Indiana Tribüne, Volume 15, Number 182, Indianapolis, Marion County, 20 March 1892 — Page 5

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'' Dr. August Snig's Hamburger Brustthee grgn, alt Krankheiten der -4 Brust, der Lungetl und der Kehle.

3 CcntS.

Nur b Onzinal-Packekk. Preis,

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St. nnoßs (Des

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heil sicher und rasch.

Werrc,lkuttge,r. Gchlimme errenkunz der SJAulttr. W. T. Dowdell, 117 Main. Straße, yesna. JllS.. verrwktt ch dci einem Falle auf dem Eise die Schulter. Die nste Anwendung von St. JakobK 0ct linderte die Schmerzen und hei fortaefestem Gebranch war er bald ollstäa diz herzestellt. Verletzungen. Techs Wochen lelienI. ' Herr Georg L!ar: Slecktsn. Cal., sagt Durch eine ßg$e hatte ick mir schwers Lcrlesunzen an im Beinen zuaezoaen. Sechs Wochen litt ich die defnz'tkÄ Schmerzen. Durch die Anenvunz von St. Jakobs Oel arlc ich'rollMdiz geseiit. Quetschungen. Flel on einer Treppe. chrb. W. L Hardea, vo der Mar?läuder Gkseegkbuua, 74 S Ecl pZin-Sttaße, Baltimore. Md., schreibt t Ich litt sehr schlimm an einer Quetsch nz, rernnachk dmch einen FaJ roa einer Trezrez doch wurde ich durch St. JkoböOel ssa allen Schmerze dcfreik.

Tte Bttrfrage in Paris.

lintalßfe Ehen

find selten glückliche. Wi und rroeurch risse;: L,m t sauer Zeit baebeUe ?tea Um, mit der ..R,t:

tai3Rt?r", 2M Q-eite-j, mit hueicken nljt3rtraro 4nt rw. wkkiZ??x von fceai aittn uns teahZ Äestp Mr&taßUitt, i efc

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Ta. 5ic5t-f Dtlcher mA Jahre alt ist, (tat seiner

Kmihckt Srnlevne litt, nd hatte beinahe jede

1 neuen .119 loitac nTaiir, in aus cm Jaqr ux se Paft KöniA'A ,rStarkkr braucht, ntz fntte ßs auS kein Anfzllk nebr gekzulinen. t , Nervenschwäche. Srie.Pa..JK'8S. Frau war SS Mouatelana krank durch 9ta VtSöche. Flasche ontF 3lnvnBtart tzefffUe sie ou demLeide. Thomas.

S a d d P a.. IS. Dez. 'S.

7!achde ich drei Jahre lana au aSaemnner Nerven

stsüch lltt. hatte em DrUtel Flasche von Paftn 1 wntutüxttM de gem,chte Erfolg. F. M. Mulla.

ei verthvoklek Lach für Nervenkeidende

n,d .rn kr e verlasse. uak,anor.

v Arme ertzaUe auch d Mtdizi1onft.

Sse LKdiii, wurde Zeit dem Jabre 1Sl5 vo dem

Hb. Pastor Acnia. ffort Wayne. Jnd tuderiitet

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Dit ttMiiiimv z e Ittt

Srei

Eine wichtige Frage wühlt zum Be. ginn des neuen SchupzoUtanfS die Ge müther in Paris und dem übrigen bischen Frankreich" aus, eine Frage, an die bei dem Streite um SchutzzoÜ oder Freihandel Niemand gedacht hat, und die doch, nach dem jetzt angeschla aenen Lärm zu schließen, eine Lebens' frage geworden ist : die Bierfrage. Es ist erstaunlich, daß es gerade das Bitt und die durch den neuen Schutzzoll ver ursachte Vertheueruna ist. die die Pari

ser so sehr erregt. Gerade als ob Paris mitten in München am .Platzl" läge. In Sachen Bier ist man ja jn Frank reich bis vor wenig Jahrzehnten voll ständig Laie geweftn. Der eingeführt! Gerstensaft wurde mehr als Ausnahme getränk angesehen, volkstümlich aber war er nicht. Einzelne Gegenden be saßen einheimisches Bier ; aber wer ein mal in der Normandie solches einhei' misches Bier vorgesetzt erhalten hat. der wird angesichts der heutigen Kulturhöhe

