Indiana Tribüne, Volume 15, Number 193, Indianapolis, Marion County, 31 March 1892 — Page 1
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(Grgnnisirt in 1863.)' .. . . . . Tübwest - Ecke Washington nnd Atptidian Straße.
Rapttai Uelerve-Fond .
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300,000. 40,000. Ldi Bei der vorgestrigen elektrischen Einrichtung in New Äort mußte der Strom viermal losgelassen werden, ehe er tödtete. "Wann wird man endlich die Barbarei der Todesstrafe abschaffen ? : Unser Rachbar wird wohl Trauer anlegen müssen Die Sil'berblll ist vorläusig abgethan, Im llebrkgen haben wir ihr dieses Schicksal vorher verkündet 2hre Schuldigkeit bat sie gethan, man hat den Farmern den Willen gezeigt, mehr dürfen sie nicht erwarten. , , '"'".'. . Die Einwanderungsfrage macht unseren Gesehgebern viel Kopszerbre chen. Die.Arbeiter verlangen Schutz vor den auf einer niedrigen Stufe der Lehenshaltung stehen denEinwanderern, die Kohlenbarone und Andere aber be- " , ':::!:.. j--F ' . T ..t dürfen gerade dieserSorte Einwänderung. WaS soll man da , thun, wenn man es nach keiner Seite bin verderben will. . " -v;'::- - ' Am deutlichsten tritt die Verlegenheit betreffs der Chinesen vervor. DaS Geseß vom Jahre 18ßZ, welches die chinesische Einwanderung beschränkt, erlischt in einigen Monaten. 3m Kongreß ist 'bereits eine Bill eingebracht worden, welche fortan jedem, Chinesen, außer er sei ein Mitglied der chinesischen Gesandtschaft, die Landung derbietet. Ein solches Gese kann aber nicht erlassen werden, weil es unserem Vertage mit China zuwiderlauft. Der betreffende Passus'' des ' Vertrages lautet: . Chinesische Unterthanen,' die sich nach den Ver. Staaten als Lehrer, Studenten, Kaufleute, odftz aus Wih-, Legierde sowie ihrer Dlenerschast u td chinesischen Arbeitern,' die jetzt (1880) in den Ver. Staaten sind, soll gestattet sein; frei und unbehlntlert gehen und zu kommen". Das ist sicherlich wenig genügt was den Chinesen bewilligt wird, aber die Gegner des Chinesenthums behaupten, das Wenige sei zu viel. Die mandeläugigen, bezopften Sohne deL Reiches der Mitte-, wird behauptet, schlichen sich über Canada und Mexiko in die Ber. Staaten ein und überschwemmten das Land.- Ein Nachweis,, daß. sie vor 1880 nicht in den Ver.,Staalcn waren, sei schwer zu erbringen, da ein Chinese wie der andere, aussahe. , Den Behörden sei es , unmöglich festzustellen, ob der Mann der sich Hl-Li nennt, und in Wahrheit Hsng-Kong heißt, identisch sei mit dem Hi-Li, der vor 1880 im Lande war. Das Beste ,'sci daher, allen Chinesen ohne Ausnahme das Land zu , verbieten, und über diejenigen, welche sich schon im Lande besin den, ein genaues Protokoll auszuneh men, so daß eine weitere Einschmug gelang nicht möglich wäre. ; , i Der chinesische Gesandte hat erklärt, daß er im Augenblick,, wo die Bill zum Gesetz erhoben werde, das Land ver lassen müsse und die weitere Folge wäre : die Ausweisung aller Amerika ner auS China sowie die ganzliche Ver nichtungideS,! nicht unbedeutenden chi nesisch amerikanischen Handels. Die Chinesen haben, wie man sieht, einen genau so dicken Knüppel wie wir. Die Arbeiter des Lande jedoch, die alten Feinde der Chinesen, drohen mit dem Abfall von der Partei, welche sich ge
