Indiana Tribüne, Volume 15, Number 254, Indianapolis, Marion County, 31 May 1892 — Page 2

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Einen interessante a Rückblick auf bis Ccfchichte dcZ Dampferverkchrs zwischen der alten und neuen Welt gibt neuer U dings Professor Henry Tycr. einer der bedeutendsten britischen Sachvcrftändi 1 gen auf diesem Gebiete. (5r hebt zunächst hervor waZ st , genwärt'lg auch die meisten Aincrikaner x nicht wissen , daß das erste Dampfe ischiff, welches den atlantischen Ocean kreuzte, ein amerikanisches war, nämlich y Savannah". Dasselbe fuhr im Jahr 1819 vonSavannah nachLiverpool und brauchte dazu 25 Zat, von denen aber " . nur die ersten 13 Tage mit Dampfkraft ii.! zurückgelegt wurden; für die übrige Fahrt müßte man sich auf die Segel ! verlassen. Der Versuch, so anerken nenswerth er auch aU der erste war.

scheint damals wenig inipoiwt zu baben. denn noch im Jahre 1853 fetzte Dc. Lardner zu Liverpool in einem gelehrten" Bortrag auseinander, daß ewe Dampfschiffahrt von New tyatt nach Liverpool doch nur eine Utopie sei. und die Leitungen ebensogut von einer Aeise nach dem Äond sprechen könnten! Kaum drei Jahre nachher aber, im April 1833, fuhr der erste britische TV.viif. fAl flsii4-iiM ta.vn Ui-tftrtl

t ! , I: UltlVi Vi, v.'Uui , v.tut 1 f'.;&;ua4 New 7)ork. und zwar in l5 Tagen. ? V i ii;!;. . " V . l. i t

soviel e,r oo.'r nocy mcyr yaven, oci läufig bemerkt, noch vor 3 bis 4 Jahren gewisse Ocean-PassJgierdampte? unter g a n z n or m alen Per h ä ! tn i sse n ge dr a lZZH t . ) Schon damals begannen die gesähllichen Dampfer Wettrennen; denn mit dem Great Wesjern" fuhr dcr ..Sirius" um die Wette, und derselbe kam nur etwa 2 Tage später in Sandy Hook an. Proseor Dyer führt aus, das du Entwicklung der Dampfmaschinen eine ähnliche Richtung genommen höbe, wie laut Darwinscher ehre die Entwicklung der Pflanzen- und Thierwelt. indem sich hier wie dort das Streben zeige, die Theile zu vervielfältigen und ihre Arbeitsverrichtungen zu beschränken. An der Papin'lchen Dampfmaschine waren ;uoch der Nessel, der Condenfator und dcr Cylinder in einem Stück vereinigt. Diese Eigenthümlichkeiten bestehen noch heute, sind aber getrennt von einander, und viele neue Hilfsvorrichtungen sind noch hinzugekommen. Als HauptMittel aber, um die Wirkung solcher Maschinen zu erhöhen, hat feit den Tagen Watts der vermehrte Dampf' druck gedient. Schon Watt hatte daran gedacht, aber keineswegs dazu aufge muntert, denn er fürchtete die damit verbundene Gefahr. Für Andere aber spielte dieses Bcdenkeu keine Rolle, und fast jede neue Verbesserung brachte eine weitere Erhöhung des Dampfdruckes. Auch gelanges, mit deu Noblen billiger zu wirthschaften. Im Jahre 1817 wurde die Welt durch die Leistungen von vier neuen Dampfschiffen überrascht, deren schnellstes, die America", die Fahrt von Liverpool nach Halifax in 3 Tagen und 23 Stunden machte. 1850 'trat die Eoüms'sche Linie als amerikanisches UrUernchmen in's Leben, und Jahre lang herrschte ein lebhafter Wettkampf zwischen ihr und den britischen Schiffen, wobei die Amerikaner gewöhnlich voran waren. Die Kosten dieses Wettstreites ruinirten indeß die Eollins'sche Compagnie, und 18,38. als sowohl die Actionä wie Regierung sich weigerten, mehr Geld hmnnzu stecken, brach sie zusammen. Seitdem hat die amerikanische Nation immer mehr Bo den im Rhcderwesen verloren, und ganz neuerdings erst scheint sich wieder ein Umschwung langsam vorzubereiten. Welchen Vorfprung in den legten zwei Jahren die Dampfer der deutschen Linien gewonnen haben, ist bekannt. Für die rasenden Wettfahrten, die jekt in jeder Saison als selbstverstZndliche Tagesordnung betrachtet werden. ist Professor Dyer ganz und gar nicht becleiztert ; das BerhaUrng der chnel ligkeit zur Sicherheit ist ihm unendlich wichtiger, als em Zeügewrnn von e,nl aen Stunden oder gar Minuten. Er führt folgende Statistik an : Von 1838 bis 1879 gingen 141 Dampfer aller Klassen verloren ; davon erreichten 24 niemals ihren Bestimmungshafen, und ihr Schicktal ist unbekannt ; 10 ver brannten auf der See, 8 gingen durch ZusammenstöLe unter. 3 sanken durch EiS, und die übrigen ttnd ans verichie denen Ursachen aesttanöet oder ohnc Weiteres verloren gegangen. Doch ton wollen Niemandem den Appetit aus den aroken arinasteiÄ" verderben. weshalb wir nur noch bemerken wollen, dan verbältnißmäßig sehr wenigl jencr Unglücksschiffe zu den größeren gehören. Die japanesische Einwvnderung. Man bat im letzten Jahrzehnt sovie von - der Chineseneinwanderung in du Ver i Staaten gesprochen, dahingegen den Zustrom der ihnen verwandten Ja panesen gar nicht beachtet. Allerding; haben Uns die llmerlyanen ces nradl noch bei Weitem nicht so zahlreich mit ibren Zuspruch beehrt, wie die des Himmelssohncs; aber gerade in der neu estcn Zeit ist die Zavanesisch? Zuwande rung eine erheblich stärkere gewordör und steigt noch beständig. Amtlichen Angaben zufolge befinde sich an der Pacinckuste bereits übe 4000 Japanesen, darunter 386 Man ner und 200 Frauen. Aber es wirr aLgemein zu gelben, daß diese Ziffern sehr ungenau stno, und wayrlchclnllq ist die wirk'iche Zahl bedeutend größer. i': trüber tarnen nc nur einzeln oder zu

