Indiana Tribüne, Volume 15, Number 258, Indianapolis, Marion County, 4 June 1892 — Page 1
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Editorielles. Der Fall Barondrß giebt zu denken. Barondeß wurde, wie wir Anfangs dieser Woche mittheilten, Niegen Erpressung zu 1 Jahr und 9 Monaten Zuchthaus derurthellt. DaS Verbrechen, dessen er sich schuldig gemacht hatte, bestand darin, daß er als Führer der streikenden Mäntelmacher dem Fabrikanten erklärte, die Leute würden nicht eher an die Arbeit gehen, bis er einen Theil der Streikkosten bezahlt habe. Man vereinbarte die Summe aus hundert Dollars und. dieselben wurden bezahlt. Das Gericht findet darin das Verbrechen der Erpressung. Wir gestehen, es ist uns noch niemalS eine richterliche Entscheidung, vorgekommen, welche so sehr den Stempel der Klassenjustiz trägt, wie diese, und welche so ungescheut den bestehenden Rechtsanschauungen bezüglich der Freiheit der Arbeiter inS Gesicht schlägt, wie diese. Um das Verbrechen der Erpressung zu konstatiren, mußte der Bezahlung des Geldes eine Drohung, das Eigenthum der Person- zu schädigen, welche das Geld ausbezahlt, vorausgegangen sein. Wenn ich von Jemandem Geld verlange, fa ist das noch keine Erpressung. Erpressung ist erst dann vorHanden, wenn ich das Geld unter der Androhung verlange, im Richtbezahlungsfalle den Andern an seinem Eigenthum schädigen zu wollen. Worin bestand aber in diesem Falle das Eigenthum ? In dem Geschäfte" des Geschädigten. Das Geschäft" ist aber doch im Grunde genommen, nur ein Zustand, keine Sache, und wenn es richtig ist, daß dieses Geschäft ohne die Arbeit der Angestellten nicht geführt werden kann, und in der Abhaltung der Arbeiter eine E i g e n t h u m Sschädig ung liegt, so ist damit ausgesprochen, daß der Arbeitgeber ein Recht, einen Anspruch auf die Thätigkeit dieser Leute hat, daß diese Thätigkeit fein Eigenthum ist. Wenn das Abhalten von der Arbeit eine Eigenthumsschädigung des Arbeitgebers ist, so ist die Erzwingung höheren Lohnes ebensogut Erpressung, wie die Vezahlang von Streikkosten, denn juristisch bleibt es sich ganz gleich, wofür das Geld bezahlt wird. Das ist ein Punkt. Ein anderer ist der: Wenn das Verlangen dieses Geldes Erpressung war, dann waren doch alle Mitglieder der Union mehr schuldig, als Barondeß selber, der doch nur im Auftrage Anderer gehandelt hatte. Da ist es denn ein Glück für die Juristerei, daß es juristische Fiktionen
giebt. Das Gericht nimmt an, daß Barondeß die Macht gehabt habe, die Leute wieder zur Arbeit zu führen, und weil er diese Macht nicht gebraucht hat, darum ist er der Schuldige. Die angedrohte Eigenthumsschädigung bestand also nicht darin, irgend etwas Bestimmtes zu thun, fondern darin irgend etwas Bestimmtes nicht zu thun, d. h. die Arbeiter nicht wieder zur Arbeit zu führen. Man wird zugeben müssen, daß das der horribelste Unsinn wäre, wenn die Richter die Anschauung hätten, daß der Arbeiter ein freier Mann wäre, der nach Belieben arbeiten oder nicht arbeiten kann, wie er will. Vollständig logisch aber wird die Entscheidung, wenn man sich, wie eben angedeutet, aus den Standpunkt stellt, daß der Arbeitgeber ein Recht, einen Anspruch aus die Ausübung der Thätigkeit