Indiana Tribüne, Volume 15, Number 249, Indianapolis, Marion County, 26 May 1892 — Page 1
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Hescht: fei fnnger deutscher Man kuck, stekitian tu einer .ÄuÄ .K,b,k ai tutcr tBr DArÄttäSer. äverrS in Nls. r Avc.. 4s?ea An-
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Editorielles. Gestern fand die demokratische Staatsconvention von Kentucky statt. Watterson, der einflußreiche Politiker in Kentucky ist ein Gegner Cleveland's. Trotz feiner Bemühungen brachte er es aber nicht dahin, daß die Convention sich gegen Cleveland erklärte. Die Dekegaten zur Nationalconvention erhielten gar keine Instruktion. Heute treten die Prohibitionisten rugo Kaltwasserstmpek zu einer Staatsconvention zusammen, um ein Staatsticket aufzustellen. Die Zähigkeit und Ausdauer dieser Leute ist bewundernswerth, aber sie lohnt sich. Man muß ihnen daö Zeugniß ausstellen, daß sie den Werth einer selbstständigen . politischen Bewegung und den Einfluß erkannt haben, welchen eine vom Standpunkte der Aemterjägerei hoffnungslose Minderheit auf die Gesehgebung auszuüben im Stande ist. Diese Hand voll Leute hat es fertig gebracht, in einzelnen Staaten die freiheitswidrigste Gesetzgebung zu erzwingen und sie ist im Stande auch heule noch und fast überall einen gesehlichen Zustand aufrecht zu erhalten, der ge sellige Freiheit zu einer HinterthürenFreiheit herabwürdigt. Die Leute selber verdienen weder Spott noch Verachtung, man kann nur ihre Dummheit und Kurzsichtigkeit bedauern, und muß sich ihrer erwehren, so gut es geht. Ihre Motive sind nicht schlecht, sie wollen als Reformer gelten, und die Menschheit beglücken. Das haben freilich angeblich noch alle Fanatiker gewollt, und mehr oder weniger haben noch alle Zeloten nach dem Grundsahe gehandelt: Der Zweck heiligt die Mittel", wobei die Menschheit allerdings zu beglückwünschen ist, daß Galgen und Rad, Feuer und Schwert im Allgemeinen nicht mehr als Mittel in Anwendung ge bracht werden. Außerdem geht ihnen jedes Verständniß für die sozialen BerHältnisse ab. Was die Wirkung der wirthschaftlichen Uebel ist, erscheint ihnen als Ursache und sie würden, wenn sie mit ihrer Anschauung durchdrängen. nicht nur die bestehenden Uebel derschlimmern, sondern denselben noch neue hinzufügen. Ueber diese Punkte jedoch läßt sich mit ihnen nicht argumcntiren, weil sich mit Zeloten und Fanatikern überhaupt nicht argumcntiren laßt. Da8 Alles sollte aber Niemanden hindern, die Taktik dieser Leute zu prüfen und zwar ohne irgend welches Vorurtheil. Der Erfolg, den die Prohibitionisten allüberall erzielen, theils durch Passirung wirklicher Prohibitionsgesehe, theils durch Passirung lastiger,. Temperen;- und Sonntagsgesehe zeigt mehr als alle Argumentation, daß ihre Taktik eine vorzügliche ist. Diese Taktik halten wir für das einzige durchschlagende Mittel von den Parteien prinzipielle Zugeständniffe zu erlangen. Wir halten diese, Taktik, nämlich die unabhängige Parteipolitlk, in gleicher Weise für die Arbeiter, wie für da? liberale Element angebracht. Wenn die Arbeiter ihre eigene Politische Partei hatten, dann würde freilich keiner ihrer Führer jemals Vudxl bekommen, .weder , in Gestalt eines AmteS, noch in Gestalt von Dollars, aber die Gesehgebungen dürsten sich
wahrscheinlich beeilen, die Forderungen der Arbeiter in ähnlicher Weise zu berücksichtigen, wie der Temperenzler. Und in gleicher Weise würde das liberale Element ebenfalls ganz andere Erfolge erzielen, wenn es unabhängige Politik treiben würde, statt sich ganz und gar an eine Partei zu hängen, von deren gutem Willen es nun gänzlich abhangt. Vor einem mit bestimmten Förderungen kommenden gänzlich unabhangigen Elemente, das bereit ist, politisch selbstständig vorzugehen, würden die alten Parteien und die Politiker genau so auf den Knieen rutschen, wie sie es vor den Temperenzlern thun. Erfahrung hätte man doch genug gehaJt, um endlich zu dieser Einsicht zu kommen.
