Indiana Tribüne, Volume 15, Number 269, Indianapolis, Marion County, 15 June 1892 — Page 1

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Jahrgang 15. Office: No. 13 Oft Maryland Straße. . ' No.S.D Indianapolis, Indiana, Mittwoch, den o. Juni 1892 "'l"'1

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Tcr Scharfsinn des Chemikers hat es erreicht, die Quintessenz des 5aftoröls, das

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zu extrahiren, Es ist sllß wie lzonig und besitzt alle rneMjinischen Eigenschaften des EastorGels.

-5 zl mii:J3ZmSJXA Anzeigen in dieser Spalte kosten 5 Cents per Zeile. Anzeigen in welchen Stellen gesucht, oder offerirt werdm, finden unentgeltliche Aufnahme. Dieselben bleiben S Tags stehen, können aber unbeschrankt erneuert werden. Anzeigen, welche bis Mittags 1 Uhr abze geben erben, finden noch am selbigen Tage Nufnabme. Verlangt. erlangt ein junger kröktiaer äJlatm in der S tULch ere, vv Nudo ph Döttck?r, MU. 141 Ost zwsjljingtvn 2tro. ei gneem Lob. 17 Berl"gt ein mut Mann tu KuKlmann's ,. Bäckere?, Vi. 633 Knb Miniisippi strafte. 17 Verlangt: Ein, ptei PoMerer findelArbeiit la TeeaiA,. ,Vu4. tli ketratberer Mann vurge, ozeu. schttracn St A Mentia - ii verlangt: Ei gutcö Mädchen. ttter ö hn . SÄ Ustvi, Strafe. da Mellegefuche. Sesuckt: A,d.it von einem Ä na den. der deuttch j ii i tuiä) miM. 7W.Mow Str. 8z " eßnbt: Arbeit von einem fungen Mne, d r deutsch unÄ evgttsch isrichl. ..Süd S rse. Zn verkaufen. zs,kikr.. wr einem zittöstges!r'uckrtgeva!id hlurer ti Bis kdr be nützt kür W,rtYicht nb tzere Gefchätte: tmisacn bei billiger Rente peröiahr. WZ Urst, aße, Oans mit S Mmnier. siallung, Wasser an NaturzaS. &ot SO 6et I5f ircittcfl" cn zwei SrrsMn. bepflanzt mit Weinreben. 6 st y innen :e. Billig, unter ?e dlttgungcn. wie sein anderes Eigenthum an der Slrab ekauft erden kann. Üii vertäu schen: it cöir 2ö ihtn s der Udurchman-Plkr, Haus mit 5,riKevn. urd einer Cckeu SS bei ?Z FuK. un ndere nSiKiqe aUunue. Uuck 4::i 'Ari Ptne St ratze, iwt det das bestetnqe richtete Mtzer.thum zum ve? miethen, dringt M.W Renne, w jirö.ic tt über Taxe und Neparstur. . A.WZtler. SS!4 OS astlnjtwi tr. Verschiedenes. BB Tenkewalter. bei Svknrer. Ind., WtlSbad, Kneipp,'sche WaZ serbttlakstält, Luftkttrvrt k., wird LeiSensen beftens ernpishlen. Preise mäßig. da Dr. I. Sl. Suteliffe, befchäfligt sick sK?ckliettch mit wUndSrUllchk gaUen und mit Gelchleckts und Urinkranthetten. s. V5 ON Market Strafe. OlfleeSluae, : S bis 10 Uhr Brm. bi S Uhr Scackm. snntaga auöAeasmrnen Tele hhonv4Z. Neue Wirthschaft ! Ich zeige hiermit die Eröffnung meiner neuen Wirthschaft, N. W. Ecke Neid und Prospekt Str. an Jedkn Samstag Abend giebt es gutcn Lunch. Getränke von vorzüglicher Güte. Loilis SlüüII . Eigenthümer. George Hermann 'rr?, vr.t -u- A. v 'Vr--iS.-zV TVi?JfJ -"T:.y ---tVfs -1 . . s' .-. " w-' ' sL-, Ofsice : 26 Tüd Telawarestr. Ställe: 120, mf IU, 11$, 123 Ost Pearlftr, Televbn ? K. Ollen Tag und Nacht, ai tut Frühjahrshiite flnb an-iekommezi r:;:. ;y - " bei l, 33. Ecke Pennsylvania und Washington Straße.

