Indiana Tribüne, Volume 15, Number 278, Indianapolis, Marion County, 24 June 1892 — Page 2

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Jnszana nmne

i"lf:: Erscheint C U 0 lich und Sonntngs. - l!,-!' ' " T,e tägliche .!Trdune- rostet durch den Träger CrgK n Woche, die CountsLsvTribüne" L ÄenkS per Woche. Weibe Zufsmmen 152fent der 35 Lkntö per Wonat. Per Post zugeschickt in Bor zusbezahläuz tsttx Jahr. Vsße : 130 Ost Maryland Strafe. JiMnapoUs, 3np., 2! Juni M SHausptkler auf dem Kaiser ttzrsn. VßTec Aufsatz William" aus der Fe. der eincs ungenannten Verfassers in der Londoner 'ontcmporary NeviewhäWSerall berechtigtes Aufsehen erregt. Einmal beweist der Schreiber, haß er mit dm.mabstcbendm politischen Per iönlichkeiten. ihren Ansichten und ihrer Politik aus Genaueste bekannt ist. daß er in die Geheimnisse der Staatskunst eingeweiht ist, wie kaum ein Anderer. AbeH die Schärfe und Bitterkeit seines Urtheils über Kaiser Wilhelm II. steht einzig in ihrer Art da, und es kann deshalb kaum Wunder nehmen, daß man fast gseichzeitiz überall nach Er scheinen des Artikels auf Aismarck als Verfasser rieth. Tas ist jedoch nach genauer, , Durchsicht zweifelhaft. Ein mal wird der ehemalige Kanzler vom Verfasser kaum in den Vordergrund des Interesses gedrängt. Seiner Ent laisung durch den Kaiser wird in ob' jectiv kühler Art gedacht, der Entwicke lung der Spannung zwischen Beiden Zaum Erwähnung gethan. ßDUHer ist anzunehmen, daß der Aufsah von cinemGctreuen Bismarcks, etwa von Lothar Bucher, herrührt und mit Genehmigung des Reichskanzlers in die englische Monatsschrift aufgenommen wurde. Wenn neuerdings Herr Poulte !inePMkAelpni der Freund des Kaisers, eine Lanze für diesen zu brechen glaubt, indem er scinerleits Bismarcks Verwal tung angreift, so ist dies ein Hieb in's Blaue. Tenn unser Aufsatz sucht keineswegs Bismarck auf Kosten des Kaisers zu .verherrlichen. Er macht sich vielmehr zur Ausgabe, eine Charak terschiloerung Wilhelms II. zu entwer sen. ein Bild des Mannes selbst, aus ! bcdcukendm und unbedeutenden Zügen sorgfältig zufammengesteUt. - Viftifrt äst srt r?,4i ttt zusammenfassen: Kaiser " p ,iF : luv... Wilhelm II. ist' ein Schauspieler auf m t , . . i . ,i ,. u. am .M, N. ruw x . m i mm nein ui cuuiirn. iuuc wuiuujc iiutx in beiiken. versteht er es. der Menae ;:,ÜIUI)IUVV4 VVIt tttVUVttt VVttVJ IL'U' - ...i"t r: x. v v. n(uix. u c i: rr ni rto rv n irr ripn n t rnsnT nprnnr i VVUH uvvvii x vy wvvu v vv . - t M. LU -j. ragende Eigenschaften des Herzens und Gemüths, noch des Geistes und Ve? irtnhä ' flffifrr Pf ist trt 4rftf i&txi' Schauspieler, ein guter Beobachter, be mi ?i?om hrtnfti-!?, s&dhrt.Mtiifr ; UV IM MI WtJUJlMUt UVVUUlill Vil flTli-iii42 ttH Sr t-fftri WtfS rt.HrMt.uv hiiu vfcv (tvtwii ntvt uüu;ii, uiiu iü utiiuui es im ou uenua, umtr stützt durch den Glanz der Kaiserkrone imh die nnferffiiini'ifr iHpnumhprimm tser itm ui VUi -ilUCl uci i'lüllUlülC, den Mangel der wirtlichen Größe durch den Schein, durch geschicktes Eopiren m.... .-: o-i... v . cm von allerhand AeuLerllchkerten zu ver decken. Das ist nach dem Versasser die Lösuna des Rätblels. der Scklüffel ,u , , , ? r - - V IT U oem Iyarfllrer mezes .eyaulprelers auf dem Kaiserthron". Eine wuchtige Kette von Thatsachen ist es. die zum ' Hmi t itii? Hvt1 tMt flt HvihaiT' j v m 9 f herbeigezogen wird. Was bedeuten denn jene hochtönen den Reden, die der Kaiser bei jeder Ge legenheit vom Stapel läßt? Wo sollen die versteckten Drohungen gegen die Freiheit der öffentlichen Meinung, die verscharzten Hinweise aus da? Gottes gnadenthmn hinaus, mit denen .der Kaiser immer und immer wieder seine gelreuen unlenyancn regalirtk nach geraöe hat sich des Volkes und der Be sten der Äkation eine nervöse Unruhe bemächtigt. Sollen wir diese Tiraden als die Vorrede zu Thaten des Despo tismus ansehen i Ist die Verfassung ernstlich bedroht? Wird sich der ange tündiate Kreosgana rn der Juaender ziehung auch im Staatsleben geltend machen? Kttne Angst " rult der Ver fasser spöttisch aus. Leute, die stets von ihrem Heldenmuth sprechen, sind Alles eher, ms wlrkltche