Indiana Tribüne, Volume 15, Number 284, Indianapolis, Marion County, 30 June 1892 — Page 2

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Zndimm Tribüne. Erscheint füglich und Sonntngs.

Die tägliche -Tribüne" kostet durch den Träger IS CcnlS zer Woche, die ConntszS .Tribune- 8 Cent per Woche. Beide gufaatateu iSCentS oder Cent perMsuat. P er Post, geschickt t Vor.'uöbezahlunzPcrJahr. vssue : 130 Ost Maryland Strafe. Indianapolis, 2nd., 30 Juni 1892. Sonuenlkch ud Hautfläche. Cs ist allgeniem bekannt, daß bh eisten , unserer Pflanzen Sonnenlicht und Tag:shelle nicht entbehren können. Bei Mangel derselben oder ungenügen der Beleuchtung bleiben Blätter und Stengr! wafferr'eich, gedunsen und miß farbig: das zu dicht stehende Getreide lagert sich, weil es den unteren Stengel theilen an FestZakeit fehlt. m Gras .'l ."'!',. Jg t , ' JW-, ,

unier , oeiauDten aumen yar reme t ?Iahrkrast, es erzeugt dicke Bäuche, aber : - spitze HintervZerte!. Aehnlich wohl' thätig, wenn auch weniger in die Au ,' gen fallend, ist der Einfluß des Lichtes auf die Thierwelt. Aber nicht nur mit den Augen mh j en wir die Wirkungen des Lichtes in k un aus, nein, die ganze Haut nimmt durch die Pigmentschicht das Licht un mittelbar auf, und dies ist bei Men fcheii und Thieren gleichzeitig der Fa!l. Erst in neuerer Zeit Hat Dr. Hammer in l Etuttgart sich eingehend mit dieser fxrage beschäftigt. Dr. Hammer faßt die Crgebniße seiner Forschungen in folgenden Sätzen zusammen: 'AWjAn der, thierischen Haut ist nicht nur Licht-, sondern auch Jarbenem .. vnndung dargcthan, und der Vorgang l?t öaöei Mührscheinlich ähnlich' wie In

5?haut des Auges. Da also das tyflt nicht nur die öbnfläche der Haut, dern auch das Innere durchdringt. rtlfc ' r: . . .f Hwi. jidj hieraus, ouß ein, rrcz B Gedeihen des lhientchen Or nismus nickt denkbar ist bei systema sicher, Absperrung gegen das Sonnen li$fcS&-f- -M;Mt,. 2. TaZ Lzcht steigcr? die Kohlensäure Ausscheidung und' fördert das Wachsthurn und Gedeihen der Thiere. Grade geTr&M .wnÄ wesentlich zum Ödsten Theil d'inch die Haut vermitielt; deshalb ist umgekehrt Lichtmangel und die Entwöhnung von Licht die Ursache vieler Erkränkungm. Denn selbst . . - , " ' l- j-i M.-j"-r il! i' die dtoe aroung.oer aur uor oel Fcranlheiten dieser Art einen Mnflptz

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r" aus. So bekamen Rinder und Schafe

blufenförmiae HautauZschmge nach .Buchweizenfütteruna und dessen Stroh, -sber nicht alle Thiere gleichmätzig: die

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fc t V ff JT -W F -W schont: je H5üer a&r das Thier war, um so heftiger erkrankte es, dies geschah auch, sobald die im Tunle! gehaltenen Thiere bem; directen Sonnenlichts aus gesetzt wurden! die weiße Kuy. die zur Hälfte mit Theex geschwärzt war, er krankte -nur auf der hellen Seite, und gescheckte Thiere wurden nur auf den hellen Flecken von Blascnausschlag befallen. 3. Das Licht regt das Wachsthum der Horngebilde an und steigert die Plgmentbildung, d. h. die Haut wird dunkler und damit unempfindlicher, was wir durch die eigene Erfahrzlfl he stätiqt' finden, wenn wir daran erin nern, daß blonde und rothhaarige Menichen,' welche die zarteste paat de? sten. am meisten von Hautauszchlägen u. dgl. betrogen werden. Am treffendsten läkt sich ja der Ein flufe des Lichtes auf' das animalische Leben am Memchen d.'odachten. Sehen wir doch alltäglich "in großen Städten dieienlaen b e:cb. blutarm und baut-

'v krank werden, deren Wohnungen lichtX arm sind. Auch Mensch Uiid Thier silld wie die,Pflanzewela)e auf Lict ange Nfan ist und im Finstern bleicht und

