Indiana Tribüne, Volume 15, Number 283, Indianapolis, Marion County, 29 June 1892 — Page 1

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besitzt alle Eigenschaften des Castor-Oels, bat aber einen guten Geschmack. Es ist das beste Abfnhr-Miitel. Die Tchwrerigkeit, Kinder Zlim Eknnebmen von (?astorOel zu veranlassen, bestellen nicht mehr. Das Melvl werden die Kinder gerne neb wen.

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Clol w der widerliche Geschmack ge' wird fabrizirt von der iig Company. Editorielles. Die Wahlaufregung in England und Irland scheint sehr groß zu sein. Fast bei allen Versammlungen kommen Krawalle und brutale Angriffe vor. -M Die Cholera nimmt im asiatifchen JZußland Dimensionen an, welche zu ernstlichen Befürchtungen Veranlassung giebt. 'Es fragt sich, ob Rußland im Stande ist, das Vordringen der Epidemie nach Europa zu verhinbtxn.. Wir find nicht ohne Sympathie für die Volkspartei und wir hoffen, daß sie,' den beidey andere Parteien das Leben recht schwer und sauer macht. Wir haben Sympathie für diese neue Partei, weil sie immerhin-eine Nebellion gegen da Bisherige bedeutet und weil sie deutlich und ausgesprochen den Charakter einer wirthschaftlichen Klasse an der Stirne tragt. Auf der anderen Seite, aber sind wir überzeugt, dap diese Partei keinen Erfolg haben wird, denn sie vertritt bloß die Klasse der landbesihenden arbeitgebenden Farmer, aber nichts, nicht eine Zeile befindet sich in der Platform dieser Partei, aus welcher der Lohnarbeiter irgend welchen Trost schöpfen könnte. Wenn wir trotzdem nicht ohne Sympathie für diese Partei sind, so ist es auch ferner darum, weil an ihrer ezklusiveu Stellung zum großen Theil mehr der Mangel an Verständniß, als der Mangel an gutem Willen schuld ist. Wie groß aber dieftr Mängel an Verständniß ist, wie ganz und gar diese neue Partei nrch in den Gewässern der alten Parteien segelt das beweist der Umstand daß sie den Bundesrichter Gresham zu ihrem Präsidentschaftskandidaten machen wollte und auch ernstlich glaubte, derselbe werde die Kandidatur annehmen. Gresham hat eine lebenslängliche Anstellung! er erhielt dieselbe als ölepublikaner. Man begreift gar nicht, wie öle Leute glauben konnten, daß er diese Stellung aufgeben und sich von seiner Partei lossagen würde, um eine gänzlich hoffnungslose Kandidatur anzunehmen. Freilich die Leute hegen die feste Zuversicht, daß sie siegen werden, so thöricht diese Zuversicht auch ist. Und welches Armuthszeugniß stellen sie sich aus, indem sie ihren Kandidaten in einer anderen Partei suchen ! , Und ,, was hat! denn dieser Gresham je gesagt, oder gethan, das darauf schließen ließe, daß, er Freund oder Anhänger einer solch neuen Bewegung sei ' Der Grund dieser ganzen Thorheit ist leicht erkennbar, er , zeigt sich bei allen Versuchen, neue Parteien zu bilden. Es ist, der Wunsch und der thörichte Glaube, daß es möglich jYi, im ersten Anstürme die Welt zu erobern. An diesem Wunsch und diesem Glauben geh?n die meisten neuen Parteien zu Grunde. -.- - Ganz im Stillen, ohne, daß die Fabrikanten es merkten, passirte die letzte Legislatur von New Jersey ein Arbeitergesetz, das,unter.den Industrie ellen des Staates einen wahren Sturm der Entrüstung verursacht hat. ,, Besonders ausgebracht sind die Fabrikanten darüber, daß sie von einem VorHandensein der Bill nichts gewußt und daher auch keine Opposition organisiren konnten. Jetzt haben sie sich jedoch

