Indiana Tribüne, Volume 15, Number 278, Indianapolis, Marion County, 24 June 1892 — Page 1
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Es ist das beste Abfuhr-Mittel. Die Schwierigkeit, Kinder zum Eiunebmen von CastorJOei z,, verattlssen, bestehen nicht mehr. Das Melol wer' den die Kknder gerne nehmen.
MU" M e ist e!nsach (5nstor-.Oel, dem winmen. m mLmilA&'M-j ndinapolis i zeigen iV n dieser Spalte kosten k. Cents per Zeile. Anzeigen in welchen Stellen gesucht, ode? offerirt werden, finden unentgeltliche Aufnahme. Dieselben bleiben 3 Tage stehen, können aber unbeschränkt erneuert werden. Auzngm, welche bis Wittazs l Uhr abge, geben werden, finden noch am selbigen Tage Aufnahme. Verlangt. verlangt eine Zra efcer Madchr, für tiiiia' Svch r in der H arbeit dehil, stich zu s ein. 4t L "t W . i in Nglvnftraße. SSj Verlangt ein deulschrS Mädchen um daöKleidermalen zu erlernen, achznkrage bei tflifj, 8 a rvt 1 , 22 1 si v d A 1 a i ma st va jW . Sl Verlangt ein junger Mun, guter Melker, jur enie Äu,birttich,it. Äachzufratten UM tt. a ! Site, oöer lyue 2t. Str. u. icutral Xtw. 2i Sii'i langt: Arveiter ist einer i'Jilttiem an) Gärtnerei. 5tabetkS bei Mareia ISerai, Hiaee ud Michigam'.r i verlangt ei junges Mädchen zr f.it der Cmfriut in der B t von Uhr m. b 4 ä UtT Ti utnit . i c 's , gen bet i$ ra a ü J c 1 3 n t- L e . u.'iaujiin:biir. . Ui Verlang, l Barreeper. liui uivtjdv .'.tiuite junger Mnn, der sein iStcfrftirt vergeht ka fr inende in der Office der f viüc. Si c V l a w n t etn Äiifc.lu'ji iir al!g, uirixe H arbeit bei gittern Voh. I Hdörooi Str. Ji B i r gt g ie Massen c r i k. K 0 AI a iif n A i e u t . t Üerlöuat ei dcntscke AluSe, iaa?arit. m ü Es ii S t rane . 25 V e r 1 u g t ein Mädchen für Han darbeit, lös Betm n t ue, HughiUe. S5 Verlangt ein gner denischer Porter. :!,', LklWsik,KonS kratze. . üi Stellegcfnche. f BrsMiing aii iabxtv tlntfiibUe seruaSWaqeS der w,nge Arbeit bei Gierde,: &u el klagen W. W.. ü7 eii) Ältabama Str. t: Zu verkaufen. 31 vertäute: BatHPe in 5trrhari s Meib Elrane Adnis zu biuigrn Preisen und asaedntdare Hahlungea. ede ist 4 Fß breit bei IM gu, vange. Äreite ras;en uns AUeyS mit iun!i v V.atrkaÄ ; ronr ?lbzugKksnsl cii er .iitiaitioj,; ue riuziqcu Votü" von dieser Bi rire ofHiJ von der ReiduraPe, i der Miire PrHivctr und (5ugiish Avenue '-licK an der Earterstrsße. ein Btock öulick von Aer MiWswpiktrak und ktektri,idc Ttrafzcntatm. mit ?.aiurgÄ n der 29. Eirave; billig, mufs verlauft werd. Dieielbe iS&v drinqt den Äuier von dieiem viLte Lrundstar ia ar f bwind iiir Qtskk aiö ucmi er an der I. und K'ttjzlnipprstr. wohnte. . .ZSrsler. m Ost Wai'hwaton Str. 'V IMn 14 WH VL B- A, . Jlf. Verschiedenes. Bad ?ekcwalter. bei Zpeneer, Md.. Wilöbad, Kneipp'le Wsis ierkettsnit'Zlt, u'kr,lrrt ze., wird Leidenden bittend MpieKle. reiie makia. da Dr. I. 2l. Sntclisse, best'.lstial ftck sKjchliel;li.ch mit wundZrttlichen i;a6en ud mit GrschlechrÄ und Urinrxanrteiten. Sto. 5 Oft Zttarket Strahe. OKe Stunden : W Nhr Borm. 2 bis Uizr v.'ach. SntÄg au'gcou-.mkn. Telk pöi,V4T. (xeor? Hermiami V- . i.' ÄliX (Rtr'il -!fiN . ,:.Miw ?--Sfkk , . k-. v-t ru. ' rv'r.i.v;j'3 M?. yyi . ah-j -? i WtVi AS SvafÄ kV ''-tfpm t . tViVtr i3 .Äa;Äii-vr'' -4 fuitv?".. r i v - t-ow, l m-..- i Leichenbestatter, Office : 2C üd Telawarestr. Ställe: 120, 122, 124, 12, 128 Oft Pearlftr. Televbsn ttlk. Offen Tsa und Nackt. , N e u e Fnchjahrshüte , , ' :., , ...i- ' . ; - -; t. "' Mi-Tjß;':: ' sind augeko vmen , :- "T- - 'S - ' -T ' ? 3':!is:!! ; Si ;;;;; I :;';;.!: ' " , b ei ' x arnberser, mmf 5l. W. Ecke Pennsylvania und Washington Straße.
