Indiana Tribüne, Volume 15, Number 265, Indianapolis, Marion County, 11 June 1892 — Page 1

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igen in dieser Spalte kosten 5 Gent ?er Zeile. Anzeigen in welchen Stellen gesucht, oder ffnirt weiden, finden unentgeltliche Aufnahme. Dieselben IV&tn 3 ?aze stehen, können ber unbeZchräsN. erneuert werden. Anzeigen. ml& Ui Mittags' 1 Uhr abge, geben werben, frMr noch am selbigen Tage Aufnahme. Verlangt. Verlangt ei deumckeS dchen. lt 1& xta, in einer Nklu.n ivaantie. 13 Weiser Str. I SJetlonat rin iu,rk.ln tu i einer Cit et u ai Veiten, isi IMaSrnaa Um, 15 verlat:E u mict ituift sinörtArbeit in 4,tcatttr. oiii, jih biiiuUaiicTifr autaiiH Btftc zogen. 4Uiitra.i 3 Eiil. tfentia iraijC, I ! e 1 1 a i a i nii i i t c ävutiOK Mdcken für ge tv3ftujtä vai'Wvtwü. iaJkiHfrMi CfiS Mord s Kuettee gttt&t. Berlar kAug im Älter von zJadreu, ie stfuittut und trn Saloorn auözudeM. 3W iiil j$üioUar., Aohu j&. wriibe. li eriat eia Kellner im ttiul fcau. H. Vlitlot. 11 Verlangt: f in gutes M!tieu. ter Üot). 23 Union Strase. da , ... . Stellegesuche. Lieiuck,,: Arbeit sn eine, wiUign und k,äs k,. e jungen denrscken Mnne. On'ertea in bt ( z?.d. Btts. erbebn. üi 1$ Besucht: Arbeit auf der iiaxm vsn einem jun gku't.'kai,. der die Arbeit kennt. Oftertk e,vc Ita Cjt t.ttUiretraf. 13 Zu denniethen. R etmi ci hen: HSeatEtrahe. Ein möblirteK Zimmer. m Zu verkaufen JJ trfaf n-billicr. tfrn zweistöckiges imi einslixt ge cschänsduicr. l, l 1v ilf e jir3f , Square nördlich von der Hif fiaitSr., mir einem ,,vttöliqen acktteingebäude inrer isU Vlakestr.. beü?t kür Wirthschaft und andere Aitite; dringe bei billiger sienie wi per Jahr. Unionnrage, ctatU mit 5 rfim ern, kallung. Walzer und Naturgas. Lot B bei lv krntkd n StkÄhen. bepftann mit Weinreben,, Obkbaumen?e. Billig, nkkr Btt dingunzen. wie kei anderem Sigenthum an der Gtrase ekaukt rveröe kanu. iu vertäu , chea: 10 oder w Acker a der Cdurckmgtt-Pike, Hsu4 mit Sommern. und einer Scdcune V bei 75 rSrujj. und andere nöthiqen .taUunsten. ttch t rd Plne traie?e l'ot 4i bei IC; iai beitciaa.tiititte Eiq?n,dt " iiut toe i'iiiiet!je, ringt ju.uo c,e, iu Prozent über Taren und Äcparstur. U. WLrIer. M4 Oa Wtktnatu Str. Verschiedenes. " Bd Tekewlter. bei SpencerJnd. Wilddud. kipp'scde Was. ferhiinstalte uikkuror tc wtrv seiden den bestens impfohlen. Preise mhig. da Dr. J.A. Sutclisse, chekchÄltzt flch uSsckliekiich mit wundSrnlichen Lulle und mit SteschlechtS-nnd Urinkrankizeiren. fl0. S Cft ZNrke Gtratze. OsceStden : b. w Uhr erm. t bis 9 ttdr acdm. SsnntagI audgenommen. Tele ,d tt. 2 Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannte die traurige Nachricht. dß unsere liebe ute Mutter, töroßmutter und Tate, Katharina Zrrgang. Hreita Abend, Uhr im Alter vo 77 Jahren und Monate vermieden ist. Tie VeerdiKNN, finde? Esnutag SZachniiktag, Z Uhr. sm Hause ud Trlaware Ttr ai statt. Sie trauernde Hinterbliebenen, Rödrlch Jrrgaug und Kamille. ! 2 '? Äeorgv Verrmann Leichenbcftatter, Office: 26 Süd Telavarestr. UUe: 12, 122. IU, 12. 128 Ost Peartftr. " xekvhsu!?. Offm Ta und Nacht. Weschasts-licbernahme ! Weine werthen Freunden und Gönnern ,zur Nachricht, datz ich die Wein- u. Vier-Uttrthschaft 286 West Washington Straße, übernommen had Für gute Bme, Liquöre und Cigarren, so -wie für!, aufniertzame Bedienung werde ich chesten Sorge tragen. CbarleS Glitzenstein. Neue F tt .vi t u flnd amtf oxamt n - -, : X4i iti MLM :;;;!!:f;S::;ii(iieP Washinßtoa Stkatze.

