Indiana Tribüne, Volume 15, Number 260, Indianapolis, Marion County, 6 June 1892 — Page 3

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Ml, DaS beste Mittel gegea Rheumatismus. Xlfebrrrcfftrn, Frostbeulen, Gicht, Hexen schuß, Kreujweh und Hüftenleiden. Nückenschmcrzcn, VtrftauSungtN. Steifen Sa!, Brühungkn, Quetschungen, Zrksche Wunden und Schnittwunden. Neur al g i e , Zahnschmerzen, opfmeh, Brandwunden, Aufgesprungene HZnde, Gelenk schmerze d alle Schszerzen, welche ein äußerliches Wx tclbcnöthigcs. Farmer nd Viehzüchter sikldea m dem Ct. Jakobs Oel ein unüberKefflicheö Heilmittel gegen die Gebreche a dSBievftMdeK. Eine Flasche 2t. Jakob Ctt kostet 59 CtZ. lfünf Flasche für ZZ.ü). Ist in jeder Axs theke zu ty&Ua. THE CHARLES A. V0CELEP 0.. Balürnor. J. find selten glückliche. E3l und wodurch kies Urtrf in knrzerU Zeit afttffcelfc iwYtrü sann, oisl I iwng7.iirrr , ;t.f:T, bui jairrian'u naturgetreue 4'tftvr, mti-An von d?m Ue eat bewSkrte 'ivsttfwa (4:1 nftitut ia "Xito lim Htsx&mtUü 'rt, a:ii tie Ilarite Welse. Jzi!? Vfutv. He h den ?tzk irr iiitrfi &:. teBt d Zvm& ,&nut'& 'B'Tftn tfitat , wtx in.;? tvti& btnter",n ioctl bkhcrnqen ten ta, mtitiilute utfvI faijfl 1. V . 1 1 i ; . n . . .1 ... 1 . , M i'") 1" 3 a r bivtiiiu M tfekitl thu l Wird sbr 2r ßeni in&l Pöinnattsn ist tru ciraf, trn u' isrzszn, rxck, rsankk. Adreisl : lVtsvlir li;ii-tastiiiat. li CÜoton tlace, Küw i'orK. N. y. Der iKcttttiittS-SlMfer" an jit habt in 3'n ttanaplU. i!., bei . i. Brandt 15., 27 X f 1 a ü re ti 0 Ü: e . Wurde eher ohe Vrod sela. ZSischö?. Skesidence, Wsrauctte. Wich 7. Ns?. '89. Herr Pastor I. Koßbiel schreibt von dort: Ich habe sedr viel aektte d wenn ich nu einen solSe Ner Venanfall komme suhle, nebme ich einen Löffel Voll lstgrSarg' NervenTkarkcr. nd vm is der, lgt-, er ist mir deshalb wlrklich oßt dad ich her rod tuen, tas vyne ,eia moazie. Lowell. Washinzton Ca.. O.. Sept. 1383. Herr Vagor W. amvmeter schreibt : Die Wedei war für wem Südnchen. ich hatte mich deShald an Pastor könicz um Rath gewandt der der kaum flaue, datz dem ,nd zu deisen sei wurde. Ich aake nun ott. ba ich den Rath befolgt habe. Nach der zmette DostZ von dem Nkrven'Skarker hat das Sind keine rampfanfall mekir gedabt. wädrend ti vorder 13 m 13 täglich, und zulegt auch Zkachts solche hatte. TaZ Kind war auch so dadurch schwäch, da? sast n,cht medr kebe und eben kann. Jetzt spielt es aber im ofe munter berum, bat fluten Appetit an iu dea dierWochen dere'.tK Pwnd an Gewicht zu enommkn. Jlv werd: deshalb d Arznei empfthu. ws rch Ldnde ftude. CSi , 1 ei tverttvsllkZ Dckch sürNerven'.kidendt wird Jedem der ti DMmt. zugewandt. C' " Arme er hatte auch d Medizin umsonst. Tief Medizin wrde s?it dem Jahre lirt vvn den Hochw. Pastor Hörnet. ZZsrt Waszne, Jnd znderntct nnd letzt unter keiner Änwjug vvn der KOENIG MEDICINE CO., 23& Kan4lph SU CHICAGO JXI. Apotheker z baden füt $1.00 t Flasck,e. Klagen sOL.0Z robe t.?S, iür I JndinsdkiS in he deutschen Ssptheke ion i. iill. Panzer. St Wett Wailktngton ktr. und Süd Sau Str. und Viuroln ane. Leserin 1 Wenn Sie einen schönen modernen Ntttttel