Indiana Tribüne, Volume 15, Number 248, Indianapolis, Marion County, 25 May 1892 — Page 2
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Todsucht, krankhafte JnsensibUitSt, Epilepsie bezeichnet, habe, Erscheinungen von Mattigkeit-,- von Erschöpfung" seien, und man hat nicht daran gedacht, daß die mit außerordentlichen geistigen Fähigkeiten be gabten Menschen nrcht weiter sind, als denkende Maschinen von ganz unge wöhnlich großer Kraft. Man findet bei vielen dieser AuSnahmemenschen Schädel voN ensrmer Größe (wie bei Cuvier, Byton,,.Sch!ller). welche selbstverständlich mehr, all andere den geisti gen Anstrengungen Widerstand zu lei ften vermögen. So weiß man auch von Cäsar, daß er vier Briefe gleichzeitig diktirte, daß Rossini in einem Tage eine Oper sti zirte, daß Montesquieu auf einer Wa gensahrt sein Werk L'EspritdealoiV entwarf, daß Voltaire eine der schönsten Stellen seiner .Henriade- im Schlafe dichtete, daß Coleridge seinen KubiV ebenfalls im Schlafe ersann. Diese Männer concipiren in einer Stunde das, wozu Andere einen Monat, ein Iah? benöthigen. Alle ihre Offen barungen sind demnach nicht Folgen von geistiger Erschlaffung, sondern im Gegentheil von außergewöhnlich gestei gerter geistiger Kraft, also von Hyper asthesie, Rapidität des BegrisssverMö gcnZ, enormer PZedankenschärfe, und diese ihr eigenen pathologischen Phäno mene verursachen ihnen keinerlei An stregung. Cardano, der große Ma thematiker. litt bereits im Alter von 6 Jahren an Sinnestäuschungen und der Genius kam in ihm erst später zur Ent Wickelung. Bei Leopardi zeigte sich der Haß gegen daö Vaterland bereits bei Eintritt seiner Pubertät. , Rousseau war als Kind nichts anderes, als ein wollustiger, sezueller Dieb, und Gretry, Mabillon, Vico wurden Genies, nach dem sie einen Schädelbruch erlitten hatten. Und diese Epilepsie, diese Neigung ,ur Neurose und zum Wahnsinn ist znrchaus nicht die Wirkung der ErschS osung der geistigen Fähigkeit, waS schon daraus hervorgeht, daß' diese Art Au stände Th?il nehmen an der Jnspira tton, an der Entstehung und AuSfüh rung des genialsten Werkes, dem sie sogar ein. besonderes Gepräge verleihen, so' daß man ost nicht weiß, 'ob der Wahnsinn, der eS geschaffen,' größer war, alS Genius, oder der GeniuS größer, als der Wahnsinn. ( Um dies zu begreifen, muß man 'unparteiischen SmneS die besten Werke TostojewSkyS und JbsenS studieren. mn Theile auch diejenigen Shakespeares und die Silber und Werke von Wierfr betrachten, ganz speciell die Gedanken eines vom, Rumpfe getrennten Hauptes," ' und Cyklop PolhphemoS.- welche ats her? vorragende Kunstwerke anerkannt sind, und die man doch ganz ' gut als' die Schöpfungen eineS Jrsinnigen bezeichnen kann.' Diese Phänomene treten niemals bei jenen gelehrten Bücherwürmern "auf, welche im Gegensatz zu dieser Kategorie von Genies auf mehr materielle Weise mit den Gedanken arbeiten, obwohl ihre Geistesproducte darum mitunter nicht geringwerthiger sind und die, eben weil sie jene Phänomene dn sich selbst nicht wahrnehmen, meinen Theorien entgegentreten. Ich habe niemals bei Maglia.Bkccchi, bei Corradi. bei Ea vadöni. bei den Philologen, ArchSolo gen. Statistikern, , welche ihre Tage in den Bibliotbeken zubringen, die starken Neurosen wahrgenommen, wie ich sie bei den großen Genies gesunden, von welchen viele wie wyarespeare, Byron u. s. w. ihre Werke von sich qegeben kaben. obne vorherige ernste Studien und die infolge dessen die Annahme einer Ueberarbettung oder Erschöpsuno nicht gestatten. Und einer der bezeichnendsten, jed 1 weder Idee von Erschöpfung wider sprechenden .Beweise ist die Thatsache von der den aenialen Männern eigen thümlichen Langlebigkeit, welche ich bei w. 1iQ ?i:?ifl rAirnn frntrtrt Xdt Ui'H juuiu iwuiyuiunMiiui babe. Michet Anaelo erreichte ein' Sil ur ton 90 Jahren; HobbeS starb mit , 92 Jahren, Tizian mit 99, Goethe! mit 83. Voltaire s?. Talleyrand und Frank lin mit 84, Newton mit 85, Carafo mit 87 Jahren u. f. w. Wenn im Ucbriaen die Idee von der ' deaenerativen Neurose, lvelche die Grundlage deS GeniuS wäre, Demjeni gen auch im, ersten Augenblick wider strebt, der dann zwei anscheinend ein. , ander entgegengesetzte Zustände aüsge , drückt sieht, das Marimum.dtt nicnlchlichen Größe und d:e Entartung, so . , muß dieser? Zweifel doch schwinden , ,! wenn man bedenkt.' daß die Entartung im Sinne der geistigen Heilkunde und selbst auch der Zoologie total verschieden ist von den Begriffen, die man sich im gewöhnlichen Leben darüber macht. Ost malS hat sie sogar eine, Veredelung zur Folge, eine ich möchte sagen Erhö hungdermenschlichenGrade. TieAffen. die Vierfüßler besinn mehr Muskeln idarunter ein ganzes Organ mebr, den Echn?eif). und dadurü. dak wir diele
