Indiana Tribüne, Volume 15, Number 252, Indianapolis, Marion County, 29 May 1892 — Page 5

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miste iwtfiffifüo;c für das I) Fr unittnr. JR In der Winterszeit nei gen PS, in Felge vcn zu wenig Beweaunz in freier KWlW Luft die Gewebe des inifaV "B!.!.!!.- , irL iu?ni juTper myi zu krankhaften Zustanden. DaS Frühjahr ist daher die rechte Zeit, A die sich int Körper während des WknterS anAesttzter: überflüßigen und die Thätigkeit der ein zelnen Organe iKcnttentri Etosse durch tiu regelrechte, den Körper nicht schädig ende Abführkur zu entferuen. Von der größten Nothwendigkeit ist eS für alle dieWenigen welche an gestörter Verdauung, Verstopfung, Vlähungln, Hautausfchtä gen, Trägheit und ifrlcigfeit der Glieder, Scherzen im Mäzen, der Leber, u. f.w. leiden, bei der Wahl des Mittels die größte Vorsicht zu ge brauchen. Ein durchaus reeLeS in feiner Wirkung angenehmes und sicheres. Jedermann ÄfcSkäai zugängliches Hlilmittel, welches ftit Jahren in unzähligen Fällen feine Wir kungskraft erprcdt hat, ist Tr. August UMtfl HamburLcr Trepfkn, ein Mit tel das jedem Alter ohne alle Gefahr angepaßt werden kann, und welches frei von allen jenen ÄkaZiweben ist, welche viele ndere Abführunzsmittil nack- sich ziehen. lintalöfe ZSZSESSS&ZEESSES&SZSESk fiud seife gZikcMche. Wie und weturch tiff vck l in kur Ztit ftbaifcpif n mtilts, taun, zt in ,,$iets tuSAker", W &ttr., it zatzunä noiur&ttiene;) Midero. tijft von um Ute, N dsmödrlea PkZö eil'.kfi tu Um $:tt YkrlZzez?d kd. a.f tu klarste iiit it. HunM ttute, b'.t i.i itn t üvtUettn wo'leil, Rillen f n icili S&üSujlfr" t D'rum pröse.N'kr sich eisig Muht", ncl-i. Minuten und das vätmrii4t ?u UUn, eh it tta , i k i g st e &ÖUI t Gebens tfta I WttV skr 25 SkniS iß ,Peftarkk tsi iiuiUrr xji;t, u nist jsrzsam erpaslt, rsatt. Wtff': EmmluM-lnss IXeil rta&titut, 11 Clioton l'Uet, llvw lori, Ä. 1. .W Der .Rettu:ijZS'An?rr'' ,ft zu jzabrü in vVf dianssvttS, Ans., bei A. G. Brandt & Co.. K Eüd Deisi oare Strak?. Q. 0 AnM OdB Her Wirkung nderzengt. obfinl, Shelby Co.. O.. Tez. 'SS. umh ervenlcklMZae litt. t Smrfuna 1 gaae rtne (3 asntttge, daz lq, ci mit ernaue auea sienevkidenoea tVpsehlen kann. R. Eilermann. Pastor. tt Jahre lang ersolgloS. W t'lta oft, MlKeaa Co Pa 11. Juni Meine Frau 'hat 4 i Jak-e an rämvfeu gelitten ad vurdeia d Schweiz vo vielen Doktorin delzandrlt. lome auch seit acht Jahren in Amerika von vier Dok iore und 2es ohne Erfolg. ES hat sie frmalz an, nsannnenqezoge nnd die Arme nach allen Richtungen äedreht. da? es na rauz war zuzunyeu. ooaio jje : a .f. s, ..-r,i-.t trniri sie Sott Paftor önig Nervenyärker gebrauchte wurde sie beffn nd ist tedt zmnlich geiuno. Jq e tedt sinnlich aelund. Ich und nieme rau Patten uch fctk&w ad. wtte Euch hrmtt den herzlichste Tank fu ri Jshn HSnig. t . ein irettljUouf I SSu, ,.,kK. Iri nrd Jedem der tt v-.lnN zffkdt. C?' " v Anne erhalle auch dre Wirduü, umozt. Tiefe Medizin wurde tett dem Jahre 1:ö von den, Hgchw. ität KSniq. ZZort Wavn. Jnd zubernlel kud letzt irr feiner Anweiknng vv der tXOdttQ MEDICINE CO., 23 Jiandolph k.. CHICAGO, II.X, Bet votdekern Kabe ffir fil.00 vie Flae. ZlaZchc SS.VS: rpkt St.7S. tt i a.