Helden. Und der Krebsgang wird im Stadium des Experiments stecken bleiben Und doch liegt etivas Bedrohliches in diesen- ungezügelten Redeergüssen des Kaisers. Der Kanzler, General von Eaprlvi. ist nicht der Mann danach. den Unbesonnenheiten fernes Herrn wie z. B. dem Erlaß von kaiserlichen Proclamationen ohne Gegenzeichnung eines MlNlstcrs entgegenzutreten. Für ihn ist der Kaiser sein Kriegsherr, dem er blmd gehorchen muß; Wlder spruch gegen den Kaiser wäre ein straf würdiges Vergehen gegen die militari sche Mannszucht. Die übrigen Berather des Kaisers sind zu unbedeutend, als daß sie als ernstliche. Gegner der Verfassung in Betracht kamen.' Und der Kaiser selbst ist nicht der Mann danach. Sehen wir vnS einmal seinen Entwickelungsgang in der Beleuchtung des anonymen Auf satzes näher anU Prinz ' Wilhelm wurde in seinen Jünglingszahren verschieden beurtheilt. Fernerstelzende erwarteten Großes von ihm. solche," welche ihm während fti ner Universitätsjahre in' Bonn näher treten waren, mußten rhre Enttüu jchunz eingestehcn. ! Er war ! herzlos, . rr ' . . i . t . .. '.: ir n . "l - ungemeiicn eiitt uno ruancyisios, oaoe don einer geradezu fieberhaften Ruhe losigkeit. Erschien er häusig anders, 5o war dies Verstellung, die er meisterhaft zu üben wußtet Manchmal, hinderte ihn sein Temperament, die Maske rechtzeitig vorzunehmen. , Einst bat ihn der alte 1 Haudegen, General Herwarth von Blttenseld, seme allerdings ,we der schöne noch junge Nichte zur Ta fel zu shren. , Ter Prinz konnte seine üble Laune und seinen Verdruß über diese Bitte so wenig verhzhlcn, daß der alte sonst so loyale General es nicht übersehen konnte und mit dem unmu tbia.n Ausruf Na. denn nicht!" d;m Prinzen den Rücken drehte. 'Ein Realer unzsvrälident. unter

oem Prinz Wilhelm beyuls leine? Aus bildung im Verwaltungssach gearbeitet, wußte für ihn kein anderes, als das wenig schmeichelhafte 'Urtheil: Ein moderner Mensch!" Als Wilhelm bald nach seiner Thronbesteigung Bismarck entließ, fand er nicht nur bei den dielen Neidern des Fürsten Beifall. Von vielen Seiten begrüßie man die Handlung als eine entscheidende Rhat eine That, die allerdingZ bei einem wirklich großen und selbständiaen Charakter gute Folgen hätte haben können, nicht aber b:i einem eitlen und aufgeblasencn Fürsten. Damals allerdings brachte man dem jungen Kaiser auch im Auslande die besten Sympathie entgegen. Auf feinen Reisen an fremde Königshöfe wachte er einen Vortheil haften Eindruck am wenigsten vielleicht in England, wo scharfsichtige Besbach? ter zu entdecken glaubten, daß man den jungen Monarchen erheblich Überschätzt hatte. .Unter den So'iatisten. vor denen er wirkt iche F urch hegt, brachen Spaltungen aus. Kurz, er hatte im Anfänge seines Regiments ziemliches

Doch ging es dem ungestümen Tniu perament des Kaisers mit den Resor men lange nickt schnell gtttuG 6r wollte unmittelbaren Erfolg sehen. iit übertrug die Erfahrungen der Kaserne auf den grünen Tisch. Er wurde un geduldig. Ter langsam reifende Er' folg exlNlrte sur ihn nicht. Viele wich tiae kaßregeln blieben deshalb un. vollendet, weil der..Kaifer ibre weitaus. sehende Bedeutung erst spätcr.erkannte und mit der Jeduld auch zugleich die Lust verlor. chMait fängt, neuerdings . . . rr- . nr: v .a f tr.f! A... an, o:eirnttichlen u. iuicriiuu WtÜeriClicjHtiiuf ieencrung der Lage der Arbeiter gelinde Zweifel zu setzen' - 'Jt - i h - GegenÄbe? leinen Erlassen. welche der Verschwendung ln Ossizierskreifen n e i . . f t. T -1 Neuern zoum. neymen n inne eigenen Lurusanstalten em kostbarer Palast. zug für vier Millionen Mark, der Plan eines neuen Schlosses, in. Frankfurt am Main seine' reich vpsgeftattcten Pri vatschiW wunderlich genug aus. Anfänglich von der Presse in fast Ng. lichen Lobgefängen gepriesen, kann es ihm leicht passixefl, datz er sich diese Gunst durch feine mißachtenden und verächtlichen Aeußerungen über die Prcßbengels- (Journalisten) leicht verscherzt. :. . . . Tie . verfassungsmäßige Macht dc Deutschen Kaisers ist in der That vie' beschränkter, als man im Auslande gewöhnlich annimmt. Was dieStellunj Deutschlands int europäischen Concert anbetrifft, so hat-sich dieselbe seit Bis marcks Zeiten sehr geändert. Ob Krieg oder Frieden, ist heute den wcchselrer chen Stimmungen des Kaisers unter worfcn. Seine plötzlich Hinneigung zn Enl d kaun bereits morgen ins Gegentheil umschlagen. Obwohl er verfassungsmäßig in Friedenszeiten keine andere Stellung im Heer eiw nimmt, als die anderen deutschen Län, derfürsten. so spricht er doch stets von dem deutschen Heer als meinet Ar mcc , eine Ausdrucksweise, die wobl geeignet ist.