Indiana Tribüne, Volume 15, Number 252, Indianapolis, Marion County, 29 May 1892 — Page 10

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Der Preis

rigent schon vieles Gute aber auch schon manchen Tadel gelesen daß er aber nicht sehr bescheiden ist, das ist mir klar. ?ch glaube, daß es ihm nicht paßte, daß er nicht als alleiniger Dirigent fnngiren sollte. So ein Künstler aus dem Osten sieht den Westen als Hinterwald an und begreift nicht, wie es möglich ist, daß in seiner

Gegenwart noch ein anderer den Taktstock schwingen kann. An der einige Male vorgekommenen Nnwilligkeit deö Orchesters und Sängerinnen wird er wohl nicht ganz unschuldig sein. Es ist ein alter Kalauer, daß der Mensch nicht vorsichtig genug in der Wahl seiner Eltern sein kann. Jedenfalls war Herr Damrosch seh? vorsichtig in der Wahl seiner Schwicgercltern. Als Schwiegersohn des Staatssekretärs Blaine hat er schon von vornherein ein gewisscsPrestige und der Verwandtschaft ist wohl mehr als der Künstlerfchaft zu danken, daß ihm der Millionär Carnegie eine Konzerthalle in New Aork baute. Geradezu empörend benahm sich Frau Iursch - Madi. Sie war einst eine große Sängerin aber' alles Irdische ist vergänglich, selbst die wunderbarste Sopranstimme widersteht dem Alter nicht. Dieses Musikfest zeichnete sich überhaupt durch Nuincnhastigkeit aus. Campanini ist auch eine Nuiue. Seine Stimme, Was sie auch einmal gewesen sein mag. bat keinen Klang, keinen Schmelz. Bei deii anderen Solisten war wiederum das Gegentheil der Fall, sie waren meistens Anfänger, die sich ihre ersten Sporen verdienen wollten, nnd so litt, man darf es wohl sagen, das Ganze an einein Mangel an ersten Solokräften. Der Elior war, wie immer vortrefflich, aber es wa? zu viel davon. Mau kann auch vom Besten zu viel bekommen. Das viele Ehorsingen, besouders wenn es bloß durch einige langweilige Reeitative unterbrochen wird, die dem Solisten keine Gelegenheit geben, feine Kraft zu entfalten, wirkt furchtbar ermüdend. Es ist nicht Jeder Kunstenthusiast. Die Abendkonzerte, besonders das letzte, boten zu wenig Abwechskuilg, es war zu viel Heiligkeit dabei. Ich bin sicher, daß Mancher' so ' dentt, aber sich nicht getraut, es zu sagen. Na, es ist vorbei. Die Direktoren sind mit den Finanzen zufrieden, hie Solisten haben ihr schweres Geld bekommen, die Choristen haben für die Ehre gesungen, die Garantoren haben wie es scheint ihre Ehre kostenlos, und darum wollen wir eS vorlaufig mit dem geistreichen Spruch halten : .Mensch ärgere dich nicht." Der Plauderer. Geld zu verleiben! Irgend eine Summe von $100 bis $1,000 und aufwärts. Niedrigste Raten. Alex. Mehger, Agentur. m Der beste Pumpernickel ist zu haben bei Bernhard Thau, 81 Hosbrook Straße und im östlichen Markt, Stand IM Und 121. Kaufe Mucho's Best Havanna Cigars." Cidhth

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lUechgar keine Rolle, die Hauptsache ist, daß die Waare fortgeht.

Wie Pulververfchwörer. Aus dem N. W!ker Tggeblstt.)