inni.. Aus diesem Grunde werden lichtrciche Wohnungen die gesündesten sein, und der Aufenthalt im Freien übt. nicht nur durch Luft und die Bewegung. sondern auck, durch die volle Beleuchtung ihren wohlthätigen Ciufluß aus. Jzi ist überhaupt sonderbar, daß wir erst durch 'solche ' wittenschaftliche Unter suchungen über den Einfluß deZ Lichtes auf die Oberfläche unseres Körpers überrascht und in Verwunderung gesell w.rden können. Wenn wir nur denkend die dielen' Thatsachen beobachten wollten, die uns das tägliche Leben die tet, so würden wir alles Gesagte ganz in der Ordnung finden.. , Besteht doch zwischen em Sonnenlicht und der Ent saltung des gesammtm organischen Le beils auf der Erde ein ursächlicher Zu sammenhang und eine gewisse Art P ' " 1 ' l t. " ' ' än i. ':" riooicnat, inocm 0Q3 viyi t naq enscn verschiedenen , ! Einfallswinkeln in den verschiedenen Jahreszeiten auch ganz verschieden wirkt,' und nicht zum Mlnde sten auch auf die thierische Haut Was ist es denn zum Peifpie!. das jahraus jahrein denKleiderthierenäugethieren vud Vögeln) je nach den Jahreszeiten ein Frühlings- Sommer-. Herbst- und Winterkleid schenkt? Nichts anderes, als der Emflus; des Lichtes auf die Haut. Diese erscheint dann,, geradezu wie ein Ackerfeld, in , welchem die Sonne durch Licht und Wärme die Keime 'wachruft. welche in ihr schlummern.. , Das ganze Wachsthum der Haare und Federn derhält sich wesentlich, wie die.Keimung der Pflanzen im Boden., Tteselbe Ursache, welche alljährlich unsere Fluren neu begrünen, welche Blumen blühen und Früchte reifen läßt, dieselbe Ursache ist es auch, welche die thierische Haut zu einem wechselvollenOrganismus macht. Ooethe als Naturforscher. I'fes .Goethe'S Vorahnungen kommender izaturwiffenschaftlicher , Ideen- 11 lautete der Titel des Vortrages, den Professor Helmholk in der Generalversammluttg der Gsethegesellschaft in Weimar hielt. eoner scziate semem yema eine grundsätzliche ' und in -seinem Sinne orientirende Auseinandersetzung üb das Verhältniß zwischen dem wissen schaftlichen und künstlerischen Denken ,vrrauZ. Beide läßt Helmhol in der Ällauuna wurzeln, aber Um Kunst

Ut üverwiegl das Zjestyatten der m lichen Erziehungsöüder im Gedächtniß, während der wissenschaftliche,. Dtttter sie,, zur Grundlage von Urtheilen macht, die er in Wort und Schrift aufbewahrt. Sowohl m der Biologie , als auch in der Farbenlehre ist bei Goethe das Be streben des Künstlers erkennbar, zu einem seinem Geiste gegenwärtigen Ur bild zu gelangen. In der Anatomie und Pflanzenkunde schwebte ihm ein Urbild vor als Ausdrück für ten gemeinsamen Körperbau und die gemeinfame Entwicklung der Thierarten einer-

seits. der Pflanzenarten andererseits. Auch dieses kann Goethe, wie fein Be richt über den berühmten Schanchädel auf dem Lido beweist, nur aus der Er fahrung gewonnen haben. (rst nachdem das Borurtyei! von der Unveränderlichleit der Arten, mit dem Goethe bei Lebzeiten zu kämpfen hatte, durch Darwin Überwunden ist, treten Goethe's biologische Berdlenste h.'rvor. Tiefer ließ sich Heimholt aus Goethe's physikalische Forschungen n. Er er . m . v . mv r r - -1 1 lernn an. oan zoelye meie vusenzazasi um eine Anzahl werthvoller Entdeckungen bereichert habe, ber wie schon srüher, erklärt er, daß Goethe in der Hauptfache scheiterte, weil er nur Mit unzulänglichen Hilfsmitteln arbeiten konnte: so' bezweifelte Goethe, daß gereinigtes farbiges Licht herstellbar sei. was erst Helmholtz selbst nach großer Muhe gelang. Auch kannte Goethe zu seinem Schaden Huyghen's Wellentheorie des Lichtes noch nicht, wodurch sich viele seiner Anqrrne aus Newton und ton er Emanationstheorie erklären. Goethe suchte auch in der Farben lehre ein Urphänomen, das er ohne Huvghens nrcht erkennen konnte. Allein er steht doch insosern der neuen gorschung nahe, als er schon früher for? derte, nur Thatsachen zu beobachten und sich : von der. Abstraction frei zu halten. Hierin steht er der modernen Physik eines Faraday und Gustav Kirchhoff nahe. Denn auch Kirchhofs be zeichnet es als einzige Aufgabe der Mechanik, die Erscheinungen der Natur möglichst einfach und vollständig zu be schreiben.' Das Wesen der Erscheiuungen bleibt uns auch heute fremd. Denn auch Helmhol erkennt, in .den Naturkräften j nicht Ursachen des Geschehens, sondern? einfach die Erschcinüna des GesetzcZ. 'Auch Göthe wußte, daß hier eine Grenze des PZiffens liegt (Sprache in Pros a) . Die neuere Phystologle der Sinncswahrnchmungen die nach Helm hoty in der Lehre Johannes Müllers von den specifischen' Smnesenergien gipsest, , dakMMsefl,,mnsereWahr nehmungm mehr, auf dem Ban unserer Sinnesorgane als auf den äußeren Eindrücken beruht, war im Grund eine Bestätigung der ErkenntnZßlehre Kants, mit , der sich Goethe nicht befreunden wollte. Dennoch war der Kern dieser Anschauung auch ihm klar, und Helmho! erklärt zum Schluß, er. könne den Inhalt, der modernen Sinneskunde na turwissenschattlich nicht besser , zusam menfassen. als Götbe dichterisch that in den Schlußworten des Faust: ' ; .,': " :, ' ' ,,,., Alles Vergängliche ist nur ein Gleichniß Das Unzulängliche, hier wird's Er eigniß. Das Unbeschreibliche, hier ist's gethan Gleichniß-: das Angeschaute ist auch für Helmhol nur ein Zeichen der Außenwelt; das Unzulängliche-, die Induction, ist nie vollständig. Das Unbeschreibliche". - .hier beginnt die Welt des Künstlers, der Mit dem Ewig Weiblichen- auch die Empslndungswel erschließt.., ,, Der Vortragende gedachte auch des berühmten Verfassers der Natürlichen Schöpfungsgeschichte. Ernst Häckel in Jena" m besonders ehrenden, Worten. da Häckel stets auf Goethes Bedeutung als Vorläufer! iDarwlnZ Z hingewiesen iUi vifiäi st? p :f i. hüt. f ii fr fi i-