- Eisersucht und Particula. rismus zu nähren. Mit den ersichklichen Bestrebungen, sich als Mittelpunkt und Spitze des deutschen Staatslebens hin zustellen, hat er oft genug verletzt und auch kühle Zurückweisung erfahren. Ernst von Wildenbrucb mußte auf sein Geheiß das Schauspiel: Der neue Herr" schreiben. . Der jugendliche Kur sürst. der den allmähtigen'und lang jährigen Minister se nes Vaters, den Grafcn Schwarzenberg, sofort entläßt. nachdem er den brandenburgischen Thron bestiegen, war ein mehr als deutlicher Hinweis auf den jungen Kaiser und Pism'arck. Die Stimmung des Publikums blieb aber.ei sig kalt - trotzdem der Kaiser selbst mit dem Applaus eifrig voranging. , Viel Unheil hat Kaiser Wilhelm durch seine häusigen rednerischen - Leistungen angerichtet. - Vielleicht lernte er die Gewohnheit der Nachtisch Reden in Englands Seine Reden legen Zeug niß ab von seiner' Laune und Unbe ständiakeit. Hatte er. anfänalich Beaei sierung Erweckt - durch seine Ausfälle gegen Klanenprivilegien und seine Ae vorzugung Bürgerlicher, so erregte seine Rede in welcher er als die Edelsten der Nationl den Adelstand preist, tiefe Verstimmung., Diese, ausländische Sitte der Nachtlsch'Reden ist auch kaum geeignet, in Deutschland Wurzel zu fassen. . Kaiser Wilhelm besitzt, gute Auf fassungSgabe. aber ohne Tiefe. Er hat viel gelesen, , und vieles ist bei ihm bar ten geblieben, sodaß er es mit Glück an Pas ender (bieu? cmren kann. DaZ wurde von bewundernden Journalisten als genial ausposaunt, während es im günstigsten Falle als leidliches Dilettan tenthum Jassiren mochte. Oft genug lief er mit seinen Versuchen, im Sturm Politik und Geschichte zu machen, übel an.!, !. Professor'? Kochs Blamage 1 mit seinem sür die Oeffentlichkeit noch gar nicht reifen Tuberkulin ist sein Werk; der verunglückte , Versuch, . Frankreich durch die Reise der Kaiserin Friedrich, durch Briefe, an MeissonnierS Wittwe ii. s. w. zu versöhnen, ist sein Werk. Seme Reformen , m der Heeresdewan nung stählerne Lanzen für die Kavallerie, schwere Säbel statt der In. fanteriedeacn für die Officiere sind von höchst fragw.!rdigem Werth. Semer Reisewuth, eine andere Gestalt seiner Ruhelosigkeit, spottet der iarkastisch Berliner in folgendem Couplet: Heil Dir im Sonderzug ; Reisest noch nicht genug. ' t Reis' irnmihr.tnef-v; . ' .' Wenn Du dann bald entgleist. Rasch Du zum Bismarck eilst, ;,. - Holst ihn uns her." l Dabei , ist , seine eigene Ueberzeugung von seiner Größe unerschütterlich. Da her die Naivetät, ! mit der er an seinem schauspielerisch tadellosen Auftreten bei öffentlichen Gelegenheiten festhält, ohne da heimliche Lächeln seiner Umgebung zu merken. Bereits erblicken Viele in der Art seines Benehmens die bedroh lichen Anzeichen des beginnenden Grö ßenwahns. und allkedingS ist nicht aus geschlossen, daß unter dem Einflüsse gänzlich verkehrter Uebcrschätzung der eiaenen Größe einerseits und Gerina. kÄtzuns des Auslandes andererseits

der Kayer pch zu unyeNvollen Schritten in 6er äußeren Politik hinreißen las sen könnte. . ... Hatte er ,Prosessör. chelmholtznM deshalb ausgezeichnet, um dadurch die Zurücksetzung des verdienten, aber, dem

