Indiana Tribüne, Volume 15, Number 189, Indianapolis, Marion County, 27 March 1892 — Page 9

iez iges.

' Äuf der Polizcistation fii)t Albert Richards wegen Umgangs mit lüderlkchen Frauenzimmern. Er besitzt ein? Frau, die ihn akr nicht gcbrauchen kann, vielmehr an der Chesapeak Strafte eiiz Hauö von schlechtem Stufe hält. Da!? in ging Richards gestern und maßte Skandal, bie Gattin" aber liej; ihll kurz entschlossen unter obiger V e sch n 1 1 i ß v. n g l c rh asten'. LroK Hagel schlag nnd Wettersaufen lenken Misere braven' ttdwnapvliser, welche in etwas tutes gewöhnt sind, so leinet nnr die Kashington Straße paisirdir bleibt, doch ihre Schritte nack dein altrcnonnnirten i3e schasttw-z lr! Mller, Äo. Ifil Ost Washingtons tr.che, sobald sie mcrken, i.dah sie eifu neue Tapete gebrauchen. . D c t . 2 ; i a ! e J u r n v c rein zeigt eine w'aLcn'VhÄsen acsietgerle Zhüligkeit aus la!aj? des Schauturnens, n?csches am Mentag den 11. April in der TvmNnson Halle stattsinden wird, urnlih ee Qste'hekd will auch .zeigen, was er leisten kann, und dah es ciwaS Ordentliches wird, davon kann sich Jeder sekr bald überzeugen. Monumente und Grabsteine !n grober Auslyahl und zu billigen Prcisen de: Angust Diener, Ao. 213 Oft Washington Slmße. GT Saloonbeßher August Frese aus Anderson wurde gestern daselbst vom Chef der Geheimpolizei wegen Betrug verhaftet nnd ws hiesige Polizeigefängnisi gebracht. Er soll sich bei Nentch k (5o. die Lieferung für seinen neuen Saloon besorgt und mit einem o'heckftir $200 bezahlt haben, welcher, wie die Firma sofort herausfand, werth los war. Das Urtheil der Hausfrauen gtht einstimmig dahin, daß H. Echmedel's Bürsten die besten find, 423 Virginia Ave. T Am Freitag den 1. April findet in der Manncrchorhalle ein im Interesse des Frauen Hilss - Vereins, Sekltön , vomLeckner-Quartett-l5kub arrangirtes ßonzert statt, bei welchem außer diesem ans fechszehn Damen bestehenden Club, .der in eingeweihten Kreisen sich deS Rufes ausgezeichneter Leistungen erfreut, auch die Damen Frau Lilly, grau Kifer, Frl. Dietrichs, Frl. Porter und grl. Kahn ihre MitWirkung zugesagt haben. Sodiek wir aus dMl h pch.niMkrt.iMIrpg rz in? ersehen, wird diefcsConzert allen Liel habern von Musik und gutem Gesänge einen Genuß seltener Art gewahren Herr 3. Henk Grünert, der be kannte ttiaentküme? des Zefferlon Hauses,)! o.' Kl und l'.?.Dst South Str.. Xut eine vollständig neue und höchst elegante Finrichtnug in ferne geranmigeil Wirthschaft ausstellen lassen und wird sich, -freuen : sei Mim ff renn de und Gönner zn begrken. Dieselbe hösilche'unb'züvorkommendeÄelenung der Gaste wie früher wird selbstverständlich garantirt. " , Der Mannerchor wird am MittwoÄ, den 30. Mär;, eines seiner beliebten Saisoneonzerie geben, wel ches, wie alle .seine Vorgänger, gewiß wieder die hohen Erwartungen, welche das' Publikum an diesen bewährten Verein zu stellen-gcwobnt ist, Lbertreffen werden. Mit. den Vorbereitungen für seine am Mjttwoch, den 21; April zu eröffnende Fair, schreitet der' Verein, Dank den Bemühungen des Comites, frafiij vorwärts. Besonders unter dem jüngeren Elemente des Vereins -entfaltet sich ein reges Leben, das jedes Interessc für andere lZreignisse in den Hin tergrund "drangt und das ja Jedem, der die Ideen und da Streben der Jugend versteht,, recht begreiflich ist. Der beste Pumpernickel ist zu ha ben bei Bernhard Thau 8t Hosbrook Straße und im östlichen Markt, Skan 123 und 124. ' 8'': UZ HXT" ?n das Boardinghaus Ao. 8 Ost ?lew Aork is träfe? kam am Freitag Abend ein jungcrMltnn, der 1 sich als Student brt Medizin an?aal ui.d ' k:7r 'i "tS iflll'Ä i:"'ii ,!,,,,.,!, ein Zimmer miethete. (r echic t das beste Zimmer und zog , sich gleich nach dem d.ssen zurück. ?n der Nacht horte die Hausgenossen den Menschen in seinem Zimmer herumhauscn. als ob er gymnastische Uebungen anstelltet Ganz früh am Samstag Morgen sah ihn ein Hausgenosse eiligst die, .Treppe hinab und zumHausc hiuausgeher , Dieses Gebühren erregte Verdacht, da- , rum ging man in das betr., Zimmer und fand dort den Teppich sehr hübsch aufgerollt und zum Wegtragen fertia aemackt. 'Der Gauner battc ' ' rr f. ' ! . v cs i t k , okienoar oir sinnoen ocr 'aa)l oazu benuhtum den werthvollen Teppich verschwinden zu lassen. Leider warten ' die Leute vergeblich auf fein ZurückömmtjtyZ'i il;!' . Conzert und Ball, bcö Harngari Sängerchor, Syni ? , tag dcn.SMarz in der Mvzart Httllc". AnfaugU Nbr. Eintritt 33 Cts. O Person. DaS Comite.

