Indiana Tribüne, Volume 15, Number 256, Indianapolis, Marion County, 2 June 1892 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint 3 ii & i X ch nttb So nntugs.

Tie tZgliche Tribäe lostet durch, den Träger J2Gcn:4 per Woche, die EonntagsTribüne" S Cents per Woche. Beide zufanzmen lSGcntJ oder 35 CentS per Moksr. Per Post zugeschickt in Vor ausbez,ahluz tf per Jahr. Office ; 130 Ost Maryland Strafe. JManapolrs, 3nd., 2. Juni 1832. (Zabrl Warog, der Eifenmensch, . Ter unzarische HandelZminister 33& eo ist gestorben und aufrichtige Trauer füllt daZ UnAarland. Man weii draußen nicht recht, wer Barog gewesen ist, Ungarn ift ja so klein und so fern. halb Asien, halb Türkei vn kümlner sich um seine Staatsmänner! .' Barotz ift nicht der Schöpfer deZ mo bmim Unzarns das waren der Kavalier Graf Szechcnyi, der Demokrat Ludwig Koguth. und die Dichter Aran? und PetSfy, aber er war derjenige, der dem neugeschaffenen Staate das Hzus baute, Wege anlegte, Aecker be. fruchtete. Baroß war Handels, und Verkehrsminister: er aRein hat mehr als hundert Fabriken in fünf Jahren in'Z Lebm g?rufen, er hat Eisenbahnen gebaut, wo vorher der Lastwagen, wie die elegante Kutsche fast versanken in dein fußtiefen Staub des AlsöldS, er hat, was mehr ist, diese Eisenbahnen auch den Aecmsten des Landes zugäng. lich gemacht durch seinen Zonentarif, der wsh! oder übel von der übrigen Culturwelt früh:r oder später, wenn auch in mo)isici?ter Form, übernoM' men werden muß. Eisenmensch- hieß Baroß im Lande, bei der Durchführung des Zo nentarifs hat er sich aks solcher bewährt; er war eisern gegen sich und ge gen Andere. Was hemmt und der ' zögert anderenorts sonst jede schon längst als nützlich erkannte Reform? Die Trägheit der Menschen, die Furcht vor Neuerungen, das Widerstreben aller Derer, die sich neuen Verhältnissen , nicht gewachsen glauben und doch aus dem armen Neste, an das sie gewöhnt sind, nicht heraus wollen. " Baroß hat das Uebel im Centrum i ,1 angesagt; er bat im Lande der Cava ", liere sich ein Ministerium von Arbeitern , erzogen und der Werkmeister war der steinigste von Allen. Um die Wrih nachtszeit. wenn die politischen Ge fchafte ruhken, inspizirte er die Arbei- ! ten am Eisernen Thor und im Hochsommer reiste er im Lande herum zur Erönuuna von Viunalbahnen. Die Arbeitslampe im Eckzimmer des Palais an der Donau glich dem Feuer der Vesta; sie verlöschte nicht. Die Krankheit, die den hünenhaften i : Mann in seinem 44. Lebensjahre hin weggerafft, hat ihn befallen, als er wieder einmal schon fiebernd die Arbeiten am Eisernen Thor besichtigte. '; Seine Beamten sie sind selten die ' freunde arbeitender Minister wußten oavon zu erzählen ; kem Aktenstück, das er nicht selber prüfte, kein Bittsteller. " der nicht von ihm selbst angehört wurde. C.Sfcum mache er auch den Leuten, seinen Leuten, das Leben so sauer ; Urlaub gab es fast nie, Sonntags, oder Feier tagsruhe überhaupt nicht ; auch die Lokomotiven rasten am Sonntag nicht ; wozu braucht also ein Ministerialbeamte mehr als den Schlaf zur Nachtzeit ? In Baroß' Ministerium dränge 1 ten sich auch nicht die Protektwuslinder. fondern arbeitsfreudiqe, arbeitsfähige Menschen. Und dabei hatten sie wenig Tank; der gkeig verdient semer vJln nung nacd keine besondere Anerkm nung ; eS war selbstverständliche Vor auszeung. Wo begann afor die U ,, sondere öeistung. neben einem Men schen. der selber' das Gefühl d.'r Ermü dung gar nicht kannte ? Er hat viel Menschen verbraucht, die nicht als seine Freunde aus dem Amte schieden. Und doch die allgemeine Trauer '? ' Das Ätäthsel wird noch größer, wenn man etnß ädere Elgenlchaft von lhm erwägt: Baroß war unbestechlich: er war schlechterdings unzugänglich für jede Art von Gegenleistung, wenn er irgend Jemanden. Jndustnellen na mcntlich. zu reichlichem Erwerb gehol fen. Ein Waggonfabrikant hat ihm einst einen prachtvollen Salonwagen mit d.'m Wappen der Baroß zugestellt; der Minister hat den Wagen erst arcepliri, als das Wappen entfernt war; für das Ministerium nahm er das Geschenk an, für feine Person nicht. Die ' gleiche Unzugänglichkeit forderte er von leinen Beamten. Defraudationen gab es in fernern Amte nicht,- und auch mch ie kleinen Vortheilchen, die sich hierzu lande Jedermann gar zu gern auf Ko sten der Allgemeinheit verschafft: Frei ka?ten. Vergünfflaungen u. s. w. V seinen eigenen Reisen löste er sich am Schalter sein Billet und niemals hat er der taatskaffe einen Pfennig Spesen aufgerechnet. Ich sagte, diese Eigenschaft mach seine Popularität nur um so räthsel hafter. Das klingt fast paradox: 11 bestechllchmt macht unbeliebt. Und doch ist es lewer lein Paradoxon; die duld samen, nachsichtigen, selber