Kaiser als Fo.t chnttler verhaften Vlr chow bei Gelegenheit des siebzigsten Geburtstages beider Gelehrten um so em psindlicher zu machen, so mußte er wie der die Kränkung erleben, auf dem Proteste der Berliner Professoren gegen das Zcdlik'sche SchulknebclunaZ'Gc. setz Helmholtz' Namen unter den ersten zu erblicken. Von deutschem Gemüth .! fV ?.". , " ft in wenig in Wnyeims uyarailer zu finden. Eitelkeit, burfchiZofes Aench. men und eine gewisse Bonhommie nch men dessen Pla ein. . Seine Abnei gung gegen feine Mutter,, vor welcher die, Furcht 'seiner Kinderiähre immer noch nicht ganz geschwunden, 'würde Ap r ' . k . . i - r . ' L . . & d ' . r 1 xorr in oas viegeuiyeu umzcylagen, wenn sich die stolze Frau dazu begue men könnte, der. Eitelkeit ihres Millie twas mehr entgegen zu kommen.' - ' Si größte dr. Wir stehen wieder in! einer Jahre. zeit, in der manche Fische, ungeheüu Üro5 oder schwer zu werden, pflegen.' namentlich in ;ven Erzählungen von Eonntttgsfischern. Nachstehendes .. ist indeß nicht von einem der letzteren Sorte erzählt worden, und der werthe Leser kann es getrost verschlucken wenn er will ohne Schaden zu neh men: Der Schauplatz des Ereignisses ist Long Point, das früher eine Außen grenze des schönen Hafens von Pro vincetown, Mass.. bildete. Tortherum wimmelte es srühcr von Haien, Walen, Rlesenmakrelcn u. s. w. in solchem Mape, das;, wie die vom Rev, Freeman 1803 herausgegebenen Jahrbücher von Eap Eod" erzählen, Provincetown i.J. 1803 eine Verordnung hatte, laut wel cher alle Aeser von solchen Seethieren unterhalb der Flachwassergrenze, ge schasst werden mutzten, damit sie Nicht in warmem Wetter zum Uebelstand wür den. Viele dieser Thiere wurden ihres Thranes wegen gefangen, und .die Thran-Ausbeute war schon in gewöhn r ... - . ..ti r.' n . 1 1 jt . ' ilcycn yauen oi eine zeqr iiaiuiaje. So lieferte ein ausgewachsener Wal 20, 40. 80. ja mitunter 100 Fasser Thran. Bei Haien war der Gewinn ein besonders schwankender: sie gaben von 1 Gallone bis 7 oder 8 Fässer Thran, während nn ganzes Boot voll t i ,. . . . j . . 'tv ':'r. zogen annler wa.enyairtcyc ciina t?as voll ergab. Die SeeBestU nun, pon der ich spreche, wurde 1862 gefangen; ich habe sie selbst gesehen; ich habe auch ihre Leber gesehen, r hätte mir es Ei ner erzählt, so würde ich es vielleicht üuch nicht glauben. : Tie Fischer hatten ihre .Schleppnetze ausgebreitet, um Makrelen zu- fangen. als .sich-, ein gewaltiger. Hat in die Netze herwickelte, derart, daß er mit Leichtig keit nach dem Strande zu gezogen wer den konnte, wo er durch das Zurück weichender . Flnth , auf S Trockene ge setzt wurde. Ta ich zur Zeitgeschäfts halbem in Provincetoam war, sa wurde ich eingeladen, das Ungeheuer zu, sich tiaen und es behufs Herausnahme der Leber aufschneiden, zu sehen Der. ganze Thran eines ;Hais ist nebenbei bem.rkt in feiner Leber, während des eines Wals in seinem Fleisch oder Speck ist. Ich nahm ein Maß und stellte fest. dag die 'alzsluthbeflle genau 31 Fuß lang war: ihr Umfang aber am dicksten Theil des Körpers betrug 10 Fuß. und die Breite des Schwanzes 7 FUß.. . .:; .... , Mein . Erstaunen erreichte den Gipsel, als ermittelt wurde, daß die Leber dieses Thieres , mehr als zwei Tonnen wog! Wir fanden dies dadurch, daß eine Transportschaluppe(cZar). welche ohne den Ruderer nur anderthalb Tonnen Gewicht tragen konnte, mit der zer fchuitZeijen Leber zweimal beladen wer den mußte. Der ausgebratene Thran füllte 7 Fässer und war damals etwa S200 werth. Dieser Hai war ein Prochtthier, fast völlig w& und ge hörte nicht zur menschensressenden Hai Gattung. Porofessor . Atwood erklärte dic-cs Thier für einen Leberhai oder SeeElephanten. der selten gewoiden ist. , , . . i Solche Wasserlhiere erscheinen, tbm fch wie z B. die Elephanten auf dem Festlande, halbwegs wie überlebende Sntw der vorlintfluthllchen Thierrie senzeit. : . Tchlaug en ch srsch". ... Man hat schon viele schlechte Witz lih:r Klapvcrschlanaennlckit und Klav perschlangenöl gemachte Thatsache ist aber, daß noch jetzt diese zechten Ameri kancz" (denn nur in Amerika kommen Klapperschlangen , vor; - und der ' alte Hcck.