Indiana Tribüne, Volume 15, Number 277, Indianapolis, Marion County, 23 June 1892 — Page 2

JndZana Tribiwe. Erscheint LNgtlch nnd Sonntags.

Tie tZzttÄeMTribüne" kostet durch den TrLgrr iSCcnti per Woche, die EnntagS',Trkdüne" 5 Te nU per Woche. Beide zusammen i3l?entS der 55 Cents perVSonat. erPosttugefcbi tnVor zuSbezahluKg, tC per Jahr. Osßce : 130 Ost Maryland State. Indianapolis, 3nd., 23. Juni 1892. Weibttchs oldsucher. TaS eivig. Weibliche und das Gold lassen sich sonst leicht zusammenreimen, .auch Kenn man nicht bloZ an die Lore sei mit dem goldnen Geschmeide, dem 'goldnm Haar und dem goldnen Kamme fcenU. Dab Ersteres aüx auch' mit dem ,6um de ssnnenglejßenden Metalls ju thun hat, dürfte gar machem neu sein. Ein englisches Fachblatt für Berg dauJndustrie macht neuerdings einige interessante Mittheilungen über'daz luswaschen von Jlußgold in der ÄePublik Columbia. ; Im Allgemeinen sagt die Zeit Lchrtft sind eZ nur Frauen, welche das Flußgoldwaschen in diesem Staate besorgen. Ter günstigste Monat hier Jur ist der Februar; denn dies ist der trockenste im ganzen Jahre, die Flüsse stehen dann sehr niedrig, und es werden Bänte und Porlagerungen sichtbar, welche in der übrigen Zeit mit 2 bis 4 Fuß Waffer bedeckt sind, das eine Strömung von 5 Fuß die Sekunde hat. Sobald nun eine anscheinend lohnende Flukbank gefunden ist, verbreitet sich die Kunde hiervon blitzschnell, und aus Meilen in der Runde strömen die Frauen herb, um sich an der Arbeit zu detheiligen. Tie llcinen Kinder sind kein Hinderniß, sondern sie werden einfach mitgenommen. Tas gibt oft ein lebhaftes und male risches Schauspiel Tie Säuglinge werden in , Körben in den Schatten ir gend eines Riefcndaumes gestellt, wo sie schreien können, so lange ihnen be liebt. Tie älteren Kinder treiben sich spielend am Wasser herum und helfen ouch beim Goldwäschen. Anscheinend viel zu thun haben die Mütter; sie müssen außer der lehteren Arbeit auch nach teuer sehen und das Mittagsmahl MN?en dis allerdings ziemlich ein fach ist wie ach die Kinder nicht aus den Augen verliere::. Indeß werden diese, sZcebenarbcitcn häufig nu? von Greisinnen besorgt, welche zu alt sind, um am Goldwäschen thcilzunehmen. So arbeitet Alles einander ganz schön ! w die Hände. '',! Tie Kleidung dieser Frauen ist eine chöchst einfache; sie besteht aus weiter nichts, als zwei Z)ards grobgewirkten Wollzeuges, das um die Huste getragen , wird; dasselbe ist nur eine Vard. breit und geht daher bei größeren Frauen nicht weit unterhalb die Knie, während es bei kleineren den Boden berührt. Manche dieser Frauen tragen auch noch ein buntfarbenes Taschentuch um den Hals und lassen dasselbe über den .Bu sen fallen: Andere aber sind über der HÜkte völlig nackt. Mit dem Gesicht stromaufwärts ge wandt, entfernen die Goldwäscherinnen zunächst die großen Steine, d. h. sie werfen dieselbe derart von sich und zur Seite, daß sie drei Seiten eines Recht eckes Wn genannt) bilden. Tann wird der feinere Kies und Sand mit dem dafür bestimmten Messer (almo cafre) losgelöst, mit dem Schopsbehal ter (cacho) gesammelt und in die Waschmulde baten) gefüllt. Da? zurückbleibende Metall wird endlich in einen ausgehöhlten Kürbis gethan, der ausschließlich für diesen Zweck gehalten und mate genannt wird. Tie Ge räthe chaben im Lause der Zeit nichts . von ihrer rinsonmäßigen Einfachheit verloren. Nicht selten Arbeiten diese Frauen, während das Wasser so hoch steht.. daß sie sich tauchen müssen und dabei einer ziemlich starken Strömung Widerstand ' ju leisten haben; in solchen Fällen bin den oder schnallen sie sich hinten noch einen großen Stein an. Uebrigens arbeiten sich dieMoldwäscherinnen sei neswegs u Tode" ; wie es auch bei an1 deren Wäscherinnen, vorkommen ' soll; ficht ein großer Theil der Zeit mit Klatschen hin; oft machen sie auchPause und rauchen; von Zeit zu Zeit stillen ' sie auch ihre Säuglinge.' Sie würden sich gegen das Princip der Achtstundenarbcit sehr sträuben, denn ob 1 wohl sie den ganzen Tag an dem Platz zubringen, arbeiten sie selten länger, l$ drei Stunden. Unterricht über zweckmäßige. Er nährung. Unter den Bestrebungen in Teutsch land, das Loos der arbeitenden Klassen zu vnoessern, nimmt neben der Beseitig i gung der Wohnungsnoth der Unterricht der weiblichen Jugend in der Hauswirthschaft und allem, was dazu gehört, eiue hervorragende Stellung ein; Einer ttc wichtigsten Gründe für die Einführung eines geeigneten Haushaltunter richlZ.ist nun der, i daß dadurch eint lweckmäßiqere Ernährunsweise onac bahnt werden soll, weil unter den jetzt vielfach obwaltenden Mißständen Ge sundheit.,, . Kraft . und wirthschaftliche Wohlfahrt i der, arbeitenden ,, Klassen fyffitztymi ': tLjuh Um nach dieser Richtung, wenigstens rascher Abhilfe. zu schaffen,,, will, einer 'ser , Borkämpfer " der hauswirthschaft lichtn 1 Erziehung der . frühere Reichs tagsadzcordnete Fritz Kalle, die Volksschule zur Mitarbeit heranziehen. Er hat ui diesem Zwecke eine farbige Wandtafel herausgegeben, auf der'veranschaulicht wird,, welche und' wieviel Nährstoffe die Tagesration eines Man nes enthalten soll. Und in welchen MenZkn sich die betreffenden Nährstoffe in je 1 kg der wichtigsten Nahrungs Mittel finden. Mit Hilfe dieser Tasel -soll Ux Lehrer nach Anleitung einer bei gegebenen Jnstruction im Anschluß an ven Unterricht 'in den jetzt gewöhnlich behandelten Fächern, besonders an den

