Indiana Tribüne, Volume 15, Number 261, Indianapolis, Marion County, 7 June 1892 — Page 1
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IUI n Editorielles. Der große Pauwau in MinneapoliS ist im Gange. Heute Mittag wurde die republikanische Nationalconvention von dem Vorsitzer Fassett mit einer großen Schuhzollrede eröffnet. College Boppe von der Turnzeitung" muß ganz sonderbare Volkswirthschaftliche Studien gemacht haben. 3n der letzten Nummer des genannten Blattes sinden wir in der Erwiderung auf die Einsendung eines Turners betreffs der Volkspartei folgende Stelle: Unser gefammtes Volk ist ein produzirendes und die NichtProduzenten in demselben find eine so verschwindende Minderheit, daß es fast lächerlich klingt, wenn eine von einer kleinen Volksminderheit gebildete Partei auf den Titel Anspruch machen will, daß gerade sie allein die Partei der Produzenten" sei." Die konservativen Anschauungen des Collegeu Boppe in der Lösung sozialer.und wirthschaftlicher Probleme sind uns, seit wir Vorstehendes gelesen, klar, und wir sinden sie verzeihlich, weil sie auf vollständiger Unkenntniß der wirthschaftlichen.Verhältnisse beruhen. Wenn es wahr wäre, daß die NichtProduzenten eine verschwindende Minderheit bilden, dann waren die Zustande aller Wahrscheinlichkeit nach lange nicht so schlimm, wie sie es in Wirklichkeit sind. Nicht nur, daß die Nichtproduzirenden keine verschwindende Minderheit bilden, sie sind an Zahl der produzireMnKlasse dielleicht sogar überlegen, und wahrlich es ik gar nicht so schwierig, das zu sehen. Nehmen wir zunächst die große Zahl der Professionellen. Wir wollen Aerzte und Lehrer, welche jü, die gesellschaftliche Organisation sei wie sie wolle, nothwendige und. .nützliche Arbeit verrichten, gar nicht zu den nichtproduzirenden rechnen, aber da ist das große Heer derAddokaten, Richter und Geistlichen, mit einem Anhang von Schreibern, Bedienten und Beamten, der nicht das Geringste produzirt, das der Menschheit - zum Nutzen gereicht. Nehmen wir die im Handel Beschaf tigten. Sicherlich wird in jeder gesellschaftlichen Ordnung ein Theil der Menschen sich mit der Distribution der Produkte befassen müssen, bei vernünftiger Organisation aber ' wahrscheinlich nicht der zehnte Theil Derer, die sich heute damit befassen. Man muß daher ' den größten Theil der Arbeit, welche' heute im Handel angewandt wird, als unproduktiv bezeichnen.. Die Tausende und aber Tausende, welche ihren Erwerb alS Groß- oder Kleinhandler in dieser oder jener Branche sinden, die Menge von C.lerks, Verkäufern, Buchhaltern, Reisenden, Hausirern, Wirthe, sowie alle im Bankwesen beschäftigten Leute tkl, sind keine Produzenten, Selbst in der Industrie wird eine groe Menge Arbeit verschwendet, welche nur den Zwecken der Konkurrenz dient, an 'sich aber nutzlos ist. Vom volkswirthschaftlichen Standpunkte aus betrachtet, ist solche. Arbeit unproduktlv . 3n dieses Gebiet fällt z. B. alle die , für Reklame angewandte Arbeit bestehe dieselbe in der -Herstellung von tausenderlei Bildchen, dem Aufsetzen von Zeitungsannoncen, dem Drucken von Zirkularen oder dem Malen von großen Aushängeschildern u. dgl.