nicht gan intakten Allerweltsfrcunde sind meist beliebter, als die schroffen Naturen, die mch gelernt haben, fünf grade sein zu laffen. Und Baroß war auch lel neswegs beliebt; das iji die Losung des Räthsels. Baroß war populär, aber nicht beliebt; jedermann kannte seinen Namen, irdermann sem Mnchr, aber geliebt hat ihn wohl nur seine Frau und sein elfjähriges Söhnchen. denen er ein überaus zärtlicher Gatte und Vater at1$:. Die Ungarn betrauern hier einen Mann, der ihrem Lande nicht nur große Dienste erwleien hat, sondern noch grö ßere erwiesen haben würde, wenn ihn as Schiazal nicht so früh abberufen hätte. Baroß war der Mann, den daZ Land brauchte, um , auö seinem wlrth schaftlichen Schlendrian ' herauszukom men, der Mann der großen Ideen und ;.; der eisernen Energie, der geschmeidige ,.' Volittter. der es versteht, tue Manen

zur Bewunderung zu zwingen und zu gleich den Gegnern den Mund verschtie ßen. so lange sie mit an und für sich richtigen, aber unzeitgemäßen Einwür fen da? nothwendige Werk selbst hätten behindern können. Batoß war der Cyklop, der aus dem

guten Baustein des Ungarlandes den massiven Bau eines modernen Wirthchastsstaates hätte schaffen können: vor der gewaltigen Willenskraft, die sich gleichviel ob aus Ehrgeiz oder aus Pa notlsmus in den Dienst des Vater anbei gestellt hatte, öeuat sich bewun' dernd die Nation und an der Bah:e teht sie trauernd, weil sie crmißt. was ie verloren. ?M Glatzen mryr. Eine Quelle zur Heilung der Glatz' köpsigkeit ist von einem Farmer gefun ten worden, und zwar auf dessen eigenem Grund und Boden. Er fowoal wie eine ganze Acihe Personen haben tbre Wunderkrast an ihren kah'.en Köpfen erprobt und versichern, daß ihr Wasser m der That rncht nur schwächt Haar stärker macht, sondern auch neues Haar hervorbringt. Der glückliche Entdecker heißt Fred Randall und fein Wohnort ist Auburn. die aufblühende Stadt nicht weit von. Sacram.mto. Cal. Das wunderthUmeWasfr?hatte er aus den nahen Bergen auf seine Farm ge leitet, wo -es durch emen kleinen Trog ?;,k i intiiA siA Strfd" iind mit lief. besonderem Beranilaen tauchte er an iitl i v.ivu u":, i" ' s; ; S - d illl. 'ILL SJ?heißenMWiMcn kahlen Äopf in daSsrische Wasser : der 'Zeit hatte e? noch leme Ay nung von der Wirkung des Wassers. Nach ungefähr acht Wochen siel ihm je. doch auf, daß die Fliegen, wenn sie mit ihren Beinen auf seinem Kopfe herum liefen, weniaerkidelten.und er bemerkte zu feinem grenzenlosen Erstaunen, daß sich seine Glatze mit einem leisen Flaum zu bedecken begann, die an Weichheit : i v.:: in.i t, .n i mu uciiiiruii;v iniw miv 'a schlüvften Frühlingsküchleins wetteiferte. In sechs bis sieb:n Monaten war aus dem Flaum das schönste, dich teste Haar geworden, das in grauen Locken sein Haupt umrahmte. Es unterlag für ihn keinem Zweifel, daß nur das Quellwagcr im Höfe der Attentäter sein konnte, denn weder ge. brauchte er Migarg?es Haarwuchsmit. tel, noch sonst ein Mittel. Um sicher zu ?eben, wandte er sich an mehrere Hlatzenbelitzer der Stadt und ersuchte Mt. ibre Köpfe regelmäßig in den Troz zu stecken, und siehe da auch diese waren in gar nicht langer Zeit wieder m der erfreulichen Lage, sich gegenseitig in die Haare zu gerathen. Nun verbreitete sich die Kund von der Wunderquelle rasch. Auch grauen kamen, um ihre Locken aufzufrischen. sogar von San Francisco und Oakkand wandten sich vornehme Damen an Fred Randall. aus daß er ihnen zu den Haaren, die sie als echte Südländerin nen auf den Zähnen hatten, noch solche auf dem Kopfe verschärfe. Auch diese zogen mit einem gehörigen Haarbeu tel- vergnügt von bannen. Jedenfalls enthält der Quell irgend welche mineralische Bestandtheile, welchhaarerzcugend wirken. FredAandall.derBefiderdeS Quells. ist seitdem verschiedentlich aufgefordert worden, denselben geschäftlich auszubeu ten. Aber er will davon Nichts wissen. weil es ihn keiner Ansicht nach in seinem idyllischen Farmerleben stören würde. Wer eine Glatze besitzt oder welchem eine solche droht, der kann seinen Kopf so oft in seinen Trog stecken, wie er Lust hat. ohne daß er dafür Etwas zu bezahlen hat. Auch alle Anerbieten von fremden Personen, die Ausbeutung der Quelle zu übernehmen, hat der Quer köpf von Randall zurückgewiesen. Und das ist jammerschade.' Der Mensch könnte nicht nur durch Errichtung eines Sanitariums für Glatzenkranke. das er vielleicht Zum glücklichen Ex-Koh! köpf" oder sonstwie nennen könnte, ein Vermögen machen, sondern er würde zugleich ein Wohlthäter unzähliger haarloser Mitmenschen werden. Ohne Frage ,würden die Glatzköpse von allen Ländern zu Fred Randall nach Auburn reisen, um sich in kurzer Zeit in lockige Junglinge umzuwandeln. (Br. Fr. Presse) Seiltänzer, Eleven. One