ÖO. X ndianavoli in den hrwlM' S!rt t'.'eken do . k an? er. u West Waihrngtstt Etc. und.55 üd Eatt Err. Arid i'zneslu i'ani. ron MMWZM? E1PERT BITEBS ron iLfi1;! j k-'ü i:'lsittA-. N iXCCl!IM5 , ,HGC?-JNTIH O HüU St 3.2 ' y.-Brsr'iittitarsT ro OÄ'SV 1.MCX R,I-Ä? cokme:.cuii i3 PDXDOiTS Eäa 'MMiM FOR . aipia ?tövzvr Bc WRsma -iiirAhi.J -b FOR rxGROsixs JrWr5M.U sSkc. Aiistiii ift'pf' 2 Hi35 1 'X R,f'lw1 Solo mt STATIONERS cvcbywherc. SmpUt FRtE v rc-l of 6trr f.05.tig, a nti SPEHCERIÄH PH CO., 8t0 0ROADWAY, NEW YORK. Extra feiner gebrannter Golden Rio Kaftee 3Öc per MMd. in HÜELLER'S .Tks-Laden, 200 Ost Washington Strasze. Telcvbon 832. ; Nuff & 5Zulmann, Carpenters & Contraktoren No. 27 NebraskaStr. Aufträge für Z!eubautm, sowie Revaratu xtn werden prompt und dilliz ausgeführt.

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Der Erfolg. Von Georges La Perouse,

Es war eifirnal eine kleine hübsche Da me, die durch die Nue de (hateaudun schlenderte und die Schaufenster besichtigt. Ein kleiner Herr folgt ihr. Ein Dummkovf, der einer Frau nachgeht...... das sieht man alle Taae. Unser kleiner Herr unterschied sich aber von ähnlichen kleinen Hencn durch einen so start zur Lcbau aetraaenen Eifer, daß alle Pas santen stehen blieben und ihm nachblick' ten. Kein P!ensch interessirte sich für die aine welche ieyr eyrbar auiay. .'le Manner lackten über den Eiser des Herrn, die Damen lächelten und die Gas senbuben, deren scharfen Blicken der klei ne Herr mit seiner so deutlich zur Echau getragenen BcwunderunA nicyt entgan- , .. rv. zen war, regannen tyn rormltcy aux cie Dame zu hetzen. K m IX ml Packan! Beiß " Schamroch, entrüstet, wüthend, glaubte die Damem de Scandal dadurch ein rasches Ende zu bereiten, daßsie in einen Laden trat. Ohne einen Ä1!oment zu überlegen, folgte ihr der kleme Herr m den Laden. Glauben Sie ja nicht, mir aus diese Weise entrinnen zu können, Ältadame !" rief er der Dame zu, während er die Thür deö Verkaufsgewölbes schlok. Was wünschen Sie, mein Herr?" fragte die Verkäuferin. Was steht zu Diensten, Akadame?" fragte der Verkäufer. Ich bitte Sie, mich zu schützen. Seit einer Stunde folgt mir dieser Herr auf Schritt und Tritt!" Wenn ich Ihnen nicht schon Zeit fön gerer Zeit solge, Madame, so ist es wahr llch nicht meine Schuld. Uebrigens muß ja Alles hienieden einmal einen Ansang haben." Ein sehr geschmackloser Scherz, mein Herr V Es ist kein Scherz, meine Gnädige ! Wollen Sie mir gütigst einen Augenblick Gehör schenken V' Ich will Ihnen gar nichts schenken. Es ist die höchste Zeit, daß dieses scandalose Benehmen aushöre." Ich wünsche nichts sehnlicher als das. Bitte, nehmen Sie meinen Arm und ich begleite Eie nach Hause." Aber aber mein Herr ich kenne Sie ja gar nicht ! !" Das ist's ja, was mich untröstlich macht! Ich kenne Sie. das genügt. In Ihrem eigenen Interne, Madame : nehmen Sie meinen Arm !" Sie