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Castor-Oels, hat aber einen f l o l der widerlich Geschmack ge: wird fabrizirt von der oinpany. Editorielles. ölevcland und Stevenson heipt das demokratische Ticket. Der 9!ame Gray kommt gar nicht darin vor. Herr Jsaac Pusey Gray hat jedenfalls eine größere Meinung von Herrn Jsaac Pusey Gray als sonst irgend Jemand im Lande. Die bei den Amerikanern so beliebte Abkürzung der Namen hat zur Folge, dap man das Ticket kurzweg "dleve and Steve" nennt. Ein Comite der Volkspartei und der Knights of Labor hat Richter Gresham die Aornination der VolksPartei für die Präsidentschaft angeboten. Ob derselbe annehmen wird, oder nicht, wird nicht gemeldet. Troh der Anstrengungen, welche die Delegaten, von Indiana machten, um wenigstens die VicepräsidentfchaftsKandidatur für.Gray zu retten, brachte eS derselbe doch nur auf 343 Stimmen. Außerhalb des Staates Indiana scheint man die Größe dieses Mannes absolut nicht würdigen zu wollen. Stevenson, der den sonderbaren Vornamen Adlai führt, ist General und ehemaliges Kongreßmitglied. Von Geburt Lawyer, von Beruf Amerikaner mit dem Record eines tapferen Soldschcrs" und eines "Iife long deinocrat" ist er jedenfalls der richtigere Mann für den Platz als Gray, der erst Demokrat wurde, als er bei den Republikanern kein Amt mehr bekam. fr Die Delegaten, welche bei der Chicagoer Convention den Staat Colorado vertraten, haben ein Manifest an die Demokraten ihres Staates erlassen, worin sie erklären, daß die demokratische Partei die Frage der Silberfreipragung vollständig umgangen habe, daß Cleveland ein ebenso großer Gegner derselben sei, wie Harrison, daß die Silbersreipragung aber den Coloradocrn ans Her; gewachsen sei, weshalb sie empfehlen, eine Parteiconvention im Staate zu berufen, damit dieselbe Stellung nehme. Die nchmens schwerer, als der Telegraph". tHerr Michael Blron, der Redakteur der Milwaukeer Volkszeitung" ist in heftiger Fehde mit dem Phil. Tagblatt" und der N. S. Volközeitung" wegen der Frage der Betheiligung der Sozialisien an den Wahlen begriffen. Wir glauben gerne, daß Herr Blron es ehrlich meint. aber seine Anschauungen sind vollständig unrichtig. Wir selbst können unS vorläufig nicht für die, Idee begeistern daß die Sozialiflen sich - praktisch' an den Wahlen betheiligen, ganz große Städte wie ' etwa Chicago und New Zork ausgenommen. Die Gründe dafür haben wir erst vorgestern auseinandergeseht. , In einigen Jahren, wenn die Bewegang in England festen Boden gefaßt haben wird, wird sich das auch in Amerika machen lassen. Vorher glauben wir nicht daß Ersprießliches dabei herauskommen wird. Unsere Ansicht mag falsch ! sein, wir halten sie jedoch für ricbtig. In jedem Falle r.btz wäre es falsch, sogenannte Schwanzpolitik zu treiben, aber dieö ist