., VoMJl5. CZnunddreißZg Staaten haben. das ZusstraliZche Wahlsystem an genommen. . I n KansaS nennt, man dh Mitglieder der Volkspartei Popu!,liften!!äk 'Von 200,000 arbeitenden Frauen in , New York ernähren 127,000 ihre Männer. JnJndiana leben verhält nißmüßig mehr Deutsche, als in irgend einem anderen Staate. Sie mächen 55 Procent der dortigen Bevölkerung aus. Der erste Leuch t th urm in diesem Lande ist - in St. Augustine. Jla. ' von Spaniern zu ' dem Zwecle gebaut worden, um ankommend? Schiffe- 'aus Spanien , und Fahrzeuge des Feindes in der Ferne zu sehen ' ' George N. Pendleton von Texas, der , im nationalen Abgeordne tenhause den Platz aussüüen i wird, welchen früher MillS innegehabt hat, tritt für Freihandel und Einkommen euer;: Eine Arizona Z ei tung meldet,, daß, in den Planchas Minen bei Sonors Meriko,1 ein Klumpen Gold gefunden worden sei, der 1-H Pfund wiegt und 87. Procent reines Gold enthält.' Ein Goldklumpen von solcher Größeist bis jetzt nicht gefunden W0rden77 - - , DieTabakpflanzer im Eon aecticut-Thale werden in diesem Jahre .'ine reiche Ernte machen. Viele Pflan ;er haben schon im Voraus ihren Tabak für 25 bis 30 Cents per Pfund ver kauft, was ein sehr hoher Preis ist,' der voraussehen läßt, daß eS später - große Ausregung' auf dem Markte setzen Der Eivil'Jngenieur Bern, hard Henkel, welcher seit zehn Jahren die Nutzbarmachung der Wasserkraft des Niagara im Auge gehabt, hat jetzt einen neuen Plan zu diesem jZwecke entworfen. Er will einen riesigen Bau , errichten von der Zicgen-Jusel bis zum kanadischen Ufer; durch dieses HauS , sollen bic Wassermassen des Falles laufen und gewaltige Turbinen treiben. Auf diese Weise glaubt Verr Henkel, Elektrizität genüg für Dutzende von Städten erzeugen zu können. Er behauptet, das S19,000,. Kapital für seinen Plan zu haben si'td. : ; , " i.1 :;'' 1 ' ' : , ' 'C, !;':' 'ü, TX -. ' ,, ,' ,si ' V

Kürz ! I H. würd e eines Morw göns früh gegen 2 Uhr die Nachbarschaft des Leuchithurlnes auf dem westlichen Hügel bei dem Schlauchhause in Peo ria. IN., durch Hilferufe eines Mannes Os demMchkafe geweckt, welcher ganz oöen am Thnrm in hilflosem Zustande hing. Ein Angestellter !,der Jenney