UnkerrtL)! tn der alurkukde, den Schülern den Werty der gebräuchlich steu Nahrungsmittel für die Ernährung klar machen und so Sinn und Aer ständniß für eine den Anforderungen der menschlichen Natur entsprechende und den Geldmitteln der Handarbeiten den Bevölkerung angemessene Lebens weise wecken. Tie Anweisungen Kalles sind dem hessischen Ministerium des Innern so zweckentsprechend erschienen, das es das ellen erschienene Werk bereits den Tircctionen der SchullehrerSemi nare als Unterrichtsmittel für ihre Anstalten empfohlen hat. Tie hessische Regierung hat erst vor Kurzem durch ihr Vorgehen auf dem Gebiete der Wohnungsgesetzgebung eine erfreuliche Initiative gezeigt. Durch das Eingehen auf Kalles Vorschläge hat sie von Steuem bewiesen, daß sie Sinn und Verständniß sür die praktische Lösung der dem modernen Staate zufallend 'ocialpolitischen Aufgaben hat.

Im Jahrs 2000 . Chr. Der geistreiche französische Schrift stelle? Charles Richet entwirft in der 'Revue scientiGque" ein Bild des Weltstandes im Jahre 2000 dem letzten Jahre deS zweiten Jahrtausends der christlichen Zeitrechnung nicht um, wie JuleS Verneoder Bellamy. durch die Kraft der - freien Phantasie eine kommende Welt zu schaffen nach seinem Belieben, son". tu um zu versuchen, sich mit alter strenger Forschungsmethodk die Zukunft zu coustruiren. Herr Richetider seiner! Lesern einig. Zweifel .an d'adsoluten,Wisselsschaft. ltchkeit' seiner 'VerechnunMMd)dck UnteljlDatluH statten wirdderuhigt uüs'zu nächst mit derEröffnuug,Idaß die klimatischen und, Äherhaupt -diFphDche Verhalt nisse unseres Planeten in hundert Iahren noch dieselben sein werden, wie heute; eine Verschlechterung geht zwar unaufhaltsam vor sich, aber zum Glück zu langsam, um im Zeitraum eines Jahrhunderts irgendwie merkbar zu weidend ' Den Zuwachs der Bevölke rung schätzt der Verfasser zum Beispiel für Rußland, welches. heute über 110 Millionen Menschen gebietet, auf 34Q Millionen, für Teutschland von 49 auf 115, sür! Frankreich von 33 auf 50. für England von 33 aus 40. für Jta lien von 30 auf 5 Millionen. , ; . ' Im Ganzen soll Europa, welches jetz 375 .Millionen Einwohner zahlt, in hundert Jahren mehr als doppelt so viel beherbergen; aus Grund des bis berigen. Zuwachses 'würde sich zwar eine höhere Ziffer ergeben, doA meint der Verfasser, daß die , civilisirten Völker sich mehr und mehr zu einer weisen Beschrünkung dieses Zuwachses entschließen, werden. In Asien wird China von 400 auf 550 Millionen. Indien von 275 auf 350 Millionen angewachsen sein; in Amerika w?rden die Ver. Staaten statt der heutigen 4 Millionen 400 Millionen Einwohner zählen u. s. w. Alles in allem wird die Menschheit, die man heute auf 1$ Milliarden Seelen schätzt, flach einem Jahrhundert2z Mil. liarden erreicht haben. Welches wird die Sprache dieser 2 z Milliarden sein? Obenan steht das chinesische Idiom, welche? 500 Mlllio neu Menschen zu gegenseitiger Verständigung dienen wird ; ihm zunächst kommt die englische Sprache mit (die Ver. Staaten eingeschlossen) ,500 Mil. lionen Vertretern; russisch werden 350, spanisch und portugiesisch (in Europa und Südamerika) werden 235, deutsch und französisch je 100 Millionen Men. schen sprechen. Konnte der gelehrte Zukunftsverkün der bisher den .Anschein .wissenfchaft licher Berechnung und der Handhabung positiven statistischeu Materials geben, so befindet er sich doch offenbar ganz im Reiche der Phantasie, wenn er daran geht, die Erdkarte ; des Jahres 2000 zu zeichnen und die politischen Zustände zu schildern. In Asien läßt er Rußland, England,, und - Frankreich , friedlich nebeneinander herrschen. Ebenso fried lich nimmt er die Theilung Afrikas vor. Die Mittelmeerländer, werden mitAusnahme von Cgypten vielleicht Frankreich gehören . oder doch unter sei nem Einfluß stehen;. Südafrika bildet unter Führung des KaplandcS eine Art von Eonföideration, während in den Rest sich die verschiedenen Mächte Eu ropäs theilen. -Einen ewigen Frieden hält der Verfasser für sicher bevorstehend, vielleicht noch nicht im 20., dann aber jedenfalls im 2!. oder 22. Jahrhundert, welches von der heutigen Zwietracht zwischen den Nationen wahrscheinlich ebenso weit entfernt sein wird, wie wir von dem blinden Haß, der noch vor wem gen Jahrhunderten benachbarte Städte, wie Pifa und Lucca, von einander trennen" konnnte. Freilich rechnet der Verfasser für die Erreichung dieses Zie les mehr.als auf dieEinsicht derlVölker, auf die Vollkommenheit der' Zer störungsmittel, welche' einen Krieg so entsetzlich machen - würden, doß man vor . ihrer Anwendung zurückschrecken ziß -f -Tem Verfasser gilt eö, als , ausge macht, daß im Jahre 1992 die Demo kratie, nachdem sie sich einige der For derungen des Socialismus angeeignet hat, i allenthalben , zur Herrschast ,ae langt fein wird., 'Tie RegierungZform ist die parlamentarische: die Monarchien sind verschwunden; Adel und "Militär gehören der Geschichte an. ',i :"' ,(! Oitder ein Fall R t, Lück. :'MiMM-: : ' Nicht nur Soldatenmißhandlungen d. h. Mißhandlungen begangen von Vorgejetzten gegen Gememe, meist Rekruten bilden heute ein stehendes Kapitel in den deutschländischen Blät tern, sondern auch Ausschreitugen des Militärs gegen Civilpersonen jeder Art gehören jetzt zu den täglichen Vorkomm nissen im gesegneten Deutschland. ES sind dies leider keine Excesse gewöhn licher Art, wie sie auch früher oft genug vorkamen, d. y. Prügele:en auf Tanz böden oder in Kneipen, wo sich Militär Personen niederer Grade, durch Eifer sucht oder überreichlich genossene Ge tränke erhitzt, mit Civilisten herum rauften und zur blanken Waffe anssen. Nein, beute benebt hervorragend der