für da5 Frühjahr brauch!, so sprechen Sie vor bei Frau Barr & Co.5 83 35 Süd Illinois Str. Sie werden finden, daß unsere Auswal)l owfr und usere Preise superordentlich mäßig pnv. Haue: Ich hade für alles sn Arthur Jordan fabrizirte .n.r.ihirt mit ks n nror.sii Ivireb ton Lakeis. welches ich bis aus Weiteres zu sU genoen Preen rie,r. SO iiS iw Pfund aus einmal tSc per Str. M biS M Pfund auf kinmal sc.b per Ctr. zoo blS öl Pfund auf einmal 2' per llkr. 0diWagenladunAWc. FS- Telepbs vtv. Treiber haben kein Recht vsn diese Preisen Abzugehen oer ouerarre zu aaie. Ofsice: No. SS Süd Delaware Straße. A. CAYLOR. DachMaterial! T. F. SMITHER, cvtnMrr In ikSdach Material, 2 imd s pl eadNooßtt. waerdichtrS ökeatina. leuer festem vUr,tt.Strnvdk ellttare ?r. ic hihib g, ratze. Telephon U. Dach deck er ei. und luetum örtliche a&MCT Ste rintÄfl! P ltllOstite TfUCtUlt Dächkl U Alle Arten ijon,pifitiousTacher mn n, is. ,, eriat. tncr . Ro. 169, Aard : 180 W. Marylandftr Telephon 8ttl. Jndianavoli, Jni. " I 'li I I W !";-- -l-A.- i. s A um 8rn UflfHirU ü laufe euirt dltt:tz2Mich Szabe lei ftt4ea Ulustritte . Germania, wi rrnk tftbtt kenifdim Lebens. ! Johanne Scherr. de großen di'kt'che !. - 7... -t k..if..r.tp thf t.hif.n ffirn.: DMNr. ! KINI iiinnit ". durea. n öftandiie- BUd-Gallme der. denk Vürdia, t5ceuen. Personen nd Beaebenkeiten i Itt ÖffchTÄte M taterkandeZ. Jeder Deutsche sollte salck baden. Niedrig im Prije. ertanstaus r ' wrrii A.n.. I4vKI . i.-t O-l er B.ItJ.r. lirm f,!tit Selcaeht für tie itk2:z:t deutsche Icme oder Hr. Geld zu machen. Wea nah ? , .iT.( . n " n'A a Ci

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Ein Fi?cher-Noman

Srzhlimg von A ar. Dreyer. (Fortsetzung.) irnrni sprang aus unb rief: .Tante, bist Tu das?" ' Ich b,ns, llnödie Frau", lies; sich MinnaS Stimme vernehmen, ich wollte in an sagen, das; angerichtet U." 's ist flut, wir tornmen." Bei Tisch kieb Jochen gehörig ein. Emmi freute sich jiber feinen gesunden Appetit. Sie selbst an sast gar nichts. Tie Tante beobachtete mit kritischem Blick sein Benehmen bei Tisch. Vornehm war es nicht. Natürlich er mit dem Meffer. Und die Art. wie feine grobm Hände Messer und bZabel benutzten, war weniger gttvandt als kräftig. Aber da este, Zugreifende, Unbefangene und Unverlegene in seinem W'sen, das auch sie immer mehr cmpsand, wirkte auf sie versöhnend. Ein Oh! der Ueberraschung ent ffchlüpste ihrem Munde, als er sich Rum zu seinem Thee goß. Er sah ihr munter in? Gesicht: Sie meinen woll" mit der Tante sprach er hochdeutsch, weil sie platt nicht verstand . das that ich aus Ver sehen? Aber nee! Es war lneine würkliche reelle Absicht." Na, wenns Ihnen nur bekommt.Was sollt es nicht! Das ist Unsereiner gewennt gewohnt." Emmi griff nach der elektrischen Klingel, deren Knopf in einer birnenförmi gen Kapsel vom Gasarm an der Schnur herunterhing, mitten über dem Tisch und fo bequem erreichbar. Das Mädchen kam mit neuen Tellern zn einem neue Gericht. AllcnS ist hcuzutage elektrisch" , sagte Jochen, und er erklärte auf seine Art. das; ihn die Elektrizität besondels interessire. Die wollte er