Indiana Tribüne, Volume 15, Number 242, Indianapolis, Marion County, 19 May 1892 — Page 1
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Editorielles
; Die politische, Budelei und .die handwerksmäßige Politik findet zwar hie und da auch unter' Deutschen Vertreter, im Allgemeinen aber sind'd'ie Deutschen in dieser Beziehung besser alö ihre amerikanischen Vettern, und sie haben wenig Achtung vor dem Veschaftspolitiker. Um so bemerken? werther ist es, daß ein deutsch-ameri-kanifches Blatt die Politik als Geschäft vertheidigt. In sonderbarer, merkwürdig spitzfindiger Weise thut das die Chicago Freie Presse" wie folgt : Die Politik ist kein leichtes Geschaft, sondern eineS voll der schwierigsten Probleme, und gewaltigsten Aufgaben. Ein Geschäft, daS verstanden und gelernt sein will. Wie jedeS andere Geschäft kann auch da? politische nur dann ordentlich besorgt werden, wenn Diejenigen, die es besorgen, ihr Geschäft verstehen z und kann nicht ordentlich besorgt werden wenn es Leuten überlassen bleibt, die eS nicht verstehen. Solchen Leuten aber übertragen und überlassen wir hier in Amerika vielfach unsere Stadt- und Staatsverwaltungen und die gesetzgebenden Körperschasten. Die Politik schlechthin als Geschäft daS Grundübel des amcrikanischen Volksstaates, nennen wäre also absurd; es hieße den Wagen vor's Pferd spannen und daS Pferd statt beim Kopfe beim Schwänze aufzäumen. Nicht, daß die Politik als Geschäft betrieben wird, sondern daß sie nicht als. Geschäft betrieben wird, ist m gewissem Sinne der Grund der bestehenden politischen Uebelstände." Ja, wenn die Politik praktisch in dem Beruf bestände, da? Beste für daS Land und das Volk zu thun, dann könnte man sich dieselbe wohl als einen besonderen Beruf gefallen lassen, weil dann der Beruf von speziell für denselben Gebildeten ausgeübt würde. Man muß aber Beruf und Geschäft nicht mit einander verwechseln. Der Zweck des Geschäftes ist ausschließlich der, Geld zu verdienen, und die Politik als Geschäft hat keinen anderen Zweck als dem Politiker Geld einzubringen, wobei das Wohl und Wehe des Landes und Volkes eine ganz untergeordnete Rolle spielt. Bei der Politik als B e r u f ist die Politik die Hauptsache von ihrer idealen Seite aufgefaßt, die Wissenschaft, daS Volkswohl zu heben bei der Politik als Gesch äst ist das Geschäft die Hauptsache. ' ' Die Politik bloß als Beruf in dem angedeuteten Sinne ist bei unseren Einrichtungen eine Unmöglichkeit. Der kapitalistische Staat erzeugt keine Berusspolitiker in diesem Sinne. 6e !, ' t'r "...ji , .)'..-.' ' braucht man einmal den Ausdruck, so versteht man den Geschaftspolitiker darunter. 3n einem gesellschaftlichen Zu -stände, dessen Grundlage der Krieg AI ler gegen Alle ist, ist Jeder nur auf seinen eigenen Vortheil bedacht und auch die Politik verliert ihren eigentlichen Zweck und wird zum bloßen Erwerbsund Ausbeutungsmittel. ' Die Ehieagoer Freie Presse" wird mit all ihrer Spitzfindigkeit es nicht hindern können, daß' das Volk instinktiv . den Politiker für einen Schlaukopf hält, der sich auf öffentliche Kosten, ohne viel Mühe und Arbeit, selbst wenn eS sein muß, zum Nachtheil deö Volkes zu bereichern sucht. Dies ist die Regel, welche freilich
nicht ausschließt, daß eS auch einzelne ehrliche Politiker giebt, welche aus gutem Antrieb oder auS Ehrgeiz handeln, aber diefeAusnahmen beweisen bloß die Regel.
-- Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Ändiana : Schönes Wetter gegen Abend; am Freitag etwas wärmer und schön. ff " Elektrische Hinrichtung. Aul um, N. S., 18. Mai. Joseph L. Tice, der Mörder seiner Frau aus Rochester, wurde heute Morgen um 6 Uhr 39 Minuten im hiesigen Gefängniß durch Elektrizität hingerichtet. Tice schlief von zehn Uhr gestern Abend bis Mitternacht. Dann wurde er geweckt und rasiert. Schon gestern Abend wurde -ihm von dem Geistlichen mitgetheilt, daß er heute Morgen hingerichtet werden würde und er hatte sich vollständig bereit erklart, zu sterbend Fünfzehn Minuten nach sechs Uhr dersammelte sich die Zeugen der Hinrlchtung an der Thüre dei Gefängnisses und der Sheriff hielt eine kurze Anspräche an dieselben, in welcher er sie auf das Bevorstehende vorbereitete und zugleich darauf aufmerksam machte, daß der Arzt beschlossen habe, viermal aus kurze Zeit den elektrischen Strom durch den Körper deö Hinzurichtenden zu leiten, statt zweimal auf längere Zeit. Hierauf wurden die Zeugen in den Hinrichtungsraum geführt, woselbst sie Platz nahmen. Noch ein letztes Mal wurden die Apparate untersucht, worauf daS Zeichen gegeben wurde, daß Alles in Ordnung sei. Bald darauf wurde der Verurtheilte in' den Raum geführt.' Tice war vollkommen ruhig, als er auf dem Hinrichtungsstuhl Platz nahm und schien weit weniger nervoS zu sein, als die Wächter, welche ihn festbanden. ES war genau 6 Uhr 39 Minuten, als Dr. Daniels, welcher die Hinrichtung leitete, seinen Arm. hob, worauf der Elektriker DaviS den Hebel bewegte und den elektrischen Strom durch den Körper deS Verurtheilten leitete. Dreimal wurde die Prozedur wiederholt, bis endlich der Tod eintrat. Die ganze Hinrichtung dauerte 63 Sekunden. Ein Untersuchung der Leiche ergab, daß an derselben keine Brandwunden irgend welcher Art zu bemerken waren. Man hält die Hinrichtung für vortrefflich gelungen. Die Autopsie, welche später vorgenommen wurde, ergab, daß an der Berührungsstelle eineS der Elektroden eine leichte Brandblase entstanden sei. Die Muskelgewebe ber Brust waren mit Blut gefüllt. Die Schädeldecke war ungewöhnlich dick. DaS Herz war normal, zeigte jedoch die Wirkung deS starken elektrischen StromeS. Die Leiche Tice'S wurde im Gesängnißhof beerdigt. Hoch wasfer. Ueberschwem-! m u n g . PariS, Tex., 18. Mai. In Folge ; der heftigen Regengüsse der letzten Woche ist der Red River auf 32 Fuß gestiegen und immer noch im Steigen begriffen. Der Fluß ist ausgetreten und hat auf eine bis drei Meilen nach beiden Seiten die Uferländereienüberschwemmt. Tausende von Acres werthvollen Saatlandes sind vernichtet worden. Viel Vieh ist zu Grunde gegangen und Holz im Werthe von über tzl00,000 ist fortgeschwemmt worden. St. LouiS, Mo.. 18. Mai. 3n Folge des Hochwassers wird die Sachläge in den überschwemmten Distrikten stündlich bedenklicher. DaS Wasser ist noch immer im Steigen begriffen und vorläufig ist wenig Aussicht auf Fallen vorhanden. Während der verflossenen 48 Stunden hat es unausgesetzt geregnet' und in Folge dessen steht ein bedeutendes Steigen aller Wässerläufe zu befürchten, 3n der unmittelbaren Umgebung von St. LouiS befinden , sich, einer sorgfältigen Schätzung zu Folge, wenigstens 400 Ouadrattneiseg Laqd unter 2 bis 20 Fuß Wasser." , WenigstenS 1500 Familien mußten auS dem überschwemmten Terrain fliehen und sie haben wenig Aussicht, bald wieder zurückkehren zu können. ' Am größten ist die Nothlage in den American BottomS und bei Missouri Point. Auf den Hügeln hint deq