nmersttand derartiae ' Gewalttyäilg

leiten. Ein Ofmier. der verlanat. daß Civilisten, die ihn aar nicht kennen, ihn militärisch grüßen, oder' auf Kömmando über sem vorgestrecktes Bern springen sollen: ein Offizier (Sohn eines früheren Ministers), der einen Wächter der öffentlichen Ordnung mißhandelt, weil dieser denKöter desHrn. Lieutenants aus den öffentlichen Anlaaen vertrieben hatte; zwei Offiziere, die einen Rcdac teur wegen ernes sehr maßvoll gehaltenen Artikels, durch den sie ihre Stan. desehre angegriffen glaubten, mit der Reitpeitsche auf seiner Kanzlei überfallen das sind nur einzelne eclatante Fülle. herausgegriffen aus den stehenden Ru brtieu der deutschen Pdstberlchte. Und soeben bringt der Telearah wieder einen empörenden derartigen Fall: Ar beitr. die das ungeheure Verbrechen benanl,en baben. aus dem VelleAlliance Pkätz in Berlin zwischen zwei aufmarschi.enden Compagnien durchgehen zu wollen, werden vyn dem schneidigenSergeanten Mit dem Gewehrkolben zu Boden geschlagen, während dann die Eolonne kaltblütig Über die blutenden und beunnungSloS Daliegenden weg marschirt! , Ter zall Lück trägt seine Früchte. Es kann nicht fehlen, day der schnei dige" Sergeant mindestens zum Por tep.'e-Fähnrich befördert, wird. vom Jnlanbe. Whitelaw Read ist de dritte Zeitungsredakieur, welcher für die Vice.Präsidcntichast der Ver. Staa ten nomlnirt worden ist. Diebeiden anderen waren Schuyler Colfax und Henry Wilson. Freunde vori häusigemRt' gierungswechsel finden eine Mannig faltigkeit in Mexiko. Während der letzten zweiundsechszig Jahre hat das Land 54, Präsidenten, einen Regente und einen Kaiser den unglücklichen Maximilian gehabt. Beinahe jeder Wechsel in der Regierung ist auf vo lutionärem Wcge herbeigesührt worden. Ein ganz außergewöhnli ches Familienereigniß hat sich in Car son, Neoada, zugetragen. Tort ist dem 70 Jahre alffn Harrison Brevio von seiner 73jährigen Gattin , ein kräf. tigcs Zwillingspaar geschenkt worden. Man hat den Vorschlag gemacht, Väter. Mutter und Kinder auf die Weltaus. stellung zu schicken, um zu zeigen, was nicht Ä'les im fernen Westen möglich ist. Ein Fischer in Ast ori a hat einen gezähmten Setlöwen, welcher sei nen Boote nachfolgt. we ein Hund seinem Herrn. Während der Fischen Saison zog er eines Tages mit den Fischen im Netze einen ganz jungen See löwen heraus der so jämmerlichlblökie. daß er ihn an's Land nahm und den Winter hindurch futterte. Das Thier ist so anhänglich an ihn geworden, daß es seinem Boote nachschwimmt, wenn er es mit zur See nimmt. Wenn ein Netz eingezogen wird, so ist der Löwe an feiuer Seite Und bellt in seiner son derbaren W.ise. bis ihm eine Mühlzeit Fische zugetheilt ist. ; Die diesjährigen Aussich. len deuten aus eine kleine Pfirsichernte in Maryland lm Vergleich zum Vor jähre d. h. 'man wird dem . Ueberfluß der letzten Ernte gegenüber, immer noch zwei Trittel eines DurchschnittsertrageS erwarten dürfen., Am Besten werden die '. Spätpfirsiche ausfallen, während die Mittelfrucht am Meisten gelitten hat. Noch ist zwar der Abfall nicht vorüber, den der Juni im Gefolge hat und den man zu zehn Procent des Er träges veranschlagt. Mitte Juli kommen die ersten Früchte auf den Markt; die Preise werden sich dieses Jahr in die hohe erhalten, und der Rest der einge machten Pfirsich: vom letzten Jahr wird einen guten Gewinn abwerfen. Zwei Millionen Körbe Pfirsiche lamm, twu gcs Jahr aus Maryländischen Obstgär ten auf den Markt; etwa 500.000 er wartet man ütl Jahr" jirlrihalUiu ' In den großen Minen der Central Coal Jrbn ßo. ni Müh lenbcrg County, ,nahe Central City, Ky.' brach dieser Tage der Oberbau über dem Schachte zusammen und das Oedält sammt einem gefüllten Kohlen wagen, der gerade emporgezogen wo'r den war, sausten in die Tiefe. Zwei Neger stürzten ebenfalls in den Schacht hinab und erlitten schlimme Verletzun gen. Die in der Grube beschäftigten Bergleute, zweihundertundfünfzig an der Zahl, Konnten nichs, zu Tage .sahreit; Und müßten einige Äage in der Miene verweilen, bis man sie einzeln an Seilen durch den Luftschicht empor ziehm konnte. k Kaum war, es bekannt geworden, als die Gattin des Gruben aufleherS Will Hampton' die günstige Gelegenheit benützte, .üm' mit 'Doc" Cunningham. einem Freunde ihres Mannes auf und davon zu gehen. Sie nahm ihre,,, zwei Kinder mit, während Cunningham Frau und Kind im Stiche ließ. 1 T betrogtne Gatte ist dem durchgegangenen Paare mit der ausge sprochenen Absicht nachgereist, Cun ningham das Lebenslicht auszublasen. , Zu lebhaften Erörterung gen uud vielleicht saftigen Cnthüllun gen wird die einen ganz unerwarteten ÄuZganz genommene Newinan-Jones-Skandalgeschichte in LouiSville, Ky., führen. ,'Tie dreizehn Jahre, alte Hat tie Jones, welche gegen den Alcher Newman die Anklage erhoben , hatte, daß er sie, mit Einwilligung ihrer eige nen Mutter lange Zeit mißbraucht ha 6c, beschwor auf dem Zeugenstande.

