Indiana Tribüne, Volume 15, Number 266, Indianapolis, Marion County, 12 June 1892 — Page 5
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Im Urwaw. 83 ob St. VeiN in Vah!.
Von einer der brasilianlHen Kiisien siädte aus hat es durchaus keine Schmie ngkeiten in den Urwald zu kommen. Man stell! sich leicht vor, das; in der nächsten Umgebung einer Stadt ie etwa $liot die, aus einem mit villenreichen Vorstädten umaebenen Geschäftsviertel bestehend, durchaus den Eindruck einer Großstadt macht, der Urwald langstaus gerettet und an seine Stelle bebautes Land getreten fein müßte. Weit gefehlt. Benutzt man eine der von dort ausgehenden Eisenbahnen, so gelangt man in kur zer Zeit in den dichtesten Urwald, wie, er ursprünglicher nicht gedacht werden kann. Dasselbe gilt von SantoZ. Kaum. hat der nach Sa? Paulo abgehende Zug die Stadt verlassen, so geht es derSerra zu, deren undurchdringltche, urwüchsige Wäl der ohne besonderen Grund kein ültensch betritt. Wer also dein Urwald eine Visite abstatten will, braucht nur auf dcr Strecke auszusteigen und sich seitwärts in die Büsche zu schlagen. Aber dieses Letztere bietet ganz befon dcre Schwierigkeiten. Wer blos unsere Wälder gesehen hat, wird sich schwer von der Ansicht eines Urwaldes einen richtis gen Begriff machen können, da ihm im mer das alte Bild, das unser heimischer Forst erweckt, störmd vor die Seele trttt. ch glaube daher ein anschauliches Bild von einem Urwald (ich rede jetzt nur.volN südamerikanifchen) zu entwerfen, wenn ich' zunächst diejenigen Punkte hervor hebe, worin sich dieser von unserem Walde unterscheidet. Stellen mir uns z. -8. auf den niedrigen Damm, über den die Schienen lausen, und schauen uns die Wilöniß zunächst ein wenig von außen an. Hier kommt das Wieland'sehe Wort zur Geltung, aber in einer kleinen Modisuation: wir sehen den Wald nicht vor lauter Blättern. Die Wand, die sich vor uns ausbaut, bietet ganz das Ansehen eines dichten Boskets. wie wir es in den europäischen Lurus gärten anlegen, oder einer dichten Hecke, die sich, statt nur in die Länge, nach aU len Seiten hin gleichmäßig ausdehnt. Ein Eindringen, oder auch nur ein Hin einsehe ist vollkommen unmöglich. ' Betrachten wir uns einmal dieses Alattgewirre ein wenig näher. Das ist wunderlich. Kein Blatt gleicht dem benachbarten: das eine ist dkckfleischig. daS andere dünn und spitz, das dritte lappig, das vierte mit einem dichten Haarsilz überzogen zc. Um der Sache auf den Grund zu gehen, müssen wir schon mit den Handen zufassen Aber vorsichtig ! es sticht, reißt und brennt an allen En den, und jeden Zweig, den wir z.urückbiegen, müssen wir erst mißtrauisch auf ferne Unschaduchkelt untersuchen. A)a klart sich denn das Wunder auf. Das erste, kaum 3 Fuß lange .Blättchenist der erste,- zarte Sprößling einer Ba nanenstüude, der vielleicht durch einen Vogel von einer nahen Facenda hierher verschleppt, vergebliche Versuche macht, sich durch das Dickicht emporzuarbeite. Kaum, daß das Blatt sich selbst aufzu richten vermag, und doch benützt ein Schlinaaewachs mit spitzen, bohnenartigen Vlalttrndieschnellwüchsende Pflanze, um sich mit nach oben tragen zu lassen. Direct über diesem einigen Pärchen streckt uns ern grasbuschelarttger Klumpen sein streifenförmigeS Laub entgegen ; dieses kann aber auch nicht wohl einer dcr genannten Pflanzen gleichen, denn es ge Hort einem dritten Individuum an, und die Verfoluuna feiner Abstammung bekehrt uns, da