Akademie zur Ausbildung iu g?e?icher Seiltänzer besinde! sich im zQdosten der Berliner Haseuhaide. dort hinten in der uncultivirtesten Gegend der Haide, wo sie an den fand reichen, durch keine Spur von Vegeta tion belebten Ti! des Tempelhcfer Feldes stößt, welcher der Kavallerie als krercrerplatz drent. Für Spaziergän ger bietet dieses Viertel nur wenig Reize, und so können die Jünger der edlen Seiltanzkunst dort ziemlich unae stört ihren schwierigen' Studien 'oblie aen. Wenn wir von einer Akademie sprechen, so meinen wir freilich nicht. daß em Mnster seme Schüler zu regel mäßigem Unterricht um sich versam melt. Die Schüler im Seiltanz wär den kaum in der Lage sein, einen Lehrer zu besolden, denn das , Handwerk, des sött sie sich im bürgerlichen Leben be fkeißiqen.wirst ihnen noch nicht so viel ab. daß sie für das Fußwerk, dem sie sich in ihrer ' freien Zeit widmen, große Opfer bringen konnten. Die Mittel, die ihnen zur VorbereU tuna auf den Setttänzerberuf zur Ver fügung stehen, sind nur sehr gering; an die Anschauung eines Drahtfeiles können sie nicht denken, ne müssen viel mehr mit einem gewöhnlichen dicken Draht vorlieb nehmen, und dem Laien erscheint es unbegreiflich, wie man da rauf überhaupt in Strümpfen gehen kann, ohne sich die Iluke ernstlich zu beschädigen. ' Einzelne der Kunstjünger baden es wenigstens schon zu einem Tricotanzuge gebracbt. aber man sieht eZ ihm an. daß es schon lange her sein muß. seit sich in ihm ein Akrobat der Cesfentlichkeit gezeigt hat. Jndesser in der stillen, Haide. wo nur verein zelte Spaziergänger den Selllaufver suchen der angehenden Specialitäten' zuschauen, braucht man nicht so Pein lich in der Bekleidung zu sem. Man kann hier die Seiltanzkunst aus den verschiedensten Punkten der Ent

'vickelünz beobachtet. Die Einen haben chren Draht dicht über.dcr Erde aufgespannt, um ihre tastenden Bakancir? versuche in vollkommener Sicherheit ausnisähren; Andere wollen schon höher hinaus und wandeln ihre luftige Bahn zwischen den Acsten der Kiefern in Matt nesböhc über dem Erdboden; sie habe die Vorschule b'reits hinter sich, gehen und wenden sich mit tadelloser Ruhe auf dem Draht, stehen auf einem Bein und üben sich in allerhand Knnststücke.n. Ihnen fehlt nur noch der Unternehmer, der die Mittel zur weiteren Ausbildung gibt, denn um Saltomortaleö- und andere höhere" Kunststücke zu erlernen, wie sie das Publikum verlangt, dazu genügt so ein gewöhnliches Stück Draht nicht. Unter einander reden sich aber die Skiltanznovizen schon jetzt mit Signor Saliolini" und anderen hoch tönenden Künstlernamen an. die zu dem uu verfälschten Berliner Dialekt, den sie sprechen, in ergötzZichem Gegensatz stehen. Das gehört nun einmal dazu; denn so schwiudclfrr, das Gewerbe der Akrobaten fönst ist. ein falscher exotischer Name ist dabei uuerlÄLlich.

Vom Anlande. DiegesammteSchuldallei Nationen der Welt b:ziffert auf S30,ooa,ooo,ooo. Die erste elektrische E ar in Südamerika erschien auf den Straßen Panama's im April d. I. Jacob Gould Schurman, Eornell's neuer Präsident, ist noch nicht 40 Jahre alt, aber ein gründlicher Ge lchrter. Vor etwas mehr als 20 Iah. ren war er Verkäufer in einem Speze reiwaarengeschäft auf Prince Edward Island." Die Gesammtsumme der im vorigen Jahre unterschlagenen Gelder beläuft sich auf $19,720,294. wovon beinah: 30 v. H. mit 87,000,000 aus Penmvlvanien, beinahe 23 v; H. mit $5,500,000 auf Ne u Äork und 3 v. H. mit Kl, 507.492 auf Massachusetts mtsallen. Eapt. Iosiab W. Lawler von Ehelsea, Mass., wird am 5. Juni abermals eine ceankaort m einem kleinen Boote, 12 Fuß lang, 4 Fuß breit und 14 Zoll tief, antreten. Kommt er glücklich zurück so wird er sein Boot aus dre Chicago-Weltausjtel lung bringen. Samuel Tarwater von Ra . Countn in Missouri, iedt 90 Jahre alt, erhält jährlich $200 Pen )um vom Staate Missouri, well er im Mormonenkriege verwundet worden ist. Tieze Pension wurde ihm im Jahre 1841 durch ein Specralgesetz der Legls latur bewilligl. Die Heimath d er Riesen scheint das nordöstliche Äiiissourt zu sein. Ella Ewlng, das grönte Mäd chen der Ver. Staaten, ist m Clark Eounty geboren und Jode Webb, der im Alter von 16 Jahren 6 Fu 74 Zott maß, hat in Scotland-County feine Heimath. Du Karos e n baden ei z'ihes Leben, doch unglaublich klingt beinahe die Mittheilung, daß kürzlich ein von Pendleton nach Portland. Ore.. geschickter, in Eis verpackter Karpfen lebendig dort angekommen sei und doch ist es eine Thatsache. Als man den Kasten, in welchem der Fisch war, üffnete, bewegte er sich munter umher, ob wohl er einige Quetschungen am Kopfe hatte. Einen dummen Eingriff m die Freiheit der Schulwahl, welch in Danville in