Onkel Tom in NewZorr. k?in Veitrag zu? Tenementh a u s - r a g e. Jeder von uns hat das Bcccher-Stowe fche Buch Onkel Tom's Hütte", das nachgerade zu den amerikanischen Klafsu kern gerechnet werden kann, gelesen, und ein Jeder erinnert sich der Beschreibung des Heims des örasen alten Negers: Die Hütte Onkel Toms war ein schmal brüftiges, enges' Gebäude, sich an das ,Haus, wie der Sieger allgemein den Wohnsitz seines Herrn bezeichnet, anleh? ncud. Borne war ein kleiner, hübscher Gartenfkeck, wo 'In jedem Sommer Erdbeeren und Hnnbecren und einige andere Früchte und Gemüse unter sorgfältiger ucht gediehen.- Für Onkel Tom und sein Weib und die Reihe kleiner Woll köpfe war eö eine gar kleine Behausung. Sie enthielt nur einen Raum ; die eine Ecke war durch einen Streifen bnntblu? migeu Teppichs zum Parlor erhoben; dort, m die farbenprächtige Vegetation aushörte, bezeichnete ein krummbeiniger

ud) das v gzimmet, und e;ne dritte (cke wurde als Küche benutzt, Gs war, wie . gesagt, ein sehr, enger Platz für soviel eute, und was ihre üble Lage noH ver fchlimmerte, war der Umstand, daß sie Sklaven sind. . Jetzt ist das Alles anders. Das heißt, bis zu einem gewissen Grade. Die Hütte ist jetzt tm Norden, anstatt im Suden. Onkel Tsln ist weiß, nicht farbig. Und die Hütte ist jetzt viel, viel größer, vierzig bis fünfzig Mal fo groß wie damals. Sie ist jetzt so groß, daß wir sie nicht mehr eine Hütte, sondern ein Tenementhaus nenen, . wahrschein: iich, zveii zehn Personen in einem Nau; me leben, der kaum für Vinen genügend ist. Denn unglücklicherweise giebt es keute fünfzig oder sechszig Mal Zttehr Onkcl Tom's, welche den Raum innehaben. Gin jeder vsn ihnen hat lange nicht den Platz, der feinem südlichen Sklavenönibrr zur Verfügung stand. Das eine Zimmer dient zum Wohnen, Gssen und Kochen, manchesmal auch zum Schlafen und zum Waschen. Denn die nördliche Taute Chlor kann nicht ihre Waschfässer in die freie Llft hinausbringen, oder die Kinder mit der Wäsche hinauÄsenden in das lustige, schone (.h3, um dieselbe dort bleichen zu lasfen. Der Boden ist in 5ew fjßxt theu: er, wir könne keinen freien Na um in der Nachbarschaft der Hütte verlangen. Sie stößt nicht, wie in den alten Tagen an das. Haus ihres Eigenthümers. Onkel Tom weist meistens gar nicht, wo. der Eigenthümer wohnt, oft oder fast inttner'drei sdcr vier Meilen weiter oben in den vzrttebmereu Quartieren der Ciadt. Der Besitzer ist vielleicht auch ga: keine einzelne Person, sondern ein ii statt" , ein kolossales, reiches Estate mit in aller Welt zerstreuten Erben, welche einen Ageuten anstellest, wie ihre südlichen Brüder einen Ausseher, einen Niemandem verantwortlichen, unsmnpathifchen, nur für seine Arbeitsgeber besorgten Ahnten, nur bcmuhr, , denM 3e n " Me möglichst großen UeberHuß abzuliefern. Und je önncr, das Tme menihauK ist, desto großer muzz der il?Serlchn5 fein. Der Landlord oder i aS Gstate", zu beschäftigt, um feine Miethe selbst einzuziehen, fragt nicmaZtz ftinem Ägeuten, wenn derselbe ihm zwanzig P'.o.-ente statt fechS Procent bringt, woder dies fette Grn!e eines fo mageren, Stückess Landes . stsnzme. Er 'wurde fchucll genug genaue, Rechnungsablage verlangen, wenn man Ihm, WS statt zwanzig. Prsefktte,brZchte. , Uttd doch wZre dies nur das Natürliche, Folgerichtige, ohne frevelhafte Ausbeutung Mögliche., : - ! jf " . t jr. ä . Ji: : . ... :. 1 ':. . Netli ncütte ist nicht "wehr a das au" anstonend, zvir haben nicht einv.yil knehr den Raum, die Hütten lieben einander in geschlossenen Reihen zu bauen Wir' bauen sie wie die Hochbahnen, eine über die andere, Srö.tüber Stock, die eine Hinter der anderen, thatsächlich bic eine in die entere hinein, .. wie es , denn eine bewiesene Thatsache ist, dast inanck?' i.ml vier Familtt in den' vier Winkeln' eine? Zinuncr fir erträglichem Frieden leben, lneistens so lange, bis rS, einer , ce?lklven elusallt, oaroerö zu nehmen. . Wem es in .diesen Tenkmenthättsern Schlafzimmer 'giebt, .so - sind mir v un kle,. schlecht vennlirte Verschlage. In den etwas besser eingerichteten Te".cment Häusern- ' welche sechs Procent abwarfen, qiebl es für immer zwölf Familien eine ' Waschküche. Ta ist immer heiße; Was? scr, ein llinstand," roelcher den Miethern die unerträgliche ast abnimmt, in ihren' eigenen euaen Wohnungen den aanzen lieben Tag die. Gluth und den abscheu, IiÄen tenlch bampfenvcr Wasche zu haen.., .. ' i.'- ' - Wenn der Agent.dem, Landlord zwan zig Procent von dem in dem Teucment? hau steckenden Kapital abliefert, sollte deisclbe ihm scharf in die Augen sehen und ihn frage; ,?o die Waschküche liegt. Gr iv!rd dann sinden,-dasz keine Frau in dem Haufe 1 heiles Wassev; haben , kann o line selbst Feuer zu machen, ja es wird schon als ganz , besondere Vergünstigung angesehen wenden können, wenn oberhalb des ersten Stockwerkes überhaupt" noch' Wasser zu haben ist. Gs mag August srin ilnd ihr krankes Kind liegt wehklagend und stöhncud in der Gcke des Zimmers, in welchem eine Temperatur von Hunderts nndfünfzehn Grad herrscht, aber sie darf nicht das Feuer ausgehen lassen und mit ihrem Ncinlgungswerke! innehalten, um snr ihr Kind zu Morgen, denn," wenn sie so thut wird morgen kein Essen für die Gesunden vorhanden sein, Vl: Aber, wendet Ihr ein. sie könnte ja vann ein Stückchen EiK in dnrMund qreS sterbenden ,, lindes stecke.1,;; Eis? S le würde Glich mit einm Blicke anser den, wie ihn zn Zeiten l er ftanzösifchen Revolution jenes Paris, r Weib der AiW stokratin zuwarf, welch, ihr höhnisch zu, rics, dast. wenn sie kein Brod hätten, sie doch buchen essen folltei: 11 Sie hat kein Eis ; wenn sie Eis hätte, hat sie keinen Ei'zkühlcr; 'wenn sie einen Eisschrank l) ä 1 1 e , hat sie doch keinen Play,, ihn auf zustellen.- fk lange würde sich wohl Eis in einem Schranke halten, welcher in ker Uiimittelbaren . Nähe des Heerdes steht? Und es giebt keinen ' anderen aum, sclb, zonn da Platz in dem schmalen' DürchganAt wäre. Ter Durch:

gang ijt geraoe jo yeitz, .wie vaS Zimmer,,, nnd dle Nachbarn würde das Eis stehlen: 1 .Dor Onkel Tom's Hütte, im .Süden, waren iürSommer .Erdbeeren und Him beeren und einige andere Früchte und Ge? müfe." Vor dem '' Tenenieuthause 'des Nordens sind' auch Erdbeeren und Himbeeren. Drangen und Bananen, Birnen, und AnangS.attlch und U,'elonen, Boynen und Kirschen und. Weintrauben. Aber sie sind in Karren. Sie sind als Ausschuß in die ärmeren Straßen ge bracht, nachdem die reicheren Quartiere sie als unvukäustich zurückgewiesen hat ren. Sie fangen schon an, schwarz zu werden. Aber' trotzdem blicken aus den Fenster,, der Tenementhausern sehnfüch tige Augen auf sie herab. Und wie billig ie auch ttnd. zögern doch die nach, ihren ?reits im Vermodern besindlichen Reizen Lüsternen, sie zu kaufen. Hier und da iin paar wurmstichige Mutter zaudert liegt ein. VeM. aber lu wollte . für: demelde . etwaK Much für das Kind kaufen ; nun vielleicht thut, die Frucht dem Kinde e, rad fo g ass' die .verwässerte' Milch.' Sie wird dem Kinde den Penny geben, aber sie hat keine Zeit, "aufzupassen da dasselbe nur die.Theile. der Frucht ißt, die nicht wurmstichig" sind. t " Der einzige charakteristtscöe Zua der südlichen Sc.tovcrei, da ß der ,Sc! av e ge, saust und verkauft werdeil konnte, über wiegt natürlich jede anderen' und. machte bisse Art Sclaverei zu der elendesten und I . ff ."1 1 i. . rf l vet-wersllcyneu aus oem wetten rcen, runde. Aber mit dieser einziqcn Aus nähme, zugegeben, daß es eine Ausnahme ' ."X " v suTci..".!1 : . ' von iuiiuciiüici,rincr jcucutmiij iji - ii die Lage der heutigen New Aorker Eela ven hundert Mal lchlimmer, als eö diejenige der südlichen 'Sclaven wr. Der südliche- Sclaue hatte eine Chance, die Chance iüen'gutenHerr zu bekomme. Dcr Tenementhaüssclave hat keine solche Ehance, er hatnur wenig Hosfnuug auf bessere Tage!., Onkel Tem aus der Shelbn ' Besidung 'hatte' Nichts zu befürchten, als vaß vielleicht' ein plötzlich Verlust des Reichthums seinen Herrn zwingen wurde, ihn an, einen' anderen Herrn zu ver'kaufen, aber der Onkel Tom des Tencmenthauses hat zu fürchten daß sein Herr und Debieter reich wird, hat zu fürchten, baß d'er Kling Klang der Goldfüchfe in den haschen feines Gebieters denselben noch hartherziger, noch egoisti scher noch aüsbeütungsfüchtiger mache. .T'ersüolZcheD wen auch nur Penny auf Penny zurücklegeild, doch etwas hinbringen.',, .Der nördlich, Onkel Tom kann nichts sparen, er hat kaum genug, um jeden Tag vonderHanb in den Mund zu leöen7 und das gört, fallen des Verdienstes nur eines Tages, nur einer Stunde, die er dem 'kranken Bater der kranken Mütter, dem kranten mde w'.dnet. reißt einen Abgruich, welcher sobald nicht überbrückt . werden kann. Deut südlichen Onkel Tom 'wurden hie und da feine Familienglieder ans seinen Armen gerissen, und niemals mehr sahen seine Auge den Sohn oder die Tochter wieder. Aber selten iff?,es dem nöMlchcn Tom vergönnt, seine, Familie bei sich zu behalten! Wie die Sclavin Eliza lhreu Knabey an ihrer Brust bara und mit ihm'daoonlief, um .ihn nicht verlieren zu - Müssen so schleicht sich an jedem Tage aus irgend einem Tenement, Hause eine Eliza mit einem Kinde in den .lrmcnMber nichtumkhitzu behalte. 