eS der mit Luftwurzeln verfehcne Abkömmling einer in den Baumkronen lebenden Pflanze ist. der an einem dünnen Faden von einem über bansenden Zweige berabbaumelt. Ein viertes Blatts dessen Herkommen wir, mit den Händen den Zweig entlang tastend. lusfindig zu machen suchen, erweist sich als an dem Wurrelausschlag eines Bau mes sitzend, den wir, wtewohl sein Awei Fuß dicker Stamm gerade vor unserer Nase steht, bisher übersehen haben; aus dem sehr natürlichen Grunde, weil er mit elner Haudbrelt dmen wch'cht von Schlingpflanzen so dicht überkleidrt ist, daß auch nicht ein Millimeter von seine' Rinde hervorsieht. j Um uns nicht länger mit diesen Ein. zelbciten aufzuhalten, nehmen wir jetzt unser Urwaldmesser" hervor ein schweres Instrument, mit langer, scharfer Klinge, mit dem wir alles, was uns am Vorschreitm hindert, kappen. Es geht freilich langsam fort; Schritt für Schritt mutz erkämpft werden. Beson berS sind es die Schlingpflanzen, die sich unserem Vordringen hemmend entgegen setzen. Zuweilen sind sie wie Seile quergespannt, und man tan die dreh? runden Stränge zehn Fuß und weiter verfolgen, ohne an einen Anfang oder ein Ende, an ein Blatt oder eine Blüthe zu kommen, so daß man wirklich .zwey fcln könnte, ob man eS hier mit einer lebenden Pflanze zu thun 'hat. Ein schmächtiges Stämmchen, einem Embauk babaum angehörend, steht uns im Wege. Das ansehnliche Ding soll uns nicht, ges nieren: ein Hieb mit dem schweren Mes? ser, und es ist gekappt, ,Aber jetzt , ist die Passage erst recht schwierig. Das Stämmchen ist, wie alle seinesgleichen, hohl; anstatt des, Markes aber beherherzt es eine sehr unangenehme Maieriet nämlich Legionen von schwarten Ameisen, deren Bisse lebhaft' an die unserer Wldauleiscn erinnern. f Auch ohne.daß sie sich in Mvrmdonen verwandeln trei: ben uns die immer neu hervorquellenden Schaaren zu schleunigem Rückzüge. Wir begreifen jetzt sehr wohl, warum der Be wohner jenes Baumes, das ,Jaulthier, trotz der im Urwald herrschenden gleichmäßigen und behaglichen Temperatur mit einem , so, lang und grobhaarigen Pelze bekleidet ist. So kann ihm ffrei lich die schwärzt Brüt koemg anhaben ; nur wenn ihm einmal exn solches Ungethüm ,über daZ ' kurzdehaarse, Gesicht läuft, kratzt, es sich, nachdem e et??a fünf Secunden de n Fall ' überlegt f.. hat, mit einer keineswegs übereilten Bewe gung an der beleidigten Stelle. ' 1 j , Endlich, haben wir uns bis zu einer Lichtung durch den Wald gebohrt, deren Lage nns vorher bezeichnet worden war. Vor Kurm erst ist hier der Boden ra? sirt und sind die Bäume gefällt worden. Aber schon jetzt wuchert wieder, mehrere Fuß hoch) die neu erstandene Gcnerqtion
n u'ldestritkener Zmangkosigkeit dnrch einander. Jedenfalls hat vom Bahngeleise aus ein Zugang nach hier noch vor wenigen lochen bestanden; aber wo dafür sinden sich heute auch nicht mehr die geringsten Anhaltepunkte': jede Spur ist verwischt. Ein rlesiaer Baumstamm liegt quer '
