Indiana Tribüne, Volume 15, Number 267, Indianapolis, Marion County, 13 June 1892 — Page 3

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om ctuuac :r für das äsühlahv. v 51f In der Winterszeit nei gen sich, in Folge von zu - wenig Bevegunz in frei H Lust die Gewebe de, mensch. . f liche Körper? leicht zu : krökbsfttn Zustände. Da Früblahr :tStarM J 'Äir eis i&jioib' h Wtts öngksttztrnf! überflSZtgcn nb die Thätigkeit der ein leinen Organe hemmenden Stoffe durch eine regelrechte, den Dörfer nicht schädig ende Abführkur zu entfernen. Von der A größte Nothwendigleit ist tl für alle hie ' jttliZkn 1 tre Ich an gestörter Verdauung ' KVttßoVsung, Llähungen. Hautausschlä- : ' gen, TräZhklt und Müdigkeit der Glieder, i Schserze,l Magen, der Leder, V. s.v. u&f ;;bHI$ Wahlldeö Mittels die j 7 zrZjte' Vorsicht zu ge x-v trsschnr. Clu durch " auf reelles i seiner. K . ; W -Olrknsz p angenehmes fe M ' uud sicheres Iederulsn , , M " ZUganAlicheA Heilmittel, : welches seit Jahren U uuzShlizea Fällen seine Wir Kmzskrast ersrodt Hai, ist XU August LZulg's HaKzkrgrr Tropfen, in Mit tel HSZ jedem Alter ohne alle Gefahr angePaßt werde kann, und welches frei von alle jenen Nachsehe ist, welche viele andere Abführungsmittel nach sich zieh. Slttnhrttsl!! Utftnii ZMimiWK t&llftl .ii'A i 'i :" : Z WMIZWWWS si-d selten glückliche. ;!. , , I: .. "' 1 . " - " LZl d ovurid dteka VtM i larirt 3 eil hott not ta Uan, jeiat d ,,9itts Utz,Äktt 250 Leiten, ntl Mktchen ahrrarfntH Bildern, tedixe m Itm alte n kt4bttr 'XeutfJxa HU-Jstit I ( Srxt ausgtb uo, au die klarste eile, tömi WAit h In Lta Ut (54 tret wol,, sollte dn Spruch Still,r' : Jv 'tum pz,Ok n9 n a tat!', ofcl : k jaiwta , unt tii cortrttfille , öu Kitt, ehe d icktizste 6 ilt U ftUwi t&uat Wird für 2S ets t pmarTf in ,duksU sprach, fiel itarn TÄt, wtjwM. - rfßrt leutche 1111 IaUtut. 11 Cliatcrn. vw jorx. n. X. I ! t.: f ..r.i!" f V: Der f tttupßHttter ist auch ,u dabea l In lJlld.. bei . . randk s SKtz Delaare Strsüe. y 0 iTrTTVeasw " Wttt eher o?e Brod stk. vischötl. ZZkfibe. Marqet Mich 7. Nov. 'S. ff), Pastor J. vKdl schr,atdo dort: Ich dab sthrdtklattUttanad rnu ich nun ein iolch er nsll kämme fötte. ihm ich eines Löffel too3 9fttt St Ania' erv Starker, nd bin leich der ftjn er ist mir dkihatt virNiq 1 lied. da ich eher K Lr kfZen.a!R oh ih ftiu möcht. iz. . , 2vot&. WashivAkm To C Sept. 1883. 'Herr PM rs. mxmeier schreib : Ti, OtdiktvKtrIJr Söhnchm, ich harte Mch delhald Paftsr Köviz um Rath gewankt der aber tau a,, XZN wiidc I peirca Tfi idbivc o Kur rnn irtt dZltch dk flotu Kfolat Dabe. flat Ire intea cfll vs dem 3UT9flturKT d m Cmi ttixt firambfaiifaJl nutir habt WüdnNd i t: 3 tief li frti 15 täKch. n jult uch acht solch yan. ZA war y 10 daAursg g iqmacgr. z fl et tat it ttr Kedeu uai atbtn konnt. Jetzt sduU A ad, im freit manUt bcnim. hat gut Apprti v t u m sd mmii 34 vn a xmaji i ft8Btrm. Ich werd d5IU d rzi empsehtea, VS ich Lnsök ßnd. Irei et werten lleVkib sKr5Krv!kidnd wird 5kde der tl vrzUuat usadl. irf Qtkixla brvThc Inl httn 5adre ImIö vo dem r mtM erdalte auch die Vtedt, um o. Hh. ftor d:. ffo Wa,,e. Jd zuderntU H lMur sn?ur K2wttwz vo bn , -KOENIG MEDICINE CO.. M3S MmnOoJph MC, CBlCAOOt IltZt, ßl Ntkeru tu Kde kür C1.00 i e, . s.l,ch f , $5.00; ' ; t.i if A adinaU8 in fre deuttcheu potheke ton Will. Pautzer. U West Wa, hington i,- nd L, Süd ak mv. NNO Vtneol; d Lincoln iianc Leserin ! : Wen Sie einen schonen modernen uzrM Itv für daZ Milähr drauchm, so sprechen Sie . T V l; ... ' . , '.'i- - ,,,, ,- vor er Hi, Ä!'1' trau Barr & l ,- 833 &eu7iilintrr u!toerfct sf, ttn usj n Pnije au?orderaiuy msyrg ft. XBH02 . ch k Ich e Hr alle, wo vurso, ianin Ei ntrahtrt nd habe tuen arokk orrarq kl an vsu Le Ei, mißt i tu aus ueuer u joi enoen ifxticn liekere: Mtit iso $ fund aus ttnrnat c per Str. 100 611 30 mlld aus einmal Ui per Str. 0 bi 600 Pfund ans einmal Kc per Str feil Wagenladung c. ''f ; Telephou 4. . Trrider habe kein Recht da diesen Preise tliuittraia KgVirakle zu scheu, . Dtfict : ttv. 53 Süd Delsware Straße. ,,,,,,." ruf .!1 in, f" ih,llJ"j: i: !' '"S i m: ' :,lAiCAYLOR:"";". V:-

