Indiana Tribüne, Volume 15, Number 284, Indianapolis, Marion County, 30 June 1892 — Page 1
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Editorielles. Der Präsident ernannte John ? sIs x. AOiicr von oansome an lkue r- l Ä ..- ' SrL .11 . Blaine's zum Staatssekretär. Foster war in 1873 Gesandter in Mexiko, in 1880 Gesandter in Rußland, in 1888 wurde er Gesandter in Spanien und brachte den Handelsvertrag mit diesem Lande zu Stande. G Noch mehr als vier Monate treuneu uns von der Präsidentenwahl und schon fragt sich Alles und Einer den Andern, wer den Sieg davon tragen wird. Da Alles in dieser Beziehung bloße Vermuthung und meistens der Wunsch der Vater des Gedankens ist", da außerdem die Volkspartei eine bedeutende Macht zu entwickeln scheint, von - dcr man nicht sagen kann, ob sie der einen oder der anderen Partei mehr zum VirtMk' rtstr Mirtmrhif rtricf Vnirfl V vv vjt.v... so ist es selbst für Denjenigen, der sich ernstlich dafür intereressirt,' Thorheit sich den Kopf über obige Frage zu zerbrechen, zumal während der 'Sauregurkenzeit. Einem Interviewer gegenüber äußerte sich Bundesrichter Gresham kürzlich wie folgt : Ich wöchte sagen,, daß die Bcherr schung der Wahlen'Iund der Gesehgebung durch ht corrupte Verwendung des Geldes die stärkste Bedrohung - der volksthümlichen Regierung und des Friedens ist. Wenn diesem Mißbrauch nicht schleunigst gesteuert wird, stehen derhängnißvolle Folgen in Aussicht. Kann das Volk nicht mehr davon überzeugt sein, daß es durch dasStimmrecht seinen Willen zur Geltung zu bringen vermag, dann wird eine Revolution erfolgen, wie sie das Land noch nicht gesehen hat. Die schlimmste, Tyrannei ist diejenige der Plutokratie (GeldHerrschaft). Gescheidte Leute geben zu, daß unser Land immer weniger demokratisch und immer mehr plutokratisch wlrd. Der Ehrgeiz und die Selbsucht mancher Leute ist so groß, daß sie unfähig sind, ihr Vaterland zu lieben." , ' 1 'l - Diese Aeußerung ' war es zumeist, welche die Volkspartei veranlaßte zu glauben in Gresham einen-der Jhrigen zu sinden. Dergleichen ist aber schon gar oft gesagt worden von Leuten, welche nicht daran dachten an ihrer Parteiangehörigkeit etwas zu ändern. Senator Ingalls von Kansas hat vor 1 1 ijy- '"-: ? ' ji 11 . , , : einiger Zeit dasselbe ausführlicher und in weit kräftigeren Worten gesagt. Die Wirkung der Kapital- und GeldHerrschaft sieht überhaupt heute schon d e r ei n g e st e i saz t e st e B 0 u r g e 0 i s. D a r a u f aber . kommt es nicht an, sondern darauf, wie man sich die Nr sa ch e, nicht , die Wirkung der Geldherrschast erklärt, und wie dieselbe : abgeschafft ' tu e r Ibi en ist ri nlia j:u 6 c; ,fstf f" ju1 . f . chen hüten sich unsere Bourgeois-Poli-tike r;;h n!,,a r ü ber schwieg auch Herr Gresham. .7;' ' ::'t?-i?t iv .; t ;!! " Herr Gresham schweigt auch darüber, 0 b di eH an did atu rDe xlV 0 lkspartei annehmen wird oder nicht, wenn sie iDWMrA sollte Er erklärt bloß) kein Kandidat zu sein. Daraus will man und villeicht mit Recht, die Vermuthung ableiten, daß er die Nomination annehmen wird, wenn sie ihm ohn.e sein Zuthun zufallen sollte. Theil
weise giebt auch die Feindschaft zwi-' schen Gresham- und Harrison Veranlassung zu dieser Annahme, und am Ende zwingt ihn ja auch kein Gcseh, wegen der Kandidatur sein Amt nie-