verloren, haben wir unsere intel!cltueu Ukberlegenhcit gewonnen. Die Riesen büßen, ihre Statur mit der in:ellektllcllcn Sch.vachheit, und die Giganten des GeistcS ihre intellektucüe Größe mit d?r Degeneration und, der Neigung zu geistigen Krankheiten. Wir
sind sclostverltändllch weit entkernt da von, zu behaupten, daß die Erschöpfung nicht auch bei den letzteren eintreten könne. Diese offenbart sich durch die Unfruchtbarkeit, die bci ihnen so häufig austritt. durch öftere JrrsinnZanfälZc. durch die Kahlköpfigkcit und das häusige früge Grauwcrdcn der Haare (Cito lcnghi fand eine unAheuere Berschie dendcit in der Kahttöpfigkeit und Grau, werden zwischen Kspfar'deiterN und den Leuten au 5 dem Volke), durch die Nei aung zu Schkaaflüssen und durch die all gemeine LÜbmnng. welcher die Mnnn nlcht selten unterliegen. Äuch wayrend der Periode ihrer genialen Vollkraft lei den sie zuweilen n Erschlaffung, wäh rend welqer ne lyre eigenen Geoanreu nicht zu fasten und zu begreisen vermö' V, gen. vian erzami. oav lopiioa. über emtge feiner. Verje befragt, ge antwortet habe; Vomst hätten sie bloZ Gott und ich verstanden. Nun versteht sie blos Gott allein." Und Taffo ver Mochte viele seiner Verse nicht zu erklä. ren. - In solchen Momenten besitzen diese Männer .eine wahre Doppelnaturz sie werden dann häufig so unbedeutend, wik gewöhnliche Menschen, ja sogar noch unbedeutender, als diele, und ibre In. seriorität trttt in direkten Widerspruch mit dem Talent und dem geistigen Der mögen, die sie während derÄugenblicke der Begeisterung besitzen. Sie begehen dann nicht selten unsinnige Handlun gen oder, setzen durch die Trivialität ihrer, Rede in Verwunderung. In ihrem Alter endlich geben sie Werke von sich in welchen die Erschöpfung in1 der klarsten Weife an den Tag tritt, wie Goethe im zweiten Theile des Faust. -Manzoni in der Geschichte der Revo lution-, Walter Scott in seinem Leben Napoleons I.," Jsaac Newton in 'den theologischen Werken seiner letzten Le bensjahre; oder aber sie übertreiben bis zur Selbstvernichtung jene Neigungen zum -Pessimismus (Mainlünder), die bereits an ihrer Schaffenkrast Antheil hatten. Grimmer SpeculallonShumor. Ich hatte plaudert ein westlicher Correspöndent mit einem Grund eigenthums'Agenten in einem neuauf strebenden Stadtchen verabredet, -mit ihm auszuführen und emiges Eigen thum zu besichtigen Er kam eine Stunde zu spät. Thut mir, sehr leid", bemerkte er. daß ich Sie so lange habe warten lasten; aber ' ein hochwichtiges Geschäst hielt mich üb." Ich zerbrach mir nicht weiter 'den Kopf darüber, bis wir in einer Entser nung von etwa einer Meile vor einem leeren Grundstück hielten. Hier ist's, was mich festgehalten hat-, bemerkte er Agent grinsend und deutete auf einen Mann, der auf dem Boden lag. und neben dem em frisch angestrichenes Schild aufgerichtet war. Was soll das herben?- fragte lch. Das heißt, daß der Mann todt ist." erwiderte er. ist herumgewandert Und hat hier Selbstmord begangen. Un schätzbar für unS! Ein Farmer hat mich heute in aller Frühe daraus aufmerksam gemacht, worauf ich sofort daS Schild besorgte. Wir müyen eben hier da-' Geschäft tüchtig poussiren." Aus dem inwandZchud aber stand. Erster Selbstmord in der östlichen Vorstadt! Unser Eigenthum vor allem anderen bevorzugt! Jede dieser schör gelegenen Baustellen für nur $600!" Der Biedermann hatte eine Meile wnter noch mehr Eigenthum zu derkau sen, und wir fuhren auch dorthin. Aus dem Rückweg, als wir noch etwa 40 Ruthen von der Selbstmord-Reclame stelle entfernt waren, sprang der Agent plötzlich auf. ballte die