-r hat diezelben ln feinem bekannten geflügelten Wort von den Indianern Büffeln und Skunks- einfach vergessen) von Manchen ihres Oeles wegen gehal U'i werden, und dieses, wenn auch in flr bescheidenen Mengen, in den'Han m kommt. Einer der wenigen Son derlinae. welche sich in den Ver. Staa. ten mit dieser Industrie ausschließlich beschäftigen, lift ein alter Tennessee'er Namens George Jaynes, welcher in den OzarkBergen haust und in der ganzen wegeno als der .SchlangenSchorfch bekannt ist. Früher war JayneS ein gewaltiger Jäger; vor dem Herrn, konnte aber trok. dem damit auf keinen grünen Zweig kommene ' endlich entdeckte er seme wahre ,. Bestimmung wozu za so manche große Männer erst in reiferen Jahren gelangen., - 1 ' Die Oiark Berae wimmeln von Klapperschlangen: man muß sie nur zu erlegen und das wertbvolle Oel aus,u lassen verstehen. , JayneS 1 eignete sicy viele Kenntniß , bald aus dem FF an hatte er doch schon vorder als datr n? legentlich eine Schlanae erleat und das Oel ausgekocht. Und nun suchte er sich ein andstUck aus, das für Ackerbau oder Vkebiucht vollitändla wertbloö war und belegte dasselbe auf Grund des veimstattegesetzes. , ju den schon vor yanvenen Schlangen aus dem wüsten Landstück fügte er noch immer mehr, bis er einen förmlichen .Schlangen Wildpark" hatte. Er 'autete sich aber, in zu nabe Berübruna mit seinem fduib pigen Viehstand zu kommen, und machte

seine stklnerne Wohnung völltz schian gensicher. ' ,

, Allzährllch im September und Otto ber. wo die Thiere am ' settesten sind. und auch der junge , Nachwuchs glücklich zur Welt gebracht - ist. hält Jaynes fürchterliche Musterung unter feinem' klappernden Kapital und kocht die ge tödteten schlangen aus. Das Oel schickt er in schweren laschen an Do guisten in allen Landestheiken, und nach Abzug aller Kosten bringt ihm jede Schlange durchschnittlich tzl für Oel. Er kann sicherlich von sich sagen: Klappern gehören zum Hand werk." Deutsche ocaknachrUyten. Provinz B rand e n b u r g. In, der Nähe von Grünau kam ein übcrfüllter Fährkahn durch die Wellen eines Dämpfers zum Sinken.' Es wür den 13 Personen gerettet; ein Setzer. Namens, Schneider. , ist ertrunken zwei ,,' ' . "- -ii ; " . 11 - j k,1"' ' ' anocre Personen werocn vermiß!.. Be! einem Streite zwischen zwei Ar deiterfamilien in Heinersdors wurde der Arbeiter Schüler mit Hacke. Gabel und Beil so zugerichtet, daß. er todt Nieder fiel,. , ,D'ie Arbeitttsamisie Gieseler. be fiehend'aus Vater. Mutter und erwach, senem -Sohne, sowie der Bruder des Erschlagenen, sind in. Haft. Eine fozialdem okratische . ArbeiterbildungS schule" ist in Rixdors gegründet , wor den. Die Schule zählt, bereits, über 1 00 Theililehmer. Eine RikdorserBe sondcrheit ist es, daß die im Unterricht geschriebenen - Diktate, von einem über wachenden Beamten wortgetreu aufae nommcn werden, um dem Ponzeiarchiv einverleibt zu werden. Aus, Spree witz ist der bisherige Pastor Brengst spurlos verschwunden. Verschiedene Kassen, welche von ihm verwaltet oder ihm sonst zugänglich waren, zeigen Fehlbeträge P r o v i n z O st p r e u ß e n . ,Das Toif Monotten hat ein schweres Brandunalück getroffen. 33 Wohn ßÄustr, viele Scheunen und' StäUge bäude wurden eingeäschert. Ueber 50 Familien sind obdachlos geworden.' Das Feuer entstand durch Spielen von Kindern mit Streichhölzern während des Gottesdienstes, so daß nur wenige Erwachsene zu Hause waren, als das Feuer ausbrach. t In Gumbinnen VerwaltungsgerichtsdirectorHorstFrhr. v: Lyücker. Oberförster d'Heureuse aus Kapellen schlug auf der Heimsahrl an einer ziemlich steilen Anhöhe der Wagen um und bedeckte H. so Unglück lich, daß er den Erstickungstod fand. Der in Wehlau wohnende Partikulin Schalkowsti hat sich aus unbekannterMotiv erhängt. Provinz Weftpreußen. Die Generalversammlung der , Dir? schauer Kreditzesellschaft beschloß' ihre Auflösung und Liquidation. :- Die durch die. Betrügereien des Direktors Wilh. Preuß hcrbcigesührten Verluste bekragen 147M0 Mkl . Seit zehn Jahren zahlte die Gesellschaft 03,100 M, an Divi dende durch falsche Bilänzaufstellung zu Unrecht. Im Kreise Marienwerder sind über 63,000 Personen 'ortsanweZ send. Davon entfallen auf die Stadt Marienwerder , 8552. ., ,. Auf seinem eigenen Jagdgebiete wurde der Besitzer söhn Bilaszcwski aus Bresin,von frem der Hand erschossen, vorgesunden. Pr ovinz Pommern. : Der Bankier Albert JüngklauS in Stettin, welcher im October 1890 nach Perübung zahlreicher .Unterschlagungen an den . ihm üdergebenen Geldern und Depots, geflüchtet . war, zwei,' Monate später aber in Tiflis ergriffen wurde) ist vom Schwurgericht wegen betrüge rischen Bankerot'ts zn fünf Jahren drei Monaten Gefängniß verurtheilt wor den. s In Stettin derlEntogmologe Dr. C. A. Dohrn. Vater des Reichs. tagsabg. und des in Neapel lebenden Prof. Dohrn, und der Generalarzt Dr. Abel. In Anllam wurden das Ta pezierer . Koch'sche und das.. Besitzer Brennmehl'sche Haus, beides zweistöckige Wohnhäuser, in Asche gelegt Der Töpfer Zissert . in Kolberg, der dem Trunke, stark ergeben, war., hat sich im Zustande des Deliriums in seiner Woh nung erhängt. - Kürzlich r wurde der SättlermeisterKärlHeilmännv in seinem Hause auf dem Heuboden er hängt vorgesunden. Vorhexchatte? der selbe mit seiner Frau und - feinem Stiefsohn heftigen Streit gehabt, der in Thätlichkeiten ausgeartet sein soll. Die vom Gericht angeordnete Obduction der, Leiche hat nun die Verhaftung der Ehefrau zur Folge gehabt. Der Stiefsöhn ist entflohen. i. , Provinz Schleswig Hol vjfe,.,; i Die Revision der Bücher des unlängst durch Selbstmord geendeten Speculan ten , Fuchs ! in Altona ergab, daß auch eine Hamburger , Bank ,um- 50,00L Mark durch Wechselfälschüngen geschä digt,ist Der Rentier Spring in Ekenfund fiel so unglücklich eine Treppe herunter, daß er, den, Kops zerschmet lerle. und , gleich , darauf, ohne die Be finnüng wied.'r;erlangt zu haben. ,. ver starb. Beim' Wettbewerb um den Entwurf eines Kunstgewerbemuseums in JlenSdurg, haben, den,,! ersten Preis Prof. Hubert Stier in Hannover, den zweiten Preis die. Professoren Neumei st, und Bischof in Karlsruhe, den dritten Preis die Architecten Schulz und Schlichting in Berlln erhalten. Er. schössen : hat sich in ' einem Anfall von Delirium der Fürbermeister Wilhelm Böhmer, in FleuSburg. IDie Lieder tasel in Neumüufter hat ihrem verstor denen langjährigen Dirigenten.Musik director Johannes Bracker, 1 ein Denk mal gesetzt.., Die ! älteste deutsche Schützengilde in Oldenburg besitzt un ser Städtchen: sie wurde nämlich im Jahre 1192 gegründet , und feiert so nach in diesem Jabre das Jubiläum ihr . 700jährigcn Bestehens. , Die AelkZzahl Rendsburgs , betrug , laut amtlichen Nachweis , am 1: Mai d. I 13.610. P r o v i n z S ch l e f i e n. In der Strafsache gegen den Redak teur Fritz Siwinna in Kattowitz hat der König die .wegen Beschimpfung ;. bei Trierer Rockes erkannte Gefänanißstrest von zwei Wochen in eine Geldüraie vea

100 Ml. umgewandelt.Dcr von der Strafkammer zu Licgnitz zu mehrjähri ger Zuchthausstrafe wegcn 5 großer Schwindeleien und Betruges vcrur theilte frühere Lehrer Schoot that :;sia) aus dem Transporte nach der Strafan ff all zu Sonnendurg im Gefängniß zu

Eüstrin erhängt. In Neu-Rauden erhängte sich der 'Müllernicistcr , Rciske. Fortwährende Prozesse und dadurch bedingtet Vermögensversall sollen die Ursciche des Selbstmordes sein. Der aus Oesterreich stammende Schneider A. Wojcicki wurde sammt seiner Fa milie vom Landrathsamt in Pleß aus Preußen ausgewiesen. Dem Katho Hilf zufolge hat der 61 Jahre alte Woj cicki schon'se'ii, 1 8J ahren . seinen ständi,, gen Wohnsitz in Preußen. Die große Balkesche Oelfabrik in Sagan ist nie dergebrannt. sämmtliche Maschinen und großen Vorräthe sind vernichtet. Provinz Posen. . Die ßtraskammer des Landgerichts in Posen verurtheilte den Hausbesitzer, Aüg. ' Zicgler wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit in' 14 Fällen" zu 5 Jahren Zuchthaus. Zu 10 Jahren Zuchthaus kverurtheilte. das Schwur gericht in Bromberg den Schiffsjungen Gustav Wilke aus GrBartelsce wegen versuchten Mordes. Derselbe halte am 19. Dezember v. I. auf die Bahnwär ter Philipp'schen Eheleute in KapuciSko an der Aromberg.Thorner Bahn, .und deren Tochter, in räuherifcher Absicht mehrere Revolverichüsse abgefeuert, und Mann und Frau, zum Glück nicht ItbenSaefährltch, verletzt, Durch Han gen haben in Jnowrazkaw ihrem Leben ein Ende gemacht: der Schneider Leyser Cohn und der, Locomotivführer Meller von der Zuckerfabrik Krutschwitz. In beiden Fällen sind Nahrungslorgen das Motiv der That. M. hinterläßt seiner Frau 7 unversorgte Kinder. In Kempen grassiren seit längerer Zeit. die Pocken. 