Indiana Tribüne, Volume 15, Number 252, Indianapolis, Marion County, 29 May 1892 — Page 4

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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntngs. Die tSgliche .Tribüne" kostet durch den Träger CentS per Woche, die SontsgS.Tribäe- 6 TentS per 23oe. Beide zusammen ISCentS oder ZI CcnrS per Monat. Per Post zugeschickt ta Vor. ausbezahluns per Jahr. Ossice : 130 Ost Maryland Strabc. Indianapolis, 3nb., 29. Mai 1892. Cltte. m LonWkmr SkOftZJ, r Arme? Ding! Wie einsam KZte sich fühlte mitten unter den vielen Menschen, on denen sie doch keinen kannte. Wie daZ Heimweh sie quälte. Das Hennweh nach dem kleinen LoghauS zwischen den alten Bäumen, und dem Hof, auf dem die Hühner und Enten sich um die dingen streuten Körner stritten. Wie sie sich sehnte nach Allem, was so drum und dra". gehangen hatte an dem kleinen Be schthum, das ihr Vater ihr hinterließ, als er das Zeltliche gesegnet hatte. Was hätte sie wohl darum gegeben, hätte sie jetzt einmal in das freundliche runde Gesicht von Mrs. Hansen sehen dürfen oder ein paar Worte mit Tom, Nachbar Longs erwachsenem Sohne, wechseln zu können. Hätte sie doch aus ihn gehört, als er zum Abschied sagte: Gehen Sie nicht in die große Stadt, Kate. Sie werden sich dort nicht zu Hause fühlen und hier werden Sie fehlen." Und dabei hatte er sie so elgenthümllch angesehen, a genny fragend und erwartungsvoll. Aber sie war doch gegangen. Schon immer war ihr die Großstadt das Ziel ihrer Wünsche gewesen. Das kleine Grundstück hatte sie rasch verkauft, und ein paar hundert Dollars waren ihr, nachdem Alles be glichen, übrig geblieben. Damit konnte sie schon eine Weile aushalten, falls sich nicht gleich eine passende Stellung sinden sollte. Und mit Sticken, J5t)rn und Posamentir-Arbeiten würde sie auch noch ein Stück Geld verdienen. Aber da? eigentliche Ziel ihrer Wün, sche war doch das gewesen, alsSales-Lady in einem der großen Geschäfte in Da men-Zlrtikeln Stellung zu sinden. Wie schön das fein müßte, den ganzen Tag mit Sammt und Spitzen umzugehen, mit den Äesucherinnen neue und elegante Toiletten zusammenzustellen, jetzt diese, dann jene Farbzusammenstellung zu probiren, hier einen leisen Rath, dort mit ihrem feinen Geschmack den Aus schlag zu geben. Und dann später, wenn sie erst bekannt sein und ihr bewahrter Rath und feiner Geschmack sie berühmt gemacht haben würde, dann wollte sie ein eigenes Geschäft ausmachen und über derThür würde stehen : Kate Aossart, in großen goldenen Lettern, und drin im Laden würden alle die schonen Sachen, seidene Stosse, Spitzen, Bänder, künstUche Blumen, Hüte, Fed?rn und Borten ausliegen, und die vornehmen Damen würden angefahren koknmen m ihren Carossen und bei Kate Bossart kaufen, und wenn sie dann reich, recht reich wäre, dann wollte sie. Za, was wollte sie dann? Sie wußte es selbst nicht recht. Aber jedenfalls würde sie dann wieder einmal hinreisen nach Fitztown und ihren frühere Freunden und Nachbarn zeigen, was aus Kate Bossart, geworden war, und wie gescheidt sie gewesen war, als sie die kleineHütte und den Geflügethof per kaufte, als sie, statt weiter Kühe, zu melken und ihren Garten zu graben, sich ein Ticket kaufte und nach New Aort. fuhr. Nach der Großstadt, wo das Glück ist. Es war so anders gekommen. Nie manv hatte in New Z)ork darauf gcwar, tet, daß Kate kommen würde. Die Siel len für Verkäuferinnen waren alle besetzt. Sie hatte ihre Absicht eine solche BttU lang anzunehmen in verschiedenen Zei tungcn angezeigt, aber erfolglos. Sie hatte sich dann an Stellenvermittler gewandt, und war hierhin und dorthin gc schickt worden. Aber entweder war der Platz schon vergeben gewesen oder es wa ren nur Damen mit längerer Erfahrung