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Editorielles. DaS neueste (ZensuS-Bulletin giebt den Werth des Eigenthums in den Ver. Staaten, wie er für den Zweck der Besteuerung eingeschätzt wurde, auf etwas über 24,000 Millioneu Dollars an. Vor zehn Jahren waren es, etwas über 10,000 Mllio nen. Es ist wohl kaum nöthig zu sagen, daß diese Summen nicht den wirklichen Werth deS Eigenthums präsenlirt. Die Abschätzung für Steuerzwecke ist überall weit unter dem

wirklichen Werthe, (Jndiana bildet vielleicht seit Annahme des neuen Sleuergesetzes eine Ausnahme), in pielen Staaten ist gewisses Eigenthum steuerfrei, Vieles entzieht sich der Besteuerung, und darum wird der wirkliche Werth des gesammtcn Eigenthums aus lber 03,000 Millionen Dollars geschätzt, vor zehn Jahren schätzte man ihn auf4Z,000 Millionen. Welch berauschender Zuwachs an Reichthum ! 2000 Millionen in jedem Jahre ! Eine Zunahme, welche, in Prozenten ausgedrückt, weit größer ist, als die Zunahme der Bevölkerung trotz der stetigen großen Einwanderung. Welch ein gesegnetes Land ist das, dessen Reichthum jährlich um 2000 Mitlionen Dollars wachst. Kein anderes Land auf der Erde kann sich darin mit dem unseren messen. Welche Summe von lLlück muß diese überwältigende Zunahme des Reichthums erzengen ! Denn das braucht man sich trotz aller gegentheilig lautenden schönen alten Sprichwörter nicht leugnen, daß der Reichthum seinem Besitzer Empsindnngen des Glückes verschaffen kann, welche der Arme nicht kennt. Befreit von der Sorge um das Brod, von der Sorge um die Zukunft, die eigene, wie die der Angehörigen, ist die Möglichkeit eines Behagens gegeden, das dem im Ezistenzkampfe Ringenden vollständig fremd ist. Welche Summe von Glück liegt in der Möglichkeit Anderen wohlzuthun, welche Summe von Gluck in tausend Genussen, welche den Armen versagt sind. WU,r Kr iit St st.si.k,;,, 7:,s. V V I berauschende Zunahme des Reichthums beschränkt sich bloß auf eincu Theil der Menschen. Da wühlen Tausende den Tiefen der Erde und schaffen Gold und Silber und anderes köstliches Erz, schaffen Diamanten heraus, kostbare Edelsteine in denen der Sonnenstrahl funkelnden Widerschein erweckt, und schwarze Diamanten, welche von der Feueresse der Fabrik aus die Tausende von schnurrenden und' sausenden Rädern treiben, vermittelst deren Menschenfleiß einen vor Jahrhunderten ungeahnten Reichthum erzeugt. Da mühen Tausende sich ab, dem Boden die nährende Frucht abzuringen und die Faser, die zu Stoffen gewebt unseren Körper schützt. Kurzum Tausend fleiß'ge Regn Helfen sich in munterm Bund um diese unendliche Fülle von Reichthum zu erzeugen, von dem für sie nichts übrig bleibt. Das ist die Kehrfeite dieser Sache, daß der Summe des Glücks, welche diese Vermehrung des Reichthums mit sich bringt, eine gleiche. oder eher größere Summe des Unglücks gegenüber steht. Denn die Zeiten sind vorbei, in de nen der Arme sein Geschick mit der stumpfen Resignation des Glaubens hinnimmt, daß eine gute und gerechte Vorsehung das so wolle. Mit den Jahrhunderten ist auch die Ausklärung vorgeschritten. Wenn auch nicht das Wissen, so ist doch der Skeptizismus all überall eingedrungen. Das