Indiana Tribüne, Volume 15, Number 285, Indianapolis, Marion County, 1 July 1892 — Page 1
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LLo Castvr-Oels, bat aber einen A kbNit, e l o l wird fabnzirt von der rüg Oornpähy. Editorielles. ' . Wenn auf dem ganzen weiten Erdenrund eine politische Partei besteht, welche an Verrücktheit, Janatismusund Verschrobenheit das Möglkche leistet, dann ist es die Prohibitionspartei, höchstens könnte sie noch von den Antisemiten übertroffen werden. Bis jetzt begnügte sie sich mit dem Prphihitiönßschwknbel, da sie aber sieht, baß das auf dle'Dauer doch nicht geht, und daß das Verlangen nach wirthschastlichen Reformen immer größer wird, hat sie geglaubt, sich auch auf dieses tteblet werfen zu müssen. So hat sie sich für den Blödsinn der Zreisilberpräzung erklart, um die Farwer zu ködern, natürlich. , Wie bei allen beschränkten iRenschen, so ist auch bei den Prohlbitionisten der Chauvinismus zu Hause und weil sie außerdem wissen, daß die Ekngewandertcn mit dem Prohibitionsschwindel nichts zu thun haben wollen, darum huben sie sich nicht nur für Beschränkung der Einwanderung, sondern auch für. Erschwerung der Naturalisation und der Ausübung des Stimmrechts erklart, und auch die in ihrer Ausführung unmögliche Idee der Schiedsgerichte zur Schlichtung von Zwisten zwischen Arbeitern und Arbeitgebern in ihre Platform aufgenommen. ; Ausführlicher über diese Gesellschaft zu sprechen, ist wohl kaum nöthig, denn wir zweifeln daß sich unter Kew Lesern der Tribüne" auch nur ein Einziger besindet, welcher ihr seine Stimme - "-, - Die Herren Stern und Rettelhorst .haben der Ehicagoer Turngcmeinde Bericht über ihre Thätigkeit bei der BundeMgsahang erstattet. Sehr undelikat heißt es darin : Es i wohl am Plahe, hinzuzufügen, daß JaZ' eigentliche Karnickel in dieser ganzen, jedenfalls bedauernswerthen Prozeß-Geschichte selbst dafür gesorgt hat, daß jeder Delegat unser eigenes, dem' Buchstaben Nach nicht streng gesehliches Vorgehen als eine unabweisbare' Nothwendigkeit einsah, und hieraus sowohl als aus der rühmlichst bekannten Vergangenheit , der Chicago Turngemeinde erklart sich das allgemeine Streben der Bundes-Dele-gaten, der Chicago Turngemeinde ehrende Anerkennung zu verschaffen und : ff , 11'. :flJ" S! n-t,:r,f Oll, -. .j'lnl1 ji ty4 ' '" " liic"'" ' alles Mögliche zu thun, um sie dem Bunde wieder zu gewinnen. . Zum Schlüsse sagt der Bericht : ! - Das Comite" ist mit dem, was es ausgerichtet, Ztlfxiedeit ; hoffentlich ist die Chicago Turngcmcinde es auch." ' ?Dle Chicago Arbeiterzeitung" fügt hinzu : : ' y? ; Weitere 33 e f lü se,,; ,;u 6 e r, , jej u zu JünktkgesDerhalftn zum Rordamerikanischen Turnerbund" Mollen Stern UndRe!teHW!'den 0: - ' t l'"'1" "li "" V " i : " nerbund".erfl dann fassen lanen, wenn ' St '- ,-'ii: .f i k..:,A;'' ;,, 1 " .-.:. "'! '' " " die veränderten ; Gesetzes -Bestimmung gen, wie sie in' der Tagsahung beschlossen wurden, gedruckt sind, nd Jf'?Ur wenn ; per nationale . darüber Beschluß gefaßt haben wird". v'Zwischenoen1!lZeil 7 1 ' "' kann man : übrigens den sehnlichen Wunsch lesen, wieder zum alten ?k. A. iii ' " ,!k;':i;vi;'";J"f:;."lir;W:!:i' 'rl-''t' Itli.ir ' - - " i ' .urnervunoe zurucrzureyren. 'llSl!' inv iiü . )le 'sllmmung zwischen der deutschen r Regierung . und Bismarck iWMLaufsMeuber