unddiesbezüzlichenZeugmssen gewünscht ; Diese konnte Kate nicht aufroeifen. So blieb ihr der Eintritt in das erträumte Paradies verschlossen. Sie war in einem Voardinghaus abge stiegen. . Nur bis sie eine Stellung gesunoen haben würde. Dann wollte sie sich eine eigene Wohnung nehmen, recht nahe dem Geschäft, in dem sie angestellt sein würde, und ihre eigene kleine Wirthschaft führen. O, wie sie sich danach jehnte.wieder ihren eigenen Hausstand zu haben. Nicht daß die Dame, die dem Böar . dinghaus vot stand, sie schlecht versorgt hatte. Im Gegentheil, Frau Hale nahm sich in jeder Weise ihrer an. Schon mehrmals wenn, Kate niedergeschlagen von 'ihren erfolglosen Gängen heimge kommen war, hatte sie, sich theilnehmend er sündigt, 'ob sie ihr irgendwie behilflich sein könne, und sie über das Fehlschlagen hrer Hoffnungen getröstet.' Sie hatte ihr dbei nicht, verhehlt, daß es sehr sckwcr sein würde, ,, sür sie, die das Geschästöleben nicht kenne und keine Ein pfehlungen habe, eine Anstellung zu sinden, wie sie eine wünsche-. Aber die Stellenvcrmittler hatten ihr Hoffnung gemacht, und sie wollte ihren Plan ss gern durchführen Wenn sie nur in 'der ZwlZchenzeit eine vassende Arbeit sinden könne, Quasten und Borten könne sie knüpfen und häkeln, auch sticken und nähen. ' Vielleicht daß, wenn sie erst für kni (veschast eine Zelt lang in dlezer Weise gearbeitet, dann bei eintretender Äacanz eine Stellung zu erlangen sei. Frau Hale, welche! sah, Dstjj des Mäd, chens Herz an diesem Wunsch hing, ver , sprach ihr Möglichstes zu thun, und am anderen Tag rsar sie im Stande, ihrem Schützling Muster und Material zu Akben. Sie hatte Arbeit für Kate ge: funden. , Eifrig saß diese nun aus ihrem Zimmer, knüpfte und häkelte, zupfte und schnitt, bis sich Troddel in Troddel in endloser Reihe simte und die Wollenvor räthe sich ihrem Ende zu neigten. Gehobeneu MutheS machte sie sich nach mehreren Tagen auf, den Weg. ihre Ar'

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dr ausaetahlt. Äas war wemq,, wentgtx als sie erwartet hatte, und nieder geschlagen wollte sie den Heimweg an? treten. Aber sie mußte ausharren und sich durchkämpfen, wollte sie ihr Ziel crj reichen. So verlangte sie weitere Arbeit. Sre wurde an einen Herrn gewkezen. Er wog ihr die Wolle zu, in verschiedeneu Farben, dann gab er ihr ein neues Muster, nach welchem sie arbeiten sollte, und empfahl ihr möglichste Eile, da der Vorrath fast vergriffen sei. Wie anders war doch die Großstadt, als it erwartet . . ?ir , L. ? l tMlk. vifit jcywer oer Ansang. S lchen elend aus!" sagte Mrs. Hale zu Kate nach einigen Toxzen. yöie sollten sich mehr Bewegung machen." Ia," aittwortete inqe, rch bttt das Sitzen noch nicht gewohnt. Zu Haus war ich den ganzen Tag aus den Beinen und vlkl in der ruft.Dnr Wechsel ist. zu plötzlich. Sie sollten nicht so angestrengt arbeiten. Nun, heute werde ich meine Arbeit abliefern. Da komme ich wieder an die Litst. Ich freue mich schon sehr auf den Weg." Es war gegen 4 Uhr Nachmittag?, als Kate ihre fertige Arbeit zusammen vackte, und das Haus verließ. Ihr Weg führte sie am User entlang. Jn tiefen Zügen athmete sie die reine kräftige Seeluft, welche ein leichter Wind herüber trug. Wie wohl das that. Wenn sie es doch länger genießen konnte, aber sie mußte eilen, wenn sie heute noch ihre Ar beit abliefern wollte. .Ich bitte um neues Material, " sagt sie, als ihr die Arbeit abgenommen war. Sie wurde wieder an den Herrn gewiescu. Sie sehen blaß aus, Fräulein sagte dieser, während er ate mit dem neuen Auftrag versah, .ie stnd nicht etwa frank?.Jcb denke, mir fehlt die flifche Luft 1 . i.. -" 1 " " "7 I fazte sie. Jch bin Nicht gewöhnt im Ltlt II 4. IM M QHUliKV I ' IIM. .Well! Stül machte er nachdenk. Ilch und