Drahtnachrichten Inland. We t terauSsichten. Für Jndiana : Kalt, bewölkt und regnerisch, später aufklärend. - B rauer-Eonvention. B o st o n , 25. Mai. Heute begann hier die 32. Jahresversammlung des Nationalvereins der Bierbrauer. Berichte der Beamten und Comites wurden vorgelegt. Die Idee, bei derChicagocr Weltausstellung ein besonderes Gebäude zu errichten, wurde als unpraktisch aufgegeben, dagegen hat der Vorstand um Raum in irgend einem Gebäude für die Ausstellung von Brauerei-Produkten nachgesucht. In dem Berichte des literarischen Bureaus wendet sich Herr Thoman, der Vorsteher desselben energisch gegen den Pastor Brady von Newark, welcher in mehreren Predigten über daS im Juli abgehaltene Sängerfest losgezogen und über die Abhaltung eines Sonntagspikuiks mit dem obligaten Biertrinken geklagt hat. Herr Thoman zitirt in seinem Bericht folgende Aeußerungen des Ncwarker Polizeichefs: Ich habe bei keiner össentlichen Zusammenkunft von gleicher Ausdehnung eine solch merkwürdige Abwesenheit aller Ruhestörungen beobachtet. In dieser Beziehung kann keine Periode in den Annalen unserer Polizei mit der Sängerfestwoche verglichen werden". Für E l e v e l a n d. T r e n t o n, N. 3., 25. Mai. Die demokratische Staatsconvention in New Jersey instruirte die Delegaten zur demokratischen National-Conven-tion für Cleveland zu stimmen und nahm Beschlüsse gegen die SilbersreiPrägung an. Ausland. Die britischen Kohlengraber. London, 25. Mai. .Der Verband der Kohlengräber von Durham hat eine Erklärung erlassen, wonach die Unterhandlungen mit den Grubenbesihern gescheitert sind und der jeht unvermeidliche hartnäckige Kampf mit seinen unabsehbaren Folgen lediglich der Hartnäckigkeit der Grubenbesitzer zuzuschreiben ist. Die Streiker werden dringend aufgefordert, sich jeglicher Ausschreitungen zu enthalten, obgleich es die Absicht der Grubenbesitzer sei, die Arbeiter durch Noth zum Nachgeben zu zwingen. Die Erklärung schließt mit einem Aufruf" um Gelöunterstühung. Die öffentliche Meinung steht auf Seiten der Arbeiter, nachdem ihnen die verlangte Lohnerhöhung von 10 Prozent verweigert worden ist. , Angst vor einem Turnfest. Berlin, 25. Mai. In ElsaßLothringen Ansässige, welche irgend welchen merklichen Antheil an dem Turnfest in Nancy nehmen, werden, soweit die Gesetze es erlauben, von der deutschen Regierung des Landes verwiesen werden. Im Hinblick auf die projektirke Besuchsreise des Kaisers im August an der Grenze gehen Gerüchte, daß bei der Gelegenheit ein Attentat aus denselben gemacht werden soll. Vor seiner Abreise dahin wird ein ganzer Schwärm Geheimpolizisten ihm vorausgesandt und auf die Grenzstädte, welche er zu besuchen gedenkt, vertheilt werden. Es heißt, daß etwa 100 Detektivcö von deutschen Städten nach Nancy gehen werden, um die dort anwesenden Elsa-Lothringer zu beob-achten.