Welch' große Zahl von Menschen ist in dem Berufe der Vermittlung von Grundeigenthumsgcschasten thätig, dann haben wir ferner die Riesenzahl von Versicherungsagenten und anderen
Agenten, welche in keiner Weise produktiv thätig sind. Und zum Schluß wollen wir noch die große Klasse der Dienstboten erwähnen, der sog. äomestie servants, deren Zahl sich mit dem wachsenden Reichthum einer Klasse stetig vermehrt und zum sehr großen Theile bloß dem Luxus und der Bequemlichkeit dient. Man wird kaum fehlgreifen, wenn man annimmt, daß diese alle zusammen an Zahl die wirklich Produzirenden übertreffen. Diese Berufsarten mögen noch so ehrenhaft sein, unter dem heutigen Systeme noch so nothwendig erscheinen, im volkswirthschaftlichen Sinne sind sie unproduktiv. Alles aber, was die nicht produzirenden Klassen verbrauchen, muß durch die Arbeit der produzirenden erzeugt werden. Wenn nun College Boppe sagt, daß unser gesammteS Volk ein produzirendes ist, und die NichtProduzenten eine verschwindende Minderheit bilden, so zeigt er damit eine vollständige Unkenntniß der Verhaltnisse, welche naturgemäß auch zu falscher Beurtheilung des Gesellschafts-Organismus und zu falschen Schlüssen führen muß. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana : Wahrscheinlich ein Gewitter gegen Abend ; am Mittwoch kälter und regnerisch. . Die republikanische Nation a ! C 0 n v e n t i 0 n. . Minneapolis, 0. 3uni. Die Stadt ist angefüllt mit Politiker und der Lärm und die Aufregung allenthalben sind unbeschreiblich. Sowenig, wie gestern läßt sich auch heute mit Sicherheit die Stärke der beiden Iraktionen beurtheilen, doch haben die Blaine-Leute entschieden einige Vortheile gewonnen. Die Erwählung Fassetts zum Vorsitzer der Convention durch da? National Erecutiv-Comite hat gezeigt, daß in letzterem Blaine die Mehrheit hat, und dies erweist sich in sofern nachtheilig für Harri fon, als die Entscheidung mehrerer Contcstfälle zu Gunsten. BlaineS sicher ist. Der von Utah wurde bereits zu Gunsten Blaines entschieden. Die aufregenden Szenen spielen sich in den Hotels ab, wo die verschiedenen politischen Organisationen ihre Hauptquartiere haben. Da herrscht ein Treiben, ein Geschrei, ein Gejohle, eine Confusion als befände man sich unter lauter Verrückten. Heute Morgen kam hier eine Delegation von Gegnern HarrisonS aus Jndiana an, und nahm Quartier im West Hotel. Sie trugen ein Banner mit dem Bildniß Blaine's. Rhody Shiel, der Oberbefehlshaber der Harrison Truppen aus Jndiana wurde bei dem Anblick so wüthend, daß er seinen Leuten zurief: Reißt 'das Banner herab !" ES hatte nicht viel gefehlt, so wäre der Befehl ausgeführt worden, dieS rief aber unte? den Anderen, welche zumeist aus Fort Wayne kamen, große Entrüstung hervor, und sie erklären offen Harrison könne in Jndiana nicht gewählt werden. Man ist der Ansicht,, daß das Schicksal Harrisons davon abhängt, ob ihm die farbigen Delegaten aus den Südftaaten treu bleiben,' oder nicht. '. ' ' r ! Versuchen auszubrechen. Anderson, Ind., tX Juni. Durch Zufall entdeckte der Staatsanwalt, daß eine Anzahl Verurtheilter im hiestgen County-Gefängniß die Absich! hatte, auszubrechen.' Er machte dem Sheriff Mittheilung und beim Nachsuchen fand man, daß einige Ei--senstäbe durchsägt und mehrere Backsteine ausgebrochen waren, doch war alles an seiner Stelle belassen worden. Letzte Nacht sollte der Ausbruch erfolgen und zu dem Zwecke sogar Dynamit von auswärts eingeschmuggelt werden - Das Vorhaben wurde natürÜMXÜitii4M;Mß Ä ASii Das große Unglück in Oil z'MWARWMM M?kMtMK jetzt hat man 76 Leichen auS den Aui
nen hervorgezogen,, worauf die Suche für den Rest der Nacht eingestellt wurde. Man glaubt, daß nochiüber hundert Personen, unter den Txülnmern begraben liegen. ?
