Indiana Tribüne, Volume 15, Number 255, Indianapolis, Marion County, 1 June 1892 — Page 1
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l o l lzonig und besitzt alle medizitti' Oels. wird fabrizirt VON der Editorielles. Der Redakteur des "American Arcliitect' muß wirklich ein liebenswürdiger Kamerad fein. Schreibt derselbe: Was Prinzip betrifft, so mochten wir, daß jede Einmischung in die Absicht eines Mannes, der Willens ist zu arbeiten, jedes Ersuchen oder Verlangen direkt oder indirekt für die Entlassung eines treuen Arbeiters, oder jeder Versuch, einen Arbeiter durch Drohungen irgend einer Art zu zwingen, seine Arbeit niederzulegen, mit dem Tode bestraft würde." Daß ein Mann gegen das Ende des neunzehnten Jahrhunderts wagen darf, so etwaS zu schreiben, zeigt, daß die Leute, welche er mit dem Tode bestrafen mochte, zehntausend Mal besser sind, als er. Sicher aber ist, daß es Viele giebt, welche so denken, ohne den Muth zu haben, es zu sagen. Unter anderen Freiheiten besteht vorläufig zwar nicht die, als Bestie zu handeln, wohl über die, fich als eine solche zu erklären. Benjamin Tucker hat Recht, wenn er sagt : Es giebt heute gar viele Foulons, von denen vielleicht noch manche Gras essen werden. Ehaneey M. Depew, der Millionar, Elfenbahn - Baron und Schön und Vielschwätzer sprach sich vorgestern einem Zeitungseorres pondenten gegen -überdahin aus, daß die Nomination irgend eines Andern als Harrison ein Unglück für die republikanische Partei wäre. Depew ist ein Politiker und hat Einsicht in die Verhältnisse und es magsein, daß er Recht bat. Wenn er aber Recht hat, so ist das ein trauriges Zeichen, nicht nur für die republikanische Partei, sondern für das Land. Denn Harrison ist das Muster der spießbürgerlichen Mittelmäßigkeit. Wie wüßten nicht, daß seinem Kopfe jemals ein einziger genial Gedanke entsprungen ist, der über daS Gewöhnliche hinausging. Allerdings, die Andern sind nicht viel besser, und in der demokratischen Partei sieht es na türlich ganz ebenso aus, überall steht die Mittelmäßigkeit obenan. Man könnte sagen, daß die großen Männer durch die Gelegenheit gemacht werden, und daß in Zeiten des Frie dens und der Ruhe sich keine Gelegenheit zur Auszeichnung giebt. Unsere Zeit aber ist keine Zeit der Ruhe und des Friedens. Wer Augen und Ohren hat, der sieht und hört daß inmitten der menschlichen Gesellschaft ein großer Klassmkamps vor sich geht, der früher oder spater zum Austrag kommen muß. Wir besinden unS in einer Uebergangsperiode, die Geburt einer neuen Zeit sieht bevor und sie geht unter heftigen Wehen vor sich. Die wirthschaftlichen Zustände entwickeln sich mit solch rapider Schnelligkeit in einer bestimm ten Richtung, daß sie ihren Culminationspunkt in Bälde erreichen müssen. Der Klassenkampf wird immer heftiger und kann eine Intensität annehmen, bei welcher das Sauve qm peut das einzige Feldgeschrei ist. Und unsere Staatsmanner, oder die es sein wollen, sehen mit unerWtterlicher Ruhe und Kaltblütigkeit zu, als trübe sich kein Wässerchen und haben für die Vorgänge im Schooße der Gesellschaft entweder kein Verständniß, oder denken und handeln g na 9 8 rn: ; J'örörtbio e
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"Apres nous le deluge" (nach uns die Sintfluth). Die Gelegenheit, groß zu denken und groß zu handeln, wäre wohl da, aber dlWeutigen Staatsmänner sind