stndiren; die wäre vielleicht für die Fischerei von groher Bedeutung. Das elektrische Licht übe auf die Fische ja besondere Anziehnngskrast, und schon damals, als er zuerst davon gtlcscn habe, wäre in ihm der Plan ausgetaucht: ob es nicht loh. nen könnte, dle Fahrzeuge nüt elettrilchen Lampen auszurüsten, oder von oer Küste aus die See zu erleuchten und so betsplelslvelfe den ennzuaen eincbc--sondere Richtung anzuweisen. Naturlich sei das bisher nur ein Traum gcwejen. Ient aber wolle er dkezen Plan allen Ernstes prüfen. Und er erklärte weiter, das; er überhaupt die Maschinentechnik gründlich kennen lernen wollte. und ferner wollte er sich auch theoreU ch. naturwissenschaftlich mit dem Leben, den Gewohnheiten, den Bedürfnissen der Meercsthiere beschäftigen. Und wenn er dann seine Studien abcschlo sen hätte, dann ginge er ans Werk und dann sollten die Göhrener was erleden!" Seine Augen flammten; sie lehnte den Kops an seine Schulter und blickte stolz zu chm auf. Nach Tlich führten die Damen Jochen nach der für ihn gemietheten Wohnung, Es war drei Hänzer von Emmis Villa, im zweiten Stock eines großen freundllchen Kauzes. Die Vernnethenn, rau SZaacke. eine alte, schüchterne Dame, die bessere Tage gesehen hatte. Hur. liebe Frau Baacke. bnna' ich Ihnen meinen Verlobten, meinen Hans Herr Jürgens," stellte Emmi Jochen vor. nachdem sie eingetreten waren. Sehr erfreut," hauchte die alte Dame und sie knirte tief. Er aber trat ein fach auf sie zu und reichte ihr die Hand. Darr ich die" Herrlchasten ersuchen. mir zu folgen," lispelte sie dann und öffnete das für Jochen bestimmte gimnies. Ein großer, altfränkischer, aber um so behaglicher und ohne Aufwand ausgestatteter Raum. Jochen nickte besrledlgt. Gefällt es Dir?" fragte Emmi. Ja sihr!" Er vertrug sich aufs Beste mit feiner Wirthin, die sich freilich den Verlobten der vornehmen Frau Büfing ganz anders vorgestellt hatte. Ab.'? sie machte sich keine besonderen Gedanken darüber: selbst dazu war sie zu diskret und zu ängstlich. Viel Mühe hatte weder sie noch ihr Dienstmädchen von ihm. Am liebsten half er sich selber. Und oft auf die schnellste und ursprünglichste Art. Schmutziges Waffer goß er mehrmals einfach zum Fenster hinaus. Wie sollte er da erst lange klingeln uud Geschichten machen. Frau Baacke hatte es ein paar Mal selbst gesehen, ein paar Mal davon erfahren, aber ihm darüber nur die lei festen Andeutungen zu machen diese vielleicht mit der bescheidenen Frage e'.n zuleiten, ob das Mädchen auch lmmer ordentlich ür Alles sorge, das brachte sie nicht fertig. Seme derbe unbekümmerte Art machte a tf sie, die immer Zagende, gewaltig.' Eindruck, und sie hätte Furcht vor ihm gehabt, wäre er nicht fo treuherzig dabei gewesen. So aber wurde ihr der Abschied ordentlich schwer, als er nach vierzehn Tagen auszog, um zu Frau Emmi als dren Ehemann überzunedeln. Hans Jürgens, Fischer. Emmi Jürgens, verw. Büsing. geb. Fehlandt. Vermahlte. So war zu lesen auf den Heirathsan zeiacn. die das Paar verschickte. 