Indiana Tribüne, Volume 15, Number 281, Indianapolis, Marion County, 27 June 1892 — Page 1

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besitzt alle Eigenschaften des Castor-.Oels, bat aber einen guten Geschmack. Es ist das beste Abführ-Miite!. Die Schwierigkeit, Kinder zum Einnebmen von CastorOel zu veranlassen, bestehen nicht mehr. Das Mclol werden die Kinder gerne nehmen.

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ist eknfack (?astor-Oel, dem der widerliche Geschmack genommen.

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1 0 l wird fabnzirt von der Drahtnachrichten Inland. . ... WetterauSsichten. Für Indiana : KaltereS, schönes Wetter. Eine Sang erfahrt. Aew Aork, 2. Juni. Gestern Morgen sind 5 aktive und 150 pafsive Mitglieder des hiesigen GesangVereins Arion" auf dem Dampfer Wieland" nach Deutschland, abgereist. Die Leute beabsichtigen unter der Leitung ihres Dirigenten Franz van der Stucken in Hamburg, Berlin, Leipzig, Wien, München, Stuttgart, Frankfurt, Mainz und Köln Konzerte zu veranstalten. - Schließlich gedenken ie in Bingen am Rhein ein großes Sommernachtssest abzuhalten. Sämmtliche durch die Konzerte erzielten Nettoeinkünste werden wohlhatigen Anstalten überwiesen werden. Dies ist das erste Mal, daß ein hiesiger Gesangverein es unternehmen wird, im alten Vaterlande Konzerte zu geben. Die Prominentesten Gesangvereine Deutschlands und Oesterreichs, worunter sich. der Wiener Gesangverein, der tuttgarter Liederkranz, der Kölner Männergesangverein und die Berliner Liedertafel befinden, treffen große Äorbereitüngen, um ihren Brüdern von jenseits ' des Ozeans einen würdigen Empfang bereiten zn können. Iir"'!' ; , Die Volks Part ei. ' O m a h a, 26. Äuni. Die Vorbe reitungen für die Convention der Volkspartei sind im Gange. Das So lisium welches 11,000 Personen faßt wird für den Zweck benüht. Auf der Platsorm haben 300 Personen Plah. Man erwartet einen großen Andrang von Menschen. Die Convention wird interessant werden, da , es die erste Na tionaleonvention der Partei ist.' Die Prohibitionisten. CincinnatZ, 2tt. Juni. Am künftigen Mittwoch wird hier der M tionalconvent der Prohibitionisten abgehalten werdend ' Es werden hierzu 1191 Delegaten und ebcnsoviele Ersahmänner von Delegaten erscheinen. Das Rationalcomite der Partei bat heute bereits im hiesigen Grand Hotel sein Hauptquartier - 'aufgeschlagen. Morgen soll eine Massenversammlung abgehalten werden.,, ,Ht. John weigert sich, alS Kandidat der Partei, sich um's Präsidentenamt zu bewerben. Als möglicher Kandidat wird heute General 3ohn Bidwell von Californien genannk. . rAmerikanische Civilisation. Seh m o u r, Ind., ,25. Juni.. Heute in der Frühe drangen - vierzig maskirte Männer in das Hauö der Frau Eliza McCormick bei Brownötown, banden und kne bellen d ieselb e und thaten das selbe mit d ere n Sohn F rank. Letzteren führten sie dann zum Hause l i h', ,;i rtJ,, ' v,: i-i.. -ij'sv v, ; t . , hinaus an einen Baum, legten ihm ei nen Strick um den Hals und zogen ihn ÄnStucktjen,änÄ ''r '":!';,'! , i:; 1 "lli '':v;' . , , i " ;k-ii" ' ' " ..i.Hohe, worau f) sie lh n wle der herab " !;l:,'';jr- '!"'''! ' : ii,-!1.-' ;:':!:::- . , . ,:":!::' Ii ).,.:; '! ließen und ihm sagten, sie würden ihn 'L : ilsi.1 !' Hf I 1Ä!!!,!!F!,!!!k'!! l'Ss.nJ1' S'islfi' : li'f 1 'l; .'ji schonen, wenn er Alles sagte, was er m .i.JS'rfi' iii!iiii!il,,i:,:äi,,v:;iiijN:!,;!ii!,;!i::;;!: '!:" siT', s, ,0'!!??!,! 'Si.jü'H über die Ermordung des Carl Dörr wisse. Dieser Mord fand dar etwa ,acht Wochen statt und die Vermuthung

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ist, daß McCormick dabei betheiligl war. Da dieser sich hartnackig weigerte, etwaS zu sagen, band der Mob ihn schließlich am Baume fest und entfernte sich. McCormick wurde am nächsten Morgen gefunden und losgebunden. Sprechen und Schlucken fällt ihm in Folge der Behandlung schwer.

