Indiana Tribüne, Volume 15, Number 245, Indianapolis, Marion County, 22 May 1892 — Page 10

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Jttdiana Tribüne. Erscheint täglich und Sonnt ngs.

Die tZgliSe .Tribüne" kostet durch itxt TrSgei 12 EentS per Woche, die Sonnt AS .Tribüne" k CentS per Wsch?. Bilde zusaviiuen IZSeutI oU 5Z Cents per Wonat. Per Pöst iugeschick! in Bor zusbezahlunI per Jahr. Office : 130 Ost Maryland Straße. Indianapolis, Ind., 22 Mai 1892. Plauderei. thvj bvT Jugendzeit, auä der Jugendzeit .lkngt ein Vied mir innnerdar. Ich habe in diesen Blättern schon von so Vielcm und so Vielen geplaudert, warum sollte ick) nicht auch einmal von mir plaudern? Was mich dazu veranlaßt, das ist der Umstand, daß mir dieser Tage ein altes verstaubtes Schreibbuä? in die Hände kam. Ich blies und wischte den Stand ab und begann darin zu blättern, d sah ich vor mir Schriftzüge von meiner Hand ans längst vergangener Zeit, aus meiner Jugendzeit. Es war jene Zeit, in welcher der Jüngling für eine Angebetete schwärmt und sterben zu müssen meint, wenn er sie nicht kriegt. Er kriegt sie selten und noch seltener stirbt er daran. Es ist das troh allen Liebesjammers vielleicht doch die glücklichste Zeit im Leben eines Mannes, sein Busen ist voll froher lebendiger Hoffnungen für die Zukunft und den lernst des LebenS kennt er nicht. Ist er intelligent genug und sentimental angelegt, dann schreibt er gewöhnlich seine Liebcssreuden und seine Liebesklagen in Versen nieder und das that ich auch. Und nun kommen mir diese Verse nach mebr als dreifng Jahren wieder in die Hznd, und mein Geist wandert zurück n eineZeit, da ich noch, durchdrungen von dem köstlichen Eefübl der Geborgenheit unter dem Schuhe von Vater und Mutter, und ohne Sorgen für die Zukunft glücklich im Kreise der Jugendfreunde war. "Ich, eS war eine schöne herrliche Zeit, aber sie kommt nur einmal im Leben des Menschen. Damals war ich auch noch fromm und so dichtete ich als frommer, glücklicher schwärmender Fünfzehnjähriger Folgendes : S ö si n u . x

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Wenn ich fo Nachts 'gen Himn'.el schau, lind sehe die vielen Stern', Da ist mir so leicht, da bin ich so froh, Ich sehe sie leuchten so gern. Ganz eigne GedanZcn kommen mir da, Gedanken so süß., und so schön. . Ich glaube. selbst in dem Hinnnel zu sein. Vor Wonne fast möcht ich vergeh'. So baucht mir, wenn ich dte Sternlein seh So prangen am Hinnnlszelt, TaZ seien die Augen deö göttlichen Herrn Mit denen er schaut auf die Welt. Man wird zugeben' müssen, daß die Verse für einen fünfzehnjährigen Knaben nicht Übel sind. Und wie patriotisch war ich auchdamals noch. Dü ist ein Gedicht, da? erste, das ich gemacht habe, es sind 32 )ahreher. Darin nimmt ein in den Ärieg ziehender Soldat Abschied von feiner Geliebten und da heißt es in einem Verse : TeÄ Mannes'Pflicht ist es fürS Vaterland zu täinpfen. Es darf kein Opfer ihm zu schwierig sein. Uns alle Nsgnttgen des Herzens nmb er dämpfen

