Indiana Tribüne, Volume 15, Number 256, Indianapolis, Marion County, 2 June 1892 — Page 1

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LditorieUe s. In Syracuse, N. A., fand gestern eine demokratische Staatsconvention zu dem Zwecke statt,, gegen das Resultat der früheren von Gouvernor Hill manipulirten Staatsconvention zu protestiren. Delegiten zur Nationalconvention wurden gewählt, und über die Zulassung derselben wird natürlich die Nationalconvention zu bestimmen haben. Die Convention sprach sich gegen die Silberfrciprägung aus. -. , Die Art und Weise, wie sich neuerdings Conventionen gegen die Silberwahrung aussprechen, bekundet Doppelzüngigkeit und Feigheit. Die Fassung ist stets eine solche, haft der ötichteingeweihte und oberflächlich Lesende auch etwas Anderes herauslesen kann. So sagt die Syracuser Convention : Wir sind zu.Gunsten des Gebrauchs von Gold und Silber und verlangen, daß alle Dollars, ob aus Gold oder aus Silber im Werthe gleich sind." Dagegen ist gar nichts zu sagen. Praktisch bedeutet das aber nicht Doppelwährung, sondern einen fluktuirenden Gehalt des Silberdollars, entsprechend dem jeweiligen Marktwerthe des Metalls. In Chicago ist wieder einmal eine Spekulantenfirma zusammengekracht. Dieselbe hatte versucht, einen Corner" in Welsch korn zu machen. Vorgestern wurden plötzlich 40U,VW Bushel Korn auf den Markt geworfen, die Mittel der Clique reichten nicht aus, dieselben aufzukaufen und innerhalb zwei Minuten siel der Preis des Welschkorns von $1 per Bushel auf 50 Cents und der Zusammenbruch war da. Es ist wohl klar, daß sich innerhalb zwei Minuten weder die wirklichen Vorrathe nach die Ernteaussichten, so andern können, daß eine solch riesige Preisänderung gerechtfertigt wäre. Die Spekulation aber beherrscht durch künstliche Mittel den Markt und ver theuert von Zeit zu Zeit die Lebensbedürsnisse des Volkes. Es ist ein verwerslichcs, gemeinschadliches Spiel bei dem, wie es auch für den Spekulanten ausfallen mag, das Volk immer die verlierende Partei ist. Unter demSystem des Kapitalismus aber, das heute die Grundlage des wirthschaftlichen Verkehrs bildet, giebt es kein Mittel dagegen. Vor etlichen Jahren kam ein abgebrannter Civil-Jngenieur, Frank E. Brown, nach Californien und stöberte !n den Bergen daselbst nach werthvollen Mineralien umher. Diese fand er nicht. Aber hoch oben in der Sierra fand er daS trockene Bett eines ehemaligen Sees, dessen Gewässer sich durch die Bergwand Abfluß verschafft halte. Mr., Brown sah auf den erstm Blick, daß er hier etwas gefunden, was mehr werth sein konnte, als eine Goldmine. Er begab sich ' stracks auf das Ver. Staaten! Landamt, belegte sich das Ge biet des Sees unter, dem Borkaufsrecht und sah sich dann nach Kapitalisten um, welche ihm die Mittel liefern sollten, die Rinne wieder zu verschließen, welche daS Wasser gerissen hatte. Es hielt schwer,' solche zu finden, aber es gelang schließlich und , Mr. Brown verschloß den Abfluß mit einem Damm. Bald war der See wieder gefüllt. Die Leute