7- In, WilhelmSbrttck wurde der Postvorstcher Albert K. verhastet. Er wurde bereits Anfang d. M., bei emer dreitägigen Revision, semes Am teS vorläufig enthoben. K. hat. seinen m ' . . vrt r ., unterveamten aus, schlaue. Welse .an gere rAet hindurch Gehaltsabzüge ge macht und dieselben sich angeeignet. In; Ganzen liegen ungefähr '40 Strafsälle vor. Provinz Sachsen. AfcherSleben ist . vom jüngst verstor denen. Rentier Henne , Mr Erbin des größten Theiles feines Vermögens mit der Maßgabe eingefetzt worden, ' daß sie das Erbe erst antrete, wenn die noch lebende Schwester ' des Erblassers ge storben ist. . Nach. Abzug verschiedener Legate in vöb von etwa 32.00,.Mark verbleibt ein Vermögen von 101.000 nrn-l wls ' H i t a. .. 'i i ik.1'! ': ' Jcarr.' Ais rurzilcy me raouirche t .. .II , r -W . . 1. in Vmerxeio wegen umoaucs einer ge nauen. Besichtigung unterzogen wurde. entdeckte man unter der hölzernen Altar bekleidung acht schöne Qelgemälde von anscheinend künsterischem Werthe. Der in Weimar verstorbene . Amtmann Friedrich Sperber hat der Stadtarmcn kasse Ersurts ein Legat von . 3000 M. vermacht. Im , Nachia ver in Senlhln verstorbenen sev. WlnkelhauS .wurde bei Aufnahme ihrer' Habfeligkelt ca. 1600 Mark ln Silber und einigen Goldstücken gesunden. Da dieselbe schon seit vielen Jahren Armen unter stützung seitens der Stadt erhalten und Erben nicht vorhanden sind, fällt das Gesetz dem Stadtsäckel zu. Ter flüchtig gewordene Director der Zucker Fabrik Gommern ist in Holland ergrif sen, worden. ? Auf f dem , Rückwege von . Waldau nach seinem Wohnorte Steinbach ist der Forstausseher Täschner von einem Waldauer Einwohner, der als Jagdpächter aus dem Anstand war. erschossen, worden. . Beide Manner waren, wie ein Ohrenzeuge berichtet, in Streit gerütheil. ' Der Thäter ist'flüch tlg. Der Beamte hinterlaßt Familie Pro v i n z Hann 0 ver. j Der in Hildcsheim seit dem Jähre 1888 beschäftigt gewesene-Buchbinder Emil Knispel aus Grünberg hatte: vor längerer Zeit eine aronere Erbschaft ae wachs, in Folge dessen er das Arbeiten aufgab' und. nun sein Geld in den Wirthschaften vergeudete. Dieser Tage n )rde er erhängt in seinem Zimmec ausgesunden. Von der ganzen , Erd schajt fanden sich nur noch 1 Thaler 36 ,Pfg. bei , ihm vor. , Einen . Festköm merS veranstaltete in 'Osterode 'das Spritzencorps ' der Hegerlaischaft zur Feier ! seines iKl70jährigeä VestebenZ DaS Corps hat noch die 1722 ange r 1. . rr i . cv . . . '. r. ' "k. :l: ':' rw .' lchanic Heueripriye, oerzelr . euer schlänge genannt, im Gebrauch. Seim 50iähriaeZ i Arztiübiläum feierte der, KreisphysikuS Dr Kremling in Walsrode. , , Die Stadt WalSrode !ver lieh' ihm daS Ehrenbürge'rrecht. Nachdem das Cüratorium der städtischen Sparkasse in Wllhelmöhaven den Pro ceß, gegen den : früheren Bürgermeister Feldmann wegen Ersatzes des der Spar fasse durch die Unterschlagungen des früheren Kämmerers TjarkS entstände neu Schadens in allen Instanzen ge Wonnen, hat es nunmehr auch gegen die übrigen damalrgen Mrtgltder des Magi strats und BürgerdorsteherCollegiums Schadenerklage erhoben. Die Ersak sorderung beträgt reichlich 37.000 M., während die TzarkS schen Unterschla gungen sich auf gut 50,000 M. belau ten haben. Provinz Westfalen. DaS vierte Westfälische Euirassier Regiment seierte in Münster während der letzten 7 Tage daS.Fest seines 175 jährigen Bestehens. Im letzten Kriege war eS an der blutigen Reiterschlacht bei MarS.laTour betheiligt, früher u. a. auch an den Schlachten bei BelleAlliance, Leipzig und Zorndorf. Seit langen Jahren lag der Hauptthcil des Regiments in Garnison in Münster. Die Stadt hatte zu Ehren des Regi mentS Flaggenschmuck angelegt. Der Verein für Erbauung von Häu fern in Vielfeld, die durch Anzahlung und Amortisation den kleinen Leuten einen Eigenbesitz mit Garten sichern, hat im Westen , der Stadt auf einem neu ! erworbenen r Terrain bereits die Fundamente für. mehrere Häufer gelegt, von denen zwanzig im Laufe des Iah reS ' fertig' gestellt werden sollen. f Der frühere Schulinspector, Schul rath Dr. Zumlob in Dortmund.

