Indiana Tribüne, Volume 15, Number 190, Indianapolis, Marion County, 28 March 1892 — Page 1
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Drahtnachrichten Inland. .
Wetteraussichten. Für Jndiäna : Schönes, beftandiges Wetter. Z . "A , Die Schwarzen wandern ., .,ufc M em ph i s, 27. Marz Die Neger scheinen sich seit dem letzten Lynchgenchte in der hiesigen Stadt nicht mehr recht sicher zu suhlen, sie beginnen deshalb ihre Schritte nach gastlicheren Regionen zu lenken. Heute Morgen schnürten 650 der -Schwarzen ihre Bündel und . traten die Reise nach Oklahoma an. Dies war nur die Vorhut. Am künftigen Montag wird eine 1000 Mann starke Truppe das Beispiel der, ersteren nachahmen. 4 Fürst Michael." Detryit, Mich.. 27. März. Fürft Michael", der langhaarige Messias" übe? dessen wahnsinniges Gebühren und dessen JmmoraliZat be reitS soviel geschriebenund gesprochen wurde, soll nun endlich doch vor die Genchte gebrqcht werden. Seine Frau, welche er, in der grausamsten und schmachvollsttn Weise mißhandelt haben soll, hat ihn verlassen und hat sich bereit erklärt, als Zeugin gegen ihn aufzutreten. Sie behauptet, daß ihr Mann seif vielen Monaten unter dem Deckmantel einer religiösen Vereintgung sich einenHarem halte und mit einem ; halben Dutzend Mattrest'en in demselben' Hause in der schamlosesten Weise zusammenlebe. , Kin Bürgerausschusi, welcher die , Beschuldigungen gegen diese unsauberen Bruder un tersucht hat, erklärt, was er über denselben erfahren, sei derart, daß nichts sehnlicher zu wünschen sei, als den Fürsten so bald wie möglich auö der Statt zu treiben. " :--"'tä QuSland. Aus Deutschland. Berlin, 27. März. Der Kaiser gedenkt nicht sowohl sich allein, als auch den Volksvertretern die erwünschte Ruhe zu verschaffen, indem er den Reichstag ebensowohl als den preußischrn Landtag vertagen wird. Die Vertagung der ersteren Korperschaft wird für unbestimmte Zeit angeordnet werden, während jene der letzteren der Form nach bis zum künftigen Oktober festgesetzt , wird; ; Man ist überzeugt. daß der preußische Landtag in der That vor den nächsten Wahlen nicht mehr zusammentreten wird. Im Hinblick auf diese Thatsachen wäre es vergeb!!cheS Bemühen, wenn man heute schon bestimmen wollte, welche Stellung die verschiedenen Parteien dem reorgani sirten Ministerium gegenüber in Zukunft einzunehmen gedenken. ,, Die Mitglieder der Centrums-Partei sind über die , letzte Handlung des Kaisers Wilhelm im höchsten , Grade erzürnt und werden AlleS versuchen, um die ferneren ,, !, Regierungsvorlagen zum Falle zu bringen. Bei einzelnen minder yjchtigen Fragen mögen sie, in, ih rer Opposition erfolgreich sein, doch im Allgemeinen wird ihr Kampf gegen die Regierung" resultatloS verlaufen. Mit einem gewissen'Grade , von Be stimmtheit , kann man heute schon beHäupten, daß die neuen Minister Eulenburg und Bosse, der Centrumspartei und den Conservatiden freundlih entgegentreten werden. Beide werden sich bestreben, im Angeffchte der bevorstehenden Wahlen Mittel und Wege zur Versöhnung der Katholiken zu ersinnen. Die Regierung hofft, daS Bündniß mit den klerikalen intakt zu halten, um der drohenden Coalition der Liberalen Trotz bieten zu können. Eulenburg wird bei der, Ausführung seines Programms sich entweder auf ein Bündniß mit einer konservativliberalen oder einer konserdativ-kleri-taten Mehrheit stutzen, (fr wird in Hinsicht ans seine Beziehungen zum Reichskanzler einen Bruch mit dem Centrum zu vermeiden suchen. Capnvi bekämpfte. die Ernennung EulenburgS, indem er die Ueberzeugung gewLnnen hatte, daß dieser in seiner Stellung als preußischer Minister sein gefährlichster Gegner werden würde. Jedermann ist überzeugt, aß daS neue Ministerium nur ein provisorisches ist und die nächsten Wahlen nicht überdauern wird. Vtrlin, 27. März. In dem