American BottomS befinden sich wenigstens L00 Menschen, welche ihre ganze Habe im Stiche lassen und vor dem Wasser fliehen mußten. Omaha, Neb., 13. Mai. Der Brückenkopf der großen Brücke der
Union ; Pacific Eisenbahn über den Missouri ist unterwaschen worden und man befürchtet, daß die ganze Brücke einstürzen wird. Die Bewohner dieser Stadt befinden sich in der größten Auf regung und diejenigen in den niedriger gelegenen Stadttheilen suchen ihre Habe in Sicherheit zu bringen. Sio'ur C ity Ja., 13. , Mai Der Floyd River ist ausgetreten und hat ungefähr zweihundert Häuser überschwemmt. Elf Personen si: d et trunken und der Schaden ist ungeheucr Wenige Minuten nach sieben Uh heute Morgen sing der Fluß plötzlich rasch zu steigen an. Erst kurz vorher waren die Bewohner der niedrig gele genen Distrikte gewarnt worden und nur wenige hatten Zeit gehabt, sich und die Ihrigen' in Sicherheit zu bringen Der' Fluß stieg so rasch, daß das Wasser in kaum einer halben Stunde schon die ersten Stockwerke der Häuser erretcht hatte. EtNtge Tausende der entsetzten Leute' flohen in aller Eile nach den höher gelegenen Stellen, von dem rasch nachdringenden Wasser verfolgt. 'In dem überschwemmten Distrikt wohnten wenigstens 1000 Menschen Und nur einem Theil derselben gelang eS, sich in Sicherheit zu bringen. Es heißt spateren Berichten . zu Folge, daß wenigstens 30 Personen ertrunken sind. Der Wasserstand im Missouri ist zur Zeit sehr hoch und alS die Fluth aus dem Floyd den Missouri erreichte, erfolgte eine Stauunng und dann ergossen sich die Wasser über die niedrig gelegenen Uferländereien Dir.Viehhöse und die Pökcleien welche an der Einmündung des Floyd in den Missouri liegen, wurden sofort unter Waffer gefetzt.---Ungfahr 2,000 StückBieh sind ertrunken undderz Fluß hinabgetrleben. Der Lokomotivschuppen der Chicago, St. Paul, MinneapoliS & Omaha Eisenbahn wurde zum Betrage von tz40,000 beschädigt. Um , ein Uhr Nachmittags. hatte das Wasser bereits die Kreuzung der JenningS und der Vierten Straße erreicht. Der Union Bahnhof wurde bereits um 9 Uhr Vormittags durch einen breiten Wasserarm isolirt. Einer Schätzung zu Folge sind wenigstens achttausend Menschen auS ihren Wohnungen vertrieben worden. Alle Geschäfte stehen still. Die Handelskammer traf heute Mittag bereits Schritte zur Unterstützung der Nothleidenden. Die Bürger vertheilten an die Nothleidendcn Nahrungsmittel. M' Ausland. Keine Ge fahr. Londo n, 18. Mai. Der Pariser Korrespondent der News" meldet, Baron Mohrcnheim, der russische Botschafter, sei instrüirt worden, der fränzöfischen Regierung zu versichern, daß der Besuch deS Zaren in Berlin keine Aenderung in der Politik Rußlands betreffs einer Entente mit Frankreich zu bedeuten habe. ' ' ' Gen. Grefferö Nachfolger. St. Petersburg, 18. Mai. Gen. von Wahl, der Gouverneur von Kursk, ist als Nachfolger des General Gxesser zum Polizeipräfekten von St. Petersburg ernannt worden. I ' f 'IM Russich e. Berlin, 18. Mai. Der Vorwärts" veröffentlicht zur Warnung für politische Gefangene ' einen Brief der russischen Regierung an eine Berliner Firma in Betreff unsichtbarer Mikrophone, welche in russischen GefängnißZellen angebracht werden sollen,, damit die Gefangenen bequem belauscht wer den können. .; - .'.1 11 . M. -II 11 Hl V- 1 ; f!.,: - . Otsönachriödten. - Angekommen in: . New Jork: Majestic" , und Wisconsin" von Liverpool; Olderö" von Rio Janeiro. . K j; t Browhead: , 3n Sicht, Wyoming von New Aork. ;t:1: ''':'":'iitr:fr" "V" ,V--1 ij wtt ioQt emorralencluo hält heute um 7 Uhr 30 in der Mozart Halle eine Versammlung ab., Die Ehicagoer Convention soll zum Gegenftande der Verhandlungen gemacht werhen.