Cholera in Indien. London, 25. Mai. Einer Depe -sche aus Indien zufolge, ist im Thal von Kaschmir die Cholera seuchenartig aufgetreten. Aus Serinagar wurden gegern 296 Erkrankungen und 14 Todesfälle gemeldet.
Der Kaiser hat kein Geld. B e r l i n, 25. Mai. Es wird berichtet, daß der Kaiser die Subsidicn, welche er als Konig von Prcuhen den Theatern von Kassel, Wiesbaden und Hannover gegeben hatte, und welche 160,000 Mark per Jahr betrugen, zurückgezogen hat. Dies wird als ein Beweis dafür betrachtet, daß in ' der Kasse der Kaisers 'starke Ebbe herrscht. Die drei fraglichen Theater werde in Folge dessen eingehen müssen, wenn nicht die reichen Bürger oder einzelne, Personen dieselben ausrecht erhalten. --" Wieder ein MillionenDiebstahl. Bern, 25. Mai. In St. Gallen ist der Vorsteher der dortigen Filiale der Bundesbank, Schenk, unter der Anklage, Bankgelder in der Höhe von 3 1 Millionen Francs veruntreut zu haben, verhaftet worden. Seit Langem hat er die Bank beschwindelt und seine Betrügereien durch geschickte Fälschung der Bücher zu verdecken verstanden. Wo er all' das Geld geladen hat, ist noch nicht ganz aufgeklärt, pt lebte hier anscheinend nicht über seine Verhaltnisse und soll auch nicht fpcculirt haben. Er reiste hausig nach Genf und es heißt jetzt, daß er dort unter angenommenem Namen einer jungen Dame eine prachtvolle Wohnung engerichtet hatte. j Die Genfer Polizei ist benachrichtigt worden und vielleicht wird bei her Dame noch etwas von dem veruntreuk ten Gelde gefunden werden. Sckenck hatte die Absicht nach Amerika zu der? duften, dieser Plan wurde jedoch seine Verhaftung vereitelt. Er bezog ein Jahresfalair von 8000 Francs. Die Filiale wird wahrscheinlichlsuspendiren müssen, da sie von ihrer im vongen Jahre erfolgten Gründung an schlechte Geschäfte gemacht hat und sogar bereits ihren Refervefond angreiscn mußte. ..,. Schiffönachrichteu. Angekommen in: New Äork : City of Paris" von Liverpool. Antwerpen: Belgerksnd" von New Aork. Havre: La Bourgognc" von New Aork. Liverpool: City of New Aork" von New Aork. New Aork: Moravia" von Hamburg, Havel" von Bremen. mn neues atlantisches Kabel. Ein Unternehmen von der größten Wichtigkeit für den Handel und Verkehr zweier Welttheile nähert sich gegen wartig rasch feiner Vollendung. EZ ist die Legunz des neuen atlantischen Kabels zwischen Afrika und Südamerika. Das Kabel ist 2105 Meilen lang und wiegt 4917 Tonnen. An fangs Mai ist der englische Dampfer Silvcrtomn", welcher das Kabel an Bord hat, von London aus in See gestochen, um zunächst seinen Bestim mungsort Port St. Louis an der Mündung des SenegalstromZ in Westgfrika zu'erreichen. Pas Kabel selbst ist von der Londo ner Telegraph Works Company herge. stellt. Etz besteht auS einem Metallkern aus acht zusammengeflochtenen starken Drähten chemisch reinen KupferS, wh cher von einer Hülle dcZ besten Gutta percha schulend umgeben' ist. Diese Hülle ist wieder mit -einem starken Drahtnetz aus Stahlgeflecht umgeben, welches gegen das Rystigwerden durch einen harzigen Ueberzug geschüdt ist. Dieses Geflecht hat den Zweck, das Ka. bel gegen die schädlichen Einflüsse der