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es, waS Herr Biron zu empfehlen scheint. Er sagt : Wo je ein Sozialist einmal gewählt wurde, geschah es nur durch eine Fusion mit andern Elementen; sobald die Sozialisten als eigene, selbstständige, kompromißlose Partei auftraten, waren ihre Erfolge gleich Null. Während andere Minoritätsparteien durch kluge Ausnutzung hergegebenen Verhaltnisse und Umstände, durch zielbewußte Allianzen und Fusionen staunenswerthe Erfolge erreichen, drücken wir uns durch unsere Ausschließungsmanie selbst in den Winkel und verurteilen uns selbst zu einer totalen politischen Bedeutungslosigkeit, zu einem Faktor, mit dem schließlich Niemand rechnet, weil ihn Niemand fürchtet." Das ist vollständig irrig, und die Erklärung dieses Irrthums liegt offenbar darin, daß Herr Biron als Erfolg" die Erwählung bestimmter Kandidaten im Auge hat. Andere Erfolge, das heißt prinzipielle Erfolge haben Minderheitsparteien durch Fusion noch niAt erzielt. Die großen Erfolge, welche die Prohibitionisten errungen haben, verdanken sie nicht der Fusion, sondern der unabhängigen politischen Aktion. Der Eedanke der poetischen Fusion kann ja ein ganz ehrlicher sein, er kann auch praktisch sehr empfehlenswerth sein für ein Land, wo man bloß Gesetzgeber wählt, wo es sich also bloß um prinzipielle Forderungen nicht aber um Beutepolitik handelt. 3n Amerika aber ist er ganz und gar verwerflich. Denn die Folge der Fusion ist fast immer die, daß man die kleine Fusion
treibende Partei mit einem oder mit ein paar Aemtchen abspeist, ihr im Prinzip aber nichts gewahrt. Man erzielt dann weiter nichts alS Corrumpirung der Führer. Dabei können die Streitigkeiten, welche innerhalb einer Organisation über die Frage vorkammen, ob man und mit welcher Partei man fusioniren soll, die Organisation durch und durch bis zur Vernichtung korrumpiren. Der Erfolg einer Minderheitspartci liegt nicht in der Erwählung irgend eineS Kandidaten. Diese ist mir in, der That sehr gleichgiltig. Der Erfolg liegt lediglich in der Abgabe einer Achtung gebietenden Anzahl von Stimmen, durch welche der Gegner weil er sie an sich zu ziehen sucht, zu prinzipiellen Konzessionen gezwungen wird. )b irgendwo ein Sozialift ein Amt bekommt, oder nicht, ist für den Erfolg der Sache ganz bedeutungslos. WaS Herr Biron sonst schreibt, zeigt ihn, so aufrichtig er es auch meinen mag, als einen schlechten Kenner der Verhältnisse. Mehr als irgend etwas zeigt dieS folgender Satz : Merkwürdig k die Elemente die wir leicht Hier haben könnten, mißachtet man". Von einzelnen Ausnahmen abgesehen, irrt sich eben Herr Biron in Bezug auf die Elemente, die wir haben könnten. Wenn Herr Biron die Bildung politischer Parteien genauer studiren wollte, würde er finden, daß die Gruppirung stets um das Klaljeninteresse stattnndet. Drahtnachrichten Inland. Wetterauösichten. Für Indiana : Voraussichtlich schö nes Wetter. Zurückgeschickte Contra 1 1 Arbeiter. New I ö r k, 22. Juni. Im Departement für Contrakt-Arbeiter ist im Monat Mai mit Hochdruck gearbeitet worden, denn im Laufe jenes Monats sind nicht weniger als 362 ContraktArbeiter' zurückgewiesen worden, eine Zahl, . die im Verlaufe eineS gleich langen Zeitabschnittes bisher noch nicht erreicht worden ist. " Herr Gilluly, der Chef dieses Departements, ist der Ansicht, daß in absehbarer Zukunft eS unmöglich sein würde, überhaupt noch unter Contrakt Einwandernde abzufassen, indem dieselben immer gewitzter und in Europa für die Beantwortung der hier gestellten Fragen ordentlich abgerichtet werden, so daß eö ihnen ein Seichteö sei, hier den Inspektoren durchzuschlüpfend , , 7..fi :' '!, :i;: '" 'fr' i !'" ' ' i"-1- ;": ;fe!ii::iin: ijf 't'ß , . - -7, ;lN:Üi'ilN'rVfN;r-;;;vK:irM"T;i:-:-: Der Cons l i k t i n der Eiseni n d u st r i e. PittSburg, 23. Juni. Sine Versammlung der Eisenfabrikanten hat