Und selbst die Liebe darf ihm nicht zu heilig sein. Ja, der Mordprotiotismus, wie er mich in der Schule gelehrt worden war der stak mir noch in Haut und Haaren, aber die Schule des Lebens bringt andere Lektionen, und mit eigenthümli chem Gefühl sieht dann späterhin der Munn auf die Ideen seiner Jünglings zeit zurück. Aber schon sechs Manate spater dichtete ich ein Klagelied, da hieß es : Verwehrt ist jedes freie Denken, Verboten jedes freie Wort Und Männer, welche dennoch handeln. Die jagt man aus der Heimath fort. Und so ist Hand und Zunge bunden Mit Lklavenketten uns zur Schmach, Und wer es waget, sie zu brechen. Dem stellt man wie Verbrechern nach. Für Knechlseligkeit hatte schon meine Jünglingsbrust keinen Raum. Noch ein Jabr später, da schrieb ich eine Apostrophe an die Fürsten, vox populi, vox clei war die lleberschrift und da hiest der Schlußvers : DaS Volk wohl selbst am besten weiß. Was immer ihm mag frommen. Ehrt seinen Wunsch um jeden Preis Eh e5 im Zorn entglommen. Des Volkes Stimm ist Gottes Stimm, Drum siegt eS.ftetS in seinem Grimm Der Tag des Rechts wird kominen. Er ist leider noch nicht gekommen, denn der deutsche Michel ist sehr gedulMg. ; Aber man wird gestehen müssen, f vTIVi

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daß für einen noch nicht achtzehnzührigen Jüngling die Sprache revolutionär genug war. Doch wieder zurück zum Fünfzehnjahrigen. Der hatte eines Tages Heine gelesen, und es ging ihn, wie es oft zu gehen pflegt. Die einfachen, gefühlvollen und sentimentalen Verse reizen den schwärmerischen Jüngling zur Nachahmung, und in Weltschmerz zerflossen schreibt er seine traurigen Verse nieder, als hätte er schon ein Dutzend unglückliche Liebschaften gehabt. So ging es natürlich auch mir, und ich dichtete : Ach alle die schonen Blumen Sie welken zu meinem Schmerz, Doch sie die Blume der Blumen, Blüht ewig in meinem Herz.

Es ist ein Glück für alle schwärmerischen Dichter, das; Herz und Schmerz einen Reim bilden. Hier sitz ich am Bache und träume In trauriger müßiger Ruh, Und die alten Weidenbäume Die sehen mir mitleidig zu. Sie allein verstehen mein Trauern, Sie aklein verstehen den Schmerz, Der mit eisig kaltem Schauern Durchzieht mein gepeinigtes Herz. Meine Thränen rinnen inS Aächlein, Es nimmt sie alle mit fort, Es kann mit dem weichen Herzlein Nicht bleiben am traurigen Ort. Und um sie fließen all diese Thränen, Gewiß sie ist sie nicht werth. Und doch werd ick) mich nach ihr sehnen. So lang ich noch bin auf der Erd. Wer sie war, die meiner Thränen nicht werth war ? Ja, das habe ich selber nicht gewußt. Diese sie ezislirte gar nicht, sie war kein Wesen vou Fleisch und Blut, sondern bloß ein Schemen in der Phantasie des Jünglings. I Heute lächelt der Mann übeHjeWN Weltschmerz des Knaben und MU Wehmuth denkt er zurück an die schönen Knabenjahre und wenn er auch nicht mehr dichtet, so zitirt er doch Verse und darum schließe ich, wie ich begonnen : Aus der Jugendzeit, auZ der Jugendzeit Klingt ein Lied mir immerdar, Ach wie ist so weit, ach wie ist so weit Was niein einst war. Der Plauderer. Der beste Pumpernickel ist zu haben bei Bernhard Thau, 81 Hosbrook Straße und im östlichen Markt, Stand i2Ä und 124. YT 'U

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wir nnser neues Gebände.

Wir ziehen es deshalb vor sämmtliche Waaren, wie :

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anders unterzuhringen, umsowehr, als wir gesonnen sind,

meisten ÄePartömeiM sehr reichhaltig

wahrend dieser Woche

Von der Polizei. Jacob Fendrich machte gestern der Polizei die Anzeige, daß ihm in seinem Kosthausc Ilhr und Kette gestohlen wo?den sei, wahrend er beim Waschen war. Ferner ging der Polizei die Meldung zu, daß Burt Ionng, ein junger Mann von 2:; ?abrcn, aus dem Sanitarium von Dr. Flctchcr entsprungen