des Bieres noch nachträglich von Schaudern und Schrecken ergriffen. Seit 1871 ist. aber ein großer Umschwung eingetreten ; man braut in Frankreich selbst besseres Bier als früher und läßt sich das eingeführte Münchener Bier sehr gut . schmecken, ohne die verfettendl Eigenschaft des Bieres zu fürchten. Der Teutsche, in seliger Selbstverspot wng, singt feuchtfröhlichen Humors : Ter Geist, der gtzht zurücke, Tie Leber nur wird dicke. Ter Franzose weiß von diesem aka. demischen Bierverse der Teutschen nichts, begibt sich aber höchst gern in dieselbe Gefahr und liebt seinen .Bock" Über Alles. In Paris war bishtt dieser ock" ein für deutsche Kehlen allerdings sehr winziges Quantum bei Keller, Pouffet, Zimmer. Müller. Treher u. f. m. um 80 Centimes ode, 24 Pfennig zu erhalten. Ter Schutz zoll hat. wie die Straßb. Post" fest, stellt, verschiedene Brauereivertreter veranlaßt, den ..Bock" um 4 Pfennig zu erhöhen, so daß der Bock" also Centimes kosten würde. Ja, Mülltt will 'das 'sogenannte ..Salvatorbier" von 35 auf 40 Centimes erhöhen. Tai treffliche Kometenbier vom Boulevart Montmartre wird indessen auf 3t Centimes bleiben. Tie Blätter weilen

zum Troste oller durstigen Seelen unt

edlen nach, baß der Bleraufjchlag um 4 Pfennig viel zu hoch sei.

eit !. Februar betrügt der Zoll

aufschtaa auf den Liter nur tt Centi

mes. was auf d.'n Bock" genanntes'

Viertelliter nur H Centimes ausmacht.

Ter chankausfchlaa um 5 Centimes

würde also für die Wirthschaft einer ganz ungerechtfertigten Gewinn von 3j

Centimes bedeuten. Zu einem ..Blep

kriege" wie emst in München, wird et

nun zwar-in Frankreich nicht kommen, Äber schmerzlich, höchst schmerzlich wer den selöst eifrige Sckutttöllner bii

Thatsache empfinden, daß in Frank'

reich der edle Twnk theurer geworden

ist. Vereinzelte patriotische Seelen su

chen sich freilich damit zu trösten, daz der .Bock" deutschen Ursprungs ist unr

deshalb die zchlechteste Behandlung vep , . fT-i.' fr... c .

uiii. iir,r V5'liplki!oililg u?rx cn; Charles Chincholle im Figaro" gerade, zu ttnpatnotisch. Beethoven. Hoff

mann und da? deutsche Bler so er

klärt er stehen den razonsen nahe, trotz 1870, und wer gegen das deutscht

Bier zu Felde zieht, hat keinen Patrio.

tlömus, well dle Franzosen da? deutsch.

Bker heben!

Gin Weltwelser. Iat einer Vrr,se von rft fte nft

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1.00 wiWÄ" 6tfmtäS.00j . X nSimZZ. x. .?. e ,5x shees" ist ein Band von Ernst Renan

schienen, welcher eine Fortsetzung der

Crmnerungen aus jemer Jugendzeit'

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tts. 111 Sreer SZräße.

11 Hit ustrSze f? Ke,araturen und Jkrttsfiel

tS lotn ciotai. ,

bildet. Zu diesem Werke hat Ernst

Skenan selbst eine Vorrede. geschrieben. Sie gemissermaßen als, sein Testament,

als die childerung seines ganzen Lebens und .seiner W zu denken und ',u schreib.'n zu betrachten ist und seine zanze Lebensthätigkeit in zusammen 'äffender Weife mit rührender Einfach heit schildert. Zu gleicher Zeit verbrei tet er sich in der Borrede über die problenie, der Gegenwart und der Zu lunft in seiner skeptischen Manier, voll

keiner Ironie und in unvergleichlichem

-tyle. Jch spiele.- jagt Renan, seit eini ger Zeit ein sehr gefährliches Spiel: immerfort vom Sterben zu sprechen, und dabei den Plat einzunehmen, wel chen junge Leute von Genie so gerne einnehmen möchten. Ich habe Furcht, demnächst gezwungen zu werden, Wort zu halten Viele meiner Freunde haben mir in wohlwollender Wejse von jeder episodischen Arhnt abgerathen, bis ich mein Werk, welches dle OH schichte des Ursprünge des Christen thums" vervollständigt zu Ende ge bracht habe. Ich habe ihre Rath be. folgt, die .Geschichte des Volkes Israel" bis zur Ericheinung des Chri? stenthums ist fertig; ich werde noch lancze O.!. Itn..l .AM K . KWl A (1t frtWtt.