torieues
gen das Gesetz stemmt. DaS ist ein solch schwieriges Dilemma für den amerikanischen Politiker, wie eS sich denken laßt. Auf- der einen Seite: Ein grober Verträgsbruch und chine-
fische Repressalien. Auf der anderen Seite: Ein Verlust von so und so viel Stimmen für die betreffende Partei. ,, Davon sind wir im VorauZ überzeugt der amerikanische Handel mit China wird nicht geschädigt werden Daraus wird kein amerikanischer Politiker sich einzulassen wagem - n ' 1 , " n Drahtnachrichten Inland. ' Äette raus sichten. Für Ändiana : Warmes, schönes Wetter. ' ' Lynchgericht in Findlay Fi n d lay, O., 20. März. 3oseph Lytle,. ein ehemaliger Sträfling und Insasse des Jnvasidenhauses bei Dayton besuchte heute seine Familie hier und verwundete seine Frau und beiden Töchter mit einem Beile töhtlich. Er wurde verhaftet und heute Rächt von Bürgern aus dem Gesangnist geholt und gelyncht. ' llrn l Uhr waren etwa 1000 Mann vor dem Gefängniß. Sie zerbrachen die Fenster konnten aber, dadurch den Gefangenen nicht erreichen worauf sie die Thüren einschlugen und den Mörder herausholten. Sie schleppten ihn nach der nahen Brücke, legten ihm einen Strick um den Hals und befestigten ersteren an einem Balken." Alser hinaufgezogen werden sollte, wurde der Strick durch einen Revolverschuß zerrissen, die entschlossenen Männer ober packten den Mörder und knüpften ihn an einem Telegraphenpfosten auf. .Die Behörden hatten' beabsichtigt, ihn während-der Nacht per Bahn fortZuschüssen, was aber durch die Wachsamkeir des Mob vereitelt würde. 'Lytle scheint sein Schicksal erwartet zu haben, denn in seiner Zelle hinterließ er einen Brief, worin er ersuchte, seine Leiche seinem Bruder zu übergeben und sie neben seiner Mutter zu beerdigen. Seine Opfer leben noch, aber grau Lytle und ihre Tochter Belle werden zweifellos sterben. Als die Leute in das Gefängniß drangen, wurden sie von Lytle angerufen und nachdem nach beinahe einsiündiger Arbeit die Thüre erbrochen war, wurde er hinausgeZerrt, ßii den Lynchern sollen bie besten Pürger der Stadt geHort haben. Als der Morder aufgenüpst war, wurde sein Körper von Kugeln durchlöchert. 7 ; W itht 't 'ititXtiktm- Po sie n. : Wa s hi n g t o N,D. C., 30. März. Der Staatssekretär Blaine bat heute seine Amtspflichten wiederübernommen und wirb alle ferneren Unterhandlungen in der Mringsmeerfrag Gen. Föster wird ihn darin, sowie in anderen das Handelsinteresse des Landes betreffenden' Fragen unterstützen. Beide hakt e n) h e u t e , ei ne Bera thung m it dem Präsident über die Antwort auf Lord Salisbury s jüngste Rote, worin er unter gewissen Bedtaaun Entschädigung der rneüerrng des inoäus vivendi zustimmt. Wie es heißt, ist die Regierung damit. unter gewissen Beschränkungen einverstanden und wird die heute vereinbarte Z Antw ort dem britischen Gesandten Paunfort zugestellt werden, ; ( so daß eine Einigung über die streitigen Punkte in .. .liu "f ' 'y ''":V, . ü'ii'.i!,)1 j'j;,,:' ji'.- .'' 1 naher Aussicht steht. , - 3 ',';' Ausland. Die deutschen Ba llonö.! S U' P e t e t S b u r g 30. 