Indiana Tribüne, Volume 15, Number 273, Indianapolis, Marion County, 19 June 1892 — Page 7

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Warschau von Thtsder Her, Lange. Iff'Dcr Reisende, welcher aus Preuße rde: Oesterreich kommt und auf dem Bromberc;er oder Wiener Bahnhöfe in ßMarfchau eintrifft, ist im ersten Augen Wlicke, sobald es feine Augen über den großen BahnhsfZplG und die angren hzenden Straßen schweifen läßt, von de, , Zruveren polnischen Kömg-Zuadt mein Iffttott minder enttäuscht. Der umfang ! reiche freie Platz ist zwar gut gepfla, stert und zu allen Jahreszeiten äußerst ,re!nZ:H gehöltm, aber sämmtliche Pch Ddathäuser, sowie die öffentlichen Ge KbÄude in -diesem Stadtviertel machen , ' fast durchweg den Eindruck der Einfor NlNlgkcit und Geschmacklosigkeit. Es stnl nahezu ausnahmZIos viercarge Bau sten. welche unwillkürlich andre Wür iselbäuser der bekannten Kinderspieüä' stcn erinnern. , ', Ganz anders präfentirt sich War

WMIch,2u, wenn Wir uns in einer leichten, D!jc,eleg,anken ' und von dem Klltscher mit :iil!:::i:";Ötoncc Gcschicklichkcit gelenkten Droschke :j&ix 'die Stadt.' oder die Senatoren MWraße oder die Neue Welt am Denkmal ?M.M,ü5g SigiZMMd und am königlichen

Schlösse fcorbet wo jetzt der allgemäZ . tige (Äeneralgouverneur von Polen, GmZ Eurko. residirl auf die große : Alexanderbrücke fahren lassen, ' die zWarfchau mit der Vorstadt Praza ver i'Sblttdet.- Links, unterhalb bei Schlosses führt noch eine zweite Brücke für Eisen bahnzüge übe? den Weichselstrom, wäh Mend rechts f nd stromaufwärts da, ms sich der herrliche Lustpark LazZenki be findet, eine dritte Brücke in Aussicht ge nommcn ist. Sind wir aber mitten aus der imposanten Alexanderbrücke "- angelangt, so Kaben wir ein prachtvoll TltB Städtcpänorama vor uns. Im Rücken erhebt sich die Altstadt ; mit ihren Palästen, dem königlichen : Schlosse, mit ihren ehrwürdigen Käthe 1 dralen. Kirchen und Kapellen. Muften, , hohen Kasernen und den sonstigen her vorragenden öffentlichen Gebäuden. Vor un- finthet die Weichsel vorüber, , ' breiter und maseftötifcher als die Donau ' bei Wien oder Pest, als der Rhein bei Köln oder Düsseldorf. Und drüben

f; am rechten User erhebt nch die moderne ! FabrUstadt Prag, zwar mit zahlrei . chen rauchenden Schloten, mit häm

mernden und pochenden Eisenwerken ;.V und Schiffswerften, mit hin- und herMLasielnden Eifenbahnzügen. aber auch , -mit schönen geraden Straßen, schattigm Harkanlagen und vor allem mit f dem weithin sichtbaren Kuppeldach der neu erbauten Cerfciew (russischen Kirche), deren große und kleine Kreuze im Sonnenlicht zu uns herüberglanzen " . und funkeln. Lassen wir aber unsere Blicke ab , ' wärts schweifen, über den grünen ' ' ' Weichselstrom hin. so haben wir. vom N FrüHjahr bis in den späten Herbst hin ..: ein. gleichfalls ein überaus abwechs tungsreiches Bild vor Augen. Schnelle Personendampfer gleiten zwischen den Pfeilern der Brücke hindurch. Schleppdampfer mit Frachtkahnen ziehen ihre tiefen Furchen durch die sprudelnden - und gurgelnden Wasser, und die oft ! mehrere hundert Fuß langen Flöße, 1 : auf denen sich die galizifchen Flissaken für ihre große Reiie von Krakan bis , Tanzig häuslich eingerichtet haben, treiben langsam thalwärts. Im Hin " tergrunde der ganzen Landschaft 1 aber, welche sich uns von dei r Aleranderbrücke aus erschließt, erheben ') 'sich langzedehnte Forts und yortifika tionen, mit großen nxib zahlrelchen Ge schützen gespickt, über deren, schwarzen '-'"Lausen die russischen Adlerflaggen we hen. : ; Die vornehmsten Straßen Warschans sind die sogenannte Krakauer Vorltad! und die Neue Welt. Lang, sehr lang. !;f aber auch verhältnißmäßig'breit gebaut, " durchziehen diese beiden Verkehrsadern den hauvtsachlichsten Theil der Altstadt.