derzulegen. Daß im Falle seiner Annahme die Person mehr ziehen würde, als die Partei, ist sicher und vom Standpunkte des praktischen -Wahlerfolges aus würde seine NominatZon der neuen Partei eine Bedeutung geben, welche sie vorher nicht hatte. . , ,,. ,m Hl 1 . Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana: Kqlteres, schönes Wetter. . ; " : . . Streik beigelegt. Eleve land, 29. Juni. Die Streiker der 6ast Eleveland Railroad Eo. haben die Offerte der Compagnie angenommen und werden den Dienst wieder aufnehmen. Dies erstreckt sich nicht auf die Broadway und Newburg Straßenbahn, welche einen Theil der Leute nicht wieder einstellen will. Die Knights of Labor wurden bei dem Abkommen nicht berücksichtigt., E 0 n vention der Prob ibit i 0 n i st e n. Eincinnati, 2S. 2uni. Die Nationalconvention der ProhibitionsPartei begann heute und wurde von St. John von KansaS als temporären Vorsitzer eröffnet. Ept. Eli F. Ritter von Indianapolis wurde zum permanenten Vorsiher gewählt. 972 Delegaten waren anwesend.' A m Rande des Vank er 0 t t s. Chicago, 29. Juni. Die Weltaüsstellungskömmlssion steht vor dem Bankerott. Jeder Cent der Verwilligung ist ausgegeben und der Sekretär Dickinson hat nicht , mehr Geld genug. um Briefmarken zu kaufen, außer er legt es aus. Er und der Generaldlrektor Davis haben seit Monaten keine GeHalter gezogen, damit die ElerkS in den Bureaux ihr Geld erhalten kenn ten. Nur wenigen Mitgliedern der Nationalkommission, welche der Sihung im April beiwohnten, wurden ihre Unkosten zurückerstattet. Gestern Abend hat der Sekretär Dickinson die letzte Postmarke auf einen Brief an den FiNanzsekretär Foster geklebt, worin er demselben von der traurigen Finanzläge der Kommission Mittheilung machte. Die Löhn e d er Eifenarbeiter. Pittsburg, Pa., 29. Juni. Heute Nachmittag um 5 Uhr wurde die 17. Jahreskonvention des Verbandes der Eisen- und Stahlarbeiter , vertagt und die Organisation, welche die Beschlösse ihrer Vertreter genehmigt hat, ist bereit,. damit zu stehen öder zu falle,. . - . Morgen um Mitternacht läuft die diesjährige Lohnskala der, Eisen- und Stahlarbeiter ab und alle Fabriken, welche den Betrieb fortsetzen wollen, müssen die, neue annehmen,' doch haben dies bis jetzt nur die wenigsten gethan. Morgen sollen in Äoungstown Unterhandlungen mit dem Verband der Hüttenbesitzer im Mahoning- und Shenangothale stattfinden, doch wird nicht erwartet, daß dieselben zu einem befricdigenden Ausgang führen werden, da die Fabrikanten eine noch größere Lohnverminderung verlangen, als die hiesigen. H; . - ' Dir; Arbeiter in der Stahlsabrik von. Carnegie S: Eo. in Homestead, welche sich bisher ruhig verhalten haden, hängten heute H, C. Frick, 'Wm. McVoom und mehrere Andere in eM. tz!e an einen Laternenpfo stcn: : Als 3amfl,;3tnfcy,';N c n JiB c t e u t u n ig f rn c f c it; : : i h 0 u f t e t : tern wollte, um die Strohmänner labzuschneiden, wurde er von den Arbei - t l-m " "i tern vertrieben. .t.; :.;-.'.-' KMetW mn, wurden gezwungen, wieder aus -zureißen.' Zwei FabrikeHderH habeüeu eingestellt und die Arbeiter sind ent- :,;" . ,,,.j,'i, nr,.j,i. .init I, ,;ri;ji 1 ''.1 .'? : ' ii ... '. i.1 ,,!:' rpiui! 1 1 fr '1 - !LL 1 . v r i'1.! try-M-? " ' -k z 1 t: lt-p9S0M Die Situation wird stündlich schlingmer und rqan befürchtet, das äffe zum Verbayde gehörigen Arbeiter werden auseschlossen weiden.