Light and Power Company hatte die Lichter am genannten Thurme um diese Zeit in Ordnung gebracht , und als er hemnterfam. fand et, dätz noch ein Licht außer Ordnung war. weshalb er nochmals hinaufkletterte, und oben mit einer Hand einen Draht berührte, welcher ihm erst das Bewußtsein nahm und ihn so lange festhielt, bis die Hände durchgebrannt waren. Zwei Wunden lang blieb der Unglückliche an dem geladenen kle!tnschen"Truh!i hängen bis sochver-' siZndige Hilfe eintraf, und er mittels Seilen an der' Höhe hinabgelassen werffli könnte " Beide Hände waren, voll,: ständig verbrannt und würden ihm am folgenden Tage' abgelöst. Außerdem' scheint die ElettrlMtWnIeeMftin, etHPtertjü hWn,Knd es W fraglich ob er überhaupt wirdwicderhcrgest'cUt werden kömlen. 1 : E i n e B a u er n f ä n ge r e i , dU gegen den Sp.'zereiwaarenb.indler Vic tot, Lavorte .in- Ottawa. Ont.. 'aus'aehecki, wat MreStzntiA'Hereijeit wör.'' ! i' ''. siif i.!tj;..! ' ' oen. xer , genannie eilyasi'Smunn erhielt aus' Spanien mehrere 'Documente, worin er ' zum ilniverfalcrben des in Barcelona verstorbenen Obersten Don Eamillo de Eastello, der 25. Millioncn Francs hinkerlassen haben sollte,, unter der Pmgiinz eingesetzt wurde, daß er Vormund der jungen Tochter des seligen . Obersten , werden , würde Als Grund daß gerade La Porte glückWer. Erde werden sollte, war in den Tocunienjen . angegeben, Latocte habe dem Erblasser zur Zeit als dieser in bedrängten Umständen in Canada gelebt, einen wichtigen Dienst geleistet. Worin dieser Dienst bestanden haben soll, wußte Laporte selbst nicht. Die Gc. schichte kam ihm um so verdächtiger vor. als fast gleichzeitig einem Iranzosender bei Kingston die Käsemacherei. betreibt. Documenie desselben In Halts zugingen, wonach dieser ebenfalls von dem genannten Spanier zum Universalerben von 25 Millionen Francs eingesetzt worden sein sollte.- Ein canadischer Regierungsbeamter stellte gelegentlich in Barcelona'Ermittclungen anwelch? ergaben, daß' es mit der ganzen Erbschaftsgeschichte nichts war. Ein Don Eamillo de Eastello' hätte zwar dort gelebt, war aber schon vor vielen Jqhren gestorben. - ohne Vermögen zu hinterlassen. Man vermuthet nun. das; einige Ganner im Lande, . wo die Citronen blühen, den Plan hatten, den biederen Canadier zu schröpfen. Nachdem sie denselben durch die Aussicht aus ein MillionenerLe Herz und Geldbeutel geössnet hatten. : Adlai E. St evenson, de. für die VicePrüfldentschaft der Ver. Staaten vom demokratischen National convcnt nominirt worden ist, wurde im Jahre m in Christian County. Ky.. unweit des Geburtsortes Abraham Lincolns geboren. Seine Eltern la wen aus Nord Carölina nach Kcntnckq. Einer semer Vorfahren .war einer der Unterzeichner der UnabhängigkeitserklyrunKHoil., Mecklenburg. N. C. Mit zwanzig Jahren absolvirte Stevenson das Centre College in Kentucky und' beirathete Frl. Green, eine Tochter. des Vrüsidenken , jener .Lehranstält. Unter Stevensons Schulkameraden , befanden 5ch die nachmaligen, Buttd.'slenatoren Blackburn von Keatuck und David'on von ' , Ftorida. Gouv.' ' McCreary ' . und viele andere ' hervorragende Männer: Bald nachdem er das College Verlässen, siedelte Stevenson nach Jllmois über, wo er bei dem verstorbenen ,Bundcsse? nalor David DaviZ die Rechte .studirtc. Er wurde ittAlobmingtost,' Jll.zur Rcchtspraris zuaclassen. schwang sich in seinem Beruf rasch, empor und wurde taatsänwalt von MLcan,' County. M Jahre lM.war er Präsidentenahlmann. Er' wurde, obwohl. Demokrnt, zwei Mal zum Mitglied' des nationalen Repräfentantenhauses ' in dlnem stark republikanischen , Distrikte gewählt. Präsident Cleveland ernannte ihn ant 6.'Juli 1835 zum eisten HilfsGelleratPostmeister. ' 1 Hart . am Ende' des Präsidentschaftstermins Cledeland's ernannte, dieser Stevenson zum Nichter des Oberaerichts deZ! Distrikts Columbia, allein die Nomination wurde diirch den republikanischen Bundessenat njcht bestätigt Seit seinem Austritte aus dem Postdepartement. widmete sich Stevenson der NechtSpraxiZm Bloomington. Jll.' ": ; ' ' " ' Kürzlich ist im Distr ictae. richte von Fairbault-County, in Minnefota cme Schadenersatzklage der Lehre xiri Frl. Lent gegen die Eltern eines ihrer, Schüler mit Namen, Carfens 'zur Enlschclduna gebracht worden, ,die,im ganzen' südlichen Theile jenes Staates das aroßte Aufsehen erregt hat. Es wurden der Lehrerin S14.000 Eutsckä digung zugespvochenl ' Sie hätte CarscnS eine verdiciite, nicht allzu strenge Züchtigung ängcdeihcu fassen und war daraus von den Eltern 'ds Knaben so brutal mißhandelt worden daß ne auf Lebensdauer körperlich und gelstiq hin fällig bleiben wird. ,Tie Sympathien waren aus Seiten der Lehrerin und lie Cärsens bemühien sich , , vergebens, zu beweisen, daß ' ihr Vorgehen gegen die Lehrerin unter , den Umständen gerecht fertigt gewesen fei. Die Lehrerin gedenkt noch klnen CrlMlnalprocctz gegen das Carsen'sche Ehepaar anhängig z machen. " ? , - .;- r 1 , : m imt ;Bi .... , J;,ß 4: ... , ... !;:'-öim;SttUttSfi.f ' i - -r - , -" -1! lin!li!liil ..;liS:!.:!:!,.,, ' :, i 's-"', f VW !''" r Bekanntlich findet de nächste internationale FriedenS-Eongreß vom W.'bi 7. August in Bern statt. TaS Berner Bureau deS internationa len FriedenSbundes hat nun ein Circu lar an die Arbeiterverbände erlassen. welches lautet: In Ausführung eineS Beschlusses unseres dritten CongreffeS, welcher im November 1891 in Rom stattfand, lenken wir die Aufmerksam Ut der Arbeiterverbände auf daS ae meinfame Interesse, das die freunde foeialer Reformen mit den Anhängern h.. CT'. i. - v. n .rif L t. ' üci zurrulig o Welisrieoens ourcy internationale Schiedsgrrichte derbink. ff - r j m i. ver. inerikiks.yaven vik zerveuerun