'Das sieht ihr ähnlich! so urtheilten die meisten von mmis Belannten. men Fischer! Den hat sie entweder aus bloßer Eaprice genommen oder sie ist fürchtirlich verliebt. Na sie muß ja selbst wiucn, wozu und warum. Auch Dr. Helms, der vor drei Wochtn" den Damen seine Auswartung ge macht ijailc, rrylelt Diese virncige. lieber ihre Fassung war erst von Jo chen. lirnrni und d.r flaute Nath gesio am wordcn. Dem Wunsch der Da inen, iün zu einem Qans umzutaufen. küate er fick ohne aros;es Widerstreben. Er seinerseits aber verlangte, das; er recht und schlecht als ,rNcher bceichnet werde. Emmi , widersprach nicht, die Tante aber machte behutsam verschie dene Bedenken geltend. Die fochten ihn aber nicht im Geringsten an, im Geaentbeil. Und seiner Bettimmtbeit

lou:::e mim man wwcrsiehen, um einem entschiedezien ..Ja, ja, ja!" brachte' sie alle Einwände der Tante zum Schweigen. Und während Jochen sich jeht fragte, ob diese rein äußerliche Angelegenheit wirklich den unerschütterlichen Ernst seiner Forderung verdiene, war Emmi ganz Feuer und Flamme für die Er süllung seines Verlangens geworden, nicht nur weil seine schlichte Entschieden heil sie hinrif;, zugleich weil der Geante sie vrickelie. was für Gesichter die Bindern, .diese konventionelle Sipp schast" dazu machen würden. Und nun waren sie Mann und Weib. In vollen Zügen genossen sie ihr Liebesglück. Aber troy der vielen Stunden seligen Sichvcrgcsseils blieb die Festigkeit, mit der sich Jochen feiner Aufgabe, feiner Berufsbildung zuwandte, ungefchlvächt. Und jc frischer seine Thatkraft, je ir br seine Männlichkeit, die vom Lebttl noch mehr wollte a!Z Liebe, sich offenKarte, umsomehr verlicste sich Emmis weibliches Empfinden, das in der Liebe ihr Alles fand. Sie waren glücklich. In der kurzen Zeit des Brautstandes hatte Jochen zunächst die vielen, wechjelnden. ungewohnten, überraschenden und mächtigen Eindrücke, die das Bcrliner Leben ihm wahllos ausdrang, in seiner Weise zu ordnen und zu verarbeite sich bemüht. Er faßte nicht befonders schnell auf. Auch sein Begriffsverinogen zeigte sich hier und da spröde rnib knorrig. Aber was er sich ongeeignct hatte, das hielt er fest. Emmi, die seine Begleiterin und Lehrmeisterin war, hatte auch hier an der Eigenart seines Wesens, das sie ihrerseits nun noch niit verliebten Augen ansah, so viel Freude, das; sie seine Naivetäten und Einfaltigtciten, die ihr bei Anderen unleidlich geivesen wären, aks Naturlaule mit innerem Jubel begrüs;t. Und sie sagte ihm osters. sie lerne mehr von ihm, als er von ihr, was er bei seiner Scheu vor irgcndwelcher Abhängigkeit nur zu gern horte. Jetzt wollte er mit feinen eldtrotechnischen Studien beginnen. Der Lehrer dafür war bereits gefunden. Ein Onsei von Emmis erstem Mann. Herr Kühler , seiile F.eunde nannten ihn louleur" wegen feines kolorirten Gesichts, d. h. wenn er nicht dabei war , der Direktor einer elektrotechnifchcn Fabrik, hatte sich bereit erklärt. Jochcns Unterweisung auf diesem Gebiet zu