Noch hat RavachoZ nicht Bekanntzchafj mit dem Plae l Roquette gemacht, noch ist für ihn nicht das Fallbeil de, Guillotine geschärft worden und schon regt sich die entseliche Mordbande, um ihm antizipando die Todesfacke! zn entzünden. Auf Heldenhastigkeit machen die Wcher Ravachol's wohl keinen An fpruch, denn sie fetzm nicht ihr eigenes Leben ein. um das Object ihres Haffes inS Jenseits zu befördern, sie wollen gefahrlos arbeiten. Indem sie ein einzige Persönlichkeit justifiziren wollen, bedrohen sie anck das Dasein unzahligei Unschuldiqcr. In der That waren dn Mörder früherer Epochen, fast möcht man sagen: anständigere Naturen, nrit die Dyiia autarken von 1892. Brutus, Easfius u. Eomp. arbeiteten wenig stenZ von Angencht Zu Angesicht. Ihre Epigonen hingegen haben nicht eirnna! den persönlichen Muth, mit ihrem Leben für das einzustehen, was sie unternehmen; sie vertrauen einzig und allein auf die lebeusvernichtcnde Kroft ihrer Höl. len Maschinen' und falvircn sich immer rechtzeitig genug, das; ihrem werthen Ich ja kein Haar gekrümmt werde. Dik Bande wird eben immer feiger von Tag zu Tag, trsMm sie sttr sich gerne dik Gloriole derMürtyrerschaft in Anspruch nehmen würde. Saubere Märtyrerschaft das! Di Pul ververschwörer so hießen die Dynamitarden einmal sind keine neuen Erscheinungen in der Geschichte. Seitdem der bereits vom Legendenkranzk umwobene Frei burger FranziskanerMönch Anklitzen, besser bekannt unter seinem om de guerra Berthold Schwarz, die Höllenkunst" erfunden, hat sich die Gewolinheit eingebürgert, mittels irgend eikler chemischen Mischung politische od?r sonstige Gegner vom 'Leben zum Tode zu befördern. Wenige Jahre nach der Erfindung ward öas Pulver schon dem Arsenale feiger Meuchelmo.der einverleibt. In der zweiten Hälfte d3 15. Jahrhunderts wird der Versuch gemacht, d.e Rathslammer von Mecheln mittels einer prävarirten Mine in die Luft zu fpl engen. in der Mcrguelina zu Neapel wird im Jahre 1186 eine Gesellschaft neapolitaNkscher Gcallden durch eine Pulve erplosion in Stücke gerissen und dieU zehn Jahre später zü Pau ein Richter des Parlainentes von Toulouse, sein Grcffier und sein Clerk durch ein unter dem Erdboden feines AmkszlMmerI verborgend Pnlverfaß getödtet. Dik Mörder waren Männer vom Schlags Ravachol's. welche für eine durch Nich. terspruch erlittene Unbill Rache nehmen wollten. Im 16. Jahrhundert versucht der Italiener Giambelli, derselbe, der bei der Vertheidigung .Antwerpens gegen die Spauler sich militärischen Ruhln er warb, in Haarkem das Ossicierscorps eines nragouischen ÄtegimeniI, welches sich eben öci einem Gastmahle verfam melt hatte, mit einem Schlage aus der Welt zu räumen, aber das Complot ward durch die Denunciation eines Mitschuldigen vereitelt. Bei einem durch einen unbekannt ge bliebenen Thater versuchten zweiten Attentate gegen Mitglieder des Blutge richtes veriöschte die Lunte und so wur den zahlrciche Menschenleben bewahrt. Das 17. Jahrhundert enthält in seinen Annalen die bernhmtePulverfchwörung des Guy Fawkes, desselben, der dann zu Tylmrn durch den Henker starb. Nur der Umstand, daß einer der Ver fchworcnen das Lebe eines der Todge weihten, dM Lord Wynler zu retten versuchte, bewahrte das britische Parla. ment vor dem Auffliegen. Noch heute werden der Tradition zu Ehren vor dem Beginn jeder Parla mentssession die Kcllergcwolbe von West' minster eifrigst durchforscht, um etwa dort verboraene Minenstollen und Bill fort, dxmit sie t f Die G