Reibung auf felsigem Boden und et waige Angriffe von Seeungeheuern zr schützen. Seit Cyrus W. Field daS erste at lantische Kabel legte, sind vierunddreißig Jahre verstrichen. Inzwischen ist die submarine Jngenieurkunst un ausgesetzt auf Verbegung der Leitun gen bedacht gewesen, .da die kleinste schadhafte Stelle ' sofort die Unbrauch. barkeit des ganzen Systems nach sich ziehen muß. ' Das neue Kabel ist in drei großen kreisrunden Bassins, in he, nen es aufgerollt " liegt, an Bord der 'Silvertown" geschafft worden," und ist leinesmegs Von gleicher Stärke. Es liegt auf der Hand'daß jene Theile, welche an , abschüssigen Sollen und scharfen Kanten des Meeresbodens lie, gen, einen größeren Druck auszuhalten daben. als die in Thalmulden tint
betteten Theile. Doch müssen gerade die stärksten Theile immer noch große W.'gsamkeit besitzen, da sonst das Kabel leicht reißen kann, namentlich wenn es sich in Fo!ge der fortwährenden Bcwe gung durch Tiesströmungen auf felsigem
'ooen scheuert und reibt. Der Lcgung ist bekanntlich eine äußerst sorafältiae Peiluna und Ver. Messung von 100 zu 100 Fuß der gan zen strecke des Ättercsdodens vorauf gegangen, auf welcher die Legung des Kabels stattfinden sollte. Es läßt sich denken, daß man dabei einmal davon auZama. ein möallcku von Uncbenbei ten freies Terrain auszusuchen und womoall das Kübel ln Tba mu den zu legen, welche die größte Stabilität und muhe gewahren. Nach dem Ergeb, niß dieser Peilungen wurde dann eine fnrslfiiUi.i (if ntirt3f 4d HMii.a vi)uii wiiMtmu3iuni llMUUltM und das Kabel dementsprechend angefertigt. So kommt eZ, daß ein Knoten (gleich 1 Seemeile) Kabel bald nur 2z. bald aber 4z Tonnen wiegt, am lazwersten mj die dem User am nächsten befindlichen Theile, d. h. dort, wo sich das Kabel in die un geheure Tiese des Oceans senkt und die also das schwerste Gewicht auszuhalten haben. Von diesen Theilen wiegt ein Knoten nicht weniger als fünfzehn Ton nen. Man hat das Kabel fo aufgerollt, daß es ohne jeden Aufenhalt oder wei tere Untersuchungen auf den Meeres' boden hinabrollen kann. Am Senegal, dem Ausgangspunkte, wird über dem Kabel ein Häuschen errichtet, in welchem man einen Elektriker mit einem telegraphischen Apparat zurückläßt. Der selbe steht mit dem Schiffe fortwährend in Verbindung, sodaß seine in kurzen Pausen gegebenen Rapporte genau er kennen lassen.daß die bishcrige'Lcgnng in völliger Ordnung vor sich gegangen ist. Sobald man auf der ..Silvertown" die Tiefsee-Gewässer auf hohem Meere erreicht hat. nimmt die Legung ein fchnel leres Tempo an: zehn Knoten Kabel rollen dann in der Stunde auf den brund des Meere hinab. Dabei ist jedoch das Spulsystem so construirt, daß das kleinste Hinderniß, welches sich dem glatten Abrollen des Kabels entgegenstellt, sofort automa tisch den Apparat zum Stillstand bringt. An Bord überwacht ein Stab zahlreicher Ingenieure und Gehilfen das Abspulen des Kabels, so, daß jeder 16 Stunden-Dieust-und 3 Stunden srei hüt. Das zweite Ende des neuen Ka bels wird zn Pernambuco in Brasilien befestigt und dort sofort eine Station errichtet. Die Silvertown" wird vor Ende des Julimonats wieder ilt