übernehmen. Das war brieflich geschehen. Zweial hatte )as junae Paar ihn nicht zu Hause getroffen. Für heute Abend nun hatte ihn Emmi zum Thee geladen, und er hatte zugesagt. Gegen seine Gewohnheit, wie er kurz und bündig schrieb, nur weil sie es wäre; und dabei bat' er sich aits, daß es kein Thee sei mit Weibern, sondern mit Rum mit echtem Jamaica'Num. Wenn außer ihr lind d.-r Tante üoch Frauenzimmer dabei wären, käm' er nicht. Nun war er da, der alte Knabe. Kein liebenswürdiger Gast. Bissig dcr Ausdruck seines cholerischen Gesichts, knurrig die kurzen Fragen und Antwor!cn, die ausschiiesUlch Emmi galten. Um Jochen kümmerte er sich fast gar nicht, so da; der alte Mühe hatte, seinen Verdrus; zu kiinisteni. Der alte widtthaarige Bursche sollte sein Lehrer werden! Nun wenn das nur mit ging! Jochens Uumuth fand ein Behagen darin, die Züge des alten Kuhler gemachlich zu mustern, iseln kahler schadet, d.'n an Kranz struppiger Borsten nmrahmte, die Bulldoaaennase, deren Färbung gerade im Ucbergang von Noth zu Blau begrkstcn in s Bislettc hinüberspielte, die als Buschklepper hinter dem Strauchwerk von Brauen lagernden verschmitzten Augen das stimmte Jochen doch immer mehr zur Giosimuth. Wer so aiissah. konnte nicht liebenswürdig sein. Und dann kam er immer mehr dahinter, das; der Alte gar nicht, so schlimm war wie sein Gesicht. Emmi wurde sehr gut mit ihm fertig. Sie ulkte ihn oft genug kräftig an, er ging mit ajim irriger Selbstironic darauf ein. Währeud des sehr guten Essens aber suchte und fand er auch bei Jochen .Antuüpfungspunlte, und als er gehörig satt war und ein halbes Dutzend Tassen steifen Thecgrogk hinunter gespült hatte, wurde er fogar im Verkehr mit ihm umgänglich und gesprächig. Sie rewien über Jochens Studien" gang. Vor .der Elektricität nehmen Sie' sich aber in Acht", sagte dann der Alte, .gehn Sie nicht zu dicht 'ran! Kucken Sie 'mal auf meine Nas! Das ist Alles von der verdammten Elektrici tüt. Macht die so'n Durst?" fragte Jd chen kurz. Ein verflixter Schlingel, dieser junge Kerl! dachte Kühler. Aber verschnupft war er nicht darüber, im Gegentheil. Und er nahm die Gelegenheit wahr, schnalzte mit der Zunge , und sagte: Nun sehn Sie 'mal an, das größte Geheimniß der Eektricitat haben Sie schon ersaßt! Riesigen Durst macht sie. Apropos Durst! Sag 'mal, Emmi, hast Tu eigentlich noch von dem gelbkackigen Clateau Margaux?" Gewiß. Onkel, ich hab' schon für Dich 'rausholen lassen. Das ist brav, Emmi. Du bist doch 'n relativ vernünftiges Frauenzimmer." Nun mischte sich mich die Tante ins Gespräch. Das ist das erste Mal, wo ich von Ihnen höre, daß Vernunft gewissermaßen auch bei Frauen zu sinden ist.f Himmel ja! Das überrascht mich auch.-. Gut, Onkel, das; Tu Dich gebessert hast ertlärle Emmi uud wehrte, damit von vornherein einem boshast-satlrischen Ergklß. zu dem er sich gerade zurecht seste. ÄlZenn ich daran denke, wie Du da mals umsU" Wann?" Als ich mich zum ersten Mal ver heirathete." Sie blickte Jochen forschend dabei an. Aber auf feinem Gesicht zeigte sich keine Wolke. ,! Wie sollte es auch? Er em,'and zu natürlich, als dak ihn scntimentale Eifersucht äuf ihre Vergangenheit anwandeln konnte.

Und nun erzählte sie: Denk' Dir, Hans, als er die Heirathsanzeige be kam. schickte er feinem Neffen ohne ein begleitendes Wort als Hochzeitsgefchenk einen Strick. Na, sagte das noch nicht genug?"