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Stanleys Kandi datur. L 0 n d 0 n, 29 Juni. . Henry M. Stanley,. der-AfrikareisendeHsjKan-didat für einen Sitz im Parlament. Seme Frau begleitet ihn zu allen Ver sammlüngenund - häls,Neden.srHn. Schon kürzlich wurde er, ausgezischt, aber heute mächte er eine schlimme Er fahrung. Er wurde, 'mehrmals ,wäh rend einer Versammlung l,znI seiner Rede unterbrochen als, er aber erklärte. daß der Sozialismus gegen daSMesetz, die Ordnung und die Moral sei, ging ein unbeschreiblicher Lärm los. 'Wie hast du's dem King Eoffee' gemacht?" Wie viele Nigger hast du mngebracht ?" Solche und ähnliche Rufe kamen aus der Menge. Er versuchte weiter, zu sprechen vermochte aber nicht durchzudringen. Dann wurde gerufen: Lit 6own, let your wife talk. Go back to America, und unter riesigem Lärm mußte er sich niedrsehen. . ..L.f'i. Seine Frau ergriff nun des Wort, aber der Lärm dauerte fort. ! Schließlich horte sie auf einen Wink ihreS Mannes auf, die Menge drängte nach der Platform, und Stanley und.; grau hatten Mühe mit Hilfe von Freunden aus dem Saal zu kommend r. Unten wartete eine Kutsche auf ihn. ) Beim Einsteigen insultirte ihn die Menge, es kostete ihm große Mühe in die Kutsche zu gelangen ; die Menge riß einen Wagenschlag ab und suchte die Pferde aufzuhalten, bis schließlich der Kutscher auf die Pferde einhieb und es gelang zu entkommen, Stanley findet es offenbar'weij schwieriger Parlamentskandidat laÜ Afrikasorscher zu sein, . - ' j Gegen Bis ma x.ft :t Berlin, 29. Juni. HeuteUbend sagt die Nord. Allg. LsgtzLrAj Bismarck's Aeußerungen, werfeneinen Schatten, auf ,-fttneßorrfcZ welcher geeignet ist, dem Staatund Reiche zu schaden. Wenn er' nicht lediglich beabsichtigt hat, in dieser Weise ' seiner Berdrießllchkeil Lust u machen, so kann sein Verhalten nur durch seinen Wunsch nach persönlichen Veränderungen in der Regierung -er-klärt werden ; und es ist zu befürchten, daß er dies zu erreichen beabsichtigt, und daß die dazu verwendeten Mitte! dem Staate sehr schaden werden. Die Früge daher ist, ob er nicht sein Recht des TadelnS mißbraucht hat. Wir können uns nicht eines ähnlichen VerhaltenS seitens irgend eines pensionirten Staatsmannes in irgend einem anderen Lande erinnern. Fürst Bismarcks Erklarung, daß mit seinem Scheiden' aüS dem Amte jeder persönliche Einfluß auf den Zaren, aufgehört habe, ist ein höchst eigenthümlicher Fall von Selbsttäuschung. . Zur Widerlegung dieser Angabe verweist das Blatt auf den Defensivvertrag mit Oesterreich vom Jahre 1879 gegen Rußland und auf den Erlaß von 1887, welcher deutsche Darle-. hen auf russische Staatspapiere verbot, und citirt Artikel russischer Zeitungen, we'che erklären, daß BiSmarcks Stürz ein Glück für Rußland war. ' Der Artikel schließt mit der Erklarung, es sei die Pflicht Jener, welche Bismarck's Wett fortsetzen, ihre. Bestrebungen gegen ihn zu schützen. B!smarck scheine durch die zunehmende Rücksichtslosigkeit seiner Aeußerungen danach zu streben, daß Diejenigen, welche jetzt am Ruder sind, den. Handschuh gegen, ihn ausnehmen: Der Schaden, welchen er dem Lande zuzufügen geneigt scheint, sei unberechenbar. ?!iemand wisse, welche