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bführ-Miitel
der Kaiser von Oestreich dem
die Audienz verweigerte, hat diesen wohl schwer gekränkt, aber Schuld daran ist eben die feindselige Haltung, welche er der ötegierung und dem Kaiser gegenüber seit seiner erzwungenen Abdankung -an den Tag legte. Be! den Reden, die er halt, sieht er eS darauf ab, den Kaiser und die Regierung zu beleidigen und sich selbst als den Mann hinzustellen, der allein im Stande wäre, das Ruder des StaatsschiffeS zu fuhren. Einen wahren Sturm der Entrüstung riefen seine Aeußerungen einem Interviewer der Wiener Neue Freie Presse" gegenüber in ganz Deutschland hervor. Der Hauptinhalt dessen, waS er bei der Gelegenheit sagte, war folgender : ; Deutschland's Politik hat sich durchaus geändert, weil Deutschland keinen Einfluß mehr auf die Politik Rußlands hat. Wir können unsere Stimme in Nußland nicht mehr zu Gehör bringen. Das persönliche Vertrauen deS Zaren ist verloren gegangen, weil der Zar mir vertraute. Ich besaß Einfluß auf den russischen Botschafter in Berlin. Als ich den Zaren zum letzten Male sprach, sagte er: Ich glaube Ihnen, ich vertraue auf Sie, aber sind Sie sicher, daß Sie im Amt bleiben?" Erstaunt über den Zweifel erwiderte ich : Ich bin ganz sicher, so lange ich lebe, Minister zu bleiben." Ich glaube, der Zar wußte das mir bevorstehende Schicksal. Dieser wichtige Faktor, welcher Rußland beeinflußte, und jetzt verloren ist, hat die politische Lage zum Schlimmeren verändert. Ich betrachte die Aufrechterhaltung des Friedens als das höchste politische Ziel. Es ist keine Aussicht vorhanden, daß ich je zur Macht zurückkehre.. Die Brücken sind hinter mir verbrannt.'' - Es ist : unwahrscheinlich, ,:daß.. ir gend eine äußere Nothwendigkeit mich veranlassen könnte, Apolitische Arena zu betreten. Der Fehler der gegenwartigen deutschen Politik ist, daß der Draht, der uns mit Rußland verband, zerrissen ist. Einmal auf dem falschen Pfade, ist es schwer, zurückzukehren. DaS ist nicht mein Geschäft, eber Sie können es einem alten Politiker nicht verwehren, baß er die Lage seines Landes kritisirt, denn während det wenigen Jahre, welche mir noch übrig bleiben, werde ich mir das' Recht des Nörgelns bewahren." In diesen Aeußerungen will man das Bestreben erkennen, Mißtrauen zwischen Oesterreich und Deutschland zu säen und ein großer Theil der Presse fordert die Regierung auf, einzuschreiten, und ihn zum Schweigen zu bringen. Denn außer den vorstehenden Bemerkungen erging er sich auch noch in den abfalligsten Bemerkungen über Caprivi, denselben für unfähig erklärend und hinzufügend, daß er ihn nie empfohlen habe, daß der Kaiser schon lange im Geheimen mit Caprivi unterhandelt hatte, ehe er ihn (Bismarck entließ, und daß er (der Kaiser) ihn (Bismarck) von Berlin absichtlich ferngehalten habe, damit er die politische Situation nicht beeinflussen' könne. Das Thun Blsmarcks entspricht ganz und gar .seinem, gewaltsamen Charakter, seinem unbegrenzten Ehrgeiz und feiner Selbstbewunderung. Der Mann hatte wenigstens mit Würde vom Schauplatze abtreten können, aber das vermochte er ebenso wenig, wie er mit Würde Angriffe zu ertragen, vermochte, während noch die Macht in .Die unnachsichtliche Strenge und Rücksichtslosigkeit, mit welcher er seine Gegner ln amtlichen Stellungen verfolgte, j. JB. den , Grafen Arnim, ist noch ,,. nicht vergessen. . Mit, einer an Grausamkeit : grenzenden Unerbittlichkeit verfolgte er seine politischen Widersacher ' Wehe dem Redakteur, der eöMM'DnM kritisiren, langjährige Gefangnißhaft wartete seiner sicher. Zahllos waren die Bismarckbeleidigungs-Prozesse und in Folge MKMkenWöuf , die Richter ausübte, endeten , sie, fast alle mit Verurtheilung.