ein theunehmender Blick traf lkate. Sie sind wohl noch mcht sei lange rn New Z)ork V .Nein, erst seit Kurzem ! .Sie sind dem Geschäft von einer Nrs. Hale empfohlen worden, wohneo &it dort?.Jak Vorläufig!" . - Unterdeß waren die versck,iedenen Pro im sortirt, die Muster ausgesucht und kkate Alles wohl verpackt übergeben wer' Un. Sie wandte sich mit einem Grüß zum Gehen. Der Herr begleitete sie bis zur 5hur, die er thr öffnete und dann hmter ihr lchlog. .Verteufelt hübsches Ding!" sagte er bann im stillen zu slch seldZt, und gmg hinter sein Auch, m vag er seine Utntra unq machte. .Das scheint ein liebenswürdiger Mann tu sein,- dachte Kate. .Es ist doch nett don ihm, daß er an einem ganz fremden Ltädchen wie mir so freundliches Jnte reise Ntmmt. Bkehrcre Wochen waren vcraangen. statte hatte regelmäßig, ihre Arbeiten abzeliesert und regelmäßig von dem Herrn eue Monathe erhalten. Einkge freund liche Worte waren dabei gewechselt woröen. Er hatte sie stets zur Thüre geleitet, und Beide hatten dann ihre jttllen Betrachtungen bei sich gemacht ö!icht ivl Ungunsten des Anderen. Eines TageS frug er Kate, ob er sie am folgenden Sonntag zu nem Spazier zang abholen dürfe. Sie kenne gewiß öiew Vork noch nicht, da sie keine De kannten hier habe, nnd so fleißig arbeite. Ihm würde eö ein Vergnügen sein, wenn er it mit der tadt und den Parks be kannt machen könne. Freudig nahm sie das Anerbieten an. Wie angenehm er sie unterhielt am ,vonntag, und wle nette, elegante Manl, rat er hatte. So ganz anders als Tom und alle die anderen jungen Leute von gthtew. Wle er über Alles Bescheid wußte, und sich angelegentlich nach Allem erkundigte, was sie betraf. Und als der Sountag sich zu Ende neigte, und er sie heimbrachte an rhre hur, da hatte er so höflich und fast wie bittend gefragt, ob sie sich über eine Woche , ihm wieder anvertrauen wolle. Ein fremdes Gefühl war über sie gekommen und kaum hörbar iitt Mark? nerktUw mit si lerne iume gewahrte. w w w 0 W V Mr. George Laroler, ss hieß der Herr. sprelke von va a eine nrone vtout m Kates Gcdanken und bald waren es nicht i. 1 . . ff ' ... t . , Die pmiiacje auern, an oenen ne ncy saher. Fa;t jeden Abend sprach er vor und Kate verließ mit ihm das Haus zm? Spa.iergang. Er hatte von seinen Gefühlen gesprschen, und Kate hat ihn ahnen lassen, daß sie emec ernzlen Werbung mcht wlder' stehen würde. Dann hatte er sie draußen im Eentre Park auf eine Bank zu sich' gezogen und einen, heißen Kuß auf ihre Lippen öedrückt, Siehatte es geschehen lassen. Wie anders sah, jetzt New Zlork aus. Selbst die grauen Geschäftshäuser mit den eintönigen Fensterreihen schienen sie tlkunvllch anzuzchauen. sagte sie zu George, ihrem George, auf dem Heim, weg. Und doch wünschte ich, Du sähest Dich nach einer anderen Wohnung um, ein f., tf . . tf -. ' .-i ' -r . :- i ' iievung. m zzi ntcyr angenehm, die iö)el lebte stets im Parlor eines Boar dlnahauses besuchen zu müssen. 0 Wie Du willst,. Georges sagte sie. .Wenn Du erlaubst, suche ich Dir eine xa,zende Wohnung, wo wir nnge stört von der Zukunft plaudern können Der Herbst steht vor' der Thür, darin müssen unsere abendlichen Spaziergänge von iciDit auiyoren." - Sie war auch damit einoerlianden und dankbar, daß er ihr die Muhe !n der fremden Stadt abnahm. Unterdeß war das Boardinghaus erreicht, und George jawl.er nußte scheiden. . ' , - Am anderen Morgen, lag ein großer Brief sür si auf dem Frühzrückötisch Eic begab sich eilig auf ihr Zimmer, um ihn zu lese. , Während' sie . noch damit deschastkat wir, klopfte es an die Thür. Auf ihr .Herein j erschien Ml. Hale und theilte ihr mit. ein Fremder wünzche sie im Par ler zu sprechen. , , , .Wer ist es," frug sie, sich eilig erhebend. ' .Mr." Song, denke ich, war der Name.