Waffen er zunächst bereit, haben werde aber' die Pflicht, ; : die ; höchsten önteressen der deutschen Nation ejbMeHM den Mann zu schützen, der so viel zurFörderung ihrer Interessen gethan ,hat, darf nicht von Dencn welche an der SpitzedkMStaa tei 9 e I a fs c d t e r ! et : S ei 1 1 0 e j ffi i denhciß Die Norddeutsche Allgemeine" veröffentlicht ferner heute Nachmittag ei-.,---"'-,',r-li;,--!"C - " j-l.i ' " ' f nen, fb 0 n;:1';:;! ,3.1 3 rn a tef : .;;;i:,iö eg e ti g e 3 e t n e t en ErlaßMorauS' ihm bei Besetzungkd AuSwaKgenA sicht der Bewerber eine große Rolle ' -h !s.;:.i.i.!:iil;J!;li!!ii:-:;?:ii! : r:!i::i.i:i,;:,T:v'&i ;'t-v ''i, :! 1 ii:,;!!:!;; Jhi;;!3i; Pie AusfiiHrung der Drohung der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung, amtliche Schriftstücke über die Angelegenheit zu heröffentlichen, svwie ihr
heutiger Artikel gegen Bismärck hat Ungeheueres Aussehen in Berlin erregt, das durch die heutigen Enthüllungen noch bedeutend gesteigert wurde. Man glaubt allgemein, daß die Regierung
energisch gegen r Bismärck : vorgehen wird. Die Kreuzzeitung" sagt über den Federkrieg der Norddeutschen Allge meinen" gegen Bismärck, das Vorge hen der Regierung mit. Staatsdokumenten in einer Zeitung, anstatt Fürst Bismärck Persönlich verantwortlich zu Machen, fei unwürdig. Die Vofsische Zeitung" spricht sich in ähnlicher Weise aus und sagt: Wenn General von Eaprivi keine schärferen Waffen Hand haben kann, so sollte er lieber seine frühere Haltung gegen Bismärck fortsetzen. Die jetzige Regierung läßt sich auch bei Ernennungen von politischen Motiven beeinflussen, denn kein Libe raler hat ein hohes Amt." Die Post" sagt : Der schmerzllchste Zug , dieser Angelegenheit 11t die Thatsache, daß alle Hoffnung auf Beseitigung der Spannung zwischen Biömarck und der Regierung aufgegeben werden muß." Die Freisinnige Zeitung" billigt den Ton der Norddeutschen Allgemeinen" vollständig. ,. Die Cholera. Wien, 29. Juni. Die Regierungen von Deutschland und Oesterreich haben gemeinsame Maßnahmen zur Fernhaltung der Cholera aus ihren Reichen getroffen. Prof. Dräsche von der hiesigen Sanitätskommission, welHer seit 30 Jahren die Cholera studirt hak, hält es für unwahrscheinlich, daß die Seuche, sich außerhalb Nußland ausbreiten werde und sagt, in anderen Landern seien so schlechte Sanitätszustände, wie sie noch in Rußland her schen, vorbei.- ' ' ' S. Petersburg, 29.. Juni. Mehrere Aerzte,' welche die .Regierung nach ' Va ku"g esand t h at,u m ih re ' do rti - gen. ollegen in Bekampsung oer yolera zu unterstützen, sind daselbst eingetroffen: Die russische Flotte im Kas pi sehen Meere hat Befehl erhalten, alle r e ' - .'' : " " ." . . cylsse zu uoerwacyen, welcye au? perfischen Häfen kommen. .Die Zahl der Qüarantanestatlönen im transkaspischen Gebiet ist vermehrt und . die Dauer der Quarantäne für einzelne Personen um eine Woche verlängert worden. Alle eingeführten Nahrungsmittel werden streng untersucht und was,immer die medizinische Wissenschaft kennt, wird gethan werden, um hie Seuche auszurotten. In Dzlsak, Turkestan, sind 130 Einwohner in vier Tagen an der Cholera gestarben. Die Seuche tritt in Kankaha im transkaspischen Gebiet