Illinois stattfand, soll sich der dortige Polizei-Capitän Jfaac Hannah dadurch erlaubt haben, daß er die Feuerglocke läutete, um die wähl berechtigten Frauen von den Stimm kästen hinweg zu scheuchen. Wegen dieser Handlung hatte er sich dieser Tags vor dem Richter Timmons zu ver antworten. Da er sich für nichtschuldig erklärte, wurden mehr alZ drnmg Be lastungszeugen vernommen; er! selbst leonte es aber ab, , Zeugnis abzulegen )er Richter behielt sich die Entscheidung r. Durch einen unglückliche? Znsall ist der neben Meilen nordmest lich von Huntsville, Mo.. wohnhafte 45 Jahre alte Farmer W. H. Jacoby von seinem eigenen Kinde erschossen worden. Er lag auf dem Bett und spielte mit einem Opposum, als ein 14 Jöhre alter, verkrüppelter Sohn, der einen alten Revolver in der Hand hatte, diesen in der Meinung, er sei ungeladen, auf das Thier anlegte und abdrückte. Der Revolver war jedoch scharf geladen und die schlecht gezielte Kugel drang dem unzlücklichen Vater gerade über dem rechten Auge iV4 Gehirn. Er war sofort eine Leiche. Ob die Amerikaner Blumen lieben ! Diese Frage wurde vom lluftrated American" aufgeworfen. Die Antwort lautet, daß die Ameri kaner das allerdings thun, soweit es sich um Sträuße. Zimmerschmuck und vschmückung der Tafel, handle, mit einem Wort, wo es auf Schaustellung und Schmuck ankomme. ' Dabei ergebe sich aber die Thatsache, da die Nord amerikaner trotz mehrhundtttjührigen Besitzes des Landes , den einheimischen Pflanzen keine neuen Volksnamen ge gegeben haben, sondern dieselben mit detr wissenschaftlichen (botanischen) Na. men benennen und höchstens europai sche Bezeichnungen aus dieselben über tragen. Sie sprechen von Vioh Nüttaüii, Anemone ratens, Calo ehortui venustus. Benennungen wie unzer Vergißmeinnicht, Frauenschuh, Männertreu. Maßliebchen, Ehrenpreis, Löwenzahn u. s. w. fehlen ganz. Canada erhü lt s o r t w it h rend von England aus Zuzug von frei gelassenen Sträflingen oder von Perso natt ! in Avitn9nrif Wi IIV.11, Ulk Hl l 4ll4?UtllUlll(l tuuitll. Eine besondere Art solcher Muß.AuS wunderer sind Knaben welche die Kin derchiltzgesellschasten senden und , die hauptsächlich nach Winnipeg und von dort nach d.'m canadischen Nord'Westen geschickt werden, solcher Zuwachs an Handen" würde den , Farmern wohl nicht, Unlieb sein, wenn es nicht .böse Buben" waren, oder olche, die es noch soeben waren. 1 Von London wird Über eine der neuesten derartigen Sendun gm Folgendes berichtet: Fünfzig

stramme Vurlchen. tm Älter von 13 17 Jahren, wurden unter der Leitung der Kinder-Schützgesellschaft. welche die Kosten der Bekleidung und Aeberfahrt trug (etwa $65 für jeden Knaben), nach Canada geschickt und haben ihre Reise dorthin bereits an

getreten. Die meisten der Knaben gehen nach Winnipeg. von wo aus sie sich. w:e verlautet, in der NordwcstProvinz vertheilen wcrdcti. Manche Leute pro )hei?ihen zevoch. daß. die Meisten sehr bald ihren Weg in dK größeren Städte von Canada und den Ver. Staaten finden werden, wo sie dasselbe Leben beginnen werden, welches mittelbar zu hrer Verbannung aus der Hnmath ü!zrte. Fast alle diese Knaben waren Insassen von Industrieschulen, denen ie entweder Verbrechen halber oder oegen vernachlässigter Erziehung über . . i i fr wiesen wurden, erarllge Veurlyei' er behaupten auch, daß Canad zu incc besseren Klasse von Personen be chtigt sei. ie beklagen sich auch ... f cn ' . crner oaruver. oüb nlemano oaran denkt. Knaben von fleckenlosem Charak, er zu Eliltenzen in der neuen Welt zu verhelfen, während alle Hilfe auS chlie'lich Personen, von denen kaum zur? Erfolge erwartet merken könne. u Theil wird. V r. W. S. RainSford. Pfar rer der t. George Klrche ln New 7)ork. hat an einem der letzten Sonn. aae rn emer Predigt gegen Trunksucht, Spelunken und Lasterhöhlen die Idee augeregt', daß die Kirche zur Ausrot tung dieser Uebel in Concurrenz mit den 'chankwirthfchazten treten, d. h. selbst respektable Wirthschaften etabli ren sollte, in welchen nur Bier, leichte Weine. Kanee. The: und Chocolate verkauft werden dürfte. Er will solche Wirthschaften anziehend für die große Masse dadurch machen, daß er Lezezim mer damit verbindet und die Wirth chaften auch zu gewissen Stunden des sonntags offen halt. Was werden die atUt icken Colleaen des aelebrten und reformatorischen PsarrerZ zu dieser It ! i w ' r 3bee sagen ? Elilabeth C adv Stanton machte dieser Tage d't vernünftige Be merkuna. da ern Tsa lo gut ei wie zeder andere, was am 'Sonntag klne Sünde wäre, sei auch an zedem ande. ren Tage der Woche eine Sünde. Und deshalb sollte die Weltausstellung an jedem Tage der Woche offen gehalten werden. i Vom Auslande. Ueber das Spielwaaren gelchäft in dem