entschieden, daß bei der gegenwärtig herrschenden Depression deS EisenMarktes nur bei der in der Fäbrikan-ten-Skala festgesetzten Lohnherabsctzung der Betrieb der Eisenhütten möglich sei. Es wurde geltend gemacht, es
sei besser, in diesem Äahre einen Streik zu haben als sich zur , freiwilligen Schließung der Fabriken gezwungen zu sehen, da die Gegner des McKinley Tarifgesetzes im letzteren Fälle behaupten würden, daß trotz den Bestimmungen jenes Gesetze? die Eisen-, und Stahlhütten wegen Geschastsstauheit zum Feiern gezwungen waren. Die Beschlüsse' dieser Versammlung benehmen jede Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Confliktes unö-aller Wahrscheinlichkeit nach wird in etwa zwei Wochen ein gewaltiger Kamps zwischen Kapital und Arbeit entbrennen. In der Convention der Arbeiter wurde ein Antrag auf Jndossirung des McKinley Tarisgcsetzes auf den Tisch gelegt und viele Delegaten erklärten offen, daß ihre Logen im Falle der Durchführung der Lohnreduktion dem republikanischen Ticket keine Unterstützung gewahren würden. ,O , . Von der Tagsatzung des R. A. Tu rn erkunde S. Washington, 22. Juni.Elmge Einzelnheiten von der Bundestagsatzung, welche ich Ihnen hier brieflich übermittle,, dürften auch noch nachträglich nicht ohne Interesse für Ihre Leser sein. Das Schicksal der Chicagoer Secessionisten konnte eigentlich' von vornherein mit völliger Bestimmtheit geweissagt werden, als Sprecher Münch in seiner Ansprache die Bemerkung machte, daß man es in voriger Bundestagsatzung mit einem kleinen Green Bay Turnverein, diesmal "aber 'mit einem großen zu thun habe, und als dieselbe Ämek1hrmSförm von Applaus hervorbrachte. ' Ihr Correspondent hatte mit Herrn Max Stern von der Chicago Turngemeinde eine Unterredung? im Laufe derselben erklärte dieser, daß es nicht die ursprüngliche Absicht war, einen Opposition? - Turnerbund zu gründen, sondern er und seine Freunde wollten nur einen Verband haben, bis zur Bundestagsatzung, um da dieEntscheidüng über die Streitfrage zu erlangen. Es hätten sich sogar einzelne Vereine zum Anschluß an den Nationalen Bund gemeldet, man habe ihnen jedoch zu verstehen gegeben, sie sollten beim! Nordamer. Turnerbunde bleiben. Auf die Frage, wie es denn komme, daß ein gewisser Turnverein von Indianapolis in den neuen Bund ausgenommen worden sei erklärte Herr Stern, der Vorort deS Nat. Turnerbundes sei in den Händen des Sudseite Turnvereins von Chicago und dieser habe den desagten Verein ohne Wissen der übrigen Vereine aufgenommen, sonst wäre es nicht geschehen. Viel Heiterkeit rief es hervor, als Turner Küsterman von Green Bay im Namen des dortigen Turnvereins dem Sprecher der Tagsatzung einen Ham-: mcr als Geschenk mit folgenden Worten überreichte: Turner Sprecher ! Bei der Tagsatzung in Chicago vor 4 Jahren wurde der Green Bay Turnverein tüchtig verklöpst, im Auftrage meines Vereins überreiche ich nun Ihnen diesem Hammer mit der Bitte, damit die diesjährige Tagsatzung ebenso gründlich zu verklopfen.". Der alte Turnveteran Chas. Koehne von Gotha, Fla. war bei der Tagsatzung anwesend und läßt hiermit seine Jndianapoliser Freunde herzlich grüßen. Die Chicago Delegation war mit