)Cli uuuutu, fAiu, yu? wt4iyiren, sßkr in Hauptsache ist da Buch fertig. -Sterbt ich morgen, kann haß Wert mit Hjlfx'tines guteff Correctoxs beendet werden. ' Ter Brückenbogen, welchen ich zws, scheu dem Judenthum und henk Chxi ftentbum zu spannen: hatte, ist berge?

.fallt. Im Leben Jesu habe ich daZ Wajkftätische Anwachsen des galiläischen

Baumes vom rdvooen an m zu t

atm Wipfel, l? die Vögel des Him? melj singen, zu zeige? gehabt, in. deig ledtbeendigten Werke glaube ich dt

Untergrund , aufgedeckt , zu haben, 9 die Wurzeln von Jesus trieben. Ss ist meine Hauptpsticht erfüllt, ' al AlleS gereicht mir zur großen inneren

Befrtedzguna und macht mich glauben.

daß. nachdem ich auf diese Art alle

meine Schulden bezahlt habe, ich auch ein wenig und ohne Skrupel mich dem

Vergnügen htnaeben konnte, die neuen MNZ-MTÄ )'-tä?5M.

weise soelchten Blätterndes vorliegen den Werkes zu sammeln. Meine Zeit' genossen sind so gut für mich, sie haben mir so viele 'Fehler verziehen, da ich hoffen kann, sie werden auch diesmal iür mich von gewohnter Nachncht sein. Ich glaube immer mehr, daß wir sehr wenig von den Dingen wissen, die wir. am meisten , wissen wollen. In der Philosophie muß man Vertrauen haben in die unendliche Güte und sich vor ei teln Uebereilungen bewahren. Man qnvinnt nichts mit der Bedrüngung der Wahrheit und auch nicht damit, sie alle Tage zu befragen. Tie Wahrheit ist taub und kalt, unser Ungestüm rührt sie nicht. .Tie neue Philosophie.. .. die neuere Philosophie die neueste Philosophie.. . .(diese ÄLorte sind in Re. nan's Vorrede deutsch geschrieben). Mein Gott, was ist das für eine naive Uederbietung! Warum sich aus solche Art um die Priorität des Irrthums streiten? Wollen wir lieber doch nar ten! Vielleicht ist qar Nichts am Ende.

oder wer weiß, ob die Wahrheit nicht

traurig ist? Beeilen wir uns nicht so sehr, siekennen zu lernen.. . . Ich bin peinlich-berührt durch eine gewisse Agi

taUon, d:e m der Jugend, welche doch eigentlich so heiter sein sollte, bemerkbar ist . . . . Meine lieben Kinder, es ist un nöthig, sich den Kopf abzumühen, bloS um dazu zu gelangen, den Irrthum zu wechseln. Unterhaltet Euch, da Ihr 20 Jahre alt seid, arbeitet aber auch. Wenn wir aus der Metaphysik nichts ersehen,, ist dagegen die Physik, die Ehe. mie. die Astronomie, die Geol-ogie,' die Geschichte voll von Enthüllungen. WaS für Tinge werdet Ihr in vierzig oder fünfzig Jahren wissen, die ich memals kennen werde! Welche Probleme werden da entschieden sein? Was wird die Ent Wicklung sein des inneren Keimes von Kaiser Wilhelm II. ? Was wird aus

dm europäischen Nationalitäten we.d.'n? Welche Wendung w'rden die socialen Fragen nehmen t Welches ist die Zu tuns't des Papstthums? Leider werde ich sterben, ehe ich von allem dem etwas ge ehm habe. VANN es nicht etwa durch den Schleier der Conjectur geschieht, während Ihr die Lösung aller dieser Näthsel als vollendete Thatsachen sehen werdet. Manchmal sage ich mir, daß es gewisse Nachrichten gibt, die. wenn sie plötzlich in meinem Grabe mir ins Ohr gesagt würden,' mich erschaud'ern machen öder mich wieder erwecken könnten, aber ich habe in der Bibel so oft gelesen, daß

man unter der (rde nichte daoon weiß. was sich auf der Erde zutrögt, daß man

Nichts hört und büß' man (ich an Nichts erinnert. . . . Nein, ich werde keineKlausel in dieser Hinsicht in mein Testament

petzen .... Sterben wir ruhig m der Ge meinschast der Menschlichkeit und der Religion der Zukunft. Die Eriftenz

der Welt ist für lange Zeit gesichert, die

Zkunst der Wlizenlchatt ist aarantlrt.

denn in , dem Hauptbuche der Wissen

schalt wlrd alles hinzugezählt und nichts verliert sich. Ter Irrthum gründet nichts, lein Irrthum dauert lange.. ..