abgelaufenen Jahr be richtet die Handels- und Gewerdekam wer in Sonneberg in Thüringen wie folgt: Besonders sind es Splelwaareu Mtt Uhrwerk, welche m guter Ausmahl und in geschmackvoller Weise zu an nehmbaren Preisen hergestellt wurden, bessere Wagen mit Thieren bespannt. Artikel mit Spieldosen, mit Bewegung gen uud dergleichen mehr. Hervorzu dtbm sind ferner Schauftguren mu Uhrwerk, welche sich durch feine AUS stattung und vielfache, originelle Bewe gUng auszeichnen; mehrere intelligent Ba sierer haben es mit großer AuSdaue, und mannigfachen kostspieligen Versu chen zu erfreulichen Erfolgen gebracht. Manch andere gangbare Artikel, Haupt sachlich Pelzthiere, hatten durch anhat tende Steigerung des Rohmaterials schwer zu leiden, die ungünstige Ge schäftslaae ließ eme E.aöhuna der Preise solcher Spielwaaren nicht zu und so erklärt es sich, daß ein günstiger Fortschritt in dieser Gattung nicht ver zeichnet werden kann. Ausgenommen jedoch sind große, feine Thiere, welchem ausgezeichneterWelze,theüS nach Model len aus der Industrieschule, von tüchti gen Fabrikanten hergestellt werden, und welche besonders ehrende Erwähnung verdienen. Die gekleideten Puppen anlangend, Owird eme wettere Hr büng des Absatzes bei allerdings na mentlich für die geringeren Qualitäten sehr gedrücktem Preise berichtet. Daß für die billigen Arten der Verkauf so wenig lohnend ist, wird namentlich da rauf zuruckgesührt, daß neuerdings Leute sich mit der Fabrikation und dem Versand gekleideter Puppen befassen. denen jede Kalkulation fremd ist, und -ä v. m j r Mi . weiche durch Preise sich irundschast zu Machen bestrebt sind, welche kaum der allergeringsten Nutzen abwerfen. Wem ger treten diese Mißstände in derFabri kation feiner Puppen, wo auter Ge schmack allein maßgebend ist. zu Tage IN Lederpuppenbälgen und Gelenkpup pen : war der Geschäftsgang ein reger der Bedarf an Täuflingen dürfte kaum eine Veränderung erfahren haben Dem. Absatz, der Atrappen standen die hohen Zölle vielfach störend im Wege. DaS Maskuigeschaft wahrend bergan genen Jahres wird als ein sehr ruhiges bezeichnet. Während Nordamerika, na mentlich in besseren MaSken, seinen frÜ heren, Bedarf, im ganzen wieder bezog blieb Sudamerika wegen vlelsacher po litischer Wirren sehr zurück und auch der Bedarf des enauscden Marktes war nur mäßig; : Nqchbestellungen blieben fast ganz aus. In Deutschland selbst lit das MaskenqeschSft wie leneS der Spiel wäaren unter der allgemeinen gedrückten Lage. Die übrigen früheren Export länder kommen wegen der hohen Ein gangSzölle kaum noch in Frage." t '. 'i '- ' - i " im i. j ' j' Eine aufrege nde Seen spielte sich am Bußtage im Resta iran Tlvoli" in Breslau ab. Dort veran ftaltete der bekannte Aeronaut Herjderg ien Luftballon.Ausftieg, , der u n $1 Abends beim schönsten, jedoch etwa windbewegten Wetter vor , sich ' gehen sollte. !,AlS zweiter Passagier nahm der Redacteur Rud. Lledlsch vom BreS lauer GeneralAnzeiqer in der Gonde Platz. Im Augenblicke, als der Rie senoauon , ausschwebte, wurde er von einem jähen Windstoße erfaßt, der , dei Ballon mit furchtbarer Gewalt, gegen einen meyr als W) Meter boben. vav l lonartigen Aufbau, schleuderte. Den Entsetzensaufschrei des Publikum? hatte der donnernde Anprall der Gondel ge gen das otzaerü t Übertönt, der Ba lon riß sich los und fauste in die Luft wobei der Korb mit den Luftschiffern : : '': . . ..' . aoermars, viesmar mu noch weit starre rer Wucht, acaen das Dach erneS übe 20 Meter hohen MälzereiaebSudes ae schleudert wurde. Ein glücklicher Zufall allem rettete den Herren das Leben:

Berm ersten Anprall war nämlich der Anker aus dem beschädigten Korbe herausgestürzt und hatte sich an eine mehrere Zoll starke Eiscnstange gekkammert, die zwar völlig krumm gebogen wurde, den Anprall aber aushielt. Aus

dem glatten Dache des MälzemgebäU' des befindliche Zaungäste" hielten den Ballon sest und ermöglichten so den beiden Passagieren, sich aus ihrer kriti chen Lage zu befreien. Vom Publi um wurden die Beiden bei ihrem Er cheinen am Rande des Daches mit 'türmischen Zurufen begrüßt. - Man berichtet aus Bel grad, 10. Mai: Der hiesige Gesandte des türkischen Reiches, Ferridoun Bey. eine hier allgemein beliebte und ge bähte Persönlichkeit, fühlte gestern das Bedürfniß, ein dem Gesandtschafts palaste gegenüber aufgestelltes mecha nisches Theater zu besichtigen. Erfreut über den Besuch, diente der Besitzer in eigener Person der türkischen Excellenz als Cicerone. Mit sichtlichem Interesse betrachtete der friedliche Diplomat die verschiedenen Schaustücke, aber o weh! mit einem Male verdüsterte sich sein Besicht. Da5 Guckloch zeigte ihm ein zroßes Tableau der Schlacht von Plewna. die