? - zweit: üdec in den lekten . Monaten

'$z brachte jeder m San Francisco ankom

''.'menver : Dampfer ;,; eine größere , Zahl. ''fi'ji.--- '. " : " ' " .'.--"ii ,:!' i:

,Lie metsteu inwanvrer mannktqe Geschlechts sind jun.ze Burschen ode, Knaben, welche zu ihrer Ausbildung hierher kommen. Ungleich den Chinesen, zeigen sie keine Neigung, sich zu Colonien zusam menzuthun. ' Sie verlieren sich viel, mehr in der weißen Bevölkerung bis jetzt wenigstens und ahmen .deren Manieren nach. Indes arbeiten sie, wie alle orientalischen Völker, für eilten nach unseren Begriffen lächerlich gerin gen Lohn, und sie haben schon vielfach in den San Francisco Privatwohnungen und Clubs die Aufwärier und das ' Dienstmädchen verdrängt. Dik Ehrgeizigeren unter ihnen arbeiten für wenig mehr, als ihr Verpflegung. wid men die Morgen und Abendstunde den geschäftlichen Dienstleistungen im geben wahrend des Tag? in die Schule. Unter solchen Vcrbältnisseu mag sehr wohl auch noch eine jap.niefische Einwanderungsfrage entstehen.

D,e Stetuzsttzenschett. Das Nationalmufeum in Washin ton hat in der Person des Herrn Me Guire einen Mann angestellt, dem eine seltene Arbeit zugefallen ist. Derselbe hat nämlich seine ganze Zeit der Auf gäbe zu widmen, aus verschiedenen Steinarten die nämlichen Werkzeuge und Gerathe herzustellen, deren sich die vorgeschichtlichen Menschen in der. sog. Steinzeit bedienten, und er darf keine andere Hilssmittel dazu benutzen, als jenes längst entschwundene Mnschengeschlecht (oder vielleicht sogar Halbmenfchengeschlccht) sie besaß. Auf diese Art soll uner Zeitalter mit den Gewerben und Künsten" unserer entferntesten Vorsahren praktisch bekannt gemacht werden. Das ist in mehr als einer Hinficht ein dankenswerthcr Zweck. Man hat bis in die neuere Zeit hin ein viele eigenthümliche Begriffe von der Art der Herstellung jener Pseilspit zen. Hämmer, Aexte u. s. w. gehabt, welche als Meisterstücke" der llrnlen scheu in Amerika und Europa vielfach im Schoße der Erde gefunden werden. Nanientlich hat man sich eingebildet. daß die Anfertigung solcher Gegenstände damals ungeheure Arbeit getostet und viel Zeit erfordert haben müsse. Doch wußte man auch, wie wenig Arbeitslust in unserem Sinne'der Mensch im Naturzustande beutzt, und Gekehrte, die ich für groe Lichter hielten, vernelen daher auf die Theorie, daß z. B. die so vorzüglichen Steinäxte überbaupt nicht das Werk einer einzigen Generation gewesen, sondern vom Großvater auf Sohn übergegangen und dabei erst allmälig vervollkommnet worden seien. Und was ein zünftiger Gelehrter sagt, das beten immer Tausende und Aber ausende nach. bis man mit der Nase darauf gestoßen wird, daß man sich bkamirt hat. Herr McGuire öat eine dieser Stein äxte in zwei Stunden hergestellt und dabei nur solche Hilssmittel benul)t, wie sie von den Wilden angewendet wurden. Wenn man nun noch bedenkt, das; ihm die lange Ueoung und Erfahrung fehlte, so ist anzunehmen, duß der Ur mensch noch viek schneller mit dieser Ar beit zuwege kam. Ueberhaupt dürfen wir nicht vergessen: Je mehr äußer liche Unterstükungsmitte! wir haben, desto mehr verringert sich unsere natürliche Fähigkeit, auch ohne dieselben den gewünschten Zweck zu erreichen. Auch hat der Urmensch. wenn er eine Waffe oder ein Geräth brauchte, nicht den ersten besten Stein dazu anfgelesen und hergerichtet, fondern er ging'nach einem Strom in der Nähe und suchte sich dort einen iezelitein aus. denen Gejtalt so .' : - 5 .f!X V - - r. X i IX f . aqniiaj inucjiim ocni gcsucyirn Gegenstand war, Mit anderen Worten, einen Stein, an welchem die Natur schon einen guten Theil der Arbeit qethan hatte. Denn es war ihm stets darum m thun, Arbeit zu sparen, die ihm ja so zuwider war! Dieser Kiesel stein wurde mit einem anderen Stein beHauen, und schließlich der Rand oder die Schneide, wenn man eine solche haden wollte, auf einem Stuck Sandstein geschliffen; ebenfalls wurde noch durch Reiben mit Sand und Wasser der Ge genstand polirt. Vulkanisches oder Obsidian-Glas kann sich auf einen ein zigen Schlag in scharfränderige Stück chen verwandeln, die sich zu Pfeil oder Spcerspihen eignen. 'Auch von anderen Gegenständen und Gerathen, welche uns als Ueberbleibsek der Steinzeit bewährt geblieben sind. läßt sich dasselbe darthun. Herr Mo Guire hat eine Anzahl ReliefBildereien zustande gebracht. .nach dem Muster im alten Mizico. ohne zum Vehauen andere Werkzeuge zu gebrauchen, als Stein Hämmer. Ferner hat er die urzeitlichen Methoden des Bohrens, welchem die SteinzeitMenschen in ganz Amerika schon aus dem FF verstanden, glücklich nachgeahmt mit denselben ursprünglichen Bohrern. Es hat sich ohnedies herausgestellt, daß man mit einem ein fachen Stäbchen aus Holz oder Knochen, besonders wenn es in rasche Drehung versetzt wird, unter gleichzeitiger An Wendung von Sand und Wasser selbst dem härtesten Stein beikommen kann. Solche Bohrer wurden von den Wilden bald dadurch zu rascher Drehung gr bracht, daß eine herumgewickelte Schnur, ähnlich wie beim Krenel oderSchuurr topf der Kinder, plötzlich aufgezogen und dabei ein QUerstück am anderen Ende des Bohrers nlit den Zähncn festgehalten wurde. Es ist erstaun lich, durch wie dicke und harte Steine d:r Urmensch mit solchen und ähnlichen Bohrern sich hindurcharbeitete. Man baucht. übrigens keineswegs nach alledem zu glauben, dem Urmenschen seien solche Arbeiten ohne Weiteres von statten gegangen. Im Gegentheil sind:n wir noch heute zählreiche Zeugen von verdorbenen und unvollendeten Arbeiten; auch der Boden der heutigen Bundesstadt hat solche auszuweisen und würde stellenweise gewiß einem Schlie mann noch Stoff' genug zu Studien geben. Die Natur der Sache, z. B. Sprünge in einem Stein, bedingt schon solche Abfälle von selbst. Wie alt ist eigentlich das Menschen i schlecht Z Gerade solchem Forschung? und Funde legen uns diese Frage auf Schritt und Tritt vor. Manche Geoloaen nehmen rund 200.000 Jahre an.