England eintreffen, wenn alles gut ab läuft. Ehe das Kabel an der Ostküste Brafiliens sein Ende erreicht, berührt es noch die Insel Fernando dc Norunha. In Afrika stellt es die Verbindung mit den nordwärts gehenden Telegraphenkirnen insbesondere auch mit England l'.ttd Europa im Allgemeinen herwähieud in Brasilien Anknüpfung nach Santos und anderen südamerikanischev Linien findet. Das Unternehmen geht von engli schen Kapitalisten aus. welche die vou dem Reisenden Jamcs W. Wells in einem Werke über Brafilml gegebenen wichtigen Auf chlüsse über den mächtigen Aufschwung dieses -Landes benutz! und zur Bercichecung des englischen Handels ausgebeutet habe. Die Frucht dieser Erkenntniß ist die Anlegung des neuen Kabels, eines rein englischen Handelsunternehmens, geworden. . Was die Ver. Staaten zwecks kräfti ger Entwickelung ihres Handels mit Brasilien benöihigen. ist die Anlegung einer direkten. Kcbelvcröindung mit Brasilien. Pon diesem Gesichtspunkte aus bekämpfte Staats sccretär Alaine neulich im HandelsauZschusse des SenatZ die Verleihung einer Concession an eine ausländische Gesellschaft, die Französi sch-bra sili a nische TelegraphenGesellschaft, zur Anlage einer Kabelflation an der Südkiiste der Vereinigten Staaten. Hiesiges. KS Der Board of Public Works hatte vor Kurzem die Entfernung eines der Frau Harbins gehörenden Hauses, in Hanna Straße angeordnet, weil dasselbe nicht in der Linje stand. Gestern gelang eS, den Board zu überzeugen, daß der betreffende Grund niemals der Stadt für Straßenzwecke übergeben worden war, und er. gar kein Recht hatte, die Entfernung des Hauses anzuordnen. Der . Straßeneommissar hatte bereits mit der Arbeit beginnen lassen und die Veranda war bereits abgerissen, als der weiteren Demolirung Einhalt gethan wurde. Für den dem Hause so weit zugefügten Schaden hat die Stadt aufzukommen., - 1XF Am Dienstag wurde in das Hauscher. Frau Trott No. 109 Nord Illinois Straße eingebrochen. Die Diebe drangen vermittelst einet Leiter ' f , ,i '; ' X . , il , - 1 in ein Zimmer des zweiten Stockwerks, worin die Herren R. E. . Jenkins, Schreiber im, Supremegericht und M 3. Frecdman, Buchhalter in der Capital Nationalbank wohnen, und stahlen auS deren Taschen $15. Verschiedene
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Vil iMÄMysttifi m im P h S n i x-G arten! am Dommerstag, den 26. Mai '92, Abends 8 Uhr. Eintri!! . . 10 Cents Person. Nach 10 Uhr Tanz. , Die für Donnerstag, den 19. gekauften Tiketö haben iltlgkeit. Zentral Garten ! Große Eröffnung am Samstag, den 28. Mai, durch ein JnstrunMtal Conzert der Union Band! ?" Eintritt frei. Edward Williams, Eigenthümer. Vloß das Neueste in mA2aF IK IPIE IKJ und Dekorationen und die schönsten Nollvorhänge mit Fransen zu den niedrigsten Preisen. Carl Wmev, 1CI st Washington Straße. 