zusammengethan, um die Konstitutionalität des Gesetzes anzufechten und dessen Bestimmungen zu umgehen Das Gesetz verfügt : Daß vom 6. Juli 1892 an 53 Stunden eine, Arbeitswoche in Fabriken, Werkstätten öder Etablissements in denen die Fabrikation irgend eineö Artikels betrieben wird, bilden soll; daß die Arbeitszeit an jedem Arbeitstag von 7 Uhr Morgens bis 12 Uhr Mittags und von 1 Uhr Nachmittags bis 6 Uhr Abends sein sollmit Ausnähme des Samstags, an welchem Tage dieselbe auf die Stunden von 7 Uhr Morgens bis 12 Uhr Mittags beschränkt ist : Daß keine Person, männlichen oder weiblichen Geschlechts, . unter 18 Jahren und keine Person weiblichen Geschlechts im Alter von mehr als 18 Jahren in irgend einer Fabrik, Werkstatt oder Fabrik - Etablissement über die oben benannte Arbeitszeit hinaus beschäftigt werden soll, mit Ausnahme solcher Personen, die beim Präserviren von leicht zu Grunde gehenden Früch -ten in Praserven-Fabriken oder in Glasfabriken beschäftigt sind ; Daß die Fabrikanten oder andere Arbeitgeber, die den Bestimmungen dieses Gesetzes zuwider handeln, in eine Straft von $100 für jedes einzelne Vergehen verfallen sollen." Die Fabrikanten behaupten, daß sie unter dem neuen Gesetz der Konkurrenz der Neuenglandstaaten und desSüdenö, wo 13 und mehr Stunden gearbeitet wurde, nicht mehr Stand halten könnten und daher , in den Gerichten den Versuch machen würden, die Konstituiionalitat des Gesetzes in Frage zu stellen. Zudem mache dasselbe eine Ausnahme zu Gunsten der Präservefabriken, obfchon noch weitere Jndustrien derselben Rücksicht bedürfen, wie z. B. die Püpierfabrikation, bei welcher zeitweise ohne Unterbrechung gearbeitet werden müsse. In vielen Fabriken ist bereits angekuWgt worden, daß vom 1. Äuli an die Stundenberechnung eingeführt würde, waö natürlich einer öohnreduktion gleichkommt. In der nächsten Sitzung der LegiSkatur gedenken die Fabrikanten einen Widerruf des Gesetzes zu laugen.

Drahtimchrichten Inland. Wetteraussichten. stur Indiana: Wahrscheinlich Regen am Abend' oder über Nacht ; morgen warm und schön. Die katholischen Erzb i s ch ö f e. New A o r k, 28. Juni. Laut einem erlassenen Rundschreiben wird hier im nächsten Oktober eine Versammlung der 13 katholischenErzbischöfen des Landes zur Berathung der Schulfrage unter Vorsitz des Kardinal-Erzbifchofs Gibbons von Baltimore stattsinden. An derselben werden sich außerdem folgende Erzbifchöfe bethätigen : Williams, Boston ; Feehan, Chi cago ; Eldcr, Cincinnati ; Kahcr, Milwaukee ; Janssen, New Orleans ; Corrigan, New Jork ; Groß, Orcgon City ; Ryan, Philadelphia ; Kenrick, St. Louis Jreland, St. Paul ; Riordan, San FranziSco, und Salpöinte, Santa Je. Wie es heißt, wird bis dahin eine genauere Darstellung der Ansicht des Vatikans über das vom Erzblschof Ireland befürwortete Schulsystem in Far!bault, Minn., erfolgen. ' D ie Löhn e d er E i s e n a r b eit e r. . Pittsburg,23.Juni. Die Aussichten auf Lösung der' Lohnstreitigkei ten in Carnegke'S Stahlsabrik in Hoinestead werden immer geringer, je Mer der Ablauf der diesjährigen Lohnskala heranrückt Die Arbeiter erklären, sie würden die verfügte Lohnverminderung unter keinen Umständen annehmen und die Firma beharrt ebenso unentwegt darauf. ' Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, , werden alle zur Union gehorigen Arbeiter in der Fabrik am 1. Juli entlassen werden. ' Die jetzige Lohnskala läuft am 30. Juni ab und wie es heißt, ist die Firma entschlossen, dann nur noch Leute zu beschäftigen, welche nicht zur Union gehören. Man furchtet, daß dies zu Unruhen führen werde. 'Die Firma erwartet dies auch und hat