Reichstage wurden heute die Vorlage zur Bewilligung von 2,o00M0 Mark für Ausstellungszwecke in zweiter Lesung passirt. Dr. von Bötticher er-
klärte heute, Deutschland habe für die Shicagoer Ausstellung bereits uiehr Raum erworben, als eS je zuvor bei ähnlichenGelegenheiten erhalten konnte. Trotzdem, fügte er bei, , sieht man sich infolge der starken Betheiligung der deutschen Industriellen an der Ausstcllung veranlaßt, . noch um weiteren Raum nachzusuchen. Berlin. 27. März, ras von Eulenburg, der neue preußische Mini sterprasident, wird am künstigen Mon tag. im preußischen Landtage daS neue Regierungsrrögramm ' ankündigen. In varlamentarischen Kreisen wird i ' . angenommen, daß die Regierungspoli tik unter dem neuen Kultusminister, Dr. von Bosse, keinen Wechsel,, erleiden wird. Zur selben Zeit, giebt man sich jedoch auch der Hoffnung bin, die Regierung werde nun auf der Durchzwängung der Schulvorlage nicht mehr so energisch bestehen, i ' Berlin, 27. März. Der Kaijer hat heute dem neuen preußischen Kultusminister zu Hubertsstock eine Audienz ertheilt. Später trat der Monarch seine Rückreise nach Berlin an. Ein Dorf'a bg eb rannt. B e r l i n , 27. März. DaS Dorf chen Levelan im Kanton St. Gallen ist durch Feuer fast vollständig Zerstört worden. Bis zur Zeit, sind 60 Wohngebäude eingeauschert worden. , Das Feuer konnte bis jetzt noch nicht unter Controlle gebracht werden., .""' .ivi-i'i-. .n-;-::; D y n a in i t e L p l o s i o n in : , . P a r i s. .v ,. 0: Paris, 27. März. Um acht Uhr heute Morgen erfolgte im Hanse No. 29 Rue i?lichy eine Dynamitczplosion. DaS HauS war vier Stockwerke hoch, mit einem Laden un Souterain und wurde von Herrn Bulloz, einem der Staatsanwälte in dem jüngsten Anarchistcnprozeß bewohnt. Die Explosion zerstörte die Haupttreppe und die Frauen' und Kinder, welche sich zur Zeit in dem Hause befanden, entkamen, nur mit ihren Nachtkleidern angethan, über die,, Dienerschaftstreppe. Die Feuerwehr erschien in wenigen Mi'nuten an Ort und Stelle und löschte daS Feuer, welches in Folge der Explosion entstanden war. Auch rettete sie einige Bewohner des Hauses, welchen der Ausweg abgeschnitten, war. Sieben der Bewohner deö Hauses hatten' erhebliche Verletzungen erlitten. Die Höllenmaschine, welche das Unheil angerichtet hat, wurde augenscheinlich vor die Thüre der Wohnung im -zweiten Stock gelegt, welche von Herrn Bulloz bewohnt wurde. , , ; DaS ganze Innere des GebaudeS wurde zertrümmert und auch in den beiden Nachbarhäusern wurden die Fenster und Thüren eingedrückt. Seit der Explosion wurde nur Polizisten und Feuerwehrleuten der Zutritt zu dem Haufe gestattet.!, Den ganzen Tag über waren Arbeiter beschäftigt, die Mauern zu nützen, welche auf die Straße zu fallen drohten. ,, Mehrere , Arbeiter, welche an einem Neubau auf der anderen Seite der Straße V beschäftigt waren, wurden durch , Fragmente, don GlaS, oder, Holz verletzt.. Im Laufe des Tages besuchten die Minister Loubet und Ricard die Stätte der Zerßo Herr Bulloz und dessen Familie entkamen .unverletzt. Er sagt, als die Ezplosion erfolgt sei, ! seien die Möbel durcheinander gepoltert und von der Decke sei der Bewurf abgefallen. Herr Bulloz erklärte, er habe verschiedene Drohbriefe erhalten, es jedoch nicht für uöthig gehalten, die Polizei un, Schutz zu ersuchen. ' Die Bewohner dcS zerstörten Hauses fanden einstweilen bei Nachbaren Unterkunft. Einige waren nur mit knapper Noth dem Tode entronnen. -Die Polizei setzt ihre Nachforschngen nach Anarchisten eifrig fort. Zwei Brüder, RamenS Matthieu, Mitschuldige des Anarchisten Ravachol, sind ebenfalls verhaftet worden. , . " " ' OSissSnsSriStkn. Angekommen in: London. In Sicht : Normqndie", Servia" und Gellert" von New Sork, Roman", Boston", Gothia" und Dresden" von Baltimore.