daß sie von ihrer Tante, Frau Dailey, dazu bewogen worden sei. die völlig grundlose Anklage zu erheben, um von Newman, der sehr reich ist, Geld zu er pressen. ; Ein Arzt, der Hattie unter sucht bat, machte die Aussage, daß das Mädchen nicht angetastet worden sei und Newman seinersei:s brachte einen Arzt mit der Aussagen machte, .von denen der Gerichtshof sich überzeugen ließ, daß ,Newman ,das Verbrechen nicht ''Vegan gen haben konnte. . Natürlich wurde Newman prmnpt freigesprochen, aber geaen Frau Dailey, die Tante Hatties. wurde ein Hastsbeehl wegenjversuchter Gelderpress-iiig erlassen. Der ganze Skandal ist Mmit in eine neue Phase getreten. Fraß Dailey ist eine unbefchöl. tene. aeackte.?Zrau und bei den Ge '...tf :

rlchtSveryanMWnege sie wird es cn sensationellen Scenen nicht fehlen.

Der Berliner B.C.- vom 30. Mai meldet: Am Prenzlauer Thor, gegenüber dem Rllölai-Klrazyos, spielte sich , heute Mittags ein unliebsamer Vorfall ab, in dem, auch ein Militär. Posten wieder eine Rolle spielte. Das Begräbnis; des Oberbürgermeisters v. Forckenbcck hatte eine große Menschen menge nach dem Brmzlamr Thor ge lockt, die sich größtenlheils gegenüber dem Kirchhof vor dem Exercierhause des Alerander-Garde-Grenadier-RegimentZ ausstellte. Unter den Schauiustigeu befand sich u. A. auch der etwa 20!äh rige Albert Schulz, d'r Sohn eines holz und Kohlenhändlers. Um die Vorgänge auf . dem Fahrdamm, das Vorüberziehen des Zuges -besser b obachten zu können, reckte er sich an dem eisernen Gittcr, welches das Exercier Haus umgibt, ein wenig ln die Höhe, indem er mit der einen vand eine der das Gitter krönen den- Spitzen umfaßte. Da fühlte, er plötzlich einen stechenden Schmerz im Arm. sofort ließ er die Eisenfpitze los Und zog den Arm zurück. Der inner halb des Gitters stehende Militärposten hatie ihm mit dem Bajonnet einen tie fen Stich durch den Unterarm, unmittelbar oberhalb des Handgelenks, beige bracht. Tie Bajonnetspi'ne war auf der einen Seite hinein, auf der anderen wieder herausgedrungen und hatte so zwei große Fleischwunden hinterlassen. Tletes Vo.g-hen des Wachtpostens nes unter den D:außenstehenden eine, große Erregunz hervor. Manche äußerten in lauten Worten ihren Unwillen, was den Militärpoftm dann veranlaßte, sich einen der Umstehenden herauszugreifen und als Verhafteten in sein Schilder Haus zu führen. Bald darauf erschien dann eine Patrouille, die ihn nach der Kaserne in der Alerandersttaße . ab führte. Der Verletzte, Albert Schul,, dem sich mehrere bei dem Vorfall als Zuschauer Belheiliate als Zeugen öip geboten haben, will sich über die HandlungZweise deI Postens,. den, er in keiner Weise zu.dem Bajonnetstich veranlaßt haben will. rn zuständiger Stelle te schiveren. John H. Parnell. der Ar u . ocr des verstorbenen irischen Führers, hat ungeh?uer große Pfirsich.Gärten in Georgia und Alabama. Er- widmet die Hälfte seiner Zeit im Jahre diesen Obstgärten und die andere Hälfte seinem Heim in Irland. Parnell sott der größte Obsizüchter in diesem Lande sein. -Zer letzte Erbe des de. rühmten Holen Pulaski, welcher mit den Patrioten des Revolution für die Unabhängigkeit Amerikas gekämpft hat. tvohnt itt Savannah, Ga., wo er ein kümmerliches Leben durch Hausiren mi Kurzwaaren macht. ; Die Maschine zur. A.nfer tigung von Papiersäcken mit einem viereckigen Boden ist von