rothen Bändchen im Knopfloch erschienen. Turner Heintz von New Aork bemerkte im Verlauf einer Rede, daß eS für die Turner von Chicago besser gewesen wäre, sie hatten ihre WeltVerbesserungslappen" zu Hause gelassen. Die Tagsatzung lachte und, die Chicagoer lachten mit. Einen Blechkasten habe ich angelegt; ist derselbe nicht gefüllt worden, so blieb er doch auch nicht leer. Hier ist i! "'''i;.. - 'är'.fc.iir.: ::i:'M;. ! .::" -'!! . sein Inhalt : ,, , , , Pkum (Chicago). Wenn wir die Hügel wären, wäre Chicago schon längst damilÄeg gelaufen , Paulus, (Milwaukee). ES gibt zu Viele prinzipielle Streitigkeiten im 3nteresse deS TurnerbundeS. 1 Karger, (Long Island). DieS hieße der Gesetzlosigkeit Thür und Äugeln öffnen.
Andres, (Nebraska). Ich kann mich
weder mit dem Bericht einverstanden erklären, noch kann ich ihn bcfürworten. Vorsitzer: Ueber diesen Antrag ist bereits schon theilweise abgestimmt worden. Ein Turnbezirk brachte die Inftruktion, alle sozialen Fragen aus dem Turnerbunde zu streichen, da dieselben oftmals zu Streitigkeiten fuhren. Folgendes Vorkommniß verdient ebenfalls dem Blechküsten einverleibt zu werden. Turner Haffner (Cincinnati) stellte den Antrag : In Erwägung, daß im Turnerbunde politische Ansichten aller Schattirungen vertreten sind, sei es beschlossen, die Redaktion der Tutn zeitung" anzuweisen, sich in dct kom menoen Praslöentenwayl neutral zu verhalten. Der Antrag wurde unter schallen dem Gelächter mit 181 gegen zwei Stimmen auf den Tisch gelegt. Nach der Abstimmung erhob sich Turner Haffner mit den Worten : Nun es freut mich, daß wenigstens ein Delegat den Muth hatte, mit mir zu stimmen. Große Heiterkeit; der eine Delegat war nämlich H. Huhn, Mitredaktcur der Turnzcitung". 8. T urn er .be i Präsident Harrison. W a sh ingt on , D. C., 23. Juni. Heute , machten die Delegaten eine Rundfahrt durch die Stadt und bcsich' tigten alle Sehenswürdigkeiten. Im Weißen Hause angekommen, wurde, da kein öffentlicher Empfang war, ein Komite ernannt, um Präsident Harrifön zu bitten, ' den von allen Theilen des Landes kommenden Turnern ausnahmsweise eine Spezialaudienz zu gewahren"Das Komite würde von Herrn Harrison in der freundlichsten Weise empsangen und er erklärte sich sofort bereit, diesem Wunsch zu entsprechen. Nach einigen Minuten erschien er auch in dem großen Empfangssaal, wo er, nachdem er von Karl Eberhard, Boston, den Turnern vorgestellt worden war, die letzteren mit einer kurzen Ansprache willkommen hieß und betonte, daß es ihm besonders VerLnügen bereite, die Delegaten eineS BundeS zu empfangen, der stets aus Männer bestanden habe, welche ihr Adop-tiv-Vatcrland in Zeiten der Noth beschützen halfen und welche stets treue. gute und wünschenswerthe Bürger waren. Herr Harrison knüpfte dann noch einige Worte in Bezug auf die Theilnähme der Turner-Regimcnter am Bürgerkriege an und hieß seine Gäste abermals willkommen, worauf jeder Anwesende ihm kräftig die Hand schüttelte. Die Audienz währte nahezu eine Stunde, worauf Herr Harrison sich in sein Bureau zurückzog. Die Turner setzten' ihre Rundfahrt fort und beschlossen dieselbe in der Hcnrich'schcn Brauerei, wo sie in der zuvorkommensten Weise empfangen wurden. Die meisten der Delegaten sind heute Abend wieder abgereist. m ft m " - Ausland. Thaten der Soldateska. B e r I i n, 23. Juni. Aus MarienWerder und Zwickau sind neuerliche