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wird fabrizirt von der mg Company. Editorielles. Zeitungen erinnern jetzt vielfach daran, wie Whitelaw Reid, der soeben in Mnneapolis für die Vicepräsidentschaft nominirt wurde, in den Besitz der New Äork Tribune" gelangte. Horace Greeley hatte gegen Ende der sechsziger Jahre Reid als Mitredakteur angestellt. Als 1872 Greeley von den Liberal-Republikanern für die Prasidentschaft die Nominalion erhielt und von den Demokraten indossirt wurde, gab ihm Reid den Rath, von der Zeitunz ganzlich zurückzutreten, nicht bloß angeblich, oder zeitweilig, weil es sich nicht schicke daß ein PrasidentschaftsCaMhat gleichzeitig Chef einer Zeitung sei, und vermittelst derselben die Wahl beeinflusse. Horace Greeley nahm den Rath an und loste seine Verbindung nit der Tribüne". Zu seinem Nachfolger als Chefredakteur empfahl er Whitelaw Reid. Greeley wurde geschlagen. Drei Wochen spater starb er. Es bleibe dahingestellt, ob an den Folgen der Anstrengungen in der Campagne, oder der Enttäuschung wegen seiner Niederlage, oder aus Gram, daß er seine Schöpfung, die N.A. Tribune" aufgegeben. Als Greeley todt war, kaufte Neid mit geborgtem Gelde das Blatt, und er verstand es, dasselbe zu einem lukrativen Institute zu machen. Von der Leitung im Geiste Horace Greeley's war allerdings nichts mehr da. Man dürste aber Herrn Neid jetzt doch wohl fragen, ob das .was vor zwanzig Jahren die Schicklichkeit verlangte, sie heute nicht auch wieder verlangt, ob, wenn es sich vor zwanzig Iahren nicht schickte, als Kandidat durch die Redaktion einer Zeitung die Wahl zu beeinflussendes sich heute nicht ebenso wenig schickt ? Man sagt Herrn Reib nach, daß er damals Greeley jenen Rath mit der Absicht, gqb, ihn zu verdrängen. Wenn - wenn er nach seinen eigenen Rezepten handeln würde, könnte man das nicht länger sagen. Drahtnachrichten Inland. i" :Ji Mi ' " - - ' - ,, . Wetteraussichten. Für Jndiana: Warmes, schönes Wetter. ' ' I v , , : . .r f . ,; - Sei t e r e S t u r m n a ch r i ch t e n. Chicago, 14. Juni. Der Vertust an MensHenlcben in Folge des Sturmes von gestern Nachmittag ist weit größer, als zuerst berichtet wurde. Sieben Menschen sind durch den Sturm umgekommen und 17 schlimm verletzt worden, wärend der angerichtete Schaden200,000 übersteigt. Der am 1 Jndustriepalast auf der Weltausstellung angerichtete Schaden beträgt ZL000. , ' . z , ,, , , Hammond, Ind., 14. Juni. Gestern Abend hat hier ein heftiger Sturm viele Häuser abgedeckt, Fensterscheiden zerschmettert, Sonnendächer zerfetzt und die Straßen mit Trummern , angefüllt. Cornings Stahlsabrik und die Stärkefabrik von Steins Hirsch ä: Co wurden am meisten beschädigt und fast alle Telegrapendrähte abgerissen, viele Bäume entwurzelt, Zäune umgeworfen und ganze Obst