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versaner aufzuluchen. diejenigen Meuchler, welche James I. zu Leib wollten, hatten nach dem Recepte seiner Mutter gchandelt, der unglücklichen Fchottenkönigin Maria Stuart, welch troh Schiller in Wirklichkeit nicht viel besser war. als ihr Ruf. Sie war es, welche, unt den Mord David Riccios zu rächen, d.'n intellektuellen Urheber des Mordes, ihren eigenen Gemahl Lord Henry Darnley in feinem Krankmzimm?r in die Luft sprengen ließ. Auch verschiedene andere schottisch Lands hatten es ihrer zwar schönen, aber in der Wahl ihrer Mittel nichl sonderlich skrupulösen Königin abgeguckt, daß ein Mord durch Pulvererplosion seine Borzüge haben könne. Darnley' wurde in Kirk of Field aller dingZ nicht durch die Pulvcrexplosion getodter, er wind.' einfach durch Erdrosselung aus dem Wege geschafft, aber dik Pulvererplosion sollte dazu dienen, d kritischen Beweisstücke des erfolgt' Vkordes wegziltilgen. Taö achtzehnte Jahrhundert weiß uns auch von Pulververschwörungen zu erzählen. Im November 1729 versuchten Soldaten der 30. Janitscharcn-Oda. den Großhirn Achmcd III. durch einen mit Pulver gefüllten Stollen im Tul penkiosk in die Lust zu sprengen. Das Ksmplot Wird entdeckt und die Attentater werden thciks am Richtblock hingerichtet, theils erleiden sie das schrecklich! Schicksal der Pfählung. Auch gegen Washington '.vird in der Whe von Trenton ein ähnliches Pulverattentat versucht. Spanien und Portugal hatten in jener Epoche zu verschiedenen Malen ebenfalls ihre Pulververschwörungen, die indessen meist infolge der Ungeschicklichkeit der Attentäter unblutig verliefen. Sowohl über Godoy. den späteren Jriedenssürsten, als auch über Pombal, den Jesnitenfeind und spätem reik Regenerator Lusitaniens, schwebt mehr wie einmal der Tod durch Pulver

erplosionktt. Coimbra uud Fueutara bia find die von den Verschwörern vorgewühlten Orte. Auch die Corles zu Lijsabon sind einmal von dem Schick, sale bedroht gewesen, mitteis Minen eine Luftfahrt' antreten zu müssen. In unserem Jahrhundert selbst sink solche Eomplote nur allzu häufig gewe sen. Den Beginn machten Georges Cadoudal und ' Genossen, welche aw Weihnachtsabende des Jahres 180L mittels einer Höllenmaschine dem De. spotismus Bonapartes. des ersten Eon fuls, ein rafches Ende bereiten wollten. Am 3. Nivose des Jahres IX. war es. als sie in der Straße St. Nicaise. di vom Earouffel-Platze in die Nue Nichelieu sührle. einen initPulverfölsern be. ladenen Karren aufstellten, welcher mit einer Lunte versehen, in demselben Augenblicke angezündet werden sollte, als Napoleon, der diese Verkehrsader auf der Fahrt von den Tuilerien zu be nützen pflegte, vorüberfithren würde. Rsgean. einer der Verschwörer war so barbarisch grausam gewesen, ein jnngez löjähriges'Mädchen das vor den Höl lenkarren gespannte Pferd festhalten zu lassen. Er selbst wollte die Lunte zum den. Als Napoleon, von Lannes nnÄ Laureston begleitet, an die Nicaisestrabe kam. zündete Äicaaan die Lunte an. Dik pionon war so schrecklich, daß zahl, eiche reitende Grenadiere der Eskorti lheilS gelödtet. theils verwundet wur den hauptsächlich durch die Hagel dichte tlttkhcrsliegenden Kugeln der Kar' tätzchentrauben und gehackten Bleistücke, mit welch.-n man die Pulverfässer bedeckt hatte. Die Verschwörer wurde rasch entdeckt. Viele enndtcn unter dem Fallbeile. General Pichegru erdrosselt! sich selbst im Gefängnisse. Lange hatte nun die Welt vor den Scheusalen Ruhe, welche, um ein einziges Op'er zu treffen. Hunderte Unschuldig kaltherzig dein Tode weihen. Erst dem Korfitaner Fies.i war eö vorbehalten, die Schrecken jenes Taaes zu erneuern.