anvere WJ,imi, ordere versteigen sich sogar in die Millionen. Vielleicht mehr, als in irgend 'einem anderen Fall, be währt sich hier der Spruch, daß unser Wissen nur Stückwerk ist. Aber das ist gewiß, daß ganz ungeheure Zeit' räume verflossen sein müssen, um allein die Fortschritte zu ermöglichen, die iit der älteren und der neueren

Steinzeit nachweislich erreicht worden sind. 'W Mensch im Kampfe mit Wekii. die bedeutend mächtiger von Lll Natur ans waren, als er, sich nicht nur am Leben behauptend, sondern sich schließlich zum Herrn der Erde auf schioingeud und sogar den Himmel zu stürmen suchend. welch' großartige Drama! Die texanlschk'l RangerS." Gelegentlich der teranifch-mezicani scheu Grenzunruhen der neuesten Zeit ist, außer von Onkel Sams Akauröcke, auch von den schneidigen Rangers" wieder die Rede gewesen. Diese interes sanken, malerischen Burschen sind bei nahe die einzige efistirende Organisation ihrer Art, nur die berittene Polizci der australischen Goldländer und der berittene Eoustabler der canadlschen Grenze bilden einigermaßen Seitenstücke dazu. Sie sind eine Staatscinrich-tungmilitärisch-polizeilichenEharakters; man sonnte sie Landjäger nennen, aber mit dem Anflug wilder Grenzerroman tik und ohne reguläre Uniform. Hohe Stiefel, eine Art lederner Ga. malchcn, ein Gürtel für die Patronen und d'r unvermeidliche breitkrämpige Schlapphut aus dem Ohr, das siud die hervorstechendsten äußeren Züge des Rangers". TeLas ist ohnehin der klassische Staat der Hünengestalten in der Uikion ; aber in diese Ausrüstung sehn sie ganz besonders iulponirend aus. Sie treten auf ein Jahr in Dienst; der Staat gibt ihnen 81 den Tag und stellt ihnen die Munition und die bescheidnen Lebensmittel. Pferde. Decke, Flinte und Revolver bringen sie selber mit. Zu jedm der gegenwärtig bestehenden acht Trupps gehören etwa 20 Mann. Bald haben sie Banditen oder neutrakitätsverletzende Freischärler aus Vkerico. bald einen Pferdedieb zu verfolgm. bald eine Familienfehde zu unterdrücken. Sie schlagen ihr Quartier überall auf, wo der Hauptmann genug Waffer. vielleicht auch Brennholz und Schatten entdecken kann. Bekanntlich sind die beiden lederen Arten von Comfort gar nicht so leicht in den 500 Quadratweilen Gestrüpp von Rio-Grande entlang zu finden. Ein Lager der Rangers erinnert stark an einZigeunerlager. Fremden gegenüber sind sie wortkarg: doch gibt es bewährte" Mittel, auch ihre Zunge zur Erzählung von Abeuteuern zu ldzen. Vom Inlande. Amerikaner leben gegen wärtig nicht mehr als 1022 in China und beinahe die Hälfte davon sind Frauen. Von dieser Zahl wohnen 400 in Shanghai. 180 in Tien-Tsin und 75 in Canton. Während der Sommermo nate scheint die Sonne im Gebiete der Ver. Staaten vierundzwanzig Stunden am Tage. Wenn es in Altoo, Alaska, 6 Uhr Abends ist. ist es 9 Uhr 39 Min. Morgens in Eastpoct. Me. DieBienen inGuadaloup legen ihren Honig in Blasen von Wachz von der Gröe eines Taubcneis nnH nicht in Scheiben. Tiefe Bienen haben keinen Stachel, siud klein und von schwarzer Farbe. Ihr Honig ist von öliger Beschaffenheit und wird niemal? fest. In Gilbreath. R. C., schlug dieser Tage der Blitz in einen Baum, unter welchem der sünfzehnjährigk Knabe gleicher stand. Der Blitz suhl in den Rock des Knaben am Halse, dann den Rückgrat hinunter und in die Erde. Der Rückgrat des Knaben ist ganz mit Brandblasen bedeckt, doch glaubt man, daß er genesen wird. D e r A a p t i st e n p r e d i g e r F e lir Mays im Jndianer-Territorium war früher ein Jndianer-Häuptling. Er ist in Dakota geboren, etwa 75 Jahre alt und hat an vielen Schlachten zwi schert seiner Rasse und den Weißen Theil genommen. Vor ungefähr füns Jahren wurde er zum Christenthum be kehrt. . Als ..Tippecanoe" im Jahre 1840 Prasidentfchaftscandidat war. hielt er eine Campagnerede in Harrisbürg. Pa. Das Manuskript d.r Rede wurde Hrn. Zimmermann gegeben, dessen Sohn Pfarrer in Jeanette.' Pa., war und der es lange als einen werthvollen Besitz angesehen und sorgfältig verwahrt hat. Die längste Brücke in Ame. rika ist eine Trestlehrücke über einem Theil des Pontartrain-Sees. Sie ist nahezu fünfundzwanzig Meilen lang. Die größte und längste Steindrucke in der W.'!t ist über einen Arm des chinesi schen Sees gebaut; diese ist fünf Meilen lang, hat dreihundert Bogen, von denen jeder siebzig Fuß hoch ist. Ds Musik Corps der Kaiser AiexanderGrenadiere ist zum Con certiren bei der Weltausstellung m Chicago für nächsten Sommer auf drei Monate engagirt worden. - TieGeneh migung des Kaisers wird noch erwar tet. doch soll ein vorläufiger Contract bereits unterzeichnet sein : ' Jedes Mit Zlied der Kapelle erhält 1000 Mark und freie Fahrt hin und zurück. Die durch den Tod Albert Klamroth's erledigte chrosessur- der deutschen Sprache und Literatur am Normal College in New York ist Herrn Jsioor Keller, einem der tüchtigsten deutschen Schulmänner, des Landes übertragen worden. Herr Keller war von 1878 blS 1835 Direktor des natio. nalen deutsch-amerikanischen Lehrer seminars in Milwäukee. , ' Kürzlich wurde hier in Amerika die' erste Maschine zum Kuh melken aus Glasgow in Schottland im portirt, welche angeblich dreißig Kühe in der Stunde, melken kann. , Diese Maschine soll in Schottland schon lange im Gebrauch sein und sich gut bewährt haben. Amerikanische Farmer werden sich indeß erst lanae besinnen, ehe sie

