Indiana Tribüne, Volume 15, Number 257, Indianapolis, Marion County, 3 June 1892 — Page 1

A I oo 0t rlCV-AY -0 kva vr C lzW M x W V v w V y Jahrgang I Office : No. 13 Ost Marhland Strafte. No. 27 Indianapolis, Indiana, Zreitag, den 3. Zum 1892.

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wird fabrizirt von der Editorielles. Wenn wir Heute eine Beschreibung der Kampfe in der Arena deS alten RomS lesen, dann Haben wir so eine ?teigung über die Fortschritte der 6iinlisation zu jubeln, und uns über die grausamen und barbarischen Gebrauche jener Zeit zu entsehen. Wenn wir von den spanischen Stierkämpfen lesen, dann sind wir Hier geneigt uns für weit besser zu Halten, als der spanische Plebs, und es fällt dabei kaum iSinern auf, daß die stetig überall da vorkommenden Iaustkampfe, wo die anglosächsische Rasse Herrscht, an RoHHeit und Brutalität fast ebenso schlittlttt sind. In London fand am letzten Sonntag ein Faustkampf zwischen dem Ausira lier Slavin und emein Schwarzen Na -menK Jackson statt. Wie roh und verwildert der Geschmack ist, zeigt schon der Umstand, das. den englischen Ze'tuugen drei bis vier Spalten lange Berichte darüber per Kabel zugingen. Solchen Aufwand in der Berichterstattong macht man bloß, wenn man weiß, daß man damit dem Geschmacke des Publikums entspricht, welch Letzteres, soweit es anglosächsisch ist, sich schließlich für den Ausgang eines Faustkampfes mehr interessirt, als für irgend ein weltbewegendes Ereigniß. Hier wollen wir bloß zwei kurze Stellen dieses Berichtes wiedergeben, um die Brutalität eines solchen Faustkampfes zu kennzeichnen. Als der starke Australier (Slavin) schließlich fiel, war sein Gesicht und Körper vollständig mit Blut überdeckt, während seine ganze Gestalt erbebte. So lag er drei Minuten lang, bevor er ein schwaches Lebenszeichen von sich gab. Sein linkes Auge war vollstänbig geschlossen und zeigte eine Gechwulst von der Größe eines Hühnereis. Sein linkes Ohr war zur Hälfte aufgerissen und blutete heftig. Das ganze Gesicht, namentlich die Wangen, Nase und Lippen, schienen förmlich zerfetzt. Seine Wiederherstellung wird viele Wochen dauern. Als der Neger sah, wie furchtbar er Slavin zugerichtet hatte und daß dieser sich kaum mehr aus den Beiuen halten konnte, wandte er sich an den hinter ihm stehenden Sekundanten John Angel und Lord Lonödale, der als "Time Keeper'- fungirte, mit der Frage : Muß ich ihn nochmals hauen V1 Die Antwort lautete : Sie müssen ihn niederschlagen, wenn Sie gewinnen wollen." Und Jackson schlug so lange auf Slavin ein, bis dieser, mehr todt als lebendig, nicht mehr im Stande war, sich zu erheben. Dann erst wurde 'i der Neger unter frenetischern Zübel der Anjvesenden als Sie ger Proklamiri." Und nun lese man, was der Bericht über die Zuschauer sagt. Da heißt es : Die Zuschauer bestanden aus Mit gliedern der höchsten Aristokratie. Da waren Herzoge, Grafen, Marquis, Barone und Baroninnen, serner Ari stokraten oh ne Titel in schwerer Menge Auch viele reiche Amerikaner befanden sich darunter,, z. B. Maj. Burke, Col North (lhas.Frohmann und Ch. Buck ley, Ez-Consul Joseph Hugher, Lieut L. Tapponivon 'der Ver. St.' Marine und. diele Andere." t AlleS , Leute,' welche vermöge ihre gesellschaftlichen Stellung auch den

