die Wälder um. hauen, die Gebüsche durchstöbern, sie w itta.v iu iivir.i. uu uivu wob! Wölfe, aber der aesuchte war nicht ysiT ti.'i-MriS it TrM VnJrtt im darunter. Und jede Nacht nach einer Treibjagd griff das Thier, wie um sich iJJ Z 2" byvt l-D w. lfm vm ik.ii M KM Orte, wg man ti qe uchl ' i ' ' im i !sr". 1Jf ri rtOTYli ; ßä,a.si!wsÄH.i u vuviiw viuiiu w uuu denSHweinestalldes Schlosses d'Arville tZ nn ; tAr,Z ttM o; leiden Brüder raste, indem sie diese IILIB 1111 S. . Ll I A Ei BIllft.&AK U VL Ai. A. 1 L. Einbruch als eine Heraus orderuna an sahen, als eine direkte Beleidigung, als m mn, is".- Ar, yn-vv vvmj.v v.v .v au? und wutberfüllt zoam sie zur Jaad ,,,5. rt.rnÄ, S'ttTifnYH hnt i vits4 - . . . y w ll . ' " r. aus. ' - - w Von Taaesbruch an bis zu der stunde, wo der go.dige -onnenoau r- . C t.tr. !... . jmm. m 4 . mim w mmti orn luicn uumrl?,en oer ZQwano, Durra irciTic uc ouä -LiaKci, i ' kv. v v in r: . v VjJU( u.5 cui ,u iiuu.ii. i;uiycui und trostlos kehrten endlich beide aus der mit Eeftrüry cingesaßieu Straße lannfain itend zurück und verwun. --ai . " hert'N sich darüber daß der Wo'f ihre' Erfab.unz ss getäuscht hatte, währen) sie plötzlich gtheimnißvolle Zu.ckt befiel. . w j . " ... Ti ist re tt rtttSTiiTtp pt s 1 ss.?. ?k fnf mfinm ,5. iZktiiavü wie ein Mcnta " Der .... tk U u V n IM' m , - ' t4, 4U4W1I. rtrth sttr Vlntrni-rt )vWt irtT?t?Tt ' . ', . . r:. w? ftfiitfn P - nn - fMUmr vi vist. Heute Rächt richtet der Mols noch L '

Jti als von den Tre b aaden. riost I "'-Y ' 'TT ' die Damen lauschten ge pannt den blut. K? Worten Schlagen und den kk..; x 3t.i r,mrtT,r. I Sporen an, rissen cn den Zuaeln und

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vitUnÄt die Kuaeln durch unsern Bet iIlttiRO

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ler. d:n Bischof, weihen lassen oder ei rief er mit Thränen in den Augen auZ: selbst das Hantiren mit dem Fernrohr verr muau iommui f r e n d. , arne: .md auch muß hier soManches

tt.u Brulter t uen, d e Nötdiaen Gebete -mi uut mcm,;auici üvujcu zur ;UUiJiüiii.u;uu juciucii. ccsyuiu hyyXt. . ' 'ul: i'iuiiuv.: cic .uic QatC die Gans.

jj ,prech'N " hätte, xoit ich ihn erwürgt habe, ich hat man die Gondel neuerdings Nicht Was lern Berftand be Thiere des Waldes 5", Herr: ge uudeltMMM5PM ann v-'"ltumm!en sie ' weiß, ee wäre ruhig gestorben!" f direct mit dem Seil in Verbindung ge V e r st ü n d s g en sieht. ' Mama, Viß! Ich esse z. B. Hajcnbraten lei im mräti " . ... ,k .. " , ' - I tvi'J'rcrrMLLU'L;: : 11 rr-r.t. I t:''i.j.iiht:Js."-j:.r-i.r'':rf::- cw..i o- :! I . , ift:! 1 l.;x..h: .i :!; 'i-:r'V!. y:xJZ 1 U c l u c u.

einer Weile sprach Jan wie. I "v: ucuya jiübic Otai. iciiua i ütiuc u c;a uu u;Cuu mu,. ... vwa, ücuui ucuuuiuuy yci; . , ,;j MMMps ' lr K.m .mn tlin !, s5f4,s I t, 1,1 felnry ml. (ivtimf tUfn t(t tttmt sin'1ftn tu I 1 ' -t r I . .. k , r I 3U lu"u

nr I Vtut t'itwui iVi) wvuiiw vukvu i uuiwvu i V uuv wvuiu wiwuum niiui' vtuut mt miutw iu u vm, - UIH U VlluUlI TUT Tltiti !