ü' Die Gerichte hatten , fast nichts anderes mehr zu ' HZSDMDHMjr Angriff aus seine Person erschien ihm a!S ein Sakrileg. Mit eiserner Faust er0 lü'i Hl? : ); "';;Ji: iviiliiiftyil!' :il MftiW. 4"m , zwang er eme geradezu grausame Durchführung deö Ausnahmegesetzes, ii! Ul'ili-i i.Si'iii :f I i' ! T il'Htulr!1 JE t i tm .1, 7 '... ' '
Biegen oder BrechenIlüWWtWa- - ' -' ysgim-' role. . , : v fM;: Wenn jeht der Kaiser energisch gegen ihn vorgehen sollte, fö wird man darin, zwar ohne FroIockcnHWau
ohne Bedauern die Nemesis erblicken, welche ihn zwingt, (um amerikanisch zu reden) seine eigene Mebizm zu, schluk ken. . . '.' i ' IS HflilfJI .- Drahtnachrichten Inland. Wettera üö sichten. ,. . Für Zndiana : WarmeS, bestand!ges Wetter. ' - ' -- Die E isenarb ei ter. .:: Pittsburg, 30. Juni. In der Stahlsabrir von Carnegie PhlpMch Co. in Hömestead' wurden heute Mlle zum Verbände gehörigen Arbeiter entlassen und derselbe hat seine Vorkehl rungen getroffen, um Arbeiter von außerhalb abzuhalten, dorthin zu kommen. Ein Ausschuß der Arbetter ersuchte den Betriebsleiter der Pittsbürg McKeesport k Joughiogheny Bahn, keine Züge, auf welchen sich Arbeiter zum Ersatz für m Entlassenen besinden, bei der Fabrik anhalten zu lassen. Dies wurde jedoch abgelehnt, weil die Fabrik eine reguläre Bahnftation sei. Diese Weigerung hat unter den Arbeitern viel böses Blut gemacht. x -.- Das Hochwasser. Quine y, 3ll., 30. Juni. Der Mississippi steigt' noch 'immer schnell und hat die ertragreichen' Aiederungcn nördlich von Her' überfluthet. ' "Die Ernte dort wird voraussichtlich gänzlich vernichtet werden DZMstatetMnM den die aus demWasser hervorragenden Weizenahren ab. ''jii&&M von i er!i sti,! r;' 'fl e- f r dc t i''f ü n fl I ArbeiteV"KdStt!M schwachen Stellen beschäftigt. Mehrere Fabriken am Fluß hMn?deli7Keft einstellen müssen. v ' 4 TluSlatld. Die Freisinnige" über BiSmarck. Berlin, 30. Juni.' Die Sffentliche Meinung in dieser Stadt ist durch Bismarck's Aeußerungen in Oesterreich und Süddeutschlaud in hohem Grade erregt. Die Freisinnige Zeitung", das Organ Eugen Richter's und das einflußreichste Organ der DeutschFreisinnigen in Deutschland, sagt, der Ex-Kanzler sei ein altes Klatschweib und sein eigener schlimmster Feind geworden. Um ihn vor seinen eigenen Aeußerungen zu bewahren,' meint die Freisinnige", sollten die Bismarcki-l-ner darauf sehen, daß er Friedrichsruhe nie verlaßt und dort von InterViewern abgeschlossen wird. Andere Blätter gehen in ihren Reden zwar nicht so wfit wie ie Freisinnige", meinen jedoch, Bismarck's Aeußerungen haben alle Elemente einer Majestätsbeleidigung in sich. Seine Aeuße-. rungen, wonach er es für unmöglich hält, je wieder zur Macht zu gelangen, haben ihm viele seiner . interessirtcn Anhänger gekostet. Es heißt, das Graf Botho von Eulenburg, und Miqucl zu Gunsten heroischer