sind ebenso närrisch als unverschämt. Ich werde ganz bestimmt nicht mit Ihnen gehen ! ! !" Diese Antwort überrascht mich nicht. Darauf war ich vorbereitet. Dagegen aiebt's aber gottlob ein Mittel. Sie werden es sich selbst zuzuschreiben haben. Mada:ue, wenn ich die Pohzet requlrire." Die Polizei?! !Z " riefen gleich' zeitig die entrüstete kleine Dame, die ent setzten Verkäufer und die entzückt grin scnten EommiS. - Wcßbalb denn die'Polizei?" frug der Ch.s des Ladens. , , - - Das wird Ihnen die Dame mittbei len. Verlieren Sie sie nicht ans den ÄLen, wenn wie sich Unannebm!lchker ten mit der Behörde ersparen wollen. ch gehe jetzt, um zwe; Stcherheltswach männcr und einen Wagen zu bolen." Ah ! Das ist unerhört' Meine Her ! ren, ich versichere Sie, daß ich kein? Abnung habe, was all' das bedeuteü soll !" ..Zum letzten Aale, wollen Sle mer nen Arm nehmen, Madame, oder nicht?" Ntmmermchr! öiolen sit die Pylmi .'!!!" ..Ich gehorche Ihrem Befehle. Mein Herr !" Der junge Mann wendete sich an den Ehef des Ladens : Sie haften mir für die Dame ; übrigens bin ich in längstens zehn Minuten wieder hier." Er glng und lnk sämmtliche Anwe sende sprachlos vor Staunen zurück. 9t'ach längeren Erörterungen über die grenzen' lose, ans Unglaubliche streifende Frech' heit des Herrn bat die Dame den Ches des Ladens, sie ihres Weges gehen zu lassen. Sie sei die Baronin & und wohne in der Nue de Paradis. Man möge Jemanden mit ihr schicken, damit chre Identität festgettellt und sie selbst vor den weiteren Nachstellungen des Un verschämten geschützt werden könne. Als Antwort wies der Ladenbeutzer aus vier Stadtsergeanten, welche soeben in's Perkaufsaewölbe traten. Habe die Ehre", sagte der Aelteste; hier ist eine Frauensperson zu ver haften" Mein Herr!..,..." rief die kleine Dame entseyt. .......Lassen Sie sich sagen em unverschämter Mensch ist v, welcher.,...." Uns geholt hat. Ganz richtig. Er wird gleich wieder hier sein." Die ache verhält sich nämlich ko " IV,.. Das geht uns nichts an. Das müs' sen Sie dem Herrn Polizei öommisr erzählen. Der Herr holt nur einen w ker, er loird gleich kommen. Ich svill nicht zum Polizei-ConuniM gehen Ich habe nichts gethan. Ich schwöre Ihnen, daß ich nichts gethan yabeZZ" Das sagen Alle. Da kennen wir i . . jazon. err mi ;e xes (ep stahls an." Diebstahl?! Man klagt mich, mich desTiebstahlsan?" Nur keine Geschichten machen, meine Liebe. - Uebngens sind wir ja nur Men? scheu. Wir Alle haben unsere Schwa chen. Jcb den Absyntb, mein Freund dort den Tabak und Sie das AusraumkN fremder Taschen!" Unerhört ! Das ist eine Infamie U Mein Herr, ich bin die Baronin X ! ! ! Nicht schlecht! Ich hatte lieber gleich r . . . .V, if . , ' gesagt, die Aalzerin von rajuien Ich wohne in der Nue de Pa.adis l Man führe mich in meine Wohnung, um sich davon zu überzeugen !" Ganz rechts Aber vorerst werden wir dem Herrn Polizei öommissär eine kleine iinie abnatten. Em sehr lieber Herr, ivr fVT VNrtTl?itinM wl? Si : ( lyv. ,iVt tjuwt.itii!iti, ,Jch werde Ihnen nicht folgen." Nickt übel, in der Tbat!"