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Am m. Juli 1835 erfolgte da5 von ihm lanJ? vorbereitete Attentat. Sein Höllenmaschine war aus zweiundzwan. zig Gemehrläufen zusanimneschtffdk! alle bis an die Mündung mit Spreng stoff versehen waren und Eentralzüw düng besaßen. Die Maschine cplodirte. als d Vürgerkönig zur Nevuk zog. Tieft r selbst wurde nur leicht an der Stirne verwundet, aber achtzehn Menschen blieben todt. Unter de Opfern befand sich ein illustrer Paladtti Napoleons, der. Marschall Morticr. Herzog von Trcviso, der größte Mann seine? Zeit er maß nämlich sieben Schuh. Unter dem zweiten Kaiserreicher, folgte das Attentat Orsinis und Pieris. welche in Gemeinschaft mit dem Sprachlehrcr Nudio und dem Bedienten Gomez am 11. Jänner 1858 ihre birnförmigen OrsiniBombcn warfen. Lchterc waren Kugeln, in deren Hohlraum ttnallquecksilbcr und Eisenstücke gelegt worden waren und durch 25 Zündhütchen zur Explosion gebracht wurden. Eine größere Anzahl von Gardelanciers. Scrgeants de Ville und Paffanten waren die Opfer. Orsini und Pieri endeten auf dem Blutgerüste. Die Liste ist noch zu vervollständigen durch die Blutthat der irischen Fenier. welche im December 1867 durch Pulverexplosion. das Clerkenwellgefärrgniß zu sprengen versuchten, sowie durch dik Pulververschwörung zu Rom in der Kaserne Serristori im gleichen Jahre. Die Thäter wurden in beiden Fällen eruirt und starben theils auf dem englischcn Galgen, theils unter dem Beile der päpstlichen Justiz. Nur noch in Kürze sei der frisch im Gcdachtniffi stehenden Pulververschwörungen in Rußland gedacht, deren erste den Speisesaal des Winterpalastcs 1880 im Mo mente in die Lnft sprengte, als Kaiser Alexander die Schwelle 'betrat und der vom 13. März 1883 am St. ttatha-rinen-Kauale. welche dem Zaren selbst das Leben kostete; ferner der Eisen-, bahnerplosion zu Moskau, bei welcher die. Verschwörer den ganzen Bahnkörper sprengten und endlich der heute noch nicht ganz aufgeklärten That von Bork'. Unter all' den grauenhaften Kampsmittcln, welche die Attentäter in ihrem Arsenale ausgespeichert haben, ist das jcnige das schauderhafteste, mit welchem Ravachol und Nachfolger arbeiten. Hoffen wir. daß dieser Sorte von Bestien in Menschengestalt, welche nicht Einzelnen, sondern der ganzen menschtichen Gesellschaft den' Krieg erklärt haben, das Handwerk endlich geleg, werde. Für diese Bande ist keine Re Pressalie scharf genug.. C. W.

Ein empfindliche! M e n s ch. Richter: Zeuge, also Sie sind von dem Angeklagten schwer verletzt worden. Nun erzählen Sie mal, wie die Sache sich zugetragen hat und was Sie bei der Geschichte jür Empfindungen hatten. Wie war es denn gekommen? Aber ' bedeNken Sie daß Sie Ihre Aass sage unter dem Eide machen; also be richten Sie ganz wahrheitsgetreu urd sachgemäß. Zeuge: Ja. Herr Jerichtsrath, ich saß janz allein bei Müllern, las die Zeitung und trank nchig mein Jlas Bier. Da kam der Mann, der Angeklagte, den ich jarnich kenne, uud mit dem ich kein Wort jefprochen habe, von hinten usf mir zu, ich ahnte ja jarnischt, und plötzlich haut er mir mit 'nein leeren Seidel ein paarmal ufs'n Hinterkopp. daß das JlaS zerbricht. Na, das siel mir nu jewissermaßen uff! Wenn die Welt wirklich nur eine KomZdie ist, so hat sie wenigstens das Eine füi sich, daß ihre Schauspieler meist bessere sind als jene, die auf den Brettern spielen, welche die Welt be, eulen. Gesucht: Stellung von einem Mädchen. 101 Coburn Stratze. 2stn such t: Stellung als Lehrling für einen vierzehniäli'igen ttnabc. Offerten erbeten in der Efpcd. ds. B ts. H2W

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