Fäuste u,i fluchte so gräßlich, wie man eS nur in - e . ' w r ungfraullazen egenven uns neuaur strebenden Orten hören kann. Es müßte irgend eine ganz haarsträubende Niedertracht verübt worden sei. Ich wagte eS nicht, den Wüthen den in feiner TeufelSandacht- zu stö ren. Als wir aber naher kamenz da ?ah ,tch, daß der erwähnte Leichnam über die Straße nach dem Eigenthum eines Concunentcn geschafft, und ein neues Schild mit folgender Inschrift daneben angebracht war: : Ich tödtete mich hier. Weil ich nicht daS Geld hatte, . r-m t W ' M , r f, M me dieser eleganten Bauneuen zu lausen, FürnurS500! Begrabt mich über der Straße, wo Bau stellen noch für L50 theuer waren! Nachruf an A. W. Hofmann. i - , Die Wiffenschaft hat durch den Tod deS berühmten Chemikers, des preuvi schen Geheimen RegierungSrathZ und ordentlichen Vrofeffor an der philoso phischen Facultät der Universität zu Berlin, Augn t Wilhelm von Not mann, einen schweren Verlust erlitten. .Am 8. April 1818 zu Gießen qebo ren, ein ' Schüler LiebigZ. der in Gie Len lehrte, habititirte sich Hosmann 1845 in Bonn. 1846 wurde er vom Prinzreqenten Albert nach London de rufen, wo er i mit Ehren überschüttet bis 1862 lehrte, in welchem'Jahre er einem Auf "nach Bonn folgte.' Dort gründete er das grove chemische Labora torium. Seit 1865 lebte und lehrte Hofmann in Berlin, eine Zierde und Gröe der ,, wiffenschattllchen ' Welt. Zahlreich sind die überaus bedeutsamen , , . "in. t ::. . "" . rrt;. .'.t i und meyrzacy vaon oreazen oen ! inzc i forschungen Hosmanns, zum Theil ha den dieselben ganz neue, blühende In ouftriezweige in'S .Leben gerufen und dadurch dem Nationalen Wohlstand un mittelbar große Dienste geleistet. DleS gilt namentlich von der Theer fabrikation, die ausschließlich aus den W t I . 1 T PL ' ' f ' t . ' Aroenen osmauns veruyi. $u oen von ihm gefundenen Anilmderivaten die dann im , größten Maßstab fabrizir wurden, gehört unter vielen anderen das Fuchsin, Äosanilin und Hof-, mannS Violett". Ebenso hat der glcin ende Forscher und Erd'rimentator die
i'ykmic durch neue Methoden stampf fcestiiftmwttg) unwi zweckmäßige 'Appäi rate sHosmann'sche Röhren) bereichert. Als Lehrer wußte er förmlich 'zu elek trisircn". Sein Lehrtalcnt beweist auch seine in 'alle Sprachen der Kulturwelt 'ibetsebte Einleitung in die Moderne hemie". ein tleines Büchlein von außerordentlichem Werth. Sein glän zenves Erzählertalcnt und den ihm cige nen liebenswürdigeudcn, weltmänni schon Humor zeigte er u. A. in d'n drei Bänden biographischen Inhalts, die er den vorangegangen Freunden zur Er innerung veröffentlicht und der Kaiserin Friedrich, seiner ehemaligen dank baren Schülerin, zugeeignet hat. Auch Kaiser Wilhelm t. hatte er wiederholt in die Errungenschaften der modernet, Chemie 'eiiigcsührt. Die ' großartigen Kuttdgebuugctt. welche die Vertreter der chemischen Wiffenschaft. . der chemischen Industrie und seine Schülcrkreise dem verehrten Meister der chemischen Jor lchung an seinem 70. Geburtstage veranstalteten, sind noch in Erilstte'ung. BomJnlanX. : Unter den Engländer n I jst dunkelbraunes Haar zweimal mehr zu
sinden wie beim Haär irgend einer 'an r- je k.-. uciu wu;uimuiiij. Der chinesische Gesandte in Washington trägt einen der' größten Opale der Welt, welcher die (Stöße eines Taubeneics hat und mit Diaman? ten eingesagt ist. ' - EinejunaeDamein Bröoklyr. hat einen Undertaker" wegen Bruchs deS HeirathbersprechenS verklagt. jSii möchte nun ihre Hoffnungen in Dolla?. bllls, begraben, welche der Undertaker zu liefern hat. i : i; Professor Falb, der Prophn der kritischen Tage", hatte für dett 11: Mal in Calttormen em großes Crd quaken" vorausgesagt. DasielbeSlieb mit unheimlicher Pünktlichkeit aus.! Es wäre auch zu schade gewesen um daj schöne Goldene Thor." Ein Ar,t in Waibinatdr. hat ein interessantes Experiment ge macht. Er hat zwei Austern genommen und die eine in ein GlaS mit aütem deutschem Lagerbier gethan, die andere in hu titki ytiiivii -iMyimy, ivu ni ,,4, k über Nacht blieben. Am nächsten Mor gen war die BierAuster vollkommen ausgelöst blS auf das harte, unver dauliche Herz, während die Whisky Auster zur Hälfte ihrer