knurrte d'r Alte unter bezriedigtem Schmunzeln und schenkte sich ein neues Glas ein. Emmi und die Tante ließen nicht nach, ihn an seine Bekehrung glauben zu inachen, und schließlich gab er zu. daß er kein Weiberfeind mehr sei. Ja. wißt Ihr, Kinder, das war so lauge, als mir die Weiber zu schaffen wachsen!" erläuterte er diese secli,che Wandlung. Jetzt, wo mit. mir das Alles vorbei ist" die Augen der Tante wurden ängstlich wo ich vom Weibe nicht mehr zu hoffen und zu fürchten bade, zefct hat die liebe Seele Ruh'. Und jct hab' ich überhaupt erst Freude von meineui Lefceu, da dZ ewige Rumlaufen mit heißen Wallungen aufgehört hat! Gott sei Dank, daß das hinter mir liegt! Jetzt wirds erst schön." Auch ein Standpunkt dachte Jochen. Die Tante aber brachte die Rede schnell auf einen anderen Gegenstand. Und so plauderten sie noch eine Weile lebhaft über dies und das, bis der alte Direktor ausbrach. Draußen knurrte er noch einmal das Dienstmädchen an, als sie ihm den Ueberzieher anhalf und er nicht gleich in die Aermel kam. Himukel, wer hindert mich denn da. .u einen Rock auzuzieheu!" Aber Minna ließ sich nicht verblüffen. Und beim Thüraufschließen bekam sie ihre zwei Mark. Sie kannte schon die Eigenthümlichkeiten des Herrn Direktor, auch diese letzte. Gleich am anderen Tage suchte ihn Jochen, wie das abgemacht war, in seincm Bureau auf. ES war gegen zwei, zu der Zeit, wo er geschäftlich am wenigsten zu thun hatte. Knurrig und brummig enipfing er seinen Besuch. Hatte Jochen nicht seine Art gekannt, er wäre gleich wieder um gekeljrt. Und dann ging der Alte mit gewissem zorn igelt Eiser sofort ans Wert. Er hatte auf feinem Bureau verschiedene kleine betriebfahige Modelle von Dynamomaschinen mit Beleuchtungsap paraten. Eine der Maschinen setzte er in Thätigkeit. Und ohne sich mit vorbereitenden Einleitungen auszuhalten, redete er zu seinem Schüler von dem Zusammenhang zwischen Magnetismiis und Elcktrjzitäi, was Jochen aber bei seinem Mangel an jeglicher Vorbildung böckfft spanisch vorkam. (Fortsetzung folgt.) m m - Nus der Frauenwelt. Hulda Friedricks. eine junge deutsche Dame, wurde kürzlich von der Pall Mall Gazette" engagirt, um eine Reise durch die Ver. Staaten anzutreten und hier eingehende Studien über die gesell fchaftlichm Institutionen, namentÖh in Rücksicht ihres Einflusses auf das Leben der Frauen zu machen. Polizeimatronen sind jetzt in New Pork, Boston, Chicago. Philadelphia, New Orleans und anderen großen Städten angestellt worden. Dieser Fortschritt ist hauptsachlich den lebhaf. ten Bemühungen der Frauen zu danken, welchen die Opposition der Polizei end lich doch weichen mußte. Frau Wilhelm ine Hiest hat in Stock' Holm eine zahnärztliche Unterrichtsanstalt für Frauen begründet. Miß Addie M. Stevens aus Con cord, N. H., wurde als geprüfte Pharmaceut eingetragen. Sie ist die erste Frau, welche in diesem Staate dieQua lifikation erlangt hat. Elisabeth Gelbert, eine hachherzigt Menschenfreundin, ist jüngst in England gestorben. Sie war als achtzehnjähriges Mädchen erblindet und wandte seitdem ihren Schicksalsgen offen die werkthätigste Theilnahme und gründete aus eigenen Mitteln ra einer Vorstadt Londons die erste Handwerker' schule für Blinde. Miß EarolineKelly, schon viele Jahre hindurch in einer der größten Eisenbahn-Waggon-Fabriken der Ver. Staaten als Zeichnen der Entwürfe für die Jnncnausschmückungder Waggons thä. tig. ist die erste Frau, welches in einem ähnlichen. Etablissement