New Jork: Jurncssia" tt von Glasgow, Aurania , von , Liverpool, Europe" von London, Wcrra" von Genuas Suevia" von HamNlrg.
PSchternoth im Schwabenlande. ,, Ein im Schwab. Mercur" veröffentlichter,, auf Württemberg bezüglicher landwirthschaftlicher Jahresbericht für IWl ermbt, dan auch aus , dem bäuer lichen'Südwesten Klagen laut werden, derselbe ' sagt u. A.: Die Industrie in zen todten, 'bei welcher die heran wachsende männliche und weibliche, Zuaend der Dörfer leichtere und ununter bröchene Arbeit, guten Lohn und namcntlich ungebunderes Leben hat, zieht die meisten, und gerade die besseren Kräfte an, sich, und der Landwirth ist genöthigt, mit geruigen, unzuverlästi gen. zu manchen landwirtschaftlichen Arbeiten kaum, tauglichen Leuten sich l)crumzuscyiaqen. Ladei ist die Unbotmäsnakeit, Faulheit uno Trunlsucht im 5jnnchinm. '. Bei dem aerinam Arbel ternzcbot sind' zudem die Löhne im . . : ;: . r 4. , , .i ..ii-,,. i tilgen, .irie ino, wie aus oem ??e richt eines GutSpächters ,, hervorgeht, allein in Folge der 5?ranken-, Unfall-, Alters und ' JnvalidätSvesicherung, deren Beiträge größtenteils auf die Arbeitgeber s übergewälzt , sind, um 20 Procent erhöht worden. Derselbe schieibt u. A.: .Schreiber dieses zahlt an Beiträgen inci: .Lohnerhöhungen rund 600 M, jährlich; derselbe hat bei einem Pachtgeld von 4200. M. somit in olge dieser Geseöeüder Nacht einen Pachtausschlag um 1J7. erfahren, per Morgen H M." Durch die meisten andeten Berichte klingt die gleiche Klag, ibcr die Arbeiterverhältnisse." !r ' , Vs Vom Auswanderergesetzö Nach Allem, was man über den Enr Wurf zu einem deutschen Auswanderergesetz hört, ist derselbe einem ganz klein lichen Geiste, der polizeilichen Bevormundnng entsprungen. Sind die Interessen der großen Passagicrdampsergesellschaften allenfalls noch berücksichtigt so sind die der Auslyanderungsaaenten. der Passageagenten vollkommen preisgegeben, namentlich derjmigen in den ceplätzen und in den größeren Städten. Unter den Bremer und Hamdür ger Agenten herrscht denn auch nicht ae ringe Aufregung. Bis jetzt ardei'en diese Agenten, der , Seestädte, mit dem ganzen In- und Auslande. ' Sie sind ein Mittelglied zwischen der Dampfcrgesellschzst und dem auswärts wohnenden Unteragentcn oder auch direkt dem Passagier. Die Gesellschasten machen mit ihnen 1 das , Geschäft derart, daß (oft lange Zeit im Voraus) jeder der Agen ten einen Theil der Zwifchel!decks- 'und Lkajütenplatze