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Ter k!Me Glaubt in die Heilwirkung der ächten Carlsbader Quellen hat sich durch den Erfolg dieser j Wässer schon seit Jahrhunderten bewährt. Die Carlöbader Wässer sowie das ächte Carlsbader Svrudel-Sal; sind NaturPro-! dukte und von vorzüglicher Wirkung gegen Hartleibigkeit, Magenleiden (Dyspepfla) Magencatarrh. Geibsucht, Harnstein, Leder und Nierenleiden, Rheumatismus, Zuckerkrankheit, je. -Dicke Quellen werden von der aelamm. ten medizinischen Fakultät empfohlen. Die . : w r f . f X . fi k - ; Sauen vrovurre yaven 0 unreriazrifi von ! Eiöner & Mendelson . Co.-, Imports i von Mineral Wässern, 6 Barclay St.,' I New Fock, aus dem Halse einer jeden Flasche. ' Bloß daS Neueste in CCD J.IFIS XD XBICT und I Dclrovationen ! und die schönsten Rollvorhange mit Fransen zu den niedrigsten Preisen. Carl Möller, 161 ßil Washington Straße. Dem Schlosser Schmidt in Halber ge rieth beim Abendessen ein Stückchen Fleisch 1 : in die Luftröhre, . welches sich nicht entfernen ließ. Als der Arzt an kam, war der 50zähr., robusieMann be reitö erstickt. Sein 50jähriges Dienst jubiläum beging in Hamm der Oder ftäatsäuw ' '!eb. Justizrath Jrgahn. - A: : Aartholomüus" bei Gerlii mi auf prima Spat eisen st , . 'i'.cn, sehr geeignet für Spiegel' ri0ü.tion: und ' die uralte Bleigrude bei Wiiderbergcrhütte giebt ebenfalls , infolge mächtiger Anhiebe zu den besten Hoffnungen Veranlassung. 4- f In Aecklinghausen Kaplan Gott kried Wesener. ' Hessen Darmstadt. ' . t Der Senatsprasident des Ober landesgerichts. Eckstein in Darmstadt: s In Älsseld Geh. Justizrath Borne mann. Das Project zur.Erbauung eines Sichkrheitshafens bei Binqen geht nunmehr feiuer Verwirklichung entgegen. Der Rcligionslehrer und Vorbe ter der israelitischen Gemeinde ln Gie ßcnS-Meyer, beging die Feier seines 50jährigen Dienstjubilüums. Die aus Kosten der Provinz Rheinhessen bei Heidesheim mit deinem Kostenaufwande von über 300.000 M. erbaute Provin zialfiechenanstalt wird am !. Sept. d. I. eröffnet werden. Die Anstalt kann 300 Pfleglinge beiderlei Geschlechts aufnehmen. Königreich Baiern. ' : t München: : Der durch ; seine historischen Arbeiten bekannte Eonventual der Benediktiner Abtei Pius Gams, der Landschastsmaler Ehr. Her und der Reichsralh a. D. Franz Sachsenhauser. Die Firma A. NccsK Co.. Bunt Papierfabrik in Aschaffenburg, hat sich ln Folge. des Selbstmordes des,. Eöm mercienrathZ Theodor Nees aufgelöst und erfolgt nunmehr deren Liquidation. Der ErPort aus Bambcrg-nach den Ver. Staaten betrug im 1. Quar tat 1892 die Werthzisser , 03,766 .Dollars in Gold. s In Bayreuth Rechts, anmalt Würzburgers Eisenbahnaspi rant Johann Dalichau in Bießenhosen wurde wegen Verbrechens im Amt ver haftet. Er war im Begriff, nach Ame rika auszuwandern.' um sich in Ehi iago eine! Kassierstelle beim WeltauS Kellunas'Eomite zu verschaffen. r: 'Mrj.'.", " 'i' m ,, mm ' ,.' : . ei tosi sp ut ig es irrer. Als im Jahre' 1714 'Georg Ludwig. Kurfürst von Hannover,' unter dem Namen Georg I. zum König von Eng land,, Schottland und Irland gekrönt worden war, wohnte er , zwar einen großen Theil des Jahres in London, aber er suhlte sich niemals in England recht heimisch, sondern gedachte immer mit Wehmuth des Aufenthalts in Hannover wo er als unumschränkter Mo narch geherrscht hatte und wohin er auch von England reiste, so oft es irgend möglich war. Besonders scheint ihn in England die Ungenirthcit, mit welcher das Volk, sich in der Nähe des Königs bewegte, ; . peinlich , berührt zu , 1 haben. So konnte er sich ga? nicht daran ge wöhnen. daß der St. JameZ-Palast, in welchem er residirte, nicht abgesperrt war. sondern, als Passage benutzt ward.', und er strebte danach, dies zu ändeni. CineS Tages sprach er darüber mit 'ei. nem LiebtingZminifter. Lsrd Robert Walpole, und beauftragte ihn, einen Voranschlag zu machen, wieviel ein Git tt? ! kosten würde, welches den St. JsmeS'Palast von dem Londoner Ver kehr absperre. Ein solcher Köstcnan schlag ist schnell gemacht", antwortete der Minister; das Gitter würde Sie nur drei Kronen kosten.- ! m m Verlangt Mucho'S Best Havanna CigarZ."

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