gesellschaftlichen Ton angeben, von denen man aber eben auf Grund dieser gesellschaftlichen Stellung erwarten sollte, daß sie einen Adel der Gesinnung besitzen, der sie von solch rohen bestialischen Schauspielen fern halten sollte. Was soll man da erst von denen erwarten, welche in Rohheit und Unwissenheit auferzogen werden ? Die Thatfache ist, daß diese Klasse durch alle möglichen rafsinirten Genüsse bereits verwöhnt und blasirt, bloß noch an anfregenden, brutalen, blntigen Schauspielen Gefallen findet. Das Uebermaß des Genusses hat sie bereits so weit heruntergebracht, daß das wirklieh Sittliche keinen Reiz mehr für sie hat. Unsere Geldaristokratie ist ,entsittlicht, wie die Aristokratie des alten Roms, die bloß noch am Vergießen von Menschenblut Gefallen finden konnte. Leider frißt auch diese? Krebsschaden nach unten. Im alten Rom traten in der Arena doch bloß Kriegsgefangene und unfreie Menschen auf. Der freie römischeBürgerhätte nimmermehr zum Gaudium einer schaulustigen Menge gekämpft. Heute aber widmen sich freie Menschen aus eigener Wahl diesem brutalen Gewerbe und machen sich zum Zwecke des bloßen Erwerbes zu Opfern deS nach aufregendem Sinnesgenuß verlangenden höheren Pö-

bels. Man muß aus einer niedrigen Stufe der Sittlichkeit stehen, um so etwas zu können, und wer es kann ist noch verächtlicher als die, welche Freude daran finden. Drahtnachrichten Inland. W e t t e r a u s s i ch t e n. Für Indiana : Am Abend wahrcheinlich Regen ; am Samstag schönes Wetter. . E i s e n b a h n r a u b. Wichita, Ks., 2. Juni. Der nach Süden fahrende Personenzua der Santa Fe Bahn, welcher gestern Nachmittag um 5 Uhr 45 Min. von hier abfuhr, wurde gegen 10 Uhr Abends bei Ned Rock im Jndianergebiet angeta und beraubt. Durch ein Signal brachten die Rauber den Zug zum Stelzen, machten dannden Lokomotivführer und Heizer zu Gefangenen, worauf ie den Geldschrank des Ezpreßwagens rbrachcn und ausplünderten. Sie ollen dabei $50,000 erbeutet haben. Die Passagiere wurden nicht belästigt. Die Rauber werden von einem Deputy'Bundesmarshall mit einem Aufgebot verfolgt. Das gestohlene Geld war für die Indianer bestimmt. .. Großer Nothstand M u r v h y s b o r o, JH., 2. Juni. 3n Folge des Hochwassers im Missisippi leiden hier 1000 Familien, von denen 500 Pachter sind, bittere Noth und bedürfen dringend der Hilfe, da sie hre ganze Habe verloren haben. Der angerichtete Hochwasserschaden läßt sich och nicht genau feststellen, übersteigt aber Alles, was hier je bekannt war, bedeutend. A n n a, Jll., 2. Juni. Im oberen Theil von Alezander County leiden nehme Hundert Familien in Folge der Überschwemmung bittere Noth und Mangel an Nahrung und Obdach. In East Cape Girardeau werden Güter wagen von Ueberschwemmtcn als Ob dach benutzt und ihre einzige Nahrung sind Fische. , D re Blattern in W e st v i rginien. Parkers bürg, 2. Juni. Im Ohiothal zwischen dem Big und Little Kanawha, wüthen .die Blattern. Ge gen Pomeroy, O., Mason City, Letart und andere Städte von Westvirai nien ist Quarantäne erklärt worden I u . " und jede Ortschaft lm Thale hat strenge Maßnahmen ergriffen, um die Ein schleppung der Seuche zu verhindern. Hier und in den genannten Vxten ruhen in Folge dessen die Geschäfte vollständig. Vor d e m , N a t i o n a lk o n v e n t Minneapolis, 2. Juni.. 7 Der Kampf :iiin hie republikanische Prasi dentschastsnomination ist jetzt in vollein Gange. Gegen 100, Politiker von mehr , oder minder großer Bedeutung sind hier, und die Anhänger Harrison'S uüd die Blaine's haben heute ihre der schiedcnen Hauptquartiere in dem näm