Lassen Ete mich von-hier fortgehen, and ich werde Sie für' Ihre Mühe ent schädigen."

. Bestechungsversuch? Sehr gut. Das " hft Sor iArfSf iinn nnA tr wird Sprache gebracht werden. Uebrigens da " V "WV..'VlbVwIVl UHW IUt kommt eren yr Herr." Mein Herr ? Unverschämter ! ! !" Immer bester. Wachebeleidiguna.be. gangen an einem behördlichen Orqane während der Ausübung seines Dienstes." Sie, glauben doch nicht un Ernst, daß ich in diesen Wagen steigen werde V Gewiß, meine Gnädiqe, wenn Sie cs nicht vielleicht doch vorziehen sollten. nen?en Arm zu nehmen." Oh!.' Schändlich ! ! " Nach längerer Debatte bleibt der Da me nichts übrig, als thatsächlich in Gesellschaft iyres Verfolgers und zweier Sergeanten n Ävage Platz zu nehmen. Vor wärb V ruft die Behörde. Der 2Lagen setzt sich in Bewegung. Der Stadtsergeant hatte die Wahrheit gesprochen. Der Herr Polizei Eommissär war wirklich ein sehr lieber Herr. o, was man sagt, ein guter Kerl, ein fideles Haus. Er hatte eben ein delikates Diner beendigt und fühlte sich sehr wohl. rer verr EcmmlNar. Natwuaerwem konnte ihm der Besuch einer jungen, ele ganten und bildhübschen Gesangenen nicht unangenehm sein. Daher ließ n auch die junge Dame kaum fünf Minu ten lang in einem rauchgeschwärzten, mit Polizei Verordnungen, Steuertabellen, Holzbänken und einem schmierigen Ofen f t, , w i j! I ' augeziaiieien aoaie roaiien uno vMe i fvdann die Thür seines Cabinets. Als er der Oame annchNg wurde, lächelte er. Wenn man .tagtäglich mit Einspännern, überfahrenen Passanten, unreinlichen Taschendieben, Fatschspie lern, leichten Damen Protokolle aufnimmt, gefundene Hunde und verloren.' Regenschirme registrirt, so bietet Einem fo ein Fall eine ganz angenehme Abwechslung. Der Commissär begrüßte die Dame mit einem freundlichen La cheln. ; . . r. r . i I ,,llle einzutreten zrurcylen ic ich nicht, ich bin kein Menschenfresser." Der Eommissär lud seine Gäste durch eine Handbewegung ein, Platz zu neh' o ich bitte, UM WaZ handelt sich's denn eigentlich ?" I m lleme Herr erhol, sich. Vle kleine Dame that deßgleichen. Beide sprachen gleichzeitig während mehrerer C ecunoen. Der Eommissär : Bitte bitte Nicht gleichzeitig. Jeder zu seiner Zeit ! Wer ist der Klüger? Der Herr : Ich ! Die Dame: Ich! Der Commissär (zu den Wachleuten) Wer hat Sie requirirt ? Die Wachmänner : Der Herr hier. Der Commissär : Mein Herr, Sie ha den das Wort, vleden Sie. (Die Dame setzt sich verzweifeltnie' der, der Herr grüßt höflich.) Der Herr: Herr Eommissär ! Haber. Sie schon geliebt ? Der Eommissär: Ich könnte Jbnen zwar erwidern, daß dies Sre nichts an gehe, aber ich erröthe nicht, zuzugestehen. dan mein Herz vster gesprochen hat. ' Der Herr: Dann werden Sie auch verstehen, was ich gelitten habe. Vo, tmgefähr zwei Monaten.... ich hatt eben eme schwere rankhert uberttan den verordneten mir meine Aerzte 0..i. ..W ) -.si,.... . O X. ; 1 r n.?