gen. welche An dünsten 'der Arbetler klasse in den heutigen- socialen Zuftän den gewünscht 'werden, als Hcrupthin derniß gegen sich das System der stehen den Armeen und die!, fortwährenden Kriegsdrohungen, welche die Hilfsquel lm der Nationen erschöpfen und Han del und Industrie, lahmen. Anderer fcits ist den Gesellschaften und Privaten, die seit langem sich bemühen, einen Rechtszustand unter den Nationen

herzustellen,: der jeden Krieg durch den Druck , der , öffentlichen Mei nung unmöglich macht, die Unterstüt zung der Mas-en, die am meisten unter den'Schrecken des Krieges leiden, noth wendig Demgemäß haben 5die drei ersten allgemeinen Friedenskongresse in Paris London und Rom rückhältslos und ' bereitwillig in ihre Prinzipien Erklärungen krdeschiedene Bestimmun gen aufgenommen, die sich auf die.öko nomilchen ' und sozialen Interessen des Volkes beziehen, nämlich: TiePar lammte und die Regierungen sind auf gefordert. Alles, was in ihrer Macht steht, zu thun, um 1) eine gerechtere Arbeits und Gütervertheilung herbei zuführen, 2) die Zollschranken zwischen den Nationen aufzuheben, 3) die schiedsrichterliche, Entscheidung aller sozialen Eonflikte sowohl zwischen den Arbeitern verschiedener Länder oder desselben Lan : . -t . -. . i , , : :, .. oes, ni9 uucy zwiicyen Aroeiiern uny Arbeitgebern einzuführen 4) die Cd operativgcscllfchasten als eines der besten Mittel, zum allgemeinen Frieden zu sör dern. .Wenn nun die Bestrebungen dex r, -. :' I.. i- t s. irleoensvereine ynen nn Allgemeinen der Unterstützung durch die Arbeiterver eine würdig erscheinen, so werden Sie die Freundeshand, die wir Ihnen auf dem Boden dev Gerechtigkeit -und .der, Menschlichkeit , 'hießen, nicht verschmä- - In Chesterfield wurdi oer erste Spatenstich zu der neuen Lancajhire, Dcrbyihire und East Coast Eisenbahn gethan. Die neue Bahn ist nicht nur die bedeutendste, welche seit langen Jahren in England gebaut ist, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach ist sie auch die letzte große ' englische Eisenbahn, da für weitere kaum ein Bedürf iiiß vorliegt. Die Bahn läuft quer durch England, von Warrington an der Westküste bis Sutton-on-See in Lincolnshire an der Ostküste. War rington selbst liegt freilich , nicht am Meere, mittels des Manchester Schiffs canals aber wird es bald in unnnttel barer Verbindung mit dem Mesey stehen. DieBahn, geht von Warrington. über Macclesfield und Buxton nach Chesterfield. In diesen Gebieten wird sie einen' großen Theil des Kohlender kehrS von Derbyfhire aufnehmen. Von Chesterfield geht die! Linie weiter nach Lincoln und von dort nach Euttön-on See. An letzterem Orte sollen große DockS gebaut werden. Die Gelammt länge der Meer mit Meer verbindenden Bahn ' beträgt 170 englische Meilen Landwikthschaft wie Eisenindustrie, Baumwollenmanusaktur wie Kohlen bergwcrke werden sämmtlich großen Nutzen von ihr haben, da ne ihre Er Zeugnisse dann ohne Umweg an den Altlantischen Ocean und die Nordsee schaffen können. -Ein heftiger Ausbruch ocS Vesuv hat wieder begonnen; in der Richtung gegen Amo del Cavallo strömt reichliche Lava aus. Im Zusammenhang mit dieser erneuten Thätigkeit deS Vesuv stehen unzweifelhaft, die Erdbe den. die laut telegraphischen .Nachrichten in der Fach! zum gestrigen Dienstag in Italien stattgesunden haben. Nach einer Meldung der meteorologischen Centralanstalt wurden um 12z Uhr Nachts in .Fanosa !di Puglia in ?der Hrovinz Bari zwer wellensörmiq ver laufende Erdstöße verspürt,, welche sich bis gegen Rom sortpflanzten. Von den seismographischen - Apparaten in Rom wurde das Erdbeben kaum mehr angedeutet. Um die gleiche Zeit wurde in der Provinz, Foggia ein Erdbeben '-Lti :.'-ft n ai 'i !'.:''- puu . iveucliarügrr., ewegung ivuyrge,' nommen. ' -r Die Blutthat deS Hai pt. mannS Grundler in der Ortschaft Ober Weiler, lim Amte Mühlheim. Baden) z wird in folgendem Sachverhalt darge stelltIn der Villa Maria, inmitten des Ortes wohnte' seit Jahren bet l württembergische 1 Hauptmann ' a. D. .Grundler, mit seiner jungen Frau. Am 7. Juni sollte eine Reise "angetrctex werden. Als der Wagen vorgeiahren. vermißte man die Frau. Nichts GuteZ i ahnend, schickte man zur Polizei,' resp. Gendarmerie, mit deren ! Hilse bal Haus' durchsucht , wurde.- Endlich wurde die lunae Frau in der Wasch küche. deren Thüre erbrochen werden mußte, als Le'che. nur mit Hemd und Strümpfen bekleidet, .gefunden.,, Un weit davon la? ein Feuerhaken, mi welchem ' der Frau in bestialischer Weise der Kopf zertrümmert worden war. Nach der Durchsuchiing- während derselben hatte Grundler Jedem-das Betreten des Waschhauses verwehrt, ging der Gatte der Ermordeten in eine Wirthschaft, um, semen, Durft , Ml Schnaps zu stillen. In seinem Bette fand' man die Kleider der Frau, im Bette der Frau dirKeller chlüssel ver steckt..,, Grundler war dem Trunk ergeden, und die, Frau scheint ihm den Zu tritt zum Keller verwehrt zu haben , Grundler leugnet ; jede? Mitwissenschaf an, der ,That und verlanate, an die Leiche geführt, ' nach Getränken, um semen Durst zu stillen. ,Jns Gesangniß gebracht, protestirte er, er gehöre in eine Irrenanstalt," meinte er. aber nicht zu Strolchen.- Er ist 42 Jnhre alt, seine Frau, die Tochter des hier allgemein beliebten ObersorsterS a. D. Schrickel. zählt 30 Jahre. Drei Kinder entsprossen der Ehe. Der Mörder ent stammt einem alten württembergischen Adelsgeschlecht. , Bei einer Jelddienst. Übung im Sommer 1883 stürzte er vom Pferde und erlitt einen Schüdelbruch, infolge dessen er seinen Abschied nehmen mußte. Seit jener Zeit klagte er übe, Kopfschmerzen. In letzter Zeit ergab Gruydler sich dem Trunke, und grstal tete . sich das Ehelcbeu zu einem un freundlichen, so .daß die Frau aus Scheidung ttaate. - Am Taae der Ermordüng sollte "der Termin in dieser ache. sem. -Die, That, des Grundler .f X.'.iSli c-j. f ..' : pw . r rrmeini san ais me mge ves sauser Wahnsinns. Die AnaebSriam der Er