Hie? finden wir die ersten Bazare und Magazine, die großen Modeläden, die ' ' Juwelier-gewölbe. die Buch- und KunstHandlungen, Volksbühnen, Concert , hallen, ' Kaffeehäuser. Konditoreien, ausländische Wein und Bierkeller ;c. Das moderne Warschau ist keine traurige oder melancholische Stadt. , vielmehr das gerade Gegentheil einer solchen. Es wlrd zn Warschau seh , gut gegessen und getrunken, viel getanzt, viel musizirt und leider auch viel und hoch ge pielt ln Elubs wiem ffaMi lienkreisen. Am ersten Osterwge und : zu Weihnachten leiern übrigens die renowmirten Warschauer Köche noch ihre besonderen Triumphe. Am chrlstlichen Auferstehungsfeste fehlt in keiner Warfchzuer katholischen Familie,, die h'?-Ci'. . All :.'!.. jfc.'' , , swienconica" aus oein .iiqe, eine Zusammenstellung von Speisen, welche !kdll?ch Priesterhand geweiht sind und zu bereit Verdauung ein guter polnischer Mägen geHort; denn chlnken, Kalb fleisch, geräucherte Würste- und Eier werden kleingeschnitten, vermengt mit scharfen Gewürzen bestreut, mit 1 Essig Hun-uci uocrgoijcn und vann ver speist.' - ,. : -''Vf:;::!i Als ich das erste Mal in Warschau war. erklärte mir ; der Hausknecht tin Hotel die symbolische" Bedeutung der Swienconka ganz ernsthaft in folgen der origineller Weise:,, Die Eier stellen d;e Steine vor, mit denen Ehristus bewerfen wurde, die , langen Würste die Stricke, mit denen man dcn Heiland band, der chinlen endlich den Felsblock, der auf das (rab qewälzt wurde Am Weihnachtsabend kommen in den Wärschauer Familien - wie dies bei den meisten Polen üblich ist ncunerle Spesen auf den :atch. Unter die weiße Tischdecke ist an diesem Tage HeU gelegt, und unter den ijch Stroh, zur Erinnerung daran.' daß das Ehristuskind in einem talle auf Heu gebettet lag. ' Wenn nun auch besonders der Ui)arzchauer Pole eine qut besetzte Tafel liebt, so darf andererseits nicht verschwiegen werden, daß der Warschauer Burger der Gegenwart auch arbeiten gelernt und das sich in den ätzten Jahrzehnten ein streb sa wer und

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intelligenter Gewerbestand heraußgeoitbet hat, dessen Erzeugnisse wir überall in den schönen -chauläden bewundern können. Von den Spazier und Erholungs Plätzen in Warschau oder in unmitielbarer Nähe' Der Stadt werden auch noch heute wie früher der Sächsische Gar ten" mil dem Sächsischen Platze" und der Park von Lazienki mit dem leider neuerdings durch Bübenhand beschädig ten Reiterdenkmal des Polcnkönigs Johann Sobieski bevorzugt. Äm Haupteingange zum Sächsischen Gar ten" von der Seite des Sächsischen Platzes aus erhebt sich das vielleicht interessanteste Denkmal Warschaus, nämlich der Rlefenobclik, den Zar Ni-5 kAniAHfAAH ,f ...tiliUM fAM 1 UiUM? VMtUtil -pUillh tllUllU welche, beim Ausbruch des Aufstandes von 1830 bis 1831 auf die Seite der Russen .traten und dafür sofort von ihren Landsleuten erschossen oder ausgeknüpft wurden. Der schwarze Obe lisk, der auf einem rothbraunen Granitsockcl ruht, den vier Löwen nmla gern, trägt in polnischer Sprache und mit Niesenbuchstaben die InfchM: '.Zum Gedächtniß an die am 17. bU 9. November 1830 gefallenen Polen, welche ihrem Herrscher die Treue be wahrten." Ter Sächsische Garten selber weist eine Ncihe schattiger Spa ziergänge. sorgfältig gepflegter Row dels, saftig grüne Rasenplätze, ferner verschiedene ältere Denkmäler, Statuen. Vasen, große Becken, Steinfchalen u. s. w. aus. Außerdem befindet sich im Sächsischen Garten" das Warschauer Sommerkheater, eine sehr gute polrn sche Bühne. Der erste Lustpark Warschaus, daZ Stelldichein der besseren und besten Ge scllschaft. ist der kaiserliche Park von Lazinski. Dieser Park ist herrlich g legen. Aus der cmen tecite wird er unmittelbar vom Weichselstrom- bc. grenzt, dessen Wasser die Wurzeln sei ner altchrwördigen und breitäsiigen Bäume bespülen. Aber auch durch den großen und breiten Park ziehen sich 's. - .v zayirciaze scanaie, weicye im onuiici von Gondeln und Booten belebt sind. während im Winter auf denselben Wasserstraßen und den großen Teichen die luftigsten Eisfests sowohl am Tage wie bis w die späte Nacht hinein, dann bei bengalischer oder elektrischer Be lenchtung. sich abspielen. Inmitten des Parts liegt das kaiserliche Schloß, von drei eüen von Waner umwult, ein einfacher Palast, der aber Zn dieser anmuthiaen Umgebung von Wald und Wasser einen großen Reiz aus den Be schauer ausübt. An der anderen, der Weichsel cntge gengesetztcn Seite des Parkes schließt sich das grop.e Mokotower Feld den An lagen an. Besonders im Hochsommer lohnt sich ein Gang über die wciie Fläche. Tann erhebt sich eine Reih.' Soldatenzclte neben der anderen. Tau sende von russischen Kriegern sind hier in den weinen und lustigen Wohnungen untergebracht. Das Lagerleben ist ein äußerst buntes. Schöne oder kluge Genchter habe ich zwar, so oft ich auch über das Mokoto wer Feld ging, und sehr vereinzelt gefunden. "Aber doch ist das ganze Trw ben ein sehr anziehendes, vor allem, so, bald sich Abends der Soldat der Erholunczen oder dem Bergnugen hingeben darf. Da tönen an unser Ohr russi sche, sinnische, tatarische, grusische und andere Lieder undWelsenzda brodeln m den Kesseln Spesen, lmkche man sonst uns in Warschau zuzubereiten vermag und deren Güte nur den Bewohnern der großen Steppen zwischen Ton, Wolga und Ural bekannt sind oder den Küsten bewohnern des schwarzen und Kaspi schen Meeres. Soldaten polnischer Nationalität findet man natürlich in Warschau nicht. Dieselben werde sämmtlich Garnisonplätzen überwiesen, welche vom eigentlichen Polen so weit als möglich entfernt liegen. " Ucbrigens haben die russischen Trup pen hinsichtlich ihrer kriegsmäßigcn Ausrüstung und Bekleidung Einiges vor den deutschen Kumten voraus. Beim ! russischen Soldaten ist alles Blanke und Auffallende an der Uniform beseitigt und die Belastung des Jnfantcristen wesentlich geringer als in der deutschen Armee. 1 Der russische Soldat trägt , schwarzes Lederze-ug,! einen bequcmcn otouscnartlgen Roa ohne nöpse den gehakten Halbkastan weite Hosen in, den fast bis zum Knie reimenden neteln, nelömilke aus Lammfell, sämmtliche Tuchstücke von dunkelgrüner Farbe und schließlich 'einen erdgraucn Acantel. Den strengen Dienst, wie er in deutschen-Kasernen üblich ist.' kennt der russische Soldat nicht. ": " ': Die russischen Rekruten werden bei weitem nicht jo gedrillt wie man dies aus den Exerzierplätzen Mittel- und Westeuropas sieht. Dafür wird aber den russischen Truppen und' besonders den in Polen und an der Weztgrenze garnifonirendcn Mannschaften von allen Olncieren und Untcrofncleren stets ein geprägt, daß der russische Soldat ein Streiter Ehnstl sei." , In dem vom russischen Moltke", dem bekannten General Tragomtrow herausgebcnen Sol datenMemento, das in Hundcrttausen den von Eremplaren an , die russischen Truppen vertheilt worden ist, fand ich folgenden Passtls, der in , der Ueber sekuna wörtlich lautet: Stößt Du unerwartet auf den Feind, oder er auf Dich greife ihn ohne zu überlegen an, laß ihn nicht zur Besinnung kommen. Em braver Burjche ist der. welcher zuerst Hurrah- schreit. Drei stürzen auf Dich zu: den Ersten schiene nieder, den Zweiten ernstlich dem Dritten mach mit dem Kolben den Gar aus. Den Muthigcn schützt Gott. , Nur der wird geschlagen, der sich fürchtet Denke nicht, , daß der Sieg mit einem Male erfochten wird; , auch der Feind pflegt standhast zu sein. Stirb für denrechten Glauben (d. h. für die ruffischorthodore Staatskirche), für das Zar-Väterchen. für das heilige Mütterchen Rußland. Wer sein Leben für