gärten vollständig vernichtet, doch gin gen glücklicher Weise keine Menschen

leben verloren. Peoria, Jll 14. Juni. Der Sturm gestern Abend, hat in dem Städtchen Galva, Henry County, das 2,009 Einwohner hat, fürchterlich gehaust. : Der Ort wurde um .8 Uhr von einem Wirbelsturm mit starkem Regen getroffen, welcher daS Rundhaus öe? Chicago, Burlington & Quincy Bahn, die Bahnhofsgebäude der Rock Island & Peoria R. R. Co., sowie viele WohnHäuser und Scheunen zertrümmerte. Mehrere Menschen sind umgekommen, doch liegen nähere Nachrichten noch nicht vor. Galesburg, Jll., 14. Juni. Gestern Abend um halb acht wurden bei Galva zwei große schwarze Wolken am Himmel beobachtet, welche aufein ander loszogen und als sie sich vereinigten, begann der Wirbelsturm, welcher die Stadt zum großen Theil verheerte und so plötzlich losbrach, daß die Einwohner keine Zeit zur Flucht hatten. In der Methodistenkirche fand gerade Gottesdienst statt, als dieselbe vom Sturm zerstört wurde. Viele der Andächtigen erlitten schlimme Verletzungen, doch gingen keine Menschenleben verloren. Der hohe Thurm der Baptistenkirche stürzte laut krachend in die Straße und auch die Kongregationalistenkirche wurde stark beschädigt. Das Haus von August Olsen stürzte ein und seine Frau wurde erschlagen, während die anderen Bewohner unverletzt entkamen. Alle Geschäfte dort ruhen heute und kaum ein Wohnhaus ist unbeschadigt geblieben. Der Schaden wird auf $200,000 veranschlagt. In der Methodistenkirche in Galva waren gerade diele Leute zum Gottesdienst, als sie aber das Herannahen des Sturmes bemerkten, liefen fast alle schleunigst hinaus und die einstürzende Kirche begrub Nellie Moline, Frau John Erickson, Albert Erickson und Frau, Geo. Erickson, Hulda Carlson, Oskar Erickson und Frau und Sherman Anderson unter ihren Trümmern. Sie alle wurden mehr oder minder schwer verletzt, indeß bald aus ihrer gefährlichen Lage befreit. -- Ausland. D i e Ve.rfassung8frage in Belgien. Brüssel, 14. Juni Die Wahlen für die aus dem Senat und der Deputirtenkammer bestehende Rationalversammlung zur Revision der Verfassung haben bereits begonnen. In mehreren der Fabrikbezirke ist, der Betrieb eingestellt worden und die Arbeitcr bieten Alles auf, um ihre Kandidaten zu erwählen, welche für Einführung deS allgemeinen Wahlrechts find. Andere Fragen kommen noch bei der Verfassungsfrage zur Sprache, darunter eine andere Art der Erwahlung der Senatoren und daS dem König zustehende Referendum. Betreffs der letzteren sind die Ansichten getheilt und die Wögen deS Parteikampfes gehen sehr hoch. Die klerikale Parte! ist für Klassen-, die libe rale für allgemeines Wahlrecht. In Namur, Brügge, Louvain, Baötagne, Dinant und Neufchateau haben die Klerikalen ihre Kandidaten erwählt. während in Lüttich und hier die Liberalen siegten, wodurch die Klerikalen 13 Abgeordnete und 7 Senatoren verloren. Wle MMlster Berenaert, oe Bruyn und de Burlet, sowie alle Parkesführer sind wiedererwählt worden. Die Liberalen haben in Charleroi drei Mandate verloren. In Lüttich kamen Wahlkrawalle vor Und hier fanden einige leichte Reibereien in den überfüllten Straßen statt. In Ath wurde das Haus des katholischen Clubs zerstört; Berittene Polizei' mußte einschreiten und stieß auf hartnäckigen Widerstand, sodaß viele Verwundungen durch Säbelhiebe vorkamen. . ' Das Volk riß das ' Straßenpflaster auf und warf mit Steinen. Die Fenster in dielen Häusern von Katholiken wurden eingeworfen. In den Senat sind bis jetzt 44 Klerikale und 30, Liberale erwählt und in zehn Bezirken, wo, Stichwahlen nöthig sind sind die Klerikalen, welche bereits in der Kammer, eine Mehrheit von 40 Stimmen haben, voraus. In Antwerpen kam es heute zu ernstlichen Krawallen. Der Pöbel drang in das Hauö eines katho lischen Redakteurs, der sich mit seinem