Selbstbewußtsein des Menschen hat sich gehoben, der Geist des politisch Freien trägt den Druck mit viel größerer Pein als der des Sklaven und die beleidigte Menschenwürde und das beleidigte Rechtsgcfühl xegen sich schmerzhast unter dem was man früher als Geschick, heute als ein Unrecht ansieht. Und wenn wir nun bedenken, wie der Mensch die Kräfte der Natur in seinen Dienst gezwungen, Kräfte, die man früher gar nicht kannte, welche Mittel des Schaffens unö die so wun derbar, vorgeschrittene Technik ; UtUt, wie es praktisch für die Erzeugung von Reichthümern'gar keine Grenzen mehr giebt, und baß eS nur auf die Cinrich tung ankommt, daß Jeder Theil nch men kann an den Segnungen der Na tur, der Zivilisation und des Menschensieißes, dann muß? der Menschen freund-empfinden, daß es keine größere

und erhabenere Aufgabe geben kann, als mitzuhelfen in dem Streben nach Schaffung besserer gesellschaftlicher Zustände.

Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Ändiana: Permanent schönes Wetter. . "' Die republikanische N at Zonal -E onvention. MinneapoliS, 10. Juni. Es war schon ein Viertel nach 4 Uhr als die Convention zur ersten Abstimmung gelangte. Dieselbe ergab solgendes Resultat : Harnson 535 16, Blaine . 182 1j, McKinley 182, Robert Lincoln 1. Thomas B. Reed 1. Da nur 453 Stimmen zur Normnation nöthig waren, so war Harrison nominirt. Selbstverständlich wurde, wie das so üblich ist, die Romination nachher zu einer einstimmigen gemacht. Der Ausfall der ersten Abstimmung zeigt übrigens zur Genüge, daß die Blaine Leute längst eingesehen hatten, daß Blaine die Romination nicht bekommen konnte, daß es ihnen aber vor Allem darum zu thun war, Harrison zu schlagen. Sie hatten darauf gerechnet, daß ein Anderer, speziell McKinley, die Nomination erhalten könne, sahen sich aber auch darin getäuscht. Nach der Nominirung Harrisons vertagte sich die Convention bis zum Abend, um dann die Romination eineö Viceprasidentett vorzunehmen. Daß dieselbe auf einen Mann deS Ostens fallen würde, war selbstverständlich. ES war Niemand im Felde als Whitelaw Reid, der Eigenthümer der N. S. Tribune" und derselbe wurde denn auch einstimmig nominirt. Die New Jorker Delegation ließ gleich zu Anfang der Sitzung folgendes Schreiben verlesen : An die New Aorker Delecption : Bei einer Versammlung der Unterzeichneten, einem Comite, welches die Schriftsetzer Union No. 8 von New h.rirtit tniit-fk frtftiK .f nsii wtt, IVUIVV VIJtHVV lUVtM" tion angenommen : Da die früher bestehenden Differenzen zwischen unserer Union und der New Aork Tribune in ehrenhafter Weise zur Zufriedenheit beider Seiten geschlichtet wurden, und Da Whitelaw Reid Redakteur der Tribüne" als Kandidat der republikanischcn Partei für daS Amt deS Vicepräsidenten genannt wird, deshalb sei hiermit Beschlossen, daß dieses Comite seine Kandidatur indossirt und seine Nomination empsiehlt. Dann folgt die Unterschrist des Präsidenten der Union und die von vier Comitemikgliedern. Die fünf Leute waren e;tra von New Jork nach MinneapoliS gereist, um der Delegation diese Resolu tionen zu übergeben, und sie sagten. daß alle Arbeiterorganisationen des Landes sich vereinigen und Reid unterstützen werden, weil er sofort nach seiner Rückkehr von Europa in freundlichster Weise zn einer Schlichtung deS Streites zwischen der Tribune" und den Schriftsetzern beitrug. ( Wir werden über diese Prostituirung der Arbeiterbewegung noch etwas zu sagen hMn. D. R.) Ausland. 