Größe! zu fammengeschrumptt und zaye wie Schuhleder ' war. . , Die Temperenzer sind trostloS über'' die bierfreuMiche Auster.' denn nun haben die Leute einen guten Grund mhr. Bier' zu trinken. ' Kürzlich lanate mit , den. Dampfer La Champagne" eine ältere Frau Namens Susanna Bngger nebst ihren fünf Enkelkindern. Emilicr', L Jahre alt, Adolph' 3 Jahre alt, Su sanna, 10 Jahre alt.' Martha VA Jahre alt. und Albert 13 Jahre alt. auf ElliS Island an. Diese Familie kam aus Biet m der Schweiz.' Die Kinder hatten vor füns"'Jahren ihre Mutter durch den Tod verloren und, ein ?lahr später wurden sie von ihrem Ba ter im Stich qelaffen. Derselbe kehrte seiner Helmath den Rücken, und m den letzten vier Jahren hörten seine Ver wandten in Europa nichts mehr von ihm. Für den Unterhalt der Nidner sorgten ihte Verwandten. Vor Kurzem bekchlon der Onkel der Kinder, Chn stiern Fahrni, welcher in Äedwood City, Califormen. ansässig ist und ein sehr woblbabender Mann sem soll.-die Km der zu sich kommen zu lasten und? sur sie Sorge zu tragen. Er denachrlch tigte die Verwandten in der Schweiz von seinem Entschluß und schickte ldaS nöthige Reisegeld für die Kleinen durch die Bankfirma Leuenberger in San Francisco, welcher in Brei ein Zweigge schäst hat. Als die Kinder mit ihrer Großmutter hier ankamen, , hielt man sie zurück, weil die Beamten erst nähere Erkundigungen über Fahrni einziehen wollten. Gestern erhielten sie zufrieden stellende Auskunft über denselben'vön der genannten Banksirma und dem'hie sigen Schwcizer'Cousul. zugleich smit der lacyrlcyk, van der verloren at glaubte Vater der Kinder sich bei Fahrni. feinem Schwager aushalte Sofort traten die freudig Ueberraschten 'f rti -ir . . . . p n , 6 lyre eile nacy vem sernen Westen an. Anknüpfend an die schau verhafte Wertheimer'sche , Kind'eSmvrd Tragödie in New Nork schreibt der Lona Isländer: Ich erwähnte eben neben' den Verhältniuen und der Erziehung in ie nen Kreisen noch besonders die deutsch amerttani che Erziehung als ernenk der Gründe . für die Züchtung verlorener Existenzen. Was mich dazu veranlaßte, war. nicht nur: die Thatsache, daß' die drei Scheusales welchem der Tragödie . k. i . .t f.:.i'-": !...!? oic .yauprrouen spielen, oeuricy-amerr kani schen Ursprungs sind, sondern die andere, weit schwerer wiegende That sache. daß die Kinder aus den untersten Schichten ' unseres " eingewanderten DeutschthumS r einen auffällig großen Prozentsatz zur Verbrecherliste zu stellen beginne. ES ist daS im höchsten Grade bedauerlich', und mcht etwa fchmeichel haft. Für gewöhnlich sind es die Jrlän ter. welche sich rühmen können, in dieser Beziehung' an der Spitze zu marschnen Auch diese Erscheinung erklärt sich nich eben schwer - I n ' gewissen deutschen Kreisen scheinen durch die Amerikanist' rung alle Traditionen der guten deut schen Erziehung in Vergessenheit zü ge rathen. , Mit dem Augenblicke, wo sich die Kinder einstellen, - werden - diese die Götzen der Familie. Der Herr Sohn von sieben Jahren spricht englisch wie der.Anglo.Amerikankr. DaS imponirt Dem Papa und der Mama, die .noch .,ach zwanzigsährigerz Anwesenheit ' in Amerika kein Englisch sprechen, ober es schlecht sprechen, ungeheur. Der Herr SöhnIseinerseitS fchämt sich seinerZein fachen, biederen deutschen Eltern, f noch mehr, er verachtet sie. denn diese wagen eS nicht, dem freien.Z)ankee und Prasi dentschafts '? Aspiranten mit eiserner Strenge : entgegenzutreten und : ihm Achtung vor den Eltern beizubringen,' indem sie ihm ab und u gehörig Eins hinter die freien amerikanischen Löffel geben p
ElN dlutigeS.'Gesecht h ä, dieser Tage zwischen zwei maskirten Banditen und drei Männern in einem Postwagen, zwischen, Redding und EhastarCaMattgefünden.AlsderPost. wagen AbendS gegen sechs Uhr auf der Kuvve eiuis üaelS fünf Meilen aber