4...! -4 P.j. " . L . s onoern ilm es riuszuieyen, um es rn 011 . Äripp-CSfe: SWläspHartd üst ) o S ni cht meh t -'k X 4 ohn ny sderEH arleu oder Tom oderl Bob, sonoern.äls Ro ' 22,71 sortvegstiren' wird,, oder eS einer wolthätigen Descllschaft zu, übergeben, die? S,ftachMfcem ferne Westep verschleppt Keine von all' den patheti: sche Geschichten,' wie sie vhantasiereiche Schriftsteller von den Schreckender Ar?' Ntuth und ihren desammernswürbkgen Folgen erzählen, hat je einen so niederschmetternden, erschütternden Eindruck auf mich gemacht, wie neulich die Antwort einer armen Vkutter. Ich' sprach 'ihr.. meine' Freude aus, da, es ihrem kranken ' Kinde besser ginge und sie erwiderte: Ja Gottlob, daß' eS nicht ge starben ist. Die Beerdigung ist fo theuer und ich habe jetzt wahrlich kein Geld dafür übrig. . 4 ' '" . Und wenn d Unempsindlichkeit gegen das Leide schon so groß ist, wa foll.erst von der Unempsindlichkeit . geea das' Laster gesagt werden Man ,j?ird sich der traurigen Phase . südlicher Sklaverei er; innern, welche mit jeder dem Onkel Tom geborenen Tochtex eine neuen Kummer mit sich brachte.'. Aher die Töchter des Tenement' Tom ist 'noch schlimmer 'ab. Ihr elendes Heim hassend und Zerstreuung um jeden Preis suchend, wandert sie allabendlich nach dem Tanzhause. Sie lernt es in kurzer Zeit, das Laster zu liebend Cie !, ist . kein hilftoseö, .von Männer ruinirtes Opfer, fondern 'sie ist eine freiwillige, Männer ruinirende : ri ' t . . l - rvr ... r pnciiain : ocr .vunpe. Llancyesmat wird sie durch die ' Armuth' zu einem Lebe der Schande, welches sie verabscheut, gezwungen, aber.oft genug treibt sie ein innerer, häßlicher Drang, das Lebender Schande zu, führe. : "Das südliche Sklavenmädchen , wird durch ' die traurigen Verhältnisse, in denen es aufwächst, in die Sünde hittekna.ezerrtz das nördliche Tenementmädche' sündlat aus freiem Willen, mit klarer Ueberkeaung. , Man " '"- ' ' ' -' '.' :.;.iü:''r t t , " '"! icyauocrr vei oem ?eoanren a ernt Mutter, iroerch über eine i'uinirte Tochter weint ;! und doch giebt es in den' Tene menthaus Distrikten unzählige Mütter, welche ihre Tochter selbst dem Ruine zu, führen. Man , sinnt stundenlang üb die sanften, milde,!!! einlullenden Worte nach, mit welchen man etner Mutter mtt theile will, daß ihr Sohn eine Sumnt Geldes . aeftoblen habe und wenn 'i ' . ' iiiiii,,. m .::.,!! i ' ' "'l.iiii " ' . 1 ' 1 ' "":li!:,g I::. "" . I man enollch die traurtae 'Lkachnazt. erauSgkftammelt bat, '.ss büyt - sie ch t eme -sewitte. marrvnenhsftt Würde und erwiedert: .Well. ' er hat uns Nichts von dem Gelde aebracht keinen rothe Eeni'-LadVn wir gesehen. nicht whr. Martba? . Mne .andere Mutter -erhält die .Nachricht' 'daß: ihr Sohn im.. Zuchthaus sitzt und sie sagt - v.- . . -.:x.i . ..r." ??AkJii.irV nur . wv)i nici ciuc v&wuuvc X .. c" C L . .' . van nnro er ven rsieoer erausro' e?O G