Margaret, L. Knight erfunden worden, welche neuer dings auch eine Maschine zu Falten dieser .Vaviersacke erfunden bat. wcot tj e iy r a n cr Ä &tpi n ist Hu Millionär, . aUt fein Geld acht ihm nicht so viel Kopfzerbrechen als das Verlangen, eiie Zeitung zu finden, jvelche seine Gedichte abdruckt. - Herr En och B ratt v on Baltimore hat in der Stadt der Monumente für $30,000 ein Haus gekauft und es der Man landAkademie der Wissen schaften als ihr Heim geschenkt. John R. Cray, ein reicher Mann in Nicholas County, N. I.'. hat dös Holz ' für seinen eigenen Sarg ge schttitteu und behaut jetzt seinen eigenen Grabstein uns m.ißelt die Inschrift ein. Die 'Crants " von dieser Sorte werden sich Nicht sebr verbreiten. Vom Auslande. Ueber Marsch Unfälle e ausgedehnter Uebungen :- bei übergroßer Hitze wnd dem Vorwärtsaus Schwerin . berichtet: Tie beiden dortigen Bataillone des Mecklenburg schen Grenadier . Regiments Ro.; S rückten am Sonnabend, den 23. Mai. iur Uebung aus mit Tornister, das eine Bataillon mit Brotbeutel und Feldflasche,, das'andere , ohne 'i dieses beides. da bestimmt war, dav beide Bataillone i s tt :". ' . ä l.Jt- r'.t ' .tei' ie u ni , iv uyr zu Pause .sein zou len, wer i dieser Sonnabend ein ungeheuer heißer Tag war 27 Grad Reaumur jm Schatten. . Kurz vor dem Nachhause gehen kam'der,RegimentZ'Commandeur u,id' ließ die beiden , Bataillone neue Uebungen machen die sich so. hinzogen. daß erst nach 12 Uhr der Einmarsch in P ' .s 1 i ." ' ' ' " m n t r a vie cslaoi war. rzr gegen vlS L auf 1 Ubr kamen die Leute in der Ka serne, an. Infolge dkesec neuen U gen sind nach , der .Mecklenburger Zei tung 59 Soldaten von der Hitze mehr f .,,,,;,"( i"1"'--": :'' . ä . . t ooer weniger - errranrr, ein ergeanr aestorben. r Der Gewährsmann deS Vorwärts" hat noch von einer grüße ren Zahl als 9 gehört. Einige Sol daten.' welche er danach ragte, sagten ihm, eS , wäre bald Alles umgefallen, wenn die Vorgesetzten sich nicht zu aller letzt noch beeilt hätten, d.'n Mannschaf ten Wasser zu verschaffen, denn diese hatten seit Stunden nicht das Geringste genossen.' k -!: ; ; . AuS Nizza berichtet man. Vor wenigen Tagen starb in Monte Carlo ein wohlhabender Engländer und seine Frau beschloß, die Leiche nach England zu überführen. Sie erkun digte sich deshalb nach den Kosten, ' die ihr dadurch erwachsen würden und war nicht wenig überrascht, als der Doctor und der Leichenbeschauer ihr erklärten, für das Eindalfamiren und den Trans Port der Leiche würde sie über 400 Lstr. (8000 Mk.) zudezahlen haben. Die Regierung i von Monaco erhebe in sol chcn Fällen gewisse Abgaben, die unbe dingt entricht et werden mü ßte n und die Sache enorm verteuerten. , In diesem Betrag von über Lstr. 400 waren die Hottlrechnuna und die Liquidation ' des DöctorS für seine Krankenbefucheln nicht einmal eingeschlossen. Doch die Wittwe beruhigte sich hierbei nicht und erhielt auf ihre Nachfrage vom General zvuverneur von Monaco. Baron de Frincourt, die Auskunft, daß . die Re ieruÄg von Ausländern weder im Le ben nech nach dem Tode Irgend 'welche c,?aden erbebe und da er isr drin

gend rathe, die versuchte Betrügeret schonungslos derOeffentlichleit zu über geben, da bereits ähnliche Fälle vorge kommen seien. Die Rechnung 'wurde nun schleunigst auf Lstr? 240 herabge setzt, wovon Lstr. 70 auf den Transport