mordeten weilten gerade zum Besuch Vühr. " , Eine nicht u n i n t er es sante Nachlese aus derKaiserzusammenkunst in Kiel liefert ein Berliner

Berichterstalter. Er schreibt: Es, ist bisher noch nirgends bemerkt worden. daß auch der Bismarck ;I weniger zum Entsetzen der Diploinatie als der Bolizei eine Rolle gespielt hat. Als nämlich die kaiserlichen Pachten Polarstern" und .Hobenzollern bereits an den VoyenNn Höhe derarbürossabrücke festgelegt worden waren, schwirrten nach allen Richtungen hin Damvfvinasscn aus, um ähnlich wie Polizei und Militar zu Lande, zu Wasser unberufene Neugierige ' fernzuhaltend Da plötzlich näherte sich der Bismarck", ein Passa gierdampfer der neuen Kieler DampferCompagnie, und schob sich ' unbeküm merk um die Rute und Winke der Hafcnpolizci zwischen die beiden Schiffe, welche die beiden Kaiser trugen., ! Nachdem der. mit .Neugierigen vollbesetzte Dampfer etwa zehn Minuten lang zwif&-' n.j.i.u ft:n -.'.i.. jucit uiu uciucu uiyicu (iiuiicitrcii hatte, ' trat er freiwillig den Rückweg Wieder am; Ein lmerkwürdiges Spiel desZufalls War, es. daßi der. Name f ismarck sofort in Aller Munde war. ' Professor' IDr. Bruhl sprach kürzlich im Saale des Nieder österreichischen Gewerbevereins zu Wien pbcc die Gaben der Natur an die Frau und die Konsequenzen .daraus für- die Stellung, die Pflichten und Rechte der Frau in der menschlichen Gellschaft Er wies zwei Gehirne und mehrere Präparate vor. um die Eigenschaften deS GcHirnes zu erklären, und, widerlegte die Ansichten derjenigen, die der Frau die Fähigkeit zu' wissenschaftlichen Arbeiten absprechen. Kein Anatom sei noch im Dtande gewesen, auch nur den geringsten Unterschied in den .Gehirnzellen weiblicher und männlicher Individuen nächzuweisen. Die Entwicklung der selben könne aber gefördert werden, und tzas geschehe beim Manne, werde bei der Frau dagegen vernachlässigte Die graue Gehirnsübstanz und in dieser die Anzahl und Art der Zellen sei das Maßgebende für die . Beurtheilung des Gehirns. Individuelle Unterschiede gibt es, typische nach dem Geschlechte gibt es nicht. , : - - . i Zu einem ernstlichen Zusammenstoß zwischen Socialdemokraten und der Polizei kam es am Pfingstmontag auf den Sächtclner Hohen bei Cre feld. Die Socialdenlokraten von Cre seld. Gladbach. Rheydt und der ganzen Gegend unternahmen am genannten -fr . CW ' ?4 ' :..'. A l . r V age ?iussiuge uno lrasen ncy . nacy Verabredung bei dem Kreis-Kriegcr-denkmal aus einem Hügel bei Süchteln, woselbst eine vorher - angesagte von der Polizei aber nicht genehmigte Versammluna unter freiem Himmel stattfinden sollte. Etwa 2000 Personen hatten sich hier mit rothen Fahnen erngefun den. als Polizisten zum Auseinander gehen aufforderten. Als die Ausflüa ler nun in der Richtung nach Lobberich abmarschiren wollten, hinderte die durch drei berittene Gendarmen verstärkte Polizei auch dieS und erregte den qrön ten Unwillen der .Menge, in. welcher y..t- m.'A.. v.. ?:.: llUll 71UUCI illU UKl uiijci rt Hoch die Socialdemokratie" laut