IILLCIIU CIII UII'JlULl UII I

W Er hatte noch nicht auZqesprochen, da bäumte sich sein Pttrd, während zugleich das des Bruders hinten auZfchlug. Ein VtVIiV Mlt S...- VkVtl hfi rnif h-TTFtort HTrtHrn fi-.rt m cmn ßuf ;tr,n n,:itt .w HJV. "fc - TVWkkikb ItW WV graues Thier, das ouxch das Gehölz hin .aus nahm. Wrt , ' - . w , ff,MtvU1 Alle beide stießen eme Art freudiges ruruen aus. und sich au den Hal schwerfälligen Pferde mederbeu .v n ,14 ..t: end, weben sie sie Mit emem lnächtl. e..,uitt uuo .ceiueu ich uu ic ein. ..:irxi. o.:t.3in r r: I si!AfKh S.A So ging), IN gcstttcktem Salopp durch ä GqkSpv, iSch chk hinweg. SMfiTrtrt fiiwiir. tiit tt ICttn, ...., vu.u, paß. und dazu stießen ie aus Leibes krästen in ihr Waldhorn, um ihre Jä. st und üunde herbenuru en Da plötzlich stieß mein Urahn bei Ä"""?"' lu"llJ tu MAnn VV am.ii r Kam TxamV ... tov xC.v r: cn:A ; Sr?irrKl,lSC Dunkel des Forstes verschwand. Ter Junker d'Arvrlle hielt mit einem Ruö fern Pscrd an, sprang aus die Erde, umschlang den Arudcr mit den Armen und sah, wie blutuntermischt das Hirn aus der Wunde quoll. ' Tann setzte er sich neben den Lttch nam, bettete das entttellte, blutuber strömte Haupt auf seinen Schoß und betrachtete lange Zeit die starren Züg; des Bruders.' Allmälig ergriff ihn Furcht, die er noch nie empfunden. Furcht vor dem Dunkel, Furcht vor der Einsamkeit, Furcht vor dem öden Tann und Furcht vor dem gespenstischen Wolf, der ihm, um sich an ihnen zu rifc chen. den Bruder getodtet hatte. Es wurde dunkler und dunkler, zm föft Frost knarrten die Bäume v ( v r r v r r schaudernd erhob sich ranz, un ahig, äfeAfl eme Ohnmacht herannahen. Lautlos, r-t'fi ' a - i t rt ' Stille rmgsum, lern Hundegebell. fein Jagdhorn erschallt, alles stumm am dämmrigen Horizont, und dieses düstert h,, h,x muniT Ln, Schweigen des Winterabends hatte etwas erschreckendes und seltsames an sich. Er ergriff den Leichnam, richtete ihr. aus und bettete ihn quer über semeo Sattel, um ihn nach dem Schloß zu bringen; dann setzte er sich langsam in Trab, vor seinen Augen flimmerts. und schreckbare, gräßliche Bilder verfol. SCI1 9. r?S . f.l i V , f t . plötzlich taucht arif dem itt'S ?iinspl sifr nrnt rtpfutsitn 9?irt ft ' vk-0! -i- 7alt empor. Tie Bestie Em zähe: Schrecken durchzuckt ihn, etwas kaltes, ?e tm Tropfen Wasser, lauft zu semen enden herab und wie n vom Teufe! UberraMer Mönch lag cer 3toi zlLu VTtu21 furchtbaren Räubers entfetzt; da fallM ftiNk Blicke zUkalllg llf dw r , ., , . , . m losen Körper vor ihm und im Nu im M Uebergang von Furcht zum Ji,tHlt iUUltl VV VU9 UU, Uli-Ii hinter dem Wolf jagt er her. Durch Gestrüpp, über Schluchten hinweg, durch den Hochwald, durch den unbekannten Forst hin jagt er ihm nach, das Auge starr auf den weißen Punkt geheftet, der vor ihm herflieht in der dämmrizen Mondnacht. Auch ftln Pserd lchien nie geahnt? Kraft und Wuth zu athmen. Mit vorgestrecktem Nacken qaloppirt'S dahin. aii . . zrad aus, gegen Bäume und Fel,en pnUmd. und Kops und üub des Leich. nams schlagen gegen ,eme Weichen. Und jetzt, heraus aus dem Wald stürzen Bestie und Jäger in ein Thal hinab. Ueber das steinige Thal breitet der blasse Mond fein Licht aus, gewal. 1" .O'.'sr ! J. t -T- -s. nge cijcn micyliecn es, es gior zer nenAuswcg. und in die Enge getrieben, i7 r i Z mn??zh lAö macht der Wolf kehrt. isljt der iii50ir lehrt. Franz stieß ein Freudenacheul aus. daß das Echo wie Donnersrollen wie dergab, und fprang. das Jagdmesser in der Hand, vom Pserd. Mit gesträubtem Haar und aekrümm tem Rücken erwartet ihn die Bestie und ihre Augen funkeln wie zwei Sterne. Doch vor dem Kampfe ergreift der kühne Jager den todten Bruder und setzt ihn auf einen Fels block. Das blutbesu delte Haupt stützt er mit Steinen und - t t , . , k,, . . , , lchrctt dem todten Bruder in das Ohr. Cl Neer zu einem auven: S,"?' C Nun stürzt er sich aufdasUnaebcuer. s? mn ti.4- ttn-rt ..7 I ly. IW Mt4"H 7TtiJSU , . . . . entwurzeln und Sinne m der Vand l 6rriir?jn cTo .isl ;(.. I MUVU. -A-Ulti. IUIU iüil Utl Ucn, aber er packt es im Genick und I f. r ' erfs " e ftme Waffe, zu gebrauchen, er. dro nelt er es lang am; er hört, wie sich . - !?LF,ngt "V1 lu wm