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Ein Fischer-Noman

Erzählung vonMax Dreyer. (Fortsetzung.) I Ist Wahrbeit. Du bängst viel zu skkk- am WnkNeben - sUctS lku tOl f I , 1. . , . I Tu hast nickt melir d e reckte Freude . .. - , i an Arbeit. Du bistaus dem besten l m. ' I f j f t "v Wege, zu veroummein. ir lak e fest an. nock datte er einen .nrnt.rk in ri.' ,ilr ihr slft.'r fnh!? imm?r mestt- hsl4 dämmnicke Ner. .' vo.v... "V i tnn w, (ymft seiner Wuth zu ent e eln sie sehnte . n-" , '-''1-7' k sich fu unbändia nach einem elemenw. ren Ausbruch seiner wilden Natur, daß Mr ffirtfifn tni.meln immer e. .er wollte tte seine Seele autremen. bis V" V M r hf hnrAP Hrrrslft sein?z rrt?ft !Kr titAnfAfim ' -' - - ' -V I !d4 ö , wi. 14 I V M H T - I . ' . - . . , I Wo ist Tcm Stolz geblieben? xnne Scheu. Dir etwas schenke.! zu lassen? Und rekt Du selber mebü ia nicktZ. Du schaffst nichts. Du läßt Dir nur ge. ben. Du genießest nur " 9 Von wem laß ich mir geben-, kam es gurgelnd über seine Lippen. Mön wem? Von mir! Du bist doch bloß der Mann-Deiner Frau! Weiter nichts!" .Haa. Weiter nichts! wiederholte sie hart Und schrill.' Er fuhr zurück, und dann brach es unmittelbar, mit donnerndem Schall aus seinem Munde: Dunlierwedder!" Und die krampsthast a?ballte Faust schmetterte er in mächtigem Schlag auf den leichten Tllch. d die Bretter brachcn. wie Feuer glühten seine Augen, sein Kopf war in den kacken geworfen, der Mund halb geöffnet, um die Nasen flügel zuckte und wetterte es wud. und dann stürmte er hinaus. Sie! hätte das stolze Bild drohender Kraft und en "tkeWeiZornesgluth in sich nun, ti tchwantte sZe, und V,, Wo n OhnrnnAt hineingetrunken tte taut zurua au?s en, in ynmamr. r - , , ü mit sast lächelndem Munde. Die Ia?if 5r,Snnu5S nüQI" ,lC Mlu inuuuu ii uuuiuujiuiiu. . Jochen hatte in seinem kleinen, nach I dem Gartm gelegenen Zimmer, in dem Al M. I. T U AmV. V A i K.twll.tV.'lH I inc utyc iiuiiyni. uit vwuiw abgeworfen. In zäher Hast riß er aus semem Kosser den Anzug den er bei Hp,nes,is,nff tn yfirl rn rttrslrtsn nlltfr r,ftVv ' a vj zog ihn an. stülpte seinen alten Schlappe Hut auf. nahm seinen Koffer und eilte aus dem Hause. . Ziellos stürzte er in die Nacht hinein. . i - W Jt r.i ; Ofi' T - 3 ttcuer laciie ouraj seine vioctn. ,as ihm! Und so plötztlich so gemalt sam - . War ie verrückt? Wußte sie nicht. was ne sagte, was sie that'f Klar ge. k. . I 1L Illhll ....V "'vu"x iuorvMn. gu..z iilpp llar. und o ganz Pionila) war e auq n l zvn.men rn uiiii kqon yane na, oas Wtt er zuiaminen. gebraut. schon Tage Wochen vorher waren die Wol fen attfstfjoflMöotWij . i l. l a., A .J . Al Aftft A k AI V4l M iiuicn sqwn uiicii iu cumiui h111 r".'t.ii. Lt.i . 1 .If . ' lftKi. W-ganc aciaai mu uoucr vioiiaji, niuüouem ouBiiein iiwun: Ha! und wenn em Weib soweit die Acktunä vor dem Manne vergißt, daß . rr." sie ihm d as zuschlel'dert, dann ist es aus zwischen uns Ariden. Vorbei für immer, Er stolperte in seiner wilden Eile Fast wäre er zu Fall gekommen. Er blickte aus und sah sich um. Was hatte er hier zu suchen? In verkehrter Rub tung war er fortgestürzt. Nach der andern Seite Mußte er gehen, wenn er nach Berlin wollte. Er kehrte um, langzameren zFUkes. '-was souie oa, lj.