- KrAiffl; TT $2 wohnte damals m der yöllengasse,, Ich ;oz daher in die Paradlesgasje m den vierten Stock...... Ton endet die Stiege. weiter gebts nicht. Mem gröktes Ber gnügen war, des Morgens an's Fenster zu eilen und dem Erwachen Aurora's bei' iLwohnett. Die warnt : Und dem memigen, Herr Eommissär. dem ' meinigen auch ! E, kümmerte sich viel um die Morgenröthe! Seit vvei Monaten vermag ich nicht mehr die Fenster zu öffnen oder meine Nouleaur auszuziehen, ohne den irnperti nenten Blicken die es Menschen preisge' geben zu sein. Der err: Es ist wahr! Ja, rq gebe es zu. Aber meine Aerzte hat ten mir Zerstreuung anempfohlen. Da ist nrnne Entschuldigung, . AllmalH gestaltete sich mir der Aufenthalt axe Fenster tu einem Bedürknik. iu einer ae , . , - , , o " v bieterischen Nothwendigkeit. Der Herrliche Anblick. Der Commissär; Kürzen Sie, kürzer . . , . . f p CVt. f T!x iÄ1? Enthu nasmus, aber das Ge etz hat semer j Älavmen. Der Hm; Ich verz chteteau me n ;f,..;VA .tlur ",. mehr für sie ! An der Erzählung meinem Versuche, rn die mt verschlossenen feind lichen Mauern einzudringen, würde da Genie Homer's, Virgil's, Cervantes unt Ponson du Terral; s erlahmen, vcein Briefe?....,. Man zerriß sie vor meiner Augen am Fenster. Meine Blumen?.,, Ich sah sie. frisch wie diese Lippen, unte, Strohwischen und Abfällen im Hofe lie gen, zur Zeit, wo der Misibgun hei Weges kommt. Der Commissär : Armer junger MannZ Der Herr : Jawohl grmer junget, Mann ! Das Mitgefühl des Behörd, träufelt Balsam in mein Herz. Balz wird man auf Meinen Grabstein schreiber können : Hier ruht ein armer, junge, Mann, deran Liebe starb. Er rührN einen Po!izei-Commlssar,mchtKber Jen?, wee er liebtt! Der Commmarz Kommen Sie endlich zur Sache. Formuliren Si? Ihre Pschwerde ! . . . DerHerrz BlN schon dgbn, Herr Com ÄifetSSi k eck n ÄrdSdW S? "IZ "ji SJ '1" n!l"r y!?:? KUitii iiicuiviciy Kill, vuiiv iuiu;i( isi n Bestrkbuniien zu unterstützen. Ihr, Thür ?.... Wie PftwoM ich nterde , -!,r,,,!.r,. in si, JUWIIIIIM Hlri V WitlVtHHHl lKl Wobnuna der Änaebeteten eindrinaen l Als 'Dienstmann trug ich ihre Koffer unt ,, . ... . ' ' . - ' 1 ' - . - klopfte ihre Teppiche. Als Zuckerbäcker, n,hi hm&t, iA ihr St? leckersten Fr metorten. Als Stranenkebier önnete ick ihr den Wagenschlag, ohne auch nur ein e'mzigesmal mit ibr sprechen zu können ! O U . , , i, ; r . V ...i-f 1 : Ich folgte ihr aus schritt und ntt. Der Eommissär : Himmel ! Wie uw .irr:. ",:!'' .i v c r.cr. i veauem ie ir aeiovlven ein munrn