,icy einen solchen antomanlcyen 5?üymelker anschaffen, denn der Preis betrügt einschließlich des Einfuhrzolles ungefähr vierhundert Dollars. Ein merkwürdiger Fall des Wicderauftauchens eines längst

Todtgeglaubten ist in Buffalo. N. , vorgekommen. Als am 25. März 1885 die dortige Musikhatte und die katholifchc St. Louis-Kirche gleichzeitig adbrannten, sah man den Feuermann L. Kretz von dichtem Ranch umgeben, zu letzt auf dem Dack der brennenden Kirche, von wo ihm jeder Ausweg ab geschnitten zu sein schien. Man glaubte, seine Leiche sei in den Ruinen begraben, doch tonnte dieselbe nicht gefunden wer den. Die Spur von KreK ging gänz lich verloren. Dieser Tage nun ist in einer der Straßen der Stadt ein Jrem der verhaftet worden, der den Eindruck eines Irrsinnigen machte und der den Namen Louis Kretz angab. Er wurde in der That als der verschollen gewesene Feuerwehrmann erkannt, konnte sich aber des großen Feuers in keiner Weise erinnern.' Man brachte in Erfahrung, daß er den größten, Theil der Zeit in New tyoxl zugebracht hat. Die Aerzte sind der Anficht, daß er infolge des bei der Feuerbrunst erlittenen Schreckens geistesgestört worden ist. Wie er von dem Dach der brennenden Kirche ent kam, ist noch nicht aufgeklärt. Das Opfer eines tödtlichen Schlangenbisses ist dieser Tage James Christopher von Pleasant Township, Ohio, geworden. Er war damit beschäftigt, einen Hausen ausgeschichteter Steine von seiner gepachteten Farm zu schaffen. Er griff mit der rechten Haifo unter einen dieser Sleine und zog ihn hervor, als auf einmal sieben oder acht croße CopperheadSchlangen -sich aus ihn stürzten. Eine davon schlug ihre Fangzähne in seine Hand. Vergeblich suchte er sie abzufchütteln; auf sein Geschrei kamen Arbeiter zur Hilse. zwei davon machten sich daran, die Schlan gen todlzuschlagen, welche drei bis fünf Fuß lang waren, zwei andere bestiegen mit Christopher einen Wagen und f'uh so schnell als die Pferde nur laufen wollten, nach Mt. Vernon, O., zu einem Arzt, der zedoch keine Hilfe mehr leisten konnte. Haild und Arme waren zum Bersten angeschwollen und mit Giftskecken bedeckt. Eine Masse Whisky wurde Christopher den Hals hinunter geschüttet, aber alles war vergebens, die tödtliche Wirkung des Schlangengistes war zu schuell gekommen. General Auditeurder Flotte, William R. Remey in Washington, ist infolge von zu angestrengter Arbeit im Dienste geisteskrank geworden. Er hat fein Amt seit bereits acht Jahren mit der größten Pflichttreue verwaltet und war schon im vorigen Sommer unter der ihm obliegenden bedeutenden Arbeitslast zusammengebrochen; schon da mals wurde ihm von den Aerzten unbedingte Ruhe geboten. Nachdem er sich in Teer Park in Maryland anscheinend gründlich erholt hatte, kehrte er an den Arbeitstisch zurück und wies allen ihm von seinen College angebotenen Beiland von der Hand. Vor drei Wochm begann er wiederum zu kränkeln, aber ein Geist war anscheinend so klar wie :nmer. Bei der kürzlich stattgehabten Feier des Stapellaufes des Kriegs )ampfers Bandst in New $ork zeigten sich die ersten Spuren von geistiger Zerrüttung. Die .von ihm dabei belanaenen Verkehrtheiten wurden einem Antrage auf Vensionlrung zu Grunde . .i - . i V n Kiegt. Aemeu oe lnoer ncy zur gm in ictii Marine-Hospital in Washington: ein: Wahuvor'.ttlluna l i me, da x unkegrenzt reich sei. tfrai, Ulysses S. Grantyai nch auf Anrathen mtuner Freunde end giltig entschlossen, ihre Memoiren aus der Lebensgeschichte ihres Mannes nicht zu veröffentlichen. Frau Grant stand vor mehreren Wochen , in: Begriff, das vollendete Manuicript an den vmt bietenden Verleger" zu verlausen, wurde aber davon abgerathen und die Lebens geschichte Gen. Grants, wie sie von sei ner Wittwe erzählt wird, bleibt dem Publikum wenigstens noch aus mehrere Jahre vorenthalten. ' W Vom Vuskande. Im 12. Pariser Stadt venrr ist ein furchtbares Aergerniß aus aebrocken. Der Vorstand des dörtiaen Woblthätigkeitsamtes, ein ' gewisser Suire, ist überführt, die Armen, die seiner Fürsorge anvertraut waren, auf das schamlosezte bestohlen zu haben. Eine arme Frau, die sich vor einigen Jahren um eine Unterstützung an ihn wandte, aenel ihm, da sie jung und hübsch war, und er machte -ihr unsitt liche Anträge, welche abzuweljen sie in ihrer traurigen' Lage nicht die Kraft hatte. Sie wurde seine Geliebte und Suire bediente sich ihrer, um seine Gau nereien auszuführen. Er gab ihr AnWeisungen auf Geld, Fleisch. Brod und Arzenei, die ihr an den Gemeindekassen ausbezahlt wurden oder die sie an Ge schäfts-undPrivatleute verkaufen konn te. Er fälschte Empfangsscheine über Wobnunasmietben und sckrieb nim Be zuge regcim tßiger Unterstützungen seit Jahrcn 'erstsrbeaer Personen ein. .Da diese Diebstähie sehr lacht zuvecuben w r ren, gab er ihnen immer größere Ausdehnung. hielt sich neben der, ersten noch ewige andere Geliebte und führte ein wahres Paschaleben. Dies , sollte ihm veryängninvoll werden. iins der Wn ber, das aus die anderen mit denen es Puires Herz '.theilen mußte, eisersüchtig war oder das vielleicht einfach von Suire nicht so viel besam; wie es wohl wünsch te,. zeigte ihn an und so kam die Sache an den ! Tag. Seltsamer, Weise ließ man ihn noch wochenlang nach der Ent deckung seiner. Diebstähle rühia im Am te und entschloß ! sia) , erst nhn k darauß zu entfernen, als ein Stadtverordnete? die ' Sache: im Stadtrath an die große fO f .Cv.. .1 .11. . ? . grittgl quiie. llire : ist uori gens auf freiem, Fuße, und von gericht licher Verfolgung verlautet nach der oss. Ztg." noch nichts. Bezeichnend ist auch, daß die bestohlenen Armen des 12. Bezirks seit Jahren bittere Klage führten, aber nie gebort wurden. ; ; i;; ii "1 u ä Belgra d W S"f Wm Wiener Fremdenblatt geschrieben: Es kommt sehr häufig vor, daß in Serbien Studenten wiratben. besonders wenn