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i (, .im T. cmTs: V. st 'tlltfU VW vt gib acht! Der Wolf widerstrebt mit ist das "Schwanken derselben.

nirnf tl?'ir TT f(rvtp rr?v rtilrttr ar : v' w,w . - - f . i?r iit innT 1VI I II A III P I I III I 1(111 III ' 1 rlllP II II 'I . Aul l ": C: ii 1 r itrdatmniti dem todten Lruder und , r,ft -, . lCV;; .I'I "'7 icai inii au illuiu tukcil uicutr uiiu iu i i ' :w v ' Mit zitternder Stimme: i . . . 3cn' ba mmm l9n' ba' ba l' ' . . . Dann lud er beide Korper auf das I ?n? v ...e ... W10 URi wutyic jicg mueu au oi Nüweg. t . . Weinend nnd zugleich lachend betrat I zz vlls vcmiuj. - v5c mh km ijikuvkii I ?jt.t ...a'-ä.v tti1""..' Ci..TL -la..mici uu una woit usi zu i, uia er den Tod des Thieres erzählte, er weinte , , - . 'ciil-i. , i, uno rau ie it oen -curi, ou er ooiu . I - ' - I,. I tUUCt ?tuuj. , , r , ! T., ' ' .- ,'. . .L . 1 bot Cent Waidwer! em, der ich don T , Vater auf Sohn bis zu nur vererbt I nfttl" , 'O

Der Marquis d'Arville verstummte. Jemand fragte: Das ist eine Sage, nicht wahr?" Und der Erzähler gab zur Antwort: Ich schwöre Ihnen, daß die Erzäh. lung von A bis 3 wahr ist." Das thut nichts," erwidert da eink Dame mit lieblicher Stimme; es isi doch schön, wenn man solche vornehm Passionen hat." Fesselhallons im Kriege. Noch ist die abenteuerliche Nachricht zur Zeit der letzten Frühjahrsmanöver der russischen Armee an der deutschen und österreichischen Grenze in frischer Erinnerung, daß plötzlich Luftballons in einer Höhe, die für die russischen Ge, schösse nicht erreichbar war, von der preußischen Grenze herüberschwebten, mit voller Muße die russischen Bewe gungen, Lager und Verschanzunger recognoscirten und dann wieder sich in derselben Richtung, von der sie gekom. men. entfernten, und zwar wunderbarer Weise gänzlich unbekümmert um dit herrschende widrige Luftströmung. Diese Erzählung war augenscheinlich 'darauf berechnet, den Glauben zu wecken, als sei die deutsche Heeresverwaltung im Besitze lenkbarer Luftschiffe. Davon ist jedoch keine Rede. Wie bereits bei den Armeen der anderen europäischen Staa ten, besitzt Preußen im Anschluß an sein Eiscnbahnregiment auch eine Militärs sche Abtheilung für Luftschiffe?, deren Einrichtung bis auf die Zeit kurz nach dem französischen Kriege zurückgeht. Doch beschäftigt sich diese Truppe nur mit den sogenannten Fesselballons, die sich zum Zwecke der AecognoZcirung und Terrainaufnahme nützlich erwiesen haben.