einnimmt. ES ist dann ferne Stiche, zu wljstn. ob alle Plätze desetzt, werden. Die Dampferaesellschaft hat, daraus den großen Vortheil,, im Voraus, mit annähernder Sicherheit die Besetzung der Cajüten und ZwischendeckZ zu kennend ', ?cach dem' Entwurf sollen nun die Hauptazenten der Seehäfen und großen tädte weqsallen und deren ganS Gefchäft der Dampfergesellschaft als Monopol überwiesen , werden. ,, Es dürfen zwar Agenten angestellt werden, aber nur für d.'m'Belirt, in dem ne, ihre aewerbliche Niederlassung, hoben, ' oder auch für emen Theil , dieses , Bezirks. Ueber den Bezirk hinaus mit dem LokalAgenten (wenn man sich so. ausdrücken darf) soll nur ein Unternehmer" , ar dciten."' rr;-:i :; , iV'i . ,, , am ,;, - ; -. 'i. im 1 '" " - O " lj -: " : -' ''s, .; ! ,1 ?l us Ostpreußen meldet man: Der M'cher Tuchel aus Polski fuhr mit seiner , rau und seinem Schwiegervater auf das Haff, um zu fischen." " Alle drei Personen geriethen in eine offene Stelle und ertranken. Der Vottdirector a. D. H. in Insterburg erschoß sich dieser Tage, angeblich wegen : einer unheilba ren Krankheit. s In Labiau Land tagsabg.'ordneter Karl Robert'Tornow geb. am 14. April 1851, 'Landrath in Fabian. , Tv Prjvatförfter Strauß aus Trosienen ist wegen verschiedcmr Einbrüche und schwerer Diebstühle zu fünf Jahren Zuchthaus verurthetlt. Die Memelregulirung ist letzt endlich vollendet. Schon unter dem Großen kursürsten begonnen, blieb das Wert später in Folge ungünstiger Verhält Nine llkg?n und erst 1872 wurde es wieder aufgenommen. , Nunmehr ist es auf eine Lange von 64 Kilometer mit einem Kostenaufwande von 1$ Millio nen Mark beendet. Die Schimahrt ist dadurch wesentlich erleichtert und die. Ueber schwemmungS . Gefahr bedeutend vermindert. Der Nothstand, der un ter der Ärbeiterbevölkerung deS Land kreifes Memel und namentlich der Bororte Smelz und BommelSvitte in Folge dcr Betriebseinftelluna einer orögeren AnzahlDompf-Schneidemühlen herrscht. Nimmt von Tag zu Tag ZU und die Gesuche an die Behörden um Gewäh' rung von Arbeit oder Unterstüdung mehren sich in bedentlicher Weise. Vom Vberpräsidmien ist Abhilfe zuaesagt worden. Auf seinen, Gute Korpellsn schoß sich der Gutsbesitzer Cpitz. 3er rüttele BermögenSverhaltnisse sollen da? Motiv zur That gewesen ftin. Dr. Bull'SSusteuSvruv zeichnet sich vor allen Hustenmitteln vorteilhaft aus. Er ist billig und kurirt einen Husten oder Erkältung jedesmal. Preis nur 2S Cents.