- ... ( pennen nusenk ,n xua nma iu erst gegen acht Uhr. und W konnte es höchstens fünf sein. Nach Hau e, nach Göhren. Tort war er etwas dä brauchte er nichts zu werden, da hatte er etwas, sein Boot, fein nein! sein HauS gehörte rhm nicht mehr. Und wieder wollte ihn der Brand, der in ihm auflohte, ersticken. . i' - tf l" " I I -TV f . n Vus geyorie igri ork Sie wie kam sie nur dazu, ihm das zu sagen! Und letzt das Band zu zerrelßen, das sie Beide umschlungen hatte mit kalter .Hand. ., MX yaile sie kaum je so ruhig aesehen, wie heute Wnfot 9Nn4 mär in sie aetadrenv War sie seiner Liebe überdrüssig geworden? ! 5iatte sie ibn lös sein wollen? : Hahaha!- er lachte häßlich aus. Weibcrlaunen wer weiß! Die Liebe kommt, die Liebe geht.' Hahaha: hatt nlcht geglaubt, da das so bald lonvmen würdeso zärtlich und verliebt wie sie war!" "' Und dann schlich es ihm wie Webmuth durch die Seele Er hatte sie so lieb gehabt. Vorbei! Nicht mehr daran denken. Nicht mehr an sie denken. Vergessen, was hinter ihm lag. s Nach vorn den Blick gerichtet, wie es einem Manne zukommt ungetrübt dasAuge, und war auch hinter ihm eine Welt versunken. , , ' ' . ' i - Das war ihm geschehen. Und ln ihm lag etwa im Sterben.. Aber hoch . . : cia 1 (m.,iti ...x orn op, ujio voy ueu t"v. - er fireale seinen Arm .icy yao mlcy selbst noch uno iq vm eiwa uno ich brauch ttlcht erst was zu werden und brauch' lernen Andern:? . ' - - ; as war es geweien. ouiz er ,lq an AIih.n miin( . nnd siit 'Tst nimm uuD4v, vuD k. UMviv n. w rnv... r:. a;;.4 . , ? Im,., jiano üou iiufirn l'wpu vw iiiii 5-..rx:.-it t.v L.u. lseiongezuyi. Nieergrvtiit4i (Mut, wiiu das Geld das rohe ge mei ne Ge ld dos hatte das Zartgesühl seines Stol ,eS vobl l abaestu mpst.i?,aber-!sN war es so schlimm gewesen, daß sie ein i.xi cii. ... ! cui iuue. Vm bm. vorzuhalten, daß er sich von ihr nähren ließ! Er fauchte vor Zorn und al5UiO uno siurzie wieoer vorivri? in jähem Laufe. Aber dann kam seine Mk t . i - . ' W - . . i- H J Besinnung zurück, und er bezwäng sich Ich hab' ihr doch gezeigt, wer i ich bin! Sie weiß jetzt, daß ich sie nicht brauche Und wer weiß, wozu das Alles gut in n:xiV ..llil.v'II' (VuL. iu. meji och -öüücn unici uc rjutcii verlieren, nicht dem nachsinnen, was entschwunden ist. Ein neues, Leben! : iCr. kämpfte alle Bitterkeit nieder und euch die Trauer um Pas. was er verlo n. Katte. Mr wsllte wi 5?'n (r

oucy voisüllen lähmenden Mprlnbüngen. (5r wollte. Und' sein WlUe wär noch da ungeschmälert. Zuversicht lich hob sich seine Brust. begann leise zu dämmern, als er

auf Berliner Gebiet ankam: In der PotsdamerStraße begegnete er mehreren Arbeitern, die aus dem Weae zur ssabrlk waren, izt bot ihnen guten e t r Äiorgen tc luyue ,iq rynen g eiq. er war Nlkyl Mkvr ms ne uns woule aucy 1 t A YY rtidVt rt 'f c , 4 iiliyiiiuyi ijuviHjuu r.T. ..it j.: 'w.fc&A. k.ukji u. jt W www, vnwtmn vuaniun . m t. -v t k. in wemger wäre ms me Anoern, B. f., Woftt mir iVlihiThprpit ' 1 I - i cV woui, was IM war, IQ war nie IN OICUKICU , . ... ( mt YMklNgelommen uno ooaz warum nicht? Ein Abenteuer wars. ... ii : n v ne i ue ui , tu vnweoiungsnlie, wan iou niqis von ui. o on enevl yal. vergeben AW) parnojirn. rrreniocn ,vu inuns - , s. - j . w gui man rann ou, , r o.e rrir Mannesart. , , jv 4. lm veriumvlerPennoruoer ram lym - i r " .1 .aaam MMAttKt Ai Am Att MrthM Hchc"' w" "ii""" w 1 V-.Ti:" nnbebauten Grundstuck genächtigt hatte. in aller naoe ,cyon. , zoqen wouie ihm einen Nickel schenken und griff in die Tasche. Erwartunasvoll kam der Alte heran geschlürft, da erhielt er von Jochen den Oeicheid: Hab gar mcht dran gedacht. daß ich selbst nix hab. Der.Me brummte: Na so n lemelner Schwmdler'.'l und trottete sich weiter. Daß Tu kein Geld hast, hättest Du wissen tönnett, sagte sich JochenWenn Du tckt nur auch wukte t, wie Du ovne Geld nach Hause kommen kannst. , Etwas wie vagabundenhafter Ueber mth fil ins t in ihm mif :' slriti 'slfiip ns,kk,.,n,, w.