Man wird. schlimme Tage durchmachen.

der sittliche Werth sinktss das ist sicher. Der Opfermuth virschwindet, beinah?. Ein Tag wird kommen, 'wo Alles ein Syndikat sein wird, wa der orgamsirte Egoismus an die Stelle der Liebe und der Ergebung treten wird. Unser Jahrhundert hat die vollendetsten ma teriellen Gerüthschaften geschaffen, ohne ,u bemerken, daß das Junktioniren dieser Gerätschaften einen gewissen Grad von Moralität, von Selbstver leugnung zur Voraussetzung hat. Ei ner'lei. die Quellen der Menschlichkeit find unendlich, die Werke der Ewigkeit erfüllen sich, ohne daß die Quellen der lebendigen Kräfte, die stets an die Oberfläche dringen, jemals versiegten. Die Wissenschc.f. namentlich wird f nt fahren. . uns in. Erstaunen, zu setzen durch ihre Entdeckungen'. ...

NgkeltzMk die Lämmer. I?icht zu ..Nnden

r,t. , ' . , Ungeachtet alles denen habe ich Ver trauen zu der Vernunft; es ist blos der aufgeklärte Theil der Menschheit, aus den ich rechne, er wird mir einige Ach tung verschaffen. Es bestehen schon eine große Meuge von Phrasen, Wor

ten und Anekdoten, die mir zugeschrie ben werden und die in der katholischen Presse in Umlauf gesetzt wurden. Der Klerus zitirt gewöhnlich aus zweiter Hand, er nimmt seine Zitate aus den kleinen klerikalen Revüen untergeord netsten Ranges. Beinahe Alles, was der religiöse Polemiker mir zuschreibt, ist sophistisch und voll von Widersinn. Ich bitte die Freunde der Wahrheit, von mir nicht anderes zn glauben, als das. was in den von mir veröffentlich ten Werken erschienen ist. Zur Zeit, als ich das ..Leben.Jesu" veröffent lichte, pudlicirten von den Jesuiten be zahlte Journale Autographen, angeblich von meiner Handgegen welche ich niemals protestirt hattet Da wird die .Commission der historischen Literatur" Gelegenheit haben, ihren Scharfsinn zu zeigen. Wenn die Kritik aber, statt Fori schritte zu machen, schwächer würde, dann wäre ich allerdings verloren. Aber wenn die Menschheit dem Kre linismus verfallen soll, dann halte ich gar nichts auf ihre Achtung, dann ka m sie alle die Dummheiten von mir glauben, die sie nur will. Eine fromme .Person aus Nantes, 9 A AHAt(A s t k 4 X tkXs t

ivut fnuvui yiuuiu, w yui Svnialitkt. Saus und Lraus. schreibt mir alle u

Monate die Worte: Es gibt eine Hölle." Diese Person, welcher ich für ihre gute Absicht danke, erschreckt mich gar nicht so jehr. als sie denkt. . .Meine Mutter, mit welcher ich in Armuth ver eint lebte, an deren Seite ich stunden lang arbeitete, meine Arbeit blos unter

brechend, um zu sagen; .Mama, sind Sie zufrieden mit mir?" meine kleinen Jugenfreundinnen. die mich durch ihre bistrete Grazie bezaubertcn; meine Schlvester Henriette. so hoch, so rein, die zwanzig Jahre alt. mich auf den Weg der Vernunft führte und mir die Hand reichte, als ich einen schwierigen Uebcrgang zu passiren hatte, sie haben mein Leben mit einem Duft erfüllt. )er bis zu meinem Tode dauern wird.

Ich bin von Frauen und Geistlichen

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Das Publikum ist zum Besuche irenndlichst

eingeladen.

Fred. Klein.

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treiim wir uns nicht über das

caiz. noch über die Form der Religion, beschränken wir uns darauf, sie nicht zu leugnen, bewahreit wir uns die Kategorie des Unbekannten, die Möglichkeii zu, ftäumen (Hier tgnzmt ' eine lange Stelle, die wir aus den oben angeführten Gründen unterdrücken.) Wir wollen, den Himmel. ' nichts mehr und

nichts weniger, nnd wir wollen , ihn ganz sicher Begnügen wir üiii aber mit kleinerem Nutzen. Vor einigen

Jahren vertheidigte Herr v. Rothschild

im ljraeliitlchen Conststorlum mit großer Lebhaftigkeit die Doktrin , von 'der

Uniterblichteit der Seele. ' Ein Israeli

tischer Gelehrter von der ganz alten

Schule, der mir da? erzählte, fügte

inzu'. .Begreift man das? Ein u

reicher Mann. . . . und auch noch das

Paradies haben wollen! Das soll er uns

lauen, uns armen Teuleln."