M.HIesA-psI V WO Die neunzig Jahre alte, bereits schwachsinnige Frau Galey ging gestern gestern Morgen allein aus der
Wohnung ihres Bruders an der,, Gür telbahn, wo sie sich aufhält, fort und ist noch nicht zurückgekehrt. Die Polizei sucht nach der alten Frau. ' ' WO" Der Mannerchor wird in seinem am Mittwoch stattsinden Eonzert daS Lied von der Glocke singen. Die nächste Versammlung in der Fair-An-gelegenheit ist wegen des Eonzertes des Frauen-Hilfövereins am Freitag Abend verschoben worden und sindet erst nach ti ... . i . v . ... 1 1 . , en onnraa ;'tatt)tmiiaa um 3 uct statt. . " fl :,:;, ,:;:r .- -, ' , : 5ineZrailMami:Rewh;use wö wi. ihrem Mannt A. 29 Sio.6 tt . ' , ,! i, 1 ' .. ooienrape woynr, maane am amstag Abend ihrem Leben durch Selbstmord ein Ende. Die in beständigen Sorgen lebende, erst 29 Jahre,, alte Frau mochte wohl endlich zurVerzweiflung getrieben sein, als sie die Kar bolsäure nahm, und zwar gleich so viol. daß alle Kunst der Aerzte nichts mehr helfen konnte, Gestern Abend brach an zwei stellen Feuer aus; einmal in dem Hause No. 293 Ost Wabash Straße, wohin die Feuerwehr zweimal gerufen werben mußte, dann in Mar Groß hardt's Kleiderhandlung, No. 320 Ost Washington Straße, dessen Laden fast ausbrannte. ,,, j, VSX BeriU r W.rO. III .... c , , . i diesem iZalle etwa Z.')00, im anderen vielleicht tz50 sein. , ,.; - ' - - Z Samuel Gordon wurde gestern i;i Guterbahnhsfe der Big Four Bahn überfahren. Er ist! ein neunjähriger Knabe, der nach Art der lieben Jugend j. tvy i. .u.iv; ji inuiiu uyu t Vn t f i rt i i m -ihX i i ! f a - 1 1 n I 9 kam. ehe er es merkte. Ein Fuß würbe ihm adgesahren. ! , eine No. , 107 Need Stwße wohnenden Eltern waren na türlich tief betrübt, als man ihnen den Verunglückten brachte. Verlangt Muchos Best Havanna WgarsWS . ,!?;:.;::?h?:;ii;;:::;v -; ' -r.i: ' ':;'! ' :, N fl'tfP ' ' , , -':H,, .. , ' i-Sli .,. i ! r.i ÜJ:ii V V. - -,; !,.. !;:: ' ; ' -;' ' ' - ''" . ., -i-'a : : , Tlnrora Poesie Böek! Auguft Erbricki: Tel. 1032. :cDSTli .-j !, ' . -.,! i.i-t,;;--::' ....y. KSjrtieMft "jtpijinlr- ; fremden und einheimischen ,!.!.....' , .,' I . - ' ,, ' ,. ' I ' --- ( ':' .; , ' ,' . . "... . : ., . : : Weinen und ' Liquören. ! tt Ssrien und beste Qualität. " :S&ftAÜ!)&" ':":'-' . : SS Qüd Delaware StrasZe. IT Waaren werden ohue Extra.Bnech. ........ ..C li . l.:. . nuiig fiüuif i in uu yeutuiyi. , jvtuic Weine für Kranke und Familiengebrauch eine Spezialität Teledbo IS. Cafe du Peuple. .. M'Mil!,? ;'t?H v:; , ' . 11 'I l;?:.'.. .'"l"'".1 , : N)ein und Bier IVirtlzschaft. 299 Ost Washington Straße." :i;,ii!i!fbi:i;,:-iif ;i; . yV 's'"-i, 5örKk tM .. , II " '!;'! C. W. SCHEELE, Elgenlhümer Gute Weine. kuhleS Bier, feine Sigarren. a ismerksalne Bedienunz. , ,' ' Stemmanrer Hanptquartiir 1 Rv. 76'Süd Delaware Straß?.!, ! 5nte wirthschaft, : ;A j,,?-'iü; ' ; . '!'-,: :-'!?:!i:i:V!;:S;;!;r':iir,.." .;-'; Pool- und Billard-Tische. (Zuter Qunch l jeden Vormittag und Rachmittag! Su .ahlretchem BesuH ladet ei , ' n , . rrlt Leruurt,. ÄjWWMGMMKKzKzgK!, Der Schützenkönig Fred. Klein, hat die Wirthschaft vo Aug. Wönier, No. 8 Ost Washington Str., Äuflich übernommen. Die besten Getränke und die besten Ciqar rm verdm alle Zeit verabreicht. Aiifmerk am Bedienung. Das Vudilkunl ist Zum Besucke freundlichst eingeladen. ' Fred. Klein. Neuer Fleifchladen Ter Unterzrichnkte zeigt hiermit an, daß er eine nen Fleischladen in Zlo. L.",8 bttd Osln?nrs Str. eröffnet Idi. StetS fei besten arten frittfari u gesleneb Jlei. fwit oße Rrren Wurft an Hand. eesseksekschteS cchalz eine LKezilt. VZtra seinr naifwurfl. Um M'pruch jyjlj Cln ton fJdlifrdtM 4UUHur..z.
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