- tfhu intsahrt bewerkstelligen sollte. , Du uni r isl m,n r fubr es ihm durch -n Sinn. Das hat nicht die geringsten Schwierig? leiten. Nein, nein! Nur keinen Andern brauchen! Nur das nicht! Das war ex i in n ? mistn, tnai sein Selbstaefübl m dne ßröfl geschwächt hatte - lau jefei hinter ihm, oas war über. n v v mk,kn Selbstständig sein! Unabhängigkeit! Sich nur auf sich selbst verlassen, sich selbst nur brauchen! l9r hitt naM amua. waZ sein eiaen mx wosür er durch Verkauf den Jahr. preiS einlösen konnte. Den ganzen hatte er voll Sachen. . und dann hatte er seine Uhr und die schwere sil- ' H,, A ... ? . v i-: r berne Uhrkette; die ledere war allein meht werth, als die Reisekosten betru gen sie wolle er an . den Mann briw aen Es war noch nicht sieben, die Ge schäfte waren noch geschlossen, nur die Bäckerladen waren schon aus. ' Langsam ging er seines Weges durch d',t 'ntZkl?m?r ötraüt weltr. Der Wüqenverkehr wurde immer reger I ' ' - - . P erdebahnen und Omnibus began ntn Facten. Das großstädtische mt wachte. u ,ommst iekt wieder heraus aus diesem Getriebe in das alte Dasein, so lautlbs still so eintönig, so langsam 1 ?Sr I iinh arm! HIW UUIU ? Nein, das war nicht arm ' . , ' , ?z war frei und stolz, und darum ch. Hier wär er ja arm geworden veien sreilicki nickt. ,Mit wel foii sreudiaen Emvlindunaen' mit wel chn erhebenden Gefühl des Besitzes, des Wollens.', Könnens, mit welchen Hoff nunaen war er in diese Welt eingetreten was yaue er wtrillcy Alles vejenen cw 4t f rf und iekt! Wie hatte er es verlorcnZ, ' r' ' Was ni die alle Willenskraft er suhlte nun einmal die Wunde, .die ihm aefchsaaen war! Er konnte ibre Sckmer. I -!,,- ..ff - - ; - r r-, n,W, . n verachten, her empnnden ,i.muß:e i er iie. s. 'J Er verachtete seine Schmerzen. Und gerade weil er. es .that wühlte! er in jbnen bin und wieder. mit rauber Ge. lanenbeit. Die utb. deren Glutb. ström durch seine Adern aerast war. der orn.r der in, ihm gewettert hatte sie maren'rur Nube ackommen. uer den Potsdamer Pläk?aina er I i , ..... .;!!!: in die Leipziaerstraße. , Hier, und da I that sich ein Laden auf,- langsam gab ncnd. wie der chl äsen. ' Eine , Gold I und Silberwaarenhandlung war nicht darunler. Auch in der ZZriedrlchsstraße waren I diese 05eibdHe nock nrcnt oeonnet. Uno er kanl bis . zum Oranienburger Thor ohne daß er Gelegenheit gesunden hätte. dle Uhrkette zu verlausen. Hier aber, traf er, was er brauchte. Er trat in dcu Laden ein. Wollen Sie mir die . Kette ab I kaufen?" ,HmZ Zeigen, Sie 'mal hm Nichts Besonderes. Wollen mal wä w." . , Jfta. was aeben Sie?Hm sechs Mark sieben Mark will lck geben." . ,., ,,,.,.4 Nee! so dumm!" sagte Jochen und nahm die Kette wieder an sich. ! t Hm ia na erlauben Sie noch mal elaenthümilche Ardeu hm- - cm l v.. . , '.JVy' . .... W 1 I . si.i.'-.ii uas giauoen sie, wo vie yer is k Die stammt aus Merllo i " ' jlLin Onkel von ihm. ein älterer Bru der seines Vaters. , hatte , sie aus i dem Silberland mitgebracht. , Jochen ward es nicht leicht. siavon dem Erbstück zu jnnen aber was Half'S? ' Wenn I . ..- . .. i- '-i " ' ii :".. Dcr jjUnn eittigermanen annanoig oe I .r-. - ...'.'..-.:,: i jijhMf I i Nach wiederholter Prüfung, Hot der Goidschn'isd neun, dann zehn, enhlich cls Mark Das Silber ist nicht besonders hm aber die Arbeit nän miirh : nur tn.il mtAs '""""' ,lu lwv" iu, ..u, per önlich da ür ntere stre - als Lied IV , ' ' ' . . , , Als Jochen vorm Stettiner Bahnho anlangte hatte er noch dreiviertel Sinn den bis zum Abgang seines Zuges vor sich. Er ging in den Wartet. agl und lies; , sich eine 2a K ttastee geben. Ihm war flau und es fröstelte ihn mjt dem ' ' i iinni en. Als er sich gesetzt hatte, beschlich ihn unbezwingliche Müdigkeit, die auch der Kanee aus die Dauer nicht zu bannen vermochte. So nickte er denn eine ganze Weile vor sich hin.