1 März. Die Zahl der deutschen Ballons, über den Festungen und Militärlagern in Polen wird immer, größer und dieö erregt unter den Ofsizieren große Enträstung, da sie cS nicht verhindern können, daß die deutschen Ossiziere außer Schußweite alle militärischen Geheim nisse erforschen. Der Eindruck wird allgemein daß die Deutschen die lange gesuchte Lösung des Problems der Luftschiffahrt endlich gefunden haben. Die Ballons, welche jetzt fast täglich in Polen erscheinen, sind vollständig lenkbar und einer von ihnen fuhr direkt gegen starken Wind und monöverirte über dem Lazer bei Dombrawick solange, bis er in der richtigen Stellung für die vorzunehmenden Beobachtun-
gen war. Die Triebkraft' 'für den Steuerapparat ist noVMftänbjHnbekannt, doch steht '.daS Eine fest, daß die Ballons vollkommen lenkbar sind. . Vor'einigen Rächten wuxdeUnÄar
schau am Himmel ein heller Schein bemerkt, doch konnte' nichts weiter gese- . w- - ;: ",:..)-.. '; - , i . V" .. ,j j - j. na -- . Yen .toxrdcn, :iflf - daß j er von .einem Punkte auS gingÄ Viele Leute glauh " H'qj, " 7 ,:!,r p s j. .-H j.r ,-' ., . "i'.'lri. ten in : iifer Fürcht ti fet ttn;Äomtt m gefährlicher 9!ähe der Erd e,,bls plötzlich die LichWMen "nachAnerItterk Richtung . geworfen wurden und mau entdeckte, daß sie von einem elektrischen - -I , '.i ,,, J , ': 1 : Lt.,- it - Li . i r i'- 'r-i1 r . i -f?t-':...;. . :i"-J':IL;'"L' IV'H Wazelnwerser in elnenr auo gen. .' '' Det Ballon : blieb bis 1 Uhr über der Stadt, als da Licht erlosch und er westwärts -nach der preutzischea Grenze zu verschwand. - &y - ' Die en gl i s ch i n A nar ch iste! r L ond on, .30., März. 3m Kriminalgericht von Staffordshire begann heute .unter' allgemeiner Betheiligung der Prozeß der in Walsall vor langem rer Zeit verhafteten Anarchisten' Freo. Charles',. Victor Carles,, 2ohn Worj-. ley, Wm. Ditchsield, l Thomas Deakin und 3ohn Battola, welche in Walsall Bomben anfertigten !waS , durch - dze zufällige Verhaftung Deakin'S in Lottdon entdeckt wurde. Die, Anklage wlrö von dem Generalanwalt Mir Richard Webster vertreten. - , ' 'i'b MS Ale P.är i s er A na rchifte p Pari S , 30. März. 3hren Entschluß, die Anarchisten unter w allen i.5?!!M ck ' . m t-.iit Jßvi- ',! t I- ": k 4i(UlUt(UCU JU UltltkVlUUlU . tu Vl Regierung heute, durch Ausweisungs befehle an 40 ausländischen Annrchisten bethätigt und mehrere Anarchisten,welche den ihnen vor längerer Zeit zugestellten Du : Stbet f ü ii'g e f e tf rii;;; f et it c 3 o tg e ö c t c t fl c t ! r) a b ! to t b cit a B $e 1 schoben. Die heute ausgewiesenem Anarchisten sind 3taliener, Deutsche, Oesterreicher,' Belgier und Schweiz Sie müssen'mnerhalb 24 Stunden' die Stadt verlassen. . V " jh Dr H von, dPoNzej'soelfrZg.ge suchte Anarchist Ravachol, welchem d:e jüngsten Dvnamitverbrechen zur Last gelegt werden, ist heute verhaftet'worden.' t ' '., ' :. ; Ein Polizeikommissär und sechs Gensdarmen verhafteten ihn nach heftigem Widerstande,' in einem meist von Arbeitern besuchten Cafe am Bonlevard Magenta. a:;'. Dem Richter zum Verhör - borget führt, stellte.er in Abrede, Ravachöl zu sein, alS er aber plötzlich seinem Genossen Chammartin gegenüber gestellt wurde, rief dieser : Ravachol, ich er? kenne Sie auch ohne Bart," worauf er erwiderte : Wenn ich auch ! Ravachol bin, so beiw'eift dieö doch nicht, daß ich Hauser in die Luft -sprenge." ' ,Di Polizei hat in seiner'' Wohnung, große Quantitäten