Revolver vertheidigte und einen nie ?G'WWÄW!KKMW

von Gensdarmen auseinandergejagt. Die liberale Presse jubelt über den Wahlsieg in Brüssel und behauptet, dadurch werde die zur Revision der Verfassung nöthige SiebenzehntelMehrheit der. Klerikalen verhindert. Die katholischen Blatter, dagegen freuen sich über den Sieg der tlerika len Kandidaten aus dem Lande und bezeichnen daS Bündniß der Liberalen mit den Sozialisten als unmoralisch. ..... ; vv:. Die Reblaus in Spanien. M a dri d, 14. Suhl In den Provinzen Almeria, Barcelona, Cordova, Gerona, Granada, Tarragona, Zaroma und auf den BaleareU, ist die Reblaus aufgetreten. Eine Fläche von. 675,000 Acreö ist von dieser Pest befallen. , . Italien it i rn m t d nli;...

Rom, 14. Juni. Die Regierung Hat den amerikanischen Gesandten Pörter benachrichtigt, sie nehme die Einladung zur Betheiligung an der internationalen Silberkonferenz aN.' - ' i l ... .1 n , I --ii-,,. Zum Gru b e n b ra n d i n B öhm e n. - U Wien, N. Juni. Nach einer Depesche aus Przibram hat der Bergmann Havelka den Behörden mitgetheilt, der verhängnißvolle Brand in dem Birkenberger Silberbergwerk sei dadurch entstanden, daß her Bergmann Kriz bei der Arbeit achtloser Weise einen brennendenDochtweggcworfenhabe.it Kriz, Havelka und zwei andere Zeugen sind verhaftet worden. m i. i Ravachol's Prozeß., Pari s, 14. Juni. Der Appellhof hat die Berufung des Anarchisten :Ravachol gegen die gegen ihn erhobenen Anklagen wegen Ermordung ,deö Um siedlers Brunel bei Chambles und den beiden Schwestern Marcon m l St. Etienne abgewiesen und sein Prozeß wird am 20. dö. im Schwurgericht, von Montbrison stattsinden. Die 6eschwo? renen werden ausgeloost und ihre Ramen geheim gehalten werden, um sie, vor Einschüchterung durch Anarchisten zu schützen. "' Die sächsischen K o nse r v at i v e n. Dresden, 14. Juni. Auf dem heutigen Parteitag der sächsischen Konservativen wurden antisemitische Beschlösse angenommen, worin ein allgemeiner Parteitag von Konservativen des ganzen Reiches befürwortet wird, um den Antisemitismus zu bestärken. ,., mm OchissSnachrichten. Angekommen in : R ew Jork : Aller" America" Bremen; City of Ehester" don Liverpool, Egyptiän Monarch" von Hull. Boston: Samarla" von LiverPool. Philadelphia: Lord Gough" von Liverpool. i South am p ton : Lahn" von New Jork nach Bremen. Queenstown: Dania", Re - vada" und Ethiopia" von New Jork. Zwei neue Staate. kurz vor dem Zusammentritt dcZ republikanischen Nationalconvents in MinneapoliS beschloß das Reprüsentan tenhauZ in in Washingtsn, die Terri' tHrien Arizona und Neumexiko in die Reihe der vDüitigen Unionsstaaten aufzunehmen. Dieser Beschluß bedarf noch der Bestätigung durch den Bundessenat. ; Die beiden Territorien gehören zu den größten ÄldertAbieten der Union lllerdingS a i .: auch zu den am dünnsten bevölkert,. - Arizona u .faßt 113,000, Neumerikö gar ; 122,580 Quadratmeilen. , Tagegen , hatte Arizona zur Zeit des letzten Census 59,620; Neumeziko 153,593 Einwohner, ersteres also nur einen Bewohner auflast zwei Ouadratmeilen, und letzteres 1 Bewohner auf eine Und das Schlimmste ! ist daß die Aus sichten! auf reine , stärkere Vermehrung der Bevölkerung in beiden recht geringe sind, , was für Arizona : schon 1 daraus erhellt, daß dessen Bewohner, sich seit !1830 um fast , 2000 vermindert haben. Neumexiko ist allerdings in dieser Hin ficht besser gestellt, indem eS im gleichen Zeitraum um etwa 20,000 Einwohner zugenommen hat. , Aber im Vergleich zu dem reißenden Zuwachs der Bevölke rung der kürzlich zu Staaten erhobenen nördlichen Territorien ist dies ein sehr bescheidener'AusweiSZHlFKDDlZ Die Ursache dieser ungünstigen ; BevölkerungSbewegung in beiden Territorien ist die allgemeine Unfruchtbarkeit. In Arizona, wo der Temperaturwech lel es i um 42 Lrad am Taae söwankt