unten aber im Thal saßen trocken, denn Mr. Vrown sprach: Das Wasser ist mein" und wenn sie solches von ihm haben wollten, dann müßten sie es ihm abkaufen. Dabei war Mr. Vrown so gütig, die Leute nicht zum Tod durch Verdursten oder zur Auswanderung zu verurtheilcn. Denn was nühte ihm Wasser, wenn keine Consumenten vorHanden waren ? Mr. Vrown aber machte Schule. Alö die Kapitalisten sahen, was in dem Ding sei," strömte ihm Geld in üile zu. Er gründete die Bear Valley Compancy." Sie kaufte Tausende und Tausende von Ackern Land ;n fünf Dollars per Acker, und verkaufte es wieder mit dem Bewasserungs recht für :)." bis 100 Dollars per Acker. Sie hat bereits zwischen drei und vier Millionen Dollars Profit vertheilt und-ihr System ist 15 Millionen Dollars werth. Seitdem sind Dutzende von Compagnien entstanden, welche sich sämmtlich der Wasserlaufe in den Gebiegen bemächtigen, das Wasser in Reservoirs ansammeln und es in Viadukten und Röhren ins Thal leiten, wo sie es an die Bauern verkaufen. In manchen Gegenden haben sich die Bauern auch rechtzeitig vorgesehen und find kooperativ zusammengetreten, um sich die Wasserzufuhr zu sichern. Sie bildeten Bcwasserungs-Distrikte, welche staatliche Anerkennung genießen. In der Hauptsache jedoch wird da? Wasser von Kapitalisten monopolisirt. Der Aufwand, welchen die Dämme und Leitungen erfordern, war zu groß, um den kleinen Leuten zu erlauben, die Sache in die Hand zu nehmen. Manche der Anlagen kostet Millionen, sichert dann aber auch Bewässerung für viele Quadratmeilen. Der Werthzuwachs, den das Land durch Bewässerung erhält, ist erstaunlich. In gewissen Gegenden ist der Acker unbewassertcn Landes für $3.00 zu haben, wahrend der bewässerte 100 bis 200 Dollars kostet. Auf den Staked Places" im westlichen Texas, auf dem kaum ein Grashalm wuchs, ist zum Theil das Wasser des Pecos geleitet worden. Von einem der Ansiedkcr wird berichtet, daß er aus einem halben Acker Land in neun Monaten für $300 Gartenprodukte gewann. Ein Acker ergab über hundert Bushel Hafer, ein Acker Wassermelonen brachte $75 ein und so weiter. Das nebenan liegende unbewasserte Land ist absolut unfruchtbar. AuS alledem ist zu ersehen, daß der amerikanische Kapitalist sich angeschickt hat, wieder einen Niesenzug zu machen, der ihm mehr einbringen wird, als die Monopolisirung der Hartkohle, des Erdgases und selbst von Gold und Silber. 'Denn alle diese Schahe erschöpfen sich schließlich, wahrend die Wasserquelle unaufhörlich sprudelt

und das Wasser immer kostbarer wird, je dichter die Bevölkerung wird. Man wird sagen, daß durch diese Anlagen Segensreiches gestiftet worden ist, und daö ist ja richtig. Aber die Frage ist, und bleibt trotzdem berechtigt, warum solche Anlagen nicht vom Seiten des Staates zum allgemeinen Besten geschaffen werden, sondern nur für den unmittelbaren Nutzen der Kapitaliften. Die Gesellschaft als solche könnte noch weit Größeres und Nützt!chercs schaffen, wenn es das System zuließe. ' ' Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Indiana: Kalt und regnerisch ; am Freitag vermuthlich klares Wetter, wenn auch kalt. Die republikanischen Kandi baten. M i n n e a p o l i s, Minn., 1. Juni. Die Tribune" hat eine Postkarten abstimmung veranstaltet, um zu enrnt teln, wen die Delegaten zur National convention als PräfidentschaftSkandi daten vorziehen. Bis heute Abend sind 282 Antworten eingelaufen, von denen 180 für Harrison, 33 für Blaine und 51 für keine bestimmten Kandidaten abgegeben wurden. Von lehteren er hielt Alger 2, Rusk 2, Sherman 2, McZttnlcy 2 ' und Walcott 1. -n X . - Wied er i m S te i g tttf Kansas C. i t y, Mo., 1 Juni. Der Missouri steigt in Folge des meh als zweitägigen anhaltend starken Re

gens wieder und der Vorort Haklem steht abermals unter Wasser, ebenso die Niederung , auf dieser Seite des Stromes. In Kansas City, Ks., ist der Kaw wieder um zwei Fuß gestiegen, yber