Pat. Mr. Donald und Tbomas Miller wurden unter der Anklage, Farbe gestohlen zu haben, verhastet. Wiklam Moß wurde seines GeistesZustandes wegen in Polizeivcrwahrsam genommen. L. M. Hudson und WiN. Mc Schal) hatte eine Schlägerei, die sie beide nach der Polizeistation brachte. Ehas. Burr wurde unter der Anklage, Geld unterschlagen zu haben, festgenommen. m DaS Beste ist d. s Billigste. Diese alte Wahrheit ist auch auf Genußmittel anwendbar und alfo auch auf das Vier. Deshalb sollten Viertrinker stets dafür sorgen daß sie das Anheusex - Busch Budweiser im Hause haben. Dasselbe ist durch den hiesigen Agenten 2akob ö. Vieler in Flaschen zu beziehen. Telephon 1687. ' m -in Geld zu verleihen! Irgend eine Summe von $100 bis $1,000 und aufwärts. ' Niedrigste Raten. Alex. Metzger, Agentur. Möbel Arbeiter Union No. na. Oeffcntliche Versammlung am Dienstag Abend, den 21. Mai in der Halle 27 1 Sud Dclaware Straße. Gute Redner werden sprechen. ' Der Ochsfrosch saß im Graben, Er möcht das Wetter nicht Ein Piknik wollt er haben. Das war' a dumme Gschicht. Denn ach, die Eifenbahnc, Die fährt im Regen nicht, Wenn auch die Wetterfahne Nur Sonnenschein verspricht. Und so blieb der alte Ochscnfrosch hübsch zu Hause unh befahl seiner Frau, dem Kuhfrosch, den Haushalt für den Winter herzurichten. Ar ließ gleich ein Paar Regennilriner mari'nZrcn und wikelte sie znr (onservirnng in grüneTapetcn ein, die er eztra bei (5arl Möller, 161 Ost Washington Straße gekauft hatte. -- :-i'Ki4vt 11 hJ 1 emc v eren.

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Auf der Flucht Ludwig XVIII., iw Frühling deZ Jahres 1315. nach Belgien bkgleittte ihn der Graf A. de Vign. In emcm von Letzterem verfassen Buche en5&U er ielsendeS Vruchstibck cul dem Leben eines alten sranzssikchen Vsksnchefs, welchem er m Belgken. einen zweirädrigen bedeckten Karren leitend, begegnete. Derselbe ward zu Vrest in niederem Stande geboren; aus Neigung wählte er den SeeSienst und latte Gelegenheit, sich einigemale auZzuzekchnen. Als die Nc; volution die Marines fsiciere lichtete, ward er zum Commandanten der Kriegsbrig der Mwt" ernannt. Am 8. Febinar 1791 erhielt er Befehl, nach Cayenne abzusegeln, worin er 60 Sslhfi hiiS (ins TViiri Jrtjn firinftn VM.9 ..V . tflllitil sollte, für welchen ihm besondere Rücksicht anempfohlen war. Des erste Schreiben des Directoriums enthielt ein zweite?, dreifach versiegeltes, das rrfl bei l Grd nördlicher Brette und 27 28 Grad der Länge geöffnet werden sollte. Der Dkpgrtirte war ein junger Mann von I v 20 Jahren; ihn begleitete seine kaum Ijührige Frau. Die Zärtlichkeit der jungen Gatten verkürzte dem gutmütjizen Commandanten die Zeit und bald xaren alle Drei innig Freunde, s Mtspann sich eine Art von Familienleben, m welchem der Commandant in einem vahrhast väterlichen Verhältnisse sich zesiel. Vier Wochen waren ungefähr ,uf diese Weise verflossen, als der 5om andant in die Lage kam, das zweite schreiben deS Direktoriums zu offnen. Ltit Widerwillen und unter ängstlichen Gefühlen iUt er es. Den Eindruck des selben föilWu der Commandant dem tZerfasfer a folgenden schönen Zügen: ,Jch las den Brief, und las ihn wieder on Anfang diS zu Ende, ohne an seinen Inhalt glauben zu können. Meine zitierten nnter mir. ich mußte mich 'etzen. Endlich faßte ich mich und stieg mf das Verdeck, um Luft zu schöpfen, kaurette, die junge Frau, war an diesem tage reizender als t und beschäftigte ich damit, Seepftanzen aus dem Wancr stt sischen. Ich gab ihrem Mann einen wink, mir auf das Hintcrthril des öchisfcS zu folgen. Sie wendete sich im; ich weiß nicht, wie mein Gesicht msi'ah. aber bei meinem Anblick ließ sie ne Angel fallen und umschlang den jnn je Mann heftig mit den Worten: ,Gche nicht hin, Du siehst, wie bleich er st. DaS mochte wohl der Fall sein, gleich' vohl trat er zu mir auf da3 Hinterdeck. Die beobachtete uns, .indem sie sich an ien großen Mast lehnte. Wir gingen nge Zeit auf und ab, ohne ein ZÄort zu Prechen; ich zünde!e eine Cigarre an, nd sie aber bitter und warf sie ins Neer. Endlich nach langem innern lampfe sagte ich: Wollen Sie 'mir icht Ihre Geschichte mittheilen? Wag zum Henker haben Sie jenen fünf Hun en von Advokaten gethan, deren Unter 'chrift kx steht? Allem Anscheine nach laben tie arone Ursache, über Sie auiae rt nv unser neneS Lokal