Käke faltete daS Schreiben zusammen und oerfchloß es. Dann ging sie nach dem Parlor. .Sie hier lieber Tom! Jn New York? begrüßte sie den. Besucher und reichte ihm beide Hände. .Das ist mir eine große Freude. Was führt Sie hier' her?.Mein alter Vater ist vor einigen Wochen gestorben," sagte er. .Ich habe die Farm geerbt, und nun, da Alles gcord net ist, habe ich mich aufgemacht, um Sie zu fragen. Käte, darf ich Ihnen eine Heimath bielen, wollen Sie meine Frai sein?, .Tom sagte sie nach einer Pause, lieber Tom. Wenn Sie wüßten wie

unvorbereitet mich dies Alles trifft ! Ihr guter Vater todt, den ich fo cefund und munter vcrliißi. , Und Sie hrer vor nur mit dieser Frage. Wahrlich ich war nicht daraus vorbereitet. Geben Sie mir Zeit, daß ich mich sammle. Morgen r - r -w fr - zruy jeuen merne Antwort yaven. Ich werde Ihnen schreiben. Lassen Sie Mir Ihre Ad reise. .Kate, klagte er eindringlich, .Sie kennen mich von Kindheit aus. Haben Sie nie bemerkt, daß ich Ihnen gut war? Freilich habe ich es Ihnen nie gesagt, denn ich hatte Ihnen Nichts zu bieten. fo lange der Vater lebte. Aber bemerkt müssen Sie es haben. Was wollen Sie da noch lauge' überlegen. Sagen Sie .Ja. Es kann ie nie Jemand lieber haben als ich und Sie sollen es nie bk' reuen." .Es ist nicht das, Tom, daß ich nicht an Ihre Liebe glaubte ; was sollte Sie auch sonst bewegen um ein armes Mädchen zu freien, arm wie ich es bin. Aber eben weil ich arm und Sie wohlhabender Leute Kind waren, ist mir nie der Gedanke gekommen, daß Sie um mich werbt könnten. Also nochmals geben Sie mir Zeit bis Morgen und lassen Sie mich die Sache überlegen. Und Tmn. sollte ich -.Nrnt sagen, so wird es uns Äeiyen leichter sein, wenn wir uns nicht dazu ui's Antlitz blicken müssen. i . t r t jjs i .'mzo das ist der iLrunv, ake. te wollen .Nein sagen. Und es ist Ihnen störend mir dies in das Gesicht zu sagen. Da thue ich ja besser, ich fahre gleich wieder heim. Alzo leben Sie oylr nnd er wandte sich zur Thüre. .Tom!" rief älate. Aber er hörte nicht mehr. ot trat an das Fenster. Eben verließ er das Haus. Es war ihr wehmüthig, daß er au diese Wrise von ihr ging. Aber vielleicht war es doch besser so. Er hatte ja richtig verstanden. Sie hatte ihm mit .Nein' antworten musjen. Ader t hatte es schonend thun wollen. Viel leicht nein sicher, wenn er früher gekommen wäre, ehe sie George kennen gekernt hatte, damals als sie sich so elend und einsam in der Fremde sühlte, da würde sie mit Freuden seinen Antrag an? genommen haben, und sie wüide ihn . auch lieb gehabt haben, denn er war ein ganzer Bursch, ein Mensch, auf den man sich erlassen konnte, wld er würde feine Frau auf Hände getragen haben. Abei mit George .konnte er Ncy raax messe. Geörae hatte Geist. Wik. Geschmack. elegante Manieren, während man Tom t t . etr . t tn icq oh von Äveliem oen 'auer a sah. Und jetzt wollte sie zu ihm gehen, zu Tf . C . - " t' . George, uno iym oie grope. sreuvigr Neuigkeit mittheilen. Ste kleidete sich eilig um nnd steckte das Schreiben zu sich .George, wann wollen wir heira 4.,? iftti da jtfl tim tn siifttiii STlnfl ityu i llk4y I11, mi -jit vv iiuiu. stand. .Heirathen k Wieso V war seine leise, verlegene Gegenfrage. .Well, ich meine, wann die Hochzeit sein ,'oll?