des Arbeiters hat, daß diese, weil sie allein sein Geschäft möglich macht, und weil fein Geschäft fein Eigenthum ist, also auch sein Eigenthum ist. Wer in dieser Entscheidung nicht die krasseste Klassenjustiz erkennt, wer nicht sieht, daß sie nur von dem Stand punkte der Klasseninteressen aus über Haupt einen Sinn hat, der versieht eben den Begriff der Klasse nicht. Durch diese Entscheidung und deren Begründung ist aber ein neues Mo ment in der Stellung des Arbeiters gegeben. Bisber bat man den Arbeiter für eine juristisch freie Person ge halten. Die Unfreiheit, unter welcher er litt, war das Resultat ökonomischer Ursachen. Die Wirkung ökonomischer Ursachen anerkannte man nicht als theoretischjuristischen Faktor. So z. B.' zwingt ja kein Gesetz den Arbeiter für einen Lohn zu arbeiten, mit dem ernicht auö kommen kann, auch zwingt ihn kein
Gesetz eine gefährliche Arbeit zu derrichten. Daß ihn die Verhältnisse dazu zwingen, darum kümmert sich das Gesetz nicht, das geht den Juristen nichts an. Vorstehende Entscheidung aber erklärt den Arbeiter auch für juristisch unfrei und was das zu bedeuten hat, das wird die Zukunft lehren.
i Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana: Schönes Wetter am Samstag Abend; am Sonntag bewölkt und regnerisch. --9 Frau H a r r i s o n krank. Washington, 3. Juni. Frau Harrison ist schwer krank und ihr Zustand ist ein sehr prekärer. Es ist unmöglich, sie, wie beabsichtigt, nach Cape May zu bringen. Die SamstagNachmittags Konzerte der Marine Band auf dem Plahe des weißen Hauses mußten vorläufig eingestellt werden. Starker Regen. Detroit, Mich., Z. Mai. Gestern Abend hat es hier eine Stunde und zehn Minuten lang so heftig geregnet, daß der Negenfall 1.15 Zoll betrug und daß das Wasser in den Straßen einen Fuß hoch stand. Der an denselben und in Kellern angerichtete Schaden ist sehr bedeutend. Der Regen dauert fort und bis heute Vormittag um 9 Uhr waren 3.44 Zoll gefallen. Der Sturm erstreckte sich nördlich bis zum Superiorfee und südlich bis Ohio. In Alpena war der Regenfall 1,64 und in Sault St. Marie 1 Zoll. Die hiesige Feuerwehr mußte heute Vormittag ca. 100 Keller auspumpen. In und bei Grand Napids hat der starke Regen beträchtlichen Schaden angerichtet. Die Farmen in den Niederungen sind üherfluthet, die Saaten vernichtet und die Landstraßen unpassirbar. Bei Ada sind die Geleise der Detroit, Grand Haben & Milwaukee Bahn auf eine große Strecke unterspült. Hoch wasserberichte. Burlington, Ja., 3. Juni. Der Mississippi ist gestern acht Zoll gestiegen und die Niederungen in Illinois stehen meilenweit unter Wasser. Sollte der Fluß noch einen Fuß steigen, so würde die Bahnverbindung nach Osten unterbrochen werden. Bei Alezandria, Mo., sieht das Wasser so hoch auf den Gelei sen, daß es das Feuer der Lokomotiven löscht. Paris, Tex., 3. Juni. Der Red Niver hat wieder die Gefahrlinie erreicht und ist an verschiedenen Stellen bereits abennals ausgetreten. Washington, Mo., 3. Juni. In Folge anhaltenden Regens steigt der Missouri wieder stetig und die Niederungen sind überfluthet. BanBuren, Ark., 3. Zum. Die Niederungen am Arkansas stehen wieder unter Wasser nnd der Fluß steigt noch immer. Die S t i