Ausland. Der Dreibund. Bis marck. Die Cholera. Allerlei. B e r l i n , 2. Juni. Bei der Unterredung, welche zwischen Signor Brin, dem italienischen Minister deö Innern, Kaiser Wilhelm und Kanzler Caprivi stattfand, wurde von deutscher Seite das Versprechen gegeben, daß man Jtielien sinanzicll ünterstütcn würde, falls das letztere Land sich dazu verstehen würde, seine Aimee und Marine in ihrer gegenwärtigen Stärke und Kriegstüchtigkeit aufrecht zu erhallen. König Humbcrt erklärte, das italienische Volk sei nicht ' länger mehr , im Stande, die . ungeheuer großen Militärlassen zu tragen; diesem Einwände begegnete jedoch Kaiser WilHelm dadurch, daß er dem König daö Versprechen gab, seinen ganzen Einfluß perwenden zu wollen,, damit die italienischen Bonds und Anleihen aus dem deutschen Geldmärkte einen guten Absah sinden werden. Mehreren Journalisten gegenüber, erklärte Signor Brin spater, er befürchte nicht im Geringsten, daß der Friede Europas in kurzer Zeit gestört werden könnte. In Bezug auf das Gerücht, demzufolge der Czar den Kaiset Franz Joseph zn einer Begegnungen Skicrniewice oder Spala eingeladen haben soll, verhielt sich der Minister sehr rescrvirt. Er sagte, er habe eine ähnliche Nachricht vernommen, wisse jedoch nicht, ob derselben Glauben geschenkt werden kann. Der König und die Königin von I ta -licn sind heute in Frankfurt eingetrofsen. Zu Ebrcn Bismarck's wurde heute in München ein großartiger Empfang veranstaltet. Der Gefeierte dankte in herzlichen Worten für die große Ehre, welche ihm von der Bürgerschaft München's in so herzlicher Weise erzeigt wurde. Im Flusse seiner Rede bemerkte er unter anderem, er glaube der Friede Europa's sei infolge der be siehcuden Allianzvcrträge gesichert. In etwas verblümter Sprache bezeichnete er hierauf die Politik des Kaisers WilHelm und des Kanzlers Caprivi als einen Fehlschlag. Die Zukunft Bayerns sowie der übrigen Staaten, meinte er, sei infolg? dieser verkehrten Politik auf's Spiel geseht. In Petersburg befürchtet man den Ausöruch der asiatischen Cholera. Von der dortigen Sanitätsbehörde werden Pamphlete veröffentlicht, worin die Bevölkerung Rathschläge ertheilt werden, wie sie sich bei einem etwaigen Erscheinen der Epidemie zu verhalten habe. Der Kaiser hesindet sich zu Stettin, woselbst er den Feierlichkeiten beim Stapellaufe dcS Kriegsdampfers Avisö" beiwohnen wird. Am Dien stag wird er in Kiel eintreffen. Von hier auS wird er sodann seine Nordlandfahrt antreten. Poulteney Bigelow und Fr.'derick Remington, die beiden Künstler, welche kürzlich aus dem russischen Reiche ver bännt wurden, sind hier eingetroffen. Bigelow sagt, der amerikanische' Be vollmächtigte in Petersburg habe seine nnd seines Kollegen Angelegenheit nicht mit dem nöthigen Ernste vertreten. Infolge dieses Zwischenfalles ist der Genannte zu einer Penona grata am hiesigen kaiserlichen Hose geworden. Kaiser, Wilhelm, lud ihn nicht allein zum Staatsdincr sondern auch zum Concerte, welches zu Ehren deö Köni Humbert von Italien veranstaltet wurde. .. .U D i e 'C h o l e ra i n R uß land 'jk. ' , ::, ' "'! .. ' ,,- S t. Ä e t e rSburg , 26. Juni. ' :' ,1 ,! . " "i J " ,, " :i In, voriger Woche sind in Baku 164 Erkrankungen und 70 Todesfälle an der C holera vorgekommen. 'wr i- ;, ; " . ' , : V . ;;; - " - " H "h C ap t. : m eyer 's B egr äbni ß. --... 1 ' !:-::,;:n ,i4i;-!!:fij;:'--::",i! .!!: -T ' -; Parts ) 26. Juni. Heute fand