Flucht' der osmanischcn Krieger vor den siegreichen Russen dar tellend. Als Ferridoun Bey beqrln. was dieses Schlachtgemälde vorstellen sollte, packte er seinen Mentor am Kragen und schlug aus Leibeskräften aus hn los, dann verabschiedete er sich mit den Worten: Nun werden Sie daran denken, daß die Türken nicht vor den ausgenjsen sind." Die t ollen Capricen Adelina PattiZ haben in letzter Zeit mehr wie nöthig von sich reden gemacht; ihr letzter Streich scheint jedoch in Be i.ug aus seine Extravaganz allem die ckronf auszusetzen. Frau Patti läßt sich für ihren Privatgebrauch die Bau ?rnehre" neu kompornren. Ein Flötist des in England bekannten Ardi tischen Orchesters hat den ebenso schmei chelhasten wie ehrenvollen Auftrag er halten, durch seine Töne den für die Uatti unbrauchbaren Mascagni bei onlt zu schieden, und wenn die kapru ciöse Primadonna aus dem Lande der Dollars heimgekehrt sein wird, wird sie l.lf ihrem" Theater (rn Craig y.NoS) ihre" untuzza sich und anderen vor fingen. - Der .Köln. VoltSztg. anrd aus London geschrieben: Eine vroßenkelin Schillers, die in London !ebt, eine alte und schwache Frau, ist unverschuldet in die größte Noth gerathen. Sie wäre verloren in diesem modernen Babylon, wenn nicht mild ihätige Herzen sich ihrer erbarmten Die Deutsche Wohlthätigkeits-Gesell ichast hat ihr nunmehr eine kleine Pen -ion gewährt, welche zur Deckung der Miethe genügen dürste; aber eS fehlt noch die Nahrung. Gaben.' gesendet in die Deutsche Wohlthätigkeits.Ge ell lchaft, 14 South Place. FinSbury. London E. C. wären lehr am Platz. Das KreiSgericht in Feld. Ha (Vorarlberg) verfolgt steckbrieflich ,en Jesuiten Wilhelm Beelmann aus We el. der zuletzt Prä ekt der Er jiehungsanfialt .Stell matutina" in ifvfI..X i... Uk.... i X 4'jciirniu urnr. wegen iuiucici lvrper ächer Verletzung eines Knaben. Wie au St. Peter bürg gemeldet wird, ift GatschkowSky der Ersinder des Vifalin", der den verstorbenen Stadthauptmann Gresser behandelt hatte, verhaftet worden Sämmtliche in feinem Hause beftad llchen Droguenwaaren wurden mit Be schlag belegt, das Haus selbst wurde ge richtlich versiegelt. Der Pol. Kor wird in dieser Angelegenheit aus PeterS bürg geschrieben: Die Erkrankung deS (inzwischen verstorbenen) Stadthaupt manns Gresser trat ganz plötzlich am 7. Mai ein und zeigte alle Symptome einer Blutvergiftung. Die sieden Aerzte, welche an das Krankenbett ge rufen wurden, haben sofort die Be hauptunq ausgesprochm, daß die Ver giftung die Wirkung eines unier dem Namen Vitalin" bekannten Heilmittels sei, welches General Gresser sich zur Kräftigung der Beine sukoutau ein spritzen ließ. Diese Darstellung von dem Wesen der Erkrankung des Gene ...r tu rr !.;c.f ...w ....!. . ruis rrsser yar insoesonoere oic ooye ren Gesellschaftskreise der Hauptstad geradezu in Aufregung versetzt. Die Anwendung deS .Vitalin" ist nämlich in diesen Kreisen sehr in Schwang. Ein Ingenieur, MamenS GatschkowSky, der früh.'r m der transkaspischen Pro vinz thätig war. will dieses Heilmit tel" in jener Gegend entdeckt haben und wußte ihm vielfach,, trotz des ledhaften Widerspruchs der Aerzte. Eingang zu verschonen, so daß jeldst sehr hohe Per sönllchkeiten des russischen Hofes von dem Mittel Gebrauch machten. , In welchem Maße der geschäftsgewandte Jngieneur das Vertrauen der mehrge dachten Kreise auf die Heilwirkuna d Vltalin" zu befestigen verstand, ach zur Genüge aus dem Umstaiide ' bttvor, daß 'man kürzlich die Behandlung deS leidenden, bekanntlich im Kaukasus wei lenden zweiten Sohnes des Kaiferpaares. des Großfürsten Georg, mit talin" in'S Auge gefaßt har. , ,-J n Berl in w u rde in der ersten medizinischen Klinik eine geheilte Patientin , vorgestellt der der eme au hysterischer Grundlage beruhende plötz. liche, Verstummung. mit dem Glüheisen behandelt worden war, einem ,, in. der Cylurgle gebrauchten' Instrument, um L ' . , 1 ! i . ' m. rr , " ,11. ourch pivAllche cyreo ooer schmerz' Wirkung heilenden 'Einfluß zu üoenJ Bei die er Gelegenheit berührte Weh. Rath Leyden mit einigen Worten die Aufseben ' erregende Analre deS Dr. Wiederhold'Kassel. - Der berühmte Kli Niker bemerkte:' !.,Dle ärztliche BeHand lung wählt' manchmal um erziehlich auf .den Patienten einzuMrlen.pexbe jittel. ES fragt , sich nur, , wie wei darin gegangen werden darf. ES ver Seht sich von selbst, da die medizinisch Behandlung in allen gebildeten Staa ten sich brutaler Mittel zu enthalten hat, aber z.icht , aller schmerzhaften, ja sie darf siq sogar, um , Eindruck - zu machen.gewisscr furchterregender Mitte bedienen. Gerade wie b?r Chirurg Schmerz verursachen, ja den Kranke m eine-Lebensgefahr ver, etzen kann, sehe kch nicht ein, warum in der Medi nn ernster zielbewußter Achsicht die Er