sehr verheerend auf. Die Truppen erhalten täglich Branntwein, Zucker und Thee. . Die Befürchtung, daß die Seuche auch , nach dem europäischen Rußland kommen werde, hat sich erfüllt und mehrere .Hundert Erkrankungen sind bereits diesseits der Grenze angemcldet worden. Die Einwohner und Truppen in. den Grenzorten sind in größter Angst und die Bemittelten unter den ersteren suchen ihr Heil in der Flucht.' , Vom Vatikan. London, 29. Juni. . Nach dem Pariser Korrespondenten der Post" wird der Papst Christoph Columbus heilig 'sprechen, weil die Entdeckung Amerikas eine göttliche Eingebung gewesen seu Der Erzbischof Jreland soll dieS angeregt haben. xeuoest,er zum Adschluk dS Jahrhunderts. y r r . i.' ' t : H ' .; ' ' Neber die Berliner Weltausstellung lußcrt sich in emrm Artikel der Natio-alzeitnng-Dr. Werner von Siemens. Derselbe spricht sich siir die Abhaltung )ertAüsstellüng erst ; am Ende des Jahrhunderts und für eine Aenderungdes Grundgedankens der 'Ausstelluna zuS:5ISelbst wenn eg gelänge, die öerlinex Ausstellung zu einer nationa' !err Ehren sache zu m achen, so würde eS toch recht schwer fallen, die glän enden
und großartigen letzten Weltausstellun zen auf demselben Gebiete, auf dem sie ihre Triumphe ernteten, zu übertreffen. Dies ist nur möglich, wenn man den Grundgedanken : der internationalen Wettbewerbs Ausstellungen awxU hierzu bietet der glücklM lmstgnd die bändZdqßWMltner'Aüzgeoünattk m Cnde dieses Jahrhunderts ftattfin )in sann; da ein langer Zwischenraum zwischen ihr und der nächstjährigen Chi :agoer Ausstellung inne gehalten; werHLN muß, um der schon ausftellungS müden Welt pi? nöthig? Erholunglzeft m gönnen. -::M': $$. m wird die Berliner Ausftegug
daher den ÄdZcylutz desahrhundem bilden, welches die Menschheit durch eine Rette von Entdeckungen und Erfindun gen ohne Gleichen zu einer von unseren Lorfahren kaum geahnten Kulturstufe kmporgehoden hat. Es ist ' fast als selbstverständlich anzusehen, daß dieser zlücklia)e Umstand der Berliner AuSstel lung einen bestimmten Charakter geben, daß er sie zu einem Völkerfeste zur Feier der Segnungen des abgelaufenen Jahrhunderts erheben muß. Dementsprechend mükte von der Idee des in ternationalen Wettkampfes der Industrie der verschiedenen Länder ganz abgesehen werden. Kein verbitlertex Kampf sollte zeführt werden, sondern alle KulturVölker der Erde sollten vom deutschen Reiche eingeladen werden, in der Reichs Hauptstadt Berlin ein Freudensest zu seiern zu Ehren der Segnungen des zu Ende gehenden Jahrhunderts. Zu dem Zwecke sollten alle ihre besten Leistün gen in Kunst, Wissenschaft und Industrie in besonderen Abtheilungen des Festplatzes, die den einzelnen Nationen zugewiesen werden, zur Ausstellung gelangen, wobei namentlich der Beitrag, den'sie zur Entwickelung der Kultur der Welt geleistet haben, in recht Helles Licht gesetzt wird.Jnbetreff der Ausführung des AuZ. stellungsprozekts meint Siemens: Von besonderer Wichtigkeit wird es sein, daß zunächst durch eine entscheidende Hand lung der obersten Reichsbehörde die Ein ladung zu dem Völkerfeste der Jahr. Hundertsfeier unwiderruflich festgestellt wird Demnächst sollte eine Centralcommisston für die Vorbereitungen vom Reiche und der Stadt Berlin als YZast. geberin eingesetzt werden, welche namentlich über die FestplaKfrage Ent scheidung zu treffen hatte. Die Organisation eines solchen Völ-