noch nicht ausgetreten. Heute Abend stand der Missouri 18 Fuß über dem niedrigsten Wasserstand und stieg Hoch immer. ' Keokuk,,Ja.,l:Äuni. Der Mississippi stieg heuts16'Zoll.unberHeS Moines 3 Fuß. Akerandria, Mo.,'ist abermals überschwemmt. Beihe Aüsse steigen heute Abend sehr schnell und iverden bald den höchsten Wasser stand erreicht haben. Ceder Atapids, Ja., l. Juni. Seit 3tt Stunden hat es hier anhaltend stark geregnet und der Fluß ist seit 12 Stunden um zwei Fuß gestiegen. ,, Die Erdgeschosse der Hauser stehen 'unter Wasser, das in den Straßen gegen vier Fuß tief ist. Mehrere Häuser sind bereits geräumt worden. r D u b u q u e, Ja., 1. Juni. Mehrtägiger anhaltender Regen hat hier im Mississippi seit Sonntag einen' um vier Fuß höheren Wasserstand veranlaßt. Die. Niederungen sind überfluthet und die Farmer mußten das Pflanzen von Mais einstellen. . 4 Auslairb. Der Sturm auf Mauritius. London,!. Juni. Weitere PostNachrichten aus Mauritius melden, Haß am Morgen nach dem furchtbaren Sturme die Straßen von Port öouis mit Trümmern erfüllt waren. Der ,- Gouverneur machte eine Jnspcktionstour und traf Arrangements für' die Verkeilung' von Lebensmitteln an die Nothleidenden. In verschiedenen T hei len der Stadt wurden HospitacWerrichtet und dahin wurden biDMn-, öeten gebracht, sobald sie auö den ' 1 . ,"1 -'iin: Trümmerhaufen hervorgeholt ? werden konnten.. , Fast an jeder Straße irurden Unter den Ruinen der Häuser Todte und Verwundete gefunden. Die Wuth des Sturmes äußerte sich in eigenthümlicher Weife. Manche massive Gebäude wurden demolirt, während leicht gebaute Häuser, welche neben denselben standen, in keiner Weise beschädigt wurden. In dem Bezirk Tranquebar von Port Lncus, blieb nicht ein einziges Haus stehen. Es herrschte kein Mangel an Leuten, welche sich freiwillig dazu erboten, die Trümmer der Häuser nach Todten und Verwundeten zu durchfucben. Die Garnison von Port Louis und die Truppen der umliegenden Ortschaften arbeiteten mit großem Eifer an dem Rettungöwerk. Die Beerdigung der sechshundert Personen, welche in Port Louis um's Leben kamen, nahm allein schon sechs Tage in Anspruch. Viele der Opfer wurden auf Kosten der Regierung in großen Massengräbern beerdigt. 2n vielen Fallen flüchteten die Arbeiter aus den Plantagen beim Herannahen des Sturmes in größere Gebäude, welche sich in der Nahe befanden. Diese konnten der Wuth des Sturmes aber nicht widerstehen und begruben die Unglücklichen, welche unter ihrem Dache Schutz gesucht hatten. Von den L2 Kirchen und Kapellen in Port Louis wurden nicht neniger als 50 zerstört. "'"' .. Ml . iii ll Großes Feuer in Gal i z i e n. Wien, 1. Juni. 3n der galizischen Stadt Ullanow wüthete heute eine große FeuerSbrunst, wobei mehr als 200 Häuser zerstört wurden und zwei Menschen umkamen. Die Silberfrage. Berlin, 1. Juni.' Im Laufe einer Rede im Herrenhause des preußischen Landtages, erklärte heute der Präsident der Reichsbank, daß zwar Amerika und die . italienische Münzunion an der Rehabilitation des Silbers interessirt seien, doch glaube, er nicht, daß England'- irgend welche Opfer zu diesem Ende bringen würde. Deutschland könne sich keine gewagten Experimente erlauben. .Trohbem könne es sich jedoch von der Betheiligung an der Silberkonferenz nicht ausschließen. Eine akademische Besprechung der l ' ., , ' " :.gt. : '': ., ,' , , ', . ' " Frage k ö n nt e v i e lle i ch t d l e , a n d e r s w o herrschenden Schwierigkeiten mildexn. " Furchtbare Griioe nkaU . isfc ifr-cr .: . . i -it ti -kL-:-3 i i ;.M l' U .. li 1"' P rag, 1. Juni. , 3n dem berühm ten Bukenberg Silberbergwerk bei Po zibram in Böhmen hat sich ein entse

llches Unglück ereignet. Feuer brach in dem demselben aus und in kurzer Zeit hatte sich dasselbe über das ganze Bergwerk verbreitet. Den Bergleuten wurde die Flucht abgeschnitten und sind alle zweifellos umgekommen. Sobald