Ein dauernder Marsch larni der Fortschritt benannt werden, den der ächte Johann Hoff'sche Malz-Extrakt hlerzuiande macht. Seit 4t) Jahren im alten Vaterlaude eingeführt und auf allen Ausstellungen preisgekrönt, hat er auch hier fest Wurzel qefa'nt und werden mehr wie eine halbe Millionen Flaschen jetzt jährlich von Berlin ans impottirt. ES wird von allen prominenten Aerzten empfohlen als das gesündeste diätetische Getrank für Reconvalescenten, schwächliche Frauen, Kinder und Männer sowie gegen Husten, Heiserkeit und Erkältungen (in welchem Falle eS heiß zu nehmen ist.) Man hüte sich vor Nachahmungen. Der echte importirte Extrakt muH die Untere fchrift von Johann Hoff- auf dem Halse einer jeden Flasche tragen. Eisner & Mendelson Co.", Imports von Mineral Wässern, 6 Barclay Str., New York. Zu verkaufett : Grundetgenthum. Der Schulrath btx Stadt Indianapolis ersucht um versiegelte Offerten kör daS folgende Grundeigcnthum. bis 4 Uhr Nach mittags am IG. Juni 1892. Sckulelgenthum No. Maruland Strafze. zwischen MisnMvi und Missouri Strab. Lt 674 bt 193 ZZntz. Schul eigenthum No. is. Market Straße, zwischen West und California Strafe. Lor 67 bei 2S4. Wegen näherer Auskunft spreche man in der Office der öffentlichen Schulen vor. Der Schulrath behält sich das Reckt vor, irgend eines oder alle Angebote zurückzuweisen. Offerten sollten ProposalS sor Propcrty be zeichnet sein und an den Chairman of Committee on BuildingS and Gronnds. Office of Public Schools" sdrefffrt werden. Auf Anordnung des Schulraths. William Scott. C. L. Williams. J.A. Buddeubaum. Koniite für Gebäude und Grund. Notiz an Contraktoren und Baumeister. Der Schulratd der Stadt Indianapolis ersucht um Einreichung versiegelter Vorschläge bis 4 tthr Nachmittags, am 3. Juni ISfti, für das folgende Gebäude: Ein ackt Zimmer enthaltendes Gebäude, Ns. K tu Jndianola. Die Contrakte sollen alles Material und sämmt liche erfarderlichen Arbeiten zur vollständigen Herrichtungen zur Benutzung einschließen. Offerten sollen Proposals sor BuildinAZ" be zeichnet werden und an den Chairman of Com mittee n Buitdings and Grounds". Office of Public Cchools, Indianapolis, Jndiana, adressin fein. Der Schuirah behält sich das Recht vor, irgend eines oder alle Angebote zurückzuweisen. Pläne und Spezifikationen können in der Office der Architekten, Bonnegut Bohn, Ban Block besichtigt werden. Wm. Scott. . E. Williams. I. A. Buddenbaum. Konnte für Gebäude und Grundstucke tegung von Schmerz nnd ?5ik?cht Nlch? gestattet sein solle, natürlich mnn da; Mittel auf winenichanlicher Grundlaz, und auf beobachteten Erfahrungen be ruht. Wir sind wohl be echtigt tcymerzerregenoe Mittel auzitwttioca. bezw. mit deren Anwendung w drohen wenn man emen erziehlichen kindruL machen will. Die Ge.eöe der Humani tat dürfen jedoch nicht üb.rfchritten werden, und wie in den schulen die Behandlung mit dem Rvhrzto-k b: schränkt ist, fo werden mir auch das ii Kassel geübte Beriahren für nicht ae rechtfertigt halten. Sicherlich darf ein ähnliches Vorgehen für die nlcdizinischt lLinwlrkung Nicht in Frage kommen" Ein neues Prö öchen von der berühmten Findigkeit der Post ilingt so unglaublich, daß man einen Aprilscherz annehmen möchte. Eine Berliner Firma qab einen Brief zur tn et . . f. . '-po r, aorei irr an Vcrrn Ä)rama turg. RefidenzTheater, Blumen straße No. 9. Die Ortsangabe hielt der Ausgeber der emem Localbnes für über flüssig. Da aber das Wort Drama turg" den mit dem Sortiren der Briefe betrauten Beamten nicht geläufig zu sein scheint, dies Wort auch zufällig etwas nach unten rechts rn Die Ecke ge rückt war. schrieben sie neben Dramaturg Oranienburg, mit einem Frage zeichen allerdings, und sandten de Brief dorthin. Trotz eifrigen Suchens war in Oranienburg em Residenz Theater- leider Nicht zu finden, und min meinte man inOranienburg, das Dramaturg" für Trambura" lesen zu müssen. Aus Dramburg kam der Brief zurück Mit der Bemerkung: Ein Rtttdenz-Theater und eine Blumen straße gibt eS in Drambura nicht." Nun erst dachte man an das Berliner j,AejldenzTheater", und die Fmdiakei der Post hatte sich wieder einmal glan zend bewährt. -Ein sensationeller Mord ist' in Warschau verübt worden. Die auf ;der Wspolna-Straße wohnende Ballettänzerin Jozephine Gerlach wurde von einer eleganten Dame, welche sie häufig besuchte, mit HammerschlSgen ermordet und beraubt. Die Mörderin, welche Aoguslawa Brzezicka heißt. 