kalb RedSlna am Nlukuter anaetom men war. .hielt einer der Räuöer die, Pferde an und befahl einem neben dem Kutscher John Bonce auf dem Bock! Ntzensen Mann. Namens ?uhr, die Hände hoch zu heben .mindern Kutscher ! besaht er, den Postkasten abzuweren, was wdes geschah. Im Vagen saß der 'Postbot? Montgomery, wel cher auf den Kerl feuerte, der in die Knie sank und nun aus seiner Flinte mit Schrot ichok. von dein Hcklersuel skr unterstützt, der hinter einem Busch gedeckt'lag. . E entspann, sich so ein re gclrechteS Fcüergefecht. das erst endete, alS die , beiden Gauner mit ' dem Post' ..n. f,..s: Vri..:;j.i.v.:i lujirn iuis WLUvitr vfijcyiyuHocu, ,er Kutscher halte fünf Schröttörner m die Nähe' des rechten Kutes bekommen. Suhr drei in den 'rechten Oberschenkel. Montgomery' war durch einen Schuß in den Untecleib.lödtlich verwundet. Der Wagen fetzte , seine Fahrt fort, wobei Suhr die Zügel ' fübrie. und begegnete Dr.i Stevenson und dessen Frau, die . X:x. ist ri-.. t . ... , . niiu luyrcn. iroeiiion uoei nahm die Lfktuiig der Postlutlche, und fuhr' nach dem .zwei Meilen entkernte mi. . -,... . - . , .''. ' uKiDDie, ureel, lerne 5?au sliyr inoe en iW v - ' nJ f " Ä nacy Aeoomg: um einen Arzt zu holen. Montgomery lag im Innern des Wa genZ in seinem Blüte, wenige Stünden ipäter verschied er. Suhr und der Kutscht würden nur leicht verwundet. Die Räuber brachten ihre Beute, die sich , aufS90.000 belaufen soll,- in ä.-.tJti.' 'T-!i.: .1 it...:.- w' ,' laierykir; einer von rqncn, oeraucy verioundet würde. ' ist jedoch eingekan gen und von,, zwei muthigen jungen Burschen un Alter von siebzehn Jähren den Bchorden in Reddrug Uderlleteri worden. Die Sl. AlphonsuS Kirche in Baltimore. Md., wird demnächst das ? i. -i A . itit i jt.:. i4 ( !. . icyonzlc uioaeniviei in Ämeriia, UNO vielleicht daS größte in der ganzen Welt erhalten' ' Dasselbe enthält sünszehn Glocken,' von denen die drei größten 900 Psund, und die kleinsten 250 wiegen. DaS Glockenspiel wird so eingerichtet werden, daß die Gloaen emzeln, oder zusammen m Bewegung gesetzt werdei 'önnen. Ein Mann in Knoxville. Tenn.. behauptet, im Besitz eines Paars Schuhe zu sein, welche aus dem Leder gemacht find, welches aus dem Fell ge wonnen wurde, welches ein Kalb ge tragen hatte, welches von einer zKuh stammte, welche.George Washington de festen hatte. Äer erinnerte sich nicht dabei an den Trödler, welcher einem ÄntiquitätenSamm.'er das ,S iwert verkaufen wollte, mit welchem Bileam die Eselin ' schlug? Als der Smmler ihn daraus aufmerksam machte,? daß Bileam ja gar !em Schwerts gehabt, sondern nur zu der Eselin gesagt hätte: Wenn ich jetzt em Schwert, hätte. . .7 erwiderte der Trödler: Da? ist ja fi.rt &,4nart m!l tntAm rti(rtm Vtlt VU WUiW4, IVttllll VIIVUIII die Eselin geschlagen haben würde. wenn er eins gehabt hätte-. 1 ,, Born ulane. I n ez n e in aro k en Thei U deZ nördlichen' und westlichen Böhme? ist am !. Mar starker Schneefall emae treten, so, in Karlsbad. In Weipert an der , böhmisch.sächsischen, Grenze lag der Schn.'e im freien Felde stellenweise 50 Centlmeter hoch. Ein großartige, Regen .bewirkte, daß die Flüsse Irasck stiegen. In Scbbnwiesen lWett Preußen) wurde der katholische Plärre, Speierlina Nachts durch lautes Klopfer am Fensterladen geweckt. Als er öffnete, sah er fünf mit Knütteln bewaffnet, !- J -.-J . . !:.,! . . Mle am Fenster stehen. Ver Pfarrer zog sofort , die Klingel zur KnechtekaM' mer. und alsbald erschienen die Knechte, die noch nicht ' aefchlafen hätten. Mit deren Hilfe gelang es. die Unbekannter zu veriaaen. : ; D a 5 Er furt er' T a g e. blatt' schreibt:, Ein Kuriosum.' wel. cheS aber gleichzeitig n beredtes Zeug niß von der-Peinlichkeit preußischer Be Horden in Geldsachen darstellt, pässtrtt einem! hiesigen Beamten a.D. Bekommt da dieser Tage, der Betreffende von sei ii ehemaligen Behörde in der Provinz Posen' einen Pfennig zugesandt de, s. Zt. , dem ' Beamten bei GehaltSaüS. Zahlung nicht "mit' verabreicht worden war. . .Der Pfennig war in dem be treffenden Geldbriefe mittels Sigellackk detkstlgt. '- f . Jn einem Dorf des De partemeutS Seinket'Oise starb dieser Tage ein 22,ähnger junger Mann. Emile. Jinance, der , 1.800,000 FrS. für. mildthätige Stiftungen vermach hat. iDa? große Vermögen kommt vor feiner Mutter, welche als. Wittwe eines der--. Gründer i des ConfectionSgefchäftZ La Belle Hardiniere" sich zum zweiten Male verheirathet hatte. Emile Financt war daS jüngste ihrer fünf Kindervon denen drei in wenigen