m m u n g in M i n n e ap o l i s. M i n n e a p ol i s, 3. Juni. Der Kampf um die Prasidentschaftsnomination ist bereits so heftig, daß die beiden Flügel der Partei sich zu gegenseitigen Schmähungen hinreißen lassen, was die wenigen besonnenen Politiker, welche keinen bevorzugten Kandidaten haben, mit großer Besorgniß wegen des Ver lauss des Wahlkampfes und der bei demselben zu erwartenden Erbitterung erfüllt. Ehauneey I. Filley und Ni chard C. Kerens, Delegaten für den Staat Missouri, arbeiten wie Biber für Harrison. Wie heute mit Bestimmtheit versichert wird, werden meh rere der Delegaten von Süd - Dakota trotz der Instruktionen für Harrison für Blaine stimmen. Der Gefchaftsordnungs - Ausschuß wird unter Vorsitz Clarkson's am Dienstag Abend in der Konventions halle eine Sihung abhalten. Als einer der Redner in derselben ist I. B. Foraker aus Ohio bestimmt worden. Es wird beabsichtigt, diese Sitzung ZU einer riesigen Demonstration zu machen. , - Heute Abend waren schon zwei Präsidententickets im Felde, der Volksund der , Administrationskandidat. Dies ist der neueste Schachzug der
Indianapolis, Indiana, Samstag, den 4. Juni 18)2
BlaineschrrZer, welche vor ihrem Haupt quartier ein großes Banner uer über die Straße anbringen lassen mit der Inschrift Des Volkes Hauptquartier. Blaine, Blaine, Vlaine." Vielfach wird hier ein in Detroit hergestellter Perlmutterknopf mit der Inschrift: Reciprocität, Blaine, Schutzzoll" getragen. Trotz all dieses Lärms für den Mann von Maine sind die Anhänger Harrifon'S keineswegs entmuthigt, vielmehr ebenso zuversichtlich wie gestern, und ihre Zuversicht gründet sich aus die Thatsache, daß zwei Drittel der Delegaten, welche bis jr j, t HZ r sind, entschieden für Harrison sind. Ausland. A h l w a r t verhaftet. Berlin, 3. Juni. Der wegen seines Antisemitismus berüchtigte Rektor Ahlwart, welcher, die Behauptung aufbrachte, daß Ludwig Loewe 5o. der Regierung mangelhafte Gewehre geliefert hätten, ist verhaftet worden. Der Wirbel st u r m in O e st e rreich. g Wien, 3. Juni. Der Zug von Agram nach Brod, welcher gestern durch den Wirbelsturm verunglückte, hat eine fürchterliche Fahrt gehabt: Als er um 3 Uhr 30 Min. von Nowöka abging blies der Wind mit orkanntiger Wuth. Plötzlich versinjtertc der Himmel und der LokomotiviührU und Heizer geriethen in solche AngH daß Ne stch lm panljchen schrecken tin dem Boden der Lokomotive nikderkatxrten. Ein furchtbarer Windstoß hob diUelbe, trotz ihres Gewichts von 70 Tonnen und fünf Wagen von den Schienen und warf sie die Böschung hinunter in einen halb mit Wasser gefüllten graben, wobei 23 Menschen ver.eht wurden. : Die Katastrophe in Bohnen, P r. l iJnni. Nachbeitt sich die chrfte Aufregaug über die Brandkatastrophe in der Birkenbecker Silbcrgrube bei Prozibram gelegt hat, ist ermittelt worden, daß mehr als 400 dabei umge kommen sind, darunter fünf Studenten von der Bergakademie, welche den Ban des Bergwerks kennen lernen wollten. Dasselbe ist noch mit Grubensgas angefüllt, wodurch die Suche nach den Leichen sehr erschwert wird. Man glaubt jetzt, daß es mindestens 14 Tage dauern wird, ehe alle Leichen geborgen sein werden. Auf dem Kirchhof find Massengräber für 330 