0icuroia.
In der Praxis des GcneralpostamtZ zu Washington kommen manche seit same Dinge vor. welche einen lustigen Beitrag zu dem Kapitel der menschlichen Thorheiten gewähren. So können wir Uach dem jüngsten Bericht der Behörd constatiren, daß tro der vielfache Tarnungen, ZettungSvertchteund ftren' gen Gesetze der sogen. Sägemehl- ode, Grünwaaren - Schwindel immer nöä üpvia weit:rblükt. Eines der durck solche Gauner gerupften oder gefoppte pser sucht aber nach echter Z)ankeema nier aus seinen trüben Ersahrunger Geld herauSzuschlaaen, indem er sicZ vertraulich mit der Anfrage nach Wash. ington wendet, wieviel Belohnung ihn, wohl der Generalvostmeister autwillis zahlen würde, wenn er ihm eine List, von ?agemehlSchwtndlern zur Bersü nung stelle. .Denn" so süqt de, tQ'. m.r.i e, - w oricnicucr icgiau rnnju es liegt 003 un eigenen Interesse der BuudeZregie rung, diese saubere Gesellschaft u e'nt. larven, da der Credit der Regierung urck den Umlauf aekälscbten Vavier. eldes sehr erheblich geschädigt wird.Darauf wird ihm nun allerdingZ di Antwort zu Theil, daß seine theuneh' mende Besorgniß völlig grundlos sei, weil bekanntlich diese Schwindlerttasst ihre Kunden- niemals mit Falschgeld, sondern mit werthlosen Papierschnitzeln, Sägemehl u. dergl. betrügt.' Aller dings haben sich die Verhaftungen von Schwindlern, welche durch die Poftver' valtung ausfindig gemacht worden sind, derartia oemebrt. dak diese Leute vor der Post selbst jetzt eine heilige Scheu yaoen und es vorziehen, ihre orre sponden," auf telearaMchem Weae zu besorgen. Tro der ; energischen Ver. solgung nimmt der Schwmdcl aber let neSwegS ab, weil der große Nutzen, den das GeMst" abwirft, viel zu ver lockend ist und wie wir hinzusügen -weil die Dummen nicht alle werden. L Ein höchst lehrreicher Beweis für lek teren Satz aus dem Gebiete der Post Verwaltung bieten andere zahlreiche Betruasfälle.' bei dctten die aestellten Nal. ten selbst so plump erscheinen, daß es wirklich Erstaunen erregen muß, wie Überhaupt Jemand darauf hineinfallen mag. Ja, eZ scheint fast, alZ ob det Gewinn des Betrügers um so größer W Ze plumper die List ist, deren er sich kcdient. , Aus den amtlichen Mitthei. lungen sollen nur emlge zzalle heraus' gegriffen werden.' ' Da erscheint ' in den gelesensten Zeitungen eine ; kurze Annonce, worin qe gen Einsendung von einem Dollar che bühr eine unschlbare Kur zur Heilung des Stotterns verheißen wird. Der, welcher vertrauensvoll däs Geld emsendet, erhält die lakonische Antwort: Halt's Maul! In ähnlicher Wcise entledigt sich ein Schwindler des Ber sprechens, für 50 Cents ein sicheres Mittel anzugeben, alle Fische in irgend einem Gewässer zu sangen. Die Ant wort lautet: Schöpse das Wasser auS und sammle die Fische ein, die ans dem Trocknen zurückbleiben." Die Genarr ten hüten sich meist, ihre Erfahrungen zu veröffentlichen, um nicht noch oben drein auZgelacht zu werden. Andere Schwindler bedienen sich hoch' trabender Annoncen, aus denen der Leser den Schlug ziehen muß, daß er für 25 Cents eine Uhr oder sonst einen werthvollen Gegenstand erhält. Statt dessen bekommt er nur einen Nlchtsnutzi. gen illustrirten Katalog. Andere, ge den