zupft tm Kmd am Rocke der A.'futtkNlnd bittet um eine Banane Es iWur! ein

. .'cama. unn ne yat nur eln

wecken!" ' Die

da aur dem dicbc

.s; ' VVZ 1???, . ' " ' flaaiMBBMrtWMBtBiä

. "' 18 , J'V' i V-: . -:- " .. ,,: Red StllrLind: Miz 'k aVfZl

Per. Staaten Und Königlich Belgische Post,Dampfer. Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen und New Aork Antwerpen und Pbiladelpbka ' Vorzügkiche Br?ürtlAilNg, gute Bedienung nd Niedrige Preise. ,? Antwerpen bietet Reifenden von und nack Deutschland. Oesterreich. Frankreich und der Vckwei, besondere Vortheile, . Ädfah von lltw vrk jeden TMtwoch; von Antwerpen jeden Samstag. Die Tampftr dieser iHnie sind alle neuester Konstruktion und ver binden Sicherheit mir zveaurmiicbkeit nd SckneU, igteit dei vessnders niedrigen Preisen, viürres bei:i JnternationaZ Nav. Co., Gene r alAge n tur. General Agenten, New York und Philadeli phia, oder: Frenzel Bros.. Ale;.' Metzger Indianapolis. " 't südliche Sklave hatte keine Sor gen um Nahrung, .Wohnung, Kleidung. Fragt den Armen New Yorks, was das bedeutet.' Das bedeutet, daß der Vertheidiger der Sklaverei vollständig Recht hatte, als er behauptete, daß Virginie vor dem Kriege fre! vondey -Verbrechen war, die aus der" Armuth entspringen. Und die Verbrechen, welche aus dein Dun Her der Armuth aufsprießen, sind wahr? scheinlich zwei Drittel aller Missethaten, die die Menschheit erschrecken. 'Der Mi. liche Sklave wurde in Unmissenheiriiri halten der nordliche Sklave dlnbt in Unwissenheit, trotzdem' ihm der goldene Apftl der Erkenntniß vor der Nase baumelt. Hier giebt es Schulen für Kinder, jeß AkbtssogarSesetze, daß die Kinder zur Schule gehen müssen, aber sie könne nicht. Tie traben feine Kleider und so bald sie es im Stande sind, müssen sie Etwas erwerben oder stehlend Der süd? liche, Sklave wurde gemißbraucht, zum Narren gemacht . jnm) ; feafe iöctneien. Onkel Tom mußte sehen, wie Frau oder Kinder erbarmungslos geschlagen wurden, der nördliche Tom lernt es, Weib und Kinder selbst erbarmungslos zu schlagen. , " Der südliche Manzer gesteht ßeute daß eins der.. schlimmsten Uebel der Sklaverer die Reaktion, welche. sie , auf .die Aristokratie ausübte, war. 1 Aber glaubt man vlelletcht, da von der Tenementhausskkavcrei keine Reaktion auf dieMcichen entsteht ? Man zaudert! von geltunz zu sprechen... Es ist'erne demüi thigende Idee, daß wir nicht das rechte S)ing thun könn?,l,'.dis wir aussiuden, daß. wenn wir es Nichtsthun, wir leiden werden. Laßt es uns nicht Vergeltung, sondern Reaktion nennen. Denkt an die Pestinz, die'in denHöhlen ausgebreitet wird, .welchen sie Bananen essen, die nur ei paar wurmstichige Flecken haben ! Denkt daran, daß die. Äbtuascanäle die vornehmen r-l'U9 1??. jObeRn-itiibi : mlt' den Tettemeutha ufern schlimmster' Sorte verbinden ! Denkt daran, daß. wenn Ihr Eure Wäsche emer Wafchfra u übergebt. . Ibr nicht - wißt,'' wohin das Zeug, das Zhr am Leibe tragt, acht und von wo es zu Euch zurückkommt. Wenn Ihr i das Dieustbotenbureau geht, um , ' ft !"3. ' eme Amme für Eure Kleinen ode? eme Erzkeherm Zur Eure erwachsenen Kmdn anzuwerben, denkt an bke Höhlen, aus denen diese neuen Hausmitglteher oft ge, ttu kommen, an die Gewohnheiten, fät sie in ESer stilles Heim mitbringen ! " 1 .Aker,' Aljes dies Dgegeben ' wi'ri man mir antworten, ,was läßt sich dagegen thun? Ist eS ' besser.' 