eine solche Stellung ausgefüllt und gleichzeitig als Leiterin von zwanzig und mehr jungen Arbeiterinnen zu fungircn versteht. Frail Ludövila Ollva, kürzlich in Prag gestorben, hat sich ein besonderes Verdienst dadurch erworben, daß sie Gelehrte, Künstler und Musiker auf ihre Kosten ausbilden lies; und ihr bedeutendes Vermögen fast ausschließlich für Wecke der Wohlthätigkeit ver wandte. Miß Anna Stannard von Ct. Louis wurde als General Leiterin des Frauen-Departements der Office, welche die New Yorker Equitable Life Assurance Society in Ehicago errichtet' hat, angestellt. Die Fürstin Eugenia Vokognese hak ihre kostbaren Spitzen, Fächer und In welen verknust, um aus dem Erlös der selben in Malland ein Kindcrhosp'ttaZ erbauen zü lassen. Miß Heaion Dart von New York hat das Einbalsamircn von Todten zu ihrer Profession gemacht. Es existiren nnr sechs Einbalsamirerinnen in der ganzen Welt, von welchen vier in den Ber. Staaten leben. Die verwittwcle Prinzessin Najal ist die einzige Frau aus den oberen Stän den Egyptens. welcher der Sultan aus nahmZwcise das Privilegium ertheilt hat. Älänner seyen zu diirlen. , Mrs,' Elisabeth Gill hat in der Stadt New Voik vierzehn Jahre lang ihren Lebensunterhalt als ehrlicher Flickichn fter erarbeitet: natürlich vermochte sie sich gelegentlich auch blZ zur Anserti gung neuer Fußbekleidung emporzu fchwinaen. It! ' ji ' Die Ehre der Männer betitelt sich em neue? Drama von Laura Kieler, das mit großem Erfolge im Stadttheater zn Ehristlania aufgeführt ward. Die Bostoner Abtheilung der Vassar Studenten Hilfs-Gcscllschaft iVssr. S.udentV Aitl Society) hat derjenigen Studentin, welche im Juni 1893 die beste AllfnahmZprüfuna zurücklegt. ein Stipendium von 200 Dollar für

das llniDersitätSstudium m Batsar aus-

gesetzt. Eine schwedische Dame war iabrelana als Graveur von Medaillen im könialichen Münzamt in Stockholm angestellt und auch viele ihrer Landsmänninnen sind berühmt durch ihre Gravier- und Holzschneidekunst, uud ebenso können als Lithographen, Modelleure. Zeichner lud Dekorationsmaler die Schwedinnen aum übertroffen toerden. ' Mi. Harrison bat veranlaßt, daß zuni Mobiliar des White House" abokut leine liuportirten Waaren verwettet werden sollten, wenn es nnr iraend möglich, dieselben in Amerika zu erlanaen. Natürlich aebt die Präsidentin mit gutem Beispiele voran, indem sie auch -'ne Garderobe rn diesem Lande anfctgeu läßt. 'Ans dekt Papieren cineö weinen den Philosophen. Fast wie Stimmen aus der Ewigkeit mu thcn uns die nachgelassenen Aphorismen Armand Hayems n,eincs Mitgliedes der berühmten französischen Gclchr tensamille. der freiwillig aus einem Le ben schied, das ihm keine Befriedigung gewähren konnte. Wie Stimmen aus der Ewigkeit, denn es haftet ihnen nichts Irdisches an, keine Verbindlichkeit gegen die Gesellschaft, keine Scham, das eigene schlechte zu enthüllen. Frei uud rücklchtslos sagte der Morallst seine Mei- i nung. da er wußte, daß sie erst nach seinem Tode in dle Oessentllchkklt dringen würde. Er war. nach dem Vorwort des pscudony.'icnUcbcrfetzers ein fana tlscher Apostel des schönen und abjolut lvuten. Er litt unter dem Böfcn, das er allenthalben um sich her erblickte, er entblößte und feierte es erbarmungs! los. Mehr Anatom, als Arzt, suchte er nicht nach einem Heilmittel und an keinem Dasein verzweifelnd, nahm er seine Zuflucht zu Gott, den er allein sei ; ncs Gedankens und seiner Liebe würdig erachtete." Im Denken liegt des Menschen größte