nach Eugtand entfallen. Die sch weiz. landw. Z ei t fchrift berichtet folgende Thiergeschichte: Vor einiger Zeit führte ein Metzger aus Ostermunoingcn eine gemästete Kuh nach Bern. Auf dem Muristalden wurde das Thier schcu und riß aus. In wildem Lauf gings dem BSrengra ben zu. Die Kuh nahm einen Satz über das Geländer hinaus und flog zu den braunen Muzen hinunter. Der Sprung schadete ihr nicht im Geringsten, sie blieb auf den Füßen aufrecht, und nun gab es ein gegenseitiges über raschendes, befremdliches Anschauen. Tie Bären schickten sich an, .dem frem den Gast aus den. Leib zu rücken. Die Kuh merkte aber die Absicht und stürzte, von ihren Hörnern Gebrauch machend, auf sie loS. Die Muzen wagten nicht, den Kampf mit dem gehörnten Gegner aufzunehmen; sie flüchteten sich sammt und sonderS in ihren . sicherere Stall; Das kampfluftige Hausthier versuchte, den Flüchtigen bis dahin nachzufolgen, die Thieröffnung war indessen zu klein, und der - Bärenwärter ließ hierauf die Fallthüre hinunter. , . Ein Berner Pat, rizier, der die Scene mit ansah, bekam Sympathie für die muthige Kuh. Nach dem dieselbe mittels eines FlaschenzugZ aus dem Zwinger herausbefördert war, kaufte er sie dem Metzger ab und ließ sie auf sein Landgut hinausführen, wo er ihr das Gnadenbrod schenken will. Der Tod des Hosraths Meynert in Wien hat dessen College von der medicinischen Fakultät den Anlaß geboten, die Verdienste des großen Gelehrten zu würdigen. So eröffnete Prof. Einer einen seiner jüngsten Vortrüge mit einer Würdigung MeynertS und sagte u. A.: Meynert war eigent lich Psychiater. Aber man kann wohl sagen, mit seinen geistigen Wurzeln und seinem Herzen war er Physiolog und Anatom. Er ging ; vollkommen aus anatomischer Schule hervor und lenkte die ganze GehirnAnatomie auf neue, von ihm kaum geahnte Bahnen. Auch wir lernten als Studenten Ge hirN'Anatomie. Aber was lernten wir? Einige Erhabenheiten, einige Ventrikel, das war Alles. Da hat Meynert zuerst Hirn-Anatomie, ich möchte sagen, psychologisch denkend, zu treiben angefangen, ÄS deren Resultat das ' von ihm aufgestellte ProjectionS fystem herrührt. Er stellte schön vor vielen Jahren in einem, trefflichen Gleichniß uns die Gehirnrinde als einen kugelförmigen Mantel der grauen Substanz dar, in welchen die Bilder der Außenwelt wie in einem Brennspie gel hinein projizirt werden; es wird, wie er sich ausdrückt, .dieser Mantel bevölkert ' mit Vorstellungen und Cm psindungen". die dann vom Gedächtnisse festgehalten werden. Wenn er blos die rein anatomischen Funde gemacht hätte, so hätte er dennoch auf ein reiches und ergiebiges Leben zurückblik ten können. Aber hoher noch schätze ich den Reichthum von Ideen, den er tn die Anatomie des Gehirns hineingetragen, und wenn wir heute irgend ein Buch über das Gehirn aufschlagen, im wer stoßen wir auf den Namen Meynert und seine Ideen. " Ueber B aiern hat sich ein feuriges M.er der Zerstörung ex. gössen. Wie die Ambcrger Volkszei tüng" meldet, brannten in Parkstein 23 Wohn- und Nebengebäude nieder. ßleichi.eitig wurden in Weitenhill vier. !n Witzlohe. Ensberg. Untcrauerbach, Regensstauf, Nittenau, Muschenried und Dappcrshosen je ein Gebäude durch Blitz bei heftigem Gewitter ein geäschert. Ein Oekonom in DapperS Höfen, wurde durch Blitz getödtet, ein Händler in Rotz schwer verwundet. . .-7 Bei einem Wettsegein vl der, Schelde kenterte, wjs aus Ant-, werpen berichtet wird, an einem Sonn tage der Vergnügungsdampfer Admi ral de.Ruyter". in welchem sich fünf Personen befanden. Drei davon wurden gerettet, die beiden andern, der Advokat HoeftnagelS und ein Bootsmann irtranken. :I, Da kleinasiatische Ton Sarf, wo - sich die ; Ruinen deS alten BardeS befänden ist am 28. , Mai durch ein Erdbeben vollständig zerstört worden. Viele Bewohner, des Dorfes fanden unter den Trümmern den Tod. . - i D ie verh af te te Frau de Defraudanten Jäger hat sich, wie aus Frankfurt a. M. berichtet . wird, nicht auf'S : Leugnen verlegt, ! sondern alles ausgesagt, i was sie ' wußte. Danach scheint eö übrigens,, als ob sie von den Unterschleifen ihres Mannes doch weniger Kenntniß hatte, a!S man anfangs annehmen konnte. Die 150.000 Mark, chelche man bei lhren" Eltern den Eheleuten Clemens. : Vorsand. waren von Jäger für seine Frau . bestimmt, deren Zukunft er sicherstellen wollte., Es wa ren 'drei Packetchen in Geldscheinen. Zur Uebermittelung der Gelder an seine Frau, bediente, er . sich -der Constanze Ochs deren Verhaftung , gemeldet wor den. , - Tiefe , , versuchte wiederholt, , sich ihres Auftrags zu entledigen, soll aber die Frau Jäger nicht angetroffen und deshalb die Packete deren 1 Eltern abgeliefert haben., Das alles kam durch das Kreuzverhör mit der verhafteten Familie Gerlosf,zu Tage, denn auch dem Buchhalter Gerloff hatte Jäger vor seiner Flucht 150.000 Mark in Scheinen übergeben, die seiner Frau ausgehändigt -verden soll ten: n : -( '-i iWMl ! Ueber den Unglücks fall und die Panik, welche im Karlsruher Hoftheater bei Ausführung des Schau spielö Die Kinder des Capitän Grantstattfanden, entnehmen wir dem Vad' scheu Landesboten- folgende , Einzelhei teu:Mls' im 6. Bild, dem .Fest der Goldgräber- der Lichtertanz beginnen sollte, flammte , es im Hintergrund der Bühne plötzlich auf und der Vorhang siel. Die 14jährige Balletelevin Abele war mit ihrem oben offenen Fackellicht ihrem lAazekleidchen zu nahe gekommen, vedürch dasselbe in Brand gexieth. CZ ent!tnd auf dem Hinterraum der

Wenn das Essen euch beschwerlich wird, Ver daulichkeit ungenügend.