kcrfestes durch das deutsche Reich würde wahrlich den Abschluß der nicht mehr durchführbaren internationalen Wett' bewerbs Ausstellungen bilden, und würde dabei Deutschland doch den vollen anregenden Nutzen einer solchen Welt auSstellung bringen, deren es zur Fest stelluna der Ebenbürtigkeit seiner In dustrie dringend bcdart." Deutsche Auswanderuug. Die überseeische Auswanderuna deut scher. Staatsangehöriger nimmt nach den Ausweisen in den Vierteliahrshef. ten der Statistik des. ? deutschen3Mche5 wieder energisch zu. Im ersten Vier teljahr des laufenden Jahres ist am lich die Zahl der Ausgewanderten von 19,233 im' Jahre 1891 au 22.635. also um 3,402 Köpfe oder um circa 17,5 Procent aeltleaen. Die Auswan derung betrug im ersten Vierteljahr 1: 19,U20, 1: 17.M, 1889: 17,333, 1890: 17,099, 1891: 19.283. 1892: 22.685. Dabei pflegt sich im ersten Vierteljahr nur etwa ein ffünf. t l (1 9! sogar nur ein Sechstel) der der Gesammtauswanderung' zu vollziehen. Setzen wir das gleiche Verhältniß für 1892 ror.ms, sogelangen wir 1892 vorausstchtllch zu einer Auswanderung von ,136,030 Personen oder von rund 14,5 Procent. Den Hauptantheil an der Auswanderung hat das Königreich Preußen. Wahrend dasselbe 60 Procent der Einwohner des ganzen Reiches umfaßt, ist es an der Auswanderung mit rund 72 Procent betheilt, das ganze übrige Teutschland mit; rund 28 Procent. Von den einzelnen preußischen Provinzen stellen das größte Contingent Posen mit 4037 Westpreußen mit 3274, Pommern mit 2740, Hannover mit 13V6.' Brandenburg mit lldl Kopien. Die erstgenannten bei den Provinzen mit einer Bevölkerung von 3,123,847 Seelen stellen mehr Auswanderer, als . das 1 aanze außerpreußische Teutschland mit rund 18 Miüionen Seelen,- erstere 7361. letzte. res6114. Im außerpreußischen Teutschland koiumt im ersten Quartal 1892 auf 3000 Personen ein Auswanderer, in den Provinzen Posen und Westpreußen kam bereits auf 450 Personen ein Aus' wunderer, für dos ganze Königreich auf 1750 einer. Neben den genannten fünf preußischen Provinzen zeigt die höchste Ausmanderungsziffer das Rhein land mit 934. dann Schleswig-Holstein Mit 943, Hessen-Nassau 475, Westfalen 441, Ostpreußen 410. Sachsen 392. Schlesien 355,"Hahenzollern 3,' Ms Baiem wanderten aus 1761. aus Württemberg 853, auT Sachsen 795. Ws Baden 633. autz Hamburg 393. aus Oldenburg 365. aus Hessen 281, guz Meck!endurg-chwerln 175 Perlonen. Der Hauptstrom verdeutschen Auswanderer ging über Bremen, von L2.685'nicht weniger als 13.104. über Hamburg 5269. Stettin 497. Antwerpen 3024. Rotterdam 630, Amsterdam 131 Personen. , An Auswander.rn aus fremden Staaten wurden befördert äberBremen 13,652. Hamburg 23.014. Stettin m: mtt"mrr...,r:r:r 5 OchiMnaHriSten Angekommen inl N e w Bo. r k z Herrmann Lahn" VanOremeH5AMton Pool, WconMßvMHiW B a l t ; m o r e : ..Gera".von Bre,D men WUiMi)ZWVfM Vama7 von Antwerpen. - O u e e ns t o wn: Maiestic" von New Fork. l Bremerhaven : Aller" von
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