'wieder die f3 s oe r i . e i rr u rn ljteil ? : ; i?; ni ch t ; die Armuth fürf das" Heim verantwortlich, ' ts2ki w-r 'a!,:,;.K:n- v: s...tt. Z an.. uiium vu'j joniiu( jui vic aiurni i .. -cuu tum"nent I man diese Leute Sklaven ? Sind wlröeranlwortlich? , Sollen wir ein paar Millionen , aus unseren Taschen nehmen Änd den Armen einige hübsche, praktisches , koinfortable Tenementhauser zum! Geschenke machen? Sicherlich ist eÄ der Arbeitgeber und nicht der Land: lord.' welcher reformiren sollte! Mit besserem ,-Elnkommen, einer Theilung des Nutzens, konme derIrme eine bessere Heimäth haben." Nein, wir befürworten nicht die Sklaverei, im Gegentheil, wir befürworten die'Abfchaffung aller Sklaverei. Nach: dem wir in etwas rauher Weise den Stachel .aus unseres Bruders Auge ,, gezogen haben, laßt uns sanft den ' Balken aus unserem eigenen entfernen, ' ''... r Es ist daS Heim, 'welches die Armuth schafft, das Tenement ist die Wurzel alles Ueblen..'. Reformist den Arbeitgeber und fordett Wn ihm? höheren Lohn., Wir sind nicht für die Armuth verantwortlich, aber wir prositiren von. der Armuth. Wir haben den arme Leuten kein Heim zum Geschenk zu machen; sondern wir yaben aittes Geld, für das, was wir ihnen ! geben, fordern,' aber wenn wir Geld r "" ' . ! , fr . , rtrfc neumen, yaven wir rynen aucy eine 'aare zu liefern, die'.denoollen , Geldeswerth hat. Wenn ein Mann bl.SO per Woche bezahlt, follte man ihm zwei Zimmer mit einem Waschraum Mit besonderem Eloset aebcn. DieS kann man -thun uud noch sechs Procent Dividende vo r dem Anlage? kapital ziehen. .Tcr Philantrop klagt bie Stadt andie Stadt den Landlord,' der Landlord wo ist er Er ist eine 'Mythe, er mag ein Mann sein, er mag ein, Estate seiu, er mag eine kirchliche Organisation sein. Es. giebt ein altes, längst vergessenes Gesetz daß der Name des Landlords an der Innenseite bei Thüre ibcs TenementhauseS angeschlagen sein sollte, aber selbst, wenn dieses Gesetz durchgeführt würde, würde eS nu wenig Gutes thun.. Der südliche Pflanzer war aller .'Welt bekannt, der als gute?, jener als böser Gebieter den Eigenthümer des Tenemettthauses kennt Niemand. Man kann ihn nicht zum Gegenstand der Ver achtuna. .machen. Wir kennen die guten Tenementbesiyer, aber nicht, die bösen. Wöbreyd. sie so von aesicherter VerborGeilheit heraus die '-Gesetze, wetche Änige Kubikfuß Luft für jedes Individuum . .. ' - . ' . -rtrt . ' ,l oerianZlkn. vervoynen, weichen Nuyen sollte eö haben, für mehr Gesetze zu Dlai-. diren., , Mitleid ? nein,' Philanttopfe 'bezahl! sechs" 'Precent. Abrr ünglück. tlcyerwttse"zaylr-, , Nttnoraucy zwanzi