Leichen gegraben worden. Viele der geborgenen Leichen waren so verbrannt, daß sie nicht mehr erkennbar waren. Die Behörden bieten Alles auf, um die Noth unter den Hinterbliebcncn der Opfer zu lindern. Die Leichen werden auf Staatskosten beerdigt werden. Schlffs -Agentnr. Alle Dampfer-Linien sowie alle euripäischen Eisenbahnen haben ihre hiesi ze Haupt-Agentur m Wer.. Metzger ö Grundeigenthums - Agentur, WechselBank und Vollmachts -Bureau. Etablirt 1863. Rückckschrltt zur Sklaverei. AuS Queensland, Australien, kommt die einigermaßen verblüffende Kunde, dan das dortige Parlament ein Gesetz rngenommen hat.durch welches die Importirung von Kanakas farbigen Ein geborenen der Neuen pebriden) zur Arbeit auf den Zuckerplantagcn vor läufig auf 10 Johre gestattet wird. Das 'bedeutet Rückgang zur -Sklaverei und zum Sklavenhandel. Trotz einer großen Prokestversammlung in Bris' bane und trotz eines offenen ÄarnungZ' schreiben des Bischofs Bany von Queensland' bat sich die Regierung zu dieiem folgenschweren Schritt verstan den.nachdem vor fünsZahren derhande! mit farbigen Arbeitern wegen der schrecklichen Mßbräuche, zu denen er führte, gesetzlich verboten worden war. Es ist kaum zu bezweifeln, daß es zu solchen Mißbräuchen auch jetzt wieder kommen wird, trotzdem der Premier minister von strengen Maßnahmen da gegen spricht. ' . Die, Pflanzern Queensland sagen, es sei unmöglich, die nöthige Hilfsarbeil auf. anderem Wege zu bekommen, da Weiße nicht in den Zuckerfeldern unter der, tropischen Sonne arbeiten könnten. Man hatte vorgeschlagen, sich Arbeiter aus dem südlichen Indien zu beschanen; aberdie einflußreichen Plantagenbesitzer, unterstützt von der Regierung, fanden es bequemer, in den alten Arbeiterhandel zurückzufallen. , BiS vor etwa ;efrn Jahren wurde letzterer sehr lebhaft betrieben: dann wurden so viele Skandale davon i bekannt, daß man den betr. Schiffen allerlei Einschränkungen auferlegte. Die vollständige Abschaffungvor füns fahren wurde dadurch veranlaßt.
oap, eine deutende Anzahl M ulaner zufammengeschofsen wurde, während einArbeitZschiffseinenCargo-einnahm. Den unwissenden,, mit List oder Gewalt von ihrer Heimath fortgebrachten Naturkindern wurde nie etwas Rennens werthes bezahlt, obwohl das Interesse ihrer Herren es erforderte, sie gut zu füttern. Die Arbeit auf den Baum-woll-und Zuckerplantazen war für diese Menschen ungeheuer schwer (ähn lich wie seinerzeit für unsere Indianer, deshalb bekanntlich der Pater La; Casas auf den Gedanken der Negereinfuhr aus Afrika verfiel), und viele star den an bloßem Heimweh, das eine sehr gewöhnliche Todesursache bei den Ein geborenen der Neuen Hebriden ist. 'Außerdem wurden zahllose Grausam, leiten an den Unglücklichen verübt, von den Schleppern" noch mehr, als von den Plantagebesitzern und ihren Aufsehern. Die Schlepper wurden stets gut bezahlt, imd sie waren unerschöpf. lich in Künsten, die harmlosen Jnsulaner an Bord eines Schiffes zu bringen, wo sie ohne Weiteres eingefperrt und viel schlimmer, als das Vieh, behandel' wurden. Alle Skandale und Greuel dieses Han els werden wohl jetzt wieder aufleben. Sollten die australischen Eolonien eines Tages noch gezwungen sein, einen ebensc tiefarcifcnden Conflict weaen der Skla