-. ' .Sprich nicht so laut, Kleine! w!s perte er, .die Anderen brauchen nicht zu wissen, was wir mit einander sprechenl Sttne iUtn zeigte galten. Warum nickt !?" kraate sie erstaunt .Ich denke, es braucht kein Geheimniß zu sein, daß wir uns lieben und heira kyenmouen..Dcan kann sich sehr lieb haben und dock nickt bciratben.? .Also so meinst Du es, stieß sie her, vor. .Und Du willst miü wirklich nicht heirathen?" Ihre Augen suchten die jemen. .Wie kann ich ? ' sagte er. .Du weißt ich will ein eiaeneS Gescyaft anfanaen Und dazu muß ich eine Frau haben, die tseld yak. A)u vtit ohne ermögen. Ich habe nur meinen Gehalt. Zum Mindesten müssen wir warten. Aber lieb haben können ir uns deßhalb doch. Sie toa den Brief aus derTafä Ihr Gesicht war fahl geworden und ihre r - . janc riagicn vkl lppe. Hier. ließ?, jagte sie. Königlich Großbnrannisches Konsulat New York, N. Z). Miß Kate Bossart. East 76. Straße Nr New York. -Geehrtes Fräulein! - Herr Cbarles ö. Bossart von London England,' ist am S. Juli dieses Jahres l . ,. r 1 . r. ... . t ' .. . ". ! . nr ? . . ?i vaiauji oune oireere vjroen verjloroet! und hat in seinem Testament die einzige Tochter seines '. Bruders Frank E. Bos, sart. Miß Kate Bossark, zur Erbin sei, ner Hmtcrlassenschast eingesetzt. Die Hiltterlallenlcha,t, 10,000 Psund Sker llnq, ist in der Bank von Enalarid devo nirt, und werden Sie hiervon mit der Aussorderung kn Kenntniß geseht, sich ehebaldigst ,mit den zur Feststellung Ihres Erbrechtes nöthigen Papieren, im unterzelchnelcn Eonlulat zn melden. Der Eonsnl. , ' n: n Das ist ein großer Glücksfall für uns," sagte George Lowland. .Bitte, bestimme den Tags Und er gab ihr den Brief zurück. ', .Sie meinen vn Glücksfall für mich k Mr. Lowland, Gewiß! In doppelter Beziehung,, denn ich , habe dabei Ihre Gesinnungen kennen gelernt. , Und da Sie so gütig sind mir zu überlassen den Tag zu bestimmen, so wähle , ich den jüngsten Tag. Jn der Zwischenzeit, betrachteich mich als frei. Good bje!, Sie drehte ihm den Nücken und, ging zur ÄhurMMMMIU George wagte nicht, ihr zu folgen. Ms er Abend in ihrer Wohnung vor, sprechen wollte, wurde er abgewiesen. Wie Kate nacb üauie gekommen, sie

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ER? wußte es seldst nicht. Sie lag auf ihrem Bett und weinte. Lange, lange ! Dann ging sie zum Tisch und schrieb. Tom saß miß muthig im"Nauchwage der Pennsylvania - Bahn. Um eine Hoffnung armer, enttäuscht und nieder, gedrückt, fuhr er der Heimath zu. Aus einer kleinen Station mußte er aussteigen. Seine Farm lag nicht weit da von. Langsam wanderte er durch die Straßen. Vor der Postossice stand d Postmeister. .Halloh Mr. Long. Schon, znrück von New Pork? Ist auch ein Brief für Sie da. Können ihn gleich mitnehmen!" Er war von Frauenhand mit dem Post, siempel New Bork. Hastig öffnete er ihn. Er laZ: Lieder .Tom! Sie sind heute Morgen so eilig von mir