hier , das Leichenbegängniß des , im Duell mit dem Marquis de Mcres we- : " !!!. i; :j ; fit : '::, "-;!tr ,: ; i; , i! ,1 ,,,, 1 gen seines GlaUbenS gefallenen jüdischen Hauptmanns Meyer statt. Der 11 1,', , t!!:!' : r r ifLfü'!!,' ' r , i';,:,:j:!i .' ,,,;,i!-i::r:;.';':!:i :iiü.;, Sarg und der Leichenwagen waren fast ganz mit Blumen bedeckt. : Eine Kompagnie Kadetten von der ' , "f A l-'i'ij'!' INI1 "'S-'f'

Ecole Pölytechnique, an welcher der - . : 1 ' "itt,:--r :-, Verstorbene Professor yjrjtljeiit' Leichenwagen vorauf ünb invdemMefolge befanden sich Vertreter s des Kriegsministerium diMferx?unb

Bürger. Auf dem Friedhof wartjne ungeheure Mensch enmßnEWMLa?desrabbiner Kahn hielt die Leichenrede und sagte er hoffe ein Geist .gegenseitiger Duldung, Ächtung ' und Liebe werde schließlich herrschen und Schriftsteller und Zeitungen würden' Einigreit, nicht aber Zwietracht und Haß previgen. . . . , : ' , , . ist '- v ;.Jij.fEine Roh heit. ' -.... .V l:" L on d ö n, 25. Jun .WäHrerd Herr Gladstone heute durch Ehester fuhr, warf Jemand aus der, Menge einen Stein nach ihm., .Der' alte Staatsmann wurde am Köpfen, der Nähe der Augen getroffen iuM erhielt hierbei eine Wunde? iroKdem gab Gladstone den Befehl . zur Weiterfahrt und erschien später am VersammluflgSorte der Liberalen, tootb$mytifo längere Rede hielt. -.Das Publiku ließ den alten Staatsmann verschiedene Male h och leben. ES konnte noch niLj ermittelt werden, ob die. Missethat absichtlich oder, nur zufälliger Weise b gangen worden ist. - '-p: Man hat nun erfahren, daß-eine Frau absichtlich ein Stück hartes Ängwerbrod nach Gladstone warf und ihn hierbei, wie bereits angedeutet, "am Auge verletzte. , ' . ' - v -.- SchiffSnachrlchten. Ofnit.f nmm.H . . . ' MUyitVUliUUI U , New Aork: Fulda" bon Genua, Galilei" von Hull,-La? GaScogne" von Havre, Brittania von Marseille und Neapel, France" von London, Umbria" von - Liverpool, Greece" von Queenstown,- Gutheil. von Hamburg. , . . . . ' . ,,Mu . .!' ,i? .li-,. . ,,..1 M ifii'Jli -.H.::!.!" - Ii !-H - Itfli' : ' S ou tham pt o u : Victoria von New Zork, Karlsruhe" von Baltimore. London: British King" von Baltimore, Aork. Manitoba" . von New n Havre: La Bretagne" von New Aork. Russische Juden als Aikerhauer. Im Allgemeinen herrscht gegendie russischen Juden das Vorurtheil,' sie seien zum Ackerbau durchaus unyeeig. net. Dcshalb sind auch mit geringen Ausnahmen wenig Versuche, gemacht worden, sie hierzulande als Farmer anzusiedeln. Konnte man doch oft genug Berichte lesen, daß sie die -ihnen 'über lassenen Farmen so schnell wie möglich verkaust und sich mit dem Gelde sofort wieder aus den Handel geworfen hatten.' Dieses schwer auSrottbare Vorurthei! bekämpft nun der amiliche Bericht wel chen Col. Weber und Dr. ttempfter im Austrage der Regierung in Washing. ton über die russischen Juden aüS ei ner Anschauung erstattet- haben, aus Entschiedenste. Die angeführten --Be weise stammen sast alle aus.erft aöand, und die Berichterstatter waren sast über all Augenzeugen der von ihnen ' be schriebenen Scenen. Von dem Leben der Juden in Rußland haben sie mehr gesehen, als irgend ein Fremder vor ihnen, und ihre Berichte, besitzen daher einen besonderen Werth. Wir heben aus denselben als besonders ' bemer kenswcrth Folgendes heraus :' Dr. Kempster unternahm zur Untersuchung dieser Frage einen Abstecher nach den ländlichen Ansiedelungen' in der Umgegend von Wilna. ' Große Besitzungen daselbst sind durch Kauf Eigenthmn von Juden - geworden, welche mit vielem Geschick und Erfolg verwaltet wurden. Hier befindet sich die' jüdische Colonle Dekschni- welche als Beispiel für die in diesem Theile Rußlands herrschenden ' Verhältnisse gelten kann. Die Colonie besteht aus 16 Abtheilungen von ungefähr je 36 Acres Land. Den ersten Anlaß zur Ansiedelung gar Zar Nikolaus; ti schenkte jedem Familienoberhaupt, das sich hier niederließ, 200 Rubel 'zürn Bau eines HauleS, besreite sie für den Zeitraum von 25 Jahren vom Militär dienst und bewilligte ihnen Steuerfreiheit für die. Dauer von 10 Jahren Als die Colonien eingerichtet waren. wurde besohlen, daß lede Abtheilung echs Arbeiter besitzen müsse, davon dre, üngere u nd drei ältere, u nd .wenn zu ällia eine Familie nicht die vöraeschrke bene Zahl besaß mußte sie ihren Beistand aus benachbarten Familien die Leute entbehren konnten, vervollstän digcn. : Mit der Zeit wuchsen die ein zelnen Abtheilungen auf durchschnitt' lich030,KöpfenW,,-l-t' Ter Erdboden ift arm und seine Er trägnisse werden immer geringer, ' so daß es selbst in normalen Jahren Urt möglich ist.. gute Ernten zu gewinnen. Die Colonisten pflanzen Roaaen, Hafer,' Buckwei:en und Kartenaemüle an. Jahre 189Ö war die Rogzenernte völlia . I . c l. . .""' ':