tteberlegenheit; doch die That gibt gröberen Lebensgenuß." Es ist der Gegensatz der Materie und des Immateriellen, der die Unzufrieocnheit in der cele dieses Forschergei!tes groß zog. Er stieß ihn zunächst rücksichtslos auf die Unwahrheit der gcfammten Metischcnnatur und er konnte mit Recht von seinem Standpunkte sogen: Unser wirklicher Eharaltcr kann nur bei jenen Gelegenheiten aufgesunden verden. wo der 'Wahrheit die Zeit fehlt. ,ich zu fchininken." Wer glaubt, soll beten, denn das Gebet ist Gott wohlgefällig." Man sagt, sterbend habe Victor Hugo diese Worte gesprochen: Es gieb: einen Gott. Ich sühle es". Das ist in der That die Lösung des Räthsels Man sühlt Gott, wie man die Liebe, die Schönheit, die Größe der Diua fühlt. Gott ist mehr gefühlt uls bewiesen von den edlen Seelen, die allein ihn bcgreisen können". Der Tod gehört zn den Geheim nisten Gottes. Er ist der Agent sei' ner Barmherzigkeit". Der Tod ist hassenswcrth, unerklörlich, widrig. Im Augenblicke, wo wir am meften werth sind, wo unser Ge-iichts-reis sich erweitert und bereichert ,at, wo unsere Leidenschaften sich verklärt haben, wo unsere Seele sich emporhebt, sich frei macht, verschwinden wir. Was bedeutet denn dieses Leben? Entweder ist es das Leben, das ab surd ist, oder es ist der Tod, der Un recht chat! Der Tod des Menschen ist ein BeweiZ von Gott. Er macht ihn nothwendig. Wenn Er nicht am Ende unseres Weges ist, o! Schicksal, wen denn wer den' wir dort finden?" Wir sehen also. Hayem nimmt einen eivigen, von Uranfang seienden Gott an. andernfalls hätte' das Gebet die Kraft, ihn zu erzeugen. So sagt er an anderer Stelle : .Denn wenn Gott nicht von Ewigkeit bestände, so genügte das Gebet, um einen Gott zu erzcugen." Sott das Eoncret gefaßt werden, so wäre es ein Vorgang wie in der indischen Religion, wo sich vom Vedijchen Zeitalter bis zur Persouifika. tion des Brahma etwas Achnliches voll zog. Brahma, ursprünglich nur das Gebet, wird später identisicirt mit Brahmanaspati, dem Herrn des Gebetes. Oder will Hayem ganz abstrakt verstanden werden und betrachtet Gott als die realisirte menschliche Vorstellung das Produkt unserer Anschauung im Gebet? Andere Worte wieder,' wie Gott vergilt es ihnen," lassen auf den Glauben der Philosophen an einen per sönlichen, bewußt handelnden Gott schließen. Klarer als die Vorstellung Gottes er scheint sein Begriff von der ihn umgebenden Welt, von Liebe. Vaterland, Politik und Literatur : Die Liebe ist eine Gemeinschaft mit dem Unendlichen." Die Fran, die wähnt, ihren. Mann nicht zu lieben, täuscht sich selbst öfter, als sie ihn täuscht." Die Liebe ist nicht die Jugend der Jahre ; sie ist die Jugend des Her. zcns." Man findet kein Glück wieder, wo man es verlassen hat." . Die Geschichte Frankreichs endet mit 1870. Darnach beginnt die Geschichte der Franzosen." Paris. Paris, allzeit Paris! -Sprechet mir nicht von einer Stadt, tvo es Unsinn ist, moralisch zu leben, wo mau mit 100,000 Francs Rente arm ist und wo man kein Vergnügen genießen kann, ohne es mit aller Welt zu theilen." 'In der Politik ist die erste Hälfte des Weges, zu lügen, die zweite, Glau ben zu finden." 'Der Staatsmann soll der Unpopu larität trotzen, aber die Liebe des Vok kes nicht verachten." , Unsere Staatsmänner haben nur mehr ?)ie Macht, ihre Macht zu verlie. nilyf .Charakteristik der modernen Litern i tur: Bücher über einen Artikel und Artikel über ein Buck.""

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