seinen Gott . und Zaren ' hingibt, rettet seine Seele . . . . So werden die rusfischen Soldaten ununterbrochen drcssirt und fanatisirt. . . . Schließlich feien mir noch einige Mit thcilungcn über Warschau als'Jnvustcie und Handelsplatz gestattet. Die Warschauer Industrie kann auf eine' lange Geschichte zurückblicken, sie ist ausschließlich neueren und neuesten Ursprungs. In den Zeiten, da Polen noch selbststänbig war, klagten die Könige und viele Synoden des Reiches

ost über den Mangel an Handwerkern und Gewerbetreibenden lm Lande. Im achtzehnten Jahrhundert, kurz vor der vollständigen Zerstückelung des Staa tes, wurden vom Grafen Ändnas Ka moyski, vom Fürsten Poniatowski und anderen Mgnatcn Versuche gemacht, die Wollindustrie in Warschau einzuführen, sowie Möbel-, Porzellan und Spiegelfabriken'. Glashütten, , TeppichWebereien ic,; in der Hauptstadt zu be gründen. Aber die großen politischen Wirren jener Tage waren den Unternehmungen nicht günstig; die betreffen den Etablissements verichwanden, nach kurzer Tauer wieder. Erst in den dreißiger und vierziger Jahren, noch mehr in den fünfziger und sechziger, brach für Warschau auf dem Gebiete der Industrie eine neue und segensreiche Periode üix. . Heute erzeugt der Warschauer Industriebezirt jährlich für 60 Millionen Rubel Werthe, und vor Allem ist die Warschauer Metallwaaren- und Eisen induftrie eine sehr bedeutende. Aber auch für Getreide, Wolle. Spiritus, Leder. Vieh und Fleisch ist Warschan ein ganz hervorragender Stapel- und Durchgangsplatz. Im Westen stellt man sich Warschau vielfach als eine al ternde Schöne vor. welche in der Erm nerunz an die glänzenden und färbenprächtigen Tage der Jugend lebe und die. Gegenwart beklage. Es ist dies eine grundfalsche Ansicht. Im heutigen Warschau huldigt man dem Fortschritte und die geschäftliche Unternchmungslust ist auf allen erreichbaren Gebieten eine sehr lobcnswerthe. Hierauf beruht auch Warschau Zukunft, das mit einer Bevölkerung von. wie demerit, nahezu einer halben Million Menschen .und infolge seiner geographischen Lage in erster Linie dazu U rufen ist. die große Brücke auf der Handelsstraße zwischen Europa und Rußland in blldm Der elektrische Fernseyer. Po Dr. med. Aolk Drescher. ' Der wesentliche Unterschied zwischen der Telephonie und der' elektrischen Reproduction von Bildern beruht auz principiellen Gegensätzen, die zwischen Hören und Sehen bestehen. Das Ohr nimmt mittels des Trommelfells die einzelnen etwa von einem Orchester herrührenden Tonwellen auf, vcrwandelt sie in eine Longitudinalwelle Und überträgt sie durch die Gehörknöchelchcn. au? das Labyrmthwasser. Das Eorti'sche - Organ fuhrt die Analyse der Wellen aus in Bezug auf. SchwlnaunaWhl und Amplitude s-vohe und Stärke). Tagegen fehlt dein Ohr vollständig das Vermögen, dre Rtchtung der Wellen festzustellen. Es ist daher für den Gcsammtcindruck glcichgiltig, ob in einem Orchester die einzelnen Instrumcnte hier oder dort, rechts oder links angeordnet und. clbit die einzelnen Partmltone werden nur.bei besonderer Aufmerksamkeit als einzelne Töne empfunden; gcwöhtilich haben wir nur die Empfindung eines chaotischen Tongemifchcs. Es ge nügt deshalb auch, der Tetepbonmembran eine Bewegung ' wie dem Trom melfcu zu geben und diese Bewegung in bekannter Weise in den elektrischen' Wcllcnstrom und diesen rückwärts ln d:e akustische Welle zu verwandeln, um dem Hörer am Telephon dieselbe Em pfindunz zu haben, wie wenn die Ori- . .ii ". . . ,. r ' , i ,' ainaiionwcuen in xjni ociroi cn ar ten. ' Das Auge besitzt mit Hilfe seines op tischen Apparates und der Mosaikfläche icincr Netzhaut die ahiakett, die Licht impulse erstens zu lokalisiren, und zweitens nach Schwinquugszahl und Amplitüde iFärbe und Helligkeit) zu analyfiren. ,Jldes Stäbchen und jeder Zapfen mtspricht dem gezammten Eorti lchen Organ, und dasem solches Netzhautele ment in einem sehr kleinen Zeitabschnitt treffende Lichtwellenaemisch dem von dem Orchester in gleicher Zeit ausge sandten, Tonwellengemisch. -w Wie nun in dem Telephon die zeit lich , aufeinander folgenden Tonwellen in den elektrischen Undulationsstrom zu verwandeln sind, so sind die räumlich getrennten Lichtwellen, des Bildes zeitlich getrennt in den elektrischen Strom umzuformen ' und an der Empfangsstation wieder in richtiger räumlicher Anordnung zu Licht gestaltet, zu verel nigen. , Die zeitliche Trennung ist des halb möglich, weil das Auge die einzel nen Lichtimpulse nicht mehr . getrennt wahrnimmt, lobald sse in kürzeren Intervallen als ca. 1s 10 Sekunde dieselbe Stelle der Netzhaut treffen. ; Folgende Einrichtung zeigt die Möglichkcit des ! elektrischen 1 Fernsehens : Durch , zwei 1 Linfen von : geeigneten Brennweiten und Abständen , werden von einem Object, einer Zeichnung oder einer, bewegten Gruppe, zwei reelle Bil der, eines zwischen,, den Linsen, eines hinter, der zweiten, erzeugt. ,, Eine in der zweiten Bildebene befindliche Photo graphische , Platte wäre im Stande, dasselbe zu siriren., oder ein , in etwas weiterer Entfernung ! befindliches Ailge es zu sehen. Befindet sich in der erste! Bildebene (zwischen den beiden Linsen) eine undurcyuchtlgc Platte mit eine? kleinen Ocffnung, und wird die Platte