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Fesselballon In Thätigkeit. Man wir erstaunt sein, zu erfahren, daß die Verwendung des Luftballons im Kriege keineswegs fehr neuen Da tums ist, sondern bereits vor nahezu hundert Jähren eine allbekannte Sachk war. Kaum hatjen die Gebrüder Mongolfier und Professor Eharles ihre wichtige Ersindung des Luftballons ge. macht, 'als auch schon die Aufmerksam keit der Heerführer sich darauf richtete. In den Jahren 1793 und 1794 ließ man währeno der Belagerung der Fe ftungen Valenciennes, Maubeuge und Eharleroi Luftballons aufsteigen, um die Stellungen des Feindes aus sicherer und bequemer Höhe auszukundichasten. M.t JL u. 'i V . f-' lll Of .9 auuf luayicuu uct ?(yiumt oonouru i kamen fre zur Anwendung. Auch eme mterefiante Erinnerung aus unserem Burgerkriege ist mit dem uftvauon verknüpft; General Mc Elellan verwendete während der Kämpfe um Richmond ein Fesselballon mit gu tem Erfolge. Derselbe war durch tele graphische Leitung mit dem Hauptquar tier verbunden, und so wurde McElel lan und sein Stab auf's Genaueste und vollständigste, ohne das Zelt verlassen zu müssen, über alle Einzelheiten der flacht unterrichtet ie ObservariönZgondel. r aus Her Bogelperfpectlve von der non I-. ''ri r l T - - I . ,. i 'Jj. .. . , I KI A iCl hrt rttlct rtlT5 rnn Iffl r I : " l "" ev? r i ij-in ÄlUion, oer irer oamn ftlear, Uifo , . n . ' . ' m m r . den ruftstromungen völlig folgt. K j. M MMtll.-n V TtVmT M I jwuuw u,u ' U ,y I r;,. f, VTrtttnrtJm Pust. i'v. . v.v z.. i a-. Trthtrt ttniv in tirtmrri!iT in im i v.... v., V ..j:v yssst i? eernana und seine seitlicke ""M"'' "-"3 o ' , , Bewegung. daf;der Aeronaut solche nur us der Bewegung ymau-geworfener VavicrfchnttzeZ erkennen kann. ' Anders I "."-."- r rr! wii. oeim effcioauon. c.u, .vc.rs ihn mit einem festenN der, Erde verbindet, bietet der Luftströmung. , die i oen leilfamen ügei iuu ohiu 1"; :. ri : i'tT i , ., fl CT1 I en zu ennumcn ureor. arien, vlver 1 stand. Deshalb schwinat die Gondel I . - ti ' ' t ;1,3 'ii J.t i rnn uno yer, uno wenn imn iuu;i uj I nf.c:f t.t.i , V. k 1 V'iUl.HUC ütüuiui wuic, iuuiuv viw ' , - ' " 1 ., ,,, spannt, an welche der Fessclstrick befe stigt wird. N So dleidt die Gondel Nicht nur ruhig und stationär, sondern au

MO bUMglralt wird aus eine größere Fläch verrizcul. Tke Fü!lun;5batterke. Von großer Wichtigkeit ist auch die leichte Transportfähigkeit des Ballons und des dazu gehörigen Apparats. Der Ballon muß aus möglichst leichtem, da bei aber doch fehr dauerhaftem und widerstandsfähigem Material bestehen. Die Engländer machen neuerdings ihre Ballons für die Armee aus sogenann. ten Goldschlägerhäutchen. deren Bern tung als Geheimniß bewahrt wird. Doch weiß man, daß dieser Stoss aus der in neren' Verkleidung der Schasdürme her gestellt wird, indem man von zwei bis zwölf diefcr äußerst dünnen, aber zähen und elastischen Membranen durch star. len hydraulischen Druck zu einer einzi gen zusammenpreßt. Ein daraus ge. fertigte? Ballon ,st doppelt so theuer . . . ... - r-" or:js.i:- :tt .... J ff 2. m," i; ist Via al einer au cide. wichtig ijt ancy mf&6m S.