j,e schon das zwanztgzie Jayr erreicht haben und mündig geworden sind. Dieser Uebelstand srühzeitiger Studen ten Ehen, die selten ein gutes Ende nehmen, tritt aber auch im Auslande hervor. Serbische Studenten, die an auswärtigen Hochschulen studiren, hei rathen oft mit Einwilligung ihrer El lern im Anslande, aber ihre Gattinnen finden in der Heimath des Gatten nicht

immer gure viusnaume. rn warnen des Beispiel trat dieser Tage hervor. Ein junger Mann, Namens Mita Urevics studirte in Graz Pharmacie und hciratyete dort ein zwar armes, aber aus auter Familie stammendes Müd chen. Namens Loutse Miller. Vor mehreren Monaten kehrte Uresevlcs nach Belgrad zurück, nahm aber seine Iran und das Kind, das der Ehe entsprozion. nicht mit, sondern Zagte der Gattin.er werde schreiben, wenn sie nach Belgrad kommen soll. In der serbi schen Hauptstadt angekommen, stieg MU bei seinem Schwager Dr. Srncs, Polizei-Physikus, ab, ließ aber nun keine Meldung an seine Gattin in Graz gelangen. Die Frau wartete mehrere Monate vergebens aus einen Brief voll ihrem Gatten und entschloß sich endlich, nach Belgrad zu reizen und den Mann aufzusuchen. Als sie ihn nun bei sei nen Eltern und Verwandten fand, wollte man sie nicht aufnehmen, und auf ihre Frage, was ihr Mann mit ihr und seinem Kinde machen wolle, wurde le von den Eltern in Gegenwart des Mannes, der solches duldete, geschlagen und aus dem Hause getrieben. Auf ihr Weinen und Klagen sammelte sich eine große Voltsmenge an, welche mit Entrüstung das traurige Schauspiel ansah. Die Aermste muß nun die Hilfe der Behörden in Anspruch neh men. um ihr gesetzliches Recht als Gattiü und Mutter zur Geltung bringen, ihr Recht, im fremden Lande bittere Noth zu leiden. Diesen Aorkall schildert das Blatt Dnevni List" mit AuSdrücken der Entrüstung über eine solche Handlungsweise und warnt zugleich vor den serbischen Studentenheiratheu im Auslande. JmFebruar dieses Iahres unternahm der Verein für Rhei nische Geschichte und Alterthümer in der Nähe des Ortes Hahnheim in der Prohtm WfiMnlWitt ht flfit2rtrrtfttnr 5ti2 Vltl Vtlltktbfctt VIV UHVytWVHIIl) VttlfcV fränkischen Grabfeldes und Ende vorigen MonatS kam dieses Werk zu einem vorläufigen Abschlüsse. Im Ganzen wurden 71 Gräber geöffnet, die etwa dem 0. Jahrhundert n. Chr. angehö -en. Unter den gefundenen Waffen erscheint neben den Lanzschwertern der Spieß in den verschiedensten Formen, bis zur harpunartigen Hakenlanze; die werthvollsten Fundstücke bilden eine Anzahl Glasbecher, die zum Theil kunstvoll mit Glasfüden umsponnen sind. Das Eigenthümliche an den Gläsern ist das. daß ihnen der Randboden fehlt. Daß keine Schmuckgegcnstände aus Edelmetall aufgefunden worden sind, hat wohl darin seinen Grund, weil die Gräber schon früher einmal durchwühlt wurden. Aus demselben Grunde fehlt in den aufgefundenen Gräbern auch das einschneidige Kurzschwert, welches sonst in fast allen fränkischen Grabstat ten ausgefunden wurde. Sämmtliche Funde werden soeben in d'n Werkstät ten des römisch-germanifchen Museums gereinigt und einer konservirenden Be Handlung unterzogen, um dnn demnächst in einer besonderen Ausstellung zur allgemeinen Besichtigung zu dienen. Der berühmte Philosoph und Nationalökonom John Stuari MiÜ zierte bekanntlich nur kurze Zeit das englische Unterhaus. Die Wähler schast zog ihm, dem Biicherschreiber, einen Bücherverkäufer vor. Und siehe da! nun hat sich herausgestellt, daß wie er vor der Wählerschaft, so seine Bücher vor den Gesetzgebern keine Gnade fanden: sie sind aus den heiligen Hallen Westminsters verbannt. Dieser. Tage wurde nämlich bei Gelegenheit einer Landbilldebatte die Autorität Mills von beiden weiten in Anspruch genommen; der bekannte liberale Parlamentarier Morley begab sich zur Parlamentsbibliothek, um durch eine Einsicht in Mill's Werke die Sache aufzuklären, und fand zu seinem großen Erstaunen daß die Bibliothek kein einziges Buch desse! den enthält. Diese Erfahrung veran laßte ihn, in einer Wahlversammlung zu erklären, besagte Bibliothek sei eine Büchersammlung, wie man sich dümmer keine denken. könne." In dem nördlichen Indien haben sich die Eingeborenen seit einiger Zeit in großer Anzahl zur christlichen Taufe oedrängt. ., Ungefäbr 19.000 sind während des letzten Jahres getaust und '40,000 Männer und grauen bitten augenblicklich um Zulassung zur christlichen Kirche. . Zu glei cher Zeit sind die Schulen, in denen die Sprache der Eingeborenen von Mission naren gelehrt wird, bedeutend vermehrt. Die getauften Eingeborenen gehören meist den niederen Kasten an. . V -. .-, ; M o n s ch r e i b t a ns Nizza unterm 10. Mai : Am Sonnabend hielten die Aktionäre der Societo dea bains de mer" im Casino ihre Gene ralversammlung ah, um den Bericht über das mit dem 31. März abgeschlos. sene Spieljahr 189192 entgegenzu nehmen. Der Reingewinn bezifferte sich auf rund 25.800.000 Fr., etwa 2z Millionen i m&ri als im Vorjahr. ES niürde beschlossen eln von 235 Fr. für jede Aktie zur Verthei lung zu, bringen, a der Nominal werth, der Aktie ,500 . Fr., beträgt, so handelt es sich mithin um eine Divi dende von- 47, Procent Verkäuflich find die Aktien gegenwärtig ! zu 2300 Fr., und auch bei diesem Preise kommt für sie noch imm; eine Dividende von über 10 Procent, heraus. Von dem Reingewinn wurden 100.000 Fr.", zur Gründung einer Pensionskasse für die 1100 Beamten, der Bank verwendet. Mit i dem abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich einer der Hauptactionäre Vrinz Roland Bonaparte, von der Spielbank gänzlich zurückgezogen, und das hat wich' tige Aenderungen im hohen Personal der Bank zur Folge gehabt. Prinz Bonaparte war, wie : man weiß, mit einer Tochter Blancs verheirathet. Nach dem Tode seiner Frau hatte er nicbtZ EiliaereS zu tbun. als die von