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Durch Wasserübergießen wurde dann der Brand gelöscht Leider hat sich die Abele nicht unbedeutende Brandwunden zugezogen, so daß eine Uebcrführung nach dem KrankenHaus sich als nothwendig erwies. Im Publikum entstand bei dem Fallen des Vorhangs eine unverständliche Panik, Alles stürzte auf die Korridore und nur den sofortigen beruhigenden Worten des Regisseurs gelang es. die Fortseizung der Aufführung zu ermöglichen. Wenn von einer Schuld nach irgend einer Seite hin - über das Fehlen der Decken wird die Untersuchung Licht schaffen ja nicht die Rede sein kann, so dürfte es doch geboten erscheinen, für derartige, Lichter- und ; Fackeltänze Sicherheitsvorrichtungenan den Fackeln ;u treffen, vor Allem ein Herausschlagen der Jlammey unmöglich zu.machen. Professor Tarchanow (Petersburg) erklärt, daß die Musik in der Medizin von großem Nutzen sei und daß man bei richtiger Anwendung die'Mcnschen eben so leicht stimmen" könne, wie man ein Musik-Instrument stimmt. Nervenkranke (besonders Epileptiker) werden durch Musik beruhigt; allerdings muß man bei Anwendung dieses Mittels äußerst-vorsichtig sein, da es in manchen Fällen auch eine sehr erregende Wirkung ausüben kann. Wenn zahlreiche Beobachtungen auf dem Gebiete der Heiltrast der Musik auch ein negatives Resultat geben, da sie manchmal sogar das Gegentheil dessen erzeugt, was man erwartete, so erklärt sich dieser Mißerfolg dadurch, daß man das Mittel nicht rechtzeitig in der erforderlichen Form und ohne genügende Analyse der Krankheit angewendet hatte. Wir sind fest überzeugt", sagt, Professor Tarchanow, daß eine Zeit kommen wird, wo die Müfik in den Händen wissenschaftlich Gebilde ter Aerzte als ein mächtiges Mittel im Kampfe, mit den Leiden der Menschheit dienen wird. Wie kann eS auch an ders sein, da eine Reihe von Fällen uns dargethan, daß die Musik der größte' Regulator der menschlichen Stimmungen und Gefühle ist, und diese Faktoren beherrschen viele Seiten des psychischen und vbvlischen LebenZ des Organismus". Kevelaer feierte die ser va ini'h"'!...! . . on.nf Ä.age vas ovmyrlge Wausayris-u-biläum. Das Fest beaann mit der Uebergabe der goldenen Krone an den Pfarrer , und den Klrchenvorstand von Kevelaer. Nach vorhergegangener Andacht ln der Marienkirche nühtn T)omkapitular Tibus aus Münster als apoftolischer Notar , dem ' Dechanten von Ackeren und den Mitgliedern deS Kirchenvorstandes den Eid ah, daß sie da für Sorge tragen werden, die von dem Kapitel von St. Peter in Rom für das Änadenbild in Kevelaer .gestiftete Krone werde weder verkauft noch sonst veräußert. Abends , um 8 Uhr begann eine Andacht an der kleinen Kapelle vor dein Muttergottesbllde. In weiter Runde stand - eine ' vieltausendköpfige Menge,' betend und . singende Nach Schluß der Andacht wurde von dem Thurme , der, Marieutirche ein Feuerwerk abgebrannt. ' Die Krönungsfeier des Gnaden bildes am folgenden Tage verlieft vrunktvoll. - Anwesend ' waren der,Erzbi:chof. von: Köln, die Bischöfe Dingelstodt , von - Paderborn, Lorum von Trier.' Nickers voll Utrecht.. Boer mans, von , Roedmond.' Erzbifchof Krementz hielt 'das b Pontifikal-Amh Bischof Korum predigte. Bifchof Din gelstodt weihte die Krone und - krönte das Gnadcnbild. Nach dem Gottes dienst fand eine Prozession durch ' den Ort - statt, an der fünf Bischöfe. ' hun dert Priester und eine unzählige Bolks mengr theilnahm. Maltheser begleiteten das Gnadenbild in der Projef iion. ; . ; .".',:, , Jmm er .' n eüe B e t h e iligte an Heck Millionendiebstahl JägerS werden zur Verantwortung gezogen. Die Kleine Presse" erfährt aus - bester Quelle, daß wiederum eine Verhaftung erfolgt ist. nämlich die der Erzieherin bei ein.'r in Westend wohnenden Fami lie, Constanze Ochs. Letzterer, die mil der Familie, Clemens, den Schwieger eltern des Defraudanten befreundet war, sei von, diesen eine, Kassette mr 150.000 M. übergeben worden. Eö' stanze OchS' habe diese Summe vm einigen Tagen der Frau Jäger abge. liefert. Bis jetzt sind elf der Hehlerei Verdächtige verhaftet , worden. Von der defraudirten Summe sollen, bii jetzt ca. 950,000 M. zur ' Stelle schafft tm.:;:'1' ' ' ' ., ... I , JnFrankfurta. M fand bei der Mutter deS jüngst verhafteten Vetters deS KassirerS , Jäger. Fcau Gerloff, eine Haussuchung statt. ES wurde festgestellt, daß die 25jährige Tochter eine Anzahl zerrissener Tausendmarkscheine durch das Kloset zu beseitigen versucht hatte. Bei ihrem Verhör gestand sie, auf. diesem Wege schon weitere Summen vernichtet zu haben. Auch im Keller sollen Bank Noten in großer Zahl gefunden fein Mutter und Tochter sind verbastet. - Kaufe Mucho'ö Best Havanna Cigarö."