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it fortgeseht werden.

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m tuckie die A&M; teiate den Kopf etwas auf die Seite und cgte mit sanfter Stimme: Mein Gott, pitain, nicht viel, drei Verse über daß direktoriumdas ist Alles." Unmsz. .ich erwiderte ich. Und doch ist es o. Die Verse waren nicht einmal gut. üm IS. Februar ward ich verhaftet und u daö Gefängniß !a 1'oree abgeführt, im 16. gerichtet und zum Tode oerurhcilt. baun aber das Urtheil ans Gnade n Depsrkation verwandelt." Sonderktr," rief ich ans. .Diese Direktoren ind sehr e npsiudliche Kameraden; denn u'eser Brief enthalt den Befehl, Sie erchußen zu lassen." Er gab mir keine! kntwort ; mit schmerzlichem Lächeln bezielt er für einen jungen Mann von iwanziz Jahren ziemlich gute Haltung. Nur einen Blick warf er auf seine Frau lud trocknete sich die Schweißtropfen von ,er Stirue. Mir drangen Thränen aus ttn Augen, und ich fuhr fort: .Es scheint, das Direktorium wollte hre Angelegenheiten nicht auf dem Fest ande abmachen, es dachte wohl, aus der Lee rnachc es iveniger Aufsehen. Für nich aber ist dieser Auftrag höchst trau ng ; wie gut Sie sich auch wZhrend im res VciiammenseinS gezeigt haben, ich rniZ; denselben vollziehen. Das Todesrtheil ist ganz in der Ordnung susge ellt, unterzeichnet und besiegelt; eZ 'ehit nichts daran." Der junge Mann erbeugte sich höflich ; ich verlange uchts, Capitain," sagte er mit seiner sanften Stirnme; es würde mich im glücklich machen, Sie von der Erfüllung Zhrer Pflicht abzuhalten. Ich wünsche .zur, noch mit Lauretta sprechen zu dürien, und bitte Sie, sich ihrer Zlneh ,len, falls sie mich überleben sollte, was h nicht glaube." Daraus dürfen Sie stch verkästen,- erwiderte ich. Warn Sie damit einverstanden, werde ich siebet iieiuer Rückkehr nach Frankreich zu ihrer Familie bringen und sie nicht eher ver: .äffen, bis sie selbst es wünscht. Uebritkns glaube ich nicht, daß die arme klei, Krau diesen Schlag aushalten wird. Lr faßte meine beiden Hände, drückte sie nd sprach: Mein wackerer CapitSn, ich sehe wohl, daß Sie der Afaabe wegen. ie Ihnen gestellt ist, uoch mehr zu leiden Kadett als ich, indessen zahle ich darauf, haß Sie meiner Frau das kleine VermK gen, das mir übrig bleibt, erhalten, daß vie ihre Ehre, ihr Lebe und ihre Ge sundhcit beschützen werden." Um nicht soll meinen Gefühlen überwältigt zu erden, brach ich kurz ab: Verlassen Sie sich darauf, unter braven Männern ersteht sich das Neblige vou selbst. Jetzt iceilcn Sie sich und reden Sie mit ihr." Ich drückte ihm die Hand als Freund, und da er die meinige nicht losließ und mich mit einem sonderbarm Blicke be trachtete, fügte ich hinzu: Noch einen ötath! Sagen Sie Ihrer Frau nichts davon ; wir wollen es so einrichten, daß sie von der Erecution nichts zu sehen bekommt. Das Weiiere überlassen Sie mir." Es schien auch, als bewahre er das.jGeheimniß, denn Beide gingen Arm !n Arm wohl' eine Viertelstmide mit tinander auf und ab. Bald darauf brach die ?!acht an, und dies war der Augen eröMen i ! ?