Der ächte Johann Hofj'fche Malz-Sitratt

hat solch', wundervolle stär kende und nährende Eigen, schalten, daß er viele Nach, ahmrr gefunden hat. Man ittuiz stq Dauer ymen nns nur das üchte nehmen, welches dieUnterfchnstven Johann Hoff auf dem Halse einer jeden Flasche trägt. Elsnerck Mcndclsou Co.". Agenten sür die Verewigten Staaten und Jmportäre von Mineral Wässern, G Barclay Str., New York. NcdStarLiuc. Her. Staaten und Königlich Bsi.zische Post'Daknpser. Regelmäßige. Fahrten zwischen Atttwrrpeil Antwerpen und und New Avrkl'lBbiladelpbia Vorzügliche Bcköstigunk. gute Bedienung und uiedrige Preise. Antwerpen bietet Reisende ten und ach Deukschlaud, Oesterreich. raukreta und der Schweiz besondere orthelle, Abfabrr von New Ztork teden Mittwoch: von Antwerpen jeden Samstaa. Die Dampfer dieser Mimt nno ane neuester onskruktton und ver binden Sicherheit mit Bequemlichkeit undSchnell tarett bet besonder niedrigen vmiea. Müdere tct : International Nav. Co., Genera i A g e n t u r. General Agenten, New Fork und Philadel phia, oder: Frenzel Bros., Alex.. Metzger, Indianapolis. iyr geerbten Ättien der Spielbank zu verlausen. Dagegen gelang eS ihm nicht ohne Weiteres, auch die 16,50U Aktien seiner minderjährigen Tochter abzustoßen, da lich daS Äormundschafts gericht dagegen sträubte. Im Laufe dleies Jahres erhielt er endlich die Ge nehmigung zu dem Verkaufe. Tieselbe erbrachte über 40 Milt. Fr. - Monsieur Bonnaud, welcher bisher Vertreter des Prinzen Bonaparte im Aussichtsrath undVorsitzenderdeS lehteren war, wurde infolge dieser Transactlonen rncht wie derge'wählt. und mit ihm zog sich auch Monsieur Therillant, der Generaldirec tor der Bank, in den wohlverdienten Ruhestand zurück. Vorsitzender bei AussichtsrathZ und damit Haupt der Verwaltung ist von letzt ab Graf Ber tora. Die Hauptaktionäre sind Fürst Radziwill und Baron Camillo Blank, welche auch die Mehrzahl der vom Prinzen Bonaparte verlausten Aktien in ihren Besi gebr acht haben. Bei dem Ausräumen einer Senkgrube sind in Cottbus vier Perso nen, Vater, Mutter und zwei erwach sene Söhne, umgekommen. Die Grube, bei der die Martin Lehman nfchcn Che leute aus dem benachbarten Gr. Strö bitz beschäftig; waren, ist etwa zwei Meter tief und war ziemlich hoch gefüllt. Belde ohne trugen mittels Cimern von dem Inhalt der Grube nach dem draunen haltenden Gefährt, als der auf einer Leiter in der Grube stehende Vater plötzlich lautlos umsaiik und in die Grube hineinstürzte. Ein Ävhn wollte dem Vater zu pilse körn men, aber kaum hatte er die Leiter be treten .und war einige Stufen abwärts gestiegen, als auch er, von den giftigen Gafcn betäubt, zusammenbrach. Das selbe Schicksal ereilte den zweiten, zur Hilfe herbeigeeilten Sohn. Die Mut ter, welche mit Entsetzen diese in un glaublicher Schnelligkeit sich abspielen den Vorgänge verfolgt hatte, machte nun ihrerseits noch einen Versuch, die Erstickenden vom sicheren Tode zu erret ten. aber auch sie wurde ein Opfer ihrer Bemühung. Alle vier Personen wur den als Leichen aus der Grube heraus gezogen. Außer einer erwachsenen Tochter betrauern zwei jüngere Kinder im Alter von 14 und 9 Jahren den Tod ihrer Ernährer. Pfarrer Kneipp hat i, seinem Vortrag, den er kürzlich m Wm hielt, ii. A auch über die Schändliche keit d:s Mieders, dieser Modenarren Zwangsjacke" gesprochen. Ein 'Leser der ?c. Fr. Pr." erinnert nan daran, daß Kneipp bei dieser Polemik außer vielen Aerzten Niemand Geringeren alKaiser Joseph II. mm Vorläufer hatte Am 14. August 1783 erging nämlich ein Hofdekret, worin es heißt, daß die schädliche Wirkung des Gebrauches der Mieder auf die Gesundheit und bcson derS den Wuchs deS weiblichen Ge schlechts allgemein erkannt- sei und daß die icyttragung" derjelden yauptZüch lich zu ihrer auten LeibesconUiutim unendlich viel beitrage. Daher wurde das Tragen von Miedern m den Tu viäl-Schulen, Waisenhäusern, Klöstern und .allen anderen' weibllQen Er ziehungsanstalten streng untersagt und ven cyuldaltem elnaeonnden". im miedertragcndcS Mädchen in die Schnle aufzunehmen oder darin zu belassen. Die Schul-Oberaufseher verlangten in dem HaibiahrZderlcht von ihren Unter gebenen über die Durchführung dc; kaiserlichen Dekrets strenge Rechen schast. ' ' Der Gener al.J nspec tor des Phyllorera Dienstes im Ackerbau minister! m, Herr Georges (karnarvon in Paris, hat dle Bllanz der Weinpro duction Frankreichs und des Auslande, aufgestellt, Darnach , nimmt die V:o duction in Italien, Ungarn. Spanien und Portugal unausgesetzt ab,' indeß in Frankreich icde ' Lese eme lneuDSteiae rung ausweist. Frankreich braucht für seinen Consum etwa fünfzig Millionen Hektoliter und wird dieses Quantum in einigen Jahren felbst erzeugen, za soga noch ausführen 'können. Die Durch schnitts ' Produktion beträgt, jährlich in Frankreich 30 Millionen Hektoliter, Algerien 3, Italien 25, Sp.imen 20, Portugal 3, Oesterreich 3. Unaara ( Deutschland 3, Rußland 3. Türtti'und Cypern ' 2Z, Serbiens 2, GriechenlanÄ 1 h Rumänien H, Schweiz 1. Ver. Staaten H, Chili 1 u. s. w. In Frankreich sind an z Millionen Hektaren, in Algiei 1),0X) Hektaren mtt Reben beflanzt In der ganzen Welt werden jährlich -A. ' i ; OA 'v CVW ! ii " , . . riroo iou ciaionen enoiuier au rund 7 Millionen Hektaren erzeugt, r Welche Thorheit ! Ohne Veetöaw's Willen zu sein.