3!

Proeent, und der,, verfleie.' Vandlprd 'V 7 'ä m' ,?r braucht die 0ingrrjt;utt rer Verachtung nicht fürchten. ' chtgitt. ' Journals

l ; "w " -w -v v T V H

Wären die preist hoch ? haben sie schlecht gepaßt ? wenn

3 1.'1' . '"j

Oesselt 5ager ist ,leu, 2!lkes

: ' i '.

s Knaben- und Kinder

kann seine Konkurrenz gegen lllls aufkommen. .Unsere Kleider sind von Künstlern Zugeschnitten unb unser Departement ist das schönste und best beleuchtete iu der Stadt.

m

elle

V

MU r .. i. - -m i! - - .-. - -n1 - : i- .-,,-. ' ' i i - ' . . .. i

Mooeruk

Bezüglich unserer Frühjahrsanzüge machen wir besonders aufmerksam auf unsere

Bcdsord Eords : ' Mir offeriren Bedford und Sack-2lnzttgen und schöne offenjen .Wöne Clay lvorsted ' unter S20 ZN haben. SmSerM i - ' .-:.,y' - , .

' -i,: " - ! . . '

JnMütU und Kappelt haben wir dasT'WuelH. ' Ano r, lolunans und v llnlaps. Litt ,''s: y ; ' schöner steifer gut zu ' Dii!S ist ein regulärer moderner " ' - r - '. Xilt. ' ' .,,,' K''!!!,... ' ' r - . " . ' , '" '' . -. . " "' , -- , j ... , Eine Partie schwarzer Balbriggan Shawknit lzalbstrülnpfe, gewöhnlich -0 Cents, Cifiai'stli.Iia'n; fr-'fi :j 7,;- ICl rK UlM ' - " . '''i. '''