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Hiss, den ich gewählt hatte. Mkk tnefet Augenblick hat sär mich bis auf den henk tigen Tag gedaueit, und ich werde ihn wehl mein ganzks Leben laug, gleich einer Kugel, nachfch'epPen. Jenen Au ecnblick, ich kann ihn noch iMncr niHt fassen. DS menschliche Geffchl in m,r sträubte sich gewaltsam dagegen und trieb mich ein gewisses Etwas zum Gehorfam vorwärts. Ich versammelte meine Of siziere und sagte zu einem derselbtn: Zin Book in's Meer; da wir doch Hm ker skln müssen, so setzen Sie diese Iran in das Boot und eilt fernen Sie sich mit ihr von diesem Schisse, bis Sie Flintenschulst hören; dann dringen Sie dieselbe pttück." Der Offizier und sechs Mann bemächtigte jich Laurette's nd brachten sie. in das Boot, ohne daß sie Zeit hatte zu rufen der zu reden, und so mußte dieunglückliche Frau, wenn auch aus der Ferne, beim Aufblitzen der 12 Gewehre ihren Mann erschieße und in Meer stürzm scheu. Im Augenblick Ut Abfeucrns fuhr sie mit der Hand nach dem Kopfe, als ob eine der kugeln ihre Stirn getroffen hätte, dann aber fetzte sie sich r'.thig nieder. Ohne ohnmächtiz zu werden irnd ohne ein Wort zu sprechen, kehrte sie atf die Brigg zurück, so kvie man es von ihr verlangte. $ch ging ihr entgegen, ich sprach mit ihr, zs gut ich S vcr'uwchn'; sie sah mich an. schien mich anzuhören und rieb sich die Stirn. Cu verstand mich nicht; ihre Stirn war roth, ihr Antlitz bleich, dabei zitterte sie an allen Gliedern, als fürchte sie sich vor der ganzen Welt. Und dies ist ihr geblieben bis aus de heutigen Tag. Sie hat den Verstand verloren, und nie kam wieder ein anderes Wort übel ihtt Lippen, als: Man soUe ihr die Kugel au dlm Kopfe nehmen. - Von diesem Augenblick an ward ich ebenso traurig wie sie. Eine innere Stimme sagte mir: Bleibe bei ihr, bit an das Ende ihrer Tage und sei ihr Schutz. ?lls ich nach Frankreich zurück kehrte, lief; ich mich zur Landarmee vorsetzen, denn das Meer war mir in tiefster Seele verhaßt, lücil ich unschuldiges Alm

ans oem'e:ven ve,goisen naut. ;jg ate Laurctte's Familie auf ;. ihre Mutter war todt, ihre Schwestern wollten nichts vstt ihr wissen, weil sie des Verstandes bcraubt war ; sie schlugen mir vor, sie in Chareuton unterrubringen. Mit Ver achtung wandte ich mich von ihnen und behielt sie bei mir. Wenn Sie sie sehe ollen, so steht es bei Ihnen.Der alte Commandant zog den Dorr hang von dem kleinen Karren und zeigte die Unglückliche dem Verfasser. In sllrn Feldzügen des Kaiserreiches hatte r sie mit sich gefüktt und sie sür seine Tochter au&AfUtn. Dr. H. S. Cuttnittgham, Ossi und Wohnung : 33 Süd Meridian Straße. Telephon 1319. OjkZke-Sinden : - S Uhr Ms, gen. - Uyr Mittag. 1 n Uhr Abends. Dr. Cunninghanr spricht Deutsch. rtb f t o . '. !; ?. i t

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