in ihrer eigenen Ebene so bewegt, daß die Oeffnung allen Lichtstrahlenbündeln der Reihe nach Durchlatz gewährt, so Würde auf der photographischen Platte bei entsprechend längerer Belichtung das ! gleiche M entstehen, oder ein Auge, sofern die Oeffnung in kürzern Zeit als 1s 10Sekunde einmal über alle - - . .

Theile des'Bildes hinweggesuyrt wuroe, selbst eine bewegte Gruppe, nur in schwächerer Beleuchtung, sehen können.

Pralti in der der pen ander alle Strahlen des Bildes Gele. oenbc t nnden. d e Mcbe m da uren und ihre Bereinigung in der hmter der zwi'itk'n 91x1$? siMfnhPn Nik?ktn? r -W, . .V I m-r. V nt k , r r . zayren e lnoel u mer ooer aucy in I dem ZerstreuungskSavor eme licht, empfindliche Selenzelle mit Batterie und vorgelegtem Stromkreis nach Art dn im BcllTaiNter'lchen Photophon ge bräuchlichen Zellen, so kann man die von den einzelnen Partien des ria , ' , , . , Ti jf. 1 ..liKI,.. i. I nt:,,. 0:Ai..Äi:i.aA I iiu9 ijttiuviuiuwu i.iuuuuuiuuu ui den elektrischen Undulationsstrom ver cr I n. wandeln. Das Bild wird gWisscrma. aufgelöst, deren aus die verschiedene Streckcil entraLcnden Llchtmenaen ln fvM, (Z; Wrtrt t,X I WitKIIUW CtfclllV U.41HV(V Mit vilfe dieses auf der nti. k. f f. n.

wnn man oic vsmritgmng "r fd s.Zl. mZlVU:: peraturw'echsel Mü neu durch die von

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Weise aussühren, daß man in mu u ju zbnen veranlaßten, immer von neuem

vbercn Nandone einer sckzne mnrsvrzcyung verlesene oer unen. 0nUfW ,fnne ...

nlirenden Scheibe dicr. der sechseckig! g mmh ?Hl!t3''7 sammenziehunqm der nackten Gestemz. Lchnbrwgt. die knrdmt m. f affm WieUich !nZsallendWn iftt hfi nnrnmirtcr nmnrpnifnn nrhrm -twulieii IN DC tüt itls? i einer uxuer . r:

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als 1110 Sekunde erfolgt Mg t..:v.u j..:f... iv ... .a: I

vuuui ur-riue wuu uiiyi tmiujcu qemoqe v. irecrowi crzayiie oem k,sZ - hpZ .cinä wp.s NnNnlfein mit Hülfe zweier Wechselstromma. deutschen Forscher, daß er das Zersprin- m wärls Mst IZ&l Nw solcher Blöcke gesehen und gehört S