Dann war es Zeit zum Einsteigen.

DieBahnyosshaUe.die er setzt zum zweiten Mal in seinem Leben betrat,' weckte in ihm die Erinnerung , an seine Ankunft in Berlin. 1 Damals und jetzt! Er hielt Alles nieder, was in ihm aufwallte. 1

Ruhig nahm er seinen Platz m einem eeren Kupee. das ihm für die' ganze Zeit der Fahrt allein überlassen blieb. Nicht lange, da hatte er sich auf der Bank ausgestreckt und war erngeschla en. ' Aber die harte Laaerstatt war er nicht !mel)r geivohnt. und sein Schlaf war vielfach ge lort. Trügerische Träume suchten ihn heim. Sie logen ihm vor. daß Alles unverändert geblieben war. Er fand sich an Emmis eite. sie sagten sich zärtlich guten Morgen und, tranken' zusammen Kaffee. Und dann ging er an seine Arbeit. . , Auch von seinen Träumen träumte er, von seinen Plänen von der Einführung der Hochseesischerei. von der Prod.ultlvgcnonenjchast die setzt ,n S eoen genetcn 1 war, und vom alten Kühler, und wie der ein Patent nabm auf' eine neue, von ihm, gemachte und ausgearbeitete Erfindung. ' Und dar auf, sah er sich' roieder zu Hause, er hatte sehr gut zu Mittag gegessen und rekelte sich aus dem Sofa' und Emmi, die das nicht leiden konnte, schubste und nusste lhn Hlmmel- man sollte ruckt glauben, was die kleine Frau für ttrast hattej .Donnfr,Hagel! Nun isrs gr.luu .. ,., ,;H,, . , Er schlug' die Augen au - die Faust des Schaffners hatte ihn geweckt. " , -Stralsund Hasen austtelgen!1' - ev K je. uti. ':jt . t .w-.j : r sano.nvy nilHi giricy zurrr in oer Wirklichkeit. Dann nahm ! er . seinen Koffer und verlleiz das Kupee. fl . ! " ie allen merzen vaalen uzn an. die alte Bitterniß krampfte ihm das Herz zusammen, l verloren was hatte er Alles verloren!. Und wiederum hatte seine Willenskraft einen , schweren . . ' n ' d " " " im i- - amps zu vesteyens Vann aber machte :t na) usr in grimmigern urnor Gut gegessen hab ich wenlastens im Traum ist doch eine angenehme. Er innerung. , Schade nur, datz es nicht Vorhalt. Und wenn es das Einzige ist. was! man den ganzen Tag gekriegt ' ' : ' , ifUl .j El war Mittag. : Hunger ' verspürte er nicht, aber er wollte Hunger haben. schwäche wäre es, würde, er sich von den setzten Ereignissen so unterkriegen lassen, daß bei ihm die Eßlust ausblieb. Ort i . rw . . w. . irü. SiS j zum ogang oe rajerijazisses hätte er noch fünfzehn Minuten Zeit Er ging iNf eine Hasenkneipe, ließ sich einen Schnaps und ein Glas Bier geben und bestellte sich eine .Portion Rührei mit Schinken. Als das Gericht ausge i raain war, brauchte er sich Nlcht ar oß zuzureden, es schmeckte ihm. ' Wie kleln und eng erschien ihm hier Alles, wie wär das große Stralfund" i. ! c;s'..:. 't ' . r..'. .r jl ? lei i sur iqii zusummengescurumpsl. Beengend legte die ganze Umgebung sich ihm auf die Brust.' : ' Aber als er dann aus dem Traiect schisf stand, dachte er an die vee die aröße7 freie See! Sie konnte nichts an Grölze sur ihn elngedüszt haben! Er : .... r . ,i . . t ' . " t ' " L ' ' sreule sicy oaraus, lyr wieoer ' ins leuchtende Antlitz zu sehen, sich ihr wieder t . . i r i ' . . fr" jtirr..ar..n . . ylnzugcoen insrljcyer cyaMSlUsl, von ihr sich wieder, hinaustragen zu lassen in die unbegrenzte Freiheit,. in die Unend' lichkeit. Wie gern hätte er auf ihr Großes ae leistet kür seine Nächgen. seine Brü der. ! Er war auf. dem besten, Wege gewesen, nur noch kurz vorm 'Ziel und dann und iekt! 7 ; Wieder verdüsterte sich seme Seele. Er hatte ihnen etwa? nach Hause mit bringen .wollen, daß sie Alle zu andern kvrv: . jf. i . ii. t t . cenicycn macyie. uno wie ram er nun zurück: . t Auf Rügen! Die heimathliche Erde berührte sein Fuß wieder. Eine ge heimnißvolle Mächte durchströmte ihn, dle alte Krast schwellte seine Brust.? ider alte Trotz , stählte, seinen Muth, Er dachte nicht mehr daran was sie sagen würden, da er so mit leeren Händen heimkehrte. Seine Hände waren - ja nicht leer - sie waren voll Krast. Und ' r i . ri . . in s einem verzen uore oer, narre 2viue. f Es war schon dunkel, als er die Göhrener Feldmark betrat. Er kam von Putbus zu Fuß: das sind für einen rustlgen ; Mann vler Stunden WcaeZ. Äelassen sah er dem Zusammentreffen mit Bekannten entgegen. . , Ader er sah .w' ilcyw, rr.nT L.