'Arbeiterkrawall in Spa NltN. M a d r id, 10. Juni. Gestern kam es in und bei Barcelona zwischen den Streikern und der Polizei zu einem heftigen Zusammenstoß, wobei erstere mit Steinen warfen und die Polizisten von ihrer blanken Waffe Gebrauch machten. Aus beiden Seiten wurden diele verletzt. Zweifellos wird der Belagerungszustand verhängt werden. Dies wollen die Streiker gerade, da sie von den Civilbehörden keine Hilfe erhoffen können. In Calahorra in Castilien fanden gestern Abend bis Mitternacht Kra walle statt, wobei der Canonicus Ruiz von. der Kathedrale angegriffen wurde und zweifellos ermordet worden wäre. wenn ihn nicht daS aufgebotene Mili tar gerettet hatte. ' v In Sevilla brach gestern unter, den Sträflingen des Zuchthauses . eine Meuterei aus, so daß Soldaten dieselben mit aufgepflanztem, Bayonet in i; ' , , ' A ".: . .::t , : ; is ihre Zellen treiben maßten, wöbe: meh

rere tödtlich verletzt wurden. ?:rr:ty;M vr ;

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In Barcelona wurden heute die Krawalle von den Streikernfortgescht. Der Verkehr 'und alle Geschäfte ruhten den ganzen Tag über. ' Die Streike? griffen mehrere Fabriken an, und verbinderten dai Laufen der Straßen bahnwagen. General Blanco sandte heute drei Bataillone Solidsten zum Schutz der Fabriken dorthin. Bei den Zusammenstößen zwischen den Arbeitern und der Polizei wurden aus beiden Seiten viele verwundet. .Die Polizei nahm viele Verhaftungen vor. Die Einwohner von Barcelona haben den General Bkanco um Verhangung von. Belagerungszustand ersucht. Die Straßen von Callahorra waren nur wenige Stunden ruhig, denn zu früher Morgenstunde schon singen die Ruhestörer sich wieder auf den Straßen zu sammeln an und erneuerten die Krawalle. Kanonikus Ytuiz war dem Pöbel entgangen und derselbe suchte sich daher ein anderes Opser. Als der Bischof sich auf der Straße zeigte, bewarfen sie ihn mit Steinen und beschimpften ihn. Es gelang ihm jedoch, unverletzt seinen Verfolgern zu entkommen. -- Die Gefahren des Bergbaues. München, 10. Juni. In einer in der Nahe von Weisbach unweit von hier belegenen Kohlengrube, erfolgte heute eine Explosion schlagender Wetter, wobei 10 Berglaute verschüttet wurden. ' Die U e b e r s ch w t m m u n g i n Oesterreich. Wien, 10. Juni. Das Hochwasser btt Donau und ihrer Nebenflüsse bedeckt 240 Quadratmeilen, von denen die Halste bebaute? Laich und der Rest Wiesen und Wald sind. Ein Theil von Preßburg ist überfluthet und die Pfeiler der Donau-Brücke dort ' stehen unter Wassers ! i'V "HHi-wiliqHr Aij--''"1"'-Ein a llge me i n e r Aus ft a n d. L o n d o n , 10. Juni. Der Jnternationale Grubenarbeiterkongreß hät - . mir 64 gegen 9 totmimm beschlossen, Vorbereitungen für einen allgemeinen Ausstand zu treffen, im Falle die ver schieden, Regierungen die Forderung der Arbeiter betreffs eines nennstündigen Arbeitstages nicht