Jahren starben. und zwar zwei Töchter aus erster Ehe und der älteste wohn aus zweiter Ebe Dann raffte der , Kummer die Mutte, hinweg und die zwe, sie überlebenden Söhne führten ein trauriges, hypochon drifcheS Dasein, wohl wissend, daß auch sie verurtheüt waren, der Krankheit lb rer Familie.Blutzersetzung. zu erliegen. Vor v Wochen kam die Reihe an Char leS Finance und fein Bruder Emil, folgte ihm bald nach. Unter den von Diesem Bedachten bennden sich die An gestellten der Belle Yardlniere? deren UnterstützungS.FondS 400.000 FrcS. erhält. -;;;;;; 2J;;:: ,r;i-;- i r tt arawanen. welche a u Z yarrar in Zaila (Somali'Küste) il Aden eingetroffen sind, melden ! den AuSbruch der Cholera dortselbst, welche m furchtbarer Weise wüthen soll. DaS Land war von e,ner HungerSnoth heim gesucht und die ausgehungerte Bevölke rung fällt nnnmehr der entsetzlichen Epidemie in großen Massen zum Opser. Ter größte Theil d?r Kranken stirbt au der Straße, die Luft wird verpestet. , es ist unmöglich alle' Tcdten 'zu begraben MMolgeMWlMgrwtdi. Msuche izNnrtrzMehr um , sich.- - MachtZ -äumm die Hyänen ziemlich unter den CeÜorbenen auf. allein sie fressen auö
jiele, welche noch nicht todt sind auf. Ueber die Zahlsder Todesfälle, lauten die Berichte widersprechend, sie schwan ken zwischen 150 bis 300 pro Tag, au thentische Nachrichten werden wohl nie zu erhalten sein da in Harrär 'nicht ein Mal ein Arzt Vorhaiiden ist: ' Selbst.
serfländllch .herrscht dort eine unqe heuere Panik, sowohl die Eingeborenen, als auch die Europäer flüchten in das Gebirge, die Stadt wird bald gänzlich verlasten fern und das Geschäft ruht bereits vollständig Schisse der Messa. gerie Maritimes und der Gesellschaft FlorioRubattino haben mehreren von Harrar in, Aden eingetroffcnen Jranzo sen die Passage nach' Europa verwei gert Wahrscheinlich wird die Somalr Küste Quarantäne für die Karawanen von Harrar und Aden für sämmiliche Ankünfte von der Somali'Küste erklä ren. Um nicht selbst unter Quarantäne gestellt zu werden. Aus' Odessa: und allen Städten -des südlichen Rußland findet. wie der Odeffaer Correspöndent- der Daily NewS" mittheilt, etzt eine, leb hafte Auswanderung von Juden statt, da am 'Mat die 'zwölfmonatliche Friste innerhalb ' welcher die sogenann ten ausländischen" Juden rdre Hei math verlassen müssen, ablies. Es be sinden sich noch immer ungefähr 5000 solcher Juden in Odessa, die. obwohl dort lange Zeit ansässig, innerhalb der nächsten 14 Tage ohne Rücklicht aus Kosten und Schaden, welche ihnen da durch verursacht werden, die Stadt ver lassen müssen. Als dieser Tage em russischer Dampfer, welcher mehr als 400' solcher Ausgewiesenen an Bord hatte, aus Odessa nach der Levante ab fuhr, hatten sich auf dem Quai ca. 600 Juden angefunden, um ihren Glau bensgcnoneu Lebewohl zu sagen. Bei diesen alle 14 Tage stattsindenden Ab. schiedsscenen .tritt ' die lrussische Polizei gewöhnlich mit großer Brutalität auf. Unter dem Vorwande, einen freien Zu gang zur Schiffsbrücke zu schaffen. schlagen die Polizisten mit der Knute r a- i ' . r; ..!ifj aus oic eure ein uno zagen z naq allen Richtungen auseinander. Die Mutter des Zigieu ner-HauptmannS Joseph Petermann. und ihr zweiter Sohn Max, hatten lsich in Berlin vor dem Schöffengericht !am Amtsgericht II wegen gemeinschaftlichen k.isVnn! t.W W! 0!ai yuU9(i(U(ll?UlUiy(9 u uu vtk JlgiU nermutter iusbesonderS wegen Erre gung eines öffentlichen Aergerniffes! zu verantworten., ..Der Vorsitzende frug den Max Petermann: Wo sind Sie geboren?" Max P.:' I woaß nit, Zaus der Straße oder im Wald bei Schwerin in Mecklenburg!" Vorsitzender : Wie alt und welche Religion?" Erster Angellagter: I woa nit. alaub'!33 Jahr und katholisch!" Äörsitzcnder: Frau Petermann! Wo und wann sind Sie geboren?" Angeklagte: I woaß nit. ' Versteh -i koan Deitsch' vergeh nur. Zigeuner Spro.ach!" Vorsißender: Das ist es ja eben! Sie vcrstehn ersichtlich ganz gut Deutsch, aber wollen es nicht verstehn! Auf diese Weise ist eS stets unmöglich, die Vorstrafen uUu stellen!" Aus ,dem - Zuhörerraum ruft die Frau Petermann: I wetö bef ier Befchoid, als die Bolden, mein Moan und die Mutta, loagens Sie mich