Die Beiträge zur Unterstützung der Stothleidenden fließen reichlich und das t L t 1 !?. i 4 iin Ann ÄS, tomlre yar oerens f,wjB yau den. Die Ansprüche sind aberAuch bedeutend und noch viel mehr muß einkommen, um denselben nur einigermaßen gerecht zu werden. . , Eine Beschreibung des Vorgangs des fürchterlichen Unglücks ist gar mcht zu erhalten ES kam Alles so plötzlich und Niemand weiß etwas Andereß zu sagen, als daß auf einmal zwei entsetzliche Erlofionen erfolgten und dqnn war es als ob die Hölle hereingebrochen wäre. Drei große Gasolm-Kufen ttaren fast zu gleicher Zeit erplodirt und dann war nichts mehr zu .sehen, vls ein riesiges wogendes Flammenmeer, dem die Menschen in wahnsinniger Hast zu enteilen suchten. ES warTunmöglich, den Häusern, welche M Kz dem Flammenmeer, befanden beizükommen, und die Unglücklichen, welche in denselben waren, zu retten. I Von denen welche, nachdemUdie Flammen von der Oberfläche deS Äasserö verschwunden waren, ,uuS demselben noch lebend herausgefischt wurden, werden wohl die Meisten sterben. Mle Brandwunden sind auch so fürchterlich, daß man wünschen darf, daß die Unglücklichen bald ihr Leben endrn. A Titusville, Pa. Juni. -Zur Zeit hat man 55 Leichen gefunden, wie viele sonst noch im Wasser oder in den Flammen umgekommen, läßt sich nicht sagen. In Mechanik Str. blieb ein HauS übrig. Der Schadeck belauft Ich auf nahezu 2 Millionen Dollars Es wird gesagt, daß Rockafeller tzl0l,M für die Nothleidenden ''gezeichnet, habe.. -- - Un merrs ch l H eE l t Wheeling, W' Va., 6. Jum. Ein Italiener und seine Frau - wurden gestern hier verhastet, weil sie ihr vier Wochen alteS Kind in einem Haufen Kohlenschlacken lebendig begraben hatten. Einige Eisenbahnbediensteke hörten das Wimmern desKindeö unh holten eS heraus. . Ausland. Stach Kiel abgereist. Berlin, 6. Juni. Der Kaiser ist heute Nachmittag um 2 Uhr von Potsdam nach Kiel abgereist, wo er morgen mit dem Zaren zusammentreffen wird. K iel, . Juni. Der Prinz Heinriö von Preußen, Bruder deS Kaisers, begrüßte denselben mit seiner Frau hier bei seiner Ankunft. Eine große Menschenmenge auf dem Bahnhof brachte Hochrufe auf den Kaiser aus, der sich gleich auf die Jacht. Hohenzotlern" begab. Kopenhagen, 6. Juni. Der Zar und der Zarewitsch sind heute von hier nach Kiel abgefahren. E i n K r ö n u n g s j u bit ä u m, Pest, 6. Juni Eine ungeheure Menschenmenge betheiligte sich heute an den Festlichkeiten zur Erinnerung an die Krönung des Kaisers Franz Joseph als König von Ungarn am 6. Juni 1867. " Die Hauser waren festlich geschmückt und an vielen Straßen waren Triumphbogen exnchtet. Der Kaiser traf um halb drei Uhr auf dem Westbahnhof ein.' Er trug die ungarische Generalsuniform und war von Mitgliedern der Kaiserfamilie begleitet. Er wurde von einer glänzenden Versammlung, von, Würden tragern mit größter Begeisterung begrüßt. Der Minister-Präsident Graf Julius Szapary und' der Primas von Ungarn glngen ihm, entgegen und geleiteten ihn zum Wagen.. Sobald er auS dem Bahnhof heraustrat, wurde er von der Volksmenge' mit ' brausendem Jubel begrüßt." DaS Turnfest in Aaney. aneh'5.' Juni. ' ES fällt auf,' daß bei dem hiesigen Turnfest keine der vielen Musikkapellen die russische Nationalhymne spulte. t Es , sind bereit ca. 15,000 Fremde hier und jeder an kommende Zug U bringt mehr. - Die tschechischen Studenten legten heute einen großen Kranz auf daS Denkmal der Jungfrau von Orleans und überreichten später den französischen Turnvereinen ein von den Damen in Prag gesticktes Banner.
QchissSnachrktbten.
Angekommen in : New Aork: Tauric" von LiverPool, Werra" von Gibraltar, Arrizona" und Servia" von Liver Pool. - Gibraltar: Fülda" von New Jork. Lizard: Europa" von New Iork. Liverpool: Alsatia" von New Zork. Der Altreichskanzler uns kein Sohn. Dem Grafen Herbert BiZmarck. der jetzt als glücklicher Bräutigam der ebenso schönen wie.'relchen österreichischen Vräfin Marguerite Hoyos im siebenten Himmel ist, meßt jetzt die Rheinisch, westfälische Zeitung, früher ein be zeisterteS Parteiorgan des Altreichz kanzler?, einige Tropfen Vermuth in den Freudenbecher. Sie behauptet nämlich nicht weniger, als daß Graf Herbert IBiSmarck am Sturze seines Vaters ernstlich schuld sei. Das Blatt schreibt:' Fs war . zu Beginn des Jahres 1839, als sich immer mehr parlamen tarische und außerparlamentarische Einstüsse geltend machten, den unbequemen Einfluß" des alternden Reichskanzlers auf den Kaiser und den Gang der Geschifte zu