-V ' " 'juemanoen. ' '.c orssiras;e war teer. KaedinaS saken in der Küche Mit einem : kräftigen Gu'n Abend!? ' trat Jochen ein. . : , k : . t-y T-:: .Nee nu slab öwer t Gott ! i den küMlu ihm entgegen und druckte ihm die Hand, k MitA Vullboet ! Nee r-wur kümmst Du denn her h; Nacht und Nebel! Mit I di'sen Worten und herzlichem Händedruck begrüßte ihn Frau ttaeding; die Klemen standen herum und ! stierten den. unbekannten Bekannten mit onenen Mäulern an.,:. :: , . u 4- f i : : ifii -(!,.. i l1..-'. i:- ' .H - i " - C5 '...!;? ;'' . ",. V' Korl nahm dem Gast Hut und Kof fer ab, seine Frau fragte ihn, ob sie tS',l"f'v !' "'i l f. -- t 7 i .. , ! .hiM'. iym was zu essen anoieien vurse er wär' s ja . jetzt was Besseres gewohnt slVStt " ' . ... Man her dormit! Ick heww bann! gen Hünger t l&kj-. , : WN a, Jochen, nu vertell, wur Di dat gähn iS!" wandte sich Korl an ihn, ' 1 w , r ,..!''" '' .l. i ' "' ' -1 '!:'." , it nacyoem sie naz ge esr yauen. , Food is't mi gähn-, sagte er mit grimmigem fachen. MDt freut-' mk,M ffGood eteis, good drunken, undonoo so'n söteS lüttes Wiew haha! un denn fall t Eenen nich gaoy gähn!? ,L. -rä . j .i.mutii .i...si.,ill .:'.':' 1, Hj.... :.,.;.':'-'!'.,. .1. ' ,;;..,'." rni,; '! a, ja. -H;r:-E?v-H .Oewer hat's nu all Yärbi. ,Wat is hat? Frau Kgeding. die am Herd stand, drehte stch heühSrig um. .Börbi iS't. Ick bün mit ehr ut 'nanner-MMW .Mit Dien Fru??MMÄ?YK .Jai,'rMWMMM .So f!MrttÄ Wat Du seggst. sagte Hessen Frau. Und dann wurde kein Wort mehr darüber geredet. - Jochen wollte offen t :. 1 . . L L . r or niqi mea? ygyon voren nva a .'n. Damit war die Sache abgetban i . . . . , (Fortsetzung folgt.)

Di, sranzöstfehe Frttdtn.,ston. Während meiner Dienstzeit ' in einer' rheinischen Garnison hatte ich einige Zeit hindurch die Geschäfte des erkrank ten Actuars beim Eommandantur-Au

diteur zu versehen. Eines Morgens sagte dieser zu mir: .Wir werden gleich eineil Deserteur zu vernehmen ! haben, der schon sehr weit in der Welt herum gekommen ist. Der Mann, ein gebore net Elsässer, ist, bevor er hier eingezo gen werden konnte. - nach Frankreich ausgewandert, hat sich dort für die Fremden'Leglon anwerben lassen, und in Algier und in Tonking gesochten. Nach Deutschland zurückgekehrt, ist er alS unsicherer Heerespflichtiger einge stellt worden. Bork einiger Zeit! ist er desertirt und hat sich dann wieder! frei villig gestellt. . . ' In diesem Augenblicke wurde?, der Mmin hineingeführt zur Vernehmung. Ost,.- i..f cmr j.1 irr, IVtlQj ...Kill, ZflCIlS-r::". Nach Ausweis der Acten war der Deserteur 26 Jahre alt. Vor unS aber stad ein Greis oder vielmehr ein an Geist und Körper , gebrochener Mann, in , dessen Gesicht ein Ausdruck lag, der Entsetzen und zugleich Mitleid wach rief. ' " .y.Mein Vater." so begann der Arme auf,,. Befragen des Auditeurs. .war französischer TambourMajor in einem Regiment des Elsaß und fiel bei der Erstürmung &deS MalakoffH) Als ich herangewachsen warI übe meine iMutter und einige. Verwandte, welche Deutschland: und Preußen beson derS glühend, haßten, , nach, ifrankrelq auszuwandern um' eher sranzösischer als preußischer Soldat zu werden " Ich folgte deml! unheilvollen lAathe' und nahm in Frankreich Arbeit, ohne jedoch meine Staatsangehörigkeit in Deutsche land, aufzugeben.' ' Mit' der' Arbeit wollte eS zedoch Nicht recht gehen Ich wurde rxusZls geschlmpst und viel. fach zurückgesedt Als. ich, mich zum Eintritt n.r, ein r3nanUxicKegtment, meldete, nahm