uiiuc , rviv v f L ' l i- .: FS 1 (ft 1 i -,f ii i.,..' ii: & f MRS. GRAHAM'S f -. . - : Cucurnber und Eider Flower Crcam kein metie i dem Sinne, in welchem dS rt aeuötintick aebrauckt wird, sandeln ver tchöut vermanent: .G macht die Haut weich, ,ar und rern, und durch stetigen Gebrauch auch weiger St ist ein stetiger Saud gegen die Wirkungen der Tonne und des Winde und verhindert Sommer,pros1e und giecke. ' ES kinigt da Gesickt weit deger ats Selse und Waffer stärkt die Haut und verhindert nn'etn. ' Es macht die Haut lo frisch und giatt aussehend, wie bei einem steinen Mäd chen. Jet Dame. ing oder alt, fall eS de nüve. da tü ein iuaendtickes Aussehen oiebt und , war dauernd. ES enthält weder Saure n,ch tkali. ist s unschädlich, nn.e Thau, und so nährend für tit Haut, vjlt xoau tur ote vnanze. yreiK II; bei ilen polbekern und Haarkunft. lern, oder bei Mr. ervalke raham. 1W Post Str.. San Jraniko,' woselbst sie Damen von allen gstti1uke. im tZesichte kurirt. BeHand tung auch briejhch. Da kleine Buch .Wie man sich schön macht," gegen Einsendung einer Brief marke verschickt. . ' Oknsteeftusche frei verschickt an Damen gegen Sinsenduua von iH Uent in Briefmarken Hur Be ahtnng bei Portos. Wetdliche Agenten ver tanst.z!h!,,!,MKk Un$. GRAHAM'S c f i dy t i - g l c i dj c kurirt die schlimmsten Sommersprossen, Flecken und tttf4äien. - ittii $1.50. ' Harintoi und wirksam.. Muster davou können nicht geschickt werd. .. . . Der Uvtdeker in dieser Stadt, der uerst von meinen Präparate bestellt, kann seinen amen dieser Anzeige beigefügt bekommen. -Meine Präparate Z:nd bei allen Wholesal Drvggtften t Shicago und jeder Stadt westlich davon ii baden. Dr. I. SUOutelisZe, beschSstist sich ou5s lieblich mit wuudärztlicheu ksue udit ciiccht' und unrraryk,. , . i CllZfLiatM Ctftt. Df'fffrtiH-ii : bils Äh'Sorm.s 1 bis Uhr -t(i ot; "Conhtaa ,aCfl5 nOHimtn. Xrlt i).Cii, " - -.-:-:

":""-,-:;!; '-!S lilli'" ' ni Sie

sj : , - Ihre

gut paffend, die Zlrbeit ,lzat.ihres s nnd

mcdrm

UM

SVIM

is

Fabrikat

fcme

Elky

Cords" in lvorsteds und Cheviots in lzttbscheu moderneil Frack, Claf worsteds" in Sacks, Cutawars und Prinz Alberts. wir Tlnzttgs' zil funfzehtt Dollars Diese AuzNge sind nirgends

Fr ühja hs - UMrröcke. ,J,ie.i;$ , . s. !, ...' . ,'. . t ., . ' : ... " -

und aufwärts. ! jt viwiv. 'Z s:hn

Ml ' . ;!.;: ni 'liX -' ' .

No, 5 und 7 West .Washington - - -: , ' .. - - . . -' ' "i ' "- - . t : Hut-Dcp'mt :: 16 Meridian

Gebrüder Dimmar, , Vji'i.' "f "' 'H! "'s " ' . ,,-"M" " ' ' "'''r . 0191 Ost Washington Strasze.

apctcn nnd Roll- VorhKilge.

'3

., . ' ,i ' .,,!, Ii!!-' ... ,.! H" !' ''- : Das billigste Baus in der Stadt : .- ,;. '' ,:"!! ' ...... 'i-.,: . ... . " --.:. -..,. . :.'': - ' ' '"

, I:1 l Cent.

- ' t m .:4 .ij' Mitai -''ii'iij": . "ik11 r ' j "'t-;i' -: i .. ' ' - Tapeten!! slH-l-:

i m mmiStntm , t. '::? . , . A-f-tfZSMW.f Kkm.i ..,:': .

VMWWMWtWM :'"" . li.ii,.. .i!1 1 : 1',:; i'.Xi: !: .i Ii1!;:.' - .... ... ! :. ,: i r 4t S . . .. ' "" : ' " - -

Z Cents. if-

tWS'enMM& I lÄffe :

'i;-:''i:i,:':;:''':':; '' ..' " ' : ' : .. '-' CDxinüiiimJliiaKlln.5ai2nQ.

Zlo.

od. 123- aDmaiHizr, -

o.

i r ' rif

INDJANAPXS HOLT & MACHINE WORKS.

Fabrikanten von MaschZnen. und wagen-Bolzen,

sie sn Sorten-Nalchinerie. eönaturen Lifte und ÄeZdmgüngen.

No. 122 ISS Qentueky venue, . . . anap.

Kleider?

so, dann versuchen Sie es beim Gleichen nicht im Markte. - Kleidern ; D. ! 5 bis 14 zn $1.75 P i I -:'JC Straße: ; ' Sfrl 1 Cent. I Cents: ; !' f. 08 Zlord Ättinoio Straße. werden nompt emZ. qrridn um w.

est

gemacht !

Worstcds

Tapeten! j it vt "j.1 1 ! .: - ,, '

r (Senf; '