alle nöthigen Schutzvörkehrungen ge

troffen. - - - - Die ganze Fabrikanlage ist mit einem hohen Bretterzaun umgeben worden und auf den Fabrikgebäuden wurgroße drehbare elektrische Scheinwerfer angebracht, sodaß die ganze Umgegend auf eine Meile wahrend der Nacht taghell erleuchtet ist. , i Großes Aufsehen erregte heute der Bericht, daß heißeS Wasser auf die Arbeiter gespritzt werden soll, falls dieselben versuchen sollten, gewaltsam in die Fabrikanlage einzudringen, und der Zaun ist mit Schießscharten versehen. Die Situation in der Fabrik wird , allgemein' mit großer Bcsorgniß betrachtet. ', Aller Voraussicht nach wird es in den anderen Hüttenwerken, wo die neue Lohnskala noch nicht vereinbart 'worden ist, ebenfalls zum Ausstand kommen an welchem mehr als 50,000 Mann betheiligt sein dürften. Die National Tube Co. in McKeesport, Pa., hat sich mit ihren 2000 Arbeitern über tie neue Lohnliste geeinigt. Ausland. Die 6 hol er o. St Petersburg, 28.3unr. 75 Todesfälle von Cholera sind in Central Asien vorgekommen. 3n Baku' sind siebzig Personen in einer Woche der Seuche erlegen. Sanitätsmaßregeln werden öfter verletzt, als beobachtet und man ist hier über die AMreÜünA der Epidemie sehr bestürzt. London, 28. Zum. Einer Depesche von Teheran zufolge laßt die Cholera in Mesched, Hauptstadt her persischen Provinz Chorassan"nach. Die Zahl der Todesfälle daran beträgt dort durchschnittlich nach amtlichen Berichten 36 täglich. " '. ': P. Der St. Petersburger Korrespondent der Times" bespricht-'die seitens der russischen Regierung erlassenen Sanitätsvorschriften Mgen die Cholern und sagt, die. bisher veröffentlich- '" - ' , 3 - Äs" h-Ai v '.. 5, ten UtMiUMciIn'ttifr bis zum 24. d. und steht zu befürchten dlß die Sterblichkeit seither zugenomwen hat, da die Bevölkerung durch die Hungersnoth zu geschwächt ist, um der Seuche Widerstand leisten zu könne. Wn die Cholera in Astrachan auöbricht, wird nichts die Verheerung des Landes verhindern können. Es wird befürwortet, die .Messe, in Nishnij Nowgorod in diesem Jahre zu verbieten. . Der Pariser Korrespondent der Times" dringt angesichts der drohenden Cholcragefah? auf Verbesserung der dortigen Wasserzufuhr. ' Nach einer Analyse enthält daS dortige Trmkwasser nach dergiltrirung 37,000 Bakterien per Hubikcentimeter. -, Sind befriedigt. Pari S, 28, Juni. Die Abberuf -ung des Capitäns Borup dutH die amerikanische Regierung hat hier sehr befriedigt. Herr Ribot sprach dem amerikanischen Gesandten gegenüber seine Befriedigung darüber aus, daß die leidige Angelegenheit auf diese Weise so rasch erledigt wurde. DerStaatsbankrottang emeldet. Lissa bon, 28. Juni. Da8 ossizielle Journal publizirt provisorische bis zur desinitiven Entscheidung durch die Cortcs, die Herabsetzung der Z!nsen für die auswärtige Schuld auf ein Drittel deS Betrages. Die Zinsen der dicrprocentigen und der 4 procentigen Rente können, wie diejenigen für die innere Schuld, auch in Portugal gezahlt werden. Bas Dekret , ermächtigt die, Regierung fns zum 31. Juli zur Konversion der auswärtigen Schuld in eine innere Schuld. - . ;. V-,:" ' - '' ' . ' iiiMi;-,i;!Mi.ii;,.ir.,.i: , ; ; ,. Ein lustiger MajestätSbeleidigungS - Prozeß. Berlin, , 23. Äuni. . Die Freisinnige Zeitung", ,, deren Redakteur Eugen Richter ist, wird .wegen Majestätsbeleidigung verfolgt werden.. Die Beleidigung soll darin liegen, daß gesagt wurde, der Kaiser habe' sich einer Geldbuße ausgesetzt, weil er während der Schonzeit Rehe jagte. I Der Prozeß ist bereits eingeleitet. SchissönaSriSten. Ui- w Sniefotnro5 Netu Jork: WaeSlaud" von Antwerpen, Saale" von Bremen, Hermann" von Antwerpen.

rB?ofo Head passirt : Wyotnin'g" von New Äork. . M o bitte: Anchoria" von New Zork. Dover:' Bohemia" von New