-5 Xtft. it i-rt-mrinttftm Q liuuu. in luiiuiu vimH " . Ballon; transportirt w'nd. Die Jül. lung kann augenblicklich bewirkt werden und der zeltraubende Proceß der aZ entwicke.ung fällt ganz fort. TaS FcsselZell. Das Seil ist um eine Kurbel ge schlunqen, welche leicht und sicher ab lauft, sobald der Ballon emporstrebt. Doch ist durch ein System von Rollen dafür Sorge getragen, daß der Ballon nicht etwa zu schnell steigt, so daß ein Abreißen oder Verschlingen des Seiles verhindert wird. Die Gondel ist äu ßcrst compcndiös, und enthält allen nöthigen Zubehör, namentlich auch den photographischcn Apparat, und fernei die Chemikalien für Ealcium- unl! Magncsiumlicht in genügendem Bor rath. Sei'm Schicksal kann mer nick, entgeki'u. (Sölkflsch.) Mit Maicr'sch". sagt Miller zu seiner Alöen. ,Js es nich länger mehr anszuhalden!" Er mecnt die Bardci im dritten Stock Sie is e' .'andibbe und Er wie e' Boä So cichensinnich und eqglich im Haus. N?t lni. tni nfiAn rti'f U3 s.kit iuiiv tuii, iiytn uus; Garn ähnlich hat vor en baar Wochen r yn . l i. . r. vtx vjiaitv zu icmer i)ciootn geipro chen. Und also kam'S, daß an cenem Tag In dem Haufe war e' Geschlebb unl. Und beide Bardeien, sonst Jetzt aber sehr miteinander befeindet. Zu gleicher Zci) ihr Mobiliar Aus dem Hause fchafföcn wie sondcv bar ! Wccß Knebbchen, es wär ja der Zwea erreichd. Wenn Ecn nur von der Schdelle wfiAd . lS Doch, daß sie Beide das Haus verlas, fen. War Sie doch e Lugsus gewissermaßen! Aber 's Scheenste kommt erst im zwce ten Thcel! Denkt Eich den Schrecken meiner Seel', Wie sie in mc neue Wohnung kommen. Da wird erst von Beiden wahrgenom men. Daß sie weeß Good, es is nich erlo. gen Zufällig m's selbe Hause gezogen:' mm. if . m, u . ' . lt Miüer'fch in die Erfchde o du Blamage ! Und die Maicr'lch nu eben in diezweedt Edage ! Dadraus ganz dcidlich zu ersch'n: -w"U w. iniju tiv jiuui muj Uilli fei'm (,tfnt4ini 1 nn endgchn. Und wenn bcschdimmd iS, daß es ge fcheh. chenkaffee ! Der Politiker. Ich Zenne eineN Mann und Habe ihn I: gern, I -m: . . xer oair von Poiliil.flw ganzilcy fern; i iiv fa : j. :t w , I ju"y UV iy auuy cm gc . k.z . fragt. Marum? Aus Politik ! hat er da v, i - , gesagt. m . ; , - Alb. Roderich. -..sfenyerztg. welk ich net ist's der, oder oder ist's der!" Ja, was wollen ie denn eigentlich?" Mein Herr hat : g'sagt, wenn ich 'neinkomm in's Zimmer, so sitzt gleich in der ersten Reih' ein alter, z' 'ttÄt"i-r-''' ttV'Vtrttrt '. rss.'i, V z'widerer Gewi? nicht, mein Kind. Aber warum haft .'u , denn jo viele Kleider mitgenommene