lichtn Hotel eröffnet. I. A.Clarkson, Vorsitzender des republikanischen Na-, tionalauöschusses, ist der Führer der V laineleute und sagte heule, er glaube, Blaine werde bei der ersten Abstimmung nominirt werden und auch zwei-

elohne annehmen. Der Generalkonul New in London, welcher früher Bundes-Schatzmeister war, traf heute hier ein und gilt als Führer der AnHänger Harrifön's. Wie er sagt, derteht. der Staatssekretär genngEng isch, um zu wissen, was er mit. seinem Absagebrief meinte. Wie er serner erklärte, wird Chauncy Z. Depew Harrison nominircn und der frühere Marinesekrctär Thompson' von Indiana die Nomination unterstützen. Gouv. McKinley von Ohio ist der Kandidat der Anhänger Harrison's für das Amt des permanenten Vorsitzenden des Konvents. , .O Der Ho ch w asse r s ch a d e n. S t. L o u i s, 2. Juni. Nach zuverässigen Zusammenstellungen beträgt der im Westen und Südwesten angerichteteSchaden durchHochwasser die ungeheure Summe von 33,300,000 und vertheilt' sich wie folgt: Missouri Weizen und MaiS $10,000,000, Hau ser 51,006,000, Rindvieh $50,000, Eienbahnen $150,000, zusammen" $11,000,000. Tennessce: Baumwolle $600,000, Weizen $1,200,000, Häuser und Vieh $100,000, zusammen $1,900,000 Arkansas : Mais $2,500,000, Baumwolle $5000, andere Produkte $2,500,000, zusammen $5,005,000. Der Schaden in Mississippi wird mit $10,000,000, in Louisiana mit $5,000,000, in Kentucky mit $200,000 angegeben. Gesanuntsumme $33,300,000 ; doch ist dabei noch nicht der Geschäftsverlust der Kaufleute und Eisenbahnen mitgerechnet. - Der Hochwanerschaden ln dem Gebiet von Kansas City bis New OreanS wird auf unndestens $50,000,000 geschätzt. ' 7- , S.j Mhf Auslaß. Kaiser und Zar. London, 3. Juni. Die kaiserliche Äacht Hohenzollern" hat Befehl erhalten, sich in Bereitschaft zu setzen, um den Kaiser Wilhelm zu einem Besuch deS Zaren zu bringen. Nach dem Berliner Korrespondenten des Telegraph" werden beide Kaiser am nachsten Dienstag den ganzen Tag über zusammen bleiben und der Staafssekretär des Auswärtigen, Freiherr Marschall von Biberstein, sowie der russische Botschafter Graf Schuwalow in Berlin werden auch zugegen sein. -. Der Gruben brand 1 n Böhmen. P r a g , 2. Juni. Der derhängnißvolle Brand in dem berühmten Birberg Silberbergwerk bei Przibram hat Hunderte von Familien in Trauer dersetzt. Die ganze Mcht hindurch würde die Suche nach den Leichen sortgesetzt und bis heute Morgen waren 07 Leichen an die Oberfläche gebracht worden, von denen, einige furchtbar entstellt waren. Es werden noch 1L5 Mann vermißt und alle Hoffnung auf Rcttung derselben ist aufgegeben worden. Mehr als 100 Leichen sind heute zu Tage gefördert worden und wurden in Reihen auf den nahen Kirchhof gelegt. Viele von ihnen sind sehr derbrannt und ihre Gcsichtszüge lassen verzweiselten Todeökampf ernennen. Die Scenen an der Einfahrt des Bergwerks waren heute herzzerreißend. Eine Frau stürzte todt zu Boden und eine andere wurde-wahnsinnig. Die Rettungsmannschaft horte heute in einen Stollen wö Bergleute abgesperrt sind, eine Glocke. Sie arbeiten trotz der großen Gefahr mit großer Furchtlosigkeit. Viele von ihnen wurden heute von Rau ch ü 6 ermannt und rnu ß -ten an die Oberfläche geschafft werden. Großes Entsetzen erregte heute die Nachricht, daß sich im Bergwerk 120 Pfd. Dynamit befinden obgleich der Direktor erklärt der Spregstoff könne nicht vom Feuer erreicht werden. ,, Mollköpftgt olücköspielern. Es gibt wenig Klassen bei denen der Hang zum Glücksspiel so weU man möchte fast saaen so allaemein-verbrei tet ist, wie gerade bei ! unserm farbigen Cm., r . v 511,.. . ..;,r.':i , . " crnzcyenoruoe?, glelcyvlkl, od er zu den Wohlhabenden wneS Schlaaes ae hört, oder jeden Groschen sauer zu ver dienen hat, oder gar für das Spielgeld hungern und betteln muk. Vor Allem gilt die? vom Dicanninny der Grok ftädte, pnd die für ihn bestimmten