sich den Anschein, als betrieben sie ffommisstonZgeschäfte ln bedeutendem Umfanae, versprechen Preise bedeutend über den Marktquotirungen und herleiten dadurch viele Grossisten, ihnen bedeutende Waarensendungen anzuvertrauen. Die bedeutende Firma" besteht aber nur aus einem geriebenen chlri idler, denen aroize Speicher und Geschäftsräume" bei näherer' Betrachtung zu einem windschiefen alten Pult mit Schreibmaterialien in irgend einer dunklen Ecke eines Grocexieladens zu? sammenschrumpfen. Natürlich der? kaust er die ihm übersandten Waaren flott zu Schleuderpreisen, um dann Mit dem Budel" in der Tasche zu der duften. Andere speculiren wieder, auf die Lüsternheit der , Menschen nach verbotenen Geycimnissen. Da, wird ein werthvolles Buch derheißen, höchst "interessant für UnvexhcZ? rathete beiderlei Geschlechts, ,daZ nur 15 kostet. Der verblüffte Einsender der 5 erhält dafür eine billige Bibel. Ein Andern verspricht für , einen Dollar einen Chronometer, der unbedingt rieb tig geht. Der gläubige Refiectant er, hält erhält eine Sonnenuhr. Auch die menschliche Eitelkeit wird mit Erfolg ausgebeutet: . ' ' ; : , ( Ein Prospect kündigt das Erscheinen eines illustrirten Prachtwerks . an Mit den Bildern der bedeutendsten Man? ner des Landes. Die Bilder sollen in Kupferstich hergestellt werden.', Wenn der geehrte Adressat sein Konte'rsei verewigen lassen will so möge er nur seine Photographie und $10.75 für Herstel. lung des Kupferstichs einsenden. Der Gauner, der dies Stückchen ausführte' sing eine so große Zahl : von Gimpeln, w c r - T. "' , . f ...w rr ori oaß rr gegen vleriaujenq ouars JitW gewinn. - erzielt haben nl.uk. ' ' Pas Prachtwerft l ist ' natürlich Nie ersck,1e. ntm'&?ij& ' :-,:'--mm Die oberste Postbehörde in Washirig. ton ersähet natürlich von all diesen Dingen, weil sich die Gerupften an sie um Abhife oder Erhebung von Untersuchung gegen die Schwindler werden. Selbstredend ist die Behöjrde mgchllos, dq öie Gauqer sich nicht erwilcheq lgiftq.
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erklärte das Bier als eine nothwendige Volksnahrung als flüssiges Brod empfahl es nicht nur dem allgemeinen Genusse, sondern auch namentlich als kräftigende Stimulanz für Schwache und Genesende. Er betonte jedoch ausdrucklich, das er nur absolut retNt, Nttvcrfalschte Vlerc, gründlich vergobren und abgelagert, verstanden , haben wollte und warnte vor dem Genusse verfälschter, junger Bier, welche dem Gesunden, mehr noch dem Siechen von absolut schädlicher Wirkung sein mußten. Dr. von Liebig starb leider zu früh, sonst würde er seine Empfehlung aus die Produkte der .
d namentlich gemacht haben, denn die in den
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Welche andere Biere empfehlen sich
milien-Eebrauch und Reconvalescentcn, als die bekanten Sorten : Lager, Wiener, Pilsener, Spccial Brcw,
lEItiiKillweliseix. tl. welche aus den Kellern der
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kommen ? Welcher Beweise ihrer zunehmenden Beliebtheit bedarf es mehr, als den Hinweis auf den un, ca 1,000 Barrels im verflossenen März gesteigerten Umsah?
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