45 Jahre ult. verheirathet und Mutter von vier Kindern ist, wurde auf der Flucht von den alarmirten Hausbewohnern und den herbeigceilten Nacht Wachtern ergriffen und zur Polizei ge. bracht. Bei ihr wurde ein Packet mit il)A Rubeln, der blutige Hammer und ein Dolch gesunden. Das Bild, das der Kai. er dem Gefreiten Lück überreicht hat, st der Bert., Ztq." zufolge eine Pho. tographie in Cabinetsjorm und trägt Sie Widmung: Für treue Pflichter iüllung auf Posten. Wilhelm 11. MstlBezugj auf die Auszeichnung des Link erinnert die Allg. Ztg." an einen Borgang. der, sich im Jahre 1850 in Mainz abgespielt hat. Als damals der Prinz Von Preußen, nachmaliger Kai' fer ' Wilhelm I.. Gouverneur ' von Vkainz war, sah sich dort einmal ein preußischer Posten durch eine große Menschenansammlung bedroht. Ter Soldat schoß sein Gewehr in die Lust ab und zerstreute! dadurch den Haufen... Für diese Geistesgegenwart wurde er vom Prinzen , von Preußen unter ausdrücklicher Belobung beför oert. m rn Der beste Pumpernickel ist zu haben bei Bernhard Thau, 81 Hosbrook Straße und im östlichen Markt, Stand laruntt Mucho's Cigarrenladen besindet sich in No. 199 Oft Washington Str

EiscnVWn - Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. WganF-Postzug........ 7NVm trvrek ii cwxin Expreß ...Iö55Nm Acconiodation ............ 40Nm öxpreß 7wÄkn Erpreß II M Nm Ankunft-Erpreß JJüin; lrurek i - i- x Accomodation ..,.10 00 Expreß 2 o0 Vm Schnellzug 5 W Vm AccomadaUon 7 45 ö!m Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Cleveland Division. , Abgang Expreß 6 30 in m-vrek 35 Expreß 11 45förn Limited Expreß S SS N Erpreß . . 64SNm Ankunft Expreß 700? Expreß . . liiojern Limited Expreß H 55 Bin ! Expreß KVO Rm j Expreß 10505ha St. LomS Division. Abgang Expreß 7 30Vm Limited Crprek 12 i ?em Erpreß b 20 Nm Erpreß. tZalich wMRm Ankunft Erpreß täalich 3 2a Bm Erpre , Bm Limited Expreß 4 4Z Vm Expreß 6 20Vm Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 35m AccomodaNon taglich ?um Accomodation 10 W Vm Postzug 2 55 91m Accomsd. lnurSsnntaaN. 5 30 Nm AecomodatZon 700Nm Ankunft- Rushville Aecomodation.10 30 Vm Postzug 11 50 Vm Jnd'vlÄ Ace. (nur Sonnt.Z.12 30 S!m Aecomodation 5 03Nm Accomodation 11 15 Nm Schnellzug 1215 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. ! Abgang Accomodation 7 10 Vm Schnell.Post 12 01Nrn LaZanette Accomadation S23Nm Schnellzug 12 30 V Ankunft-Schnellzug 3 30Vm Lafavette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost .- 2 45Nm Accomodation 621 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 800Vm Erpreß 120SNm Danville Accomodation 5 10 Nm : Expreß 1125Rm1 Ankunft Expreß S 25 Vm Danville Accomodation. . . . 10 35 Vm Expreß 2 50Rm Expreß 6 559cm Peoria Division östlich. Abgang Erpreß 4 50 Vm Accomodation Erpreß 3 05 91m Ankunft Expreß H 57 Vm Accomodation 9 00rn Expreß 11 15 Nm Lake Erie und Western. Abgang Expreß 715 8m Expreß 120Nrn Expreß 700Nm Scknell.Expreß 11 10 Nm Ankunft-SchnellExpreß 3 20 Vm Expreß 7 10 30Vm Expreß. 2 50Nm Expreß 20 91m Pittsburg, Sincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 4 45 Vm Columbus Accomodation.. . 9 0 Vm Expreß SMNm Richmond Accomodation... 4MNm Expreß 530 9hn Ankunft Richmond Accomodatwn S vO Vm Schnellzug 1140Vm Expreß 12 45 9trn Accomodation 8 45 Rm Expreß 50Nm Expreß 9 0091m Chicago Division via Aekomo. Abgang Expreß. 11 20 Vm Expreß 11 309nn Ankunft Expreß 3S0Vm Expreß 3 55S!m Louisville Division. Abgang Expreß Louisville Accomodation. Schnellzug Accomodation Ankunft Accomodation Schnellzug. Accomodation , 3 40Bm 8 00Vm 400 Nm 4 3) S!m 10 25 Vm 11 10 Vm KvÖNm Spezial täglich lOLORm Cincinnati Hamilto und 3nd!anapoliS. ang Expreß S45Vm Ctncmnatt Accomodon . . 10 57 Vm Expreß 2 5S Nm Expreß 4 25 Nm Expreß S 20 Stm Ankunft Accomodation 9 20 Vm Expreß ...11 25 Vm Expreß 7 45 Nm Expreß 10K5Rm Erpreß 12 3513m Indianapolis und VincenneS. Abgang Expreß 8 00Vm VincenneS Accomodation.. . 4 05 Nm Ankunft V ineennes AccomodationlO 5S Rm Expreß 515 31m Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß OO Vm Expreß 100 in Expreß 7Z0Nm Ankunft Expreß 10 30 Vm Expreß S 40 Expreß 10 65 Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß 8S0 Vm Accomodation 4 20Nm Schnell. Expreß. 11 00 Nm Ankunft Schnell.ENreß 8 30 Vrn Accomodation. 10 10 P Expreß 445Bm Louisville, Rew Albany und Chicago. Abgang-Expreß... f -p-. , ...12 40 Nm 1 1 OS . Mono Accomodätis ....... m M.M. HJ ..... 620Nrn Anrunft--Expreß Wonon Acc , ........ 3L5m ccomodatlon .....1040 Vm Expreß .z 3 20 NA m Hnt. j1MMlMWMWidk work fvr , lk r".t, T.fs nd jun. Uo; t Oiu. m tut. utk.ri r Llth.ri r tarnt I iataf unil. Mhf t r Vrikrrrr ym tr. Im k. . ri.4. tMwwtad Wr n-Wj tmUii &f. A 11 Im fa hw mm MMt ,. i n mam r mit tt, um, tu Maas f wot rtf. 1 Fait-ir nkswri wntmg Um, JiEW mtii iMnlarful. hnhl.i.AH. a.UOIM4k f.Ux IHirrUMA.UkU

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