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Eisenbahn - Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eism bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 7 30rn Expreß Expreß Accomodation Expreß Erprek ....N50Vm ....1255 in .... 4MNm .... 100 mm ....ttwNm ... 3 30 3irn Ankunft Expreß Gnre& 4 15 Vm Accomodation Expreß ....1000VM .... 2 o.Vm .... 5A)Pm .... 7 45 Nm Schnellzug Accomadauon . . . . Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß . 620 Am expreß S AS Vm Expreß 11 45 Km Limited Expreß 3 20 52m Erpreß .. 64SNu! Ankunft Expreß ; 7 00 Cm Cxpre ...ll ii) Bm Limited Erpreß 11 55 Am Expreß...' 6 00 Sem Expreß 10 50Rm Et. Louis Division. Abaana Ervreß 730Vm lMlted Crpreö ivs sem Erpreß 5 20 3!m Erpreß, täalich 10 00 3tm Ankunft Expreß täglich 325 Lrn i rrv . xprey Limited Expreß .v 4 4i Bm Expreß . 6 20 Srn Chicago und Cincinnati Division östlich. Abaana Scknell,ua 3 45 93m Accomodation täglich 7 05 Vm Accomodation 10 55 Vm Vostwa 2 55 31m Accomvd. (nur Sonntags). 5 30Nm Accomodation 7WNm Ankunft-Rushvills Accomodation.10 30 Vm Postzug 1150 95m Jnd'pl5 Acc. (nur Sonnt.).!2 30 ?!m Accomodation 5 08Rm Accomodation. 11 15 Nm Schnellzug. 121KNM Chicago und Cincinnati Division westlich. Abaana Accomodation 7 10 Vm Schnell.Post 12 01 Nm afayette Accomadation. . . . LS Rm Schnellzug 12 30Vm Ankunft Scknellma 3 30 93m Lafavette Accomodation ...10 45 Vm Scknellpost 2 45Nm Accomodation 21 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 800Vm Erpreß 12 06 9cm Danville Accomodation. ... 5 10 Nm Expreß 1125Nm Ankunft Expreß 3 25 Bm Danville Aceomodation. ... 10 35 Vm Expreß 2 50 Am Expreß K55Nm Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 4 50Vrn Accomodation Expreß.. 3 0551m Ankunft Expreß H 57 93m Accomodation 9 00Vm Expreß ll 15 Nm Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 16 Bm Erpreß 1.20 Nm Expreß 700 3fni Scknell.Ervreß 11 10 Nm Ankunft Schnell'Expreß 3 20Vm Expreß 10 30Vm Expreß 2 50 Km Ervreü S20Nm Pittsburg, öincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 45Vrn Columbus Accomodation,. . 8 00 Bm Expreß 3 00Rm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß... 5 30Rm Ankunft Richmond Accomodation S OO Vm Schnellzug ..1140 33m Expreß... 12 45Nm Accomodation 345 Nm Expreß 6 50Nm Expreß 9 00 31m Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß 11 20 Vm Expreß :1130Nm Ankunft Expreß S SO Vm Expreß S S5Nm Louisville Division. Abgang Expreß Ä40Vm Louisville Accomodcttion.. . S VO Vir. Schnellzug. 40Nm Accomodation 43)Nm Ankunft Accomodation 10 25 Vm Schnellzug 11 10 Vm Accomodation 6 00Nm Spezial täglich lOÖONtn Cincinnati, Hamilto und Ändiana poliö. Abgang-Expreß 3 45Lm Cincinnati Accomodotis . . I 67 Vm Expreß 2b6Nm Expreß 425Nm Expreß. 20Nm Ankunft Accomodation 9 20 95rn Expreß .....11 25 Vm Expreß 7 45 Nm :-" Expreß 10ö5Nm Erpreß. 