Mi-litär-Excesse zu berichten. Dort kam es zu einer blutigen Hauerei zwischen 40 Artilleristen und einer Abtheilung Polizisten, wobei mehrere der letzteren schwere Verwundungen davontrugen z in Zwickau zog ein betrunkener Soldat, der einige Civilisten brutal angerempelt hatte und von ihnen darob zurecht gewiesen worden war, vom Leder und Neb wie sinnlos um sich. ' Mehrere Civilisten sind hierbei schlimm verletzt worden. . , . M e i n i n g e n ist nicht, a n t isemitisch B e r l l n, 23. Juni. Herzog Georg von Sachsen-Meiningen, welcher zu der Einweihung der neuen Synagoge in Bauerbach eingeladen war, 'sandte an das Comite eine Depesche, in welcher er demselben für die Einladung seinen Dank ausspricht und der israelitischen Bevölkerung seines Landes die Versicherung ' gieb t 1 daß . ; si e jederzeit gus ihn rechnen könne, daß er den Bestrebungen, den antisemitischen Verirrungen Eingang ins Herzogthum zu verschaffen, kräftig entgegen treten werde.
SomJttlandt.
Jerry Simpson prophe zeit, daß die Pcople's Party" den Staat Kansas mit zwanzicltauscnd Stimmen Majorität erobern wird. Aber Jerry ist kein großer Prophet. Ein Mann in Georgia kaufte dieser Taae ein Schwein und brachte es nach Hause. Das neue Quartier gefiel dem Borstenthiere nicht und es kcbrte wieder zu seinem lrüberen Besitzer zurück, dabei mußte es durch emen kleinen ce von einer yalven Meile schwimmen. Die PillSbury Washburn Mahlmühlen zu Minneapolis mahlen täglich 15.300 Faß Mehl, wenn sie mit voller Capacltat arbeiten, bie North Western Consolidated Milling Co. 10,S00, die Washburn CroZby Co. 10,000 und die Minneapolis Flour Manufacturing Co. 3tt00 Iah Mehl tugllch. Bischof O. M. Whittaker von der protestantischen Episcopalkirche in Pennzylvan:en beglinstlgtdic Herau gäbe der Sonntaqsnummcrn aller Tageblätter und erklärt, daß diese ein wesentliches Glied in der Ketle her In telliaenz bilden und thatsächlich die schlechte und anstößige Lektüre der nur Sonntaas erscheinenden Blätter auZ dem Felde geschlagen hat. G. R. Gibbs, Premier, minister von Süd-Wales, , ist in der Anwendung von Stellen aus der Videl nicht besonders vorsichtig und ge wissenhast. Neulich wollte er in einer Rede die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer auf seine plötzliche Berufung an die SpiZie der Regierung lenken, indein er saczte, seine Negierung sei wie der Dleb ,n der Nacht zur Macht ge langt. , Die Vereinigten Staater. sind nahe daran, die Schweizer Uhren aus dem Markte zu vertreiben. Es gibt wohl kaum einen Pla auf der Welt, wo man das Ticktack der amerikanischen Uhren nicht hören könnte. Die amerikonischen Fabriken stellen wöchentlich 35,000 Uhren fertig. Die einzigen Uhren, ple noch lmpörUrt werden, sind RepitiruhrenChronometer'ttnd solche, welche ein besonderes Werk haben und sebr theuer sind. W. K. Vanderdilts welt. berühmtes Lustschiff, die Dampfyacht Alva. bohrte bekanntlich kürzlich eines Nachmittags auf dem North Rider bei New ork em Ruderboot mü zwei Personen in den Grund und scte seine Fahrt nach der Bai, unbekümmert um das Schicksal der beiden Insassen des Bootes, fort. Letztere ertranken; es waren, wie die Polizei noch an dem selben Tage ermittelte, der 38 -Jahre alte Wirth Nicholas Michaelis und die 35jährige Mary Simomn, welche Mi chaelis md dessen Bruder Thcobald den Haushalt, führte. Michaelis mie thete am Jule