über die Waldblöße und scheint zu einem behaglichen Sitze einzuladen. Wir eilen , denn auch ruhebedürftig daraus zn und .setzen uns nicht darauf, denn . .... ...a jf.'.;.iii ül n . wir aewayrrn noc rrilzetttg vic ari ..' .:.. . . t ' . r . : i.if NscuzaJNi)Ntlqen, ,nac aucn ?ciien starrenden Stacheln. So müssen wir uns dann nach, einem anderen Plätzchen umsehen, von wo aus w!r unsere Siudrn fortsetzen können. ; ' Wir wenden uns jetzt der Betrachtung der Thierwelt zu. Bisher, so lange wir im Gebüsch steckten, hatten mir von thie ren, außer Ameisen, nichts zu sehen bekommen ; um so mehr haven wir jetzt zu fühlen. El schwärm von stechmücken in allen Größen, zum Theil von herrlichen blauen und grünen Farben (die uns nur jetzt nicht sehr ergötzen kön nen) stürzt sich auf uns herab, und es . K . ,-t.t f t t.f. ITk ... loilet 'luye. sieg oiqcr iagcgciicr zu ßrnehren. Die Stiche ekner große. prachtvoll blau metalllsch glanzenden CuhciMernAn werde ich.mcht vergessen ; das niedliche Thier trägt lange Haarpmsel an den Fuszen, so ,ag seine Hm, terbeine wie in Neitstiefeln zU stecken scheinen. Die Stimmen des Urwaldes sind ziem lich eintönig. Der lauteste und wider markigste Schrei, der dem Knirschen des Eisens in der Bohrmaschine ähnelt, rührt von einem weißen', nackthalsigen Vogel her, dem Hämmerlina oder Schmied. Er halt sich nur an Lichtungen auf ; in den dichten Wald scheint er sich nicht gerne hineinzuwagen. Ein zweiter Ton gleicht einem kurzen, hervorgestoßenen Brummen und ein dritter, ein sehnsücht tkges Quiken, kommt von einer kleinen Taube. Jetzt vernehmen wir aus den Baum krönen ein eigenartiges Klappern. Wir suchen lange vergebens nach den Urhe bern. Wie konnten wir auch vermuthen, daß die Randalierer Schmetterlinge feien l Es sind Matracaf hrUch blau gezeichnete Thiere, die in dieser weithin hörbaren Sprache ihre Liebeöbemerbun gen vorbringen. Einige andere undesi nirbare Stimmen , gehören El'caden, Grillen und Heuschrecken an, unter denen eine mächtige Zirpe mit ihrem lauten Schrei: Lim.8im.8iW sauf Deutsch: wJa, ja, j), zum Zeichen des Einser standnisses, alle übertönt. Eines Vogels Stimme geben die Brasilianer sehr gut durch die Worte dem t!-v! (auf Deutsch ' .Ich sehe Dich wohl") wieder. Nur wo eine Lichtung ist, sind diese Stimmen vernehmbar. Nur wenige Schritte brauchen wir uns in'S Dickicht hineinzuarbeiten, und uns umfangt wir der lautlose , Stille, einzig unterbrochen von dem Niedertraukeln der Feuchtigkeit, die wie in; einem Treibhause von den Zweigen auf s den Boren rinnt. Das Aufzücken der , Blätter,, Kie von einem solchen Tropfen- berührt werden, bildet die .einzige Bewegung, die sich hier bemerkbar niachtj I !. i Aber wo sind denn die wilden Thiere? Der König! des brasilianischen Urwaldes, der gefürGHiJagkar?!D denn nicht von den .Halmen auf Beute lauernde Riesettschlungen. uns würgen lzu fUtnstricktn?' Lauert nicht hinter jedem Blatt ine Tarantel? ein giftiger .Scörpiou? Züngelt nicht die gefährlichste der brasilianischen Gistschlangen, die Jarraraca, aus den Schein zpflanzenbüscheln hervor, vor der uns die Einwohner mit fast abergläübik scher Furcht gewarnt? Nichts von Alledem. Hier lagert tie ser Friede; nichts, daß unsere Sicherheit gesahrdete. Eme Ruhmsucht der Nei: senden und Anekdoten im schönsten Ja: gerlatein haben jene Mordgeschichten von der Gefährlichkeit der Tropenwälder ver , . .. t r c t ' . . , . vreuer, uno sie sino gerreuuq roeuer erzahlt worden, bts sie Zchliegltch in nana in die NatUläeschichtsbücher und damit auch in den Unterricht gefunden haben. Es sei hier! kurz bemerkt, daß man, ohne s qerade auf sie Jagd zu mas chen, die .wilden Thiere höchst selten zu sehen bekommt. Zuweilen beim Bor znnzen hören wlr em vcajcheln im Gebüsch. War es ein Vogel? eine Schlange? ein vi?rfüßigeS Thier? Wir werden es nie erfahren, denn im nächsten Moment ist es wieder, stlll wie zuvor. Die einzigen RecontreS, die wir öfter