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Die deutsche Rcg eruna. bedien sich Y, !i. 5 r 'slr neundinqZ des n ihr angekaus en n Ua,ft,ch kchmt!: sie gmg ,n d,e . .... ? r.r , Breite, wurde Tßtnlim und z,im lnt.

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SSSSSj Wie man sich ideallsiren latzt Der Gastwirth Siebenspätzl in Nie dcrBopsingen liebt halt die Kunst, und besonders die Malerei. Sem Lieb lingsdichter ist Friedrich Schiller. in mal, weil dieser auch ein geborener Schwab ist. und dann glaubt er auch so eine Art Seelenverwandtschaft, ja, Der Siebenspätzl, wie er ausschaut. sogar eine auffallende Aehnlichkeit in dem geistreich geschwungenen Profil des Dichters der Räuber" mit seiner eige. nen werthcnPersönlichkeiteutdecktzu ha ben. Und als der Siebenspätzl noch ein junger fescher Bursch war und bei den MädlS sensterln ging, da mochte das wohl auch paznren wir meinen mit der Aehnlichkeit. Aber mit der 0 . f , . Zeit verlor denn doch die Ras, auf die ten Gesichtserkers zeigten sich sogar all v o. v ; . k v ,c,. d da de V schließlich das Ansehen einer überreifen Kartoffel mit kleinen Knöllchcn gaben. Und das Bild oben ist em gutes Konterfei von dem Siebenspätzl, wie er da mals ausschaute, als er dem Herrn Porträtmaler Schmier! aus München saK I ' und vke ihn bcr Herr Schmier! alZ Schiller idealMt. Doch kalt! wir wollen nicht vorarei ken. Kam da eines Taaes ein lusti. M M M ges, leichtes Dlut, em Münchener ca. f -r- r ler in Rlcder-Bop singen an; dem gcncl fcrm ttZNkn? mm Qnm fisfcoWn tterkel" und sein Mirtb. der .fierr Sie- , o " ,.." benspätzl. gleich ganz vortrefflich, und er stirrtrrcrt stA nUfa pn cr yj " . ... -7, ' y f vj v - ler war nun aber für, den kunstlieben den Wirth ein gefundenes Fressen.Erzählen that er dem Herrn Professor Schmier! so nannte sich der über wüthige Fant aus München daß gleich 'das Ende davon weg war, und deutete auch zart auf seine einstige Aehn lichkcit mit dem schwäbischen Dichter . lötlict bitt Unser Maler war nicht auf den Kopf nrfntUn rnth pinrä H'nS frfilnrt fr hrni Siebenspätzl krästig aus die Schulter und und rief: Ich bab's! Die paar rief: fpielen keine Rolle! Ich male iT;i;;mn itnsßnrt 5 b s ick Euer Bild tcrt a aebrackt " y v u V I f r " . ' ' " heute prangt fein Konterfei als Pracht ... ... " . .,, stuck im taatszimmer des stlderncn m . . . Ferkels und jedem Besucher zählt er stolz, das sei er selbst aus seinen Iu genoiayren. ms er nocy geraoe ,o an. I . t i r . gesehen, wie der berühmte Karlschülcr, der die Räuber" und den Wallen stein geschrieben.... Wollen Sie sterben V fragte, wie das Mainzer Journal erzählt, ein Lieutenant bei Gonsenheim einen Arbeiter; welcher wegen seines bedenklichen Schwankens über ihn lachte. Ter Gefragte antwortete: Ich l habe die Krieae 1866 und 1870 mitge macht und bin nicht gestorben und I ' ' ' . werde auch heute nicht sterben. "Hier aus blieb er am Leben. Da hätten wir denn die Lösung der brennenden Fraoe. Der Bewaffnete (Lieutenant oder Soldat) fragt den Civilisten in kritischen Momenten, ob er sterben wolle, und nur wenn die Antwort bejaherc? ausfällt, wird er getodtet. Allerdings hat nicht zeder Gefragte die großen Kriege mitgemacht und muß dann eme-anderslautende Antwort ge ben. 'Als solche empfehlen wir: Nein,- ich habe Weib , und Kind zu Haus, die ohne wich verderben. I V W J nVr pdaure trf f ab i ntnr oocr. eoaure, rui. yaoe ZU myr en teuerbokeN wieder bestellt, da I " . i i,fi heute fern O5elh hatte i ycuie rein eio ylliie. oder: .Bitke, nach Ihnen !" u. s. w. , ,, , V erfchied ene B eto nun a. Herr (für sich, als eben ein rechter Geck an seinem Tifch vorbeigeht): Etngebildeter Mensch!- Geck swü thcnd) : -Mein Herr, das werden Sie mir büßen!" Herr: Büßen i Wieso?. Wenn ich von Ihnen sage ein g e b i l )et er Mensch"!" V Pfennig' bitt' l'!" .Soll sie stark lein?" Nu, daß sie halt in'Z Maul nb . , M,!,,' S'ZilS iZP