von Ävest 33. Strafe von Joseph Acay ein Ruderboot, um mit seiner . Begleiterin nach der mitten int Riner vor Änker liegenden Corvette Atlanta zu ahren. Als Pfand ließ er May seinen Rock und Spazierstock, ! und mit Hilfe dieser Geaenltände, So wie des nach der Katastrophe im Wasser' aulgcnschten HuteS seiner Bcglcltenn gelang es, die Persönlichkeit der Oper des Ilnalückslalles bald fejt,ustellen. Wie Augmzeugen erzählen, lichtete die Alva", welche am Fllße der 33. Straße lag. . um 3 Uhr den Anker und fuhr, mit Capt. Morris aus der Brücke, in ziemlich scharfem Tempo den North ! River berab; mehrere Personen besän den sich unker dem über das Hinterdeck gespannten Zclttuch, doch konnte nicht ermittelt werden, wer außer der Mann schaft an Bocd der Aacht war. Als die Pacht . aus die Höhe, von 33. Straße kam, wo die Atlanta- lag, würd.' ans der ..Alva" das Ruder scharf nach Back I bord gedreht und die Pacht hielt nun schars aus das der Atlanta" sich nä. hernde Ruderboot zu. das noch einmal von einem Wellenkamme gehoben wurde, um im nächsten Augenblicke unter dem scharfen Bug der Pacht - zu verschwinden. , Von dem Boot und seinen Insassen sah man nichts wieder, obwohl sofort von der Atlanta" wie vom, Ufer aus Boote , ausgesetzt worden waren. Die Alva" mäßigte nach dem Zusammenstoß ihr Tempo für einige, Augenblicke, doch setzte sie, ohne daß sich der Capitän weiter um das Schicksal der beiden Menschen kümmerte, die Fahrt den River hinab nach der Bai schleunigst fort. Als der Vorfall auf der Polizeistation in West 37. Straße gemeldet ward, suchte, die Polizci zunächst nlle Augenzeugen der Katastrophe zu ermitteln; . und' hat sich einer genüg.'nden Anzahl, versichert, so daß die, Verantwortlichkeit für den Hn fall, wenn ' solche den Capitän der Alva" trifft, leicht- festgestellt werden kann. ,, Lieut.nant Jrving Chambers von der Atlanta,, William Martin. William Towling., Harry Moll und Sin. Syine waren Augenzeugen deö Unfalls, und wenn dieselben den Capitan der ..Alva" auch nicht unmittelbar der Fahrlässigkeit beschuldigen, so behaupten sie d-nnoch. daß der Capitän das Ruderboot, gesehen haben mußte, als er den Kurs änderte. Ueber das Verhalten des Capitäns, , nachdem das Unglück geschehen war herrscht allgemein groge ntruuung. 'l1,,!''.!;' Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen etc. bei Wm Muqo, No. 199 OtzWashington Str.
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DcrNahrmlgswcrthdesBicrcs riii'jfi!1,,!"1 ---..-.M... . f Es giebt keinen stärkeren Conkurrcntcn des Arantweius als das McW Je weniger dessen Genuß den arbeitenden Klassen durch hohe Steuern dcrküW,,, , mcrt und unzugänglich gemacht wird, desto mehr wird es den des Branntweins verdrängen, und hier ist der Gesetzgebung der richtige Weg bezeichnet, mit Erfolg und in vollster Uebereinstimmung mit allen Anforderungen der Sittlichkeit, gegen ttamäßigkeit anzukämpfen. Das Bicr entwöhnt die Bevölkerung allmälig vom Branntweingcnuß und vermindert auf diese Welse dk
schweren Folgen des Alkoholismus
Patriot an feine heimische Gesetzgebung und eminente anMiMzzM als Resultat langjähriger, wisscntschaftlichcr Beobachtlmmpfchlcn gohrcuk, reine Biere Gesunden und Kranken als nahtjaftes, . belebendes tränk, dessen mäßigem Genuß sie, entgegen fanatischen Zeloten,, alle üblen
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