ftromdynamo auf qleiche,Tourcnzahl rcuiiui u, v u i w .un- i ei . ; jr . t I gullrt. Die absolute Geschwmdiglcu ist lm Allaememm qlttchglktlg, so bald ne gewisfö Grenze überschritten ist. ...ka.i.i..; f f ' U UslUUU luuuuiu; lUlltUUU WitUl: . f vi A. : m- aasum ti-A t?s,i Es ver! meunge! immer )enen aller übrigen Gebildenten . von außen barbarisch erscheinen läßt und kiner sonst allgemeinen edlen Uebung r X t 7i t7i r Vx iv buck be.citiat bleiben munte. Leider rntnpi hrttttrt rniirnr nprn nrtpra t jt "!sjr rif. -wi r im I nennt man diese verdorbene und ge- . ' c .... . ... .1 chmacklose Schrot sogar nne deutsche. als ob alle unter uns im Schwung henden Mißbräuche, zu ursprünglich deutschen gestempelt, dadurch empfohlen verden dürften. Nichts ist falscher, und'zeder Kundige weiß, daß im Mit telaltcr durch das ganze Europa nur nne sür alle Vurde. Seit dem 13. und 14 Jahrhundert begannen die Schreiber die. runden Züge an den Ecken auszusetzen und den dcmahe.nur in ytubrikcn und zn Ein zang neuer Abschnitte vorkommen )en großen Buchstaben Schnörkel anzu üqen. Die Erfinder der Druckerei zossen aber ihre Typen ganz wie sie in ..,, . ..vri...:Il.. sltLItJf. .....V' jf )cn Handschriften üblich waren-und sol . .? . T ... ...ri. ?.... jt. .v!.r.i'd I iLCNiiom luurie in flauen cm reinerer K .! IT '1 l ' fX- J . ....... . : '" Geschmack die unentstellten Buchstaben Dalö wieder zurück.- Grimm lcgtdann weiter dar. wie fast alle anderen Länder dem Beispiele Italiens folgten und nur ...if X ... V. . . V. rT i a 1 VI . -i. ... i,cuMöjiuuü miu uifcmuu me verschnorkelte Schrift beibehielten. , Er iiiliAMitJt .K X lUUtU iwilcmiai oie ioaenannie

chen Wörterbuch Folgendes über .ukt? Diese raae " saat Professor twl und l.chen: SgÄ Ämi!

veruano im san von icm i, vllß M fo einzelne Stand äu en : 7'" '

staltete häßliche Schrift, die noch 3 ' 16 7 Ä ben' Si I M

unsere meisten Büwer eaenüber m,x, -pinuma;umist uo

rmj.-.zii ..'f..i v:. iii:rju s r n u wi v-.v w. .i . ! siiritt ftfitTtUnY ni intrintimi I l. r . ri " . . . . rri.:. J. v I . ' . . .;. v .

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ö:ijiaicn vie niicn ruae mcieiui-n veoen", yerausgegcocn von 'r. Aiein byzantischen Löachen-Ehignon gefchlun Zckigen knorrigen Buchstaben, gleichviel und Dr. Thome., Dort wird nach den gen. Zuweilen macht man auch ein )b für lateinische oder deutsche oder Berichten der Reifenden gezeigt, daß ein Häubchen aus weißen Spitzen, aus französische (oder andere) Bücher bei. großer Theil des Wüstensandes ortlich welchen honnv soitqui mal ypense

deutsche" Schristunter folgenden' Ge- menten bis herab zum mehligen Flug- aufgenommen im deutschen Dichterwallchtspunkten: ! 1) Sie istzumal in den sande. , de geputzte ist. , Wenn die Sonne

groken .omjuuvr,., "If" ; "

,S4 iV1 1 ' tl lc beim Bcrwitterungsprocev . der Felsen haben wird, soll es eine MassenvorfühABD zu ABD. Die umgedrehte Be- .'.seken. sind 'die Temveraturschwan'- ruua von neuen Strobüten aeben mit

yuuplung. vllövlc,? ri,. vrm AU . M.i.l..- s.n. r jL:.i. v.. f.... wohlthue, geht blos aus übler und iruger . Mwuai.um. uor. ' cic S? i t" aloernencorauch großer Buchstaben für alle, iubstantiva ver-7-t , , 'W W M ; : 1 finlaBtHat. 3) ,Sie . nötigt in den Uir.l, uil 0wv :,aiuutic jU verdoppein. 4). tetc mnpcrt jBer, kvisi' lieber vAitiT(Tr Witifrtrrh 1 :. i' l! t '"i ' lt ;, . !; v.v.M..u wv.,. v ... xvim.v und itt allen uremoen widerwärtig. ,, nm. 'y ii e v e r e i n e ! s e l i s a m e N a turerfcheinung der jetzigen Jahreszeil wird aus Bischofsburg (Ostpreußen) berichtet. Man beobachtete dort am 20. .swrm ii Hmritt. strahlen abhoben. Um N Uhr hatte das Nordlicht seine arößte Lichtstärk und Ausdehnung. Hellere Lichtstrahlen nnnn 9itrtslrfiiTi stip isstsirfi vom Stc'rnbilde des Fuhrmann empor und erreichten eine Höhe von 60 bis 7n ezmh iv szu ,,k o;.. starke der Strahlen veränderten sich j ziemlich schnell, oft verschwanden diesel-

Mai ein Nordlicht. Gegen 12 Uhr Ml mc lstuHullH ,uhmuiiü auicgcin, ogeloerrrn, Nir,a,en, lua Nachts überzog sich ?r nördliche Him- aber sind die Temperaturschwankungen niatur-Psirsichen und Aepfel in Zwergmel am Horizont mit einem blassen und die Wirkungen des Windes un- ausgaben geschmückt werden. BluvitiAn nr. fiPniMmtiAtr Znrfo gleich bedeutungsvoller. Schon Leveng- menkräme und Blumenbouauets und

' den auch, um gleich darauf an anderer v ;Tf W"0 usfeiner vorzog, sie aus. Moos oder Haferkör- . cn mirW rfA;rn Tr.r : Reife durch da von ihm entdeckte vul er zu bilden. 5to den Moraenüun-

' fnlfrpr erhuthMfl lf'nrhnirnmi gewährte gegen den im Dunkel liegen. .ir:: . . jn. .rr... 7. . oen uviulinct .rlnrn ramioourn vin blick. Das Thermometer zeigte zu der selben Zeit nur 1 Grad Wärme.