wur dkn. Nun sprengten 'die Gendarmen m die Menge und trieben die Leute mit blanker Waffe, auseinander: dabei kam es . zu unbeschreiblichen , Scenen: die Männer brachen in Zornesrufe aus. dje Frauen schrieen laut auf, einzelne wurden ohnmächtig und schließlich stob die Menge nach allen Seiten auseinan. dfe. Im Gasthofe auf den Süchtelne? Höhen sollen die Socialdemokraten eine deutsche Fahne herabgerissen und dafür eme rothe aufgepflanzt haben." Die Crefclder socialdemokratische VolkZtri dune?' bringt noch keinen Bericht über die. Scenen auf den Süchtelner Höhen, kündigt aber ausführliche Mitthcilun gen an und bemerkt, es hätten sich ras Montag Vorsaue ereignet, welche an die bekannte Frankfurter Jriedhossaffaire erinnerten. ' - .' : N a ch z w e ! ü n dzwan z i g Jahren wurde ' in Preßburg ein Deser teair Namens Süß festgenommM, ' der seit 21 Jahren im dortigen Spital als auslnspectov und Oberwarte anqe stellt ist. Süß war Lieutenant im ersten Husarenregiment, desertirte und wurde v'm ., !' "i : ." tws. tri 'c:c . tr ry . ., ylllo nacyyer aus Wruno saiscyer vocu mente in den Spitaldicnst ausaenom mew.? Er hatte sich seit ueraümer Zeit durch große Brutalität .sehr, mißliebig . 'ki'V .;""' ' ' i. rv, , . gemachr uno schon vor orei aylkn waren mehrfache Arneiaen weaen' Miß Hand! nngen ja angeblichen Todtschlä t?ankGttsttSkranken"OaMlWrftät tet worden. ,-Vor' Kurzem wurde" er von: dem n.'uen Tirector .aufgefordert, -? '" in-. : -r '" i ' ' um leine Pennonirung nacyZUkucycn,, und" hierbei kamen die fatalen Ante;ede'nticn des Mannes an den Tag, die sne Verhaftung herbeiführten. 1 i Man schreibt auSHaderS leben, 9. Juni:. , Unter großen Fest lichkeiten ' feierte unsere' .alte deutscht. Grmzstadt das Jubiläum ibres 600Zährigen Bestehens: die Feier gestattete sich zu einer . erhebenden Kundgebung deutschen ,,,SinneS an, der , Nordgrenze SchleSmig-HolsteinS. ' ast sämmtliche Städte unserer Provinz hatten ', Ver treter zu der Feier-hergesandt." Die Stadt prangte . im. herrlichsten Fest schmuck , Am Vormittag fand , die Enthüllung des Denkmals! für Herzog HanS den Aelleren. den größten Wohl thäter HaderSlebenZ, statte die Weihe rede hielt Gymnasiallehrer.Dr. Mache. Glänzend gestaltete sich der an die Ent büllunaSfeier sich anschließende histori sche Festzug ; für welchen die Gebrüder Nick - Berlin die, Kostüme , geliefert. Zahlreiche Begrüßungsteleqramme lie ten aus den verschiedenen Gegenden SchleSwig.Holstems e,n. k ' lDa französische Fi nanzministerium empfing dieser Tage, wie der GauloiS" erzählt, den Besuch eineS gewissen Thomas, eines 79 Jahre alten Staatspensionärs, der in einem Dorfe des NievreDepartementS wohnte Dieser Mann ist im Jahre 1813 im Augenblick deS Uebergangs . über die Beresina zur Welt gekommen. Seine rivi ii .11. !f. JT 11 j2 S.S 2euner yarrc iqrtn narren, einen iujn cier der Kaiserlichen Garde, in Auß land' aukaefuckt und ibn eben bei diesem 1 Flußüberaana aefunden um niederzu ' tomrÄn und mit ihm zn Kerktn. Da;