lönnte nt öt als Brod verwendet werden. Im Iabre 1891 war die Ruck.

weizenernte äußerst schlecht, die Kartof. Sa1. .... ..sr.i . c ii iun iumui zum groBirn 4Mjcu ucrjauii, und es wurde nicht einmal genügend Hafer geerntet, um die neue Saat zu vepeuen. Dte Häuser smd so grup. pirt als ob sie eine Stadt bilden, sie yaven aue gleiche Größen und Höhen, und gewöhnlich bewohnen zwei Fami lien em Gebäude. Einige Zeit nach dem Besuch des Dr. lkempfter, suchten einige dieser Landleute die Erlaubn! nach, mit Zustimmung der Behörde der Colonie benachbart, Ländereien zu kaufen, weil die alten Besitzer Luft hatten, sie zu verkaufen. Das Gesuch wurde mit der Motivirung abgeschlagen daß man an Juden kein Land verkaufen dürfe. , Zum größten Ml wandern die Leute der Colonie, w.-lche d-e vorgeschtiebene Zahl übersteigen, nach Amerika aus. In den lelzten 5 Jahren haben aus dieser klei. nen Colonie allein 20 Menschen die Reise - dorthin angetreten. In dem Zimmer, wo das Mitglied der Com Mission seine Untersuchung vornahm, befanden sich 20 Personen, und alle Waren genau über amerikanische Ver Hältnisse orientirk. Alle erklärten, daß ks .ibr .sebnliäzster Wunlck sei. aus,u. wandern, aber es fehle ihnen an genügeuden Mitteln dazu, ihr Land fei zu unfruchtbar, um sie zu ernähren. ?Aus die , frage, od sie nicht gesonnen seien, in den. Städten Wobnii in neb. mm, gaben sie zur 'Antwort: Nie malS; wir können ebenso wenig ohne Landbaü leben wie der Mlck obne Wasser.' Wir. sind geborene Landleute und wollen es bis an unser Lebensende bleiben." Als man von Neuem fragte, weshalb sie so gern nach Amerika wollten, trat eine Hausfrau mir der Erllärung hervor: Wir betrachten Unlere Existenz hier als verloren, aber wir rollen wenigstens die Zukunft unserer Müder besser zu gestalten suchen." Sie ?rkundiaten sick nacb der Besckaffenbeit ses Erdbodens und seiner Früchte, nach deu Arbeitslöhnen und den Vacktner. Hältnissen, und ließen dabei - ebenso zroße' Interesse für..- alle Einzelheiten erkennen: wie eine aründlicke. iackae. mäße Kenntniß von Allem, was mitaervau zulammenhangt. -H ! - i ,, ...:""!...'! ;..... - ?U eber ein cn t f e k l ich es Lewitlerungluck ,n den österreichischen Loralpen wird folgendes berichtet: Das! Gewitter vom , Samstag . Abend. velchcS Zberall in den' österreichischen Loralpen mit großer Gewalt niedergczangen war, hat im Gaminger Gebiet en Perlust von echt Menschenleben zur Zofge gehabt. Ruf dem Wege zwischen öackenhofen und Nienberg. in den sog. Thormänern" schlug der Blitz in das vauernhaus