erwarten dürfen, beziehen sich abgesehen von Zufällen auf Krokodile und Niesenschlangen. Die letzteren sind in den nördlichen Provinzen Brasiliens nicht selten. ,, Da, wo die felsigen oder sandigen Ufer eines Flusses das undurch dringliche, Dickicht" des' Urwaldes mehr zurücktreten lassen, wo die hier durstige Vegetation eine nnbehinderte Wanderung längs des , WasserS gestattet, da kxefseu wir öfters jene gefürchteten Thiere., Die Riesenschlangen lassen uns zuweilen iois auf wenige Schritte herankommen; dann aber entfernen sie sich mit einer diesen tragen Thieren ungewohnten Schnelllgs seit. Die Krokodile aehen beim Heran nahen . des . Menschen schleunig , , in's Wasser und sind jedenfalls durch das Ansichtlgwerden einer menschlichen Ge stalt unangenehmer überrascht,' akSi ein vernünftiger Mann e ist beim Anblick ditlerBe;tien:D., .,,,!;::;,,:,,,,;:;:;::: Nicht lange, daß wir den freien Ufer platz betreten haben und er ist geräumt pon allem verdächtiaen Gewürm. Wir stehen da, nach Abenteuern ausspähend ; pnd wenn wir unS nicht in den Schildkroten und Eidechsen Kampfobiecte aus suchen wollen, dse so harmlos sind, rolf die Windmühlen i des Don OuiroU, ! sg sönnen wir unser? Munition sparen. , "So lernen wir die gefürchtet, .Wild niß" als einen bei einiger Vorsicht völliti gefahrlosen Aufenthalt kennen her außer zahlreichen kleinen ÄÄseren, wie li sie Ameisen, Waldböcke, Dornen und Schlinapflanzen nS bereiten, keinerl? Unbequemlichkeiten mit sich bringt. Die kleineren Giftschlangen, vor denen man sich leicht hüten kann, lind dort nicht hau siger, ls unsere Kreuzottern auf den Mooren der Nordseeküske. Die oben teuerlichen Exzshlurge, wie sie dort jedem Fremden af&etifit werden, sind
Die goldene
Wenn Mümma mii SMILl. SEIFE Nn wascht da? Sesichi nd die leid nin GitoiraeJertoffi auch nicht unreal sein, Den Gleiche! wie Unsern Püzpche klein. Gebraucht mm mm SEIFE. Mr kskrizirt von
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aus unverbürgten Bermuryungen yer vorgegangen. Die Berichte, denen zu, folge Reizende von .wilden Thieren zer rissen worden sein sollten, sind ebenso groge Lugen, wie die der Brüder Jo scphs. Zum Schluß sei noch ermähnt, daß dn brasilianische Urwalt sehr charakteristische Unterscheidungsmerkmale ausweist, von demsenigen anderer Erdtheile. Der -t-imiijL- tfi. si.ia ,l ic usriraiilicqr ii im incqr iaucncroaio, auch selten so ununterbrochen, mehr in treisen oder Zonen, die mu onenen Ebenen abwechseln. Der australische Urwald trägt das, Gepräge des Busch waldes, sein Eharaeter ist der der Einttnigkeit. Wahrend in Australien die Durchlässigkeit der Baumkronen füi Sonnenstrahlen aus dem Grunde des ZaldeS eine reiche Decke von Farnen und Moosen entwickelt, die fast u jeder Jahreszeit mit einem bunten Teppich der nrannkgfaltigsten Blüthen geziert sind, so finden wir Blumen im brasilianischen Urwalde nur ganz vereinzelt und gleich sam wie verloren; zwar übertressen manche Orchideen fast alle anderen Blumen an Farbenpracht, aber sie sind durch das Laubgewirr so verdeckt, daß wir nur zusallig hier und dort eine solche auffinden, wenn wir nicht ganz besonders darauf chten. Wallaee berichtet von den Wäldern der hinterindisen Inseln, daß ihm auch dort eine groge Blumen, armuth ausgefallen sei; eine Thatsache. die für die herrlichen Wälder Vorder. indtens keine Geltung zu haben scheint. d ich dort zu den verschiedensten JahreS zeüen einen ziemlich