uns ocr Äegenfau tm seyr geringer in,

lohnt ncy der Ackerdaunur ln den aller ding fruchtbaren Alluvial-Thälern, und auch da n ur beiBeriesel ung ; auch m it der Viehzucht ist es bei der allgemeinen Unfruchtbarkeit des Landes, nicht weit her. Welche Zukunft der Bergbau da selbst hat, muß abgewartet werden; jedenfalls bietet er, wie das Beispiel von Nevada zeigt, keine sichere Grundlage für ein Staatswescn. Sehr ähnlich liegen ut Verhältnisse in Neumeziko, welches durchschnittlich 6000 Fuß über dem Meeresspiegel ge. legen, sich auch nur in seinen wenigen Flußthälern und mit Hülfe von Berieselung zum Ackerbau eignet. Die Viehzucht, namentlich Schafzucht, lohnt sich ein wenig besser, als in Arizona, und ist deshalb von größerem Umfange, als dort, aber auch nicht sehr bedeutend im Verhältniß zu seiner riesigen Ausdehnung. Im Bergbau hält es'mit Arizona ungefähr gleichen Schritt. Das Schlimmste ist, daß in beiden Territorien noch die spanisch-mexikani schen Mischlinge den überwiegenden Theil der Bevölkerung bilden, wclche zur Selbstregierung nicht geeignet sind. Unter diesen' Verhältnissen läßt sich eine germanische Bevölkerung ziemlich schwer heranziehen. Möglicherweise entschließt sich die Bundesregierung dazu, durch Unterstützung zur Ansiedelung dieser Landstrecken zu ermuthigen. Sonst kann es noch sehr lange dauern, bis das nicht-romanische Element die mexikanisch - indianische Bevölkerung übertrifft und überflügelt. General lapka. Erinnerungen an den todten Gene, ral Klapka füllen die Spalten der ungarischen Blätter. Seitdem Klapka an der Influenza erkrankt gewesen, konnte er sich nicht mehr völlig erholen, allein in den letzten Wochen fühlte er sich, wie der Pester Lloyd" erzählt, so wohl, daß er die Absicht hatte, seine in Pari? lebenden' Verwandten zu besuchen. Klapka. der in der jüngsten Zeit literarisch nicht thätig wär. wollte Einiges für das ungarische KronungS Album schreiben und seiner Umgebung sagte er, dieser Beitrag werde recht interessant werden. Noch am Sonnabend hatte ein junger Maler, Herr Ferenczi, ein Jugendfreund des Sohnes Klapkas'. den :.greisen' General ersucht. - ihm zu einem Horträt zu sitzen und Klapka er füllte die Bitte, indem er am Sonnabend und am Sonntag saß. Als Ferenczi am Dienstag wieder im Hotel vorsprach, war Klapka todt. ' Die Gattin des Generals ist eine geborene Asboin; er besitzt drei Söhne: Ernst, Jvor und Georg und eine Toch ter; verehelichte Croysday, die in London lebt. Klapka war in den letzten Monaten mit der Ordnung seiner ricsi;en Correspondenz und mit der Ad assung seiner neueren Memoiren be chaftigt. Da dem General selbst das Schreiben bereits schwer fiel, dictirte er die Erinnerungen seinem Secretar Dr. Nagy. Als Freund des gesellschaftlichen Verkehrs, suchte Klapka bis zu seinem letzten Tage das Hotel-Kaffee-haus auf, wo er feine Partie Whist oder Schach spielte und mit alten Kampsesgenossen stundenlang plauderte. Das seelengute Herz Klapka's äußerte sich bei