Wüstenbildung

M ÄfeÄMMchUNg gezogen uno,me WUMN in . t i. (mn. . izona, aiizormen uno exas oei f - . . rf ' . ff .j f ltw tu 9 Hrlrr I Wlin ih ftit tsl ry " vtv - : x 1 t: 1 I Erdkunde gab, be on e er die uberra. jqm aniwu j schm Wustmer chemungen ,n der alten no ncuenr. n der Moyavewuste , zeigt M eme fast horizontale Ebene, alle Berge, vula..:Üa ffi.AHaMVxM IIh ?lsf,4irtrfll'lrts mfA föirmeri'tn nh MsMnTv rtri vwu wvhvm. erheben pcy, m elglttch aus dem evenen i Ät Ubtrnim Wüstenlande, ohne jeden Uebcrgang vc. miu .i; ander. Es macht, sagt der Beobach. ter, .emen überaus lremoarugen wn rtitä oJttorn ffiitimffrc st I 1 . -r.i . empor. Nur langsam kaum . merklich steigt die Ebene bis zum Gebirgs Utze, dann tritt der ackiZe Grauitcolon wie ein tritt der , - , . i olomttvcrg yttvor. Ml uns zer lori k. rm?7..:. roru ,a n. JL;u, ii?U ti U IV ViS UVIUC, IV t II UJl-4.UtUJ , ' ? n ' ! das zertriimmerie Materia,. In der on.iri" .1 . r4k v I rE" '?": sz miu UU UCU UUUCUCU auuiu uic I rt;wttrt ,tnh sf,ti-rtrt,mrt W rsforttnfo Sl " 1 ?f Tts lu,?Z WJlJÄ IfcS - - e: ' ... . 7,. i. ' i Granitblöcke durch mächtiae Svrünae z untrder tyämscbeS . -i .. ijULiC o roim a. o o.e iroaene ?aru.? rr. c;. 1.... osritt 3siorcno zur öni . wo uic a uu .. m?.?? .?r.Rt Xa. '.a . f t- . C-tLlti t "1 I uym ,uu,vuu, uy storungsprocen der Felsen schreitet ununterbrochen weiter. An Regentagen wird das aelockcrte Gestelnsmatcrla! I , t . m .r. . i i ourcn oaö rinnenoe er irun-por-II' m -f V' fV t. V, fl I SS(.aÄÄ tVrfJ i ... ' . . -T - , i ' " . . i I ioraoo aucy ge eycn. nue rnneroaio einer ffi!,.i,m.,I; nn.-.n. u iwttiiiuiw. .t..vM.v.. tu Viuvii ziuuviuuu.vii vinjuui. wuiui, uup . 1 t t . f "tlL V . V f. klfTdl E.AMhVMAlMn AVtIlf nftM mnn xnum zmn ssiinnTPirr racii iciipii rf ..i... ... .11. r . " : Z ' l : ionnie, wayreno ocr.zna voryer ms auf viele Stund: alles 3 erkennen vermochte. So schen .wir, daß in der lipe, auch wenn es nicyi rcgncr, eine Transportkraft, vorhanden izt und daf; ruht." r i Die von Professor Walther nachdrücklich betonte Bcdentung der trockenen Warme oder vielmehr der starken täglichen Tcmpcraturuntcrjchiede und r '". l r rt 's des mocs im Proce oer ÄZUficnoii dung ist übrigens fchon vor vielen Iahren vom Schreiber dieses nachgewiesen worden, und zwar im ersten Bande des 1 rrr c .. . am. . rr . ..' Werkes Die Erde und ihr organisches - t .... .. . . ... .. .... I ' . . 1 i. . . ' entstanden ist und ncy noch immer aus dem Unterarunde durch die schroffen Tcmperaturwechsel unter Mithilfe des Windes bildet. Centra der Sandausftrahlung sind in der Wüste durchaus I . . i . t - Nichl feilen, uno man Iinoel oen mecyanisch zertrümmerten Felsschutt in allen I . . .... , . r ;.... r w ...,.:. cv i llekcraanaenvonbroaentormlacn,'rraal , Die ersten und stärksten Hebel, welche ' .i.;", ...... . ,; ..,.51........ ..! I ,,,.?. s ? ke nnen d e melsian ilrfic Zertrümmerung der Geftcinsmasscn, das Waner sekt üe fort und d e Bllan- . I.L'l.i ' M' ., ' I . . , zen greifen zuletzt, theils während ihres PefienZ , zlekend ein. tkeils durch die ci ihrer Verwesung sich entwickelnden Säuren und Salze. " . . . .' . 3e weniger in den Wüstenregionen I . r r. i . V. . ..... .. meir icRifii AtraTie roiricn idnncn. ireii sie so aut'wie vollständia fehlen, um so ''T r ' 'n !" T 1 , ; ' ,'T " ; ü. T mächtiger zeigen sich die Temperaturschwantungen uud die mechanischen Anm i 1 . i i ,. i ,, i

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der Dcnudationsvroducte m der Wüste cu .. 'v

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I TV" K v.i" m v" r w I ameruas oeomgr - uraz oen um lano, 1 hnfti tti dj Pmi. tpfirt wird es niirrn I L - , . . . J ; '

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an um (üuuj rroacnen .aaen wcoer i ,,5,15 s;

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griffe der Regenwaffer. Legiere find moderner erscheinen schottische Strohvorzugsweise bei der Bildung von hüte, die für Blumenzier zu bunt be

Trümmergeftein und Schutt ', thätig,

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Sutschmuck nicht mehr sehr beliebt

Sees, wie Steine am Tage durch die l onne so erhitzt wurden , daß selbst uac? onnenumergang ficy niemand darauf fetzen konnte. , nfolg ? ter näittlichen mkühlung I p"Ngm ot auiicrcn CDttureit oes e - steins ab und der Reisende hörte im Lager den Donner der abgesprengten Felln' lnf ktnem lemoruch. r. I lönischc Gebiet östlich von Damaskus. Kr. Perrie fand in der algerischen 1 Fslharsl friih Hls nraen 8 den '"unmühfiu : a 7l c ö .y ?.? ge,rvn. mayrrno um 11 ' Uyr if(orgcns oa nmomere? ia

schatten 25 Grad und um 2 Uhr Nach.