Salpeter- und Schwefes4 säure beschlagnahmt.' - ,, : ':, AZ ' Wie der Bkinister deS Auswärtigen Ribot heute Abend " sagte seien keine weiteren besonderen Vorkehrung gegen Dynamitverbrechen getroffen worden, alS , daß vor dem auswärtigen Amt und dem PalaiS Bourbon (Deputirtenkammer) Posten aufgestellt worden sind. - " 'M WMIfj " '' -! ' i a F .;. i. " TSif:i0rf 4 Mehrere der ausgewiesenen Anarchisten schienen respektable Handler oder Arbeiter zu sein. , Zwei sind 3taliener, welche von ihren Arbeitgebern sehr'geachtet wurden. , ' . , ..'d"., lf i&piü ?: .: OSit7SnaSriQten. ;' I .S ..iili- : Angekommen in : , äs'viy1:- -iSBili:,:1?'! .,4 1 jfNew Jork: Hadre" von Bre s'iii'i'- ii!"? ! ; men Möravia" von Hamburg, City of Paris" und ,Wyoming" , von Li-:tioai-r.'imiM mm$mm verpovl. : " h--itib" tt Ä4t i-'"' ' 'tz,,,!',? ,:H--;J j ;ä; Bat tlmore : Zaandam" und Ohio" von Rotterdam. ! i i "1ih;!;:!:i::l!si:;!i::fe Bost o'nWi&(infaVMÜon. r tl il'r'ilfi;?" k ;j::i4jji v.'!; : -ä- . f :i , I I ,ll ! , OVOl. i1 1, , i!'1:, : i ;!:;"":!,; i1';'.,. .4 iAi VHa!mburg "l'tüili .. 5'ü, "-YA'i: 'A,r u.yAä', t ., -. -. .-.i : : ü.-.-timore. fy'll,lpfe; Rotterdam: Amsterdam" von flllilüÜllifHlllljlffi 1 Rew 2 0 n K'o!'n;;:;:.-i daei" und City of New Lork" von New Sork. W;i,i Ein dreijähriger KnirPS mit schwarzer Hautfaröe 3immy Croh ist sein Name, sand geftern im Hause seine? Eltern No. 55 Railroad Alley eine Schachtel mit Quecksilberpillen, die er natürlich' sofort in den Mund steckte. Dr. Geiß' wurde noch rechtzeitig herbeigeholt, . um dn Kleinen . am Leben zu hauen.
WtttereS über da 5 ttrube:n;-:2lü . inAnderwec-.
.: '"Äu5 Ärkssel wird ,vom,.12. , Würz Ül)?r das Grubenunglück in ÄklyerlueS, resp, über das NettungZwerk folgendes Nähere. mitgetheilt x . ,'. , , - ..E?.asth;A4fiw WiederseeiiZ. wenii lliie! o?r '. rnleii ' arii iüeri MenFn Schachlversämmelt waren, die erette ten lebend fanden Allein nilr wenige der Wrgleute sinMentlömmen'; in den fpätm 'Abendstunden wurden zahlreiche. 'ii jr.-i 11.' tt i . J? . ,1. n jt. ..tajtvrtauaj v uev;nimiaciie Ait;ia;cu ijcjut dcrt; darunter auch einiae noch nicht Z'vanMShrlge Mädchen. . Wiegräßlich auch bei manchen die' Verstümmelungen msrerr die . Angehörigen crcannten sie kaut roehttagend, und dann setzte sich jedesmal hinter den Wagenwelche die Leichin wezführten ein kleiner Zug von Leidtragenden nach' 'einem der umlie gend.n TStfei in Bewegung. Eine arme Mutter' erkannte die , Leiche ihrer Tochter: sir nahm neben dem todten Kinde auf dem WaM Platz und lachte, indem fier sagte, dort Un ken hab sie noch ein Hind! Die Arme barttohiifin Nlg geworden! Die Menge würde ütt geduldig, alt man nach -Eintritt -der Dunkelheit einig? von den 40 Pferde leichen förderte die eS.unteu in der Grube aab. , ' : , . Und Nlit Recht. d:nn noch, konnten. unten lebende Bergleute der Rettung harrw Mittlerweile )war die Grube in Brand .gerathen, und',nun war.au keine Rettung mehr zu dmken! , Schon war der Tircctor des Bergwerks,, der unten die RettungZarbeit geleitet hattet mit den Zeiten Qpferwilligen im FSxw derkorbe erschienen. ' In dem in der Tiefe von."00 Metern gelegenen Gange wo die'schlagenoen Wetter ausgebröchen' waren, hatten sie ans einmal dicht vor sich einen Feuerherd entdeckt, und nun konnten auch die Muthigstcn keine Hülfe mehr a bringen; vor ihnen lag eine Anzahl Leichen diese mußten preisgegeben werden.' Das Feuer ergriff nach und die Gange tn den Teufen von 420. 