Svlelanltqlten sind gan befondelX'

mokrattfch eingericykct; 7a)on "'für d Cents baut ihm sozusagen der Teusel eine Brücke. Man folge dem ersten zerlumpten Neger bemerkte jüngst ein Chicagoer Eingeweihter und man wird ge. wöhnlich an eine Lottcriebörse kommen, ob sich dieselbe nun im Hintergrunde einer jHmutzigcn Barbierstube oder einer Wäscherei befindet, ode? sonstwo ein bescheideneZ Veilchendasein führt. Trotz alles Aufhebens, das neuerdings wieder von dem Krieg gegen das Gambeln" gemachtwird, werden diese HinterstubenÄnstalten'uur sehr selten gestört. Jeden Morgen und, Abend füllen sich diese Plätze mit" schwarzen Spielern., welche die Resulale der neuesten Ziehungen in Franksort Ky., und in Denver zu erfahren begierig sind, oder neue Spiel wetten machen; wahrend' des übrigen Tagest sind die Vocale so gut wie vor lassen. . Die Gämbler. welche frühmorgens hinein schlüpfen und auf. die Ziehun gen wetten, richten sich meist nach den Träümen. die sie in der vorigen Nacht gehabt haben. An diese haben sie einen grenzenlosen Glauben, und mindestens zwei Drittel des Geldes, das in solchen Orten dem Spielmoloch in den Rachen siegt, wird auf Träume hin riskirt. gibt allerlei Traumwissenschaften, und auch diese Kreise haben ihre eigene. Wenn man von Aepfeln träumt, so spielt man die C,mbination 4-11-44, die überhaupt zu den berühmtesten ge. hört und jedes Jahr um Weihnachten herum bestimmt mit einem Tresser her auskommen soll. Von neuen Kleidern träumen, bedeutet Glück und Wohlstand: sind die Kleider aber weiß, so ist dies ein böseSZeichen, ausgenommen für die