man mich an, und als ich mir klar wurde, wohin man mich schickte war ich aus einem Schiffe das mit Rekruten für die ; Fremdenlegion nach .Algier ging. -, Dort war, ich drei Jahre und dann noch fast zwei Jahre in Tongking Gerne, o wie gerne wäre ich desertirt! Aber das ging Nicht an. Wir führten ein eben wie die Thiere im Walde Und wurden wie Hunde be handelt. Unsere, Vorgesetzten. beson ders die unteren Grade derselben, waren Bestien es war der Abschaum der fran iSsischenÄrmee. Der Dienst war un erträglich und -aus die kleinsten Ver geheri standen meisteltS dle grausamsten Strafen." Und nun nannte und .beschrieb , der Mann einige Strafarten, die geradezu teuflisch ' erschienen. Bei. einer- dieser vtrafen, ich meine Eraponne. nannte er sie, wird der 'Delinquent, auf 24 stunden in du Erde , eingegraben . und nur das unbedeckte Haupt bleibt schütz, los der Gluth der Sonne, der Kälte der Nacht und dem Ungeueser preiSg'geben. Auf eigene Faust i verschärft mancher Borgesetzte diese, Qual durch -rassinirte Arausamkeiten.. - " So erzählte , der Arme und sein ae brochmer Leid bildete einen unheim lichen Beweis sür die Wahrheit seiner Worte. Ich habe niemals einen Menschen so grimmig seine 4 Feinde . verwünschen gehört, wie diesen Deserteur der die, . . jt . l . . -v ; . ' i . velaze iyn uoerreoer yauen, . nacy Frankreich zu gehen, verfluchte und grankreich die Mröderin seiner Jugend nannte.. ' t Als ihnder Auditeur ermähnte, nicht ben Muth zu verlieren, da er keine so strenge Strafe zu erwarten habe, und ihn fraate, warum er hier eiaentlich de fertirt se! antwortete er, er wolle lieber jiet 10 Jahre auf 7 der Festung sein, lvie noch X Jahr in der Fremdenlegion. warum er fortgelaufen sei, wisse er selbst nicht er sei krank und habe plötz lich einen unwiderstehlichen Drang zum herumlaufen verspürt. : Sein Haupt mann meine es gut mit ihm, aber er sei llicht mehr zu retten, er verzweifle am eben. : : . s Am anderen Morgen stand im Wacht buche des ArrefthauscS: f r ' . .Der Gefangene, Musketier N. . Zelle Nr. 5 hat sich zwischen 1 und U Uhr in feiner Zelle erhängt.: Sosort angestellte Wiederbelebungsversuche bliebenohne Erfolg.- , : ? Ii Diplttische Fifs K f Man weiß, daß in Rom? zwei So, öeraine wohnen, von denen der eine den lndern, nämlich der Papst den König von Italien, völlig ignorirt. ! Für die in beiden Hösen beglaubigten Diplo inaten entstehen dadurch mancherlei Unzuträglichkkiten die zuweilen rn'ft komische fallen. Es , war kürzlich eine sehr ernste Sache, als der österreichische Botschafter beim Vatikan Graf Aever tera, 'beinahe zurücktreten müßte, weil kt zuj ilttkZlMWMÄmen Feste. aüch einige Personen eingeladen hatte! ie manchmal Gäste im Quirinal sind. Neulich ist nun, wie der vatikanische l5orrespondent des Figaro" erzählt, Folgendes - passirt: Es war äm Ge burtstage des 'Königs , von Spanien, der ! durch fein Hochamt in der Mon lerrato-Kirche zu feiern war.' Da nun Spanien in Rom zwei Botschafter hat. Herrn von Benomar .-. beim Quiriugs and Herrn Psdgl - beim - Vatikan, so ilitstqnd die Frage, , wem in der Ver iretung beim Hochamt der Vyriana zu koinmHHWMMWM Her.r van Benomar sagte: DZn. denn zie Kirche Monferrqta steht in Rom, und Rom ! gehört als : Hauptstadt dem Röntg von Italien, bei dem ich akkre. hitirt bin! Mit Nichten, erwiderte Herr vidal; in den Kirchen hat nicht der önig. sondern der Papst zu befehlen, nd außerdem bin ich in der Vermal tNNg herMonspraio..Nirchez quS rzieserz ssej Gründen .'gebührt der Vorrang uirl Schließlich einigten sich die zwei Diplomaten aus salgenden AuZweq: ,er eine sollte unten im Schiff der Kirche kleiden und dtft di? HoNneurS machen, und der andere sMe auf der Empor, kühne das GleicZe thun,-' in diese? Abkommen muett -die Or.ehmigung zeZ Vatikan haben und diese wurde ver ttiaert.