Maßregeln sind, ra: den Ez-Kanzler zum Schweigen zu bringen. Die Norddeutsche ,, Allgemeine Zeitung", früher Bismarck's, jetzt Caprivi'S Organ, veröffentlicht einen infplrirten Artikel, in dem es heißt: Es ist die Pflicht Derer, welche Fürst Bismarck's Werk fortsetzen ihre Bemühungen gegen den Mann, dessen Werk sieweiter führen schützen. Der Zweck des Fürsten Bismarck ist, durch gesteigertes herausforderndes Benehmen die Regierung zum Aufheben des FehdeHandschuhs, , den er! ihr hinwarf, zu zwingen. ' ; , Der . Schaden, den Fürst Bismarck , dem Lande zuzufügen sich willens , gezeigt hat, ist unberechen bar." ' - :, " -MV-.--ti'Mipik iilf'in.i !!:.'M;iili1: , ,. 3 n d e n G rund gebohrt. 'London,, 30. Juni, i Der Bremer Dampfer Trave" traf heute in Southampton ein und hatte den Kapitan Hurlbert und 19 Mann des britischen Schiffes , Fred. B. Taylor" an Bord, das er auf dessen Fahrt von New Jork nach Havre am 22. 3uni, Morgens 6 Uhr, im dichten Nebel in den Grund gebort hatte, wobei dessen erster Ofsizier umkam und dem Kapitän
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Hurlbert, der zur Zeit auf Deck war, ein Bein zerquetscht wurde. ., Obgleich die See sehr'' hoch ging, .wurden doch sofort die Boote der Trave"hinabgelassen, um die Mannschaft der Taylor" zu retten, und .der Kapitän ließ Del auf die Wogen gießen, um eine ruhige Fahrt zu haben. Die Passagiere des Dampfers waren durch den Stoß wach geworden und fast alle auf Deck geeilt, beruhigten sich aber bald, atS festgestellt worden war, daß der Dampfer'nicht leckte. Das Herablassen der Boote ging in bester Ordnung vor sich, die Mannschaften nahmen ihre Plätze ein und waren bald den Blicken der Zuschauer im Nebel verschwunden. In kurzer Zeit jedoch kehrten sie mit dem Kapitän Hurlbert und den 10 Mann und derStewarteß der Taylor" zurück.' Der Kapitain Hurlbert. bestätigt die Angaben über, den Zusammenstoß und sagte, er, habe nicht feststellen können, wen die Verantwortlichkeit dafür treffe. -9 ;::.öit$.koUta. iOd e ssa, 30. Juni. Wie hierver lautet, soll die Cholera in Tiflis ausgebrochen sein. ' London 30. Juni. Der St. Petersburger ? Korrespondent der Timeö. berichtet: Aller 'Güterver kehr , auö.Baku auf der transkaukasischen Bahn ist eingestellt worden und die.Passagiere auf dieser Bahn müssen sich auf einer Station, neun Meilen von Baku,l' einer, dreitägigen Quarantaine unterwerfen.. Die Straßen von Baku sollen zwecks , Desinfektion, mit Petroleum besprengt werden Die Regierung hat befohlen, daß Apotheken in den Choleradistrikten DesinsektionSstosse zum Kostenpreise verkaufen sollen. Andere amtliche Berichte über die Cholera werden nicht veröfsentlicht. - - ' !'" 1 '' Rußland erklärt, der Aufstand der Hazoras in Afghanistan fei die Folge davon, daß dieselben vor der Cholera quf russisches Gebiet fliehen. Der Emir betrachtet dieS als Aufstand und Afghanen ermorden demgemäß Tausende harmloser Einwohner ; aber einige entkamen nach Persien und trugen so zur Verbreitung der Cholera in Mesched bei. , - . , w (SissSnaSriSten. Angekommen in : , .Philadelphia: Missouri" van London. ' Ii S o u t h a n p t o n : Trave" und Columbia" von New Jork. Lizard: Passirt, Helvetia" von New Aork. . Hamburg: Nugia" von New Aork. . - '
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