W mittags 31.5 Grad E. zeigte. Dies? 111 liU C lUUv U(lVll UUU (. U U IV: f fe . dann den Vrocck der ber.' M.mm: frtrf h?a 4 n?r.M,nd? Taf f Asln M N Zrenelnan Z ite d r Grafschaft Norfo beöbaS. WC .Ä JS lcte. Diese Anschauungen finden in den ErgcbnlZlcn, zu welchen Professor Walther gelangt, ihre volle Bestäti mt.m vi't 11.1 AAh . l rwi M " V: ri.-" ,' 4W kV l?rir?m kiimatoioMme? Ned nann.ien. r . "17 ZZ&ih? ?rockene Luft undtrockeneHltze,. welche lche in unfcrm gemäßigten Kltma nur an ; " .V,. , f ITT Wm x;; t?"l..rx Li-t mfrr V V" OK' fsüfapiSrt?m Wrt&f firsliisfrt bescheidenem L)tafLc. Man braucht nt.nf mi tu iitn? beobachten. Wenn man an einem trockenen Herbsttage auf der Landstraße ahwwä Staubwe? fÄ5H TO:. 1 v? cht mu ui man die denudirende- Wirkung des l? ist ckarakteristisch dak moeo.. za isk uruiicrisUju, vlljj lmrttt hrttT I man vom Wind Hnr rtsst fn Mt dd ' ifin Beb ien b ÄUUJUI, illll ÜtULUtll. -U Ult www mw m. t Mrtn pffntinn nsip, M qiWöN, aoa deres zagen , ms ort fegen." ftsj jfctjA'fk r? Um SBÜfienbilbunfl im Einzelnen lannte man nch l,il,zuiiige. daß die .-iviui vituuiui t M. imAnSommermonaten niedrigen Lnftdruck ntt, 'f ,,k nttks?.?uüH des Stillen Oceans. Dennoch I V"H'1-" -i,v.. lvjtf ijn.;v vu vuujiuuuvnik ent endet dort das belebende Naß keinen - '- rtf uto w-fra ' ' AlMi ü n Hohm ru. .e.?. tL. if, cmrtff;Artl. nu k: --mimuun uic iny lUMumc.iut üiu.u yijaic W V4 W(UJ UVV. WIV IVIUIt M um Ehwas. Achnlich ist derVorgan, Zod'isi.n. her asrZfan.s einc lco.rqolung ocr afruaniscyen I MU'JHV vl UH( i ' i srrtfcnirt n-n i nTv.fl,..-...fcr.. I iv&vwmi . u.icit.iuc. Einwe Neccvte zur eritettuna mo berner Damenhüte, die ein weiblicher Eorrespondmt aus Paris der Wiener n. Freien Presse mittheilt, dürften für Man emen mno ans Dmmen in ocr mou einer Männerband, brinat an der Stirnseite ti großes Schmettcrlings-Flüqelpaar aus' weißer Gaze mit bunten Flitter. Applicationcn an. und der Hut ist fertig! Oder man stellt aus einigen aufqe1 I. ... ' .... . . ... ... j . blühten Rosen einen tellartigen Fond cr, den man vorne mit hochausragcnden iriifismi3 ais ziert. dieStenael der Rosen, welche unacn.,unacn herabhän 1 T ": . .. : . . " .. " p, werden dann ringartig um den I f ". .. . i . . . " .i.... t'm mäcktiaes .Srnervaar aus Xt nWr t(tti . rerfif und sinfftmtfS steigend, se einen Halbkreis beschreibt, rin sanft? firfit, chen unter einem blonden Löckchenhelme t ' .. ',, i . . .. - ' ' hervor, aus dem eine niedliche Stroh' fm ruht, die mii kühnen Mephistofe. . . ...i T ' r. frnninnfrh-n endgiltig die' Frühlingsftürme besiegt I I, ,, I ,,,.. ... .!. l , . ... ..,.,,.!,,.'.,,,..'' ihn rnfite mrtphnnpnpnffi-rtmhcn deren Fond klein, und hoch ist, so daß manie neAebn ckke tm te nem Kücken M - - - - - 1 ' i W r Modell bald heraus hatte und die neuen 9M nffirien ChÄneauxa latimbnl1 taufte. Diese anheimelnden Kopfbedeckunaen verziert man mit mächtigen Elsässerschleisen. auS Sammet hergeJL." ' J . . , f.. i Nr r an meimpit rtieistirai .nihier I ,; - :,,! - . , .. , . n , , v ,, oder ledern oder ein bock aebundenes ... . . . , . ',;, Bouquet nach oben strebend Sehr modern sind bronzefarbige Hüte, noch funden worden, sind und mit Traubenjetzt bestreut man die Hüte mit lang, ftiellgen, zwanglos vertheilten Blüthen. so daß eö aussteht, als od man eben einem Blumenreaen ausaesekt acwesen. än Luxus, den sich bis jetzt nur die j Jcunjucrinneii gttOueii Durften. Gar allerliebst sind auch Mtchi. deren Fon geflochten werden, wenn man es Nlchl ! den aber wird ausnabmslos hie rnh hohen Sammetschleifen geputzte Toqm I .. i.,k7t. , hu? hiwihi whhu(.v ; hhiuihh, welche die Französinnen so tokett aufzustülpen firtfien.

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OIHIW, V IltUntb WUV OOHHk viuititvitv

Ter Tod.