Philister, deren Gedanken sich in einer eng begrenzten InteresstMhäre bewe gen, und so sind sie alle. -M ,,, Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana: Regen; aber am Donnerstag soll klares Wetter einsehen. - Die Naturalisirung. Washington, 31. Mai. Sen. Hiscock legte heute eine Denkschrift hervorragender Bürger von New Jork ohne Unterschied der Partei vor, worin die Ernennung eines Ausschusses befürwortet wird, welcher das System der Naturalisirung in New Zork untersu chen soll, um Mittel zur Abstellung der dabei vorhandenen Mängel zu empfehlen. Darin wird gesagt, daß im vorigen Äahre, 250,000 Einwanderer von Oesterreich, Rußland und Italien in New Sork landeten, von denen nur sehr wenige englisch lesen oder sprechen können. Sie haben keine Ahnung von unseren Gesehen und Institutionen, die meisten von ihnen bleiben in den großen Städten, wo sie sich in Kolanien absondern, ihre Muttersprache sprechen und nach ihren vaterländischen Gewohnheiten leben, ohne sich mit dem Gemeinwesen zu beschäftigen. Es scheint bei den politischer Machern Gebrauch zu sein, viele dieser neuen Einwanderer naturalisiren zu lassen, um bei den Wahlen ihre Stiminen zu haben, wobei große Betrügereien vorkommen. Die Zeitungen in New Aork berichteten, daß in den ersten 20 Tagen des Oktober v: I. in t 1 einem einzigen eriql in ?tew Vorr 6871 Einwanderer naturalisirt wurdin, dabei 5850 von einem Richter, wobei daS Gericht täglich nur fünf Stunden in Sitzung war, so daß jede Minute ein neuer Bürger gemacht wurde. Ein derartiges Naturalisationssystem ist augenscheinlich mangelhaft und kann nicht ohne Meineid und Gleichgiltigkeit, wenn nicht Schlimmeres seitens des Nichters mit solcher Schnelligkeit durchgeführt werden, vor sich gehen. AnSlaud. Ein b r i, t a l e r Wachtposten. Berlin, 31. Mai. Bei dem Begräbniß des Oberbürgermeisters von Forckenbeck klettterten mehrere Zuschauer auf den Zaun desEzerzikrplatzes des Kaiser Alexander Garde Grenadier-Regiments, um besser sehen zu können. Plötzlich stach der dortige Wachposten mit feinem Bajonet nach einem der Zaungäste und verwundete ihn schwer. Die Menge wurde darüber so wüthend, daß sie den Posten lynchen wollte. Die Ruhe konnte erst nach Vornahme mehrerer Verhaftungen wieder hergestellt werden. G . K r a iv a l l in Berlin. Berlin, 31. Mai. Der zu sechs Monaten verurtheilte sozialdemokratische Schriftsteller PauS wurde am Sonntag nach Ploetzensee gebracht. Vierhundert Sozialdemokraten begleiteten ihn dorthin und versuchten, ihn den Polizisten, welche den Gefangenen transportirten, zu entreißen. Die Polizei mußte blank ziehen und die Sozialdemokraten leisteten Widerstand, bis sie sahen, daß einige von ihnen durch Säbelhiebe verwundet wurden, woraus sie ausrissen. Ehe die Poli zisten mit ihrem Gefangenen daS Ge fangniß erreichen konnten, wurden sie von dem Haufen wieder angegriffen und es kam wieder zum Kampfe, so daß sie den Häftling nur mit großer Mühe im Gefängniß abliefern könn ten. Mehrere der Tumultanten wurden verhastet. "O ' Ein Brief CahenSltz'5. Berlin, 31. Mai. Morgen wird im St. Raphaelsbkatt" ein Brief des Abg. Cahensly an den amerikanischen Bundesfenator Davis von Minnesota über dessen am 22. April im Senat gemachte Erklärung erscheinen, daß Cahensly's Versuch zur Entnationali sirung amerikanischer Institutionen wichtiger sei, als 'die Chinesensrage. In diesem Briefe, stellt Eahcnslcy in Abrede, daß er die Absicht oder den
Wunsch hegt, deutsche Auswanderer davon abzuhalten, ein Theil der amerikanischen Nation zu werden. Er führt aus, die Bewegung, ?luSWanderer mit Geistlichen zu versorgen, welche deren Muttersprache mächtig sind,-könne in keiner Weise die Rechte und Funktionen der Bischöfe beeinträchtigen. Der Verein verlänge keine Bischöfe ilner besonderin RatloMität, sondern nur, daß eS neben amerikanifchen Bischöfen auch solche geben soll, welche im Stande sind, für die geistlichen Bedurfnisse her AusnAnderer zu sorgen' , Der Brief schließt, mit Ausdrucken der Liebe für die Ver. Staaten und der Bewunderung für ihre Bevölkerung und dem Ersuchen an Sen. Davis, bei erster Gelegenheit dem Senat mitzutheilen, daß Cahensly's Bestrebungen mit keiner politischen Macht in Europa etwas zu thun haben.