Astall desJ. Hagcnhuber, )as zur Gemeinde Gaming gehört und zteckte dasselbe in .Brand. Die Eltern Znd :sechs Kinder . im Alter zwischen zwei und vierzehn Jahren waren, wie son den, Nachbarn gerichtet wird, beim Sebet in'einc'r Stube versammelt. ES uß angcnömmen'.werden, daß nicht Zille vom Blike aetödtet wurden, da )ie herbeigceilten Leute noch ein leises f -CX-t viuiiuciii wi jiiiiuci yuiicil, UUCi üCl der AuSdehnuna d.'S Brandes war eine Aettung 'der Armen nicht mehr mög sich. ; Die Unglücksstätte, welche an derthalb Stukiden von d.r Station ffienberg - Gaming liegt, bot einen schauderhaften ,t Anblick. Das Haus . i. .-'.l'cnfif-tx.'ti.:', , w IUMINI oen ZUZiriyiqaslsgeoauoen uns illen Getälhen ist dem Erdböden gleich. emaaztund mit tuhe und Noth wa.rn die verkoblten Reste von leck Z Lei. ben.ZiU finden:- die Leicken der ,m?i tteinerch'.KiKer konnten nicht mehr zesunden werden, ' -' Eine auI? r ii m rchrlge Erfindung .wild angekündigt.- Pey rilsson..Che:niker-!in Limoges, welchem die Keramik schon viele Entdeckungen und Verö'eFttungen verdankt, soll, wie die Voss. Ztg. 'schreibt, ein Verfahren erfunden haben, um alle Farben bei scharfem Feuer auf hartem Porcellan einzu brennen, 7. Dies würde eine völlige llmgestaltüng ' der Künsttöpferei bewi'rken'' -Denu' bis jetzt gibt es nur wenige Farben 'welche dein schärfen Ofcnseuer widerstehen die meisten verbleichen uizd verfluchten sich bei der Osenhltze, Aus diesem' Gründe hat eine Fabrik in Sevres ch ast -ausschließlich aus weiches Porcella n gelegt. ' Bei dem Peyrusson'schen Verfahren wird die Masse für Hartpörcellan nicht geändert: das Verfahrens bcsteht ' nur, darin die Be. ftändigkeWder.z Farben ' herzustellen. Dabei soll e? sehr einfach und leicht im Krokett angewandt werden können. ' n?üTiaTiiLtt1l3in. SalomHBilliard-Hall 1?. fy lpM" '.. :p f " " " J , - . " - ' ' : - N'v.9! Ost Washington Str. - ff Öl'''W' W"1 "'' j . !. '- ': '' 4 j j 5 ' . 7 j - ' " ' i'e 'Ü ' - I o Wei l cr ch o r ' , ; ;i .i '.."r.". ;A .iltil . "- tis . . ! i . . i 1t iVk- - , E: ., ;f '-' j i.: -; : :. ' ' i-f'-ifiri 1"," " J '"f'-' "", i:;: .rA'f& ÄtientÄcirw I" , -J'5i"i'i5i'P.S:r ' 't i'töaüci m u 1 " S'?1 ? v !;,;: 11 I" ,i 5 ; : -Xsrfil) Turnhalle.) ; :.; .AMH--'? .,;!:, -' - 'iVÄv;Wvf,';:.-: Vereine und Logen werden darauf aufmerk sam gemachtdaß obige Halle sich sehr gut zur Abhaltung von Versammlungen Kränzchen, Unterbaltungen n. s. w. eignet und für solche Zwecke billig zu miethen ist. Na wende sich

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