bewilligen sollten. OchiffSnachricbten. Angekommen in : New A o r k : Britanic,, von Li verpool,. Bohemia" von Hamburg, Gallia", Britannic" von LiverPool. Hamburg: Rhaetia" und Fürst Bismarck" von New Aork. Liverpool: Cusic" von New Aork. Queenstown: Umbria" von New Zork nach Liverpool. t-. chiffS-Agentur Alle Dampfer-Linien sowie alle europäischen Eisenbahnen haben ihre hiefige Haupt-Agentur tn Alex. Metzger's GrundeigenthumS - Agentur, WechselBank und Vollmachts -Bureau. Etablirt 1863. Las Opiu und feine Sklave. In einer englischen californischen Zeitschrift finden wir über diesen viel erörterten Gegenstand einen sachkundi gen Artikel,' der sich ebenso frei von sensationellen ' Uebertreibungen hatt, wie andererseits die wahre, furchtbare Bedeutung der Opiumfrage unver blümt beleuchtet und mit seinen Daten bis auf die allerneueste Zeit qeht. Der Verfasser. F. I. Masters, hat die Frage namentlich in San Francisco sozusagen an der 'Quelle ftudirt. Er hat u. A. die unterirdischen Opiumhöhlen deZ ChinesenviertelS durchforscht und. im ter dem Schutze eines handfesten und bis an die Zähne bewaffneten Tetectivs. sogar Augenblicks Photographien von einer Anzahl Raucher und Raucherinnen auf den verschiedenen Stufen des körperlichen und geistigen Zerfalls ge nommen, welche dem Aufsatze beigefügt sind. Heben wir Einiges aus . seinen Ausführungen hervor. Trotzdem die Abgabe auf Opium be ständig erhöht wachen ist, kommt das selbe in immer größeren Mengen in unser Land, und voriges Jahr, nach demÄdurch ''das Mcttinley.Gesetz , eine Abgabe von $12 auf das Pfund ein? geführt worden war. sind 03,189 Pfd. zubereitetes Opium importirt worden Angerechnet das geschmuggelte!) Das Roh-Opium wird nicht mehr in solcher Menge eingeführt, wie früher, da man bei den i hohen Zöllen Wicht im StandZ lft, eS hierzulande zu kochen" und da bei mit ! der ausländischen zubereiteten Kattuna u concurriren. Gerade dieser

Umuand fördert die ungesetzUchen OpiÜmgefch'te bedeutend. line städtische Verordnung in San Francisco sucht' den Verkauf von Rauchopium durch eine hohe Licenz zu regeln, und eine andere, erst vor zwei

zahlen erlassene Verordnung erklärt es für mißlich, irgend ein Extract von Opium zu verkaufen, außer auf ein schriftliches Recept eines prakticiren. den Arztes hin;" alle Einzelheiten follcq in einem solchen Z?aü in ein Buch eingetragen werden. - Mit dieser zweiten Verordnung wird ein Geschäft that-sächlich-für ungesetzlich erklärt, das in der ersten au Zdrücklich legilisirt worden war, und aus welchem die Stadtverwaltung, sich nicht schämt, ein bedeutendes Einkommen zu beziehen. (Doch das Ist ja ein Widerspruch, dessen sich ame rikanische ,Beh3rdm und Geseesfabrikanten häufig auch in Bezug' auf die Trmksrage schuldig machen.) In den letzten 30 Jahren hat man beständig von der Kanzel, von der Red' nerbiihne und in der Presse gegen Groß britannim "losgedonnert, weil dasselbe sich mit Gemalt das Recht erzwäng. Opium nach China einzuführen und Daraus eine Einnahme erzielte, welche von' mancher Seite eine Blutsteuergenannt wurde. Dabei haben wir in den j letzten acht Jahren im Hafen von San Francisco allein eine halbe Milliortl