-- Die Iudenflinten. Berlin, 31. Mai. Der Reich öanzeige?" erklärt heute diez IIehaup' tung für unwahr, daß der KriegSminister von Kaltenborn- Stachau bestatigt habe, die von Ludwig Löwe 8? Co. gelieferten Gewehre seien mangelhaft. Er sagt, die von der genannten Firma der Armee gelieferten 432,000 Gewehre seien in jeder Hinsicht für befriedigend befunden worden. - . '' Ein w i ch t ig e E r f in du n g. R om, 31: Mai. Ein junger Italiener hat kürzlich unter Leitung des Generaldirektors der Artillerie eine Erfindung von. großem Werth, für die künftige Kriegsführung vervollkommnet. Dieselbe ist eine W Kerze von ungemein großer Leuchtkraft,,: welche von einer Kanone auf die Stellung deS Feindes geschleudert wird.' . Sobald sie etwaS Hartes trifft zerbricht die Kerze und ihre Bestandtheile entwickeln einseW auf weite Entfernung erhellt. In dem Schiffsbauhof von Spezzia sind erfolgreiche Versuche mit dem vom Manneinspektar Pulino erfundenen unterseeischen Boot gemacht worden. Die Behörden haben AlleS aufgeboten, um die Konstruktion dieses BooteS nicht bekannt werden zu lassen. DaSselbe ist noch in dem Schiffsbauhof, da es noch nicht mit seiner eigenen Triebkraft versehen ist. Es hat jedoch zwei gelungene Fahrten im Dock gemacht, wobei die Schraube durch auf dem Lande geladene elektrische Accumulaoren in Bewegung gesetzt wurde. Bei beiden Fahrten erreichte das Boot eine Tiefe von sechs Metern.. Es kann fünf Mann tragen und mit voller Sicherheit für dieselben sieben "Stunden unter Wasser bleiben. OchissSnachrichten. Angekommen in: Brem erhaben: Aller" von New Jork. Phil a d e l p h i a : Ändiana" von Liverpool. Lizarb: In Sicht Suevia" von Nv Aork nach Hamburg. ' 9k ew B or k : America" von Lon don, Saale" vonBremen, Siberian" von Glasgow. f Nar von Forcksnbeck. Mar von forckenbeck. der Obnbttr germeisier von Berlin, Mitglied deZ preußizchen HerrenhäuseS ünd ehematt m . r l rw f. ' C . 1 le,"L..t) 'a ger Pranoenr oes Avgeoronnenyaui sowie deS deutschen Reichstages, ist am 26. Mai 1892 an der Lnngenentzüm dung gestorben. Unmittelbar vor seinem Hinscheiden waren die Mitglieder seiner Familie an sein Krankenlager gerufen worden. Herr von Forckenbeck hatte sich unlängst zum Kurgebrauch nacb Wiesbaden beaeben. Max von Forckenbeck war am 21. Oktober 1821 zu Münster gehöre. Er besuchte das Gymnasium ftudirte hierauf 1S39 42 w Gießen, dann in Berlin AechtS- und Staats Wissenschaften und ward 1347 alt jüngster Richter, beim Stadtgericht zu Glogau angestellt. Bereits 1843 ve theiligte er sich lebhast an der politi schen Bewegung ' ' Nach Auflösung der Nationalver sammluna 1349 trat er als Vorstken der an die Svide der liberalen Wahl kommission für Wederschlesien. DaZ Mmisterium Manteuftel nöthigte ihn, als Rechtsanwalt und Notar nach Ost, vreuken überzusiedeln, wo er sich in dem Städtchen Mohrungen ! niederließ. Nachdem Forckenbeck eine Reihe von Jahren als Stadtverordneter und )pa ter als Vertreter der Stadt beim Kreis taae aewirkt. wurde er Ende 1358 zum Mitgliede des. Abgeordnetenhauses für den Zwablveurr Preutzus-vouanv
Mohrungen gewühlt.- vom August WSo bis Juni 1867 vertrat er die Stadt und den Kreis Königsberg, 186770 die Stadt Köln und 1370-73 den Wahlkreis Elbing-Marienburg. Vom 10. August 1800 bis Mai 1L73 fun gute er als erster Präsident des Abge. ordnetenhauseS.