Kernfrage durchzumachen, wle die Ver Staaten f Die neue Wahlmaschine. Ter Leser braucht keine Angst vor politischem Kohl zu haben; es soll hier von keiner Maschine- im Sinne einer Partei Organisation die Rede sein. sondern van einer Vorrichtung zum Ausnehmen, Registriren und Zählen der bei Wahlen abgegebenen Stimmen. von eincr Vorrichtung, welche alle erdenklichen Anforderungen zu erfüllen schcilit. Amerika und Australien haben in der neuesten Zeit um die Wette Einrich tungen zur Vervollkommnung des Wahlverfahrens geliefert. In der Meyers'schen Patent Mimmmafchine sind die Vorzüge der australischen Wahl Methode gewahrt und um eiuen sinn reichen Mechanismus bereichert. Die Mafchine besteht aus einem Eisen- und Etahlbchälter von 5 Qua dratfust. und 7 Fuß Höhe; an einer Elaviatur sind die sämmtlichen Eandidatentisten der verschiedenen Parteien zu sehen, und neben dem Namen jedes tZandidaten befindet sich ein Knopf, auf welchen der Stimmgeber einfach zu drücken braucht. Alles Uebrige besorgt die Maschine, welche fest geschloffen bleibt, bis die Abstimmung vorüber ist. Werden alsdann die hinteren Thüren geöffnet, so 'kann der Wahlinspector im Augenblick sagen, wie viele Stimmen jeder Candidat hat und wer die Gewählten sind. Jeder Wühler hat nur eine Minute Zeit zur Abgabe sei nn Stimme. Bei du kürzlichen pro benweisen Anwendung dieser Maschin aber gelegentlich der Localwahlen in Lockport. N. V. (nachdem die New Yorker Staatslegislatur ihre Anwen dung vorläufig für Gememdewahlen gestattet hatte) brauchten die Stimmgeber durchschnittlich nur 20 Sekunden. Niemand kann für zwei Candi baten für dasselbe Amt stimmen; denn hat er einmal auf einen der Knöpr ae. drückt, so schliefet er gleichzeitig die Knöpfe für alle anderen betr. Eandi. baten ab. Tie Maschine hat bis jetzt .: m-.Lt ii leinen jruirr gernuaji. Norddeutscher Lloyd. Regelmäßige Dampfschifffahrt zwischen Baltimore n. Bremen. M'fahrtstage vln Balnmore ftnd wie folgt : Osbenburg. April 2. Junt I. Juli 13. Tresden. 27. 8. . 20. Karlsruhe, Mai 4. 15. 27. Ttuttzart. . 11. - 22. Aug. 3. Welmar. . 13. . 29. . io. Gern. . 25. Juli 6. 17. I. Cajuie,$C0bia$90. Zwischendeck $22.50. Rundreise illete zu ermäßigten Preisen. Die obigen Stahldampfer sind sänm.tlich neu, von vorzüglichster Bauart und in allen Theilen bequem eingerichtet. Länge 415-435 Fuß. Breite 43 Fuß. Elektrische Beleuchtung in allen Räumen. Weitere Auskunft ertheilen die General' Agenten A.Cchumalher & Co., Baltimore.M. No. 5 Süd Gah Straße, oder deren Vertreter im Jnlande. Alex. Mtzger und Gebr. Frenzel JndianavoliS. . H? na na Xtaa Hirn. Saloon it. Billiard-Hall No. 92 Oft Washington Str. , Inlr ciladjer, Eigenthümer M0M.M yrr U betaf by Jahn M. roy,.N. VaI ark fürn, bcada, fom mmf not k , mach, but m rta tMch jooquickijr how lotam fron f i t iltt dar .1 th , and or tjom ta om. Both wict, all Ja aay tn ot Amarica, you raai Mm a( kuta, Ui. ins all Tour tliuc.or uara montiau culy to Ui wuik. AU i naw. tiraat pmy W.U1C Ut ranr worktr. w a ttart ou, hrnlshiBg rarrtbinr. EA.SILT. 8PSiiILY laarMfi. PAKTICLLAKä KEK. Adfclnaa t onca, 1UMI ilSTLAJUS AlafcT
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