9dotlz an Contraktoren und Bauttttternebmer. Der Aussck.jz der Ächul'CommifZäre der Stadt Indianapolis ladet ;ur Einsendung bis ,um is. Juni. 4 Uhr NackiaittagS, von besonders gestegelten (5tt,wärn für Dampfheizung, Anwendung mechanischer BentilakisnS Borrichtungen und ebenso für die eisernen Stände und bewegliche Möbel für daS neue Bibtiothek-Gebäude ein. Pläne und Spezisikatisnen könne tn der Office deö Superintendent of Construktion" be sichiigt werde. Tie Angebote find mit.',Prop0' sal fsr Heattng-rrfp. Propvsal sor urnitnre,yi bezeichnen und an den Vsrsitzenden des Somitcs für Gebäude und Grundstücke. Ofstce of Public Schoots zu dreffiren. "f$.r . Das üsmite behält sich dus Neckt vor irgend welche der alle Angebote zurückzuweisen. Wm. Scott. . C. Williams. I. A. Buddcnbaum. Komite für (Sebäude nd Grundstücke. S. C. Hendrickfon, Supt. of Construktkon. LlrM öerrmäim S, MtHJm. -rrj-'T' -'i -pszi? VV ' ' - 13' W- 'i Leichenbestatter, Ofsice : 20 Süd Delawareftr. IMe: 120. m, 121. 126, 123 Ost Pearlftr. ?elevb5n 5tt? . Offen Ta und Nackt. Papiere und Schlüssel fand man im Hofe Verstreut, ebenso die Blumentöpfe, welche am , Fenster gestanden hatten. Die Hausfrau horte das Geräusch, glaubte aber, daß die beiden Herren vom Maifest nach Hause kamen und stellte' eine diesbezügliche Frage. Als sie keine Antwort erhielt, schlug sie Lärm, aber die Diebe waren bereits verschwunden. Thomas Anderson, ein Farbigcr, wurde gestern im Polizeigericht wegen Meineid eingesteckt. Er warum Sonntag beim verbotenen Spiele gefat, worden, machte aber eidliche Aussagen, die mit dem Zeugniß aller Zeugen sowie auch seiner Complicen im Widerspruch standen. Das Vorgehen des Richters ist schon ganz gut, nur ist es mit der Bestrafung solcher aus Leichtsinn zu Meine!digen gewordenen Menschen nicht immcr weit her. , .Am Dienstag wurden j doch z. B. die beiden Farbigen, welche in der Verhandlung gegen Mitchell,
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Dritter Abend: Donnerstag den 2i5. Mai
i. "riroil. Präludium und Jinale (von Trtstz uud Isolde) Wagner neuempiiou .......... outict Auferstehung ntii Himmelfahrt. 1. Prophetischer Chor vlor of Men. 2. Solos und Qtjor The Iloljr Wonien &t Ute Sepulcher. S. BarikonSls Jearn Apiaring to tue Woinen. 4. Svls und ChsruK für Männer und geMifck.t, Stimme. SukeZritu. s. Esls. Duett, Trio und öhsr The IIöIj Woinen before the Apostle. ö. Tenor, Bariton Sol und ßtjor Jeaw Aplearing to ttie Afctles, l'nf.ild Ye Port&l. Die Pfingsten. 1. Soprano-Sols und CHsr Appeor. i. Tenor und BsSoks 'rt, ttescent, of tle IIolj GhOat. 3. lldor Nrmn of the Apfwika. The Word ia Flesh Becouw.
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den Porter im Grand Hotel, falsches Zeugniß abgelegt hatten, nach einem wenig gründlichen Verhör freigcsprochen. &L7 3n dem Hause No. 83 Lord Straße brach gestern Nachmittag Feuer aus, das einen geringen Schaden anrichtete. Jsaak Schleifer, No. 308 O. South Straße wohnhaft, wurde heute in der Frühe in seinem Stalle von ti nem Pferde gegen das Bein geschlagen und zwar so stark, daß der Knochen brach. Flanner & Buchanan's Am bulanz brachte ihn nach, dem stadtischen Hospitale. Der Board of Public Works ordnete die Vorarbeiten für die Verbesserung der, Äeck Straße von Barth nr;:':' .' , a''",:iir";:. - t''-ffV ' " i' '.. '" . Avenue ms ÄZörigyi lrape an, evenso die für die Verbesserung des südlichen
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