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s I .. s ,.." tlntln lpricht. ,M diese Crifc Ifn !" ..ei. et.'n wM ich,k4t: feie ?m tch ttln tc ,vmr uei 4 k,id bB UkittJhr ft, ri Zlor. . ttltcht, KikM lk ißMt, ttt nicht o Ule Wer Herr: Die wahre Liede iween sich nicht um derlei Bagatellen ! Ja, ich verfolgte Ne auf Schritt und Tritt, öeuu Morgen erfuhr ich, daß sie die Wobnune gekündigt habe. Da faßte mich die Vev -. . r x. t tr. jiöeijiuna : zcy getvvle Mir Mir einem heiligen Eide, daß die Sonne nicht uw .ergehen sollte, ohne daß ich meinen Em osindungen Luft gemacht, ohne daß ich mir Alles vom Herzen gesprochen habe Mrde! Sie stieß mich zurück, sie veachtcte mich nicht, sie wollte nichts von mi, wisien, heute, wie gestern, wie vorgestern. wie immer. Schon drohte die Gefahr, daß sie mir abermals entschlüpfen würde, Da faßte mich die Verzweiflung, det Wahnsinn ich verlor den Kops, und beschuldigte sie des DlebstahIS ! ! ! . . . . . Ver Kommissar : Ein Akt des Wahn. sinns. Der Herr : Ich hatte mir einen Plan zurechtgelegt. Wie Sie sehen, war ei von Erfolg gekrönt, denn ich habe Gel genheit gehabt, mir Gehör zu verschaffen und mich auszusprechen. Mein letztes Mttel war dle Gewalt. Ihre Agenten kamen mir zu Hilfe. Gott segne sie da für!! if'H ff M . . A l ?er Qomminar virar dle yjarne an ; die Dame schweigt verlegen.) Der Herr : Herr Eomminär ! Bitte. dem P,otokoU beizufügen, daß lch 25 Jahre alt, der einzige Sohn meiner Eltern d:n, doppelt so viele Vlenten habe. als ich Jahre zähle; daß unser Fami lienwappen drei Kleeblätter und aw Lanzen auf Goldgrund zeigt ; daß ich ein Haus rn Paris, em Schloß in der Pi cardie besitze, und daß ich Madame meine Hand sammt Allem, was daran ist, aw bi-te i Der Eommiisär lacht. Die Dame lächelt. Das erste Aufgebot wird Sonnta.r vublicirt werden. Man spricht davon, daß rie be,den anderen gleichzeitig verkündet werden sollen. Tneodollttde". In jedem Menschen liegt so etwa? wie ein musikalischer Trieb. Das Voll will nicht nur zu arbeiten und zu effcn pX A . ihfn ,? hcl f,, es will auch zu singen oder zu pfeifen haben. Es, hat eine Art Recht aus Gesang". Und es nimmt seine Lieder. ivo es sie smöet, aus Bolksjtücken uns Operetten, und in letzter Zeit, wo die Theater ibm nichts mehr geboten haben. aus irgend welchen Bitt und Musik temveln. Diese Weisen müssen alle möglichst thöricht sein, und auf den Landpartien muß man nach ihnen ..schunkeln" körn neu. Sind diese Vorbedingungen er lullt, bann erlanaen solche neoer schnell eine enorme Verbreitung, und wenn ach acht .agcn Herr Schulze semen Freund Lchmann fragt: Kennst Dv das Allerneueste?", dann spitzt Lehmann auch schon die Lippen und be. ginnt zu pfeifen c , , r:kt . i ) ivUv ;vi4 u um o er nfeiit das Lied tonn ncodö. finH ' " v vPr frMtxf; p,r,r .;.r.z 4HVty "W V . wunderbare Mädchen mit dem ostgothi' iAw Jnl. I l rfvf v f,n o; ts . afz,,kt riffi lÄS dieser seltiamen schönen macht. Sonst relgnme sa zu saaen achsen und eines Ta. ges wnd er,, verwundert, erstaunt, ent. jetzt