Die Vcenscken, dä ne das ewige Leden

haben, sollten hier, alle Ullgerechtigkeiten jf- . , ' , ' ? ..iiV'- "

ohn Acurren ertragen, aver ole ler? erhalten in dieser Welt den Lohn für

das. was ne Gutes gethan. : Man er

zählt, daß finst Nonnen eine Hirschkuh

abrichteten dle Jungfrau anzubeten.

Das klezne Thier kniete an einem Bet

schemel nieder vor : I dem , HcUiqenbilöc.

Da die Hirschkühe keme unsterbliche Seele haben und in Folge dessen nicht in diS Paradies kommen können hiel

ten die Nonnen darauf, daß ihr kleiner Schützling. alle Süßigkeiten .fünde, die

er verdient hatte, und ne stopften das

Thier m;t Naschwerk voll. . Beinahe dieselbe Geschichte liest n?an von dem Löwen, welchen der heslige Anton kom men ließ, um den heiligen Paulus zu begrüben.nen Sätzen Waünlich eifriMAls Lohn gab ihm der, heilige Antonsus den Se gen! welche? zur Wirkung hatte, daß dem Löwen sofort ein Lamm begegnete, das er fraß. 1 In dieser Geschichte ist die Gerechtigkeit in Hinsicht auf den Löwen erfüllt. Ist .sie es aber hinsichtlich des Lammes?, Ich muß gestehen: Nein! ES ist klar, daß in der ganzen Organi lation der.Welt eine Svur von Cerech.

Fehler. ... In meiner Art zu fühlen.

bm ich zu dm Vlcrtheuen ein Weib.." Die Liebe nennt Renan nach einer nicht wiedergebbaren - Exemplisicirung eine theure und rührende Verirrung. Die Liede sei ebenso ewig wie die Religion.

Dle Llebe ist der beste VewnS für die

Gottheit, sie ist unsere Verbindung mit der Natur, unsere wahre Vereinigung

mit der Unendlichkeit." Seme Vorrede

scyließl Nenan Mit solgenden Worten: Die schönste, größte und am bequemsten ein

vlMMltZcher Vater, ich danke tr für aer!btetete balle der Südseite.

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oas eo?n. war mir uß nno lvN' lich. uingeben 'wie ich' war von ausge

zeichneten Wesen, die mich niemals

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wäre feig? gewesen und gegen Dich zor. VJlfmitYt fön 15 ?

nia zu sein, eine der arökten Abwrdi.

zweifeln ließen an Deinen .Absichten.

Ich war nicht ohne Sünde, ich hatte die

gehler aller Menschen, , aber was dieze

nlgen. me fich Prieuer nennen, auch

fageü mögen, ich habe niemals kwe seh? schlechte Handlung begangen, ich habe

ättti.'

(N.Wiener Tgbl.)

Henry Bletor

- Eingegangen. Stuben, mädchen (im 'Dienstbotenbureau): .Ich bitt' schön, verschaffen S' mir einen gu-' ten Platz bei einem alleinstehenden, ni

higen Herrn." -- Bureau-Inhaberin: Das größte, schönste und älteste derartige .Ja, meine Liehe, dies? Plätze stehen Lokal in der Stadt. Die geräumige und nicht so zur Verfügung daß ich 'Ihnen rckön einamcktete Qalle ttebt Vereinen. Loaen

JlJf U Privaten zur Abhaltung von äUen,

einen Vlad.' bemerkte eine .usüllici an- Konzerten und Versammlungen unter libera-

wesende Köchin '- wenn Sie wollen, lm Bedingungenzür Verfügung.

führe ich i? dahin.- Dankend nimm:

as Stubenmädchen düS Anerbieten an Mksm.tkpp RktdMl'sspr

iinhmnneiilTirMn ,f,,n Z-. whhvv v.vvr.

-,T , ... ' t . 4.- k i ' T tt ' . . -iw - 1

tuarenn o:e iiau? cnnaiia. Äls ic

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BttdWWerBier,

dem König der Viere, für unS von der größten

Brauern der Welt, der

Papst Brewing (So.,

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beim SchiUermonmnent angekommen

waren. Mächt die Führerin Hält. Und

zagt: So. hier setzen Sie sich nieder da haben Sie einen wunderschönen Platz bei einem alleinstehenden, ruhigen

verrn'.

M.oderne Würdigung. Dichter: Haben Sie schon mein neue

Buch geleien?" Dame: Nein -aber eZ liegt auf unserem Salon lisch!- -

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