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l! t Iz i . ., Yif r;9 :!; " r Willst du deine Kisdex krasttsku. : 58 ,;,;,;?! "i ' t-t' ' ;l Willst du daß deine Kmdcr i! frohen .'. Lüuthes sind, gut aussehen, spielen, und .,' zewnd und kräftig heranwachsen, ssgebe ihnen den ächten Johann Hoff'schen Malz. , Extrakt. .Er hat sich hierfür vorzüglich de ; währt und sollten Aeltern nicht verfehlen S ihren Kindern zu geben. Schwächliche Kinder erreqen immer Beforgniß. Nie. . uiand ist besorgt um ein starkes Kind. Das Lchte Johann Hoff'fche MalzErtrakt wirrt stärkend auf den ganzen Organismus, ist angenehm ia nehmen, befördert den Avetit und die Werdaunng. Gegen Hals und Lungell-Krankheite ! Huste 'ünd Erköl- : jungen ist es heiß zu gebrauchen Man hüte sich vor Nachahmungen. Der ' Lchte Johann' Hoff'fche Malzextrakt hat i die Unterschrift von Johann Hoff" auf:." i dem Halse 'einer jeden Flasche.. 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Von den lauschigen Plät. then, besonders am Wasser, , vertreiben ikns die garstigen Stechmücken oder der leiden uns zum mindesten den Aufent halt. Keben die Orte ihres Erscheinens,' an die Ufer dr Teiche, Bäche, Seen, Flüsse, hat die Natur ein Schutzmittel gegen sie - hingestellt: die Menthaceen, Minzgewächse Pfefferminze zc. Vor allem ist den Mücken der starke Duft der Polei.Minze zuwider: Er entsteht durch Verdunstung eines ätherischen, in den ; Blättern enthaltenen: Oels. das man längst mjt Erfolg gegen dieMos kitos anwendet. Zerreibt man die Minzblätter zwischen den Fingern ünd detuvft damit die Hände; so bleiben die Mücken fort. - ' , , !,. j, , !'" Vom 9. bis 12. Jun findet in Torgau der Auszug der, Tor qäüerBürger-Geharnischten-Eompagnie statte Die Haupttage sind Donnerstag, den 9. Juni und Sonntag den 1 2: Juni. Bez dem Fest. welches alle zwei Jahre gefeiert, wird, zieht die Eompag nie. bestehend auZ .einer reitenden und einer Fun-Abtheilung,'. in ihren alten, echten Rüstungen, und mit Hellebarden, Morgensternen. Streitkolben und Piken bewaffnet) Niach , dem! Anger",z wo ein Feldlager aufgeschlagen wird.' Rüstun gen und Waffen stammen aus der Zeit von 1430 bis 1620.. An dem Auszuge ü . f.;-'..- f':"- ',,' . ' . , t oarsen nur orgauer Vurger ryeiiney men; die Anwesenheit fremder Geschäfts leute auf, dem Fcstplake ist auZgeschlos sen. , Die erste urkundliche Erwähnung einer Thätigkeit der bewaffneten Tor gäuer Bürger findet sich 1314J' 1 ' 1 - Das Herzogthu m Würt remberg. in dessen Gebiet sich eine Reihe von. freien , Reichsstädten eingeschlossen befai'd. hatte vor 100 Jahren außer der Residenz' und der Universitätsstadt Tübingen keine Stadt mit mehr als 3vXH) Einwohnern. Ueber 3000 See len hatten 8, über 2000 aber außerdem noch elf; im Ganzen also 19 Gemein den. , Die größte Stadt , war die Rest denz Stuttgart die ohne Garnison und Karlsschule anno 1791 eS auf 17,937 Scelen, gebracht hatte, die zweitgrößte Tübingen mit 6179, die dritte' Lud wigsburg mit 4903 Seelen. Dann solgtea Göppingen mit 4606 Bemoh nern. Backnang (3890). Calw (3489), Scharndors ! (2289) und Tuttlingen (3028). Ueber 2000 Seelen zählten laut Tekanatsliftcn sür 1791 folgende Städte: Urach (2923), Balingen (37b9) Rürtingen , (2734), fcrnMin gen (2545), Pfullingen (2531). Vaihingen (2439), Freudenstadt (2130), Waiblingen (2124), Bietigheim (2074) und Hornberg (2066). Das heutzu tage so vielgenannte Lausten al' N. zählte vor 100 Jahren 2743 Bewohner. Die paar Katholiken und Judendie im streng evangklizchenLHnWaHum vohnten, sind bei diesen Angaben nicht, eingerechnet. . Wildbad zählte trot ha Heilquellen nur 1263 Cinwohner ' . j ' m M M . r . kavi4 cn,.A r.n

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