gegangen und ohne Abschied. Das thut mr: leid, obgleich ich zugeben muß, daß ich die Schuld daran trage. Ich habe Vieles und Ernstes, auch für mich Schmerzliches mit Ihnen zu reden, und wenn Sie mich gehört haben werden, und mich dann noch znr Frau wollen, t erde ich nicht .Nein" sagen. Wenns möglich, kommen Sie bald. Kate. Der nächste Zug' nach New Vork war tn einer Stnnde fällig und Tom unter den Passagieren. Am andere Morgen' stand er vor Kate. Sie hatten eine lange Unterredung, in der sie ihn: Nichts verhehlte. Blos die Erbschaft verschwieg sie. Sie wollte sich ihren Manu nicht kaufen,, .Hite,- sagte er, nachdem er Alles gehört hatte. .Wen Sie mich nicht blos heirathen de.n Lumpen zumHossen, wenn Sie denken, daß wir Zwei, glücklich zusammen werben können, dann frage ich Sie jetzt nochmals, ob Sie meine Frau werden wollen..Ich will," antwortete sie, .und waS an mir liegt, sott geschehen, daß wir einander angehören in Liebe und Treue. Und ihre Hailde schlössen sich in ein, ander. Nach vier Wochen fand die Hochzelt statt. Kate lete ihrem Manne nach der Trauung die Erbsckastsurknnde in die Hände. Und er hat guten Gebrauch gemacht von dem Gelde. Kein Besitzthum auf Meilen in der Stunde kanv sich mit seiner Farm messen, und Kate ist seine treue und .liebevolle Genossin in allen Unternehmungen. Blos nach New Vork fährt sie sehr ungern. r , , ii.. f ,,, ,, Et neuer Laie n ord en ist in England im Entstehen.der der Ritter des Weißen Kreuzes. Ihr Wahlspruch ist Halte dich, rein", und ihre fünf Gelübde beziehen sich auf die Heilig' Haltung des weiblichen Geschlechts. Es braucht kaum bemerkt zu werden, daß der dxttn unter dem Einfluß des Kremzues, den die Enthüllungen der Pall j)!all Gazette" veranlaßten, in's Lrben tftt. V o rsichtsm a ßrege l. Be, torglerMler; Hcrr Licuttttanl. ehe ih gestatten kann, daß Sie Meiner Tochter näher treten, ist es Nlkine Pflicht, . mich genau übex Ihre Verhältnisse zu erkun, dgcn .... man, sagt, Die ' hätten Schulden . . . rund beraus w!e hoch ist die Sumttie ? Lieutenant (inS Nr benzimmer rufend): .Johann, mal rasch 'uen Stuhl sür den üerrn! i, , . g ... . r l i . Mucho's Cigarrenladen oesindrt nck in No. 199 Ost Washington Str Werth einer Schachtel eine Guinea." $ i : . " - Schlasng.. ! Jk ein Mann es Tag? über schlös'!' rig. nachdem er die!! ..txr.. i jiuu) y u )Ci4iua A fcn, ' sa zeigt haSj aus Unverdaulich-j Irii linh nnf ? kankenMaaendm.! H'AM! X Inlü üuü Oll i ! C ä werden, indem fle die daß? J m m W 1 'fc su w a.i.r vuu. m v mm m iOff)4ci vtiiL'triii;rii vv . lO1lhriTT1ln T1 ri m & n . hiUAl.n linK Kj.. '. t $ , r ni i wv v" vi n v vi" voien Beschwerden heileq na Migräne scvnek i Unbtrt. , , i f VN kinex gkschmltk nd flZZbare Lstae k übrnaiiHt. :. i V olle Apothekern. PxeX S5c. die Cchael. an m. r r-. Ir vt iu jjuii A.cpoi; cco uanai c-ir, 1 iuMtfpsfm 5 i Die H. LIEBER COUP. Bilder, Nabmen, Spiegel, l Maler. ' .ri' E- ( Zeichner. atmal.cn f , ättet(en., .. WchSMÄKWtzMM Kunst.Handlung. . ! 32 Süd Meridian , Str.

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