12 35 3m Indianapolis und Bincenneö. Abgang Expreß ...1. SOOVm Vincennes Accomodation.7. 4 05 Nm Ankunft VincenneS AccomodationlO 55 Nm Expreß.. 515 9cm Cincinnati, ' Wabash und Michigan. Abgang Expreß SSOVm Erpreß . ....... 1 00 Vm Expreß .............. . 7 00 Nrn Ankunft Expreß .10 30 Vm Expreß 2 40Nm Expreß... ............ ...10 55 Nrn ij. , - . , . , ''' f p Indianapolis, Decatur und Western - i' ' . j-t ;, . i ; . Abgang Expreß :. .... 8 30 93m Accomodation 4 20 Nm n Schnell.Expreß.. ..... 11 00 Nrn Unkunft Schnell'Expreß .,. .. :, ..'3 80 Vrn ; ,, Accomodation. . . . .... .. . . 10 10 Vm . ' ' Expreß ; . .. ; ..;..... 4 45 Bm Louisville New Albany und Chieagö. Abgang Expreß .. . .... .. .. . ..;12 40 Vrn ; ": Expreß . ..11 35 Dm ' onon Accomodatls ; . . - & 20 san Ankunft Expreß i ... i ... , 3 25 m ! 11 Nonon Accomodation .. . 10 40 Vm -' Expreß , , , . . 3 Nm ' Bna mil fcniuiMlM W. Md. Wurk für , hf 1M r"f, Au.itK, T.iu, ud Juv. Üonn, Timm, . l4 tut. Uk.Hm4ukuav.ll. Wkf 4m!' Im mira im tmm MMMfc. Tim tmm du iW ararir kd Hv mi Ihm, bfnnr fum r. tni b-' rir rc mmmf m--mt. 0 mm m M . . W .dj. i Utm. W bw fm 4 Man fmt. work Im nau Ito tU ih. Um. bis mummf tat A mm. iiwraHMi ,,nn WKW .ud untetiL FMoiM fti.. KLXZXUU CUm HölortlULja

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ndiana tibüit ist daS einzige Blatt in Sadwva, vel cheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Als Organ des BolkeS und nicht einer Partei oder Partelintereffen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Necht auf allen Gebieten deS LebenS. : Die Arbeit deS Volkes ist .dle Schöpferin alles Wohlstandes undda. rum wirken toir für solche soziale ?teformen, welche die Arbeit zur frcudebringenden Luft, ftatt zur Niederdruckenden Last machen. . Jeder fortschrittlich Gesinnte, stillte eö alS moralische Pflicht empsindeo Leser der Jndiana Tribüue zu sein DaS reichhaltige Sonntags - Blatt Utttt eine Fülle unterhaltenden LeseftoffeS. Der MonnementS Preis ' bti täglichen Tribüne ist 12c," deS SonntagSblattS 0c, '. bei')er zusammen IS (?t5., per Woche t - ' , j oder 03 6tS. per Monat. - -Durch die Post versandt, , koftet daß ! Tageblatt Hg, daS SonntagSblatt t , . : ,; .. . . 92 per Jahr, beide zusamWen gg in Vorausbezahlung. aller Art werden rasch und billig auSs : ' -' . ,: ' : ,; geführt. Qiniximtaxitn, I Quittungen, (löustitütionen, . "J li "i i NecSnungen, Otfö&iMatUn, 1 1: k ü 'J- " Oriewpse. ü I h ' !' i Zirkulare, , , . ; , ii , yrograeu. s.w. l für Geschäftsleute und vereie werden geschmackvoll ausgeführt.! t, , 7- AM : .. .: ii' ' W ' ah ' k ii" l1:;;;;;' Mi"i!i - ,: 5 :Hil? ' ,, - t- vMa "if'" w 'iiii.' " ii-i'MF-'i!,!!;!!!;;;? ' :..':':''. .,.. ..-.:!" '!!:!!!.!' l;1!'; 1 -v: iiBMG

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