ö)elstllchkelt: , schwarze Kleider bedeuten für Kranke Genesung: Scharlachlleider sind für Reiche und für Dienstmädchen ein guter Traum, aber ein schlimm.'? für Arme und Kranke. . Im Allgemei neu spielt man bei Träumen von Klei, dcrn die Nummern 4-13. A Träumt man von einem Luftballon. so sollte man 455903 spielen. Bctienkanzen bedeuten Strcit und Krakthlz und man spielt dann eine Eom bination, in welcher 20 vorkommt. Der Traum von einer Schlacht bedeutet Unheil ist aber genügende Veranlassung, 81429 zu spielen. Sieht man Häuser oder sein eigenes Bett brennen, so kann dies je nach den Umständen Muck oderUngkück' bedeuten auf alle Fälle aber kann man nichts Besseres thun, als 31 30-77 zu spielen. Sieht man Krautköpfe, so hat man schlimme Nachrichten zu erwarten; doch geht man am besten in die Lotteriebörse und' spielt 830. Ein Traum von einem Rausch bedeutet Glück oder Unheil, je nachdem der Betreffende ein Trinker oder ein Temperenzler ist; jedenfalls hat man aber nach einem oU chen Traum dringenden Grund, 13 13 42 zu spielen. Nachteulcn bedeu ten Leichenbegängnisse und ermähnen, die Combination 172140 zu spie len. Zwiebeln verkünden Entdeckung von Geheimnissen und häuslichen Streit, und die entsprechenden Rum mern sind 29. Dem Traum von einer Schwiegermutter entspricht' die Nummer 34. rothes Haar hat die Nummer 7. Seeschlange 45 und Wölfe 2631-35. Solche Regeln und Recepte gibt es tausendfach, und wie man sieht, lassen dieselben sich nicht so leicht durch die Thatsachen, mögen dieselben so oder so ausfallen. Lügen strafen. Daher ist auch der Glaube an diese Traumlehre so unverwüstlich, wie der gediegenste Neger-Dickschädel. ; Mit 5 Cents kann man schon eine Karte kaufen und $20 damit gewinnend RiSttrt man auf dieselbe Art S10. so kann ein Gewinn von S20.V00 heraus' kommen. Der Spieler hat unter 73 Nummern seine Combination aus zusuchen. Gar mancher arme Schlucker, der nur noch einen Dime sein eigen nennt oder gar auch diesen durch Pump oder Versatz hat auftreibcn müssen, verspielt 5 Cents am Morgen und die anderen 5 am Abend und führt das Le den eines Tramps, während er NächtS von neuen Kleidern und faustgroßen Brillanten träumt! Wenn man sich vorstellt, daß man ein großes Fak mit weißen Bohnen füllt, eine einzige schwarze darunter thut, das Faß durch und durch schüttelt und Einen dann mit verbundenen Augen die schwarze Bohne suchen läßt, so hat man einen ungefähren - Begriff von der Aussicht ans : Gewinn bei diesen Regerlottmen. Man berechnet, dak jeden Tag. in Chi, cago allein 810,000 auf die Ziehungen In Denver und Frankfort riSkirt wer den. und es ist nicht wahrscheinlich daß in einem halben Jahr soviel an Ge. winnen nach Chicago i geht. Kommt aber einmal wieder: ein Haupttreffer heraus,,! 0 gerathen die svlelsüchtiaen Afrikaner der ganzen Stadt wieder in die größte Aufregung, und auf Monate hinaus nimmt die Hinterstubengäm bclci einen , neuen.,, mächtigen Aufschwungs Erst jüngst hatten wir eine solche .wett erschütternde- Woche, in welcher, rund 0,000 an die Wollköp e der Garten ftadt gingen. , Die Negergeistlichkeit soll meist ebenfalls die Glücksgöttin wacker poussnen obwohl mit etwas, mehr Zu rückhaltunz. ' ' ; , ZU'i. ': D e? V oftmeiste r v o n N o i Lansing N. Y.. ist i 1823 im Alt von neunzehn Jahren angestellt wort end YZN ha) Aut noch immer.

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folg uud in vollster Uebereinstimmung mit allen Anforderungen der Sittlichkeit, gegen Uamäßigkeit anzukämpfen. Das Bier entwöhnt die Bevölkerung allukälig vom Branntweingenuß und vermindert auf diese Weise die

schweren Folgen des Alkoholismus Patriot an seine heimische Gesetzgebung

als Resultat langjähriger, wissentschafllicher Beobachtung, empfehlen gut der-

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