Seit dem Jahre 1S61 aebörte fort. kenbeck der. Teutschen Fortschrittspartei an, deren Mitbegründer er war, nahm dann 1866 wesentlichen Antheil an der Gründung der nationalliberalen Par tei, in deren Reihen er blieb, bis er 1331 mit Bamberaer. Staunenbera u. a. sich der Gruppe anschloß, die den Namen Liberale Vereinigung" führt. Unter seinen Kommissionsberichtcn sind namentlich dieieniaen üver Budaet und Militärfragen (1302 66) h.rvorzu. yeven. Infolge selner Wahl zum OberBürgermeister von Breslau (1873) wurde er als Vertreter dieser Stadt Mitglied des Herrenhauses und hörte deshalb auf, Mitglied des Abaeordnetenhauses zu sein. . Im Norddeutschen Rktchstage. dessen Präsident er am 9. Febr. 1874 nach Simsons Rücktritt wurde, vertrat Forckenbeck den Wahl treiS Neuhaldensleben . Wolmirstädt. Im Sept. 1873 wurde er zum Oberdürgermeister von Berlin gewählt und übernahm dieses Amt am 21. Nov., später auch die Vertretung Berlins im Herrellhause. Die Stellung, welche die Majorität des Reichstags zu Gunsten der Bismarck'schen Schutzzollpolitik einnahm, veranlaßte Forckenbeck, am 20. Mai 1879 sein Amt als Präsident die er Körperschast niederzulegen, da er neben seiner freisinnigen Richtung ein ausgesprochener Gegner der Bismarck'fchen Schuzollpolitit war. Sein Versuch, das gesammte Bttrgerthum zum Widerstände gegen die Zölle auf Lebensmittkl zu organisiren. scheiterte; der zu diesem Zwecke im Mai 1879 nach Berlin zu. sammenberufene Städtetag fand nur eine geringe Betheiligung, und die ge plante Gründung erner allgemeinen Antt - Kornzoll Ltga kam überhaupt nicht zur Ausführung. Als Oberbür? germeister von Berlin hat sich ForckM' deck besonders durch seine erfolgreichen Bemühungen für einmüthiges ZusaM' menwirken der städtischen Körperschaf. ten und durch Wahrung der kommuna Un; SelbftvkrwaltungSrechte . verdient gemacht. Im Herbst 1834 wurde Forckenbeck bei den Neuwahlen von dem fchlesifchen Wahlkreis Sagan-Sprottau wieder in en deiitfchen Reichstag gewählt. Bei den Wahlen im Februar 1877 erhielt er sein Mandat. Nach Ablauf feines ersten (12zährtgen) AmtsterminZ altz Oberbürgermeister von Berlin wurde Forckenbeck im Jahre 1890 abermals auf die Dauer von 12 Jahren für den Posten gewählt. Zur Feier des 70jährlgen Geburtstags Forckenbecks (21. Oktober 1891) undqleichzeltla Vtrchow? (13. Oktober 1891) veranstaltete die Stadt Berlin ein arones Fest. Jft Hi l dea ar d ein erlauo ler Name? Diese Frage wurde dieser Tage vom Standesbeamten in Solin zen verneint, als ein glücklicher Vater k.z. t i i. -! t iciii nrugeoorenes Jtoajierifin nrn oem jfamen Hildqard anmeldete. Der Valer wandle sich beschwerdejührend an d!t zöhere Instanz, an die Kgl. Staatsan altschajt in Elberseld, und diese ver sügte selbstverständlich umgehend, daß her Name Hildegard durchaus erlaubt nd in daS Standesregister einzutragen kei. Jung gefreit. Im Alter !on 90 Jahren hat sich der Rentier Vater in Weimar zum fünsten Male berheirathet. Die Gattin befinde sich y deu lerzlgern. IoMsÄAlisr Lloyd. Regelmäßige Dampfschissfahrt zwischen Baltimore u. Bremen. bsahrtstage von Baliimgre sind fvlgt : Oldenburg. April 20. Juni I. ZuUN. DreSden. . S7. Mai 4. . 11. 13. 0 ' 25, Karlsruhes Stuttgart. Weimars . . . IS. . 22. m L. JuU 0. . so. Sluz' s. . 10, . 17. Sera.' I.CajGte, $60 bis $90. Zwischendeck $22.50. drelse Billete z ermSKigteu Preise. ' Die obigen Stahldampfer sind sämmtlich neu, Von Vorzüglichster Bauart und in allen Theilen bequem eingerichtet. Länge 415-435 Fuß. Breite 43 Fuß. Elektrische Beleuchtung in allen Stäumen. Weitere Auskunft ertheilen die General Agenten - A.Schuacherä? Co., Baltimore.Md. No. 5 Süd Gay Straße. oder deren Vertreter im Jnlznde. Alex. M,tzger und Gebr. Frenzel Jnvumapous. UMM.WM Das beste Stärkungsmittel. tzl.00 per Flasche . . . . S Flaschen sür $5.00. 3 haben in ber Deutschen Apotheke - von . . . F. Will. Pantzer, West Washington Straße und Ecke East , traße und Lincoln ane. 1 Dt,t achtSel
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