jedem Anlaß und nicht selten fanden sich Leute, die den Edelsinn des Generals mißbrauchten. Seine aus reicher französischer Familie stammende Gattin sah sich nicht selten veranlaßt, Klapka's grenzenlose Freigebigkeit zp beschränken. In den siebziger Jahren weilte er mit seiner Frau in Balaton-Füred. Er hatte etwa 10,000 Gulden bei sich. Die im Beßprimcr Comitat lebenden Honves suchten gleich am folgenden Tage den General auf, und 24 Stunden spa ter besaß Klapka keinen rothen Heller mehr. , Er hatte Alles weggeschenkt. Auch in Budapest besuchten die alten Honves Klapka sehr fleißig, und er half selbst dann,, wenn er in finanziellen Nöthen war. DaS : war in der letzten Zeit häufig der Fall, allem Klapka verheimlichte dies vor Allen, die ihm hät ten helfen können. Seine Frau besuchte er alljährlich,' allein mit dem Gedanken, ganz nach Frankreich zu ziehen, wo seine Gattin bei Bordeaux reichen Wein gartenbesitz hat. konnte er sich nicht ver traut machen. Er wollte in Heimath' licher,,Drdebegraben werden. Auch hatte er Schulden im Belaufe, von einigen Tausend Gulden, die er ohne Inanspruchnahme seiner Gattin bezahlen wollte. Von den ' ungarischen GcneralScollegen Georg : Klapkas aus den Jahren 1343 49 , sind nur noch drei am . Leben: .Arthur Görgey, Mori? Verczel , und Johann Czecz. Die größte ''KuPchjfF AlterS ist: sich zu erinnern, daß man jung war, ohne zu vergessen, daß man es nicht mehr ist' , " . , " ! CZT Der Stall der Tucker & Dorsey Holzwaarensabrik an der State Straße bei der Big FourBahn gerleth heute Morgen um 9 Uhr in Brand und wurde fast ganz zerstört. Verlust $250, durch Versicherung gedeckt. , , 1 CZT Die Sanitätsbehörden des Staate? werden morgen hiers elbst eine Versammlung abhalten, um Schritte gegen die vom Osten herdrohende EinfchleMng der Pocken zu treffen.

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DMahrWWerfföKBieres.

Es giebt keinen stärkeren Conkurrenten des BrantneinS als das Bier.

Je weniger dessen Genuß den arbeitenden Klassen durch hohe Steuern derkümwert und unzugänglich gemacht wird, desto mehr wird es den des Branntweins

verdrängen, und hier ist der Gesetzgebung der richtige Weg bezeichnet, mit Erfolg und in vollster Uebereinstimmung mit allen Anforderungen der Sittlichkeit, gegen Uamäßigkeit anzukämpfen. Das Bier entwöhnt die Bevölkerung

allmälig vom Branntwcingenuß und schweren Folgen des Alkoholismus

Patriot an seine heimische Gesetzgebung und eminente amerikanische Aerzte, als Resultat langjähriger, wissentschaftlicher Beobachtung, empfehlen gut vergohrene, reine Biere Gesunden und Kranken als nahrhaftes, belebendes Ge-

tränk, dessen mäßigem Genuß sie, entgegen fanatischen Zeloten alle üblen

Folgen absprechen.

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welches alle Rivalen neuen und alten Datums siegreich aus dem Felde schlägt. Äicht aus Ggenlob, sondern mit bescheidener Genugthuuna weisen wir auf

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