reichhaltigen Blu menflor entwickelt fand, etwa wie im Mai in unseren Wäldern. DaS südliche Afrika, das mit einem aroßen Reichthum an ansehnlichen Blumen 'gesegnet Ist, .X. '..Il 1 L' . t . r' Ar ... iiciiu in ciejc qyinjicji meyr Usirailen (U gleichen, wahrend mich die einfarbiien blüthenreichkn AbHange NordafrikaS zehr, an hie blumigenMaldblößen erin, uerten, wie ich sie in 'Spanien und Italien sah. Der indische Urwald kommt dem süd amerikanischen am nächsten, doch lieat ein unterscheidendes Merkmal in der Ar muth des Ersteren an Schlingpflanzen. Oie Lianen, welche ihre faden- und feil artigen Bänder nach allen Richtungen hin durch den Wald, ziehen und gleichsam die Pflanzendecke, mit welcher die brast. ttanische Vegetation das Land überziett. in einen dichten Filz verwandeln, mache in Indien einer reicheren Entwickelung von Gras' und Rohrgewächfen Platz, die über ihre Köpfe hinweg eine, wenn auch geringe, Fernsicht gestatten, und' so die meist nüderkleideten Stämme starkästi ger SliesenNume sehen lassen. Juden herrlichen Urwäldern EevlonS gewahrte ich sogar zuweilen eine vielleicht ver, schleppke Palme, während das Vor kominen einer solchen im brasitiamsche Urwalde etwas völlig Undenkbares ist.' Bei der öekannten Mannigsaltigkeit dck neotropischen Vegetation brauche ich ge wlß nicht darauf hinzuweisen, daß selbst der Begriff des .brasilianischen Urwal des" kein scharf abgegrenzter ist. sondern, daß sich die einzelnen Walddistrikte dieses Riefenreiches. theils voneinander unterscheiden, theils mit denen andere, Welttheile vergleichen laisen. Der Wald hier in den hochgelegenen Theilen von Bahia hat, in mehrfacher Beziehung ein anderes Ansehen als die snmpngf n Küstenwälder von Sao Paulo; doch würde ein Eingehen auf diesen Punkt die Aufführung zahlreicher Einzelheiten 1 erheischen. G!ne inkeressante uuo (c rc dezetS is?.. ' v:. nenve A. ' ' beschichte über einen großen persischen Dichter und feine. Schicksale! bei Hoj theilt der Teheraner Eorrespondcnt dcl. russischen .Mosk.Wjed. mit. Der Großvater des jetzt regierenden Schah ,Nassr-Eddin, Fesh-Ali-Schah (17971033), , war ein hochgebildeter Mann, der nicht bloß in der gesammten persischen Literatur bewandert war, sdn dern sich auch selbst' hin und wieder im Dichten versuchtes . , E,nes Tages siel es ihm ein, die Erzeugnisse seiner Feder zu sammeln. Heimlich ging er an's Werk,' und eines Tages konnte er einen gr'ße und schweren Folianten seinem Hosdicht ttx, der den . stolzen Namen Meliko el Schar' d i. König der Dick r, trug mit den Worten vorlegen: 'Hoe, Me liko-elkSchar. Hier sind leine Ge dichte, die ich nicht für allzu, schlecht halte. Lies ;ie zu Hause alle durch und zeige mir dqnn mit dem Finger auf all' die Stellen,, die Du für vexbesserungS bedürftig hältst. Wehe Dir aber, wenn Dn zn mir sin tadelndes Wort sprichst; Du weißt, der Schah:in-schah ,,kans keine Kritik hören. , Der Dichte, aing und kam nach einigen Tagen wie, der. .Nun! Hast Du solche Steller, gefunden?, Zeige einmal!" rief Feth, Ali ihm entgegen. Der Dichter aber legte den Band auf den Teppich und zeigte, ohne eS zu öffnen, mit dem Fin, aex auf daS ganz, Werk.. 7. Der Schah verstand den Fingerzeig, und mit vor Zorn bebender Stimme schrie er:
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.Wasl Statt meine Gerichte eingehend zu lesen, erfrechst Du Dich, mich einfach zn verhöhnen! .He, Leute! Faßt ihn! Schleppt ihn in de Pferdestall!- Der Befehl wurde im Nu vollstreckt und dem ehrlichen Kritiker wäre es vielleicht sehr schlimm ergangen, wenn der ganz Hof nicht für,Persienö glänzenden Stern wie Ein Mann eiugetreten wäre. .Gut-, sprach der beiäuftigte Schah : .mag , er wieder vor mir erscheinen und dann mit ehrlich und ernst ferne Meinung enthül len." Meliko.el-Schär kam, sein Ur. theil wiederholte er; und abermals mußt der Kritiker in den Pferdestall wandern, mit dem Unterschiede nur, daß jetzt kein Großer mehr wagte, bei dem ergrimuiten Gebieter für den Muthigen ein gutes Wort einzulegen. Lange mußte de Dichterfürst seinen Pegasus in Gesell schaft von Stallknechten und Pferdejun gen reiten, schließlich aber ließ der Schah, der wohl glauben mochte, Melikoel Schar habe seine! unfreiwilligen Muße stunden dazu verwendet, die poetischen Ergüsse seines Herrn nunmehr ernstlich durchzulefen seinen Kritiker zum dritten Male vor sich erscheinen. Der Dichte, kam, legte den Band dem Schah zu . Fü, ßen. machte nne tiefe Verbeugung und wollte sich sogleich schweigend wieder ent fernen. V-Ut! Wohin?" rief dkl Sch'ah. .Zu r ü ck in den P f er d e st all", erwiderte unser Kritiker mit der Ruhe eines alten Philosophen. Un willkü.rlich mußte der Schah auflachen, und entließ MclikotelSchar gnädig nach Hause. Feth-Ali's sämmtliche Gedicht, aber harren im Königlichen Archiv z Teheran immer och einer weiteren Ver breitung. Porsirio Diaz tst derett dreimal als Präsident von Mencs erwählt worden; in 187. in 1884 und in 1 838. Er wird in Kurzem wieder erwählt werden und er ermuthiqt Nie mand. in 1896 als. Präsidentjchasts. Kandidat aufzutreten. ., . Lieut. Sa tterlee hat d i e Idee, vierhundert ausgesuchte, sechs Fuß große, nett ausgerüstete und tüch tig emexercirte Georgia-Soldaten ,nach Chicago zur Weltausstellungsparade u nehmen und dcr Welt zu zeigen, welch, Sorte von jungen Männern in Georgia aufwächst. ' ' Betsey Trumbull, ejne alte Jungfer von 02 Jahren, welche kürzlich im Armenhause zu Skowhegon in Maine starb, ist auf Kosten der Stadt seit ihrer Geburt erhalten worden,' ohwohl sie im Stande war, verschicocn Arbeiten in und außer dem Hause zu verrichten. Sie war geistesschwach und nickt im Stande sich selbst ,u Meatn Katarrh kann nicht knrlrt werden durch locale Applicationcnda sie den Cik der Krankheit nicht erreichen können. Katarrh ist eine Blut- oder ConstitutionsäKrankheit; und um sie zu heilen, müßt Äbr innerliche Heilmittel nehmen. Hall's Katarrh-Kur wird eingenommen und wirkt direkt aus das Blut und die schleimige Oberfläche. Hall's Katarrh Kur ist keine .Quacksalber Medizin. Sie wurde seit Jahren von einem der besten Aerzte dieses Landes verordnet und ist ein regelmäßiges Recept. Sie besteht aus den besten bekannten .onica, verbunden mit den besten Blutreinigungsmitteln, die direct aus die SWmobekIaHe wirken..' Die vollkommene Verbindung der zwei Be ftandtheile ist es, was solch wundervolle Resultate bei der Heilung von Katarrh hervorbringt. Laßt Euch Zeugnisse umsonst schicken.- SI'icÄ I' F. 3. E henen & Eo.i Eigenkb.. Toledo, O. Verkauft von AppothekernMiMVÄ ' ! ' 0MM Bilder, Nabmen. ' " Spiegel, Maler. ' Zeichner' : ' Architekten Photographen Materialien für Kn n st -Han dlung. 'r 33 Süd Meridian Str. 1 ' 1 sind angekommen "J,4,f !" i'!!!1'1:!:?'::!:;:'::;::;!!,,,!!! . "'! 'S! bei 'mt' . R. W. Ecke Pennsylvania und. Washington Straße.
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