reden. Herr Richter!" Die Pe tentin wurde abgewiesen und da sie sich nicht zur Ruhe bequemen will, zum Saale lzinauszedracht. Die Anklage belchuldigt die Angeklagten, bei Gele izenheit emeS Pferdemarktes in Weißen ee sich trotz wiederholter Aufforderung nicht aus dem Lokale des SchankwirthS Echüpke entfernt zu haben. Das wird durch die Beweisaufnahme ' bestätigt. Vorsitzender: Frau Petermann! Ha den Sie Ihre Kleider von 'hinten hin auf bis unter den Rücken emporgehö ben?7 Angeklagte: I woaß nit iwoaß nit. i . versteh nit deitfche Sprosch! Diese Ausflüchte halfen nichts, der In halt der Anklagt wurde' als erwiesen angenommen Max Petermann würde zu einer Woche dre Zrgeuner-Mutter" zu zwei Wochen verurtbeilt. , . Gerhard v. Brenn in g der als Knabe Beethovens 'Liebling ge wesen ist und später werthvolle' Beetho veN'CrlllncrUngen sowie auch medicini sche Schriftm veröffentlicht hat., ist in Wien gestorben. , Der Now oie Wremi a zu folge hatte das Publikum der PeterS? burger Oper Mad. Jiqner als Gret, chen ausgezischt und zur Strafe dafür wurde dieMächste Aufführung der Opee Faust" mit Mad. Figner, als Gret chen' abgefagt;' außerdem" untersagten gedruckte Zettel - an den Wänden des Theater dem Publikums sein Mißver anÜgen irgendwie zu äußern. Das ist selbst der. Nowoie Wremja zu viel; idaZ Blatt sinket die Verfügung , unbeareif lich uud erinnert daran, datz man wohl einmal unter dem Zaren ,N,colaus den Zeitungen, ? nie aber .dem Publikum verboten chabe. öie, Schau pleler. zu m if ...(.' ;!i.tU1T,' tlsiren. , , . , ; rEin artfStUaS schiff. an das ' sich viele "' geschichtliche Crinne rungen knüpfen, ' ist von einem nieder ländischen Schleppdampfer von Ports mouth durch den ..neuen. Wasserweg" nach , BolneS bei Rotterdam f gebracht worden und liegt dort auf einer Schiffs werfte um enttakelt und vollständig ab gebrochen zu werden. ' ES ist das eng lifche Linienfchiff 'Excellent".' : dessen !ttiet ,m Jahre 1803 in Deptford gelegt und. das 1810 vom Stapel gelassen wurde; sein ursprünglicher Name war .Oueen Charlotte", seine Länge betrögt 191. seine Breite 53. die Entfernung ?om obersten Deck bis zum Boden des Schiffsraumes z 52 z j Fuß. Queen Charlotte" nahm am 27. August 1316 an der Beschießung Algiers theil, st, trug die Admiralsflagge und den kom mandirendcn General des vereinigten Geschwaders, Lord Exmoüth, hatte da bei aber eine sehr schwierige Ausgabe, da sie den schwersten algerischen Aatte rien gegenüber stand. Durch ! diesen Kamps, an dem auch ein holländisches Geschwader.unter dem Admiral von der Capellen theilnahm, wurde die ganze algerische Flotte, die Arsenale und ein großer Theil der Stadt vernichtet, der Den zur Unterwerfung gezwungen und iLii iLyrinensuayen nhteuen.d Frei, heit. Das Schiff, das viele Neugi ciae berbeiziebt. ist unamein stark ae
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2ft falsche? Geld so gut wie Echte? ? Drogmst: Ich habe nur lünstlicheS Carlsdader Salz, welches aber so gut ist wie das achte und nur die Hälfte kostet. Kunde: Gut, dann nehme ich zwei Flaschen davon, wenn Sie dafür eine falsche Dollar-Note nehmen, die mir jemand ange bunden hat. Sie könne virlleicht einen Ihrer Kunden glauben machen, daß diese ebensogut ist wie eine echte Dollarnote. Moral: Kauft kein künstliches Carl, bad Salz oder Wasser. Es ist ebenso ,wetthloS wie falsches Geld. Die echten Produkte von Carlsbad müssen die Unter schrift von Eisner & Mendelson Co.", Jmvortäre von Mineral Wässern, 6 Bar clay St., New York, auf dem Halse einer jeden Flasche tragen. aut,, die Deckbalken sind durchweg von afrikanischem Eichenholz, dem die Zeit und die Witterung bis jetzt nichts an. haben konnten. Die Ausstattung im Innern muß äußerst prachtvoll gewesen sein, die Köpfe vieler Nietbolzen sind noch vergoldet und an den Luken der Offizierskajüten sieht man jetzt noch die Spuren von altem delftschem Porzellan. Dieser Riese mit sechs übereinanderlie genden Decks hatte 100 Stück Geschütze und eine Besatzung von 1000 1200 Mann an Bord und einen Tiefganc' von 24 Fuß. Man schreibt aus Nizza unterm 2. Mai: Die Spielbank von Montecarla wird den 1. Mai 169Z dauernd zu