das Feuer gelöscht war, begannen die Rettungsarbeiten. Bis zum Abend waren vier Leichen an die Oberflache gebracht worden. Zur Zeit des Brandes waren 500 Mann in der Grube, von denen 40 umkamen. Viele wurden schlimm verletzt. Wahrend der Nacht mußten die Retlungsarbeiten wegen der starken Grubengase eingestellt werden. Heute Morgen wurden sie wieder aufgenommen. Nach späteren Berichten ist die Zahl der Umgekommenen bedeutend größer und erreicht 200. Nach den letzten Berichten sind 25 Leichen und ebensoviele schwer verbrannte Bergleute zu Tage gefördert worden. Letztere wurden nach dem Hospital gebracht, wo Alles gethan wird, um ihre Schmerzen zu lindern. Man vermuthet, daß der Grubenbrand durch die Unvorsichtigkeit eines Bergmannes entstand, welcher trotz der strengen Vorschriften mit offener Lampe in einen mit Grubengas gefüllten Gang trat und dadurch dasselbe zur Eplonon brachte, welche das Holzwerk ln Brand setzte. Andererseits wird gerüchtweise von Brandstiftung gesprochen, was vielfach Glauben sindet. Als Motiv dafür wird Rache angenommen. An den verschiedenen Einführten des Bergwerkes waren den ganzen Tag über die Familien der Verunglückten, deren Jammer herzzerreißend war, besonders wenn die verbrannten Leichen emporgebracht und von ihren Angeböeigen erkannt wurden. Zum glorreiche,, Vierten. Bald ist er wieder da. der größte Tag Amerikas, von welchem - unsere unmündige Jugend ihren amerikanischen Patriotismus mittels Erfindungen chinesischen Ursprungs zum Himmel hinauf punen lim. Es lohnt sich. einen Blick auf die Stätten zu werfen. wo mese harmlosen (') Seiten stücke der Dynamitpatronen und Bomben eizent llch hergestellt werden. In den Ver. Staaten nibt eZ geaen wärtig acht große Fabriken, in welchem neuerwcrkslörper anaeserilgt werden, und diese haben sich jüngst zu eisem Trust- vcremiat, natürlich um die Preise möalichst in die Höbe zu treiben. Außerhalb dieses Syndicatcs sind in New Bork allein noch etwa ein Dutzend derartige Geschäfte vorhanden. Dieses Jahr gibt es besonders viel zu thun, denn außer den Vierten" gilt es dieses Jahr auch bie Bedürfnisse der Pra denlenwahl-Campaane zu befriedigen. Nach Abschätzungen, so genau, wie Händler und andere Kundige sie machen können, werden heuer für allerwemgstens zwei Milliollen Dollars Feuer werke bei uns verpufft werden. Dabei ist nur d,e locale Verwendnng einge rechnet! Unsere Feuerwerkssabriken beschästi gen etwa 1000 Personen. ehereinPaar weniger, als mehr. Gerade jetzt wird m dielen Geschälten die wichtigste Vor,. arbeit für den Jeuerwerksrummel ver richtet. Da man einen Theil der Ar beit nur . bei ganz trockenem Wetter mit Erfolg und Sicherheit thun kann, so braucht kaum erwähnt zu werden, dag die Fabrikation diejes Jahr noch ziem lich in Rückstand ist. Tie betreffenden Localitäten liegen stets so abgelegen wie möglich, und es ist so ziemliche Vorsicht zur Verhütung von ' Explosionen getroffen, daß man sich nur wundern kann, wenn trotzdem EWlosionen ziemlich häufig gemeldet werden. Tie benutzten Gebäude sind ungemein leicht und billig gebaut, damit an Eigenthum nicht viel zu verlieren ist, und vielleicht in keiner anderen In dustrie werden die eingeführten Vorschristsmaßregeln genauer von den An gestellten beachtet, als in dieser denn Jeder weiß eben, daß er sein Leben jeden Augenblick in seiner Hand hält. In dem ttebäude. worin sich das Put ver zum Füllen der großen Rateten be findet, sieht eS auf dem Boden stets so sauber und blank aus. daß man darauf ejsen könnte ; in der Regel wird alle 15 Minuten ausgekehrt.' und die Arbei ter gehen nur in leichten, dünnen Pantoffeln herum. Die leichteste Arbeit wird im Trocken-Rolldepartement ver richlet, dafür werden auch sast lauter Madchen dazu verwendete Wieviele Mühe und Gefahren werden für Spielwerk rislirt. das nur als Würze des flüchtigen Augenblick bestimmt ist l Nuff & Kulmmm, Carpenters & Contraktoren , . -:; :; -fi . , ' , -;!;:! üs.,..;. - ?D: : -.10 No. 27 Nebraska Str. ! ! Auftrage für Neubauten, sowie Neparaturen werden prompt und billig ausgeführt.

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