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der vcrfchkedenen Eisen - dahnzügf im Union Depot, Jndlanapolik. Vandalia. Mgang Poflzug ,. 7 30 Vm .11 W Vm ,.ööKm ,. 4MRm .. 7MNm ,.ttWRm .. I 30 Nn, .. 4 15 Bin ..lOMVm wxvrek Expreß Accomodatio Expreß erpreß Ankunft Expreß Erpre Accomodatio Expreß .... Schnellzug . i . . . h 20 Vm 7 45 Nm Accsmadaiisn..... Cledeland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Cleveland Diviston. Abgang Expreß. 6 30 5m Expretz SWWm Expreß I145rn Limited Expreß 320 91m Erpreß 45 Rm Ankunft Expreß 70Bm Expreß u iu wm Limited Expreß 1155Tm Expreß...... 600S!m Expreß 10505h St. LouiZ Division. Abgang-Expreß 7 30 Am Limited Expreß 12 tfö im Expreß 6 20 Am Erpreß. tSqlich 10 00 Am Ankunft Expreß täglich 3L5Vm Expreß ; N 2 Wm Limited Expreß 4 4 Vm Expreß 6 20Wm Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schne?zug 3 45 ?m Äccornodation täglich 7 05 Sm Accomodatio 10ö5Vm Postzug 2Ü5ÄM Accomso. (nur Sonntags). 30 Am Accomodation 7 00 Nm Ankunft- Rushville Accomodation.lO 30 Postzug ...11 50 Wm Jnd'pld Acc. (nur Sonnt.).12 30 Nm Accomodation. 503 Nm Accomodation 11 15 Nm Schnellzug. 12 15 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Schnell.Post 12 01 Nm Lafayette Accomadation.. . . 5 28 Nm Schnellzug 12 30 Wm Ankunft Schnellzug 3 30 Bm Lafayette Accomodation ...10 45 Bm Schnellpost 2 45 3iiät Zlccomodation 6 21 Nm Peoria Division westlich. , Abgang Erpreß WWm Expreß.. 12 06NM Danville Accpmodation S 10 Nm ; Expreß 11 25 Not Ankunft Expreß 3 25 Vm Danville Accomodation. ...10 35 Vm Expreß 2 60m' Expreß., 6 55 Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 4bOVm Accomodation... Expreß. 3 05 Nm Ankunft-Expreß ll 57 Vm Accomodation 9 00 Bm Expreß li 15 Rm Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 15 Vm Expreß ILORm Erpreß 7 W Nm Scknell Erpreß 11 10 Nm Ankunft Schnell.Expreß Ä 20 Vm Erpreß 10 30 Vm Expreß 2 50Nm Expreß 30Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 45 Vm Columbus AccomsdLticn.. . S 00 Bm Expreß 3 00 Nm Rlchmond Accomodatio. . . 4 00 Nm . Expreß 5 30 Nm Ankunft Richmond Accomodatio S M Vm Schnellzug 11 40 Vm Erpreß 12 45 Nm Accomodation 3 45 Nm Expreß S 50 Nm Expreß 9 00 Nm Ehicszo Divisisn via Kokomo. AbgangExpreß Expreß Ankunft Exsreß Expreß 11 23 Vm ULONm 3 SO Vm 3 55 Nm LouiSville Division. Abgang Erpreß 3 40Vm Louisville Accomodation.. . SOOVm Schnellzug. 4 00 Nm Accomodation .'43) Nm Ankunft Accomodation 1025Bm Schnellzug. 11 10 Vm Accomodation 6 00 93m " Spezial täglich 10 50 Nm Cincinnati, Hamilto und Zndianzpolis. ' Abgang Erpreß 3 45 Vm Eincinnati Accomodoiisn . .10 57 Vm Expreß 2S6N Expreß 4 25 Nm , .Expreß 6 20 Nm Ankunft Accomodation. 9 20 Vm Expreß.. 11 25 Vm Expreß 7 45Nm, Expreß.... ....10 55Rm Expreß.. 12 35 Dm " Indianapolis und Vincenneö. Abgana Expreß 8 00Bm ZincenneS Accomodation.. . 4 05Nm Ankunft WincenneSAccoModationlO 55 Nm .Expreß. ,,..,...., ... . 515,Nm - Cincinnati, Wabafh unb Michigan. Abgang Expreß SOOVm ' ' . Expreß lOOVm Expreß, 700 Nm, Ankunft Expreß 10 30 Vm Expreß 2 40 Nm "' Expreß,, ..10S5Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Ervreß. 8 30tm Accomodation 4 20 SJrn - ! Schnell. Erpreß H OO Nm Ankunft Schnell, Expreß ........ 3 30 Vm Accomsdstio. 10 10 Vm Expreß 4 45 Vm - . t ... ,' :: ' J: H'lli.l.H LouiSville, Nero Albany und Chicago y. 1 Abgang Expreß . ..... . ..! .1S40Vm rvrek.... t , or Or . ! Mono AcconusdÄtis fi 90 ..., .... . ..,11. Kl Ankunft Expreß. . .... ' 3 25 Vm 2onon ccomHvsttS .....10 40 Vm - Expreß ,,...,.. ..... ;3 20 Nm In Hnt nrt o k l nitt k u m, y im Kft, A.)!, : icrnu. ..i jn. Htcana. TiKMd. Ciiii.. htv ti A nra . M tat. Oiktnm4uui W kf (MMtll. TM CB4 Ikit Ml Ud kmm, lwrr.( fm r. W. ' nacre an arajinc fm M MU.IM.W. a.ko b.i4 Mn ytM l-wrti !pwHjG r ll in im. ütf mwmr fc rort-. m. ' PajUu .fc. IBMs la, k fc.W and wmnMriUl, hrtmii i. fn. Ja.Uavlltt Cm.9Um G,rUaUa1.A

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