den Leierkasten im Hof und das Fräulein W höheren Stockwerk jauch; zen uns schluchzen hören; Theodo, Unde-'. Bei Schiphanowsky in Berlin in, letzten Stadtdahnbogen ist der Ort de, Handlung. Man durchschreitet du sten fünf Bogen dieses vortrefflichen, nben dem Stadtbghnhof Börse gelegn um Jvstitttts. . M jedem Bogen wechselt das Bild. Ändere Tecora, tionen. andere Musik. Erst eine ruM, nische Kapelle, dann eine slavische, dann ein Dqmen Orchester und dann eine Tyroler Gesellschaft, Es ist in Allem eine gewisse Steigerung vorhanden namentlich jn der Temperatur, Nach Art der römischen Bäderwächst dieHibt mit jedem neuen Raum, den man be. mt; hss qanz hinten Alles nur noch lüie ein Rauch und Qualm, eilt vergeblich nach emem Nothausgang suchender v! Zn wÄKteÄ w. wo man vp krn INU. bevor man hinein. i.; ii.;': rrx., Oinf f... kai-rt! m Wxi&l rai;h,,,m,,n (Zz i j unglaublich, wie viel Wen chen 1 V,' ,"'i..ln:t'-,i ii-i(' ri Vlt , t flch M einem solchenStadtbahnbogen zu,ammenpferchen lassen. Zuerst ha, I , j . V. . u. IL.uX M i , A m a m j'A.aM , muu vcn .nvruu, zn r.nr.n r,t'ggr,uu ten Hammelstall zu sem. und erst all mählich erkennt man dUrch den Dunst, der Alles umlagert, daß es Menschen sind, die hier an. zwischen und betnahe ,' - r ' . , " ' " 1 pi'-' -r on II auch , aus , oen lsüjen slöen. Wetcy eine bunte Gesellschaft D ; . .ii1'. i..:'.'Ll-- Sima.C:iJL .'"; i in ocr ouv vcruumie iiuilj,vlnuc uti

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, Ihr lest icht. fa'l ch isl tjicht. US ,?, tziU." ttinder-!öynem teine Gettunz yar. das immer lächelnde, alleinstehende Mäd--chen mit der schwarzseidenen Mantille und der kühnen Feder am Hut, die Allen zunickt, das treffliche Mitglied bei Vereins deutscher Studenten, das hm von den schweren Sorgen ausruht, die ihm Tags über die Politik bereitet, das Brautpaar er" mit dem sestaeklebten, duftenden Haar, den Arm schützend um die Lehne ihres" Stuhles aeleat ju", abwechselnd an der Rose riechend, die er" .ihr geschenkt und vergnügt hlnuderschauend zu dem Komiker aus der Bühne, - der o nichtsnutzig tilgendlos singt: .Und wenn Tu mich liebst, ei, ich hei rath' Dich dann Aber wann aber wann bei wann?" Und dann tritt eine Dame mit einem Tttuslopj unoemem sewenen lelv auf und singt ein Lied .An Deutsch lands Kaiserin": .Eine Kaiserin, wie sie uns der Him mel beschenk, Gibt's keiue Zweite mehr rings auf der Erd' Darum ertönt es laut heut' von fern und voü nah: Hoch lebe Deutschlands Kaiserin - Victoria!" Was der Stimmedieser braven Künst lerin mangelt, ersetzen die patriotischen Gefühle. Und alle deutschen Studen ten klatschen diesem geschmackvollen und mit Recht fo beliebten Tingeltangelp'atriotismns gebührend Beifall. Aber niivfi (Wtth? iff nur !! Nr!h5f . viv. ' w 1 1. i. v vyt und immer