370: M U!d 270 Me'rii Vnnb'iSe'jtttf UhHorgens schlügt zum Entsetzen . der, Menge , aus , dem Äten .. , Luftzüsührungsschacht. ) hervor dessen GeHause gestern aufaefloaen war. HaashoheMamm . ' ..-,.r : i'ii,' n w Uno zer fi o rien . oa i o o le ! anzioßenoen Grubengebäude und ,die neue LustzuführungSmaschine. . Wahrend 1 so das Feuer , selbst , die schreckliche Kunde ' von dem brachte, wa? ? da unten vorging. erdröhnte der Boden zeden Augendlm wle von , aewaitkaen Kanolien Wie gebannt standen die schwergeprüft rm- " . i f 1 fr f: ' . ten Angehörigen der Verunglückten jetzt da:?' Es mutzte das Äettungswerk nmimehr . oben , fortgesetzt :. werden. Einige herzhaste Maschinisten und'.Hau.r schlugen daZ Ei? eines , benachbarten Brunnens auf und setzten eine HaM spritze an der Maschinenhalle und dem FSrdcrschacht in Bewegung; vln den hohenchkammen umringt, arbeijeten sie muthig und erfolgreich :: lange Zeit. Noch um 4 Uhr morgens nachdem be, reits ganze Wasserbäche den Förderschacht hinunlergclaufen waren. gab es einen Schlag. .Das Grubengas hatte sich' in der' Teufe von 42t)m entzündet: , . Ein alter Mann hätte zwei Söhne in der Grube mit 'einem dritten fuhr er an um seine Lieben zu retten, aber er drang zu weit vor und noch am selben Abend würde auch seine Leiche gefördert. Der ihn begleitende Sohn wäre beinahe auch - erstickt und wurde besinnungslos ausgefahcen Wenn einige oer Geretteten nchtig erzählen,- so hatten sie seil einigen Tagen bemerkt,,, daß ihre Lam pen: ausgingen. ' ' Das Wehklagen' der heimgesuchten .'Familien dauerte, den l'-i ! ' -u-. 'i ',' '" . '.ii'. - 'k'' ' ' ''--! Wann wird das Parlament -.daran denken eine ordentliche, auf einem Rechts an ? p ru ch undBersicherungszwang beruhende . Einrichtung ' zu schaffen, die doch fürwahr in einem Lande, wo bei der ungewöhnlichen Tiefe,, der' Kohlengruben' im Berg'.vcrksbetriebe schauderhafte Maffenunglücke so häufig vorkommen, nicht zn früh ins Leben gerusen würde? Zu dem Verlust an Menschen, leben kommt' nun noch der sachliche Schaden. Die unselige Grube ist auf lange Zeit nicht betriebsfa d er, Sch äl)en den der Brand sei t'v U, len Stunden m noch anrichten wird brennt doch in einem benachbarten Bezirk eine Grube seit Jahr und Tag . nicht allzu beträchtlich wäre. Denn nach Erstickung des Brandes Nre das Wasser aus der Grübe zu entfernen, und eine Wasserbeförderungsmaschine besitzt die Zeche nicht. Nach den neuesten Nachrichten betrögt die .ZahloVrCpf ..,. .uaai !' i ' " ' ''' ''Vii'iiPi iKii;,..!':: :::! :!;i;;:iirf:;;;;;;:- :!;:;' ,V: ::,:it-:!: j; -.:: : !!;s::i;i;!j:!: Z'i!Mn5,deu GeriHtSbösen. ; t.-MU 1 E r i m i n a l g e r i ch t. , ! KHür!den!ÄeMd Termins im Criminalgericht wurden ausZlVeNnlassun den Commissären neue Geschworene gezogen, dieselben sind : 3. H. Mauer, Wm'M? LouWÄV LongWW F. Cloud, Center ; S. H. Andcrson, Franklin; D. H. Dammeyer und OH der P. Smith, Perry ; 3. L. Repaß Pike; Chäs. E. Dickerson, Wayne ; Hy. Wilson ; Decutur, Hy. W. Wiese, Warren und ThoS. L. ESkew, Law-rence.