mindern. ES galt, jüngeren und neuen Leuten Raum zur Bethätt zung ihrer Kraft zu schaffen und auch ittteren noch Gelegenheit zu geben, etwas für die Unsterblichkeit zu thun. Mit am stärksten aber an den Bemühungen, den bis dahin noch immer leitenden Staatsmann auf das Altentheil der Politik abzuschieben, betheiligte sich die sungbismarcksche Gruppe in Aemtern und Gesellschaft. Ganz besonders wurde vom Grafen Herbert Bismarck, i)cm damaligen Staatssecretär des Au?mäxtigen. angenommen, daß er noch ein größeres Maß von Selbständigkeit zu erreichen strebte, als, ihm schon ohne bjn.von seinem Vater gewährt wurde. Zn jener Z'it war es, wo der Staats minister v. Boetticherden Fürsten Mmank wlederholtersuchteft bleiben tvoniBerliuaü nach dem MiUelpünkt der Geschäfte zu kommen, wett sonst MncheZ schief gehen dürfte. Graf Herbert Deinerseits aber be ruhigte feinen Vater und rieth ihm, ge tröst auf dem Lande zu bleiben, da der Kaiser wünsche, daß der Fürst auf feine. Gesundheit Rücksicht nehme. ES darf jedenfaÜS mlt gutem Grund angenommen werden, daß der dem Fürsten von. fernem Sohn gegebene Stath mit im Interesse des Wohles - des großen Staatsmanns, und im Einverftändniß mit dem Arzte desselben ertheilt wurde. Jedoch war auch fetter vorerwähnte . Drang nach größerer Selbständigkeit mit im Spiele, der in der jüngeren Generation sich um so stärker geltend machte, je mehr auch beim Kaiser die Hinneigung zur Jugend zu Tage trat.Fernerhin 'würde, als die JungbiS märcker ersichtlich selbständiger auftraten. der NM derjenigen Kreise immer reaer qemacht;' welche dem Fürsten BiS marck Schuld gaben, daß er so lang? in seinem Amte zu bleiben beabsichtigte, bis er die Erblichkeit feiner Dynastie sicher gestellt' wisse. Schließlich kam noch hinzu, duß der Verkehr des Grafen Herbert im Amt wie in der Gesellschaft vielfach jene Freundlichkeit der Sitten vermissen ließ, die nach allgemeiner Anficht seiner Jugend entsprochen haben würde. -- Ziztltyän die Chkear,rx Weltausstellung. Die Gartenbau-Gesellschastzu Frank surt am Main beschäftigte sich in der letzten Sitzung mit der Beschickung her Ehicagoer Weltausstellung durch die Gärtner Deutschlands. Der amerika nische Generalconsul, Herr Mason, verlag einen Brief des Herrn Pros. Wittmack in Berlin, der nähere Mittheilungen über die Art und Weise der Pflan zen.Ausstellung und ihre Beschickung machte. Die Ausstellung zerfallt dar', nach in eine permanente mit Baum schulartlkeln. Komseren, Rosen, Sträu chern, Stauden, und eine temporäre, etwa alle J4 Tage sich verändernde. Der Schwerpunkt der deutschen Aus stkllung dürfte naturgemäß in die erste Hälfte des September fallen, weßhalb der Vorsitzende, Herr Straßheim, em pfähl, Sämereien etwa am l. April 1893 abzusenden. Die Sämereien werden von in Chicago speciell ange stellten deutlchen Gärtnern gejäet und gepflegt, so daß die Anwesenheit der Aussteller nicht nothwendig erscheint. Seitens des Reichs sind für dlefe Sve cial.AuSstcllunz einstweilen 10,000 M. anaeiekt. Die Gartenbaukunst lst in Amerika seit Kurzem auf einer viel höheren tuse. wie, zn Deutichland. Die klimatischen Verhältnisse, d. h. die rasche grelle Hije. gestatten aber nicht nne lo lntenstve Entwlckelung der gar bennüance bei den Blumen. wi? in Deutschland, weshalb die deutsche Gärtnerei immer noch ein qroßes Gebiet für Absatz hat. Ein Redner empfahl deshalb rege Bethelllgung mlt vamerelen von Eyclomen. Stiefmütterchen u. dgl.. Zwiebel und Knollengewächsen und Ftavden. umkomebr. als besonders
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ES giebt keinen stärkeren Conknrrcnten des Brantweins als das Bier.
Je weniger dessen Genuß den arbeitenden Klassen durch hoheCleucrn vcrküm-
mert und unzugänglich gemacht wird,
verdrängen, und hier ist der Gesetzgebung der richtige Weg bezeichnet, mit Er-!! folg und in vollster Uebereinstimmung mit allen Anforderungen der Sittlich-!
seit, gegen Uamaßigkeit anzukämpfen. Das Bier entwöhnt die Bevölkerung allmalig vom Branntweingenuß und vermindert auf diese Weise die schweren Folgen des Alkoholismus " so wendet sich ein schwedischcH Patriot an seine heimische Gesetzgebung und eminente amerikanische Aerzte, als Resultat langsähriger, wissentschaftlicher Beobachtung, empfehlen gut der gohrene, reine Biere Gefunden Und Kranken als nahrhaftes, belebendes (?ctrank, dessen mäßigem Genuß sie, entgegen fanatischen Zeloten, alle üblen Folgen absprechen.
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