sehnsüchtiger und etmar tungzvouer harrt Alles aus heodg' lind'.'n". Oben hört man die Stadtbahn über t sWn.mnftifiimrt hftrrnom hnn itpfin vv;iniivvivnmiviiinmi vvth vvnr an kommen die Rodler der Turoler der Nctttilationsatidarat der ?"ecke binnt' zu rauschen, aber er bleibt dieser At - mozpyäre gegenüber wirkungslos, vlch, wt Aüuchmassen sind so sestgevallt es ist, als könnte man sie mit dem Messer zerschneiden! Dann ejn KlingelZeichen, auf der Bühne erscheint der Klavierspieler, setzt sich an sein Jnstru. ment uud gibt dem Kellner mit dem Zeigefinger ' das Zeichen: ei Bier!" Und bei den ersten Takten erscheint, von Beifall begrüßt, im Gigerlkostüni, mit blonder Perrücke und blondem, aufge klebtem Schnurrbärtchen, der neue Lieb lin die'cs Publikums. Und nachdem .'r irgend ein noch ganz unb.'rühintes Kouplet gesungen, verlangt Alles sturmisch und immer stürmischer: Theodo linde!" Der Geseierte tritt vor. macht feine Vcrbeuauna und beainnt. mit schwärmerischem Ausdruck zu singen: Thcodolinde war , Ein Mädchen wunderbar Er schildert dann Theodolindcns Reize: wie ihre Gestalt der dcsElepham ten gleicht, ein Auge rechts, das andere tllll? UUUI Und ihre Nas Leuchtet wie Gas.Uiid dann kommt der Refrain, dieser rühmte Nesrarn: Theodolinde. ganz langsam !) . Wie ick Dir sinde! . Ach, wie reizend kommst Du v?r - Deinem Theodor!In dem ,.Ach" liegt, der Hauptcffekt. Der Sanger schluchzt und schmettert es hinaus und springt vor Berzückuna in die Lust. Und unter seiner Leitung wiederholt das Publikum begeistert den Kehrreim. , Bei Theodolinde" wird langsam, schwärmerisch geschunkelt, und zie Verliebten berühren sich, jetzt noch verliebter. Mit den Ellboaen. vn Ach schreit,' Alles ' te in tollstem Liebes. schmerz auf.. und einige Matadore des Liebes gefühls springen sogar von ihren Sitzen empox. Wenn der Refrain ver Ilungen ist, ertheilt der Komiker die Censur: diesmal war es nichts odei: heute ging es ganz besonders gut. Namentlich . das ...Ach!" Bitte. iur 0 weuer. meme Herrichusten immer mit 'Schmalz!" Und dann thut .in Jeder sein : Möglichstes mit Schmalz- und noch verzückter, noch schwärmerischer klingt das Theodo linde" und noch toller das grone Ach Wenn sie dann heimwärts wandeln er" und ..sie" ena aneinander gedrängt,, so daß sie sich immer von einer Seite des, Trottoirs auf die andere hinüberschiebcn, fummen sie noch, ganz befangen in der Gedankenlosigkeit und der süßen Sentimentalität welche diese Berliner Liebe auszeichnet, ihrTheodo linde". Nein, sie denken sich nichts da. bei, aber es liegt so viel darm!" , , Der beste Pumpernicket til'm Hai den bei Bernhard hau. 81 Hosbrook Straße und im ostWen, Markt, Stand 123 und 124. ' ;. S r : -: ;; .i 1 A'' ,,.,,,., , r:r;- : - . . . ,;;., - ' -:

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