Es war einmal ein Knecht, der auZ dem Dienste ging, und er steckte seinen Lohn in die Tasche und sagte zu pch selbst.. Eh? ich Nicht einen Gerechten trene. We ich nicht einen Heller davon aus; aber treffe ich einen, so solcr die Hälfte haben." Und er wanderte und wanderte und gkgw Abend träf er einen alten, krumm gebeugten Wcann mit langem, weißem Bart und großen, milden Augen. Gottes tncde und guten Abend," sagte der Alte und stützte sich aus seinen Stab, wohin geht die Reise, mein Sohn?" - O," sagte der Knecht, ich bin aus. um einen Gerechten zu finden? über ich glaube, das ist Unmöglich, denn alle nv t ' r l j v . m Mcnichrn nno cyurlen:" Ach a," seufzte der Alte, Du sprichst die Wahrheit,' aber den Du suchst, hast Du doch gefunden, mein Sohn, denn ich bin ein Gerechter!Ja das sagen sie Alle, und dann sind sie doch Schurken aber wer seid Ihr denn?Gott." Fann ich Euch auch glauben?Ja, mein Sohn, ich bin der Herr selbst." Es wäre Schade, wenn ich wener suchen müßte. Aber nennst Du es Gerechtigkcit. Einige so reich zu machen. daß sie nch nicht rühren mochten, und Andere so arm, daß sie sich um das tägliche Brod zu Tode arbeiten müyen, ja, nennst auch Du das Gerechtigkeit, dann will ich Dich einen Gerechten nennen." Fahre hin in Frieden sagie der Alte und schüttelte schwermüthig das Haupt, .sie wissen nicht, was zu ihrem Frommen diente ' Und dann ging Jeder semes Weges, der Herr Aber die goldenen Felder, wo die Lerchen sangen, die Sonne keuch tete und die Sensen klangen, während der Knecht über die schwarze Hmde man derte, wo der Abend sich schon hernieder' senkte. Da lab er einen anderen alten Mann des Weges daher kommen. Er trug einen Wanderstab in der Hand und'cincn Schlustelbund am Gürtel. Der Knecht lief; sich mit ihm in ein Gespräch ein, und am Ende sagte der Alte, er wäre ein Gerechter. Wie, ein Gerechter, so hörte ich recht?" Ja." Wie ist Euer Name, wenn cs er laubt ist, zu fragen?" Sankt Petrus ist mein Name. sagte er und rasselte mit den Schlüsseln. Ein gerechter Mann! Aber entsinnst Du Dich nicht mehr, wer davon lief, als Gefahr drohte und da der Hahn zum dritten Mal krähte? Sankt Petrus wandte sich reuevoll und ging gebeugt von dannen, während der Knecht gen .Westen weiker wanderte. Draunen hinter der Halde stand der' Himmel in Brand und aus dem glü henden Schlund über dem Galgenberg, wo die Raben krächzten, erschien cm Mann, der lüngf am fürbaß schritt, und die Raben folgten ihm, und die Sonne blitzte auf der blanken cnse,diccr aus seiner Schulter trug. Der Knecht fragte ihn, ob er wohl ein Gerechter wäre. t Ja, ich bin gerecht, und vor mir sind Alle gleich, Könige und Kaiser, Hoch und Nttdng, Arm und Reichr Wer bist Dur Der Tod." , Und er schlug den schwarzen Mantel zurück, daß er im Winde flatterte, und hob die, Knochenhand mit dem wtnn-' denglas gegen das Feuer des Himmels " . .. 1 ' 5, - ,"- . L ''. ' . . uno zäune jcocs amemorn, das yer niederrann, und tief erglühte es in den r fi if '...' . - liniieren Auaenyomen, uno ann eno lachte er auf,, daß es wie Herbststurm über die Haide klangt Ja, Tu bist gerecht!" sagte der Knecht und siel dem Tod zu Jüßcn. 1 "" mmmi . 's' .".i ' ' '' '" ' ' i Allerhand Chinesisches theilt der Ostas. Lloyd" wieder in seiner Nummer aus der amtlichen Pckinger Zeitung" und andern Blättern des Landes mit. Ein Edikt vom 27. März besagt: Der Dircctor der Zollstation bci Sha hu kou-Pan, L)sian2 fun, ist nach Ablauf seiner Amtszeit nach Peking zurückgekehrt ' Wie er meldet, hat er einen Ueberschuß von 16. 070 Tls. mitgebracht' . Derselbe ist an .Unfcre Prlvatschatulle" abzuliefern. dem Hfiang fu aber keine Gratifikation zu gewähren. Eine Verfügung vom 29. März: Um das Abdanken Unseres alten cinisters zu ehren, verleihen Wir ihm hiermit, zum Zeichen Unserer ganz besonderen Huld, den postthumcn Ehrentitel; Tai the shao pao (jüngerer Erzieher des Kronprinzen) und ver ordnen, daf; alle seine schlechten Noten getilgt und ihm die einem Großsecretär zukommenden .' Todtcnchrcn erwiesen werden, worüber die betr. Behörde berichten möge. Und , unter den HofNachrichten vom 31. März heißt es: Das Ecremonieamt bittet um Festsct zung eines Tages für die Vertauschunz der Wintermützen mit , den Sommer mützen. Es wird . dafür der 25. April eimmt.:iä Der Denunciant. Herr (spöttisch zu einer Koketten) : Hüten Sie sich, Fräulein Mary, daß ich Sie, nicht 'mal denuncire! Mary (erstaunt): Mich dcnunciren? Herr: Ja, gewiß ! i ..!!. : . n:r, . r ": .;'. ic yaoen innen iago ccetn uns ma chen beständig Jagd auf Männer t iSle verstehen nichts von der Schiff fahrt UM werfen überall Anke? aus ilnd ohnel die

euergesayrtichlell zu bedenken, werfen Sie überall Ihre feurigen Blicke hmM Erkannt. V a c ir e n d e r Schauspieler: Wie freue ich mich. Sie kennen zu lernen, den Freund der Künstler, den Förderer des Genies, denn oft schon Bankier (unter brechend) : Um wieviel wollen Se ! me anpumpen? 1 lillijj Bildung i st ei n Lt u cht feuer Witz ein Irrlicht. "' 1111

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