Conzertu. Tanztranzchen
de5 WWMz,..MS, , svrävktrt vom :':' i ii: i cdu er Vnnvtett, x ' 0'- . i?k . - . j. : .ijijiiMi 2 1 p -- ftn. . ( Freitag, :6eh , :; . , April 1892, - - , . in der - ! v - Mä nnerch orH a lle ! Eintritt 25 ents. Slnfanz tthr. Donnerstag, 3k. Marz, 1' "ä meiner neuen Wirthschaft, No. 27 Madison Avenue, &' ' L,IV'' Kl- - j r ." ' 5 Ertra seiner Lunch ! - f,; ' t Gute Musik ! ' Nur die besten Geträn?e verabreicht. ,. ! ?v i l:!." ' i 1 . f; Herbes herbäHr Pölkfrschaaren , , - am öttnerstag ! ' . .- ,,. . : " ,. .., 1-' - Win. n Selnicssler, Eigenth. i, ",' 'i '' U ;V' tte n c i i-., ' . ' st , t !, .' find angekommen r'i..::; bei i lil . N.MWM c Washington Straße. - ' ,., , -.i ,.? ?: .BinJ: 'hSiSÜ!!1!;:!!::! ! KM? vw:mwi0 -'s hat die Wirthschaft von Aug. Werner, No. 8l Ost Washington Str., käuflich übernlMmenKDD ' - i Zvie beste Zeträuke und die besten Cigar ren werden Me Zeit? verabreicht. Aufmerksame Bedlenrmg. .'WZX - " . DaS Vublikum ist zum Besuche 'sreundlicbst einK?laden. ' ; " ' - ..,!;. 2 Fred. Klein. Neue Wirthschaft ! nMM W. MAi No. 1 Madison Ave. No. i " 1 Nachfolger von JuliuS Keller. Die testen 'einheimischen und importirtcn Weines LiquSre Cigarren Bier u, f. w Freundliche Bedienung und Lunch. ' p oft per Mahlzeit, Tag oder Woche. Henry W.Baas, 1 Madison Ave. . e! ::: .;,'.. M ' ... UF, ii..- 1 : " ;:. : .. I. , !! i '- Henry ZYictor. V V , ,, ? I : m , i t i . DaS größte, schönste und älteste verartige LlmAdm' Stadt. Die geräumige und schönnnzerichtete Halle steht vereinen,' Legen und Privaten zur : Abhaltung von Bällen, l'-W' t.C-lpr ''' ," Conzerten und 'Lersannnlunzm unter tibera lett Bedingungen zur Beügungl ' - " Wiedereröffnung fiWVm i-V:".,:,. r,, i'vAm : ,, Melden N'erhert SüZiden tr Skachrickti Ui M meines11 ;. ' v -r '; ( . :;!: .fiili :-, ii.;' i:-! T E's .;: Vfi- V---- :'..'. : i!J" ' yjs .,.H.:Mii. .;.: I, -f! ;,- ;.- , wein-u. Mer-Wirthscha 4 --. -li.'i:'!!; I .i!;:::;,? "ti!. j.:ir,is;:i:! j. ' 6. 0. Ecke Washington uRew Jerseyftr. . ' wiederSffnet habe .,. . . - - ii S'ii; te iie ft et tt etiri atel1' fcl;';!-li ia a T'reii ' w Hand. Aufmerksame Bedien. iflf;, JOHN . NLIXVL Agent l:1!: . " ; '! i h 1 . - ijJ '.. ,.j , .:. 'j.iJ . '.(,"' .. Importeur und "Mtdleriln"' - t ., frenhttiuttb m !" . ' '" ( 1 . "l-.f PC ? i:!!!!--. '"" ' Weinen und Äquoren. Sffrten'uÄ'beste' QuÄität! MMüdWÄawaW 'cD CZy: Mwsxvx werkn chue nung prompt in'S HauS gebracht. Reine Weine für Kranke md Familiengebrauch eine Spezialität. eledbo ,eav. ,o W9Mf:m wein- und Bier - wirthschaft. 'IjT&iSäSil'J 2S9 Oft Washington Straße.-ßU . V. SCHEEUE, Ggenthümer Gute Oeme, UHKS Vier, feine Cigarren, kustnn?sn Oiemmg. 't'i'H W'üi 'A,;'PM.
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