3ork. v ' :l Li zard : - Rugia" von New Sork. . Nrneö vom Kongo. Interessante Mittheilungen über den Kongostaat machte der zuständige Miniperin den. belgischen Kammer. Wir entnehmen daraus einem Bericht der '.Köln. Zeitung- zufolge Nachstehendes: Es gibt jetzt in dem ausgedehn ten Gebiet 52 Hauptposten am 'Kongo Vnd an den anderen Strömen 's belgische Offtciere oder Beamte befehltSen , diese Posten während schwarze lnterofficiere eine Anzahl untergeordnein Posten zu leiten haben. Vor gweiJahren gab es erst 14 Hauptposten. Die Eolonialregierunc; mußte ebenfalls die Sicherung derjenigen Grenzgebiete tn's Auge fassen, durch welche die Ära der ihre Sklavenraubzüge zu machen pflegen. Der Zustand im Kongostaat läßt sich folgendermaßen bestimmen: Am unteren Kongo ist langst eine regetrechte Verwaltung eingerichtet; längs des französischen Gebietes wird die Grenze durch die Ufer des Kongo und des Ubanghi gebildet; ein mit Portugal abgeschlossener Vertrag hat eine Grenze regelung httVtgeführt, insole dessen am Kongo und Kassai einige neue Posten geschaffen wurden, deren bedeutendster unter dem Befehl des Fürsten Von Croy , steht. I Letzterer berichtete ganz kürzlich, daß tr .in Lnlnaburg zwei Sklaven-Kar' wanen, die eine von 250, die andne Von 150 Mann, befreit hatte. Da der Kongostaat bis vor einiger Zeit keine Mannschasten in das südliche Gebiet ge legt hatte, wurden Kriegs- und Han delszüge dorthin unternommen und Wehr, und Geschäftsposten im Katan gagebiet angelegt. Im. Osten, am Tanganyikasee, erhalt Eapitän Joubert Unterstützung von belgischer und von englischer Seite. Am wenigsten gest' chert war die nördliche Grenze; den Derwischeli und -Mahdisten gegenüber schienen besondere Maßregeln geboten: die .a!s . tüchtig .längst.bcZannlen Ossiriere VanGele Md VäN' Kerchove Haden sich in den nach dieser Gegend vollführten. Zügen Rühm erworben; die einheimischen Häuptlinge haben die Schutzherrschast des KongostaateZ anerkonnt,, Vertrage mit ihm abgeschlossen und sich zur Z thlnng eines Tributs in Elfenbein verstanden. Seither ist die Gegend sicherer geworden, umal die Eingeborenen selbst jetzt eine Art Land wehr bilden. Solche Erfolge haben ansehnliche Opfer erfordert' Im Jahre 1690 wies der König von Belgien dem Kongostaat nicht wemger als 1.959,574 Fr. aus seiner Privätkasse an; im vorigen Iah wird der Zuschuß nicht geringer gewesen sein. Freilich hat das heimgebrachte Elfenbein die Ausgaben zum Theil ge deckt, und das zuletzt in Antwerpen versteigerte Elfenbein rührt von den Erforschungszügen des Jahres 1890 her. Was die kürzlich aufgeflogene Zeitungsente betrifft: der Ko'ngostaat treibe Handel mit Gewehren und habe mit einem Male 20.000 Stück davon in Lüttlch bestellt, so ist die Meldung auf die einfache Thatsache zurückzuführen. daß die Häuptlinge in den nördlichen Gebietsteilen 14001500 Gewehre erhalten haben, damit sie den Belgiern in dem Kampfe gegen die Sklavenjäger beistehen können. Es ist nicht möglich, überall und ausschließlich weißen Soldaten die Land.'srerth.idigung zu übertragen, dazu ist das Ceb'iet viel zu ausgedehnt; es genügt, die schwarzen Truppen unter den Befehl von weißen Unterofsicieren zu. stellen. Günstig ist die Thatsache, daß' der 'Staat von nun an seine schwarzen Soldaten nicht mehr außer halb seines Gebietes anwerben' muß; es ist bewiesen, daß die Kongonegcr sich sehr leicht der militärischen Tinciplin unterwerfen. . Mit Ausnahme eines Mordes, was Überall vorkommen kann, haben sich die Eingeborenen bisher keiner einzigen Meuterei schuldig gemacht. Uebrigens lernen die Neger staunenswerth rasch allerlei Handwerke: im Laufe von fünf Jahren haben Menschenfresser, durch den Verdienst verlockt, sich zu Maurern ausbilden lassen, die nun selbstgebaute Häuser bewohnen. Was den Handel betrifft, dem sich im Kongostaat, ein fast grenzenloses Feld bietet, so ist das am Kongo gewonnene Gummi von erster Güte und allein . im.. Stande, ,den sämmtlichen Handelsvereiniguxgen ein einträgliches Geschäft zu sichern.'. Die zwölf ersten Kilometer - der KongoEisenbahn. die bergauf durch schwieriges ! Gelände führen. find scrtig; nunmehr geschieht der Bahnbau aus , flachem , Gelände und man kann sicher sein, daß die Eröffnung der Bahn zu dem in AuZstcht genommenen Zcltvunlti ttattnnden ', .ÄW'Äii; A. TEAR I I an4rtk to briefty in, titriy mltliict p-roo of.it her bo tun rl d nt. nd who. hutracclon, in wortt Uutaattiontj, I. carn Tkr. TkMMiMi IMIart r tMrta ibair w VomMimm, wh w tfc.jr Urt.l vU) Im fttni!a tU (iUMitlaa wr maptoy aiaM. wbka ?. cara thu .BMiia L So Maas ff ata aalwa faccMasai a br. Eaai Ix aad 4nkk.lT taaiaad. 1 rir da oa. kW treaa aacb iüartc ot eoutjr. I äar atnad laafkt tmi prna. wita araploraMat a larra dar, wao at naUay at to a war aaca. U'aBrSW and I I 11. Tuü Mirttealan PtEHS. AdOima t aa. Ua, M l l.lüWa Ux s. nsoat, Umia.

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