Pfund Opium unverhiillt einfüh. ren lassen, das ausschließlich für Rauch, zwecke zubereitet war, und das unserem Bundcsfchatz 55,000.000 brachte, er. zielt aus einem schrecklichen menschlichen Laster!, Das ist,' wohlverstanden, nur die s officielle Summe der letzten acht Jahre, welche sich durch Erhebung schwerer Einfuhrzölle auszeichneten und in denen die chinesische Bevölkerung bei uns bestandig zurückging. Vielleicht wäre es.Zdas Richtigste. dem.Rath der besseren Klasse dep Chinesen zu folgen und das zubercitcte Opium einfach aus der Zollliste zu streichen, es als Contre bände zu erklären und zu beschlagnahmen. ' In China wird von unparteiischer Seife die Zahl derer, welche gewöhnheitmäßig Opium tauchen, 'auf 30 Procillt der Bevölkerung angegeben, und die Zahl der unwiderruslichen Oplum.Simpcl uuf !0 Procent. Ungefähr ebenso dürfte sich das . Verhältniß bei HmChineftn in San l Francisco stellen. obwohl Obecst Blee. der. chine fische Consul, den Procentsatz dort für diel niedriger erklärt. - Vor Allem aber verbreitet sich unter den Amerikaner und Amerikanerinnen das Laster in g ravezu unheimlichen Maße. Alle Klassen werden davon berührt, aber am meisten Diejenigen, welche ganz oder theilwei'e geistige, ds Gehirn anstrengende Arbeit verrichten, sowie die Klasse der Z)!üßkggjuger. während die Handar beiter noch ziemlich frei davon geblieben sind. Nuc die allerwenigsten Amerika ner gehen in die Opiumhöhlen, und w na sie es überhaupt thun können, thun sie es sehr geheim. - Ab.'r es ist in einer Menge amerikanischer Privathäu ser oder besonderer Stuben, die von Weißen betrieben werden, ausreichend Gelegenheit, geboten, diesem Laster zu fröhnen, und Viele machen davon Ge brauch,, welche sich bei den Gedanken entsetzen , würden, . nlit einem Wirths Haus in Berührung zu kommen oder beim Trinken noch so leichter geistiger Getränke betroffen zu werden ! & Die unmittelbaren körper lichen Wirkungen des Opiums sind arg übertrieben worden. Es ist ein Irr' thum. anzunehmen, daß, wenn Jemand dieses Narcoticum zu rauchen anfängt, er alsbald auch Kraft verliert und ver geude. . Aber darum ist das Opium nicht minder schrecklich, ja es ist um so gefährlicher, well seine dämonische Wir. tung größtentheils eine mittelbare ist 877 1802. JDIL ttaz 33? eulZlg echtesTäfelb Wlkner Tasel, Olden Time Ale, Bock' und Lager'Bier, aus P: L1EBERS BR AV EREI .Speziell gebraut zum Flüschen-Berkauf für JUVOB METZttEU & CO., b ,ben seit IS Jahren den ersten Rang aller Biere im hiesigen , Markt eingenommen und werdeu ihn auch fernerbin behauvten. Bestellungen per Post, Telephon 407 oder im Geschästslokal - 30 K 2 Ost Maryland Str. werden prompt besorgt. Neue Wirthschaft ! HENM.BAAS, No. 1 , Madifon Ave. No. I " ' .. ' Nachfolger von JuliuS Keller. " Die besten einheimisälen und importirten Weine, Liquöre, Cigarren, Bier u. f. w. Freundliche Bedienung und Lunch. CXT oft per Mahlzeit, Tag oder Woche: ttenr.Sass. 1 Madison Ave. JohnGiSler, ' .(: ' . . ! : ' Carpenter lind Contractor, ?ko. 111 Greer Straße. ? N Uk Aufträge für Reparaturen und Kertigfiel, er ei vit prompt ieiargt.

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