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Wer war froher, als der Mieden ui-"", a " "u.. strömender Regen, große Bwdcrkeit der spätzl! Der Professor Schmiert hielt Bauern fast schließ Fischer, noch Viel größere sein Wort, und der Wirth auch. Und ?Hwacha angebahnt und da gcafi : $ mächtige Kreidefelsen, ganz

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33?aH! Russische Pfingstett Der zweite Pfingstfciertag hatte krü. 1 t.- c:i cmi v. rrniitAf.. k 1 ii ,ur uic -Lutyjer oe 'jjmw, ders des Kaufmannsstandes in Peters bürg eine ganz besondere Bedeutung. Am Nachmittag dieses Feiertages zogen die jungen Mädchen mit ihren Müttern und der Freiwerbcrin nach dem an der ?!ewa gelegenen Sommergarten um sich dort in der Hauptallce in stattlichen Reihen zur Brautfchau aufzustellen, Die Mütter putzten sie zu diesem Erna niß mit allen Kostbarkeiten aus, die nur irgend in ihrem Besitz waren; denn der Reichthum der Schönen bildete das beste Anzichungsmittel für die Hei rathscandidatcn. Was an Tand und Schmucksachen aufzubringen war. tru gen die Zungen Dirnen an sich: eme findige Mutter soll einmal ihrer Toch. ter an die Halsschnur ein Dutzend der goldeter Theelöffel gehängt und in den Gürtel die gleiche Anzahl Eßlöffel ge steckt haben, damit sie einen recht wohl, habenden Eindruck mache. Fast alle Mädchen hatten tüchtig Schminke auf. gelegt und überhaupt ihre körper ichen Reize aus zede Weise zu erhöhen gesucht, Die mngen Männer, ebenfalls plump-stutzerhaft gekleidet, erschienen zumeist in Begleitung ihrer Väter, die V mlt pratti'cn Winken und Rath, schlügen lebhaft an der tcst,amen Mu. sterung beteiligten. Blieb oas Auge des Prüfenden wohlgefällig an cmer jungen Schönen hängen, so trat sofort die Frclwerbenn in Thätigkeit. Mit jener erstaunlichen, breiten Beredtfam. kett, die gerade un russischen Kauf. mannsstand dem Gespräch ein so eigen, thümlichcs Gepräge verleiht, pries sie die Vorzüge ihrer Schutzbefohlenen auf allen Gebieten. Der geichaftskundige Kaufmann erkannte natürlich alsbald. was von den Anpreisungen zulässia.und . -v:jf.i.i. . rni!is.ri.irif:ic. was cicugi war. iiuaia)amc M..s, "JT.- V .!. .. tl. Anzprucye wuroen an oie zuiunslige Gattin überhaupt nicht gestellt, da mit emer bestimmten Anzahl von Dienst boten unter gegebenen günstigen Wer hältnissen von vornherein gerechnet wurd. Hatten nun Vater und Sohn Zu Hause die Vorschläge nach genauester Berechnung für günstig befunden so egunnrn vic genman -ocawüiun. gen. die zunächst immer noch durch die Freiwerberm geführt wurden. Waren diese zu einem Abschluß ..mit Vorbc halt- gediehen, so erfolgte die Vorfiel luna im Hause der Auserwahltcn. Die Letztere blieb bis zur endqiltigen Entscheidung die unbcthciligte Person an der ganzen Verhandlung, wurde ocr wayreno meier eii ,cyon gewiner f " i r w " t m w m . M-y-m r VII mazzen als Äraut betrachtet. Nachdem unter unsäglichem Scha chern der Vater der Braut dann die nöthigen reellen Beweise für die Mit . y , , , . . j- . wfl feiner .ivqKt ocigeorawr yaire, c . v. m..,.- ...v u..;, v rvvuu tt rTl sc öeNlCltlOeit Mlnirauens fehr schnell m , 2 . . m fl Tl " V du Verhelrathung statt. Selbstverstand, lich fielen für die unverdroyene Arbeit der Freiwerbcrin die entsprechenden Proccnte ab und gleichzeitig wurde sie für wencre ermuiciungen aua? naye. stehendm am lllen empfohlen. Na turgemaß spielte sie zederze.t eme höchst geachtete Rolle bn Muttern und Toch 1 jk & ..ta. W u X A h R. A & k Jk mm 11 C lern linu timrne xiuki ikibiiwikh iuj" ahme und der besten Leckerbissen im Mtt sicher sCM. I Die Brautfchau am zweiten Psingst ge yar ,uy imm nwa vaanomm Weryaltnknen v zur eu ver eg. Noch heutigen Tages werden die Hk - , V , I A..i.f.AU. .4.41 M.mm AM V MtAXMM iTakC uwi uu i , ... I. . "Ge nlkrette gio.gunz 11 3ut:cc iiiir fmr i a 711 t? rn ioht ti tm rnnn -rn ry v