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Extra feiner gebrannter . MenMMe ,t:""ir i: r. 30c per Vfnnd. i- - i in jt IIÜELLER'S Ikes-I.aSeQ, 200 Ost Washington Straße. V ' Telephon SZZ. - - Der KardinalstaätZsekretär Rampolla erklärte, wenn sich Hexr von Benomar wch nur aus der Emporbühne zeige, so werde er das Hochamt in per Kirche von Monserrato nicht mit seiner Gegenwart beehren. Es blieb nichts übrigals daß Herrlvon Benomar sich entschloß weg sublnben und ein eigenes Hochamt mit Tedeum in der Kapelle, des Palais Bar berini, wo er residirt. , zu veranstalten. i?o geschah es auch, und der König von Spanien kam zu einem dovvelten est gottesdienste. Nicht minder schwierig war die Frage, des. Festessens. Herr Pidal 'erklärte. -er werde ein großes :..... 4.. c.-tt.i - rrt .v . " jciuci geueu von sunzzig iseoeaen. Perr von l Benomar ließ wissen, ' er müsse ebenfalls ein Diner geben Und die her dorrögendste Persönlichkeiten' der spa Nischen Kolonie dazu einladen. . - Da waren denn die Herren Spanier ln' der größten Verlegenheit, welcher Einladung sie Folge leisten sollten, und sie wandten sich mit ihrer Sorge an die beiden Botschafter selbst, die tckliekl-ck ein Einsehen hatten und die Sache so regelten, daß der eine ein Festdejeuner rno oer andere em Festdmer gab. so daß hie Eingeladenen an beiden theil nehmen konnten. , Man sieht, daß wenigsten? die beiden Botschaster einander das Leben nicht sauer amachem Auch ist. bei gutem Willen eineVerständigung nicht schwer. )a jeder feinen besonderen Palast hat. Früher war daZ anders: sie wohnten im gleichen Gebäude der spanischen Lotschaft an der Piazza di Spagna. Da gab es oft drollige Vorkommnisse. 8mma' veranstalteten die. spanischen Künstler Roms zu ' mildthätigen Zwckken eine Ausstellung ihrer ' schönsten Werke. Die Ausstellung fand in dem Botschaftsgebäude statt. , Der Botschafter be'm Vatikan war in Verzweiflung, denn wenn auch di Ausstellung in demjenigen Theil des yalastes sich b:fand. in , welchem der QuirinalBotschafter wohnte, so mußte man doch, um in die Ausstellung zu gelangen durch 'das große Vorzimmer des BatikaN'Botschafters gehen. Was wird' jammerte der Letztere, der Vatitan sagen, wenn er hört, daß Ihre Mä jestäten von Italien durch, dieses Vor. zimme r gega n ge n sind! U m d icse schreckiiche Eventualität zu vermeiden, ' brach nan schließlich eine neue Thür in dic viauern und durch diese hielt das ita.'ienische Königspaar seinen Einzug in )ie Ausstellung. Nicht minder komisch lvar auch, daß auf dem Palaste für die spanische Nationalflagge zwei Masten angebracht waren die, eine sür pöpst liche. !die andere s iir ; königlich-italieni sche Feste, sg daß die ' Flagge bald aus dem einen, bald aus dem anderen Flü zel flatterte. Der entsprechende-Flügel hatte dann zugleich unter Tags die Fenq ster offen und war Nachtö hell erleuch !et, während der andere fest verschlossn und dunkel war. Jean qui rit et Jean qui pieure; ; t h :i;, ''.!": Z u einem Mordversuch and zu , einem Selbstmorde haben un. glückliche eheliche Verhältnisse geführt. Der 27 Jahre alte Schriftsetzer ffaltz in Berlin hat seine Frau, mit welcher er m einem Ehescheidungsvrazeß lebte und am 19. Mai Mittags vor dem Amts, zericht I einen Sühnetermn wahrgenommen hatte, aus Mißmuth darüber, daß die Verhandlung bei der Weige rung der Frau, das eheliche Leben fort zusetzen, m keinem Vergleich führte, bald darguf durch mehrere Revolver lchüge schwer verletzt und sich dann selbst durch einen Schuß in das 5er. etöbte4;'Hi;;;;:;;t;:;! 'Q c'n e c'a (' ; ö'c f 1 it' tD wird binnen Kurzem einen Armeebefehl er lassen, wonach die Officiere und Unter vfficiere der Bundesarmee mit Hornpfeifen von eine!, schrillen, weithin Dringenden Ton zum Zwecke der Trup. pensÜbrung ausgerüstet werden sollen. IÜr den Gebrauch dieser Pfeifen sind bereits Signale festgestellt worden: sie sollen bei aufgelöster GefechtSmeise zur Anwendung kommen, weil sie im ffampse leichter vernehmlich sin als die Harn oder Trompetenstanale. Es stnd bereitH 5000 Stück solcher Signal, bfeifey rstkll ynd' diese 'sollen beiden Truvvenübungen in diesen, Somm nprobt erden. "

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