ihren glücklichsten Tagen rechnen. Aus Paris und den anderen großen Städten Frankreichs wie Jta liens war gegen den 1. Mai hin eine Unzahl Fremder nach der. Riviera ge ktrömt, die alle den Arbeiterkundclkbun gen mit ihren etwaigen Dynaniltüber raschungen aus dem Wege gehen woll ten. Wer sich aber einmal in den Bannkreis von Monaco wagt, kann der Versuchung nicht widerstehen, auch dem Spielsaale einen Besuch abzustat ten. Der Umsatz an den grünen Ti schen des Casinos von Montecarlo hat denn auch am 1. Mai fast 2 Millionen Francs mehr betragen, als sonst an ei nem gewöhnlichen Tage. Dabei spielte die Bank mit großem Glücke. Fast je. der. der sein Glück an der Roulette oder im rsnts - et : quarante versuchte, mußte einen größereu oder geringeren Theil seiner Baarschast in den nimmer satten Rachen der Spielbank vcrschwin den sehen. Ein junges Ehepaar hat an dem denkwürdigen Tage sein ganzes Vermögen verloren. Man fand die Unglücklichen heute frühe todt im Mern. Sie hatten aus ihren Taschen tüchern und Halstüchern eine Art Seil hergestellt, und sich mit demselben an einander gebunden, um nur ja im Tode nicht getrennt zu werden. Tiefer Selbstmord, von dem sich die Kunde rasch durch das ganze Fürstenthum ver breitete, erregte großes und peinliches Aussehen. Um so mehr, als Namen und Heimath des unglücklichen Paares i i. . i nocy nrcyr ausslnorg gemaap weroen konnten. Die UniversitütBerlin hat nach der Zusammenstellung in Professor Aschersons Universitätskalen der jetzt , die meisten Lehrer, nämlich 350. während Wien nur 320 hat. ES 'olgen Leipzig mit 193. München 165. Halle 139, Breslau 133. Bonn 120 vtraßburg 122, Göttingen und Heide! bcrg 120, Zürich 119, Bern 113. Prag 108,. Freiburg i. Br; und Graz 106. Königsberg 95. Jeüa 94. Marburg l. Tübingen 91, Kiel 83. Greifswald 84, Innsbruck 80, Würzburg 74, Gießen und Erlangen 64, Rostock 45, die Akademie Münster 43. Czernowitz (3 Fa kultäten) 39, Freiburg in der Schweiz 33, Lyceum Hofeanum in Braunsberg 9. zusammen 3674 Lehrer. Berlin hat auch die meisten außerordentlichen Pro fess?ren. nämlich 87: es ist überhaupt die einzige Universität, wo die Zahl der außerordentlichen Professoren die der ordentlichen übersteigt, von letzteren giebt, es in Berlin nur 83. wahrend die meisten Wien mit 9 hat. Im ganzen giebt es auf den deutschen Universitäten z. Z. 1470 ordentliche Professoren, da von in München 66. Leipzig 61. Göt tingen 63, Breslau 62, Bonn nild Straßburg 60, Prag 64. Halle 51, Tübingen 50, Königsberg und Heide! becg 45. Jreiburg i. A.' uud Greifs wald 44 u. s. w. 'Außerordentliche Professor giebt es im - ganzen 635. nach Berlin, .die- meisten (51) in Leipzig. Leipzig hat auch die meisten Honorar Professoren, nämlich 13, und übertrifft damit auch AerlilU das einschließlich der tehrenden Mitglieder der Akademie ,der Wissenschaften 10 HonorarPtossoun zählt Heidelberg und Jena haben je 8, München 5. Freiburg i. B. 4: Wien nur 3. Die meisten Privatdozenten, lesende Assistenten hat wiederum Wien, wo deren nicht weniger als 172 lehren, während Berlin den 2t Platz mit 1 56 - . i F,, rni i: Pk illt. lim IV 0M y"1-1 IV, V 1 123 Brivatdorentcn. Wenn man die Lehrer des orientalischen Seminars hin zurechnet hat ' Berlin auch d:eZ meisten Sprach' und Ererzitienmeister f;20); Wien hat 13, Halle und Heidelberg 10. Breslau K GreifSwald" 'Marburg vnd Münster 7 u. f w. - !', ' l' ". 1 i'; -Mr HD' ffDW, j' 1 ' -i i t - ir -.l.i. i' , , al$ e H e i lSarmee pu d li cirt 31 wöchentliche und 5 monatliche Jour nale mit einer jährlichen lsirkulatioo von 45,000,000. yJ & ' " In Birma suchen sich die Mädchen ihre Ehegatten aus u.id wcn sieI der selben,,, üde ,,,sindrHvlrik:issl eine Scheidung und veglückeil eineu anderen ,lann.zMK5-- tff; - . ; l r ":,;; . ; - Monumente und Grabsteine in f roher Auswahl und zu billigen Prei en bei August Diener, No. 243 Ost tm. ''"i , (i f "'" "'i,'!:;- . T u-.k. "' ,i,l V;;: :!!' i,V. , Waiyinglon Viraye. rfilßyg? ifflSv.!!:iii;f" . Der beste Pumpernickel ist zu ha den bei Bernh.ird Thau, 81 HüSbrook Straßc und im östlichen Markt Stand 123 WO 124.
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