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die Freiwerbcrin an öffentlichen Orten, z. B. im Zoologijchen Garten Mit ih m ' 1 er "iL ren Äcrfucysovfeclen feyen uno oyne sonderliche Schwierigkeit ihre unver glelchliche Vermittlungsgabe beodach. ' Der neugekaufte Vullenveitzer, Ji der alte nnd der neue Herr. Lak'o ni s cher B es cheid. Gattin ' töaniii vier lochen verbeira. thet. kehrst Tu aus dem WwhshMK :tr fhifitaAöufe zurück loche vor Wu!h Gältek Das ist, .mir lieb ui üöicii. Ich glaubte. Du könn.' .... r- - v- - lest garnicht kochen.. ' , G ! i f lüg e l t e Vor t e. I ch kann nicht bis drei zählen!" sagte der Lieutenant am letzten des Monats. Da hinunter llcken!" ,sie?ge. Xa tcaxo Junger Mann !'f'V'li' eteten) : Wenn l ich iiüte nw ür S e ick beaci ern - -titr stIiPÄ (ZZuie. tfdle und i Schöne!" Juuger Mann: Herrlich! I . .. ..zia. c... ,:--.i'ifI!.,Ly:

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Eine Pfingsifarl.

Zu Pfingsten bleibe !ch-Zo?wn Zn m.7r rt 'J , .: Verun UNO vcgnuge Mlcy Ml! c.vri w scheidenen Spaziergan, schreibt ein Abonnent der Berliner Tägl. Stfunfc schau. aber vor einer PsinBcxtrasa?irt sog mich künftig der Himmel brwakren, Ich werde noch lange daran denken. Ich hatte mich mit einer Anzahl Freun den entschlossen, in zweitägiger Spritzfahrt das grüne Eiland Mgens heim zusuchm. Es gelüstete uns wieder an's brausende Meer! Um Mitternacht be stiegen wir den Wagen auf der Stctti ntt Bahn, nachdem wir uns Zuvor mit reichlichem Getränk gestärkt hatten, Merkwürdigerweise waren euch viele andere Psingstvögel auf den Gcdanlm gekommen, nach Rügen zu flattern, d merkwürdigerweise hatten auch sie sich zuvor an kräftigem Trunk gelabt, Der Zug war fürchterlich überfüllt. und wir fa'ßen uns menschlich nahe in des Wortes verwegenstem Sinne. Nur halbe Scheidewände trennten die Ab. theile des Wagens, und ein betäubender Lärm empfing uns, als unsere Ein. schachtclung vor sich ging. Hinter uns hausten etwa acht Studenten, die das geistvolle Lied intonirtcn: Laurentia, acfo Laurentia mein, wann werden wir lieber bcifammm sein am Montag. Sie sana.cn unverwüstlich alle Wochentage durch bis zum Sonntagum dann 'einen andern, noch erheben ren Kantus steig? zu lasicn. Vor ntv3 saß mit drei semmelblonden Töch tern eine sorgsame Mutter, die uns br, die Fenster zu schlichen, da Lili schrecklich an Zahnschmerzen litte. Bald um imdnrrini ttjr. gualm. cinrichtiacr den Raum T:er ?i.?'fr krrist, hsl Pifh rrtfinf Keiler, immer beiiercr. und draux.cn ' . hielt die ambrosische Nacht dunkel die Erde umfangen. Bor Eberswalde wurde Lili ohnmächtig. Hilfsbereite Hände führten ihr ein halbes DUtzend Feldflaschen mit diversen Likören" an den jungfräulichen Mund. Die Net imxn slesstnst. iki tn tm ast Schissskopitän, und mit tiefem ?lthem m hrte sie in dies mit Bitterkeit ge. raünc eben inrütf. Dann senkte um zeitweilig der Schlummer auf die Augen. bcr (krtrasadrtler. und ein barmo nisä) abgestimmtes Schnarchen mischte sich in das dilmpfe Keuchen der Aren. An den Haltcpuukten wurden Alle wie bcr lebendig, und in Emangclung an derer Erfrischungen wurde Bier, immer Vier getrunken. In Swinemünde dauerte der Aufenthalt eine Stunde, während welcher wir denKompf um eine Tasse Kaffee kämpften, bis wir schließ lich eine Mischung erobttten.dereu Preis von fünfundzwanzig Pfennigen beinahe fcst mnvnt mnr mna h?m sst I i- ' ' I tigentufimli zu sein pflegt- Dantibega , ttS rtn Wnr'h 0? Pmnc ISn vw v 4 v v -wvtiitv y vmers ließ sich' nicht blicken, aber es wehte ne erfrischende Brise. Das veran laßte- uns. auf den Rath der Kellner und anderer erprobter Wasserratten, die nöthigen Vorsichtsmaßregeln gegm die Seekrankheit zu treffen, gegen die wir uns mit massenhaftem Eögnac, Port wein' und Madeira so lange schützten, bis sie kam. Ich bin mir aber noch im Unklaren, ob sie Poseidon, der rankevolle Beherrscher der Salzfluth. vdcr Bacchus, der Gott des Weins, sandte. Es herrschte ein schauderhaftes Ehaos auf dem wogcndurchwrchknden Dam enthalt daselbst wirbeln mir nur etliche dunkle Erinnerungen durch dm Kopf: -I.'VIIV, ll"""" tlcint Beefsteaks, eine niedrige Dach - ,l sechs Personen, ein Wasch decken und ein Handtuch für sechs Per sonen. Am folgenden Mittag traten wir , in hochgradigem Stumpfsinn, die Rückfahrt an, und am Abend waren wir wieder am grünen Strand der Spree. Ich versichere nochmals: ich bleibe in Berlin!" Die Verleu mdete. Sie sagen da. Herr Secretär, L!iß Morland näh're sich den Drcißi gen? ; i':!: -Man soll der Wahrheit sich befleißigen! Sie flunkern, Herr! Denn von den Dreißigcn Entfernt die Miß sich mehr und mehr. Spruch des Weltweifen. Brennende Sonne Hagel und Schnee Schafft mir nicht Wonne, Schafft mir nicht Weh. Frieren und Glühen, Hunger und Durst. Welken und Blühen ' Alles ist Wurst. ?

T r e f f e n d e r B e t g 1 1 i rj. ?!n Studiosus befindet sich in großer ' Geldverlegenheit und schreibt deßhalb seinem Vater folgende Zeilen: Liebe? Vater ! Da ich Gelegenheit habe, mir' J im Münzensammlung, für die ich schon so lange,, schwärme,' anzuschaffen. a?tz bitte, schicke mir zu iejemZZwecke''WWK

Mark. Dein Mar." Räch Empfang hleses BncZes schreibt der VKetMz acndes an sttewwöhtt. Lieber Mär! i ...... . . VK-WV'Wazi iannW; icn den, denn erstens habe ich sie nicht, und zweitens kommt mir das gerade so als w:nn sich ein Mops eine W vor. urst m sammlunz anlegen wollte. t h ,' .:.!'...:! Dein Bam - ' ' .afisttf üStierätfttSei Jhnm ich vcrdrcbc allen Wcidcrn den Kopf.' Dame: Das g! au b' ich wohl ; muß ich doch sckon zu all', dem faden Zeug, das Sie fchwar.cn. meinen Kopr umorey , , er rr au r n zxvo c a r n o. ! Gläubiaer: Haben Sie Hoffnung. lGeld zu bekommen?--Student: Bi I ,r1eifir,S)fMrtiuri

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